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DE1018312B - Laufrad fuer mittels Zentrifugalkraft arbeitende Foerdermaschinen - Google Patents

Laufrad fuer mittels Zentrifugalkraft arbeitende Foerdermaschinen

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Publication number
DE1018312B
DE1018312B DES36710A DES0036710A DE1018312B DE 1018312 B DE1018312 B DE 1018312B DE S36710 A DES36710 A DE S36710A DE S0036710 A DES0036710 A DE S0036710A DE 1018312 B DE1018312 B DE 1018312B
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DE
Germany
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blade
section
impeller
diffuser
rotation
Prior art date
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Pending
Application number
DES36710A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer AG
Original Assignee
Sulzer AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer AG filed Critical Sulzer AG
Priority to DES36710A priority Critical patent/DE1018312B/de
Publication of DE1018312B publication Critical patent/DE1018312B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/18Rotors
    • F04D29/22Rotors specially for centrifugal pumps
    • F04D29/2238Special flow patterns
    • F04D29/2255Special flow patterns flow-channels with a special cross-section contour, e.g. ejecting, throttling or diffusing effect

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Laufrad für mittels Zentrifugalkraft arbeitende Fördermaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Laufrad für mittels Zentrifugalkraft arbeitende Fördermaschinen, z. B. Zentrifugalpumpen, Turbogebläse und Turbokompressoren, bei dem jede Schaufel aus zwei etwa gleich langen, aneinander anschließenden, stumpfwinklig zueinander gestellten, unter leichter Krümmung stetig ineinander übergehenden, im wesentlichen geradlinigen Abschnitten - einem inneren und einem äußeren - gebildet ist und jeder Laufradkanal zwischen Eintritts- und Austrittskante der Schaufel einen engsten Querschnitt aufweist, an den sich in Strömungsrichtung ein bezogen auf die Drehrichtung nach rückwärts gerichteter Diffusor anschließt.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß jeder Diffusor von dem äußeren Abschnitt der einen Schaufel und dem inneren Abschnitt der entgegen der Drehrichtung folgenden nächsten Schaufel sowie den Laufradwänden begrenzt ist und gerade Achse hat und daß die Lauf radwände in an sich bekannter Weise im radialen Bereich zwischen den Schaufelein- und -austrittskanten gleichbleibenden axialen Abstand aufweisen.
  • Versuche haben gezeigt, daß sich die Strömung beim Austritt aus dem Diffusor aufteilt. Für einen ersten Strömungsast, der etwa der - in Drehrichtung des Laufrades - vorderen Hälfte der den Diffusor durchsetzenden Strömung entspricht und entlang der Rückfläche des äußeren Abschnitts einer ersten Schaufel strömt, fällt der Austritt aus dem Diffusor mit dem Austritt aus dem Schaufel- oder Laufradkanal zusammen; für einen zweiten Strömungsast, der aus der hinteren Hälfte der den Diffusor durchsetzenden Strömung entsteht, ist der Schaufelkanal hinter dem Diffusor noch fortgesetzt. Dieser zweite Strömungsast dreht nach dem Austritt aus dem Diffusor in dem Drehsinn des Laufrades entgegengesetzte Richtung ab und strömt entlang der Vorderfläche des äußeren Abschnitts der folgenden Schaufel. Erst am äußeren Ende dieser Schaufel liegt für den zweiten Ast der Austritt aus dem Schaufelkanal. Zwischen beiden Ästen entsteht ein Wirbelraum. Der erste (vordere) Strömungsast behält - von einem mitdrehenden Beobachter aus gesehen - beim Austritt aus dem Schaufelkanal weitgehend die Richtung der ihn leitenden Diffusorwand bei, weil für ihn erstens das Diffusorende im wesentlichen mit dem Schaufelkanalende zusammenfällt, so daß er nicht entsprechend dem zweiten, hinteren Strömungsast abzudrehen vermag; zweitens aber bildet der zwischen beiden Ästen entstehende Wirbelraum, der wie eine dort angeordnete Schaufel entsprechender Gestalt wirkt, für den vorderen Strömungsast eine Stütze, durch die selbst die hinteren Teile des vorderen Strömungsastes in ihrer bisherigen Richtung gehalten werden. In dem Wirbelraum wird verhältnismäßig wenig Energie der geradlinigen Strömung in für das Stützen des vorderen Strömungsastes nutzbar gemachte Rotationsenergie umgesetzt, weil der Wirbelraum - in Strömungsrichtung - hinter dem Diffusor liegt, also in einem Gebiet, in dem die Strömungsgeschwindigkeit bereits wesentlich abgesunken ist.
  • In beiden Strömungsästen herrscht nunmehr jeweils eine der Durchflußströmung mathematisch zu überlagernde Zirkulationsströmung mit Stromlinien von geringerem Radius, als der Radius einer Zirkulationsströmung im äußeren Teil von Schaufelrädern mit stetiger Rückwärtskrümmung, z. B. entsprechend der logarithmischen Spirale oder der Kreis-Evolvente, und mit gekrümmter Diffusorachse beträgt. Damit wird auch die zu der relativen Austrittsgeschwindigkeit vektoriell zu addierende, am äußeren Ende des Schaufelkanals rückwärts gerichtete Zirkulationsströmungsgeschwindigkeit kleiner als bei den erwähnten bisherigen Schaufelrädern, so daß die absolute Austrittsgeschwindigkeit und insbesondere ihre zum Laufrad tangential gerichtete Komponente größer wird. Damit werden aber der Wirkungsgrad und der Förderdruck einer mit dem neuen Laufrad ausgestatteten Maschine bei sonst gleichen Verhältnissen größer. Bei Zentrifugalpumpen erhöht sich dann auch die manometrische Förderhöhe entsprechend.
  • Es sind zwar auch Laufräder bekannt, bei denen ein innerer und ein äußerer Abschnitt geradlinig ausgebildet sind; die geradlinigen Schaufelabschnitte sind dort aber nicht so gestellt, daß der äußere Abschnitt der einen Schaufel mit dem inneren Abschnitt der entgegen der Drehrichtung folgenden nächsten Schaufel einen geradachsigen Diffusor bildet. Vielmehr bilden je zwei aufeinanderfolgende Schaufeln dieser Bauart einen Diffusor mit abgewinkelter Achse, nämlich die inneren Abschnitte zusammen einen ersten Diffusorteil und die äußeren zusammen einen daran anschließenden, in andere Richtung gestellten Diffusorteil. Überdies sind dort nicht Laufradwände mit im radialen Bereich zwischen Schaufelein- und -austrittskanten gleichbleibendem axialem Abstand verwendet, sondern die äußeren Schaufelabschnitte werden von innen nach außen in Achsrichtung breiter, so daß auch aus diesem Grunde nicht ein äußerer und innerer Schaufelabschnitt von zwei aufeinanderfolgenden Schaufeln einander gegenübergestellt sind, um einen geradachsigen Diffusor miteinander zu bilden. Die bei dem erfindungsgemäßen Laufrad geschilderten Wirkungen treten bei der in Rede stehenden bekannten Ausführungsform nicht auf.
  • Ferner ist eine Bauform eines Laufrades bekanntgeworden, bei der die Schaufeln in einem mittleren Abschnitt geradlinig gestaltet sind. Der mittlere Abschnitt steht aber gegenüber einem gewölbten äußeren Schaufelabschnitt der vorhergehenden Schaufel und hat überdies andere axiale Breite als jener; es sind also keine Laufradwände mit gleichbleibendem axialem Abstand benutzt, so daß wiederum aus diesen beiden Abschnitten kein geradachsiger Diffusor gebildet ist und die erwähnten Erscheinungen sich nicht einstellen.
  • Schließlich ist eine Bauart bekannt, bei der zwischen je zwei aufeinanderfolgenden, von innen nach außen durchgehenden Schaufeln eine verkürzte Zwischenschaufel eingesetzt ist. Auch bei dieser Ausführungsform ist kein geradachsiger Diffusor in der erfindungsgemäßen Weise mit den daraus folgenden Wirkungen gebildet, und die Zwischenschaufeln vermögen infolge ihrer Lage und Gestalt auch nicht die Stützwirkung des Wirbelraumes auf den vorderen Strömungsast bei der erfindungsgemäßen Ausbildung zu ersetzen.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung schließen die je einen Diffusor bildenden Schaufelabschnitte einen spitzen Winkel von etwa 10° miteinander ein. Dieser Winkel konnte experimentell als Bestwert bestimmt werden.
  • Bei einer Bauart der Erfindung weist der Zulaufteil zum engsten Querschnitt jedes Laufradkanals abnehmenden Querschnitt auf und ist vom inneren Schaufelabschnitt der einen Schaufel und dem inneren Endstück des inneren Abschnitts der entgegen der Drehrichtung folgenden nächsten Schaufel sowie den Lauf radwänden gebildet. Die Durchflußströmung wird dann vor dem Eintritt in den Diffusor beschleunigt, so daß sie an der durch das Endstück des inneren Schaufelabschnitts gebildeten Wand besonders gut anliegt und sich daher auch von der daran anschließenden Diffusorwand nicht ablöst. Weiter folgt die mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit in den Diffusor eintretende Durchflußströmung auch der gegenüberliegenden Diffusorwand besonders gut, weil die bei der Drehung des Laufrades wirkende Trägheitskraft im Vergleich zu der Zentrifugalkraft weniger ins Gewicht fällt. Durch die somit erzielte ablösungsfreie Strömung im Diffusor werden der Wirkungsgrad und der Förderdruck oder - bei Zentrifugalpumpen - die manometrische Förderhöhe weiter erhöht.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die - in Drehrichtung gesehen - vordere Fläche jedes äußeren Schaufelabschnitts nach rückwärts gekrümmt und die rückwärtige Fläche des Schaufelabschnitts plan, wobei die Krümmung der vorderen Fläche in an sich bekannter Weise unter spitzem Winkel zur Umfangsrichtung bis an die mit der zugehörigen Rückfläche des gleichen Schaufelabschnitts zusammenfallende Austrittskante heranreicht. Die Anstellwinkel, unter denen die Vorder-und die Rückfläche des äußeren Schaufelabschnitts zu der Tangente an das Laufrad stehen, werden damit verschieden groß; insbesondere wird der Anstellwinkel der Rückfläche wesentlich größer als der der Vorderfläche, so daß der entlang jeder Rückfläche geleitete Strömungsast den vor ihm unter geringerem Winkel austretenden Strömungsast aus seiner bisherigen Richtung - vom Laufrad weg - zu lenken (>;aufzurichten«) vermag. Die auf diese Weise aus den beiden Ästen entstehende Strömung verläßt also das Laufrad unter größerem Winkel zur Tangente, als wenn die Rückfläche eines äußeren Schaufelabschnitts parallel zu der zugehörigen Vorderfläche stehen würde, so daß der Wirkungsgrad und der Förderdruck - oder bei Zentrifugalpumpen die manometrische Förderhöhe - weiter vergrößert werden. Wegen der planen Rückfläche des äußeren Schaufelabschnitts wird die Aufrichtwirkung auf den entlang der zugehörigen Vorderfläche geführten Ast besonders groß.
  • Vorteilhaft sind Vorder- und Rückfläche jedes inneren Schaufelabschnitts in an sich bekannter Weise plan und stehen im wesentlichen parallel zueinander. Der so gestaltete innere Schaufelabschnitt erfüllt seine zweifache Aufgabe, einerseits bei der Bildung des geradachsigen Diffusors, andererseits bei der Bildung des beschleunigend wirkenden Einlaufteils wesentlich mitzuwirken, am besten.
  • Zweckmäßig ist jeder äußere Schaufelabschnitt - mindestens in seinem mittleren Bereich - dicker als der zugehörige innere Schaufelabschnitt. Die Schaufeln haben dann auch gegen ihre Spitze hin noch ausreichende Festigkeit, so daß sie dem außen zunehmenden Flüssigkeitsdruck standzuhalten vermögen.
  • NIan hatte zwar auch bei bisherigen Laufrädern für Zentrifugalpumpen bereits erkannt, daß durch Vergrößern der - bei diesen Laufrädern für Vorder-und Rückfläche jeder Schaufel gleich großen - Anstellwinkel die manometrische Förderhöhe vergrößert wird; man mußte dabei aber in Kauf nehmen, daß der labile Bereich der Q-H-Kennlinie (Q = Fördermenge in der Zeiteinheit, H = manometrische Förderhöhe) größer wurde. Weiter hatte man auch erkannt, daß der Einfluß der Zirkulation verringert werden kann, indem die Anzahl der Schaufeln erhöht wird. Hierbei wurde aber der gesamte Einlaufquerschnitt des Laufrades verkleinert; weiter wurde auch der hydraulische Radius (Verhältnis von flüssigkeitsbenetztem Querschnitt eines Schaufelkanals zum Umfang dieses Ouerschnitts) verkleinert, so daß die Reibungsverluste größer wurden. Demgegenüber wird bei dem neuen Laufrad durch das Aufrichten der Strömung mittels des entlang der Rückfläche des äußeren Schaufelabschnitts strömenden Strömungsastes der labile Bereich der Q-H-Kennlinie nicht vergrößert, sondern in vorteilhafter Weise verkleinert. Ferner wird der Einfluß der Zirkulation vermindert, ohne daß dabei Einlaufquerschnitt und hydraulischer Radius in nachteiliger Weise verkleinert werden.
  • Weitere Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
  • Fig. 1 zeigt zum Vergleich ein bisher verwendetes Laufrad in schematischer Darstellung, teilweise mit abgebrochener Deckscheibe; Fig. 2 veranschaulicht ein erfindungsgemäß ausgebildetes Schaufelrad, von dem nur zwei Schaufeln dargestellt sind, und ein zugehöriges Geschwindigkeitsdiagramm in größerem Maßstab; Fig. 3 ist ein senkrechter Teilschnitt nach LinieA-A in Fig. 2 und Fig.4 ein Kennliniendiagramm einer Zentrifugalpumpe.
  • Bei dem Laufrad nach Fig.1 sind die Vorderfläche a und die Rückfläche i jeder Schaufel 1 von innen bis außen stetig gekrümmt, so daß je zwei aufeinanderfolgende Schaufeln auf ihrer ganzen Länge miteinander einen Diffusor mit gestrichelt eingezeichneter gekrümmter Achse 2 bilden. Der Anstellwinkel ß", den jede Vorderfläche a mit der Tangente 25 bildet, und der Anstellwinkel ßi, den jede Rückfläche i mit ihr bildet, sind gleich groß.
  • Bei dem um die Achse 21 drehbaren Laufrad 22 nach Fig. 2 sind die gezeichneten Schaufeln als Ganzes mit S und T bezeichnet. Jede Schaufel besteht aus zwei etwa gleich langen Abschnitten, nämlich einem inneren Abschnitt 3 und einem äußeren Abschnitt 4, die bei 5 einen stumpfen Winkel miteinander bilden und die dort unter leichter Krümmung 26, 27 ineinander übergehen. Der äußere, mit planer rückwärtiger Fläche 8 versehene Abschnitt 4 der Schaufel S und der innere, mit planer vorderer Fläche 9 ausgestattete Abschnitt 3 der entgegen der Drehrichtung folgenden Schaufel T bilden zusammen einen Diffusor 6 mit gerader Achse 7. Durch den eine plane Rückfläche 11 aufweisenden inneren Abschnitt 3 der Schaufel S und das innere Endstück 10 des inneren Abschnitts 3 der folgenden Schaufel T wird ein Zu- oder Einlaufteil 12 für den Diffusor 6 gebildet. Einlaufteil 12 hat in Strömungsrichtung abnehmenden Querschnitt; an der Stelle kleinsten Querschnitts des ganzen Laufrad-oder Schaufelkanals, nämlich bei 13, schließt der Diffusor 6 an den Einlaufteil 12 an.
  • Während jeder innere Schaufelabschnitt 3 im wesentlichen zueinander parallele Flächen 9, 11 hat, also auch seine Vorderfläche 9 plan ist, ist die Vorderfläche 14 jedes äußeren Schaufelabschnitts 4 - in Drehrichtung gesehen - nach rückwärts gekrümmt, und die Krümmung reicht unter spitzem Winkel zur Umfangsrichtung bis an die mit der zugehörigen Rückfläche 8 des gleichen Schaufelabschnitts 4 zusammenfallende Austrittskante oder -spitze 15 heran; ferner ist Abschnitt 4 wesentlich dicker ausgebildet als Abschnitt 3, so daß seine Dicke erst verhältnismäßig weit außen die des Abschnitts 3 unterschreitet. Der Anstellwinkel ßi' , den die Rückfläche 8 außen mit der Tangente 16 bildet, ist wesentlich größer als der Anstellwinkel ß", den die Vorderfläche 14 außen mit ihr bildet.
  • Die Strömung teilt sich beim Austritt aus dem Diffusor 6 etwa im Bereich von dessen vorderem, gestrichelt angedeutetem Ende 19 in zwei Äste, nämlich einen vorderen Ast 17 und einen hinteren Ast 18. Strömungsast 17, für den das Diffusorende 19 im wesentlichen auch das Ende des Schaufelkanals bildet, tritt - von einem mitdrehenden Beobachter aus gesehen - etwa in Richtung der Rückfläche 8 der Schaufel S aus dem Schaufelkanal aus, während Strömungsast 18 entlang der an die Fläche 9 der Schaufel T anschließenden Fläche 14 weiterströmt. Zwischen den beiden Ästen 17,18 bildet sich, wie die Versuche zeigten, ein Wirbelraum 20, der für As:- 17 eine Stütze ist und mit dazu beiträgt, daß Ast 17 beim Austritt aus dem Laufrad die Richtung der Fläche 8 behält. An jeder Schaufelspitze 15 richtet der Strömungsast 17 entsprechend dem großen Anstellwinkel ßi den Strömungsast 18 auf, so daß die relative Austrittsgeschwindigkeit i7, (ein Vektor) mit der Tangente 16 einen Winkel ß bildet, dessen Größe zwischen der der Winkel ßi' und ß"' liegt. Zum Vergleich ist die relative Austrittsgeschwindigkeit C1 gestrichelt eingezeichnet, die den gleichen Betrag wie @ hat und dem Laufrad nach Fig.1 entspricht, bei dem die Anstellwinkel ßa, ßi an Vorder- und Rückfläche jeder Schaufel gleich sind und den Betrag des Winkels ßü in Fig. 2 besitzen. Zu der relativen Austrittsgeschwindigkeit zv addiert sich vektoriell die am Austritt des Schaufelkanals tangential nach hinten gerichtete Zirkulations-Strömungsgeschwindigkeit v, die kleiner ist als die entsprechende Geschwindigkeit v1 bei dem Laufrad nach Fig. 1. (Es ist angenommen, daß das in kleinerem Maßstab gezeichnete Laufrad nach Fig. 1 gleiche Umgangsgeschwindigkeit wie das Laufrad nach Fig. 2 hat; die Geschwindigkeitsvektoren des Laufrades nach Fig. 1 sind in das Diagramm in dem der Fig.2 entsprechenden Maßstab eingetragen.) Nach vektorieller Addition der Umfangssgeschwindigkeit is des Laufrades zu w und v erhält man die absolute Austrittsgeschwindigkeit c , die den gleichen Winkel a, zur Tangente 16 bildet wie die entsprechende Austrittsgeschwindigkeit cl des Laufrades nach Fig. 1, jedoch größeren Betrag hat als diese. Damit ist auch die für den Wirkungsgrad und den Förderdruck - oder bei Zentrifugalpumpen für die manometrische Förderhöhe - maßgebende Tangentialkomponente c.u der absoluten Austrittsgeschwindigkeit bei dem neuen Rad nach Fig. 2 größer als die entsprechende Komponente cul des Rades nach Fig. 1.
  • Die Aufteilung der den Diffusor durchsetzenden Strömung in zwei fiste 17, 18 läßt sich gegebenenfalls auch noch bei sehr geringer Krümmung der Achse 7 des Diffusors 6 erzielen, jedoch werden dann die Differenzen vi-v, c-ci und c,-cui der Vektorenbeträge kleiner und damit der erstrebte Erfolg geringer. Maßgebend für die mit der Erfindung erzielte Wirkung ist das Auftreten des Wirbelraumes 20.
  • Bei dem Diagramm nach Fig.4 ist auf der Abszisse die Fördermenge 0 (Einheit z. B. m/sec) und auf der Ordinate die manometrische Förderhöhe H (Einheit z. B. m) aufgetragen. Kurve I gehört zu einer mit dem Laufrad nach Fig. 1 ausgerüsteten Pumpe, Kurve II zu der gleichen, mit dem neuen Laufrad nach Fig.2 ausgerüsteten Pumpe. Da Kurve II höher als Kurve I liegt, sind manometrische Förderhöhe und damit auch Wirkungsgrad bei Verwendung des neuen Laufrades größer als bisher; weiter ist der labile Bereich l bei dem Laufrad nach Fig. 2 kleiner als der labile Bereich 1, bei Kurve I, und die Kurve II sinkt in Richtung auf die Ordinate weniger weit ab als Kurve I.
  • Das neue Laufrad läßt sich ohne weiteres in eine Maschine einsetzen, die bisher mit einem Laufrad nach Fig. 1 ausgerüstet war, ohne daß andere Teile. insbesondere das Leitrad, auch ausgewechselt zu werden brauchen, weil sich das neue Laufrad so gestalten läßt, daß der Winkel a, den die absolute Austrittsgeschwindigkeit c mit der Tangente 16 bildet, gleich groß wird wie der Winkel zwischen der absoluten Austrittsgeschwindigkeit cl des Rades nach Fig. 1 und der Tangente 16.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Laufrad für mittels Zentrifugalkraft arbeitende Fördermaschinen, z. B. Zentrifugalpumpen, Turbogebläse und Turbokompressoren, bei dem jede Schaufel aus zwei etwa gleich langen, aneinander anschließenden, stumpfwinklig zueinander gestellten, unter leichter Krümmung stetig ineinander übergehenden, im wesentlichen geradlinigen Abschnitten - einem inneren und einem äußeren - gebildet ist und jeder Laufradkanal zwischen Eintritts- und Austrittskante der Schaufeln einen engsten Querschnitt aufweist, an den sich in Strömungsrichtung ein bezogen auf die Drehrichtung nach rückwärts gerichteter Diffusor anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Diffusor von dem äußeren Abschnitt der einen Schaufel und dem inneren Abschnitt der entgegen der Drehrichtung folgenden nächsten Schaufel sowie den Laufradwänden begrenzt ist und gerade Achse hat und daß die Laufradwände in an sich bekannter Weise im radialen Bereich zwischen den Schaufelein- und -austrittskanten gleichbleibenden axialen Abstand aufweisen.
  2. 2. Laufrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die je einen Diffusor bildenden Schaufelabschnitte einen spitzen Winkel von etwa 10° miteinander einschließen.
  3. 3. Laufrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zulaufteil zum engsten Querschnitt jedes Laufradkanals abnehmenden Querschnitt aufweist und vom inneren Schaufelabschnitt der einen Schaufel und dem inneren Endstück des inneren Abschnitts der entgegen der Drehrichtung folgenden nächsten Schaufel sowie den Laufradwänden gebildet ist.
  4. 4. Laufrad nach einem der Ansprüche 1 bis :3, dadurch gekennzeichnet, daß die - in Drehrichtung gesehen - vordere Fläche jedes äußeren Schaufelabschnitts nach rückwärts gekrümmt und die rückwärtige Fläche des Schaufelabschnitts plan ist, wobei die Krümmung der vorderen Fläche in an sich bekannter Weise unter spitzem Winkel zur Umfangsrichtung bis an die mit der zugehörigen Rückfläche des gleichen Schaufelabschnitts zusammenfallende Austrittskante heranreicht.
  5. 5. Laufrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Vorder- und Rückfläche jedes inneren Schaufelabschnitts in an sich bekannter Weise plan sind und im wesentlichen parallel zueinander stehen.
  6. 6. Laufrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder äußere Schaufelabschnitt mindestens in seinem mittleren Bereich dicker ist als der zugehörige innere Schaufelabschnitt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 195 747, 889 262, 897 801; österreichische Patentschrift Nr. 82 191; schweizerische Patentschriften Nr. 86 904, 275 923.
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EP4481204A4 (de) * 2022-02-14 2025-06-04 Panasonic Intellectual Property Management Co., Ltd. Pumpe

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