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DE1018194B - Grundlage fuer kosmetische Zubereitungen - Google Patents

Grundlage fuer kosmetische Zubereitungen

Info

Publication number
DE1018194B
DE1018194B DEW16773A DEW0016773A DE1018194B DE 1018194 B DE1018194 B DE 1018194B DE W16773 A DEW16773 A DE W16773A DE W0016773 A DEW0016773 A DE W0016773A DE 1018194 B DE1018194 B DE 1018194B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
orthosilicate
basis
hair
cosmetic preparations
tetraoctyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW16773A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Freytag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Procter and Gamble Deutschland GmbH
Original Assignee
Wella GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wella GmbH filed Critical Wella GmbH
Priority to DEW16773A priority Critical patent/DE1018194B/de
Publication of DE1018194B publication Critical patent/DE1018194B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q19/00Preparations for care of the skin
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/58Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing atoms other than carbon, hydrogen, halogen, oxygen, nitrogen, sulfur or phosphorus
    • A61K8/585Organosilicon compounds
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61Q1/00Make-up preparations; Body powders; Preparations for removing make-up
    • A61Q1/02Preparations containing skin colorants, e.g. pigments
    • A61Q1/04Preparations containing skin colorants, e.g. pigments for lips
    • A61Q1/06Lipsticks
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61Q5/10Preparations for permanently dyeing the hair

Landscapes

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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Birds (AREA)
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  • Cosmetics (AREA)

Description

  • Grundlage für kosmetische Zubereitungen In bekannten kosmetischen und dermatologischen Zubereitungen wurde bereits der günstige Einfluß von Silikonölen als Arzneimittelträger erkannt. Insbesondere zeichnen sich diese Präparate durch ihre Ungiftigkeit und Hydrophobie aus.
  • Auch bei speziellen kosmetischen Zubereitungen, wie z. B. Haarfärbemitteln, Haarglanzmitteln und Hautschutzcremes, wurde bereits auf die Anwendungsmöglichkeiten bestimmter organisch, 5 iliciumverbindungen, insbesondere des Natriummethylsilikonats, der Alkylhalogen- und Alkylacetoxysilane und des Silikonöls hingewiesen (vgl. »Die Umschau«, 1954, heft 2, S. 57; »Parfümerie und Kosmetik«, 1955, heft 1, S. 13/14, und heft 3, S. 110/111, und »Chemische Industrie«, August 1953, S. 613). Ferner ist es auch bekannt, polysiloxane in sogenannten »ßarrier-Creams«, die lediglich eine sperrende Funktion gegenüber unerwünschten oder schädlichen Stoffen hahen und nicht mit Hautpflegemitteln gleichzusetzen sind, zu verwenden; auch ist es bekannt, Silikone Zahnpasten zuzusetzen (vgl. »schimmel Briefs «, Nr. 221, August 1953, und die britische Patentschrift 686 429).
  • Es wurde nun gefunden, daß die technisch zugänglichen Verbindungen Tetraoctyl- bzw. Tetracetylorthosilikat in ganz unerwartetem Ausmaße zu kosmetischen Zubereitungen verwendbar sind, indem sie in geringer Menge eine größere Wirkung gegenüber den silikonhaltigen Präparaten erreichen und die häufig in Cremes benutzten Stoffe Vaseline und Paraffinöl vollständig ersetzen können. Eine Salbengrundlage erreicht z. PJ. mit 9,4 g Gesamtorthosilikat ebensoviel wie eine andere mit 30°/e Silikonwachs.
  • P>eim CetylorthosilikatB handelt es sich um den Tetraester mit der Formel Si (OCi6H3:3)4 und beim Tetraoctylorthosilikat um die Verbindung Si (OCsH17)4.
  • Die Herstellung dieser Ester geschieht nach dem bekannen Prinzip der Umesterung. Das Orthosilikat des niedriger siedenden Alkohols wird mit der berechneten Menge und einem kleinen Überschuß des höher siedenden Alkohols in Gegenwart einer Spur von Chlorwasserstoff auf eine Temperatur erhitzt, die etwa 10 bis 200 oberhalb der Siedetemperatur des niedriger siedenden Alkohols liegt. Nach dieser Vorschrift lassen sich praktisch alle Orthosilikate höherer Fettalkohole herstellen.
  • MIt vorgennanten Verbindungen hergestellte Hautcremes sind geschmeidiger und verhalten sich hautgünstiger als die Cremes, die keine Silikatzusätze enthalten. Bei Haarfarben in cremeartiger Fertigungsform fällt die Herabsetzung der allergischen oder die Haut biologisch benachteiligenden Wirkung auf, sofern eines der beiden vorgenaiinten Orthosilikate oder beide zusammen darin enthalten sind. Frisier- und Haarpflegecremes mit Tetraoctylorthosilikat bewirken ein glattes und angenehmes Durchkämmen. Dieser Vorteil wird von allen Personen, die sich die Haare mit verschiedenen Cremes behandeln lassen, gegenüber dem sonst leicht auftretenden Reißen der Haare und der damit verbundenen Schmerzempfindung als sehr angenehm empfunden. Ferner erteilen die erfindungsgemäßen Mittel dem Haar, ohne den Eindruck klebrigen Fettens hervorzurufen, einen Glanz, der bis zu 5 oder 6 Tagen dauert. Darüber hinaus ist ein Festlegeeffekt beobachtbar, durch den das Haar in seiner Lockerheit nicht beeinträchtigt wird. Es lassen sich noch weitere Anwendungen anführen. z. B. der Einbau von Tetracetylorthosilikat in Lippenstiftmassen. Als allgemeiner Vorteil ist die Erhöhung des hydrophoben Charakters von Haut und Haar hervorzuheben, wenn sie mit den genannten kosmetischen Tetracetyl-und bzw. oder Tetraoctylortbosilikat enthaltenden Präparaten behandelt werden.
  • Gegenüber den bisher verwandten Fettstoffen usw. konnten zusammenfassend folgende wesentlichen Vorteile beobachtet werden: Physiologisch - biologisdie Unbedenklichkeit im Gegensatz zu Kohlenwasserstoffen und ihren Gemischen, keine Angreifbarkeit durch Bakterien im Gegensatz zu Fetten, hohe Beständigkeit gegen Verseifung im Gegensatz zu Fetten, bessere Spreitung auf Haar und Haut (Filmbildung), Eindeutigkeit der Zusammensetzung, Heterogenität und leichtere und bessere Verarbeitung der Grundmassen in Gegenwart der Silikate als in Gegenwart der Fette, Wachse und Kohlenwasserstoffe usw. für sich allein.
  • Beispiele 1. Allzweckcreme a) Tetracetylorthosilikat (Si(OC16H33)4) ... 16,9 g b) Stearin ................ 6,5 g c) Glycerinmonostearat ................ 6,5 g d) Tetraoctylorthosilikat (Si (O C8Ht7) 4) 11,9 g e) Triäthanolamin ................ ....... 1,5 g a), b) und c) werden bei 70 bis 800 geschmolzen, d) sorgfältig zugerührt und die so erhaltene Masse in die gleichwarme Lösung von e) in der zum Auffüllen von 100 g erforderlichen Menge Wasser bis zum Erkalten eingerührt. Die Orthosilikate sind gegen Wasser und Alkalien hochbeständig, d. h. nicht hydrolysierbar.
  • 2. Salbengrundlage a) Cetylalkohol oder Cetyl- und Stearylalkohol, der einen säurebeständigen Emulgator aus Fettalkoholsulfat und Lecithinphosphatiden enthält ................ ................ 11,0 g b) eine Mischung, bestehend aus Kaliumstearat, Glycerinmonostearat und Glycerindistearat, mit einem Schmelzpunkt bei etwa 570 ...... 4,0 g c) Tetracetylorthosilikat ................ 5,0 g d) Tetraoctylorthosilikat ........ ............ 4,4 g e) destilliertes Wasser ................ ... 75,6 g a) bis c) schmilzt und vermischt man auf dem Wasserbade bei etwa 70 bis 800, rührt d) ein und fügt die erforderliche Menge von destilliertem Wasser von gleicher Temperatur hinzu. Man rührt bis zum Erkalten und verarbeitet wie üblich weiter.
  • 3. Lippenstiftkörper a) Weißes Wachs ................ ......... 150 g b) Tetracetylorthosilikat 550 g c) Lanolin anhydricum ................ .... 50 g d) Cetylalkohol ................ 40 g e) Tetraoctylorthosilikat ................ 100 g a) bis c) werden gemeinsam in üblicher Weise geschmolzen. Unter ständigem Rühren fügt man bis zum Erkalten d) und e) hinzu. Weiterverarbeitung wie üblich.
  • 4. Haarfärbecreme Die Grundcreme stellt man her aus Wollwachs (handelsübliches und technisches Produkt 2 g Glycerinmonostearat, 10O/o Phosphat des Diäthylaminoäthyloeylamids enthaltend ............. 9 g Tetracetylorthosilikat ................ 5 g Tetraoctylortbosilikat ................ 2 g Wasser ................ ................ 82 g In 80 g dieser in üblicher Weise bereiteten Grundlage arbeitet man 20 ml einer Lösung ein, die 1,0 g p-Toluylendiamin, 0,25 g Resorcin und 3,5 ml Ammoniakwasser (250/oig) enthält.
  • 5. Glanzsprühmittel Mit Tetraoctylorthosilikat, das sich im wasserfreien Äthanol oder Isopropanol löst, kann ferner ein Sprühglanzmittel mit Hilfe des dafür bekannten Monofluortrichlormethan und Difluordichlormethan als Treibmittel hergestellt werden.
  • Alan löst 10 g Tetraoctylortbosilikat in 30 g Isopropanol, parfümiert beliebig, ergänzt mit einem Gemisch aus Monofluortrichlor-und Difluordichlormethan auf 100 g und füllt wie üblich in Sprühdosen ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Grundlage für kosmetische Zubereitungen, die sowohl feste als auch flüssige Kohlenwasserstoffe und bzw. oder Fettstoffe üblicher Art enthält, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem Tetracetylorthosilikat und bzw. oder Tetraoctylorthosilikat enthält.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 686 429; schimmel Briefs Nr. 221; Die Umschau, 1954, Heft 2, S. 57; Parfümerie und Kosmetik, 1955, Heft 1, S. 13/14; Die Chemische Industrie, 1953, S. 613.
DEW16773A 1955-05-26 1955-05-26 Grundlage fuer kosmetische Zubereitungen Pending DE1018194B (de)

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DEW16773A DE1018194B (de) 1955-05-26 1955-05-26 Grundlage fuer kosmetische Zubereitungen

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DE1018194B true DE1018194B (de) 1957-10-24

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DEW16773A Pending DE1018194B (de) 1955-05-26 1955-05-26 Grundlage fuer kosmetische Zubereitungen

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5505937A (en) * 1992-12-15 1996-04-09 Revlon Consumer Products Corporation Cosmetic compositions with improved transfer resistance
CN118702716A (zh) * 2023-03-27 2024-09-27 昆明理工大学 一种本征阻燃有机相变材料及其制备方法

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB686429A (en) * 1951-01-09 1953-01-21 Dow Corning Ltd Improvements in or relating to dentifrices

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