DE1017836B - Vorrichtung an Apparaten zum Streuen von festen Stoffen - Google Patents
Vorrichtung an Apparaten zum Streuen von festen StoffenInfo
- Publication number
- DE1017836B DE1017836B DEJ10673A DEJ0010673A DE1017836B DE 1017836 B DE1017836 B DE 1017836B DE J10673 A DEJ10673 A DE J10673A DE J0010673 A DEJ0010673 A DE J0010673A DE 1017836 B DE1017836 B DE 1017836B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- container
- stirring rod
- attached
- disc
- sockets
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000011343 solid material Substances 0.000 title claims description 3
- 238000003756 stirring Methods 0.000 claims description 15
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 11
- 239000003337 fertilizer Substances 0.000 claims description 3
- 239000004576 sand Substances 0.000 claims description 2
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/005—Undercarriages, tanks, hoppers, stirrers specially adapted for seeders or fertiliser distributors
- A01C15/006—Hoppers
- A01C15/007—Hoppers with agitators in the hopper
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Apparaten zum Streuen von festen Stoffen, wie
beispielsweise Kunstdünger oder Sand, und von der Art, die einen runden, trichterförmigen Behälter aufweist,
der unten eine Öffnung hat, durch die das Material auf eine unter dem Behälter rotierende Streuscheibe
gelangt, an der eine Rührstange lose angehängt ist, die sich in den Behälter hinauf erstreckt
und mit abstehenden Stacheln versehen ist. Man kennt solche Maschinen, bei denen die Rührstange konzentrisch
auf der Scheibe angeordnet ist, aber es hat sich herausgestellt, daß das Material, besonders Kunstdünger
oder andere hygroskopische Materialien, die geneigt sind, im Behälter zusammenzubacken oder
Klumpen zu bilden, nicht auf gleichmäßige und effektive Weise gelöst werden.
Diesem Nachteil wird durch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung abgeholfen, die dadurch gekennzeichnet
ist, daß die Rührstange auf der Scheibe exzentrisch angeordnet ist und daß die Stacheln von
Buchsen getragen werden, die auf der Rührstange drehbar angebracht sind.
Hierdurch erzielt man, daß das Material im untersten
und engsten Teil des Behälters, wo es dem größten Druck ausgesetzt wird, wirksam gelöst wird,
und man erzielt ein gleichmäßiges Ausströmen des Materials auf die Streuscheibe.
Der oberste Teil der Rührstange kann erfindungsgemäß gekrümmt sein. Hierdurch wird erzielt, daß
der oberste Teil des Materials, wenn der Behälter voll ist, umgerührt wird und daß die an der Scheibe lose
angehängte Rührstange, wenn der Behälter fast leer ist, gegen die Behälterwand hinüberfallen kann, wo
sie wegen der Krümmung einige unregelmäßige Stöße bekommt, die dazu beitragen, den letzten Teil des
Materials zu lösen.
Die Rührstange kann aber auch erfindungsgemäß einen Knick haben, und zu beiden Seiten des Knicks
können gerade Teile vorgesehen sein, auf denen die Buchsen angebracht sind.
Die Buchsen können erfindungsgemäß oval sein, und die Stacheln können von verschiedener Länge und
exzentrisch auf den Buchsen angebracht sein.
Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, in der
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen Streuapparat zeigt und
Fig. 2 denselben, von der Seite gesehen, um 90° im Verhältnis zu der Darstellung nach Fig. 1 gedreht.
In der Zeichnung bezeichnet 1 einen trichterförmigen Behälter, an dessen offenem Boden eine drehbare
Scheibe 2 angebracht ist, die um die Behälterwand herum eine Serie von Schaufeln 3 trägt, die zum Abwerfen
von auf die Scheibe durch ein Loch 4 in der Vorrichtung an Apparaten
zum Streuen von festen Stoffen
zum Streuen von festen Stoffen
Anmelder:
Christen Jensen,
Bögballe, Uldum (Dänemark)
Vertreter: Dr. R. Bauer und Dipl.-Ing. H. Hubbuch,
Patentanwälte,
Pforzheim, Westliche Karl-Friedrich-Str. 31
Pforzheim, Westliche Karl-Friedrich-Str. 31
Beanspruchte Priorität:
Dänemark vom 20. September 1954
Dänemark vom 20. September 1954
Christen Jensen, Bögballe, Uldum (Dänemark),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Wand des Behälters hinunterfallendem Material dient. Dieses Loch erstreckt sich rund um die Hälfte des
Urnfanges der Bodenöffnung.
Die Schaufeln 3 bestehen aus einem ungleichschenkligen Winkeleisen, das an seinem inneren Ende
mittels eines Zapfens auf der Scheibe 2 drehbar gelagert und an seinem äußeren Ende auf der Scheibe
mittels eines Bolzens befestigt ist, der durch eines einer Reihe von Löchern in der Scheibe geführt wird,
welche Löcher auf einem Kreisbogen liegen, dessen Zentrum mit dem Zapfen zusammenfällt.
Der Behälter wird von einem Gestell 5 getragen, das, wenn gewünscht, mit Rädern versehen oder an
einem Fahrzeug angebracht werden kann. Die Scheibe ist auf einer Welle 6 befestigt, die in einem am Gestell
5 befestigten Lagergehäuse 7 gelagert ist. Am untersten Ende der Welle ist eine Riemenscheibe 8 angeordnet,
so daß die Scheibe von einem Motor oder mittels eines rotierenden Organs des Fahrzeuges angetrieben
werden kann. Die Scheibe wird mittels einer Mutter 9 auf der Welle gehalten. Die Scheibe kann
jedoch auch durch ein auf der Zapfwelle eines Schleppers angebrachtes Reibrad angetrieben werden.
Exzentrisch auf der Scheibe 2 ist eine Rührstange 10 angehängt, die sich in den Behälter hinauf erstreckt.
Das oberste Drittel der Rührstange ist gekrümmt, wie in der Zeichnung gezeigt. Auf der Rührstange
ist eine Serie, im vorliegenden Falle drei, von ovalen Buchsen 11 angebracht, die je vier Stacheln
tragen. Diese Stacheln sind von verschiedener Länge
709 756/46
und exzentrisch auf Buchsen angebracht, deren kleinster Durchmesser größer ist als der Durchmesser
der Rührstange. Zwischen den Buchsen sind Abstandsstücke 13 angeordnet, und über der obersten Buchse
ist auf der Rührstange eine Scheibe 15 befestigt, die die Buchsen daran hindert, längs der Stange hochgehoben
zu werden. Auf der Scheibe 2 ist ein an sich bekannter Schaber 14 angebracht, der so ausgebildet
ist, daß er die öffnung von Klumpen frei hält und das Material daran hindert, einen Verschluß vor der
öffnung zu bilden.
Die Umdrehung der Rührstange und die Wirkung der Stacheln auf das Material im Behälter hindern
dieses daran, im Behälter festzubrennen.
Die Öffnung 4 erstreckt sich rund um den halben Umfang des Behälterbodens. Außerhalb der öffnung
ist eine Klappe 16 angeordnet, deren Enden in außerhalb am Behälter angebrachten Führungsbügeln
27 geführt werden. An der Außenseite der Klappe ist an der Oberkante eine gebogene Platte 17 angebracht,
die sich rund um den mittleren Teil der Klappe erstreckt. In der Mitte der Platte 17 ist eine Stange 18
befestigt, die sich nach oben längs der Wand des Behälters erstreckt. Das obere Ende der Stange 18 ist
mittels eines Zapfens 19 schwenkbar an einem Arm 20 gelagert, der an einem Bedienungshebel 21 befestigt
ist, der mittels eines Zapfens 22 an einem Bügel 23 am Behälter drehbar gelagert ist. An der
Stange 18 befindet sich ein keilförmiger Teil 24, dessen schräge Kante auf einem am Behälter befestigten
Anschlag 25 gleitet. Wenn die Klappe dadurch, daß der Bedienungshebel 21 verschwenkt
wird, gehoben wird, erhält der Zapfen 19 eine Bewegung nach oben und nach außen. Der keilförmige
Teil gleitet längs des Anschlags 25, und die Platte 17 erhält eine solche Drehbewegung, daß ihre Unterkante
gegen den Behälter gedrückt wird, und diese Bewegung bewirkt gleichzeitig, daß die unteren Endteile
26 der Klappe etwas gehoben werden, was bewirkt, daß die Unterkante der Klappe über ihre ganze
Länge parallel verschoben wird. Sonst würde die Höhe der Öffnung in der Mitte größer sein als an den
Enden, wenn die Klappe über den Behälter hinauf verschoben wird und dessen Durchmesser zunimmt.
Die Ausbildung des vorstehend beschriebenen Verschlusses für die öffnung 4 ist jedoch nicht Gegenstand
der Erfindung.
Claims (5)
1. Vorrichtung an Apparaten zum Streuen von festen Stoffen, wie beispielsweise Kunstdünger
oder Sand, und von der Art, die einen runden, trichterförmigen Behälter aufweist, der unten
eine öffnung hat, durch die das Material auf eine unter dem Behälter rotierende Streuscheibe gelangt] an der eine Rührstange lose angehängt ist,
die sich in den Behälter hinauf erstreckt und mit abstehenden Stacheln versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührstange auf der Scheibe
exzentrisch angeordnet ist und daß die Stacheln von Buchsen getragen werden, die auf der Rührstange
drehbar angebracht sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oberste Teil der Rührstange
gekrümmt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührstange einen Knick hat
und daß zu beiden Seiten des Knicks gerade Teile vorgesehen sind, auf denen die Buchsen angebracht
sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsen oval sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stacheln von verschiedener
Länge und exzentrisch auf den Buchsen angebracht sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1 051 943.
Französische Patentschrift Nr. 1 051 943.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 756/« 10.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK1017836X | 1954-09-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1017836B true DE1017836B (de) | 1957-10-17 |
Family
ID=8157235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ10673A Pending DE1017836B (de) | 1954-09-20 | 1955-09-19 | Vorrichtung an Apparaten zum Streuen von festen Stoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1017836B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1157830B (de) * | 1958-02-03 | 1963-11-21 | Lely Nv C Van Der | Vorrichtung zum Ausstreuen von koernigem oder pulverigem Material, beispielsweise Duengemitteln |
| DE1181472B (de) * | 1958-02-03 | 1964-11-12 | Lely Nv C Van Der | Vorrichtung zum Ausstreuen von koernigem oder pulverfoermigem Material, beispielsweise Duengemitteln |
| CN104396410A (zh) * | 2014-11-26 | 2015-03-11 | 中国农业大学 | 一种精少量排肥器 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1051943A (fr) * | 1952-02-29 | 1954-01-20 | Distributeur d'engrais avec trémie et disque rotatif actionne par le tracteur de remorquage |
-
1955
- 1955-09-19 DE DEJ10673A patent/DE1017836B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1051943A (fr) * | 1952-02-29 | 1954-01-20 | Distributeur d'engrais avec trémie et disque rotatif actionne par le tracteur de remorquage |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1157830B (de) * | 1958-02-03 | 1963-11-21 | Lely Nv C Van Der | Vorrichtung zum Ausstreuen von koernigem oder pulverigem Material, beispielsweise Duengemitteln |
| DE1181472B (de) * | 1958-02-03 | 1964-11-12 | Lely Nv C Van Der | Vorrichtung zum Ausstreuen von koernigem oder pulverfoermigem Material, beispielsweise Duengemitteln |
| CN104396410A (zh) * | 2014-11-26 | 2015-03-11 | 中国农业大学 | 一种精少量排肥器 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1816969A1 (de) | Streugeraet fuer Sand | |
| DE1407674A1 (de) | Einrichtung zum Ausbreiten oder Ausstreuen irgendeines Stoffes oder Materials | |
| DE2556475A1 (de) | Streugeraet fuer koerniges oder pulverfoermiges material | |
| DE2205510A1 (de) | Vorrichtung zum Ausstreuen von körnigem oder pulverigem Material | |
| DE1017836B (de) | Vorrichtung an Apparaten zum Streuen von festen Stoffen | |
| DE1782716A1 (de) | Streugeraet | |
| DE102005015236A1 (de) | Zweischeibenstreuer für Streugut, insbesondere Dünger, Salz oder dergleichen | |
| DE1945076C3 (de) | Streugerät für körniges oder pulveriges Streugut | |
| DE102005015228B4 (de) | Schleuderstreuer für Streugut | |
| DE1508695B1 (de) | Entleerungsvorrichtung an einem Mischer fuer Formsand | |
| DE2010863A1 (de) | Streugerät | |
| DE102005005521B4 (de) | Streugerät | |
| DE210460C (de) | ||
| DE1924631C3 (de) | Streugerät | |
| DE3405245A1 (de) | Streugeraet fuer koerniges und/oder pulveriges streugut | |
| AT278422B (de) | Vorrichtung zum Zerstreuen von körnigem oder pulverförmigem Streugut, insbesondere Kunstdünger | |
| DE2831222A1 (de) | Schleuderstreuer, insbesondere fuer duengemittel | |
| DE2905006C2 (de) | ||
| DE417039C (de) | Maschine zum Streuen von Kalk oder Kunstduenger | |
| AT243546B (de) | Vorrichtung zum Ausstreuen von körnigem oder pulverigem Material, insbesondere Kunstdünger | |
| AT242421B (de) | Vorrichtung zum Streuen von körnigem oder pulvrigem Material | |
| DE1810783A1 (de) | Zwangsmischer fuer Beton od.dgl. | |
| DE1147076B (de) | Vorrichtung zum Ausstreuen von Material, z. B. Kunstduenger | |
| DE1757272A1 (de) | Streuwagen fuer Duengemittel | |
| DE1457870C (de) | Streuer für Kunstdünger und anderes gekörntes Gut |