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DE1017263B - Aus mehreren Teilstuecken zusammengebauter Laeufer einer elektrischen Maschine - Google Patents

Aus mehreren Teilstuecken zusammengebauter Laeufer einer elektrischen Maschine

Info

Publication number
DE1017263B
DE1017263B DEE10869A DEE0010869A DE1017263B DE 1017263 B DE1017263 B DE 1017263B DE E10869 A DEE10869 A DE E10869A DE E0010869 A DEE0010869 A DE E0010869A DE 1017263 B DE1017263 B DE 1017263B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
runner
spacer ring
electrical machine
winding grooves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE10869A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Otto Martin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer Escher Wyss GmbH
Original Assignee
Escher Wyss GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Escher Wyss GmbH filed Critical Escher Wyss GmbH
Publication of DE1017263B publication Critical patent/DE1017263B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit
    • H02K1/26Rotor cores with slots for windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

  • Aus mehreren Teilstücken zusammengebauter Läufer einer elektrischen Maschine Die Erfindung betrifft einen Läufer einer elektrischen Maschine, welcher mit in Längsrichtung verlaufenden Wicklungsnuten versehen ist und aus mehreren Teilstücken, nämlich aus mindestens einer Trommel und zwei pilzförmigen Endstücken zusammengebaut ist; wobei die Teilstücke mit ringförmig umlaufenden Schweißnähten zusammengefügt sind.
  • Läufer für neuzeitliche Stromerzeuger großer Leistung, beispielsweise 30 bis 100 MW und darüber, bestehen hauptsächlich aus einer zylindrischen Stahlwalze mit zwei Lagerzapfen. Die Abmessungen derselben sind etwa 1 m Außendurchmesser, 4 bis 6 m Länge des aktiven Eisens und 5 bis 8 m Abstand der Lagermitten. Die Herstellung des gesamten Läufers aus einem einzigen geschmiedeten Rohling ist zweifellos die bestmögliche Bauweise eines solchen Maschinenteils, doch sind nur wenige Stahlwerke in der Lage, so große Blöcke zu gießen, wie sie für ein derart großes Stück von etwa 30 bis 50 t Fertiggewicht erforderlich sind. Auch erfordert das Schmieden derselben gewaltige Pressen und Wärmeöfen.
  • Deshalb wurde immer wieder versucht, solche Läufer aus einzelnen Stücken zusammenzufügen, die je nur ein Drittel bis ein Fünftel des fertigen Läufers wiegen und in kleineren Stahlwerken hergestellt werden können.
  • Bekanntgeworden sind Bauarten, bei denen in einer Welle von etwa halbem Außendurchmesser des Läufers. die Polzähne in achsparallele T-Nuten eingeschoben werden. Diese Bauweise mußte verlassen werden, weil schon geringe Verlagerungen der Polzähne die Auswuchtung derart verdarben, daß man die Maschinen nicht weiterbetreiben konnte.
  • Ferner sind Bauarten bekannt; bei denen die Läufer aus zylindrischen Trommeln und Endstücken zusammengesetzt sind. Die jeweils benachbarten Stücke sind in der Trennebene mit Vor- und Rücksprung ineinander- zentriert. In Längsrichtung werden sie entweder durch einen zentral liegenden starken Schraubenanker oder durch mehrere außerhalb der Querschnittsfläche der Läuferwellen liegende Schraubenanker zusammengehalten, oder man legt in die Polhörner je zwei bis drei linealartige Längsanker mit T-förmigen Köpfen ein, welche den ganzen Läufer zusammenhalten.
  • Es hat sich gezeigt, daß mit dieser Bauweise einigermaßen brauchbare Polräder hergestellt werden können, doch lehrten. anderseits die Betriebserfahrungen, daß die eingeschraubten oder eingeschrumpften Anker den Werkstoff an kritischen Stellen unter starke Vorspannung setzten, so daß die zusätzlichen Spannungen infolge der Fliehkräfte oder infolge von Biegemomenten, welche die Kupplung überträgt, oder die aus Unwuchten herrühren, den Werkstoff unzulässig beanspruchen können. Demgegenüber ist ein aus einem einzigen Schmiedestück bestehender Läufer im Vorteil. Ähnlich verhält es sich mit einem aus mehreren Stükken zusammengeschweißten Läufer.
  • So ist ein aus trommelförmigen Teilstücken und pilzförmigen Endstücken mittels ringförmig umlaufender Schweißnähte zusammengeschweißter Läufer bekannt. Bei diesem Läufer verbinden die ringförmig umlaufenden Schweißnähte aber nur die radial äußeren Teile, so daß nach dem Fräsen der Wicklungsnuten nur die radial äußeren Teile- der zwischen diesen Nuten stehenbleibenden Zähne miteinander verbunden sind, während zusätzliche Schweißnähte nötig sind, wenn die Teil- bzw. Endstücke des Läufers auch entlang der Wicklungsnuten verbunden werden sollen. Diese Nähte lassen sich nur von Hand ausführen, sind schlecht zugänglich, und ihre Güte ist kaum einwandfrei zu überprüfen.
  • Weiter ist,die Verwendung von Zentrierbohrungen und in diese eingreifenden-Abstandsringen an sich bereits bekannt.
  • Die Erfindung bezweckt, die bei den bekannten Läufern auftretenden Nachteile zu vermeiden. Zu diesem Zweck erstrecken sich bei einem Läufer der eingangs geschilderten Art die genannten ringförmig umlaufenden Schweißnähte radial weiter nach innen als die Wicklungsnuten.
  • Zweckmäßig werden hierbei die einander zugekehrten Flächen der zusammenzuschweißenden Teilstücke je mit einer vorzugsweise an ihrem Grund eine halbkreisförmige Ausrundung aufweisenden Zentrierbohrung versehen, in welche ein hinreichend breiter Abstandsring eingepaßt wird, um eine Wurzelfuge zwischen den zu verschweißenden Teilen offenzuhalten.
  • In der Zeichnung ist als Beispiel eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes vereinfacht dargegestellt. Es zeigt Fig. 1 einen axialen Längsschnitt durch einen Läufer einer elektrischen Maschine, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Läufer nach der Linie II-II der Fig. 1, in größerem Maßstab, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2 und Fig.4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2.
  • Der Läufer ist aus drei Trommeln. 1 und zwei pilzförmigen Endstücken 2 zusammengeschweißt und mit in Längsrichtung verlaufenden Wicklungsnuten 3 versehen.
  • Die drei Trommeln 1 und die pilzförmigen Endstücke 2 sind nun mit ringförmig umlaufenden Schweißnähten 4 zusammengefügt, welche sich radial weiter nach innen erstrecken als die Wicklungsnuten. Die Trommeln haben eine Länge, die nicht viel größer als ihr Durchmesser ist. Die fünf Teilstücke können geschmiedet, vorgedreht und bereits fertigvergütet sein.
  • Gemäß Fig. 3 wird zum Schweißen an den Stirnflächen der Teilstücke eine Zentrierbohrung 5 angedreht. Zwischen die beiden benachbarten Trommelstücke wird hierbei zur Zentrierung ein Abstandsring 6 eingepaßt, welcher eine hinreichende Breite hat, um für die Schweißnaht 4 eine Wurzelfuge 7 von etwa 4 bis 8 mm offenzuhalten.
  • Beim Zusammenbau des Läufers wird dann vorübergehend in eine längs durch sämtliche zusammenzufügenden Teilstücke gehende Mittenbohrung 8 ein Anker gesteckt, und die zusammenzuschweißenden Teile werden durch eine Mutter in Längsrichtung verspannt. Über dem Abstandsring wird nunmehr die ringsum laufende Schweißnaht 4 lagenweise eingebracht, wobei der Läufer, auf einem mit Rollen versehenen Stuhl liegend, langsam um seine Längsachse gedreht wird, so daß die Nähte immer von oben geschweißt werden können.
  • Der Abstandsring 6 kann ein Metallring sein, der nach dem Schweißen an seinem Platz verbleibt. Man kann aber auch einen nichtmetallischen Ring, beispielsweise aus Kohle, Quarzglas, Porzellan od. dgl., einlegen, der nach dem Schweißen entfernt wird und nur den Zweck hat, die Teile gegeneinander in der gewünschten Lage festzuhalten und ein gesundes Durchschweißen der Wurzel zu ermöglichen, welche bei derartigen Schweißungen die kritische Stelle der Verbindung darstellt. Der Ring wird dann nach dem Schweißen zertrümmert und herausgenommen. Er bindet nicht mit dem Metall beim Schweißen. Durch ein an die Innenfläche des Ringes geklebtes Textilband können auch im Falle des Zerspringens des Ringes infolge der Hitze die einzelnen Stücke an ihrem Orte gehalten werden.
  • Um eingelegte nichtmetallische Abstandsringe nach dem Schweißen zertrümmern und entfernen zu können, werden die Schweißnähte zweckmäßig an mindestens zwei diametral gegenüberliegenden Stellen radial durchbohrt, wie dies in den Fig.2 und 4 dargestellt ist. Durch eine solche Bohrung 9 können dann zu diesem Behufe Werkzeuge von oben eingeführt werden, wobei die einzelnen Ringstücke durch die gegenüberliegende Bohrung nach unten herausfallen.
  • Außerdem können aber auch durch solche Bohrungen zum Zwecke der Prüfung des eingeschweißten Werkstoffes auf seine Festigkeitseigenschaften Kernproben entnommen werden, welche teils aus dem Schweißwerkstoff und teils aus dem Werkstoff der zusammengeschweißten Teile bestehen.
  • Ferner können die Bohrungen zur Besichtigung der Schweißnähte unter Einbringen eines Spiegels und einer Lampe dienen, wobei die Schweißwurzel auf Bindefehler abgesucht werden kann.
  • Nach dem Zusammenschweißen .der einzelnen Teile und der erfolgten Prüfung der Schweißnähte ist der Läufer fertig zur endgültigen Bearbeitung, die erstens im Überdrehen der Außenflächen und zweitens im Einfräsen der Wicklungsnuten besteht. Wenn die Schweißraupen in kleinen Lagen eingebracht werden, erhitzen sich die benachbarten Gebiete in den massiven Trommeln nicht so tief, daß das Vergütungsgefüge auf größeren Breiten rückverwandelt wird. Schmale Zonen mit etwas verringerter Festigkeit sind ungefährlich, da sie von den Nachbarzonen gestützt werden.
  • Mit den beschriebenen Maßnahmen ist es möglich, Rohlinge für Läufer großer Stromerzeuger herzustellen, welche die aus einem einzigen Block hergestellten an. Güte übertreffen. Man kann nämlich bei der beschriebenen Bauart für beide Wellenenden je das Fußstück eines Gußblockes verwenden. Bei einem aus einem einzigen Schmiedestück bestehenden Läufer muß dagegen zwangsläufig der eine Wellenstummel aus der Kopfseite des Blockes geschmiedet sein, welche bekanntlich stärker seigert und gelegentlich Lunker aufweist. Beim zusammengeschweißten Läufer kann man jedes Einzelstück bequem auf Fehlstellen absuchen, wobei ebene Flächen das Auflegen der Sender und Sonden für die Ultraschalluntersuchung erleichtern. Auch das Besichtigen der Innenflächen in der zentralen Bohrung wird wesentlich erleichtert, da man die Stücke einzeln vor dem Zusammenschweißen betrachten kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Läufer einer elektrischen Maschine, welcher mit in Längsrichtung verlaufenden Wicklungsnuten versehen ist und aus mehreren Teilstücken, nämlich aus mindestens einer Trommel und zwei pilzförmigen Endstücken zusammengebaut ist, wobei die Teilstücke mit ringförmig umlaufenden Schweißnähten zusammengefügt sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese ringförmig umlaufenden Schweißnähte (4) sich radial weiter nach innen erstrecken als die Wicklungsnuten (3).
  2. 2. Anordnung zum Verschweißen der Teilstücke des Läufers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten Flächen der zusammenzuschweißenden Teilstücke (1, 2) je mit einer Zentrierbohrung (5) versehen sind und daß in diese Bohrungen (5) ein hinreichend breiter Abstandsring (6) eingepaßt wird, um eine Wurzelfuge (7) zwischen den zu verschweißenden Teilen offenzuhalten.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierbohrungen (5) an ihrem Grund mit einer halbkreisförmigen Aasrundung versehen sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eingepaßte Abstandsring (6) aus einem nichtmetallischen Werkstoff besteht, und daß radiale, die Schweißnaht durchdringende Bohrungen (9) angebracht sind, durch die Werkzeuge zum Zertrümmern und Entfernen des Abstandsringes (6) eingeführt werden können. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 573 512; britische Patentschrift Nr. 523 311.
DEE10869A 1954-06-24 1955-06-16 Aus mehreren Teilstuecken zusammengebauter Laeufer einer elektrischen Maschine Pending DE1017263B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1017263X 1954-06-24

Publications (1)

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DE1017263B true DE1017263B (de) 1957-10-10

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ID=4552781

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE10869A Pending DE1017263B (de) 1954-06-24 1955-06-16 Aus mehreren Teilstuecken zusammengebauter Laeufer einer elektrischen Maschine

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DE (1) DE1017263B (de)

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EP1964641A1 (de) 2007-03-02 2008-09-03 ALSTOM Technology Ltd Rotor für einen Generator, insbesondere einen Turbogenerator

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DE573512C (de) * 1929-11-03 1933-04-03 Bbc Brown Boveri & Cie Laeufer fuer Turbogeneratoren, der aus axial nebeneinandergereihten vollen Scheiben zusammengesetzt ist
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