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DE1017004B - Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Rohren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Rohren

Info

Publication number
DE1017004B
DE1017004B DEA21229A DEA0021229A DE1017004B DE 1017004 B DE1017004 B DE 1017004B DE A21229 A DEA21229 A DE A21229A DE A0021229 A DEA0021229 A DE A0021229A DE 1017004 B DE1017004 B DE 1017004B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
pipe
head
pressure
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA21229A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred C Arbogast
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA21229A priority Critical patent/DE1017004B/de
Publication of DE1017004B publication Critical patent/DE1017004B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D3/00Electroplating: Baths therefor
    • C25D3/02Electroplating: Baths therefor from solutions
    • C25D3/38Electroplating: Baths therefor from solutions of copper
    • C25D3/40Electroplating: Baths therefor from solutions of copper from cyanide baths, e.g. with Cu+
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D9/00Bending tubes using mandrels or the like
    • B21D9/12Bending tubes using mandrels or the like by pushing over a curved mandrel; by pushing through a curved die
    • B21D9/125Bending tubes using mandrels or the like by pushing over a curved mandrel; by pushing through a curved die by pushing through a curved die

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Biegen von Rohren.
Es ist ein Verfahren zum Biegen von Rohren bekannt, bei dem ein mit einer federnd nachgiebigen Füllung versehenes gerades Rohr durch einen auf das nachlaufende Rohrende und die Füllung einwirkenden Treibstempel durch ein geteiltes Biegegesenk geschoben wird, das mit einem gekrümmten Biegekanal gleichbleibenden Durchmessers versehen ist, der gerade, offene Einlauf- und Auslaufbohrungen aufweist, wobei auf den in die Auslaufbohrung eintretenden verschlossenen Rohranfang durch einen in diesen eingeführten Gegendruckstempel ein nachgiebiger Gegendruck ausgeübt wird.
Diesem bekannten Verfahren gegenüber kennzeichnet sich das erfindungsgemäße Verfahren dadurch, daß der Gegendruckstempel den Rohranfang und, bei vorzugsweise unverschlossenem Rohranfang, die Füllung während ihres gesamten Weges durch die Biegekanalkrümmung und deren Auslaufbohrung abstützt.
Bei dieser Ausführung wird ein Vorwerkstück mit Boden oder ein besonderes Verschließen des Rohranfanges erspart.
Bei der Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens ist der Gegendruckstempel mit einem kugelförmigen Kopf vom Durchmesser des Biegekanals versehen, der durch eine Lasche schwenkbar mit dem Gegendruckstempel verbunden ist, welcher den Kopf in die Krümmung des Biegekanals vorschiebt.
Eine bevorzugte Ausführung nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachstehend beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 die schaubildliche Ansicht eines rohrförmigen Rohlings,
Fig. 2 die Seitenansicht eines Rohrknies,
Fig. 3 die Seitenansicht eines fertiggestellten Rohrknies mit aufgeweiteten Enden,
Fig. 4 die Teilseitenansicht einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, wobei Teile fortgebrochen und im Schnitt gezeigt sind, um Einzelheiten zu zeigen,
Fig. 5 die Teilansicht eines der Gesenkteile mit einem Werkstückrohling und der formenden Vorrichtung in einer Anfangsstellung mit zur Erleichterung der Darstellung im Schnitt gezeigten und fortgebrochenen Teilen,
Fig. 6 die Teilansicht der Vorrichtung in der Endstellung, in welcher der rohrförmige Rohling in Winkelform geformt worden ist, wie in Fig. 2 gezeigt, wobei eines der Gesenkteile entfernt ist,
Fig. 7 die schematische Darstellung einer hydraulischen Kraftanlage zum Betätigen des Kraft- oder Vorschubkolbens und zum Abstützen des Gegendruckkolbens.
Verfahren und Vorrichtung
zum Biegen von Rohren
Anmelder:
Alfred C. Arbogast, Elkhart, Ind. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 27,
Pienzenauer Str. 2, Patentanwälte
Alfred C. Arbogast, Elkhart, Ind. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
In den Zeichnungen stellt 1 das Bett und 2 den Kopf einer Lochpresse oder ähnlichen Maschine dar, die zum Zusammenklemmen der Gesenkteile 3 und 4 und zum Hin- und Herbewegen des einen von diesen in bezug auf den anderen dient. Die Gesenkteile 3 und 4 haben einander ergänzende, gegenüberliegende, gewinkelte, kanalähnliche Aussparungen 5, die zusammenwirken und eine zylindrische, rohrförmige Gesenkaussparung 6 bilden, wenn die Gesenkteile in geschlossener Stellung und zwischen dem Bett 1 und dem Kopf 2 zusammengeklemmt sind. Der Gesenkteil 3 ist am Bett befestigt, und der Gesenkteil 4 ist am Kopf mittels Kopfschrauben 7 befestigt, so daß die Gesenkteile durch Hin- und Herbewegen des Kopfes geöffnet und geschlossen werden.
Der rohrförmige Rohling 8 ist aus einem Rohrabschnitt von der Länge des herzustellenden Rohrknies gebildet. Vorzugsweise können die Rohlinge aus Kupfer oder einer Kupferlegierung bestehen, doch können sie auch aus einem anderen geschmeidigen Metall, einschließlich Stahl, gefertigt sein. Die Rohlinge werden in die offenen Gesenke gelegt und die Gesenke geschlossen, wobei eine geschlossene, gewinkelte Aussparung gebildet wird, in deren einem geraden Schenkel der Rohling liegt (s. Fig. 4 und 5). Der Rohling wird durch die Wände der Gesenkaussparung gehalten und hat darin Längsgleitsitz. Der Antriebskolben 9 hat Gleitsitz innerhalb der Gesenkaussparung und ist mit einem verjüngten Ende 10 versehen, das in einer Schulter 11 endet. Der verjüngte Abschnitt 10 paßt in den Rohling hinein, wie in Fig. 5 gezeigt, wobei die Schulter 11 in Druckberührung mit dem Rohling ist. Der in den Rohling
709' 699/219
hineinpassende Abschnitt 10 verhindert das Einknicken der Wand des Rohlings an seinem hinteren Ende, wenn der Kolben betätigt wird.
Der Kolben ist mit einem biegsamen, nachgiebigen Werkstückfüller 12 versehen; eine Schraube 13 ist in dessen äußerem Teil eingebettet und in die Gewindebohrung 14 des Kolbens eingeschraubt. Dieser Füller ist vorzugsweise aus Gummi gebildet und hat einen abgerundeten Kopf 15. Er füllt zusammen mit dem verjüngten Abschnitt des Kolbens den Rohling vollkommen aus.
Der Gegendruckkolben 16 hat Gleitsitz im anderen geraden Schenkel der Gesenkaussparung. Dieser Gegendruckkolben 16 ist an seinem Kopfende mit einer Aussparung 17 versehen, die das Ende des Zwischengliedes 18 aufnimmt, das mit Hilfe des Stiftes 19 an den Kolben angelenkt ist. Das andere Ende des Zwischengliedes 18 ist innerhalb der Aussparung 20 des Druckkopfes 21 befestigt. Der Druckkopf 21 hat eine kugelförmig gewölbte Stirn 22, die innerhalb des vorderen Endes des Rohlings stützend angreifen kann, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt ist. Der Kopf 21 entspricht im Durchmesser dem Durchmesser der Aussparung. Wenn er sich in der Stellung nach Fig. 5 befindet, ist der Füller etwas zusammengedrückt. Dieses Zusammendrücken des Füllerteiles ist ausreichend, um die Wände des Rohlings abzustützen.
Wenn die Teile sich in der in Fig. 5 gezeigten Stellung befinden, wird der Kolben 9 vorgeschoben. Der Kolben 16 steht unter Gegendruck oder Spannung, so daß der Kopf 21 in Stützberührung mit dem vorgeschobenen Werkstückanfang gehalten wird. Dabei wird das rohrförmige Werkstück durch den Winkelabschnitt der Gesenkaussparungen gedrückt, wie in Fig. 6 gezeigt ist. Während dieses Hubes wird das nachlaufende Ende des Rohlings durch den Kolben 9 und das vorlaufende Ende durch den Kopf 21 des Kolbens 16 gestützt. Dieses bewirkt die Formung des gewinkelten Rohrknies 23 (Fig. 2), das in dieser Form verwendet werden kann oder dessen Enden bei 24 durch einen weiteren formgebenden Arbeitsgang vergrößert werden können, wodurch das mit Muffen versehene Rohrknie 25 erzielt wird.
Das Rohrknie 23 ist ohne jeglichen Grat gebildet. Die Wände haben von einem zum anderen Ende gleichförmige Dicke, es besteht keine Stauchung. Es ist erwünscht, daß der rohrförmige Rohling 8 gleichmäßigen Durchmesser und gleichmäßige Wandstärke hat.
Die in Fig. 7 gezeigte hydraulische Vorrichtung ist im wesentlichen herkömmlicher Art und umfaßt einen hydraulischen Zylinder 26 mit einem Treibkolben 27 für den Kolben 9. Der Kolben 16 wird durch den Treibkolben 30 bewegt, der sich im Zylinder 31 befindet. Die Pumpe 33 saugt aus einem Behälter 32 an und ist über das Regelventil 34 und die Leitungen 35 und 36 mit dem Zylinder 26 verbunden. Das Ventil 34 ist ferner mit dem Behälter 32 durch die Rücklaufleitung 37 verbunden. Durch die Abzweigung 38 ist die Leitung 35 auch mit dem Zylinder 31 auf der Rückzugseite verbunden. Die Leitung 36 ist über die Leitung 39 mit dem Zylinder 31 an der Vordruckseite verbunden. Die Leitung 39 enthält ein Absperrventil 40. Die Rücklauf leitung 41 von der Leitung 39 zu dem Behälter 32 ist mit einem Entlastungsventil versehen.
Die Entlastungsleitung 43 ist mit der Druckseite der Pumpe verbunden und mit einem Entlastungsventil 44 versehen. Das Ventil 44 wird so eingestellt, daß der gewünschte Rückzugdruck auf den Kolben 9 erzielt wird, während das Entlastungsventil 42 so eingestellt wird, daß der gewünschte Vorschub- oder Gegendruck auf den Kolben 16 erzielt wird.
Durch den Gegendruck auf den Kolben 16 soll der Kopf 20 in Stützberührung mit dem vorrückenden Ende des Rohlings gehalten werden, während dieser um den Winkel in den Gesenkaussparungen wandert, bis der Hub beendet ist. Er darf selbstverständlich nicht so groß sein, daß er den Arbeitshub des Kolbens 9 verhindert. Zum Antrieb des Kolbens 9 und zum Erzeugen des Gegendrucks auf den Kolben 16 kann auch eine pneumatische Vorrichtung vorgesehen sein, oder der Kolben 16 kann mittels einer Feder oder auf andere Art seine Gegenkraft erhalten.
Obwohl der Füller vorzugsweise von dem Kolben 9 getragen wird, kann er auch ein gesonderter Teil sein, der eingesetzt und entfernt wird. Er soll jedoch biegsam sein und genügend Widerstandskraft besitzen, um die Wände zu stützen, während der Rohling in die Gesenkaussparung hineingepreßt wird.

Claims (3)

PatentANSPKücHE:
1. Verfahren zum Biegen von Rohren, bei welchem ein mit einer federnd nachgiebigen Füllung versehenes gerades Rohr durch einen auf das nachlaufende Rohrende und die Füllung einwirkenden Treibstempel durch ein geteiltes Biegegesenk geschoben wird, das mit einem gekrümmten Biegekanal gleichbleibenden Durchmessers versehen ist, der gerade, offene Einlauf- und Auslaufbohrungen aufweist, wobei auf den in die Auslaufbohrung eintretenden verschlossenen Rohranfang durch einen in diese eingeführten Gegendruckstempel ein nachgiebiger Gegendruck ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegendruckstempel den Rohranfang und, bei vorzugsweise unverschlossenem Rohranfang, die Füllung während ihres gesamten Weges durch die Biegekanalkrümmung und dessen Auslaufbohrung abstützt.
2. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegendruckstempel (16) mit einem kugelförmigen Kopf (21) vom Durchmesser des Biegekanals (6) versehen ist, der durch eine Lasche (18) schwenkbar mit dem Gegendruckstempel (16) verbunden ist, durch welchen der Kopf (21) durch die Krümmung (5) des Biegekanals (6) vorschiebbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegendruckstempel (16) und Kopf (21) eine Aussparung (17 bzw. 20) für je ein Ende der Lasche (18) aufweisen und die Schwenkachse der Lasche (18) im Kopf (21) zu dessen Kugelfläche (22) mittig angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 455 559; USA.-Patentschriften Nr. 2 335 342, 2 138199, 361, 1 947 611, 425 395.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen'
© 709 699/21» 9.57
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