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DE1016432B - Mit einem rotierenden Schneidwerkzeug arbeitende Maschine zum Zerspanen von Grobholzstuecken, Holzabfaellen od. dgl. - Google Patents

Mit einem rotierenden Schneidwerkzeug arbeitende Maschine zum Zerspanen von Grobholzstuecken, Holzabfaellen od. dgl.

Info

Publication number
DE1016432B
DE1016432B DES48638A DES0048638A DE1016432B DE 1016432 B DE1016432 B DE 1016432B DE S48638 A DES48638 A DE S48638A DE S0048638 A DES0048638 A DE S0048638A DE 1016432 B DE1016432 B DE 1016432B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wood
pieces
cutting tool
emptying
compartments
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES48638A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Steeger
Heinz Bartram
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Suedostholz Metz & Co GmbH
Original Assignee
Suedostholz Metz & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Suedostholz Metz & Co GmbH filed Critical Suedostholz Metz & Co GmbH
Publication of DE1016432B publication Critical patent/DE1016432B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • B27L11/002Transporting devices for wood or chips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)

Description

DEUTSCHES
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine mit einem rotierenden Schneidwerkzeug zum Zerspanen von Grobholzstücken, Holzabfällen od. dgl. Diese eignet sich vorzugsweise für die Herstellung von Flachspänen oder anderen Spänen, die durch faserparallele Zerlegung der Grobholzstücke erhalten werden.
Um den durch das Handeinlegen der Holzstücke benötigten Zeitaufwand im Interesse einer Verkürzung der Leerlaufzeiten bei Holzzerspanungsmaschinen herabzusetzen, wurde schon vorgeschlagen, vier kastenartige, gleichmäßig verteilte und in der gleichen Vertikalebene liegende Grobholzmagazine mit je einer Anpreßplatte zu versehen. Dazu enthält die Vorrichtung einen hydraulisch oder mechanisch betätigten Kolben, der jeweils die Anpreßstelle des einen der in einem bestimmten Augenblick horizontal liegenden Magazine in Richtung des rotierenden Schneidwerkzeuges verschiebt und damit die in diesem Magazin liegenden Holzstücke gegen dieses Werkzeug preßt. Während dieses Zerspanungsvorganges kann das nächste Magazin, dessen offene Seite nun nach oben gerichtet ist, mit Holzstücken gefüllt werden. Daraufhin wird dieses Magazin durch Verdrehen einer alle Magazine tragenden Platte um 90° gegen unten verschwenkt und seine Holzfüllung durch Betätigen des Kolbens gegen das Schneidwerkzeug gepreßt. Während der Zerspanungszeit des Magazininhaltes ist nun die Füllung des folgenden Magazins vorzubereiten usf. Abgesehen davon, daß jedes Magazin mit einer Anpreßplatte ausgerüstet sein muß, ist bei einer solchen Konstruktion folgender Umstand zu berücksichtigen.
Für das Füllen eines Magazins steht jeweils nur ein ganz bestimmter, bei modernen Hochleistungszerspanungsmaschinen verhältnismäßig kurzer Zeitabschnitt zur Verfügung, wenn man nach dem Zerspanen eines Magazininhaltes ohne unnötigen Zeitverlust das nächste Magazin vor das Schneidwerkzeug bringen will. Diese Zeit, die einer Zerspanungsperiode entspricht, genügt unter Umständen nicht für ein sorgfältiges Füllen eines Magazins. Die nur locker und unregelmäßig im Magazin liegenden Holzstücke drehen sich und tanzen im Magazin herum, bis sie etwas enger zusammengepackt sind, was erst der Fall ist, nachdem der Anpreßkolben einen Teil seines Hubes zurückgelegt hat. Die Zerspanungsqualität leidet dadurch, und der Wirkungsgrad der Maschine sinkt.
Das Ziel der Erfindung liegt in der Schaffung einer Holzzerspanungsmaschine mit genügender Füllzeit bei kürzest möglichen Zerspanungszeiten. Dies wird bei der erfindungsgemäßen Maschine erreicht durch mindestens eine schrittweise vorwärts bewegte Förder-Mit einem rotierenden Schneidwerkzeug
arbeitende Maschine zum Zerspanen
von Grobholzstücken, Holzabfällen od. dgl.
Anmelder:
Südostholz G.m.b.H. Metz & Co.,
Göttingen
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 14. Juli 1955
Josef Steeger, Göttingen,
und Heinz Bartram, Rosdorf bei Göttingen,
sind als Erfinder genannt worden
vorrichtung mit einer Reihe von Abteilen, von denen in jeder Stellung der Fördervorrichtung mindestens mehrere für das Einlegen der Holzstücke von oben her frei zugänglich sind, und eine Entleerungsvorrichtung zum mechanischen Entleeren der Abteile im Bereich der Zerspanungsstelle bzw. der Holzvorschubvorrichtung sowie ein Antrieb für das absatzweise Weiterbewegen der Fördervorrichtung, welche nach dem Entleeren eines Abteils jeweils das nächstfolgende Abteil vor die Entleerungsstelle rückt.
Dank der Tatsache, daß jedes Abteil vor dem Anpressen der Holzstücke gegen das Schneidwerkzeug bzw. vor dem Einstoßen der Holzstücke in einen Raum zwischen einer geöffneten Holzvorschubvorrichtung und dem Schneidwerkzeug während mehrerer Zerspanungsperioden für das Füllen frei zugänglich ist, hat man nun genügend Zeit, die Füllung sorgfältig vorzunehmen, d. h. die Holzstücke unter Vermeidung unnötiger Zwischenräume in passender Lage in die Abteile einzulegen. Man kann sogar für das Einlegen der Holzstücke in die Abteile einer einzigen Fördervorrichtung mehrere Personen beschäftigen, was bei der eingangs erwähnten bekannten Vorrichtung unmöglich ist.
Mit Vorteil wird man den Beschickungsvorgang automatisieren und hierfür den Vorrichtungen für das automatische Entleeren der Holzstücke und schrittweise weiterbewegten Fördervorrichtung sinngemäß ausgebildete Steuer- und Antriebsmittel zuordnen, die auch in Wirkverbindung stehen mit den Steuermitteln der Anpreßvorrichtung der Maschine. Der grundsätzliche Aufbau und die Wirkungsweise eines Ausführungsbeispiels der Maschine nach der
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Erfindung sind an Hand der Zeichnung erläutert. Die Abteilen 12 α bzw. 12 b liegenden Grobholzstücke geht
gezeichnete Maschine ist eine Messerscheibenmaschine wiederum hydraulisch vor sich. Neben den Förder-
mit zwei Arbeitsstellen. bändern 10 α bzw. 10 b, gegenüber der Stelle, wo die
Fig. 1 veranschaulicht eine Seitenansicht auf ein Holzstücke in den Raum zwischen dem rotierenden
erstes Ausführungsbeispiel der Maschine; 5 Schneidwerkzeug und dem Kolben 8a bzw. 8b ein-
Fig. 2 stellt eine entsprechende Aufsicht dar; geschoben werden müssen, sind Sockel 18a bzw. 18&
Fig. 3 zeigt eine dazugehörige Frontansicht; angeordnet, in denen ein Kolben 19a bzw. 19b zur
Fig. 4 bezieht sich auf eine Frontansicht eines Laufrichtung (Pfeile B) des Förderbandes quer verweiteren Ausführungsbeispiels; schiebbar gelagert ist (PfeileD). In Fig. 2 sind mit
Fig. 5 ist eine dazugehörige Draufsicht; io strichpunktierten Linien die Vorschubkolben und die
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform von Entleerungskolben in der äußersten Arbeitsstellung
oben, und angedeutet. An Stelle der endlosen Förderbänder
Fig. 7 stellt perspektivisch eine Einzelheit einer können auch bekannte endlose Ketten, die über
Abart der Maschine dar. Kettenräderpaare laufen, vorgesehen werden.
Zunächst sei die Maschine nach Fig. 1 bis 3 in Auf- 15 Die Möglichkeiten für die Ausbildung der autobau und Wirkungsweise beschrieben. matischen Steuermittel sind sehr zahlreich, und es
Sie besitzt eine in Richtung des Pfeils A rotierende, stellen sich in dieser Hinsicht dem Fachmann keine vier Zerspanungsmesser 2 tragende Messerscheibe 1. Schwierigkeiten entgegen. Derartige Mittel sind üb-Diese Scheibe ist nach hinten durch ein Gehäuse 3 ab- rigens an sich auf vielen anderen hydraulischen, pneugedeckt, das in üblicher Weise durch ein weites 20 matischen oder mechanischen Kolbensteuerungen, wo Metallrohr mit einer Absaugvorrichtung für die ähnliche Steuerprobleme zu lösen waren, seit langem Späne verbunden ist. Zum Antrieb der Zerspanungs- bekannt. Auf ein näheres Eingehen auf diese Einzelscheibe 1 dient ein mittels eines Mehrfachkeilriemens 6 heiten, die mit dem Erfindungsgedanken nicht direkt mit einer Riemenscheibe auf der Welle 4 der Messer- zusammenhängen, kann daher verzichtet werden. Es scheibe 1 gekuppelter Elektromotor 5. Die Messer 2 25 sei lediglich darauf hingewiesen, daß man die bereits können in üblicher Weise mit Vorritzern ausgerüstet erwähnten Endkontakte, deren Schaltstellung von der sein, die die Breite der Späne bestimmen. Lage der Anpreßkolben 8α und Sb abhängt, auch zur
Die gezeigte Maschine besitzt zwei Holzvorschub- Steuerung der Förderbänder 10 α und 10 b und der vorrichtungen für das Anpressen der zu zerspanenden Einstoßkolben 19 α und 19 b heranziehen kann. Bei-Holzstücke gegen die rotierende Messerscheibe 1. Jede 30 spielsweise kann man durch elektrische Steuerrelais dieser Vorschubvorrichtungen weist über einem veranlassen, daß der Kolben 19 a bzw. 19 b am Ende Sockel 7a bzw. Tb angeordnete Kammern auf für die des Rücklaufes des Kolbens 8a bzw. Sb bis in die hydraulische Steuerung eines Kolbens 8a bzw. Sb. strichpunktierte Lage vorgetrieben und sogleich Mit diesen Kolben wird das Grobholz in Richtung wieder zurückgezogen wird. Dies kann durch Ander Pfeile C gegen die Messerscheibe 1 angepreßt, 35 schalten und Abschalten von elektromagnetischen Be- und zwar faserparallel zu dieser. Abdeckungen 9 α tätigungsmitteln der Servosteuerorgane geschehen, und 9 b dienen zum Schütze des Arbeitenden und ver- Sobald der Kolben 19 a bzw. 19 & wieder in der hindern das Wegschleudern der Holzstücke durch die Grundstellung ist, wird eine inzwischen wirksam gerotierende Scheibe 1. wordene Sperre des Kolbens 8a bzw. Sb aufgehoben, Die beiden Holzvorschubvorrichtungen arbeiten im 40 und ferner veranlassen die Kolben 19 a und 19 b, daß Gegentaktverfahren, d. h., der eine Kolben führt einen der entsprechende Motor 17a bzw. 17 & kurzzeitig rückläufigen Hub aus, während der andere Kolben Strom erhält. Damit das Band 10 a bzw. 10 & jedesmal das Holz der Scheibe 1 zuführt. In dieser Weise wird genau um die Breite eines Abteils 12 a bzw. 12 b vorder Antriebsmotor 5 gleichmäßig belastet. Damit die wärts bewegt wird, kann man den sofortigen Stillbeiden Kolben 8e und Sb ihren Synchronismus wah- 45 stand des Motors 17a bzw. 17& durch am Gestell 15a ren, d. h., damit die Arbeitsphasen dieser Kolben bzw. 15 b befestigte, beim Durchgang von Anschlägen immer um den richtigen Betrag gegeneinander ver- des Förderbandes betätigte Steuerkontakte herbeischoben sind, werden jeweils in den Endstellungen führen.
der Kolben (in der Zeichnung nicht ersichtlich) elek- Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Es sei trische Endkontakte betätigt, die einen Teil der 50 angenommen, daß gerade Holzstücke vom Vorschub-Stromkreise für die gegenseitige Verriegelung und kolben 8 a gegen die in Pfeilrichtung A rotierende die Steuerung der die Kolben betätigenden Servo- Messerscheibe 1 gepreßt werden. Der Kolben 19 a ist motoren bilden. zurückgezogen. Während dieser Arbeitsphase schiebt Jeder Arbeitsstelle der Zerspanungsmaschine, d. h„ der Kolben 19 b die vorher sorgfältig in dem vor ihm jeder Vorschubvorrichtung ist nun eine Beschickungs- 55 liegenden Abteil 12 & aufgeschichteten Holzstücke in bzw. Fördervorrichtung zugeordnet. Zu diesem Zweck den Raum zwischen dem Schneidwerkzeug 1 und dem läuft auf der offenen Seite jeder Vorschubvorrichtung zurückgezogenen Kolben 8 b. Sobald die Zerspanung ein Förderband 10 α bzw. 10 b vorbei, das auf seiner an der Arbeitsstelle beim Kolben 8 a beendigt ist, beganzen Länge durch senkrecht vom Förderband ab- ginnt dieser seinen rückläufigen Hub, und der Steuerstehende Zwischenwände 11 α bzw. 11 b in gleich- 60 Stromkreis bewirkt, daß der (nicht gezeichnete) mäßige Abteile 12a bzw. 12 & unterteilt ist. Jedes Servomotor den Kolben 8 δ gegen die vorher vor die Förderband enthält eine ununterbrochene und in sich Messerscheibe 1 geschobenen Holzstücke anpreßt, geschlossene Reihe von mehreren Abteilen. Zur Um- Kurz nach der Rückkehr des Kolbens 19 b in seine lenkung der Förderbänder 10 α und 10 b dienen auf Grundstellung verursacht die Steuervorrichtung eine dem Gestell 15 α bzw. 15 b gelagerte Rollen, von denen 65 kurzzeitige Einschaltung des Motors 17 b, was das in Fig. 1 zwei, nämlich die Rollen 13 b und 14 b, er- Förderband 10 b veranlaßt, das nächste Abteil vor sichtlich sind. Je eine der beiden Umlenkrollen jedes den Kolben 19& zu bringen. Die Förderbänder wer-Förderbandes wird mit Hilfe eines Treibriemens 16 a den demnach nur schrittweise weiterbefördert. Unterbzw. 16 b durch einen Elektromotor 17 α bzw. 17 b an- dessen ist auch der Kolben 8 α ganz zurückgezogen getrieben. Das Ausstoßen bzw. Entleeren der in den 70 worden, und der Kolben 19 a wird nun die Holzstücke
des vor ihm liegenden Abteils in Pfeilrichtung C in den Arbeitsraum einführen. Hernach wird der Motor 17 a das Förderband 10 α um einen Schritt weiterbefördern. Nachdem der Kolben 8 b seinen vollen Hub ausgeführt hat und das vor ihm liegende Grobmaterial zerspant ist, wird er wieder zurückgezogen, und das wechselweise Spiel setzt sich in beschriebener Weise fort, indem der Zerspanungsprozeß an der anderen Arbeitsstelle beim Kolben 8 α wieder beginnt.
Häufig wird es von Vorteil sein, die Steuerung der Kolben so auszuführen, daß der Kolben 19 a bzw. 19 & erst zurückgezogen wird, nachdem der Kolben 8 α bzw. 8b begonnen hat, die Holzstücke an die Scheibe 1 zu pressen. Dadurch wird das seitliche Heraustreten von Holzstücken aus dem Messerkreis vermieden. Diese Gefahr besteht vorwiegend bei der Zerspanung von Sägewerksabfällen.
Beim ersten Ausführungsbeispiel wurde ein abwechslungsweises Arbeiten der beiden Zerspanungsstellen der Steuerung zu Grunde gelegt. Da aber die Entleerungszeit und die Zerspanungszeit sehr ungleich sind und zudem die Zerspanungszeit je nach Holzart und Abmessungen der Grobholzstücke schwankt, empfiehlt es sich im Interesse der Unterdrückung von Wartezeiten und damit einer Erhöhung der pro Zeiteinheit zerspanten Holzmenge, die Arbeitsphasen der beiden Zerspanungsstellen nicht aufeinander abzustimmen, sondern zwei völlig unabhängige Steuerungen vorzusehen, d. h. eine individuelle Steuerung für die Kolben 8 a, 19 a und das Förderband 10 a und eine getrennte Steuerung für die Kolben 8 6, 19 & und das Förderband 10 b.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 lauf en die Förderbänder 10 a und 106 unmittelbar an der Scheibe 1 vorbei, und zwar parallel zu dieser. An Stelle von getrennten Entleerungs- und Vorschubkolben ist jeder Zerspanungsstelle nur noch ein einzelner Kolben 20 α bzw. 20 6 zugeordnet, der das in einem Abteil 12 α bzw. 12 b liegende Grobholz direkt gegen die rotierende Messerscheibe 1 preßt. Bei dieser vereinfachten Ausführung der Zerspanungsmaschine ist somit kein besonderer Raum vorgesehen, in den die Holzstücke geschoben werden, bevor sie mittels des Vorschubkolbens gegen die Messerscheibe gepreßt werden. Die Verschieberichtung der Kolben 20 a und 20 b beim Entleeren der Abteile der Förderbänder ist mit E bezeichnet. Die Förderbänder bewegen sich gegeneinander in Richtung der Pfeile B. Die anderen Teile der Maschine, wie Antriebsmotoren u. dgl., bleiben sich gleich wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3; sie sind in der Zeichnung deshalb auch mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei der soeben beschriebenen Maschine sind keine Steuermittel zur Synchronisierung des Arbeitens der beiden Zerspanungsstellen vorhanden. Es sind lediglich jeder Zerspanungsstelle Steuermittel zuzuordnen, die das Förderband um die Breite eines Abteils vorwärts bewegen, nachdem der Kolben zurückgezogen ist.
Die zeichnerische Darstellung der Maschine ist weitgehend schematisch gehalten. In Wirklichkeit würde man bei den Zerspanungsstellen, insbesondere im Bereiche des Kolbens 20 α, Deckel vorsehen, die das jeweils direkt vor dem Kolben liegende Abteil bedecken, um das Wegschleudern von Holzstücken zu verhüten.
Bei der in Fig. 6 gezeigten dritten Ausführungsform wird an Stelle eines Förderbandes ein horizontaler Drehtisch 21 mit runder Fläche verwendet. Im Zentrum desselben ist eine öffnung, durch welche ein Sockel mit einem hydraulisch betätigten Kolben 23 tritt, so daß beim Verschieben dieses Kolbens jeweils eines der an der Peripherie des Drehtisches liegenden, durch radiale Wände 22' getrennten Abteile 22 entleert und die Holzstücke gleichzeitig gegen die rotierende Messerscheibe 1 gepreßt werden. Diese Messerscheibe 1, deren Welle 4, der Mehrfachkeilriemen 6 und der Antriebsmotor 5 bleiben sich gleich wie in den bereits besprochenen Fällen.
Die Arbeitsweise dieser Maschine ist sehr einfach: Von den Arbeitenden wird das zu zerspanende Holz in die freien Abteile eingelegt. Der Kolben 23 preßt diese Holzstücke direkt gegen die Messerscheibe 1. Nach dem Zurückziehen des Kolbens sorgen (nicht gezeichnete) vorzugsweise elektromechanische Steuermittel für das Verdrehen des Tisches 21 um einen Schritt, so daß das nächste Abteil 22 vor die Zerspanungsstelle zu liegen kommt.
Schließlich ist in Fig. 7 ein Ausschnitt einer Abart der Maschine nach den Fig. 1 bis 3 gezeigt. Zum Anpressen der Grobholzstücke 45 ist wiederum eine unter Wirkung eines Kolbens stehende Anpreßplatte 24 vorgesehen. Beim Verschieben des Kolbens in Pfeilrichtung C legen sich die äußersten Grobholzstücke 45 gegen die rotierende Messerscheibe 1, so daß die Späne von den mit Vorritzern ausgerüsteten Messern 2 faserparallel abgehoben werden. Damit nun das Vorschieben der Anpreßplatte 24 erleichtert wird und um Verklemmungen der Grobholzstücke, die nach oben auszuweichen versuchen, behoben werden, sind vier in an sich bekannter Weise arbeitende gezahnte Greiferstangen 41, 42, 43 und 44 über den zu zerspanenden Holzstücken 45 angeordnet. Die schrittweise Bewegung dieser Greiferstangen wird wie folgt erzeugt: Ein Motor 25 mit einer durchgehenden Welle 26 treibt über Schneckenräder 27 und 28 und Zahnräder 29 und 30 zwei Wellen 31 und 32 an. Auf diese Wellen sind acht Exzenter 33 bis 40 aufgekeilt, die in Öffnungen der Greiferstangenenden frei drehen können. Die gegenseitige Lage von je zwei der gleichen Greiferstange angehörenden Exzenter (z. B. 33 und 37) ist dabei so, daß die Exzenterpunkte im gleichen Moment die höchste Stellung erreichen, wodurch die Greiferstangen während ihrer Bewegung immer senkrecht zur Ebene der Messerscheibe 1 bleiben. Die Greiferstangen sind zu zwei Greiferstangenpaaren zusammengepaßt, und zwar bilden die Greiferstangen 41 und 42 ein Paar, während die Greiferstangen 43 und 44 ein weiteres, auf der anderen Seite des Motors 25 liegendes Paar bilden. Durch geeignete Anordnung der Exzenter erreicht man, daß die eine Greiferstange eine Vorwärtsbewegung in Richtung der Messerscheibe 1 ausführt, während die andere Greiferstange des gleichen Paares zurückläuft.
Eine ähnliche Vorschubvorrichtung könnte man gegebenenfalls auch bei den anderen Beispielen der Maschine anwenden. Unter Umständen, beispielsweise wenn man nur einzelne grobe Rundholzabschnitte zerspanen will, genügt es, die Kolben für das Anpressen der Grobholzstücke gänzlich durch solche gezahnte Greiferstangen zu ersetzen.
Dank der Tatsache, daß bei der neuen Maschine eine größere Anzahl von Abteilen dauernd von oben her frei zugänglich ist, ist es möglich, bei jedem Transportband mehrere Arbeiter zu beschäftigen, welche die Holzstücke in den Abteilen sorgfältig aufschichten. Auch bei rascher Folge der verschiedenen Arbeitsphasen können daher die Nachteile bekannter Beschickungsvorrichtungen nicht auftreten.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Die der Erfindung zu verdankenden Vorteile treten auch in Erscheinung, wenn lediglich ein einziges Förderband vorgesehen ist. Dies könnte übrigens auch anders ausgebildet sein. An Stelle von hydraulisch betätigten Kolben eignen sich auch irgendwelche andere pneumatisch, hydraulisch, mechanisch oder elektromechanisch angetriebene Verschiebe- und Druckelemente.

Claims (8)

Patentansprüche
1. Mit einem rotierenden Schneidwerkzeug arbeitende Maschine zum Zerspanen von Grobholzstücken, Holzabfällen od. dgl. mit einer Holzvorschubvorrichtung, gekennzeichnet durch mindestens eine schrittweise vorwärts bewegte Fördervorrichtung (10 a, 10 6, 21) mit einer Reihe von Abteilen (12a, 126, 22), von denen in jeder Stellung der Fördervorrichtung mindestens mehrere für das Einlegen der Holzstücke von oben her frei zugänglich sind, und eine Entleerungsvorrichtung (19 a, 19 b) zum mechanischen Entleeren der Abteile im Bereiche der Zerspanungsstelle bzw. der Holzvorschubvorrichtung (8 a, 86) sowie ein Antrieb für das absatzweise Weiterbewegen der Fördervorrichtung, welche nach dem Entleeren eines Abteils jeweils das nächstfolgende Abteil vor die Entleerungsstelle rückt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entleerungsvorrichtung (19 a, 19 b) aus einer vorzugsweise hydraulisch betriebenen Stoßvorrichtung besteht, die jeweils die in ein Abteil eingelegten Grobholzstücke in den Raum zwischen der geöffneten Holzvorschubvorrichtung (8 a, Sb) und dem Schneidwerkzeug (1) einstößt (Fig. 2).
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Abteilen (12 a, 12 b) versehene Fördervorrichtung (10, 10 b) unmittelbar parallel an dem Schneidwerkzeug (1) vorbeiläuft und daß die Entleerungsvorrichtung (20 a, 20 b) für die Abteile gleichzeitig als Holzvorschubvorrichtung zum Andrücken der Grobholzstücke gegen das Schneidwerkzeug dient (Fig. 4 und 5).
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entleerungsvorrichtung der Abteile und der Antrieb zum schrittweisen Weiterbewegen der Fördervorrichtung in Abhängigkeit voneinander selbsttätig gesteuert sind.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung (10 b) als an zwei Endrollen (13 a, 13 &) umgelenktes endloses Förderband (10 b) ausgebildet ist, das in regelmäßigen Abständen senkrecht von diesem Band abstehende, die Abteile (12 6) begrenzende Zwischenwände (11 6) trägt (Fig. 1).
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung als Drehtisch (21) ausgebildet ist, auf dessen Umfang senkrecht von der Tischoberfläche abstehende und radial paarweise parallel verlaufende Zwischenwände (22') in regelmäßigen Abständen angeordnet sind (Fig. 6),
7. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Schneidwerkzeuges (1) als Messerscheibe mit zwei Arbeitsstellen für das Zerspanen der Grobholzstücke zwei je einer Arbeitsstelle der Zerspanungsmaschine zugeordnete Fördervorrichtungen (10 a, 10 6) mit eigenem Antrieb zum schrittweisen Weiterbewegen und eigener Entleerungsvorrichtung (19a bzw. 19 6) vorgesehen sind (Fig. 1, 2 und 3).
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei in an sich bekannter Weise durch Exzenter (33 bis 40) od. dgl. schrittweise bewegte, gezahnte Greiferstangen (41 bis 44) zur Förderung der Grobholzstücke in Richtung gegen das Schneidwerkzeug (1) vorgesehen sind (Fig. 7).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709698/31 9.57
DES48638A 1955-07-14 1956-05-07 Mit einem rotierenden Schneidwerkzeug arbeitende Maschine zum Zerspanen von Grobholzstuecken, Holzabfaellen od. dgl. Pending DE1016432B (de)

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