DE1016432B - Mit einem rotierenden Schneidwerkzeug arbeitende Maschine zum Zerspanen von Grobholzstuecken, Holzabfaellen od. dgl. - Google Patents
Mit einem rotierenden Schneidwerkzeug arbeitende Maschine zum Zerspanen von Grobholzstuecken, Holzabfaellen od. dgl.Info
- Publication number
- DE1016432B DE1016432B DES48638A DES0048638A DE1016432B DE 1016432 B DE1016432 B DE 1016432B DE S48638 A DES48638 A DE S48638A DE S0048638 A DES0048638 A DE S0048638A DE 1016432 B DE1016432 B DE 1016432B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wood
- pieces
- cutting tool
- emptying
- compartments
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000002023 wood Substances 0.000 title claims description 57
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 title claims description 28
- 239000002916 wood waste Substances 0.000 title claims description 4
- 238000003754 machining Methods 0.000 title description 15
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 7
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 101100400378 Mus musculus Marveld2 gene Proteins 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N novaluron Chemical compound C1=C(Cl)C(OC(F)(F)C(OC(F)(F)F)F)=CC=C1NC(=O)NC(=O)C1=C(F)C=CC=C1F NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
- B27L11/00—Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
- B27L11/002—Transporting devices for wood or chips
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
- Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)
Description
DEUTSCHES
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine mit einem rotierenden Schneidwerkzeug zum Zerspanen
von Grobholzstücken, Holzabfällen od. dgl. Diese eignet sich vorzugsweise für die Herstellung von
Flachspänen oder anderen Spänen, die durch faserparallele Zerlegung der Grobholzstücke erhalten
werden.
Um den durch das Handeinlegen der Holzstücke benötigten Zeitaufwand im Interesse einer Verkürzung
der Leerlaufzeiten bei Holzzerspanungsmaschinen herabzusetzen, wurde schon vorgeschlagen, vier
kastenartige, gleichmäßig verteilte und in der gleichen Vertikalebene liegende Grobholzmagazine mit
je einer Anpreßplatte zu versehen. Dazu enthält die Vorrichtung einen hydraulisch oder mechanisch betätigten
Kolben, der jeweils die Anpreßstelle des einen der in einem bestimmten Augenblick horizontal liegenden
Magazine in Richtung des rotierenden Schneidwerkzeuges verschiebt und damit die in diesem Magazin
liegenden Holzstücke gegen dieses Werkzeug preßt. Während dieses Zerspanungsvorganges kann
das nächste Magazin, dessen offene Seite nun nach oben gerichtet ist, mit Holzstücken gefüllt werden.
Daraufhin wird dieses Magazin durch Verdrehen einer alle Magazine tragenden Platte um 90° gegen unten
verschwenkt und seine Holzfüllung durch Betätigen des Kolbens gegen das Schneidwerkzeug gepreßt.
Während der Zerspanungszeit des Magazininhaltes ist nun die Füllung des folgenden Magazins vorzubereiten
usf. Abgesehen davon, daß jedes Magazin mit einer Anpreßplatte ausgerüstet sein muß, ist bei
einer solchen Konstruktion folgender Umstand zu berücksichtigen.
Für das Füllen eines Magazins steht jeweils nur ein ganz bestimmter, bei modernen Hochleistungszerspanungsmaschinen
verhältnismäßig kurzer Zeitabschnitt zur Verfügung, wenn man nach dem Zerspanen eines Magazininhaltes ohne unnötigen Zeitverlust
das nächste Magazin vor das Schneidwerkzeug bringen will. Diese Zeit, die einer Zerspanungsperiode
entspricht, genügt unter Umständen nicht für ein sorgfältiges Füllen eines Magazins. Die nur locker
und unregelmäßig im Magazin liegenden Holzstücke drehen sich und tanzen im Magazin herum, bis sie
etwas enger zusammengepackt sind, was erst der Fall ist, nachdem der Anpreßkolben einen Teil seines
Hubes zurückgelegt hat. Die Zerspanungsqualität leidet dadurch, und der Wirkungsgrad der Maschine
sinkt.
Das Ziel der Erfindung liegt in der Schaffung einer Holzzerspanungsmaschine mit genügender Füllzeit
bei kürzest möglichen Zerspanungszeiten. Dies wird bei der erfindungsgemäßen Maschine erreicht durch
mindestens eine schrittweise vorwärts bewegte Förder-Mit einem rotierenden Schneidwerkzeug
arbeitende Maschine zum Zerspanen
von Grobholzstücken, Holzabfällen od. dgl.
von Grobholzstücken, Holzabfällen od. dgl.
Anmelder:
Südostholz G.m.b.H. Metz & Co.,
Göttingen
Göttingen
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 14. Juli 1955
Schweiz vom 14. Juli 1955
Josef Steeger, Göttingen,
und Heinz Bartram, Rosdorf bei Göttingen,
sind als Erfinder genannt worden
vorrichtung mit einer Reihe von Abteilen, von denen in jeder Stellung der Fördervorrichtung mindestens
mehrere für das Einlegen der Holzstücke von oben her frei zugänglich sind, und eine Entleerungsvorrichtung
zum mechanischen Entleeren der Abteile im Bereich der Zerspanungsstelle bzw. der Holzvorschubvorrichtung
sowie ein Antrieb für das absatzweise Weiterbewegen der Fördervorrichtung, welche nach
dem Entleeren eines Abteils jeweils das nächstfolgende Abteil vor die Entleerungsstelle rückt.
Dank der Tatsache, daß jedes Abteil vor dem Anpressen der Holzstücke gegen das Schneidwerkzeug
bzw. vor dem Einstoßen der Holzstücke in einen Raum zwischen einer geöffneten Holzvorschubvorrichtung
und dem Schneidwerkzeug während mehrerer Zerspanungsperioden für das Füllen frei
zugänglich ist, hat man nun genügend Zeit, die Füllung sorgfältig vorzunehmen, d. h. die Holzstücke unter
Vermeidung unnötiger Zwischenräume in passender Lage in die Abteile einzulegen. Man kann sogar für
das Einlegen der Holzstücke in die Abteile einer einzigen Fördervorrichtung mehrere Personen beschäftigen,
was bei der eingangs erwähnten bekannten Vorrichtung unmöglich ist.
Mit Vorteil wird man den Beschickungsvorgang automatisieren und hierfür den Vorrichtungen für
das automatische Entleeren der Holzstücke und schrittweise weiterbewegten Fördervorrichtung sinngemäß
ausgebildete Steuer- und Antriebsmittel zuordnen, die auch in Wirkverbindung stehen mit den
Steuermitteln der Anpreßvorrichtung der Maschine. Der grundsätzliche Aufbau und die Wirkungsweise
eines Ausführungsbeispiels der Maschine nach der
709 698/31
3 4
Erfindung sind an Hand der Zeichnung erläutert. Die Abteilen 12 α bzw. 12 b liegenden Grobholzstücke geht
gezeichnete Maschine ist eine Messerscheibenmaschine wiederum hydraulisch vor sich. Neben den Förder-
mit zwei Arbeitsstellen. bändern 10 α bzw. 10 b, gegenüber der Stelle, wo die
Fig. 1 veranschaulicht eine Seitenansicht auf ein Holzstücke in den Raum zwischen dem rotierenden
erstes Ausführungsbeispiel der Maschine; 5 Schneidwerkzeug und dem Kolben 8a bzw. 8b ein-
Fig. 2 stellt eine entsprechende Aufsicht dar; geschoben werden müssen, sind Sockel 18a bzw. 18&
Fig. 3 zeigt eine dazugehörige Frontansicht; angeordnet, in denen ein Kolben 19a bzw. 19b zur
Fig. 4 bezieht sich auf eine Frontansicht eines Laufrichtung (Pfeile B) des Förderbandes quer verweiteren
Ausführungsbeispiels; schiebbar gelagert ist (PfeileD). In Fig. 2 sind mit
Fig. 5 ist eine dazugehörige Draufsicht; io strichpunktierten Linien die Vorschubkolben und die
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform von Entleerungskolben in der äußersten Arbeitsstellung
oben, und angedeutet. An Stelle der endlosen Förderbänder
Fig. 7 stellt perspektivisch eine Einzelheit einer können auch bekannte endlose Ketten, die über
Abart der Maschine dar. Kettenräderpaare laufen, vorgesehen werden.
Zunächst sei die Maschine nach Fig. 1 bis 3 in Auf- 15 Die Möglichkeiten für die Ausbildung der autobau und Wirkungsweise beschrieben. matischen Steuermittel sind sehr zahlreich, und es
Sie besitzt eine in Richtung des Pfeils A rotierende, stellen sich in dieser Hinsicht dem Fachmann keine
vier Zerspanungsmesser 2 tragende Messerscheibe 1. Schwierigkeiten entgegen. Derartige Mittel sind üb-Diese
Scheibe ist nach hinten durch ein Gehäuse 3 ab- rigens an sich auf vielen anderen hydraulischen, pneugedeckt,
das in üblicher Weise durch ein weites 20 matischen oder mechanischen Kolbensteuerungen, wo
Metallrohr mit einer Absaugvorrichtung für die ähnliche Steuerprobleme zu lösen waren, seit langem
Späne verbunden ist. Zum Antrieb der Zerspanungs- bekannt. Auf ein näheres Eingehen auf diese Einzelscheibe
1 dient ein mittels eines Mehrfachkeilriemens 6 heiten, die mit dem Erfindungsgedanken nicht direkt
mit einer Riemenscheibe auf der Welle 4 der Messer- zusammenhängen, kann daher verzichtet werden. Es
scheibe 1 gekuppelter Elektromotor 5. Die Messer 2 25 sei lediglich darauf hingewiesen, daß man die bereits
können in üblicher Weise mit Vorritzern ausgerüstet erwähnten Endkontakte, deren Schaltstellung von der
sein, die die Breite der Späne bestimmen. Lage der Anpreßkolben 8α und Sb abhängt, auch zur
Die gezeigte Maschine besitzt zwei Holzvorschub- Steuerung der Förderbänder 10 α und 10 b und der
vorrichtungen für das Anpressen der zu zerspanenden Einstoßkolben 19 α und 19 b heranziehen kann. Bei-Holzstücke
gegen die rotierende Messerscheibe 1. Jede 30 spielsweise kann man durch elektrische Steuerrelais
dieser Vorschubvorrichtungen weist über einem veranlassen, daß der Kolben 19 a bzw. 19 b am Ende
Sockel 7a bzw. Tb angeordnete Kammern auf für die des Rücklaufes des Kolbens 8a bzw. Sb bis in die
hydraulische Steuerung eines Kolbens 8a bzw. Sb. strichpunktierte Lage vorgetrieben und sogleich
Mit diesen Kolben wird das Grobholz in Richtung wieder zurückgezogen wird. Dies kann durch Ander
Pfeile C gegen die Messerscheibe 1 angepreßt, 35 schalten und Abschalten von elektromagnetischen Be-
und zwar faserparallel zu dieser. Abdeckungen 9 α tätigungsmitteln der Servosteuerorgane geschehen,
und 9 b dienen zum Schütze des Arbeitenden und ver- Sobald der Kolben 19 a bzw. 19 & wieder in der
hindern das Wegschleudern der Holzstücke durch die Grundstellung ist, wird eine inzwischen wirksam gerotierende
Scheibe 1. wordene Sperre des Kolbens 8a bzw. Sb aufgehoben, Die beiden Holzvorschubvorrichtungen arbeiten im 40 und ferner veranlassen die Kolben 19 a und 19 b, daß
Gegentaktverfahren, d. h., der eine Kolben führt einen der entsprechende Motor 17a bzw. 17 & kurzzeitig
rückläufigen Hub aus, während der andere Kolben Strom erhält. Damit das Band 10 a bzw. 10 & jedesmal
das Holz der Scheibe 1 zuführt. In dieser Weise wird genau um die Breite eines Abteils 12 a bzw. 12 b vorder
Antriebsmotor 5 gleichmäßig belastet. Damit die wärts bewegt wird, kann man den sofortigen Stillbeiden
Kolben 8e und Sb ihren Synchronismus wah- 45 stand des Motors 17a bzw. 17& durch am Gestell 15a
ren, d. h., damit die Arbeitsphasen dieser Kolben bzw. 15 b befestigte, beim Durchgang von Anschlägen
immer um den richtigen Betrag gegeneinander ver- des Förderbandes betätigte Steuerkontakte herbeischoben
sind, werden jeweils in den Endstellungen führen.
der Kolben (in der Zeichnung nicht ersichtlich) elek- Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Es sei
trische Endkontakte betätigt, die einen Teil der 50 angenommen, daß gerade Holzstücke vom Vorschub-Stromkreise
für die gegenseitige Verriegelung und kolben 8 a gegen die in Pfeilrichtung A rotierende
die Steuerung der die Kolben betätigenden Servo- Messerscheibe 1 gepreßt werden. Der Kolben 19 a ist
motoren bilden. zurückgezogen. Während dieser Arbeitsphase schiebt Jeder Arbeitsstelle der Zerspanungsmaschine, d. h„ der Kolben 19 b die vorher sorgfältig in dem vor ihm
jeder Vorschubvorrichtung ist nun eine Beschickungs- 55 liegenden Abteil 12 & aufgeschichteten Holzstücke in
bzw. Fördervorrichtung zugeordnet. Zu diesem Zweck den Raum zwischen dem Schneidwerkzeug 1 und dem
läuft auf der offenen Seite jeder Vorschubvorrichtung zurückgezogenen Kolben 8 b. Sobald die Zerspanung
ein Förderband 10 α bzw. 10 b vorbei, das auf seiner an der Arbeitsstelle beim Kolben 8 a beendigt ist, beganzen Länge durch senkrecht vom Förderband ab- ginnt dieser seinen rückläufigen Hub, und der Steuerstehende Zwischenwände 11 α bzw. 11 b in gleich- 60 Stromkreis bewirkt, daß der (nicht gezeichnete)
mäßige Abteile 12a bzw. 12 & unterteilt ist. Jedes Servomotor den Kolben 8 δ gegen die vorher vor die
Förderband enthält eine ununterbrochene und in sich Messerscheibe 1 geschobenen Holzstücke anpreßt,
geschlossene Reihe von mehreren Abteilen. Zur Um- Kurz nach der Rückkehr des Kolbens 19 b in seine
lenkung der Förderbänder 10 α und 10 b dienen auf Grundstellung verursacht die Steuervorrichtung eine
dem Gestell 15 α bzw. 15 b gelagerte Rollen, von denen 65 kurzzeitige Einschaltung des Motors 17 b, was das
in Fig. 1 zwei, nämlich die Rollen 13 b und 14 b, er- Förderband 10 b veranlaßt, das nächste Abteil vor
sichtlich sind. Je eine der beiden Umlenkrollen jedes den Kolben 19& zu bringen. Die Förderbänder wer-Förderbandes
wird mit Hilfe eines Treibriemens 16 a den demnach nur schrittweise weiterbefördert. Unterbzw.
16 b durch einen Elektromotor 17 α bzw. 17 b an- dessen ist auch der Kolben 8 α ganz zurückgezogen
getrieben. Das Ausstoßen bzw. Entleeren der in den 70 worden, und der Kolben 19 a wird nun die Holzstücke
des vor ihm liegenden Abteils in Pfeilrichtung C in den Arbeitsraum einführen. Hernach wird der Motor
17 a das Förderband 10 α um einen Schritt weiterbefördern.
Nachdem der Kolben 8 b seinen vollen Hub ausgeführt hat und das vor ihm liegende Grobmaterial
zerspant ist, wird er wieder zurückgezogen, und das wechselweise Spiel setzt sich in beschriebener
Weise fort, indem der Zerspanungsprozeß an der anderen Arbeitsstelle beim Kolben 8 α wieder beginnt.
Häufig wird es von Vorteil sein, die Steuerung der Kolben so auszuführen, daß der Kolben 19 a bzw. 19 &
erst zurückgezogen wird, nachdem der Kolben 8 α bzw. 8b begonnen hat, die Holzstücke an die
Scheibe 1 zu pressen. Dadurch wird das seitliche Heraustreten von Holzstücken aus dem Messerkreis
vermieden. Diese Gefahr besteht vorwiegend bei der Zerspanung von Sägewerksabfällen.
Beim ersten Ausführungsbeispiel wurde ein abwechslungsweises Arbeiten der beiden Zerspanungsstellen der Steuerung zu Grunde gelegt. Da aber die
Entleerungszeit und die Zerspanungszeit sehr ungleich sind und zudem die Zerspanungszeit je nach
Holzart und Abmessungen der Grobholzstücke schwankt, empfiehlt es sich im Interesse der Unterdrückung
von Wartezeiten und damit einer Erhöhung der pro Zeiteinheit zerspanten Holzmenge, die
Arbeitsphasen der beiden Zerspanungsstellen nicht aufeinander abzustimmen, sondern zwei völlig unabhängige
Steuerungen vorzusehen, d. h. eine individuelle Steuerung für die Kolben 8 a, 19 a und das
Förderband 10 a und eine getrennte Steuerung für die Kolben 8 6, 19 & und das Förderband 10 b.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 lauf en die Förderbänder 10 a und 106 unmittelbar an
der Scheibe 1 vorbei, und zwar parallel zu dieser. An Stelle von getrennten Entleerungs- und Vorschubkolben
ist jeder Zerspanungsstelle nur noch ein einzelner Kolben 20 α bzw. 20 6 zugeordnet, der das in
einem Abteil 12 α bzw. 12 b liegende Grobholz direkt gegen die rotierende Messerscheibe 1 preßt. Bei
dieser vereinfachten Ausführung der Zerspanungsmaschine ist somit kein besonderer Raum vorgesehen,
in den die Holzstücke geschoben werden, bevor sie mittels des Vorschubkolbens gegen die Messerscheibe
gepreßt werden. Die Verschieberichtung der Kolben 20 a und 20 b beim Entleeren der Abteile der Förderbänder
ist mit E bezeichnet. Die Förderbänder bewegen sich gegeneinander in Richtung der Pfeile B.
Die anderen Teile der Maschine, wie Antriebsmotoren u. dgl., bleiben sich gleich wie beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 bis 3; sie sind in der Zeichnung deshalb auch mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei der soeben beschriebenen Maschine sind keine Steuermittel zur Synchronisierung des Arbeitens der
beiden Zerspanungsstellen vorhanden. Es sind lediglich jeder Zerspanungsstelle Steuermittel zuzuordnen,
die das Förderband um die Breite eines Abteils vorwärts bewegen, nachdem der Kolben zurückgezogen ist.
Die zeichnerische Darstellung der Maschine ist weitgehend schematisch gehalten. In Wirklichkeit
würde man bei den Zerspanungsstellen, insbesondere im Bereiche des Kolbens 20 α, Deckel vorsehen, die
das jeweils direkt vor dem Kolben liegende Abteil bedecken, um das Wegschleudern von Holzstücken zu
verhüten.
Bei der in Fig. 6 gezeigten dritten Ausführungsform wird an Stelle eines Förderbandes ein horizontaler
Drehtisch 21 mit runder Fläche verwendet. Im Zentrum desselben ist eine öffnung, durch welche ein
Sockel mit einem hydraulisch betätigten Kolben 23 tritt, so daß beim Verschieben dieses Kolbens jeweils
eines der an der Peripherie des Drehtisches liegenden, durch radiale Wände 22' getrennten Abteile 22 entleert
und die Holzstücke gleichzeitig gegen die rotierende Messerscheibe 1 gepreßt werden. Diese Messerscheibe
1, deren Welle 4, der Mehrfachkeilriemen 6 und der Antriebsmotor 5 bleiben sich gleich wie in
den bereits besprochenen Fällen.
Die Arbeitsweise dieser Maschine ist sehr einfach: Von den Arbeitenden wird das zu zerspanende Holz
in die freien Abteile eingelegt. Der Kolben 23 preßt diese Holzstücke direkt gegen die Messerscheibe 1.
Nach dem Zurückziehen des Kolbens sorgen (nicht gezeichnete) vorzugsweise elektromechanische Steuermittel
für das Verdrehen des Tisches 21 um einen Schritt, so daß das nächste Abteil 22 vor die Zerspanungsstelle
zu liegen kommt.
Schließlich ist in Fig. 7 ein Ausschnitt einer Abart der Maschine nach den Fig. 1 bis 3 gezeigt. Zum Anpressen
der Grobholzstücke 45 ist wiederum eine unter Wirkung eines Kolbens stehende Anpreßplatte
24 vorgesehen. Beim Verschieben des Kolbens in Pfeilrichtung C legen sich die äußersten Grobholzstücke
45 gegen die rotierende Messerscheibe 1, so daß die Späne von den mit Vorritzern ausgerüsteten
Messern 2 faserparallel abgehoben werden. Damit nun das Vorschieben der Anpreßplatte 24 erleichtert wird
und um Verklemmungen der Grobholzstücke, die nach oben auszuweichen versuchen, behoben werden, sind
vier in an sich bekannter Weise arbeitende gezahnte Greiferstangen 41, 42, 43 und 44 über den zu zerspanenden
Holzstücken 45 angeordnet. Die schrittweise Bewegung dieser Greiferstangen wird wie folgt
erzeugt: Ein Motor 25 mit einer durchgehenden Welle 26 treibt über Schneckenräder 27 und 28 und Zahnräder
29 und 30 zwei Wellen 31 und 32 an. Auf diese Wellen sind acht Exzenter 33 bis 40 aufgekeilt, die
in Öffnungen der Greiferstangenenden frei drehen können. Die gegenseitige Lage von je zwei der
gleichen Greiferstange angehörenden Exzenter (z. B. 33 und 37) ist dabei so, daß die Exzenterpunkte im
gleichen Moment die höchste Stellung erreichen, wodurch die Greiferstangen während ihrer Bewegung
immer senkrecht zur Ebene der Messerscheibe 1 bleiben. Die Greiferstangen sind zu zwei Greiferstangenpaaren
zusammengepaßt, und zwar bilden die Greiferstangen 41 und 42 ein Paar, während die
Greiferstangen 43 und 44 ein weiteres, auf der anderen Seite des Motors 25 liegendes Paar bilden.
Durch geeignete Anordnung der Exzenter erreicht man, daß die eine Greiferstange eine Vorwärtsbewegung
in Richtung der Messerscheibe 1 ausführt, während die andere Greiferstange des gleichen Paares
zurückläuft.
Eine ähnliche Vorschubvorrichtung könnte man gegebenenfalls auch bei den anderen Beispielen der
Maschine anwenden. Unter Umständen, beispielsweise wenn man nur einzelne grobe Rundholzabschnitte
zerspanen will, genügt es, die Kolben für das Anpressen der Grobholzstücke gänzlich durch
solche gezahnte Greiferstangen zu ersetzen.
Dank der Tatsache, daß bei der neuen Maschine eine größere Anzahl von Abteilen dauernd von oben
her frei zugänglich ist, ist es möglich, bei jedem Transportband mehrere Arbeiter zu beschäftigen,
welche die Holzstücke in den Abteilen sorgfältig aufschichten. Auch bei rascher Folge der verschiedenen
Arbeitsphasen können daher die Nachteile bekannter Beschickungsvorrichtungen nicht auftreten.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Die
der Erfindung zu verdankenden Vorteile treten auch in Erscheinung, wenn lediglich ein einziges Förderband
vorgesehen ist. Dies könnte übrigens auch anders ausgebildet sein. An Stelle von hydraulisch
betätigten Kolben eignen sich auch irgendwelche andere pneumatisch, hydraulisch, mechanisch oder
elektromechanisch angetriebene Verschiebe- und Druckelemente.
Claims (8)
1. Mit einem rotierenden Schneidwerkzeug arbeitende Maschine zum Zerspanen von Grobholzstücken,
Holzabfällen od. dgl. mit einer Holzvorschubvorrichtung, gekennzeichnet durch mindestens
eine schrittweise vorwärts bewegte Fördervorrichtung (10 a, 10 6, 21) mit einer Reihe von
Abteilen (12a, 126, 22), von denen in jeder Stellung
der Fördervorrichtung mindestens mehrere für das Einlegen der Holzstücke von oben her
frei zugänglich sind, und eine Entleerungsvorrichtung (19 a, 19 b) zum mechanischen Entleeren der
Abteile im Bereiche der Zerspanungsstelle bzw. der Holzvorschubvorrichtung (8 a, 86) sowie ein
Antrieb für das absatzweise Weiterbewegen der Fördervorrichtung, welche nach dem Entleeren
eines Abteils jeweils das nächstfolgende Abteil vor die Entleerungsstelle rückt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entleerungsvorrichtung (19 a,
19 b) aus einer vorzugsweise hydraulisch betriebenen Stoßvorrichtung besteht, die jeweils die
in ein Abteil eingelegten Grobholzstücke in den Raum zwischen der geöffneten Holzvorschubvorrichtung
(8 a, Sb) und dem Schneidwerkzeug (1) einstößt (Fig. 2).
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Abteilen (12 a, 12 b) versehene
Fördervorrichtung (10, 10 b) unmittelbar parallel an dem Schneidwerkzeug (1) vorbeiläuft
und daß die Entleerungsvorrichtung (20 a, 20 b) für die Abteile gleichzeitig als Holzvorschubvorrichtung
zum Andrücken der Grobholzstücke gegen das Schneidwerkzeug dient (Fig. 4 und 5).
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Entleerungsvorrichtung der Abteile und der Antrieb zum schrittweisen Weiterbewegen
der Fördervorrichtung in Abhängigkeit voneinander selbsttätig gesteuert sind.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung (10 b) als an
zwei Endrollen (13 a, 13 &) umgelenktes endloses Förderband (10 b) ausgebildet ist, das in regelmäßigen
Abständen senkrecht von diesem Band abstehende, die Abteile (12 6) begrenzende Zwischenwände (11 6) trägt (Fig. 1).
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung als Drehtisch
(21) ausgebildet ist, auf dessen Umfang senkrecht von der Tischoberfläche abstehende und radial
paarweise parallel verlaufende Zwischenwände (22') in regelmäßigen Abständen angeordnet sind (Fig. 6),
7. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Schneidwerkzeuges
(1) als Messerscheibe mit zwei Arbeitsstellen für das Zerspanen der Grobholzstücke
zwei je einer Arbeitsstelle der Zerspanungsmaschine zugeordnete Fördervorrichtungen (10 a,
10 6) mit eigenem Antrieb zum schrittweisen Weiterbewegen und eigener Entleerungsvorrichtung
(19a bzw. 19 6) vorgesehen sind (Fig. 1, 2 und 3).
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens zwei in an sich bekannter Weise durch Exzenter (33 bis 40) od. dgl. schrittweise
bewegte, gezahnte Greiferstangen (41 bis 44) zur Förderung der Grobholzstücke in Richtung
gegen das Schneidwerkzeug (1) vorgesehen sind (Fig. 7).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709698/31 9.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1016432X | 1955-07-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1016432B true DE1016432B (de) | 1957-09-26 |
Family
ID=4552742
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES48638A Pending DE1016432B (de) | 1955-07-14 | 1956-05-07 | Mit einem rotierenden Schneidwerkzeug arbeitende Maschine zum Zerspanen von Grobholzstuecken, Holzabfaellen od. dgl. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH335229A (de) |
| DE (1) | DE1016432B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148064B (de) * | 1958-12-24 | 1963-05-02 | Ind Companie Kleinewefers Kons | Stetige Schubfoerdereinrichtung fuer Holzzerspaner |
| US3101756A (en) * | 1960-04-04 | 1963-08-27 | Ind Dev Co Inc | Disc-type wood reducer with multiple feed |
| DE1156549B (de) * | 1958-09-29 | 1963-10-31 | Paul Kirsten Dr Ing | Vorschubeinrichtung fuer Holzwollemaschinen und andere Holzzerspanungsmaschinen |
| DE2900877C2 (de) * | 1979-01-11 | 1981-03-12 | Hombak Maschinenfabrik Gmbh & Co Kg, 6550 Bad Kreuznach | Holzzerspanungsmaschine |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3162222A (en) * | 1959-09-08 | 1964-12-22 | Kirsten Paul Arthur | Cutter head for cylinder type flakers |
-
1955
- 1955-07-14 CH CH335229D patent/CH335229A/de unknown
-
1956
- 1956-05-07 DE DES48638A patent/DE1016432B/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1156549B (de) * | 1958-09-29 | 1963-10-31 | Paul Kirsten Dr Ing | Vorschubeinrichtung fuer Holzwollemaschinen und andere Holzzerspanungsmaschinen |
| DE1148064B (de) * | 1958-12-24 | 1963-05-02 | Ind Companie Kleinewefers Kons | Stetige Schubfoerdereinrichtung fuer Holzzerspaner |
| US3101756A (en) * | 1960-04-04 | 1963-08-27 | Ind Dev Co Inc | Disc-type wood reducer with multiple feed |
| DE2900877C2 (de) * | 1979-01-11 | 1981-03-12 | Hombak Maschinenfabrik Gmbh & Co Kg, 6550 Bad Kreuznach | Holzzerspanungsmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH335229A (de) | 1958-12-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0910248B1 (de) | Verfahren und vorrichtung sowie stanzwerkzeug zur herstellung von einzelnen teigstücken aus einer kontinuierlichen teigbahn | |
| DE9308956U1 (de) | Schneidegerät | |
| DE69803259T2 (de) | Automatische elektronische Holzschneid und -Spaltvorrichtung | |
| DE112015000724T5 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Kühlen von Platten und Kühlwender | |
| DE1016432B (de) | Mit einem rotierenden Schneidwerkzeug arbeitende Maschine zum Zerspanen von Grobholzstuecken, Holzabfaellen od. dgl. | |
| DE69101374T2 (de) | Verpackungsmaschine und -verfahren mit servomotor für schrittweisen antrieb. | |
| DE19720689A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung sowie Stanzwerkzeug zur Herstellung von einzelnen Teigstücken aus seiner kontinuierlichen Teigbahn | |
| DE2518359A1 (de) | Holzbearbeitungs-maschine | |
| EP1782930B1 (de) | Vorrichtung zum Beschneiden von Druckprodukten | |
| DE69016921T2 (de) | Plattensägemaschine. | |
| DE1153234B (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Faltschachteln | |
| DE2510271C3 (de) | Diskontinuierlich arbeitende Vorrichtung zum Abtrennen mittelgroßer Kaugummitafeln und zum Zufördern zu einer kontinuierlich arbeitenden Knippvorrichtung | |
| DE10111326A1 (de) | Sägeeinrichtun für Platten aus Holz, Kunststoff o. dgl. | |
| DE1940227A1 (de) | Transportvorrichtung | |
| EP0017166B1 (de) | Vorrichtung zum automatischen Aufteilen einer Platte | |
| EP0988946B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zerspanen von Holz | |
| DE1216814B (de) | Grossflaechenstanzmaschine | |
| DE3246882A1 (de) | Holzbearbeitungsmaschine zum beidendigen bearbeiten von laenglichen holzwerkstuecken | |
| DE3909998A1 (de) | Querschneidesaege | |
| DE2330475A1 (de) | Plattenaufteileinrichtung | |
| DE3031629A1 (de) | Zufuehr- und aufnahmetisch fuer mehrfachsaegen. | |
| DE4400274C2 (de) | Maschine zur Teilung von Erd- oder Baumfrüchten, insbesondere Kartoffeln | |
| AT209550B (de) | Verfahren und Anlage zur kontinuierlichen Herstellung von plattenförmigen Körpern aus schüttbarem, mit Bindemittel versehenem Fasermaterial, insbesondere Holzspanplatten aus Kunstspänen | |
| DE2107417A1 (de) | Vorrichtung zum Weiterfördern von Zigarren von einer Zigarrenpresse | |
| DE1948744B2 (de) | Zuführvorrichtung für eine Stanzpresse zum Stanzen von zwei konzentrischen Werkstücken aus Blechhalbzeug |