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DE10164677C1 - Druckluftwartungseinrichtung - Google Patents

Druckluftwartungseinrichtung

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Publication number
DE10164677C1
DE10164677C1 DE10164677A DE10164677A DE10164677C1 DE 10164677 C1 DE10164677 C1 DE 10164677C1 DE 10164677 A DE10164677 A DE 10164677A DE 10164677 A DE10164677 A DE 10164677A DE 10164677 C1 DE10164677 C1 DE 10164677C1
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DE
Germany
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compressed air
air maintenance
unit
data
external unit
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE10164677A
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English (en)
Inventor
Horst Schoellkopf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J Lorch Gesellschaft & Co 70771 Leinfe De GmbH
Festo SE and Co KG
Original Assignee
Lorch Ges & Co J GmbH
Lorch J Gesellschaft and Co GmbH
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Publication date
Application filed by Lorch Ges & Co J GmbH, Lorch J Gesellschaft and Co GmbH filed Critical Lorch Ges & Co J GmbH
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Publication of DE10164677C1 publication Critical patent/DE10164677C1/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/06Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with two or more servomotors
    • F15B13/08Assemblies of units, each for the control of a single servomotor only
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    • F15B13/0832Modular valves
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B21/00Common features of fluid actuator systems; Fluid-pressure actuator systems or details thereof, not covered by any other group of this subclass
    • F15B21/04Special measures taken in connection with the properties of the fluid
    • F15B21/048Arrangements for compressed air preparation, e.g. comprising air driers, air condensers, filters, lubricators or pressure regulators

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Druckluftwartungseinrichtung mit einer Druckluftwartungseinheit (2) und mit einer externen Einheit (4), wobei die Druckluftwartungseinheit (2) wenigstens zwei Anschlüsse für eine die zu behandelnde Druckluft führende Leitung und für eine die behandelte Druckluft führende Leitung und mindestens ein Funktionsmodul (6) mit wenigstens einem Sensor (8) zur Erfassung von Zustandsdaten und/oder mit wenigstens einem Aktor (10) zum Steuern von Zustandsdaten aufweist und wobei die externe Einheit (4) eine Eingabevorrichtung (26) zur Vorgabe von Zustandsdaten und/oder eine Ausgabevorrichtung (28) zur Ausgabe von Zustandsdaten aufweist, wobei die Druckluftwartungseinheit (2) mit einer ersten Kommunikationsschnittstelle (18, 20) mit einer ersten Sende- und einer ersten Empfangsvorrichtung und die externe Einheit mit einer zweiten Kommunikationsschnittstelle (22, 24) mit einer zweiten Sende- und einer zweiten Empfangsvorrichtung versehen ist und die Druckluftwartungseinheit (2) und die externe Einheit über die erste und zweite Kommunikationsschnittstelle (18, 20; 22, 24) in einer drahtlosen Kommunikationsverbindung stehen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Druckluftwartungseinrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Druckluftwartungseinheiten mit einzelnen Funktionsmodulen sind aus der DE 198 26 642 A1 Technik bekannt und werden für eine Vielzahl von Anwendungsfällen eingesetzt. Üblicherweise wird Druckluft durch Kompressoren erzeugt und über Leitungen den Funktionsmodulen zugeführt. Zweckmäßigerweise werden mehrere Funktionsmodule zu einer Druckluftwartungseinheit zusammengefasst. Es können bspw. Funktionsmodule zum Filtern der zu behandelnden Druckluft, Kondensatabscheider, Ölvernebler, Druckregler oder Absperrmodule eingesetzt werden. Die verschiedenen Funktionsmodule können Sensoren zum Erfassen von Zustandsdaten und/oder Aktoren zum Steuern von Zustandsdaten aufweisen. Beispielsweise kann der Verschmutzungsgrad eines Filters durch die Erfassung der Druckdifferenz zwischen der dem Filter zugeführten und der vom Filter abgeführten Druckluft ermittelt werden. In den Funktionsmodulen können jedoch nicht nur Sensoren zur Erfassung von Zustandsdaten vorgesehen sein, sondern auch Aktoren zum Steuern von Zustandsdaten. Beispielsweise kann ein als Ölvernebler ausgebildetes Funktionsmodul sowohl einen Sensor zur Erfassung des Füllstands des Ölverneblers aufweisen als auch eine Dosiervorrichtung, mit der der zu behandelnden Druckluft eine gewünschte Menge Öl zugegeben werden kann.
Aus der DE 197 46 179 C2 ist eine Druckluftwartungseinheit bekannt, bei der die einzelnen Module über eine Busleitung miteinander vernetzt sind. Aus der DE 199 42 509 A1 ist eine pneumatische Vorrichtung bekannt, bei der Daten über eine Pneumatikleitung oder über Infrarot oder Funk zwischen einer elektronischen Steuer- und/oder Datenempfangseinrichtung und der pneumatischen Vorrichtung übermittelt werden.
Es sind ferner aus dem Stand der Technik externe Einheiten bekannt, mit Hilfe derer Zustandsdaten vorgegeben werden können. Solche Eingabevorrichtungen sind an einer Vielzahl von technischen Gegenständen vorgesehen und sind beispielsweise als Tastatur oder berührungsempfindliche Bildschirme ausgebildet.
Es sind außerdem Ausgabevorrichtungen zur Ausgabe von Zustandsdaten bekannt, mit denen Daten visualisiert oder akustisch wahrnehmbar gemacht werden können. Solche Ausgabevorrichtungen sind beispielsweise durch Computerbildschirme oder Lautsprecher gebildet.
Die bekannten Druckluftwartungseinheiten sind üblicherweise in Produktionsstätten oder Werkstätten entsprechenden Druckluft- Entnahmeorten vorgeschaltet. Die Druckluftwartungseinheiten befinden sich ggf. an einer Vielzahl von weit voneinander entfernten Orten. Eine Wartung der einzelnen Funktionsmodule einer Druckluftwartungseinheit ist somit mit entsprechendem Aufwand verbunden, da eine Überprüfung, ob einzelne Funktionsmodule einer Wartung bedürfen, nur lokal an einer Druckluftwartungseinheit erfolgen kann. Auch das Steuern von Zustandsgrößen, bspw. zur Druckregelung, bedarf entweder eines Ortswechsels von Personal oder zumindest einer Kabelverbindung zwischen Entnahmeort und Funktionsmodul. Die Verlegung derartiger Kabelleitungen gestaltet sich als aufwändig und hat außerdem den Nachteil, dass für einen neuen Entnahmeort nicht nur die Druckluft führenden Leitungen, sondern auch die Kabelverbindungen neu verlegt oder angepasst werden müssen.
Die Wartung und Steuerung der bekannten Druckluftwartungsein­ heiten gestaltet sich also als aufwändig und erfordert außer­ dem eine große Sorgfalt seitens des für die Druckluftwartungs­ einheiten zuständigen Personals. Bei mangelnder Sorgfalt oder bei verspäteter Prüfung eines Funktionsmoduls können Fehler in der Druckluftwartungseinheit übersehen oder zu spät entdeckt werden. Es ist denkbar, dass ein Filtereinsatz einer Druck­ luftwartungseinheit zu spät ausgetauscht wird, wenn der Verschmutzungsgrad des Filters nicht sorgfältig oder nicht oft genug überprüft wird.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Druckluftwartungseinheit bereit zu stellen, die die vorstehend geschilderten Nachteile des Standes der Technik überwindet und wartungs- und pflegefreundlicher ist.
Diese Aufgabe wird mit einer Druckluftwartungseinrichtung gelöst, die die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
Über die Kommunikationsverbindungen können sowohl aktuelle Zustandsdaten der Funktionsmodule übertragen und auf einer externen Einheit dargestellt werden als auch Soll-Zustands­ daten von der externen Einheit zur Druckluftwartungseinheit übertragen werden, um Aktoren der Funktionsmodule in der Druckluftwartungseinheit anzusteuern. Die Datenübertragung zwischen Druckluftwartungseinheit und externer Einheit erfolgt drahtlos. Somit sind keine Kabelleitungen zur Übertragung der Daten notwendig. Die an entfernten Orten angeordneten Druckluftwartungseinheiten mit den Funktionsmodulen können zentral überwacht und gesteuert werden. Es ist insbesondere nicht notwendig, dass das Personal zur Überwachung oder Steuerung der Funktionsmodule einer Druckluftwartungseinheit seinen Aufenthaltsort ändern muss. Es kann vielmehr eine zuverlässige und rechtzeitige Wartung der einzelnen Funktionsmodule erfolgen, indem Zustandsdaten der entfernten Funktionsmodule von der externen Einheit anzeigbar sind. Auch eine Vorgabe von Soll-Zustandsdaten kann räumlich beabstandet durch Eingabe von Soll-Zustandsdaten in die externe Einheit und drahtlose Übertragung an die Aktoren einzelner Funktionsmodule erfolgen. Somit wird sowohl die Zuverlässigkeit der Wartung der Druckluftwartungseinheiten erheblich verbessert als auch der hierfür notwendige Personalaufwand entscheidend verringert.
Die zu überwachenden oder anzusteuernden Funktionsmodule können als Filter, insbesondere mit zwei Drucksensoren, als Ölvernebler mit Füllstandssensor und Dosiervorrichtung, als Kondensatabscheider mit Füllstandssensor, als Druckregelventil mit einem Drucksensor und einem Ventilsteller oder als Absperrmodul mit einem Ventilsteller ausgebildet sein. Es sind weitere Elemente denkbar, mit denen der Zustand der zu behandelnden oder der behandelten Druckluft erfasst oder beeinflusst werden kann.
Die Eingabevorrichtung an der externen Einheit und/oder an der Druckluftwartungseinheit ist als reelles Tastenfeld, als berührungsempfindlicher Bildschirm mit einer virtuellen Tastatur oder zur Handschriftenerkennung, als Multifunktionsknopf oder als Spracheingabevorrichtung ausgebildet. Die Auswahl der Eingabevorrichtung sollte davon abhängig gemacht werden, in welchen Umgebungsbedingungen die Druckluftwartungseinheit und die externe Einheit eingesetzt werden. Bspw. erweist es sich in einer Produktionsumgebung mit relativ hohem Geräuschpegel als vorteilhaft, ein robust gestaltetes Tastenfeld an der Druckluftwartungseinheit und/oder der externen Einheit vorzusehen. Befindet sich bspw. die externe Einheit in einer lärmgeschützten Umgebung, so kann diese als Spracheingabevorrichtung ausgebildet sein. Für die entsprechende Auswahl der Eingabevorrichtung sind ferner ergonomische Gesichtspunkte zu berücksichtigen.
Vorteilhafterweise ist eine Vorrichtung zur datentechnischen Verarbeitung der Zustandsdaten vorgesehen. Die Vorrichtung kann als Datenverarbeitungsgerät oder Komparator ausgebildet sein. Die Aufgabe der Vorrichtung kann darin bestehen, einen Vergleich zwischen Ist-Zustandsdaten einzelner Funktionsmodule mit Soll-Zustandsdaten durchzuführen. Bspw. kann für ein Filterfunktionsmodul ein maximaler Druckabfall am Filtereinsatz vorgebbar sein. Dieser maximale Wert wird in zeitlichen Intervallen mit dem Ist-Zustandswert des Druckabfalls über dem Filtereinsatz verglichen. Überschreitet der gemessene Druckabfall den vorgebenen, maximal zulässigen Druckabfall, kann über eine geeignete Ausgabevorrichtung eine Warnung ausgegeben werden. Die Häufigkeit, mit der entsprechende Vergleiche zwischen Ist-Zustandsdaten und maximal zulässigen Zustandsdaten erfolgt, kann für jeweilige Anwendungen bestimmt werden. Bspw. kann eine tägliche oder stündliche Abfrage des Druckabfalls am Filtereinsatz sinnvoll sein, während die Abfrage der Ist-Zustandsdaten eines Druckreglers sehr viel öfter durchgeführt werden kann. Wenn Druckluft an einem Entnahmeort aus einer Druckluftleitung entnommen wird, kann dies zu einem schnellen Absinken des Druckniveaus in den Druckluftleitungen führen. Wird die Abfrage des Druckniveaus durch kurze Abfrageintervalle zeitnah erfasst, kann eine Druckluft erzeugende Einheit, wie z. B. ein Kompressor oder ein Druckluftspeicher, entsprechend schnell angesteuert werden, um das Druckniveau wieder anzuheben.
Die datentechnische Verarbeitung kann auch darin bestehen, dass für ein Funktionsmodul oder mehrere Funktionsmodule ein Protokoll erstellt werden kann, durch das der zeitliche Verlauf von Zustandsdaten nachvollziehbar ist.
Nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist die Vorrichtung zur datentechnischen Verarbeitung der Zustands­ daten in der Druckluftwartungseinheit integriert. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass die Druckluftwartungseinheit nicht in fremde Datenverarbeitungsstrukturen eingebunden werden muss. Eine solche Druckluftwartungseinheit ist bspw. bekannt aus der DE 295 09 073 U1.
Nach einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist die Vorrichtung zur datentechnischen Verarbeitung der Zustands­ daten in der externen Einheit integriert. Diese Anordnung hat den wesentlichen Vorteil, dass die Zustandsdaten von mehreren räumlich verteilten Druckluftwartungseinheiten mit jeweils mindestens einem Funktionsmodul verarbeitet werden. Eine entsprechende Rechnerarchitektur mit Prozessoren und Speichermodulen muss lediglich einmal, also in der externen Einheit, vorgesehen sein.
Die Funktionsmodule können horizontal oder vertikal in der Wartungseinheit angeordnet sein. Die horizontale Anordnung der Funktionsmodule entspricht der konventionellen Anordnungsart. Die vertikale Anordnung der Funktionsmodule hat den Vorteil, dass Funktionsmodule einer Druckluftwartungseinheit hinzugefügt werden können, ohne dass die angeschlossenen Druckluft führenden Leitungen angepasst werden müssen. Eine solche vertikale Wartungseinheit ist bekannt aus der DE 198 26 642 A1.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Kommunikationsschnittstellen als Infrarotschnittstellen, insbesondere nach dem IrDA-Standard, ausgebildet sind. Sende- und Empfangskomponenten zur Realisierung einer Infrarotverbindung werden bereits heute in großen Stückzahlen und in nahezu beliebigen Ausführungsformen hergestellt. Diese Komponenten können an den jeweiligen Einsatzfall angepasst werden. Denkbar ist auch der Einsatz einer Ultraschallschnittstelle als Kommunikationsschnittstelle.
Alternativ wird vorgeschlagen, dass die Kommunikationsschnittstellen als Funkschnittstellen ausgebildet sind. Eine Funkverbindung hat gegenüber optischen oder akustischen Verbindungen den Vorteil, dass kein unmittelbarer Sichtkontakt zwischen den Kommunikationsschnittstellen der Druckluftwartungseinheit und der externen Einheit bestehen muss.
Beim Verbindungsaufbau kann jeder Kommunikationsverbindung zwischen Druckluftwartungseinheit und externer Einheit ein eigener Frequenzbereich oder ein eigener Datenübertragungsrahmen (CDMA, Code Division Multiple Access und/oder TDMA, Time Division Multiple Access) innerhalb eines Frequenzbereichs zugeordnet werden. Die Funkverbindung zwischen der Druckluftwartungseinheit und, der externen Einheit kann über einen oder mehrere Kanäle erfolgen.
Der Verbindungsaufbau kann automatisch oder manuell erfolgen. Falls auf der externen Einheit eine geeignete Installationssoftware lauffähig ist, kann das Gerät bspw. einen manuellen Verbindungsaufbau unterstützen und nach dem Verbindungsaufbau einen Funktionstest der neu aufgebauten Verbindung durchführen.
Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Kommunikationsschnittstellen Funksignale in einem Frequenzbereich zwischen 2 und 3 GHz empfangen bzw. aussenden. Vorzugsweise erfolgt die Funkverbindung in einem Frequenzbereich von etwa 2,45 GHz. Dieser Frequenzbereich ist für den Einsatz in industriellen, wissenschaftlichen und medizinischen Anwendungen reserviert worden (sog. ISM-Band for industrial, scientific and medical devices). In diesem Frequenzbereich gibt es deshalb relativ wenige Störungen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Kommunikationsschnittstellen Funksignale mit einer Bandbreite von mindestens 64.000 bits/s bei bidirektionaler Datenübertragung aussenden. Bei der bidirektionalen Datenübertragung, die auch als "synchronous communication" bezeichnet wird, kann die Datenübertragung über die Funkverbindung in beide Richtungen gleichzeitig erfolgen. Im Gegensatz dazu erfolgt die Datenübertragung bei einer unidirektionalen Datenübertragung, die auch als "asynchronous communication" bezeichnet wird, nur in eine Richtung über die Funkverbindung. Bei einer unidirektionalen Datenübertragung können über die Funkverbindung Daten vorzugsweise mit bis zu 721 kbits/s in die eine Richtung und mit 57,6 kbits/s in die andere Richtung übertragen werden. Falls gleich große Datenübertragungsraten in beide Richtungen gefordert sind, können die Daten mit bis zu 432,6 kbits/s über die Funkverbindung übertragen werden.
In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Kommunikationsschnittstellen als Funkschnittstellen nach dem BlueTooth-Standard ausgebildet sind. Sende- und Empfangskomponenten zur Realisierung einer BlueTooth- Funkverbindung werden bereits heute in großen Stückzahlen für die verschiedensten Anwendungen hergestellt und sind sehr preiswert. Die Komponenten sind äußerst klein bauend und können ohne Probleme in die Druckluftwartungseinheit oder in die externe Einheit integriert werden. Der Verbindungsaufbau erfolgt bei BlueTooth vollautomatisch, so dass sich die Abfrage von Zustandsdaten oder die Vorgabe von Soll- Zustandsdaten sehr einfach gestaltet. Nach dem Einbau einer Druckluftwartungseinheit mit einer BlueTooth- Kommunikationsschnittstelle sendet diese Signale aus und wird von der externen Einheit erkannt. Es wird eine Funkverbindung zwischen der Druckluftwartungseinheit und der externen Einheit vollautomatisch aufgebaut und der Funkverbindung ein bestimmter Frequenzbereich oder ein bestimmter Datenübertragungsrahmen innerhalb eines Frequenzbereichs zugeordnet.
Dabei weist die Druckluftwartungseinheit eine Eingabevorrichtung zur Vorgabe von Zustandsdaten und/oder eine Ausgabevorrichtung zur Ausgabe von Daten auf. Somit kann ein Ablesen von Zustandsdaten auch direkt an der Druckluft­ wartungseinheit ohne Verwendung einer externen Einheit erfolgen. Die Eingabe kann bspw. über ein Tastenfeld und die Ausgabe über ein Anzeigedisplay erfolgen. Eine solche Druckluftwartungseinheit ist bekannt aus der DE 295 09 073 U1.
Es erweist sich als vorteilhaft, dass die Eingabevorrichtung an der externen Einheit Teil eines Palmtops, Laptops, PCs oder Mobiltelefons ist. Es erweist sich insbesondere als vorteilhaft, dass die externe Einheit eine mobile Einrichtung ist. Dies ist bspw. bei einem Palmtop gegeben, der auch als Personal Digital Assistant (PDA) bezeichnet wird. Ein solcher Palmtop mit integrierter Infrarotschnittstelle wird bspw. unter der Bezeichnung "Palm Pilot" von der Fa. 3com, USA vertrieben. Auf einem integrierten Bildschirm des Palm Tops können die aktuellen Zustandsdaten der Funktionsmodule der Druckluftwartungseinheiten ausgegeben werden. Über eine virtuelle Tastatur des Palmtops oder über Handschriftenerkennung können Soll-Zustandsdaten der Funktionsmodule der Druckluftwartungseinheiten eingegeben werden. Im Palmtop können auch Operationen zum Vergleich von aktuellen Zustandsdaten und maximal zulässigen Zustandsdaten durchgeführt werden. Die Soll-Zustandsdaten werden über die drahtlose Kommunikationsverbindung vom Palmtop an die Funktionsmodule der Druckluftwartungseinheit übermittelt. Die beschriebenen Vorgänge sind auch mit anderen Eingabevorrichtungen wie z. B. einem Laptop, einem PC oder einem Mobiltelefon darstellbar. Die einzelnen Eingabevorrichtungen unterscheiden sich bspw. hinsichtlich Größe und Bedienbarkeit.
Vorteilhafterweise ist die Ausgabevorrichtung an der externen Einheit und/oder an der Druckluftwartungseinheit als Display, Bildschirm, Lautsprecher oder Leuchtquelle ausgebildet. Displays und Bildschirme eignen sich zur Visualisierung von Daten oder Warnungen, die bspw. bei Überschreitung eines maximal zulässigen Zustands ausgegeben werden. Es können auch Lautsprecher oder sonstige tongebende Geräte verwendet werden, um bestimmte Betriebszustände akustisch anzuzeigen. Es ist ferner denkbar, dass Leuchtquellen, bspw. Warnlampen vorgesehen sind, um unzulässige Betriebszustände der Funktionsmodule anzuzeigen.
Einige vorteilhafte Ausgestaltungen und Einzelheiten der Erfindung sind den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert ist. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematisch dargestellten Aufbau einer Druckluftwartungseinrichtung mit interner Datenverarbeitung;
Fig. 2 einen schematisch dargestellten Aufbau einer Druckluftwartungseinrichtung mit externer Datenverarbeitung; und
Fig. 3 eine Fig. 2 entsprechende Darstellung in einer alternativen Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt eine Druckluftwartungseinrichtung, die aus einer Druckluftwartungseinheit 2 und einer externen Einheit 4 besteht. Die Druckluftwartungseinheit 2 besteht aus einem Funktionsmodul 6 mit einem Sensor 8 und einem Aktor 10. Die Druckluftwartungseinheit 2 umfasst ferner einen Rechner 12 mit einer Dateneingabevorrichtung 14 und einer Datenausgabevorrichtung 16. Ferner weist die Druckluftwartungseinheit 2 eine Kommunikationsschnittstelle auf, die aus einer Empfangsvorrichtung 18 und einer Sendevorrichtung 20 besteht. Die Kommunikationsschnittstelle der Druckluftwartungseinheit 2 kann mit einer Kommunikationsschnittstelle der externen Einheit 4 in einer drahtlosen Kommunikationsverbindung stehen. Die Kommunikationsschnittstelle der externen Einheit 4 besteht aus einer Sendevorrichtung 22 und einer Empfangsvorrichtung 24. Die externe Einheit 4 weist außerdem eine Datenein­ gabevorrichtung 26 und eine Datenausgabevorrichtung 28 auf.
In der Druckluftwartungseinheit 2 ist als zentrales Element ein Rechner 12 vorgesehen, der mehrere Datenein- und ausgänge aufweist. Bspw. kann der Rechner 12 vom Sensor 8 erfasste Zustandsdaten des Funktionsmoduls 6 verarbeiten. Dem Rechner 12 können außerdem über die Dateneingabevorrichtung 14 der Druckluftwartungseinheit 2 oder über die Empfangsvorrichtung 18 Daten zugeführt werden. Der Rechner 12 weist ferner Datenausgänge für den Aktor 10 des Funktionsmoduls 6, für die Datenausgabevorrichtung 16 der Druckluftwartungseinheit 2 sowie die Sendevorrichtung 20 der Druckluftwartungseinheit 2 auf.
Das Funktionsmodul 6, der Sensor 8 und der Aktor 10 können bspw. als Impulsöler 6 mit einem Füllstandssensor 8 und einer Dosiervorrichtung 10 ausgebildet sein. Für dieses Ausführungsbeispiel werden im Folgenden mögliche Datenwege beschrieben. Der Impulsöler 6 weist einen nicht dargestellten Vorratsbehälter mit Öl auf. Der Füllstand dieses Vorratsbehälters wird vom Sensor 8 erfasst und als Dateninformation an den Rechner 12 geleitet. Eine Ausgabe der Daten zum Füllstand des Impulsölers 6 kann über eine Datenausgabevorrichtung 16 in der Druckluftwartungseinheit 2 erfolgen. Bspw. ist die Datenausgabevorrichtung 16 als Display ausgebildet und an einer Sichtseite der Druckluftwartungseinheit 2 angeordnet. Die Datenausgabe kann ferner vom Rechner 12 über die Sendevorrichtung 20 der Druckluftwartungseinheit 2, über eine Empfangsvorrichtung 24 der externen Einheit 4 auf eine Datenausgabevorrichtung der externen Einheit 4 erfolgen. Zwischen der Sendevorrichtung 20 und der Empfangsvorrichtung 24 besteht eine drahtlose Kommunikationsverbindung. Diese Kommunikationsverbindung kann bspw. als Funkverbindung ausgebildet sein. Die externe Einheit kann bspw. als mobile Displayeinheit, also z. B. als Palmtop, ausgebildet sein. Für dieses Beispiel besteht die Datenaus­ gabevorrichtung 28 aus einem Flüssigkristallbildschirm (LCD).
Es ist möglich, den Zustand des bspw. als Impulsöler ausgebildeten Funktionsmoduls 6 über den bspw. als Dosiervorrichtung ausgebildeten Aktor 10 zu beeinflussen. Hierfür werden dem Rechner 12 Daten zugeführt. Die Daten können optional über eine Dateneingabevorrichtung 14 in der Druckluftwartungseinheit 2 oder über eine Dateneingabevorrichtung 26 in der externen Einheit 4 eingegeben werden. Bspw. besteht die Dateneingabevorrichtung 14 der Druckluftwartungseinheit 2 aus einem Tastenfeld, das an einer gut zugänglichen Stelle an der Druckluftwartungseinheit angeordnet ist. Bei Dateneingabe über die externe Einheit, die bspw. als Palmtop ausgebildet ist, kann z. B. ein berührungsempfindlicher Bildschirm verwendet werden, der eine virtuelle Tastatur anzeigt, über die die gewünschten Zustandsdaten des Funktionsmoduls eingegeben werden. Diese Soll-Zustandsdaten werden dann über die Sendevorrichtung 22 der externen Einheit 4 und die Empfangsvorrichtung 18 der Druckluftwartungseinheit 2 in den Rechner 12 übertragen. Der Rechner 12 steuert den bspw. als Dosiervorrichtung ausgebildeten Aktor 10 an, wodurch die Ölzuführungsrate angepasst wird.
Fig. 2 zeigt einen alternativ möglichen Aufbau einer Druckluftwartungseinrichtung, die aus einer Druckluftwartungseinheit 2 und einer externen Einheit 4 besteht. Die Druckluftwartungseinheit 2 weist ein Funktionsmodul 6, einen Sensor 8, einen Aktor 10 sowie eine Dateneingabevorrichtung 14, eine Datenausgabevorrichtung 16 und eine Kommunikationsschnittstelle auf, die aus einer Empfangsvorrichtung 18 und einer Sendevorrichtung 20 besteht. Die Kommunikationsschnittstelle in der Druckluftwartungseinheit 2 steht in Kommunikationsverbindung mit einer Kommunikationsschnittstelle der externen Einheit 4.
Diese Kommunikationsschnittstelle ist gebildet aus einer Sendevorrichtung 22 und einer Empfangsvorrichtung 24. Die externe Einheit 4 weist ferner einen Rechner 30 sowie eine Dateneingabevorrichtung 26 und eine Datenausgabevorrichtung 28 auf.
Die Ist-Zustandsdaten des Funktionsmoduls 6 können über den Sensor 8 erfasst und an die Sendevorrichtung 20 der Druckluftwartungseinheit 2 übertragen werden. Über die Kommunikationsverbindung zwischen der Sendevorrichtung 20 und der Empfangsvorrichtung 24 der externen Einheit 4 können die vom Sensor 8 erfassten Zustandsdaten des Funktionsmoduls 6 zur externen Einheit 4 übertragen und dort vom Rechner 30 verarbeitet bzw. von der Datenausgabevorrichtung 28 ausgegeben werden. Die Datenausgabevorrichtung 28 besteht bspw. aus einem Bildschirm eines Laptops. Die Datenausgabe kann ferner über den Rechner 30, die Sendevorrichtung 22 der externen Einheit 4, über die Kommunikationsverbindung zur Empfangsvorrichtung 18 der Druckluftwartungseinheit 2 zur Datenausgabevorrichtung 16 der Druckluftwartungseinheit 2 erfolgen. Die Datenausgabevorrichtung 16 ist bspw. als Display ausgebildet.
Auch mit dem in Fig. 2 dargestellten Aufbau einer Druckluftwartungseinrichtung können Soll-Zustandsdaten des Funktionsmoduls 6 vorgegeben werden. Eine Eingabe dieser Daten kann alternativ über die Dateneingabevorrichtung 26 der externen Einheit 4 oder über die Dateneingabevorrichtung 14 der Druckluftwartungseinheit 2 erfolgen. Bei Eingabe der Daten über die Dateneingabevorrichtung 26 der externen Einheit 4 erfolgt eine Übertragung auf den Rechner 30, die Sendevorrichtung 22 der externen Einheit 4, über die Kommunikationsverbindung zur Empfangsvorrichtung 18 der Druckluftwartungseinheit 2 zum Aktor 10, der das Funktionsmodul 6 ansteuert. Das Funktionsmodul 6 ist bspw. als Absperrmodul und der Aktor 10 als Ventilsteller ausgebildet. Die Dateneingabe kann auch über die Dateneingabevorrichtung 14 der Druckluftwartungseinheit 2, die Sendevorrichtung 20, die Kommunikationsverbindung zur Empfangsvorrichtung 24 zum Rechner 30 und über die Sendevorrichtung 22, die Kommunikationsverbindung zur Empfangsvorrichtung 18, zum Aktor 10 erfolgen, der das Funktionsmodul 6 ansteuert.
Fig. 3 zeigt einen Aufbau einer Druckluftwartungseinrichtung, der im Wesentlichen dem Aufbau aus Fig. 2 entspricht. Auch die in Fig. 3 dargestellte Druckluftwartungseinrichtung besteht aus einer Druckluftwartungseinheit 2 und einer externen Einheit 4. Im Unterschied zur in Fig. 2 dargestellten Druckluftwartungseinrichtung ist die Dateneingabevorrichtung 14 der Druckluftwartungseinheit 2 nicht mit der Sendevorrichtung 20 der Druckluftwartungseinheit 2, sondern direkt mit dem Aktor 10 der Druckluftwartungseinheit 2 verbunden. Die Datenausgabevorrichtung 16 steht nicht in Verbindung mit der Empfangsvorrichtung 18 der Druckluftwartungseinheit 2, sondern mit dem Sensor 8 der Druckluftwartungseinheit 2. Eine Ausgabe von Ist-Zustandsdaten des Funktionsmoduls 6 erfolgt über den Sensor 8 direkt zur Datenausgabevorrichtung 16 der Druckluftwartungseinheit 2. Alternativ erfolgt die Datenausgabe über die Sendevorrichtung 20, die Kommunikationsverbindung zur Empfangsvorrichtung 24 der externen Einheit 4, zum Rechner 30 und zur Datenausgabevorrichtung 28 der externen Einheit 4. Eine Dateneingabe, d. h. eine Vorgabe von Soll-Zustandsdaten des Funktionsmoduls 6 erfolgt alternativ über die Dateneingabevorrichtung 14 der Druckluftwartungseinheit 2 zum Aktor 10, der das Funktionsmodul 6 ansteuert. Alternativ erfolgt eine Eingabe von Soll-Zustandsdaten über die Eingabevorrichtung 26 der externen Einheit 4, den Rechner 30, die Sendevorrichtung 22 der externen Einheit 4, die Kommunikationsschnittstelle zur Empfangsvorrichtung 18 der Druckluftwartungseinheit 2 zum Aktor 10, der das Funktionsmodul 6 ansteuert.

Claims (13)

1. Druckluftwartungseinrichtung mit einer Druckluftwartungs­ einheit (2) und mit einer externen Einheit (4), wobei die Druckluftwartungseinheit (2) wenigstens zwei Anschlüsse für eine die zu behandelnde Druckluft führende Leitung und für eine die behandelte Druckluft führende Leitung und mindestens ein Funktionsmodul (6) mit wenigstens einem Sensor (8) zur Erfassung von Zustandsdaten und/oder mit wenigstens einem Aktor (10) zum Steuern von Zustands­ daten aufweist, wobei das Funktionsmodul (6) z. B. als Filter, insbesondere mit zwei Drucksensoren oder als Ölvernebler mit Füllstandssensor und Dosiervorrichtung oder als Kondensatabscheider mit Füllstandssensor oder als Druckregelventil mit einem Drucksensor und Ventil­ steller oder als Absperrmodul mit Ventilsteller ausgebil­ det ist, und wobei die externe Einheit (4) eine Eingabe­ vorrichtung (26) zur Vorgabe von Zustandsdaten und/oder eine Ausgabevorrichtung (28) zur Ausgabe von Zustands­ daten aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck­ luftwartungseinheit (2) mit einer ersten Kommunikations­ schnittstelle (18, 20) mit einer ersten Sende- und einer ersten Empfangsvorrichtung und die externe Einheit mit einer zweiten Kommunikationsschnittstelle (22, 24) mit einer zweiten Sende- und einer zweiten Empfangsvorrich­ tung versehen ist und dass die Druckluftwartungseinheit (2) und die externe Einheit (4) über die erste und zweite Kommunikationsschnittstellen (18, 20; 22, 24) in einer drahtlosen Kommunikationsverbindung stehen, wobei eine Eingabevorrichtung (14, 26) an der externen Einheit (4) und/oder an der Druckluftwartungseinheit (2) als reelles Tastenfeld, als berührungsempfindlicher Bildschirm mit einer virtuellen Tastatur oder zur Handschriftener­ kennung, als Multifunktionsknopf oder als Spracheingabe­ vorrichtung ausgebildet ist.
2. Druckluftwartungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (30) zur datentechnischen Verarbeitung der Zustandsdaten vorgesehen ist.
3. Druckluftwartungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (30) zur datentechnischen Verarbeitung der Zustandsdaten in der Druckluftwartungseinheit (2) integriert ist.
4. Druckluftwartungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (30) zur datentechnischen Verarbeitung der Zustandsdaten in der externen Einheit (4) integriert ist.
5. Druckluftwartungseinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsmodule (6) horizontal oder vertikal in der Druckluftwartungseinheit (2) angeordnet sind.
6. Druckluftwartungseinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsschnittstellen (18, 20; 22, 24) als Infrarotschnittstellen, insbesondere nach IrDA-Standard, ausgebildet sind.
7. Druckluftwartungseinrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsschnittstellen (18, 20; 22, 24) als Funkschnittstellen ausgebildet sind.
8. Druckluftwartungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsschnittstellen (18, 20; 22, 24) Funksignale in einem Frequenzbereich zwischen 2 und 3 GHz empfangen bzw. aussenden.
9. Druckluftwartungseinrichtung nach Anspruch 7 oder 8 dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsschnitt­ stellen (18, 20; 22, 24) Funksignale mit einer Bandbreite von mindestens 64.000 Bits pro Sekunde bei bidirektiona­ ler Datenübertragung aussenden.
10. Druckluftwartungseinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikations­ schnittstellen (18, 20; 22, 24) als Funk-Schnittstellen nach dem BlueTooth-Standard ausgebildet sind.
11. Druckluftwartungseinrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabevorrichtung (26) an der externen Einheit (4) Teil eines Palmtops, Laptops, PCs oder Mobiltelefons ist.
12. Druckluftwartungseinrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausgabevorrichtung (28) an der externen Einheit (4) und/oder an der Druckluftwartungseinheit (2) als Display, Bildschirm, Lautsprecher oder Leuchtquelle ausgebildet ist.
13. Druckluftwartungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die externe Einheit (4) eine mobile Einrichtung ist.
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