DE10163702A1 - Schaltung zur Rückgewinnung eines Taktsignals aus einem digital codierten Signal - Google Patents
Schaltung zur Rückgewinnung eines Taktsignals aus einem digital codierten SignalInfo
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Abstract
Es ist eine Schaltung zur Rückgewinnung eines Taktsignals (B) aus einem digital codierten Signal (A) angegeben, bei der ein Zähler (4) einen zu einer High-Pegeldauer des Datensignals (A) proportionalen Zählwert abgibt, wofür ein Referenztakt (C) verwendet wird und anschließend die Taktrate des Referenztakts (C) durch den Zählwert geteilt wird. Somit ist das rückgewonnene Taktsignal (B) in einfacher Weise gewonnen und kann in Weiterbildungen des Prinzips mit dem Datensignal (A) synchronisiert und zum Decodieren des Datensignals verwendet werden. Die Schaltung ist besonders zur schnellen Verarbeitung Manchester-codierter Signale geeignet.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltung zur Rückgewinnung eines Taktsignals aus einem digital codierten Signal.
- Bei der digitalen Nachrichtenübertragung über einen Übertragungskanal werden die digitalen, zu übertragenden Nutzdaten üblicherweise codiert. Diese Codierung wird auch als Kanalcodierung bezeichnet. Ziele einer derartigen Codierung eines digitalen Signals sind beispielsweise gleichstromfreie Signalübertragung, Optimieren der Spektralverteilung des Signals, Verringern von Nebensprechen, Erhöhung des Störabstandes et cetera.
- Ein Beispiel für einen Code für Digitalsignale, bei dem es auf bitsynchrone Taktsignale ankommt, ist der Manchester- Code. Der Manchester-Code wird auch Biphase-Code oder Splitphase-Code genannt. Bei dem Manchester-Code wird eine binäre Eins mit einem logischen High-Pegel in einem ersten halben Bitintervall codiert und mit einem logischen Low-Pegel in einem zweiten halben Bitintervall. Die binäre Null wird mit einem Signal von entgegengesetzter Polarität codiert. Die Codierung von logischem High- und logischem Low-Zustand wird folglich im Mittelwert gleichstromfrei ausgeführt. Es ist eine Eigenschaft des Manchester-Codes, daß bei jedem Binärsymbol jeweils zur Symbolmitte ein Zustandswechsel auftritt. Bei einer Folge 0101. . . sind pro Bitintervall zwei Zustandswechsel vorhanden. Ein Manchester-codiertes Signal hat demnach eine High- beziehungsweise Low-Pegeldauer von minimal einer und maximal zwei Taktperioden.
- Wird ein derart codiertes Signal über einen Kanal übertragen, so ist es auf der Empfangsseite üblicherweise gewünscht, aus dem Datensignal ein Taktsignal rückzugewinnen und mit Hilfe dieses rückgewonnenen Taktsignals das codiert übertragene Signal zu decodieren.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schaltung zur Rückgewinnung eines Taktsignals aus einem digital codierten Signal anzugeben, welche für eine schnelle Rückgewinnung des Taktsignals und für Manchester-codierte Signale geeignet ist.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch eine Schaltung zur Rückgewinnung eines Taktsignals aus einem digital codierten Signal, aufweisend:
- - einen Datensignaleingang zur Zuführung des digital codierten Signals,
- - eine Steuereinheit, die mit dem Datensignaleingang gekoppelt ist und einen Referenztakteingang zur Zuführung eines Referenztakts hat,
- - einen Zähler, der an seinem Ausgang einen Zählwert proportional zu einer Pegeldauer des digital codierten Signals bereitstellt, mit einem Eingang, der an die Steuereinheit angeschlossen ist, und
- - ein Mittel zur Frequenzteilung, mit einem ersten Eingang, der mit dem Referenztakteingang zur Zuführung des Referenztakts gekoppelt ist, mit einem zweiten Eingang, der mit dem Ausgang des Zählers gekoppelt ist und mit einem Ausgang, an dem das aus dem Quotienten der Taktrate des Referenztakts und dem Zählwert abgeleitete, rückgewonnene Taktsignal bereitgestellt wird.
- Der Zähler, dem das digital codierte Signal oder ein vom digital codierten Signal abgeleitetes Signal zugeführt wird, gibt an seinem Ausgang ein Signal ab, welches proportional ist zu einer Pegeldauer des digital codierten Signals, beispielsweise zur Dauer des High-Pegels. Als Bezugstakt dient dem Zähler dabei der Referenztakt. Im Mittel zur Frequenzteilung wird dieser Referenztakt geteilt durch den Zählwert, den der Zähler an seinem Ausgang bereitstellt. Am Ausgang des Mittels zur Frequenzteilung steht nun ein Signal bereit, welches eine Taktfrequenz hat, welche der Taktfrequenz der ursprünglich dem digital codierten Signal zugrundeliegenden Taktfrequenz entspricht.
- Die beschriebene Schaltung ist insbesondere zur Decodierung von Manchester-codierten Signalen geeignet und gestattet eine besonders schnelle Rückgewinnung der dem digital codierten Signal zugrundeliegenden Taktfrequenz. Mittels dieser Taktfrequenz ist ein Decodieren der Manchester-codierten Signale möglich.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfaßt das Mittel zur Frequenzteilung einen programmierbaren Zähler, der mit dem Ausgang des Zählers gekoppelt ist und an dessen Ausgang das rückgewonnene Taktsignal bereitgestellt wird und eine Synchronisiereinrichtung, die an ihren Eingängen mit dem Referenztakteingang und dem Datensignaleingang verbunden ist, die mit dem programmierbaren Zähler gekoppelt ist und die das rückgewonnene Taktsignal auf das digital codierte Signal synchronisiert.
- Die Synchronisiereinrichtung synchronisiert bevorzugt die ansteigende oder abfallende Flanke des Ausgangssignals des programmierbaren Zählers auf die ansteigende beziehungsweise abfallende Flanke des digital codierten Signals.
- Dabei kann bevorzugt eingestellt werden, nach wievielen Perioden des digital codierten Signals eine neuerliche Synchronisierung des rückgewonnenen Taktsignals mit dem digital codierten Signal erfolgen soll.
- Nach einer derartigen Synchronisierung kann mit geringem Aufwand, beispielsweise durch kombinatorische Logik, ein vom digital codierten Signal abgeleitetes, decodiertes Signal rückgewonnen werden.
- Unter der Pegeldauer des digital codierten Signals ist die Zeit zwischen zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Signalflanken des digital codierten Signals verstreichende Zeit verstanden, das heißt die Dauer eines High- oder eines Low- Zustands.
- Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Schaltung ist
- - eine Multipliziereinheit vorgesehen zum Multiplizieren des Zählwerts, die den Ausgang des Zählers mit dem programmierbaren Zähler koppelt,
- - zumindest ein Vergleicher vorgesehen, der an den Zähler angekoppelt ist und der den Zählwert jeweils mit vorgegebenen oberen und unteren Schwellwerten vergleicht,
- - zumindest eine Umschalteinrichtung vorgesehen, die mit dem zumindest einen Vergleicher zum Umschalten zwischen einem ersten und zweiten oberen Schwellwert und zum Umschalten zwischen einem ersten und zweiten unteren Schwellwert gekoppelt ist, und
- - eine Auswerteeinheit vorgesehen, die mit dem Vergleicher gekoppelt ist und an ihrem Ausgang ein Aktiviersignal bereitstellt, wenn der Zählwert innerhalb von dem durch ersten unteren und ersten oberen Schwellwert oder innerhalb von dem durch zweiten unteren und zweiten oberen Schwellwert begrenzten Bereich liegt,
- - wobei der Ausgang der Auswerteeinheit mit einem Steuereingang der Synchronisiereinheit zum Zuführen des Aktiviersignals gekoppelt ist.
- Die Multipliziereinrichtung sowie die zumindest eine Umschalteinrichtung bewirken bevorzugt eine ganzzahlige Multiplikation oder Division des Zählwertes beziehungsweise der einstellbaren Schwellwerte.
- Mit der Auswerteeinheit in der beschriebenen Verschaltung kann in einfacher Weise verifiziert werden, ob ein am Eingang der Schaltung zugeführtes digital codiertes Signal ein Manchester-codiertes Signal ist. Bei einem als Nutzsignal gültig erkannten digital codierten Signal wird mittels des Aktiviersignals die Synchronisiereinheit aktiviert.
- Dabei kann bevorzugt eine Zeitdauer eingestellt werden, nach der die angestoßene Synchronisierung wieder abgebrochen wird.
- Das beschriebene Prinzip ermöglicht eine besonders schnelle Erkennung, ob am Datensignaleingang ein digital codiertes Signal vorliegt in Kombination mit einer Rückgewinnung des dem digital codierten Signal zugrundeliegenden Taktsignals, welche wiederum gemeinsam in besonders schneller Weise das Decodieren des digital codierten Signals ermöglichen.
- Gemäß einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hat die Multipliziereinrichtung einen Steuereingang, der mit der Steuereinheit verbunden ist zur Verdoppelung des Zählwerts in Abhängigkeit von einem Umschaltbefehl.
- Bei Manchester-codierten Signalen entspricht die High- Pegeldauer je nach codiertem Signal der einfachen oder maximal der doppelten Taktperiode. Demnach können mit dem einfachen Verdoppeln des Zählwertes zum einen unabhängig von der Nutzsignalfolge Vergleiche mit oberen und unteren Schwellwerten durchgeführt werden und zum anderen kann ebenfalls unabhängig von der Nutzsignalfolge das Taktsignal rückgewonnen werden.
- Gemäß einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist zum Vergleich des Zählwertes mit oberen und unteren Schwellwerten je ein Vergleicher vorgesehen. Hierdurch kann der Vergleich mit oberer und unterer Schwelle zeitgleich und besonders schnell erfolgen.
- Gemäß einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist zur Kopplung von erstem und zweitem Vergleicher mit oberem und unterem Schwellwert je eine Umschalteinrichtung vorgesehen, die eine Verdoppelung der Schwellwerte bewirkt, derart, daß der zweite obere gleich dem doppelten ersten oberen Schwellwert und der zweite untere gleich dem doppelten ersten unteren Schwellwert ist.
- Die beschriebene Umschalteinrichtung zur Verdoppelung kann bei beispielsweise binärer Codierung der Schwellwerte in einfacher Weise in einem Schieberegister durch einfaches Verschieben des codierten Schwellwertes um eine Stelle erfolgen.
- Anstelle eines Schieberegisters kann bei binärer Codierung auch ein Schalter vorgesehen sein, der die Multiplikation mit dem Faktor 2 bewirkt.
- Mittels eines einfachen Exklusiv-ODER Logik-Gatters kann gemäß einer weiteren, bevorzugten Weiterbildung der Erfindung das digital codierte Signal decodiert werden. Dabei wird dem Exklusiv-Oder-Gatter an einem Eingang das digital codierte Signal zugeführt und an einem weiteren Eingang das rückgewonnene Taktsignal, welches bereits mit dem digital codierten Signal phasensynchronisiert ist.
- Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 eine beispielhafte Realisierung der Schaltung gemäß vorliegendem Prinzip anhand eines Blockschaltbildes,
- Fig. 2 die Zeitverläufe des digital codierten Signals und des rückgewonnenen Taktsignals gemäß Schaltbild von Fig. 1, und
- Fig. 3 die Zeitverläufe gemäß Fig. 2 ergänzt um das decodierte Signal.
- Fig. 1 zeigt anhand eines vereinfachten Blockschaltbildes eine Schaltung zur Rückgewinnung eines Taktsignals B aus einem digital codierten Signal A, mit einem Datensignaleingang 1 zum Zuführen des codierten Signals A, der mit einem Eingang einer Steuereinheit 2 verbunden ist. Der Steuereinheit 2 ist weiterhin an einem Referenztakteingang 3 ein Referenztaktsignal C zuführbar. An einen Ausgang der Steuereinheit 2 ist ein Zähler 4 angeschlossen, der als Aufwärtszähler ausgebildet ist. An den Ausgang des Zählers 4 ist je ein Vergleicher 5, 6 angeschlossen. Die Vergleicher 5, 6 sind an je einem weiteren Eingang mit je einer Umschalteinrichtung 9, 10 verbunden, welche wiederum an je eine Speichereinrichtung zum Ablegen eines oberen und eines unteren Schwellwerts 7, 8 gekoppelt sind. Ausgangsseitig sind die Vergleichseinrichtungen 5, 6 mit einer Auswerteeinheit 11 verbunden. An den Ausgang des Zählers 4 ist weiterhin ein Mittel zur Frequenzteilung 12 angeschlossen, welches einen Multiplizierer 13, einen programmierbaren Zähler 14 sowie eine Synchronisiereinheit 15 umfaßt. Die Umschalteinrichtung 13 hat einen Dateneingang, der mit dem Ausgang des Zählers 4 verbunden ist. Weiterhin weist die Multipliziereinrichtung 13, ebenso wie die Umschalteinrichtungen 9, 10 einen Steuereingang auf, der zur Übertragung eines Umschaltbefehls mit der Auswerteeinheit 2 verbunden ist. Ausgangsseitig an den Multiplizierer 13 ist der programmierbare Zähler 14 angeschlossen. Der programmierbare Zähler 14 hat einen Takteingang, der mit dem Referenztakteingang 3 der Auswerteeinheit 2 zur Zuführung des Referenztakts C verbunden ist. Der programmierbare Zähler 14 ist mit einem Dateneingang an den Ausgang des Multiplizierers 13 angeschlossen. Die Synchronisiereinrichtung 15 weist einen Takteingang auf, der ebenfalls mit dem Referenztakteingang 3 der Auswerteeinheit zur Übermittlung des Referenztakts C verbunden ist und einen weiteren Eingang, der mit dem Datensignaleingang 1 der Schaltung verbunden ist. Schließlich weist die Synchronisiereinrichtung 15 einen Aktiviereingang auf, der mit einem Ausgang der Auswerteeinheit 11 zur Übermittlung eines Aktiviersignals gekoppelt ist. Die Synchronisiereinrichtung ist mit dem programmierbaren Zähler 14 zu dessen Ansteuerung verbunden. Am Ausgang des programmierbaren Zählers 14 ist das rückgewonnene Taktsignal B bereitgestellt. Der Ausgang des programmierbaren Zählers 14 ist mit einem Eingang eines Exklusiv-ODER-Gatters 16 verbunden, welches einen weiteren Eingang hat, der mit dem Datensignaleingang 1 der Schaltung verbunden ist. Am Ausgang des Exklusiv-Oder-Gatters 16 wird ein vom digital codierten Signal A abgeleitetes, decodiertes Signal bereitgestellt.
- Die Funktionsweise der Schaltung gemäß Fig. 1 soll unter Zuhilfenahme der Signalverläufe gemäß Fig. 2 und 3 erläutert werden.
- Fig. 2 zeigt den Verlauf des digital codierten Manchester- Signals A über einer Zeitachse t anhand eines Beispiels für eine codierte Bitfolge 0010. Man erkennt, daß eine logische Null mit einer ansteigenden Taktflanke codiert wird, während die logische Eins mit einer abfallenden Taktflanke, jeweils nach der halben für ein Bit zur Verfügung stehenden Zeit, codiert wird. Der High-Pegel kann bei einem derartigen, Manchester-codierten Signal A, wie erkennbar, entweder eine einfache oder eine doppelte Periodendauer T, 2T lang sein. Mit der Schaltung zur Rückgewinnung eines Taktsignals aus einem digital codierten Signal gemäß Fig. 1 wird zunächst verifiziert, daß das am Datensignaleingang 1 anliegende Signal ein Manchester-codiertes Signal ist. Hierfür stellt der Zähler 4 an seinem Ausgang einen Zählwert bereit, der proportional zu einem High-Pegel, d. h. zur Zeit zwischen ansteigender und darauffolgender abfallender Signalflanke, ist. Mittels der Vergleicher 5, 6, der Umschalteinrichtungen 9, 10 sowie der Schwellwertspeicher 7, 8 wird überprüft, ob dieser Zählwert innerhalb vorgebbarer Schranken liegt. In einem ersten Vergleichsschritt werden die oberen und unteren Schwellwerte T2, T1 unverändert an die Vergleichseinrichtungen 5, 6 übermittelt. Der Komparator 5 vergleicht nun den Zählwert, beispielsweise die High-Pegeldauer T, mit der oberen Schranke T2, während die Vergleichseinrichtung 6 den Zählwert mit der unteren Schwelle T1 vergleicht. Ist der Zählwert kleiner als der obere und zugleich größer als der untere Schwellwert, so stellt die ausgangsseitig an den Vergleichseinrichtungen 5, 6 angeschlossene Auswerteeinheit 11 ein Aktiviersignal bereit. In einem nachfolgenden Vergleichsschritt werden von der Steuereinheit 2 die Umschalteinrichtungen 9, 10 aktiviert, welche nunmehr den oberen und unteren Schwellwert T2, T1 den Vergleichseinrichtungen 5, 6 jeweils verdoppelt zuführen. In diesem zweiten Vergleichsschritt wird nunmehr der Zählwert mit den verdoppelten Schranken 2T2, 2T1 verglichen. Liegt der Zählwert innerhalb dieser Schranken, so stellt die Auswerteeinheit 11 ebenfalls das Aktiviersignal bereit. Insgesamt stellt die Auswerteeinheit 11 das Aktiviersignal bereit, wenn der Zählwert entweder innerhalb der einfachen oberen und unteren Schwellwerte T2, T1 liegt oder wenn der Zählwert innerhalb der verdoppelten oberen und unteren Schwellwerte 2T2, 2T1 liegt. Hierdurch kann sicher erkannt werden, ob am Datensignaleingang 1 ein Manchester-codiertes Signal eingespeist wird.
- Zusätzlich wird bei der Schaltung gemäß Fig. 1 das ebenfalls in Fig. 2 anhand eines Signalverlaufs über der Zeit dargestellte Taktsignal B rückgewonnen, welches dem digital codierten Signal A zugrundeliegt. Hierfür wird, wie bereits anhand der Umschalteinrichtungen 9, 10 beschrieben, dem programmierbaren Zähler 14 der von Zähler 4 bereitgestellte Zählwert in einem ersten Schritt unverändert und in einem zweiten Schritt verdoppelt zugeführt. Der programmierbare Zähler 14 wird mittels der Synchronisiereinrichtung 15 synchronisiert. Die Synchronisiereinrichtung 15 wird dabei mittels des von der Auswerteeinheit 11 bereitgestellten Aktiviersignals aktiviert und synchronisiert in diesem Fall das vom programmierbaren Zähler 14 bereitgestellte Taktsignal mit den Signalflanken des digital codierten Signals A. Sowohl die Synchronisiereinrichtung 15, als auch der programmierbare Zähler 14 und die Steuereinheit 2 benötigen für ihre Funktion einen Referenztakt C, im vorliegenden Fall wird ein Quarzreferenztakt verwendet. Nach zehn Taktperioden dieses Referenztaktes C ist der Zählwert ausgangsseitig am Zähler 4 bereitgestellt und die Synchronisierung des Bezugstaktes erfolgt. Nach der Summe aus zehn Referenztaktperioden und einer Periodendauer des rückgewonnenen Signals B steht am Ausgang der Schaltung das rückgewonnene, synchronisierte Taktsignal B bereit und kann bereits nach einer derart kurzen Zeit im Exklusiv-ODER-Gatter 16 zum Decodieren des eigentlichen Nutzsignals verwendet werden.
- Fig. 3 zeigt das digital codierte Signal A, das rückgewonnene Taktsignal B, beide wie in Fig. 2 bereits erläutert, sowie zusätzlich das decodierte, durch Exklusiv-ODER- Verknüpfung der beiden Eingangs-Signale A, B gewonnene Signal.
- Insgesamt ist mit der vorliegenden Schaltung eine besonders einfache und besonders schnelle Rückgewinnung eines Manchester-codierten Signals möglich. Bezugszeichenliste 1 Datensignaleingang
2 Steuereinheit
3 Takteingang
4 Zähler
5 erster Vergleicher
6 zweiter Vergleicher
7 oberer Schwellwertspeicher
8 unterer Schwellwertspeicher
9 Umschalteinrichtung
10 Umschalteinrichtung
11 Auswerteeinheit
12 Mittel zur Frequenzteilung
13 Multiplizierer
14 programmierbarer Zähler
15 Synchronisiereinrichtung
16 Exklusiv-ODER-Gatter
A digital codiertes Signal
B rückgewonnenes Taktsignal
C Referenztakt
Claims (11)
1. Schaltung zur Rückgewinnung eines Taktsignals (B) aus
einem digital codierten Signal (A), aufweisend
einen Datensignaleingang (1) zur Zuführung des digital codierten Signals (A),
eine Steuereinheit (2), die mit dem Datensignaleingang (1) gekoppelt ist und einen Referenztakteingang (3) zur Zuführung eines Referenztakts (C) hat,
einen Zähler (4), der an seinem Ausgang einen Zählwert abgeleitet von einer Pegeldauer (T, 2T) des digital codierten Signals (A) bereitstellt, mit einem Eingang, der an die Steuereinheit (2) angeschlossen ist, und
ein Mittel zur Frequenzteilung (12), mit einem ersten Eingang, der mit dem Referenztakteingang (3) zur Zuführung des Referenztakts (C) gekoppelt ist, mit einem zweiten Eingang, der mit dem Ausgang des Zählers (4) gekoppelt ist, und mit einem Ausgang, an dem das aus dem Quotienten der Taktrate des Referenztakts (C) und dem Zählwert abgeleitete, rückgewonnene Taktsignal (B) bereitgestellt wird.
einen Datensignaleingang (1) zur Zuführung des digital codierten Signals (A),
eine Steuereinheit (2), die mit dem Datensignaleingang (1) gekoppelt ist und einen Referenztakteingang (3) zur Zuführung eines Referenztakts (C) hat,
einen Zähler (4), der an seinem Ausgang einen Zählwert abgeleitet von einer Pegeldauer (T, 2T) des digital codierten Signals (A) bereitstellt, mit einem Eingang, der an die Steuereinheit (2) angeschlossen ist, und
ein Mittel zur Frequenzteilung (12), mit einem ersten Eingang, der mit dem Referenztakteingang (3) zur Zuführung des Referenztakts (C) gekoppelt ist, mit einem zweiten Eingang, der mit dem Ausgang des Zählers (4) gekoppelt ist, und mit einem Ausgang, an dem das aus dem Quotienten der Taktrate des Referenztakts (C) und dem Zählwert abgeleitete, rückgewonnene Taktsignal (B) bereitgestellt wird.
2. Schaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittel zur Frequenzteilung (12) einen programmierbaren Zähler (14) umfaßt, der mit dem Ausgang des Zählers (4) gekoppelt ist und an dessen Ausgang das rückgewonnene Taktsignal (B) bereitgestellt wird, und daß
das Mittel zur Frequenzteilung (12) eine Synchronisiereinrichtung (15) aufweist, die an ihren Eingängen mit dem Referenztakteingang (3) und dem Datensignaleingang (1) verbunden ist, die mit dem programmierbaren Zähler (14) gekoppelt ist und die das rückgewonnene Taktsignal (B) auf das digital codierte Signal (A) synchronisiert.
das Mittel zur Frequenzteilung (12) einen programmierbaren Zähler (14) umfaßt, der mit dem Ausgang des Zählers (4) gekoppelt ist und an dessen Ausgang das rückgewonnene Taktsignal (B) bereitgestellt wird, und daß
das Mittel zur Frequenzteilung (12) eine Synchronisiereinrichtung (15) aufweist, die an ihren Eingängen mit dem Referenztakteingang (3) und dem Datensignaleingang (1) verbunden ist, die mit dem programmierbaren Zähler (14) gekoppelt ist und die das rückgewonnene Taktsignal (B) auf das digital codierte Signal (A) synchronisiert.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Multipliziereinrichtung (13) vorgesehen ist zum Multiplizieren des Zählwerts, die den Ausgang des Zählers (4) mit dem programmierbaren Zähler (13) koppelt,
zumindest ein Vergleicher (5) vorgesehen ist, der an den Zähler (4) angekoppelt ist und der den Zählwert jeweils mit vorgegebenen oberen und unteren Schwellwerten vergleicht,
zumindest eine Umschalteinrichtung (9) vorgesehen ist, die mit dem zumindest einen Vergleicher (5) zum Umschalten zwischen einem ersten und zweiten oberen Schwellwert (T2, 2T2) und zum Umschalten zwischen einem ersten und zweiten unteren Schwellwert (T1, 2T1) gekoppelt ist, und
eine Auswerteeinheit (11) vorgesehen ist, die mit dem Vergleicher (5) gekoppelt ist und an ihrem Ausgang ein Aktiviersignal bereitstellt, wenn der Zählwert innerhalb von dem durch ersten unteren und ersten oberen Schwellwert (T1, T2) oder innerhalb von dem durch zweiten unteren und zweiten oberen Schwellwert (2T1, 2T2) begrenzten Bereich liegt,
wobei der Ausgang der Auswerteeinheit mit einem Steuereingang der Synchronisiereinheit zum Zuführen des Aktiviersignals gekoppelt ist.
eine Multipliziereinrichtung (13) vorgesehen ist zum Multiplizieren des Zählwerts, die den Ausgang des Zählers (4) mit dem programmierbaren Zähler (13) koppelt,
zumindest ein Vergleicher (5) vorgesehen ist, der an den Zähler (4) angekoppelt ist und der den Zählwert jeweils mit vorgegebenen oberen und unteren Schwellwerten vergleicht,
zumindest eine Umschalteinrichtung (9) vorgesehen ist, die mit dem zumindest einen Vergleicher (5) zum Umschalten zwischen einem ersten und zweiten oberen Schwellwert (T2, 2T2) und zum Umschalten zwischen einem ersten und zweiten unteren Schwellwert (T1, 2T1) gekoppelt ist, und
eine Auswerteeinheit (11) vorgesehen ist, die mit dem Vergleicher (5) gekoppelt ist und an ihrem Ausgang ein Aktiviersignal bereitstellt, wenn der Zählwert innerhalb von dem durch ersten unteren und ersten oberen Schwellwert (T1, T2) oder innerhalb von dem durch zweiten unteren und zweiten oberen Schwellwert (2T1, 2T2) begrenzten Bereich liegt,
wobei der Ausgang der Auswerteeinheit mit einem Steuereingang der Synchronisiereinheit zum Zuführen des Aktiviersignals gekoppelt ist.
4. Schaltung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Multipliziereinrichtung (13) einen Steuereingang hat, der
mit der Steuereinheit (2) verbunden ist zum Verdoppeln des
Zählwerts in Abhängigkeit von einem Umschaltbefehl.
5. Schaltung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein erster Vergleicher (5) vorgesehen ist, mit einem ersten Eingang, der mit dem Ausgang des Zählers (4) gekoppelt ist und mit einem zweiten Eingang, dem einer der oberen Schwellwerte (T2, 2T2) zuführbar ist, und daß
ein zweiter Vergleicher (6) vorgesehen ist, mit einem ersten Eingang, der mit dem Ausgang des Zählers (4) gekoppelt ist und mit einem zweiten Eingang, dem einer der unteren Schwellwerte (T1, 2T1) zuführbar ist.
ein erster Vergleicher (5) vorgesehen ist, mit einem ersten Eingang, der mit dem Ausgang des Zählers (4) gekoppelt ist und mit einem zweiten Eingang, dem einer der oberen Schwellwerte (T2, 2T2) zuführbar ist, und daß
ein zweiter Vergleicher (6) vorgesehen ist, mit einem ersten Eingang, der mit dem Ausgang des Zählers (4) gekoppelt ist und mit einem zweiten Eingang, dem einer der unteren Schwellwerte (T1, 2T1) zuführbar ist.
6. Schaltung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Kopplung von erstem und zweiten Vergleicher (5, 6) mit
oberem beziehungsweise unterem Schwellwert (T2, T1) je eine
Umschalteinrichtung (9, 10) vorgesehen ist, die eine
Verdopplung der Schwellwerte (T1, T2) bewirkt, derart, daß der
zweite obere (2T2) gleich dem doppelten ersten oberen (T2)
Schwellwert und der zweite untere (2T1) gleich dem doppelten
ersten unteren Schwellwert (T1) ist.
7. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Umschalteinrichtung (9) mit der Steuereinheit (2) zur
Übermittlung eines Umschaltbefehls gekoppelt ist.
8. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
zum Speichern von oberem und unterem Schwellwert (T2, T1) je
ein digitaler Speicher (7, 8) vorgesehen ist.
9. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
das digital codierte Signal (A) ein Manchester-codiertes
Signal ist.
10. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Auswerteeinheit (11) eine logische ODER-Verknüpfung zum
Verknüpfen der Vergleichsergebnisse vor und nach dem
Umschalten umfaßt.
11. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Exklusiv-ODER-Gatter (16) vorgesehen ist, mit zwei
Eingängen, die mit dem Datensignaleingang (1) und mit dem
Ausgang des Mittels zur Frequenzteilung (12) verbunden sind,
wobei am Ausgang des Exklusiv-ODER-Gatters (16) ein vom digital
codierten Signal abgeleitetes, decodiertes Signal
bereitgestellt wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001163702 DE10163702A1 (de) | 2001-12-21 | 2001-12-21 | Schaltung zur Rückgewinnung eines Taktsignals aus einem digital codierten Signal |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001163702 DE10163702A1 (de) | 2001-12-21 | 2001-12-21 | Schaltung zur Rückgewinnung eines Taktsignals aus einem digital codierten Signal |
Publications (1)
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|---|---|
| DE10163702A1 true DE10163702A1 (de) | 2003-07-10 |
Family
ID=7710684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001163702 Ceased DE10163702A1 (de) | 2001-12-21 | 2001-12-21 | Schaltung zur Rückgewinnung eines Taktsignals aus einem digital codierten Signal |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| WO (1) | WO2003056772A1 (de) |
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Also Published As
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| WO2003056772A1 (de) | 2003-07-10 |
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