[go: up one dir, main page]

DE1016362B - Anordnung zur Kuehlung von Kommutatoren elektrischer Maschinen - Google Patents

Anordnung zur Kuehlung von Kommutatoren elektrischer Maschinen

Info

Publication number
DE1016362B
DE1016362B DES37966A DES0037966A DE1016362B DE 1016362 B DE1016362 B DE 1016362B DE S37966 A DES37966 A DE S37966A DE S0037966 A DES0037966 A DE S0037966A DE 1016362 B DE1016362 B DE 1016362B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
commutator
cooling air
arrangement according
cover
cooling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES37966A
Other languages
English (en)
Inventor
Lorenz Soelch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES37966A priority Critical patent/DE1016362B/de
Publication of DE1016362B publication Critical patent/DE1016362B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K9/00Arrangements for cooling or ventilating
    • H02K9/28Cooling of commutators, slip-rings or brushes e.g. by ventilating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description

  • Anordnung zur Kühlung von Kommutatoren elektrischer Maschinen Für die Kühlung des Kommutators von Gleich-oder Wechselstrom-Kommutatormaschinen kann man diesen z. B. über Düsen anblasen, oder man kann über der Kommutatorfläche Abdeckungen vorsehen und zwischen den Abdeckungen und der Kommutatorfläche in axialer Richtung Kühlluft hindurchleiten. Beim Anblasen des Kommutators über Düsen erhält man jedoch keine geordneten Strömungsverhältnisse der Kühlluft, und wenn bei der üblichen Fremdbelüftung der Fremdlüfter weiterläuft, während die Maschine stillsteht, was bei den Motoren für elektrische Triebfahrzeuge oft der Fall ist, so tritt eine bevorzugte Abkühlung einzelner Kommutatorabschnitte ein. Dies hat eine über den Umfang ungleichmäßige Verformung des Kommutators zur Folge. Die Kühlluftführung in axialer Richtung zwischen der Kommutatoroberfläche und parallel dazu angeordneten Abdeckungen benötigt, besonders beim Betrieb mit großer Kommutatorumfangsgeschwindigkeit und bei langen Kommutatoren, auch bei ausreichenden Durchtrittsquerschnitten einen sehr großen Überdruck der Kühlluft. Dieser steht in keinem Verhältnis zu den übrigen Kühlluftwiderständen der Maschine.
  • So sind beispielsweise Anordnungen zur Kühlung von Kommutatoren bekannt, bei denen ein Teil des Kommutators durch Abdeckungen nach außen abgedeckt ist. Die radial von außen auf den Kommutator zuströmende, teilweise an den Seitenflanken der Bürsten entlangströmende Kühlluft trifft dann auf die freien Stellen der Kommutatoroberfläche auf und wird durch die Abdeckungen in axialer Richtung umgelenkt. Bei dieser Anordnung bestreicht also die Kühlluft die Kommutatoroberfläche unterhalb der Abdeckungen in axialer Richtung, was den Nachteil hat, daß bei langen Kommutatoren der Druckverlust der Kühlluft unterhalb der Abdeckungen verhältnismäßig groß ist, so daß eine große Ventilationsarbeit aufzuwenden ist.
  • Durch die Erfindung wird die Kühlung von Kommutatoren in beachtlichem Maße verbessert, wobei ebenfalls die Kühlluft unterhalb von Abdeckungen an der Kommutatorfläche entlanggeführt wird. Gemäß der Erfindung wird die Kühlluft dem Kommutator zwischen den Bürsten oberhalb der Abdeckungen in axialen Kanälen zu- und abgeführt; hierbei strömt die an achsparallelen Seiten der Abdeckungen umgelenkte Kühlluft unterhalb der Abdeckungen in Umfangsrichtung an der Oberfläche des Kommutators entlang. Auf diese Weise werden für die Kühlluft geregelte Strömungsverhältnisse geschaffen, da die Kühlluft vom Ventilator aus über vollständig geschlossene Bahnen an die Kommutatoroberfläche gebracht wird und hier durch die Abdeckungen eine eindeutige Strömungsrichtung erhält. Durch die Anordnung gemäß der Erfindung läßt sich der für die Kühlluft erforderliche Überdruck wesentlich geringer halten, als es bei den bekannten Anordnungen der Fall ist, denn in den meisten Fällen ist der Abstand zwischen zwei Bürstenbolzen in Umfangsrichtung des Kommutators geringer als seine axiale Länge. Die Kühlluftzuführung kann dabei so gehalten werden, daß die Kühlluft in radialer Richtung auf die Kommutatoroberfläche bzw. auf die Abdeckungsöffnungen zuströmt und/oder in radialer Richtung vom Kommutator bzw. von den Öffnungen der Abdeckungen abströmt.
  • Im folgenden ist die Erfindung an Hand der Ausführungsbeispiele näher erläutert, wobei die Fig. 1, 2 und 3 der Zeichnung eine Kühlanordnung zeigen, bei der Fig. 1 eine Stirnansicht (in axialer Richtung gesehen) darstellt, während Fig.2 die Draufsicht in radialer Richtung zeigt und Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie A-B der Fig. 1 zur Darstellung bringt. 1 ist die Kommutatoroberfläche, auf der die Bürsten 2 und 3 schleifen. Zwischen diesen beiden Bürsten ist nun die Kühleinrichtung für die Kommutatoroberfläche vorgesehen. Diese besteht aus einer Abdeckung 4, die gegenüber den Bürsten 2 und 3 offen ist, so daß an diesen achsparallelen Öffnungen die Kühlluft unter die Abdeckung treten und in der Umfangsrichtung am Kommutator entlangströmen kann, was in Fig. 1 durch die von links nach rechts deutenden Pfeile und in Fig. 3 durch normal zur Zeichenebene verlaufende Pfeile (Kreise mit einem eingezeichneten Kreuz) angedeutet ist. Zur radialen Zu-und Abführung der Kühlluft an den achsparallelen Öffnungen der Abdeckung 4 ist nun über der Abdeckung 4 noch eine zweite Abdeckung 5 vorgesehen. Die Kühlluft wird nun an den Stirnseiten des Kommutators unter diese zweite Abdeckung geleitet und strömt von hier unter Umlenkung ihrer Strömungsrichtung zu den achsparallelen Öffnungen der ersten Abdeckung, wo sie auf die Kommutatorfläche zuströmt und unter die erste Abdeckung gelangt. Fig. 2 der Zeichnung zeigt im linken Teil den Strömungsverlauf der Zuluft zwischen der ersten und der zweiten Abdeckung. Die zweite Abdeckung dient auch zum Ableiten der Kühlluft, da diese nach dem radialen Abströmen von der Kommutatoroberfläche an der achsparallelen Öffnung der ersten Abdeckung 4 unter die zweite Abdeckung 5 gelangt und hier - wie aus dem rechten Teil der Fig. 2 zu ersehen ist - zu der Austrittsöffnung der zweiten Abdeckung an der anderen Stirnseite des Kommutators strömt. Damit die Frischluft- und die Abluftströmung unter der zweiten Abdeckung sich nicht gegenseitig stören, ist zwischen den beiden Abdeckungen eine diagonale Trennwand 6 vorgesehen. Für die Zuleitung der Kühlluft zu der stirnseitigen Öffnung zwischen den Abdeckungen 4 und 5 dient gemäß Fig. 3 ein Radiallüfter 7. Ebenso wird die Abluft an der anderen Stirnseite des Kommutators mit Hilfe des Radiallüfters 8 weiterbefördert.
  • Es erweist sich als zweckmäßig, die Kühlluft an der Kommutatorfläche entgegen der Umlaufrichtung zu führen, da dann die Relativgeschwindigkeit zwischen Kühlluft und Kommutatorfläche entsprechend größer, die Kühlwirkung also stärker ist. Die Anordnung kann dabei derart sein, daß die Zuführung der Kühlluft in der Nähe der auflaufenden Kante der kommutierenden Bürsten erfolgt, während die Abführung in der Nähe der ablaufenden Kante des nächsten Bürstenbolzens vor sich geht. Dabei werden auch die Bürsten selber gut gekühlt. Zur Verstärkung der Kühlwirkung kann man zwischen zwei aufeinanderfolgende Bürstensätze zwei oder mehrere in der Umfangsrichtung aufeinanderfolgende und an ihren achsparallelen Seiten die Kühlluft zu- und ableitende -Abdeckungen vorsehen. Dies ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn die Bürstenabstände in der Umfangsrichtung oder die maximale Umfangsgeschwindigkeit sehr groß sind. Beispielsweise zeigt Fig. 4 eine Anordnung, bei der zwischen den Bürsten 2 und 3 nebeneinander zwei unabhängig voneinander arbeitende Abdeckungen 9 und 10 vorgesehen sind, wobei beiden Abdeckungen auf der linken Seite die Kühlluft zugeleitet wird und sie auf der rechten Seite verläßt. In Weiterbildung dieser Anordnung sind in den Fig. 5 bis 8 für die Zu- oder für die Ableitung der Kühlluft zwischen den beiden Bürsten 2 und 3 mehrere (vier) achsparallele Rohre 11 vorgesehen, deren Wand gegenüber der Kommutatorfläche zu dieser parallel verläuft, also die Funktion der Abdeckung 4 der Fig. 1 bis 3 übernimmt. Die Rohre besitzen bei 12 einen Längsschlitz. durch den die Kühlluft gemäß den Fig. 5 bis 6 aus dem Rohrinnern unter die Abdeckung zwischen Kommutatoroberfläche und Rohr gelangt und dann bei 33 zwischen zwei Rohren in radialer Richtung nach außen abströmt. Bei der Anordnung der Fig. 7 und 8 ist die Richtung der Kühlluftströmung umgekehrt, sie strömt also zwischen zwei Rohren auf die Kommutatoroberfläche zu und verläßt die Kühleinrichtung durch das Rohrinnere. Wie aus den Fig. 6 und 8 ersichtlich,- sind die Rohre 11 von dem für die Zu- oder für die Ableitung der Kühlluft dienenden Ende aus unter Beibehaltung ihres Abstandes von der Kommutatorfläche in ihrem Querschnitt kontinuierlich verjüngt. Dadurch wird erstens die Rauminanspruchnahme der Rohre 11 vermindert und zweitens eine Vergleichmäßigung der Strömungsgeschwindigkeit im Rohrinnern und am Rohrschlitz herbeigeführt. Damit die Kühlluftströmungen der einzelnen nebeneinanderliegenden Rohre sich nicht gegenseitig behindern, ist ferner die eine Kante der Rohrschlitze 12 bis in die Nähe der Kommutatoroberfläche herabgezogen, während die zweite Schlitzkante den für die Umleitung der Kühlluft vom Rohrinnern unter die Abdeckung erforderlichen Abstand von der Kommutatoroberfläche besitzt.
  • Es ist vorteilhaft, in an sich bekannter Weise die Kommutatorkühlluft von der allgemeinen Kühlluft der Maschine zu trennen, so daß zwei getrennte Kühlsysteme vorhanden sind. Dabei kann die übrige Maschine mit Fremdbelüftung ausgeführt werden, während die Kommutatorkühlung selbstlüftend ist; indem etwa gemäß Fig. 3 die beiden Radiallüfter 7 und 8 vorgesehen sind. Fig. 9 der Zeichnung zeigt diese Trennung der Kühlung von Kommutator und Maschine, wobei die Radiallüfter 7 und 8 und die Kühleinrichtung am Kommutator 1 den Fig. 1 bis 3 entsprechen, während für die Kühlung des Ständers 13 und des Ankers 14 einer Gleich- oder Wechselstrom-Kommutatormaschine ein gesondertes fremdbelüftetes Kühlsystem vorgesehen ist, bei dem die Kühlluft über den Anschlußkanal 15 zugeführt und über den Kanal 16 gemäß den eingezeichneten Pfeilen abgeleitet wird. Auch bei der Anordnung der Fig. 10 ist diese Trennung von Maschinen- und Kommutatorkühlung vorhanden, wobei aber die Lüfteranordnung für die Kommutatorkühlung abgeändert ist. Für die Zuführung der Kühlluft dient hier ein Radiallüfter 24, dessen Tragscheibe in einem Halslager 18 am Maschinenschild 19 gelagert und mit der Maschinenwelle 20 über eine Mitnehmerkupplung 21 verbunden ist. Für den Zutritt der Außenluft zu den Abdeckungen an der Stirnseite des Kommutators besitzt die Trag-Scheibe des Radiallüfters Speichen 17. Der Radiallüfter 24 saugt dann durch Öffnungen 22 im Maschinenschild und durch die Speichen 17 die Kühlluft von außen an und leitet sie dann von der einen Stirn-Seite des Kommutators aus gemäß der Anordnung der Fig. 1 bis 3 über die Kommutatoroberfläche. An der anderen Stirnseite des Kommutators wird dann die Kühlluft in den Ringkanal 23 umgeleitet und strömt in diesem in axialer Richtung wieder zurück und wird schließlich durch den Radiallüfter 24 nach außen befördert. Die Kühlanordnung der Maschine selbst stimmt mit der der Fig. 9 bis auf die Richtung der Kühlluftströmung überein. Die Anordnung der Fig. 10 hat den Vorteil, daß die Belüftung des Kommutators für beide Drehrichtungen wirksam ist, da der Radiallüfter 24 für beide Drehrichtungen die Kühlluft ansaugt bzw. über den Kommutator leitet.
  • Fig.11 der Zeichnung zeigt eine Anordnung, bei der die Kühlung des Kommutators und die Kühlung der elektrischen Maschine selbst insofern nicht voneinander getrennt sind, als die Zuführung der Kühlluft für beide gemeinsam ist. Die von einer Fremdbelüftung gelieferte Zuluft strömt durch die Öffnung 25 in einen den Kommutator 1 umgebenden Ringraum 31. Ein Teil der Kühlluft strömt von da nach links zur Kühlung der elektrischen Maschine, der andere Teil strömt gemäß den eingezeichneten Pfeilen in radialer Richtung auf die Kommutatoroberfläche zu: Wie aus dem Schnitt der Fig. 11a gemäß der Linie A-B der Fig. 11 hervorgeht, gelangt dabei die Kühl- Luft unter die zwischen zwei Bürsten 2 und 3 angeordnete Abdeckung 4, strömt unter dieser in der Umfangsrichtung am Kommutator entlang und gelangt dann in den Zwischenraum zwischen dieser und einer zweiten Abdeckung 5, wo sie in die axiale Richtung umgeleitet wird und dann von der Stirnseite des Kommutators aus in radialer Richtung dem Lüfter 26 zuströmt, der sie nach außen befördert. Eine diagonale Trennwand zwischen den Abdeckungen 4 und 5 gemäß der Fig. 2 ist nicht erforderlich, da der Raum zwischen den Abdeckungen 4 und 5 nur für das Ableiten der Kühlluft dient.
  • Die Zu- und Ableitung der Kühlluft des Kommutators mittels der in den Fig. 1 bis 4 und 9 und 11 beschriebenen Lüfteranordnungen setzt eine gleichbleibende Umdrehungsrichtung der elektrischen Maschine bzw. der Lüfterräder voraus. Bei den Anordnungen nach den Fig. 5 bis 8 ist eine solche gleichbleibende Umdrehungsrichtung des Lüfters nicht erforderlich. Der Lüfter für die Kommutatorkühlung ist hier als Axiallüfter ausgeführt, und zwar besteht er aus zwei in radialer Richtung übereinander angeordneten Flügelrädern 27 und 28, die auf einer gemeinsamen Tragscheibe oder einem Tragstern 29 sitzen. Ein solcher Axiallüfter mit zwei konzentrisch übereinander angeordneten Stufen ist an sich bereits vorgeschlagen worden. Je nach der Umdrehungsrichtung kehrt sich die Richtung der Kühlluft am Kommutator um, wobei sich die gleiche Kühlwirkung ergibt, wenn mit dem Lüfter auch der Kommutator seine Drehrichtung wechselt. In den Fig. 5 und 6 leiten die inneren Lüfterflügel 28 den Rohren 11 die Frischluft zu, die als Abluft von den äußeren Lüfterflügeln 27 wieder nach außen befördert wird. Um dies zu ermöglichen, sind die Rohre 11 und der Lüfter von einer Abdeckhaube 30 umschlossen. Bei der umgekehrten Drehrichtung gemäß den Fig. 7 und 8 bläst der äußere Lüfter 27 Kühlluft unter die Abdeckhaube 30, so daß diese gemäß Fig. 7 in radialer Richtung zwischen den einzelnen Rohren 11 dem Kommutator zuströmt und nach der Kühlung der Kommutatoroberfläche durch die Schlitze 12 der einzelnen Rohre in das Rohrinnere gelangt und von dort durch den inneren Lüfter 28 nach außen befördert wird. Die Lüfteranordnung nach den Fig. 5 bis 8 hat zwar den schlechteren Wirkungsgrad eines für beide Drehrichtungen geeigneten Axiallüfters, sie ermöglicht aber den Betrieb der Kühleinrichtung auch bei Wechsel der Drehrichtung des Kommutators.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Anordnung zur Kühlung von Kommutatoren elektrischer Maschinen, bei der die Kühlluft unterhalb von Abdeckungen an der Kommutatorfläche entlangströmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlluft dem Kommutator zwischen den Bürsten oberhalb der Abdeckungen in axialen Kanälen zu- und abgeführt wird und daß die an achsparallelen Seiten der Abdeckungen umgelenkte Kühlluft unterhalb der Abdeckungen in Umfangsrichtung an der Oberfläche des Kommutators entlangströmt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlluft in radialer Richtung auf die Kommutatoroberfläche bzw. auf die Abdeckungsöffnungen zuströmt oder bzw. und in radialer Richtung vom Kommutator bzw. von den Öffnungen der Abdeckungen abströmt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlluft entgegen der Umlaufrichtung des Kommutators an diesem entlangströmt.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Abdeckung eine zweite Abdeckung angeordnet ist, unter die die Kühlluft an der Stirnseite des Kommutators gelangt und unter der sie zu den achsparallelen Seiten der ersten Abdeckung geleitet ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Abdeckung eine zweite Abdeckung angeordnet ist, unter die die Kühlluft beim Abströmen von den achsparallelen Seiten der ersten Abdeckung gelangt und unter der sie zu einem Abströmen an der Stirnseite des Kommutators umgeleitet wird.
  6. 6. Anordnung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Abdeckung sowohl für die Zuleitung als auch für die Ableitung der Kühlluft dient und daß für die Trennung dieser beiden Luftströmungen eine diagonale Trennwand zwischen der ersten und der zweiten Abdeckung angeordnet ist.
  7. 7. Anordnung nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der Kühlluft in der Nähe der auflaufenden Kante der kommutierenden Bürsten erfolgt, während die Abführung in der Nähe der ablaufenden Kante des nächsten Bürstenbolzens vor sich geht. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bürstensätzen zwei oder mehrere in der Umfangsrichtung aufeinanderfolgende, an ihren achsparallelen Seiten die Kühlluft zu- und ableitende Abdeckungen vorgesehen sind.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch achsparallele Rohre für die Zu- oder für die Ableitung der Kühlluft, deren Wand gegenüber der Kommutatorfläche zu dieser zweckmäßig parallel verläuft und die einen Längsschlitz aufweisen, durch den die Kühlluft in den Zwischenraum zwischen Kommutatorfläche und Rohrwand gelangt oder durch den die Kühlluft von diesem Zwischenraum in das Rohrinnere abströmt.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre von dem für die Zu-oder für die Ableitung der Kühlluft dienenden Ende aus unter Beibehaltung ihres Abstandes von der Kommutatorfläche sich in ihrem Querschnitt kontinuierlich verjüngen.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kante der Rohrschlitze zur Abdichtung in der Nähe der Kommutatoroberfläche verläuft, während die zweite Schlitzkante den für die Umleitung der Kühlluft vom Rohrinnern unter die Abdeckung erforderlichen Abstand von der Kommutatoroberfläche besitzt.
  12. 12. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise für die Kommutatorkühlung und für die Kühlung der übrigen Maschine getrennte Kühl-Luftströme vorgesehen sind.
  13. 13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die im übrigen getrennt verlaufenden Kühlungen für den Kommutator und für die Maschine eine gemeinsame Luftzuführung haben, wobei der Kommutator von einem Ringraum umgeben ist, in dem die Kühlluft der Kommutatorfläche bzw. den Kommutatorabdeckungen in radialer Richtung zuströmt.
  14. 14. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die übrige Maschine eine Fremdbelüftung, der Kommutator eine Selbstbelüftung besitzt.
  15. 15. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise für die Zu- oder für die Abführung der Kühlluft oder für beide an den Stirnseiten des Kommutators Lüfter vorgesehen sind.
  16. 16. Anordnung nach den Ansprüchen 9, 10 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Lüfter für die Zuführung und der Lüfter für die Abführung der Kühlluft an der einen Stirnseite des Kommutators sich befinden und zweckmäßig aus einem Lüfterrad bestehen, dessen die Kühlluft in der entgegengesetzten axialen Richtung fördernden beiden Flügelräder in radialer Richtung übereinander angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 457156, 591736, 729 974, 820 042, 854 970, 895 021, 898 934; R i c h t e r : »Elektrische Maschinen«, 1924, Bd. I, S.318.
DES37966A 1954-03-04 1954-03-04 Anordnung zur Kuehlung von Kommutatoren elektrischer Maschinen Pending DE1016362B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES37966A DE1016362B (de) 1954-03-04 1954-03-04 Anordnung zur Kuehlung von Kommutatoren elektrischer Maschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES37966A DE1016362B (de) 1954-03-04 1954-03-04 Anordnung zur Kuehlung von Kommutatoren elektrischer Maschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1016362B true DE1016362B (de) 1957-09-26

Family

ID=7482760

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES37966A Pending DE1016362B (de) 1954-03-04 1954-03-04 Anordnung zur Kuehlung von Kommutatoren elektrischer Maschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1016362B (de)

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE457156C (de) * 1922-05-31 1928-03-09 Paul Reinisch Dipl Ing Einrichtung zur Kuehlung gekapselter, kuenstlich beluefteter elektrischer Maschinen, insbesondere Turbogeneratoren
DE591736C (de) * 1929-07-28 1934-01-26 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Kommutatormotor mit geschlossenem Gehaeuse
DE729974C (de) * 1938-05-13 1943-01-05 Siemens Ag Kommutatorbelueftung fuer druchzugbelueftete Gleichstrommaschinen
DE820042C (de) * 1948-10-02 1951-11-08 Siemens Schuckertwerke A G Luftfuehrung fuer elektrische Kollektormaschinen, insbesondere Wechselstromkollektorbahnmotoren mit Geblaesekuehlung
DE854970C (de) * 1944-10-22 1952-11-10 Siemens Ag Lueftungsanordnung fuer den Kommutator elektrischer Maschinen
DE895021C (de) * 1941-07-18 1953-10-29 Siemens Ag Einrichtung zur Kuehlung von Schleifflaechen, insbesondere von Stromwendern bzw. Schleifringen
DE898934C (de) * 1943-12-02 1953-12-07 Siemens Ag Belueftung von Stromwendermaschinen

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE457156C (de) * 1922-05-31 1928-03-09 Paul Reinisch Dipl Ing Einrichtung zur Kuehlung gekapselter, kuenstlich beluefteter elektrischer Maschinen, insbesondere Turbogeneratoren
DE591736C (de) * 1929-07-28 1934-01-26 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Kommutatormotor mit geschlossenem Gehaeuse
DE729974C (de) * 1938-05-13 1943-01-05 Siemens Ag Kommutatorbelueftung fuer druchzugbelueftete Gleichstrommaschinen
DE895021C (de) * 1941-07-18 1953-10-29 Siemens Ag Einrichtung zur Kuehlung von Schleifflaechen, insbesondere von Stromwendern bzw. Schleifringen
DE898934C (de) * 1943-12-02 1953-12-07 Siemens Ag Belueftung von Stromwendermaschinen
DE854970C (de) * 1944-10-22 1952-11-10 Siemens Ag Lueftungsanordnung fuer den Kommutator elektrischer Maschinen
DE820042C (de) * 1948-10-02 1951-11-08 Siemens Schuckertwerke A G Luftfuehrung fuer elektrische Kollektormaschinen, insbesondere Wechselstromkollektorbahnmotoren mit Geblaesekuehlung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1649575B1 (de) Elektrische maschine mit läuferkühlung
DE2252733C3 (de) Geschlossene gasgekühlte elektrische Maschine
DE2714299C2 (de) Zusatzkühlung für eine Offenendspinnvorrichtung mit einem Spinnrotor
DE1939184A1 (de) Anordnung zur Kuehlung der Rotoren elektrischer Maschinen,insbesondere elektrischer Kleinmotoren
EP4073389B1 (de) Lüfterrad für einen rotor und elektrische maschine
DE3102333C2 (de) Außenläufermotor
DE1111550B (de) Einrichtung zum Erzeugen von kontinuierlichen zum Reinigen dienenden Luftstroemungen an Spinn-, Vorspinn- und Zwirnmaschinen
DE1016362B (de) Anordnung zur Kuehlung von Kommutatoren elektrischer Maschinen
DE2506184C3 (de) Durchzugsbelüftete Gleichstrommaschine
DE2949645C2 (de)
DE1629124B1 (de) Vorrichtung zum Trocknen von Bahnmaterial,insbesondere einer Papierbahn
DE607551C (de) Selbstgekuehlte geschlossene, doppelt gekapselte elektrische Maschine mit zwei voneinander getrennten Kuehlluftstroemen
DE10058857A1 (de) Gasgekühlte Maschine, insbesondere Turbogenerator
DE102015010520A1 (de) Textilmaschine und Verfahren zum Nutzen von Absaugluft an Arbeitsstellen der Textilmaschinen
DE102019113159A1 (de) Elektrische Maschine mit Ölkühlung
DE877034C (de) Belueftung fuer elektrische Maschinen, bei der die Kuehlluft auf der einen Maschinenseite eintritt und die Maschine im wesentlichen axial in parallelen Zweigen durchstroemt
DE2318090C3 (de) Kühlsystem für eine gasgekühlte elektrische Maschine
DE2257909C3 (de) Fremdbelüftete rotierende elektrische Maschine
DE2243419C3 (de) Edenbornhaspel, dessen Legekonus als Ventilatorrad ausgebildet ist
DE1488655C (de) Schleifnnganordnung fur elektrische Maschinen
DE1288187B (de) Durchzugsbelueftete elektrische Kommutatormaschine, insbesondere selbstlueftender Bahnmotor
DE1087687B (de) Kuehlung von geschlossenen elektrischen Maschinen, insbesondere Gleichstrommaschinen kleinerer Bauart
DE1075730B (de) essman Pittsburgh Pa (V St A) I Anordnung zur Reinigung der Kuhlluft einer mit einem Radiallüfter ausgerüsteten elektrischen Maschine ms besondere eines Bahnmotors
DE721184C (de) Elektrischer Maschinensatz, bestehend aus einer Hauptmaschine und einer damit verbundenen Hilfsmaschine
DE741241C (de) Ventiliert gekapselte Kollektormaschine