DE10163441A1 - Optischer Sensor - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen optischen Sensor (1) mit wenigstens einem Sendelichtstrahlen (2) emittierenden Sender (3), einem Empfangslichtstrahlen (24) empfangenden Empfänger (4) und einer Auswerteeinheit (14) zur Auswertung von im Empfänger (4) generierten Empfangssignalen. Wenigstens die Versorgungsspannung des Empfängers (4) ist über eine galvanisch getrennte Energieversorgungseinheit bereitgestellt.
Description
Die Erfindung betrifft einen optischen Sensor gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Derartige optische Sensoren können insbesondere als Lichttaster oder Licht
schranken ausgebildet sein. Bei Lichttastern sind der Sender und der Empfän
ger zusammen mit der Auswerteeinheit in einem gemeinsamen Gehäuse unter
gebracht. Bei einer Lichtschranke befinden sich der Sender einerseits und der
Empfänger mit der Auswerteeinheit andererseits in getrennten Gehäusen.
Die Energieversorgung derartiger optischer Sensoren erfolgt über externe
Energiequellen, wobei die dort generierte Versorgungsspannung über Kabelan
schlüsse den in den Gehäusen integrierten Sensorkomponenten zugeführt wird.
Der dadurch bedingte Verkabelungsaufwand stellt einen erheblichen Kosten
faktor bei dem Einsatz derartiger optischer Sensoren in industriellen Umge
bungen dar. Weiterhin ist nachteilig, dass der Zeitaufwand für die Installation
der optischen Sensoren durch die notwendige Verkabelung unerwünscht hoch
ist. Zudem sind die Einbaumöglichkeiten der optischen Sensoren insbesondere
bei beengten Platzverhältnisse durch die Verkabelung oft begrenzt.
Diese Nachteile treten insbesondere bei als Lichtschranken ausgebildeten opti
schen Sensoren auf, da diese in zwei Gehäusen angeordneten Sensorkompo
nenten aufweisen, welche über separate Verkabelungen einzeln mit der Versor
gungsspannung versorgt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Sensor der eingangs genannten
Art so auszubilden, dass dieser mit möglichst geringem Montageaufwand fle
xibel einsetzbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen.
Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfin
dung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Der erfindungsgemäße optische Sensor weist wenigstens einen Sendelicht
strahlen emittierenden Sender, einen Empfangslichtstrahlen empfangenden
Empfänger und eine Auswerteeinheit zur Auswertung von im Empfänger gene
rierten Empfangssignalen auf. Wenigstens die Versorgungsspannung des Emp
fängers ist über eine galvanisch getrennte Energieversorgungseinheit bereitge
stellt.
Durch die galvanisch getrennte Energieversorgung des optischen Sensors wird
der Verkabelungsaufwand zu dessen Installation erheblich reduziert.
Der optische Sensor kann als Lichttaster ausgebildet sein, wobei in diesem Fall
sämtliche Sensorkomponenten über die Energieversorgungseinheit versorgt
werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der optische Sensor als
Lichtschranke ausgebildet. In diesem Fall werden der Empfänger und die mit
diesem in einem Gehäuse integrierten Sensorkomponenten über die Energie
versorgungseinheit mit der notwendigen Versorgungsspannung gespeist. Diese
Einheit bildet eine galvanisch getrennte, autarke Einheit. Dabei werden vor
zugsweise über Funksignale die empfangsseitig registrierten Empfangssignale
an die sendeseitige Einheit des optischen Sensors zurückübertragen, so dass
dort die Generierung und Ausgabe eines Objektfeststellungssignales erfolgen
kann.
Zur Erzeugung der notwendigen Energie weist die Energieversorgungseinheit
vorzugsweise mehrere Solarzellenelemente auf, mittels derer optische Energie
in elektrische Energie gewandelt wird. Dabei können besonders vorteilhaft der
oder mehrere Empfänger selbst von Solarzellenelementen gebildet sein, so dass
auch auf den Empfänger auftreffendes Licht, insbesondere auch die auf den
oder die Empfänger auftreffenden Empfangslichtstrahlen zur Energiegewin
nung ausgenutzt werden. Weiterhin können weitere Solarzellenelemente im
jeweiligen Gehäuse des optischen Sensors so integriert sein, dass mit diesem
Umgebungslicht gesammelt wird, um die für die Versorgungsspannung not
wendige elektrische Energie zu gewinnen.
Durch die autarke Energieversorgung des oder der Empfänger kann das Gehäu
se, in welchem dieser oder diese angeordnet sind, ohne Verkabelungsaufwand
auch bei beengten Platzverhältnissen einfach und flexibel montiert werden.
Für den Fall, dass der oder die Empfänger als Solarzellenelemente ausgebildet
sind, kann die Empfängeranordnung in dem jeweiligen Gehäuse einen flachen
großflächigen Aufbau aufweisen. Das führt vorteilhaft zu geringen Einbautie
fen. Weiterhin können derartige Einheiten einfach und nahezu ohne Justage
aufwand montiert werden, da in diesem Fall die Ausrichtung der Sendelicht
strahlen auf den oder die Empfänger äußerst einfach ist.
Besonders vorteilhaft weist der optische Sensor empfangsseitig eine Mehrfach
anordnung von Empfängern und/oder Solarzellenelementen auf, um die erfor
derlich Mindesteingangsspannung für den Schaltregler bereitzustellen. Durch
eine geeignete Empfangsoptik kann die auf die Empfänger beziehungsweise die
Solarzellenelemente geführte Lichtmenge weiter gesteigert werden.
Die Energieversorgungseinheit weist vorzugsweise einen oder mehrere Schalt
regler auf. Der oder die Schaltregler dienen dazu, die geringen Ausgangsspan
nungen der Empfänger oder Solarzellenelemente in die Versorgungsspannung
umzusetzen, die typischerweise zwischen 3 V und 5 V liegt. Die Energiever
sorgungseinheit weist zudem einen geeigneten Energiespeicher zur Speiche
rung der optisch erzeugten Energie auf.
Die Erfindung wird im Nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 Erstes Ausführungsbeispiel der optischen Sensorkomponenten für
einen als Lichtschranke ausgebildeten optischen Sensor.
Fig. 2 Zweites Ausführungsbeispiel der optischen Sensorkomponenten für
einen als Lichtschranke ausgebildeten optischen Sensor.
Fig. 3 Blockschaltbild eines als Lichtschranke ausgebildeten optischen
Sensors.
Fig. 4 Signalverläufe zur empfangsseitigen Signalauswertung bei dem
optischen Sensor nach Fig. 3.
Fig. 5 Signalverläufe zur Objekterfassung mittels des optischen Sensors
nach Fig. 3.
Fig. 6 Drittes Ausführungsbeispiel der optischen Sensorkomponenten für
einen als Lichtschranke ausgebildeten optischen Sensor.
Fig. 7 Viertes Ausführungsbeispiel der optischen Sensorkomponenten für
einen als Lichtschranke ausgebildeten optischen Sensor.
- a) Längsschnitt durch die Gesamtanordnung.
- b) Draufsicht auf die Empfängeranordnung.
- c) Längsschnitt durch die Empfängeranordnung.
Fig. 8 Ausführungsbeispiel der optischen Sensorkomponenten für einen
als Lichttaster ausgebildeten optischen Sensor.
Fig. 9 Ausführungsbeispiel eines als Lichtschrankenanordnung ausgebil
deten optischen Sensors.
Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der optischen Sensorkomponenten
eines als Lichtschranke ausgebildeten optischen Sensors 1. Der optische Sensor
1 weist einen Sendelichtstrahlen 2 emittierenden Sender 3 auf. Zudem ist ein
Empfänger 4 vorgesehen, auf welchen die Sendelichtstrahlen 2 bei freiem
Strahlengang der Lichtschranke auftreffen. Der Sender 3 und der Empfänger 4
sind in getrennten Gehäusen 5, 6 in Abstand zueinander angeordnet. Der Be
reich zwischen den Gehäusen 5, 6 bildet einen Überwachungsbereich, in wel
chem eine Objektdetektion erfolgt. Bei einem Objekteingriff in den Überwa
chungsbereich erfolgt zumindest eine teilweise Unterbrechung des Strahlen
gangs der Sendelichtstrahlen 2, wodurch im optischen Sensor 1 ein Objektfest
stellungssignal generiert wird.
Zur Strahlformung der Sendelichtstrahlen 2 ist dem Sender 3 eine Sendeoptik 7
vorgeordnet. Der Sender 3 ist von einer Leuchtdiode gebildet. Die Sendeoptik 7
besteht aus einer Linse.
Der Empfänger 4 ist hinter einem Frontfenster 8 in der Frontwand des Gehäu
ses 6 angeordnet. Der Empfänger 4 besteht im vorliegenden Fall aus einem
Solarzellenelement 9, welches zugleich Bestandteil einer Energieversorgungs
einheit ist, mittels derer die Versorgungsspannung für die empfangsseitigen
Sensorkomponenten generiert wird.
Zur Energieversorgung sind zudem zwei weitere Solarzellenelemente 9 vorge
sehen. Sämtliche Solarzellenelemente 9 liegen hinter dem Frontfenster 8 des
Gehäuses 6. Dabei sind wie in Fig. 1 dargestellt die Gehäuse 5, 6 so justiert,
dass nur auf das den Empfänger 4 bildende Solarzellenelement 9 die Sende
lichtstrahlen 2 treffen. Vorhandenes Umgebungslicht 10, insbesondere Tages
licht, trifft dagegen auf sämtliche Solarzellenelemente 9.
Die im ersten Gehäuse 5 integrierten sendeseitigen Sensorkomponenten werden
über einen Kabelanschluss durch eine externe Energieversorgung mit der not
wendigen Versorgungsspannung gespeist. Dagegen weisen die im zweiten Ge
häuse 6 integrierten empfangsseitigen Sensorkomponenten durch die Energie
versorgungseinheit eine autarke, galvanisch getrennte Energieversorgung auf,
so dass auf das zweite Gehäuse 6 kein Kabelanschluss geführt werden muss.
Das zweite Gehäuse 6 weist eine flache großflächige Bauform auf und kann
beispielsweise mittels doppelseitigen Klebebändern oder dergleichen einfach
auf einer Unterlage montiert werden.
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der optischen Sensorkomponen
ten eines als Lichtschranke ausgebildeten optischen Sensors 1. Die sendeseiti
gen Sensorkomponenten sind identisch zu dem Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 1 ausgebildet und befinden sich in einem ersten Gehäuse 5.
Der Empfänger 4 befindet sich analog zu dem Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 1 in einem zweiten Gehäuse 6. Im Unterschied zu dem Ausführungsbei
spiel gemäß Fig. 1 besteht der Empfänger 4 im vorliegenden Fall aus einer
Fotodiode. Hinter dem Frontfenster 8 des zweiten Gehäuses 6 ist eine Emp
fangsoptik 11 angeordnet, welche die Sendelichtstrahlen 2 auf den Empfänger
4 fokussiert. Die Empfangsoptik 11 ist von einer großflächigen Linse gebildet.
Seitlich hinter der Empfangsoptik 11 befinden sich zwei Solarzellenelemente 9,
die wiederum Bestandteil der Energieversorgungseinheit sind. Die Anordnung
der Solarzellenelemente 9 ist so gewählt, dass ein möglichst großer Teil des
Umgebungslichtes 10 auf die Solarzellenelemente 9 geführt wird.
Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild eines optischen Sensors 1 gemäß den Fig.
1 oder 2.
Die im empfangsseitigen, zweiten Gehäuse 6 integrierten Solarzellenelemente
9 und der Empfänger 4 sind an einen Wandler 12 angeschlossen. Der Wandler
12 ist an einen Energiespeicher 13 und an eine Auswerteeinheit 14 angeschlos
sen.
Der Wandler 12 und der Energiespeicher 13 sind Bestandteil der Energiever
sorgungseinheit und bilden einen Schaltregler zur Generierung der Versor
gungsspannung für die empfangsseitigen Sensorkomponenten. Der Energie
speicher 13 ist von einem Kondensator oder einem Akkumulator gebildet. Die
Auswerteeinheit 14 besteht aus einem Mikroprozessor oder dergleichen.
An die Auswerteeinheit 14 ist zudem ein als Funksender ausgebildeter Rück
sender 15 angeschlossen. Mittels des Rücksenders 15 werden Funksignale 16
auf einen im sendeseitigen Gehäuse 5 integrierten Rückempfänger 17 gesendet,
welcher als Funkempfänger ausgebildet ist. Alternativ können vom Rücksender
15 auch optische Signale auf den Rückempfänger 17 übertragen werden.
Der Sender 3 und der Rückempfänger 17 sind an eine zweite, im sendeseitigen
Gehäuse 5 integrierte Auswerteeinheit 18 angeschlossen, die von einem Mik
roprozessor oder dergleichen gebildet ist. An diese Auswerteeinheit 18 ist ein
Schaltausgang 19 angeschlossen, über welchen das Objektfeststellungssignal
ausgebbar ist.
Die Funktionsweise des optischen Sensors 1 wird im Folgenden anhand der
Fig. 4 und 5 erläutert. Der Sender 3 sendet wie in Fig. 4 dargestellt mit
einem vorgegebenen Sendetakt als Sendelichtimpulse ausgebildete Sendelicht
strahlen 2 in Richtung des Empfängers 4.
Die optische Energie des auf die Solarzellenelemente 9 auftreffenden Umge
bungslichts 10 und der auf den Empfänger 4 auftreffenden Sendelichtstrahlen 2
wird in der Energieversorgungseinheit zur Generierung der Versorgungsspan
nung verwendet. Um möglichst viel Licht am Empfänger 4 zu erhalten, ist der
Sender 3 mit einer Modulationsfrequenz von 100 Hz bis 10 kHz moduliert,
wobei die Sendepausen wie in Fig. 4 dargestellt möglichst kurz gewählt sind.
Der Schaltregler weist zur Generierung der Versorgungsspannung aus den er
heblich kleineren Ausgangsspannungen an den Ausgängen des Empfängers 4
und der Solarzellenelemente 9, welche die Eingangsspannung Ue des Schalt
reglers bilden, eine Induktivität mit etwa 100 µH bis 10 mH auf. Diese Indukti
vität wird mittels eines im Schaltregler vorhandenen Schalters aufgeladen und
über eine Diode zum Energiespeicher 13 hin entladen. Die am Ausgang des
Schaltreglers erhaltene Ausgangsspannung Ua, die zur Aufladung des Energie
speichers 13 dient, ist größer als die Eingangsspannung Ue. Fig. 4 zeigt die
zum Aufladen des Energiespeichers 13 dienenden pulsförmigen Spannungen
Ua.
Der Schaltregler dient nicht zur Generierung der Versorgungsspannung, son
dern auch zur Signalauswertung. Durch eine Bandpassfilterung aus den Ein
gangssignalen Ue oder den internen Signalen des Schaltreglers erfolgt eine
Sendetaktrückgewinnung, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist. Der so rückgewonne
ne, den Sendelichtstrahlen 2 entsprechende Sendetakt wird der Auswerteeinheit
14 als Empfangssignal zugeführt. Anhand dieses Sendetakts erfolgt die Objekt
erkennung in der Auswerteeinheit 14. Das unterste Diagramm in Fig. 4 zeigt
das Empfangssignal. Die Signalpulse der Länge t2, zwischen welchen Pausen
der Länge t1 liegen, entsprechen den Folgen der Sendelichtimpulse.
Aus diesem Eingangssignal wird in der Auswerteeinheit 14 ein binäres Objekt
feststellungssignal abgeleitet. Dieses Objektfeststellungssignal nimmt bei frei
em Strahlengang den Schaltzustand 0 und bei einem Objekteingriff den Schalt
zustand 1 ein, wie aus dem obersten Diagramm in Fig. 5 ersichtlich ist. Bei
freiem Strahlengang treffen die Sendelichtstrahlen 2 ungehindert auf den Emp
fänger 4, so dass in diesem Fall aus dem Empfangssignal der Sendetakt der
Sendelichtimpulse wieder erhalten wird. Bei einem Objekteingriff wird der
Strahlengang der Lichtschranke dagegen unterbrochen, so dass dann im Emp
fangssignal der Sendetakt der Sendelichtstrahlen 2 nicht mehr enthalten ist.
Das zweite Diagramm zeigt die vom Rücksender 15 emittierten Funksignale
16. Die Funksignale 16 sind von einer Folge von Burstsignalen gebildet. Die
Burstsignale bestehen aus Folgen von Pulssignalen. Die Pulssignale weisen
jeweils eine Dauer Δt auf, auf welche eine Sendepause der Länge t3 folgt. Je
nachdem ob ein freier Strahlengang oder ein Objekteingriff vorliegt, weisen die
Pulssignale eine unterschiedliche Kodierung auf. Durch Übertragen der Kodie
rung auf den Rückempfänger 17 wird der Status des Objektfeststellungssignals
auf den Rückempfänger 17 übertragen. In der sendeseitigen Auswerteeinheit 18
wird aus diesen Pulssignalen wieder das Objektfeststellungssignal zurückge
wonnen und über den Schaltausgang 19 ausgegeben (unterstes Diagramm in
Fig. 5).
Bei freiem Strahlengang werden Pulsfolgen periodisch vom Rücksender 15 auf
den Rückempfänger 17 übertragen, wobei auf jede Pulsfolge eine Sendepause
der Länge t3 folgt. Bei einem Objekteingriff erfolgt unmittelbar eine Aussen
dung einer Pulsfolge mit der dem Objekteingriff, also vor Ablauf der laufenden
Sendepause. Um die Belastung des Energiespeichers 13 der Energieversor
gungseinheit zu begrenzen, wird die nächste Pulsfolge während des Objektein
griffs frühestens nach Ablauf der laufenden und einer weiteren Sendepause der
Länge t3 (Fig. 5) gesendet.
Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der optischen Sensorkompo
nenten eines als Lichtschranke ausgebildeten optischen Sensors 1. Der Sender 3
und der Empfänger 4 sind analog zu den Beispielen gemäß den Fig. 1 und 2
in separaten kugelförmigen Gehäusen 5, 6 integriert. Die dem Sender 3 vorge
ordnete Sendeoptik 7 ist in der Gehäusewand integriert. In der Gehäusewand
des sendeseitigen Gehäuses 5 ist zudem ein Stecker 20 für den Anschluss eines
Kabels vorgesehen, mittels dessen die Versorgungsspannung eingespeist wird.
Auch die Empfangsoptik 11 ist in der Gehäusewand des zweiten Gehäuses 6
integriert. In diesem Gehäuse 6 sind zwei als Fotodioden ausgebildete Empfän
ger 4 angeordnet. Zwischen der Empfangsoptik 11 und den Empfängern 4 liegt
ein beidseitig verspiegelter Spiegel 21, mittels dessen die Sendelichtstrahlen 2
auf die Empfänger 4 aufgeteilt sind.
Die Auswertung und Energiegewinnung erfolgt analog zu dem Ausführungs
beispiel gemäß Fig. 3, wobei in diesem Fall nur die Empfänger 4 jedoch keine
Solarzellenelemente 9 zur optischen Energiegewinnung dienen. Die Empfänger
4 sind dabei in einer Reihenschaltung an den Schaltregler angeschlossen.
Die Fig. 7a-c zeigen ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel eines
als Lichtschranke ausgebildeten optischen Sensors 1. Der Aufbau dieses opti
schen Sensors 1 entspricht im Wesentlichen dem Aufbau des optischen Sensors
1 gemäß Fig. 6. Im Unterschied hierzu weist der empfangsseitige Teil des
optischen Sensors 1 eine flächige Mehrfachanordnung von als Fotodioden aus
gebildeten Empfängern 4 auf. Die Ausgangsspannungen dieser Empfänger 4
werden wieder zur Gewinnung der Versorgungsspannung analog zu der Aus
führungsform gemäß Fig. 3 verwendet.
Um möglichst viel Empfangslicht auf die Empfänger 4 zu leiten, ist diesen an
stelle einer Linse eine wabenförmige Fokussierplatte 22 mit einer Mehrfachan
ordnung von Empfangsoptiken 11 bildenden Linsenelementen vorgeordnet. Die
Fokussierplatte 22 sorgt für eine vollständige Fokussierung der Sendelicht
strahlen 2 auf die Empfänger 4 und zudem für eine effiziente Unterdrückung
von schräg einfallendem Fremdlicht.
Die Empfänger 4 sind in Gruppen zusammen geschaltet und als solche an den
Schaltregler angeschlossen. Dabei bilden jeweils in Fig. 7b vier mit a, b, c, d
bezeichnete Empfänger 4 eine derartige Gruppe.
Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines als Lichttaster ausgebildeten opti
schen Sensors 1. Der Sender 3 mit der vorgeordneten Sendeoptik 7 und der
Empfänger 4 mit der zugeordneten Empfangsoptik 11 sind in einem gemein
samen Gehäuse 5 angeordnet. Die durch das Frontfenster 8 geführten Sende
lichtstrahlen 2 treffen auf ein Objekt 23 im Überwachungsbereich und werden
an diesem als Empfangslichtstrahlen 24 zurück zum Empfänger 4 reflektiert,
welcher im vorliegenden Fall von einer Fotodiode gebildet ist. Analog zum
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 sind seitlich zum Empfänger 4 Solarzel
lenelemente 9 angeordnet, auf welche das Umgebungslicht 10 geführt ist. Die
auf den Empfänger 4 und das Solarzellenelement 9 auftreffenden Lichtmengen
werden wieder zur Erzeugung der Versorgungsspannung verwendet. Da im
vorliegenden Fall sämtliche Sensorkomponenten des optischen Sensors 1 über
die autarke Energieversorgung versorgt werden, weist diese zweckmäßigerwei
se neben der Energieversorgungseinheit mit dem Schaltregler als zusätzliche
Energiequelle eine nicht dargestellte Batterie oder einen Akkumulator auf.
Fig. 9 zeigt eine Lichtschrankenanordnung, welche eine Abwandlung des op
tischen Sensors 1 gemäß Fig. 3 darstellt. Die Lichtschrankenanordnung be
steht aus zwei identisch ausgebildeten Lichtschranken, bei welchen analog zu
dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 der Sender 3 im ersten Gehäuse 5 und
der Empfänger 4 mit dem zugeordneten Rücksender 15 im zweiten Gehäuse 6
angeordnet ist. Im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3
sind in den ersten Gehäusen 5 der Lichtschranken keine Rückempfänger 17
angeordnet. Vielmehr ist ein zentraler Rückempfänger 17 mit der zugeordneten
Auswerteeinheit 18 und dem Schaltausgang 19 in einem dritten Gehäuse 25
räumlich getrennt von den beiden Lichtschranken angeordnet. Die Rücksender
15 melden ihre Funksignale 16 an den Rückempfänger 17 analog zum Ausfüh
rungsbeispiel gemäß Fig. 3. In der zugeordneten Auswerteeinheit 18 wird
daraus ein Objektfeststellungssignal generiert und über den Schaltausgang 19
ausgegeben. Eine Meldung eines Objekts 23, das heißt ein Schaltzustand 1 am
Schaltausgang 19 erfolgt vorzugsweise dann, wenn bei wenigstens einer der
Lichtschranken eine Strahlunterbrechung registriert wird.
1
Optischer Sensor
2
Sendelichtstrahlen
3
Sender
4
Empfänger
5
Gehäuse
6
Gehäuse
7
Sendeoptik
8
Frontfenster
9
Solarzellenelement
10
Umgebungslicht
11
Empfangsoptik
12
Wandler
13
Energiespeicher
14
Auswerteeinheit
15
Rücksender
16
Funksignal
17
Rückempfänger
18
Auswerteeinheit
19
Schaltausgang
20
Stecker
21
Spiegel
22
Fokussierplatte
23
Objekt
24
Empfangslichtstrahlen
25
Gehäuse
t1
t1
Pause zwischen den Signalpulsen
t2
t2
Länge der Signalpulse
t3
t3
Sendepause zwischen jeder Pulsfolge
Δt Dauer der Pulssignale
Ua
Δt Dauer der Pulssignale
Ua
Ausgangsspannung
Ue
Ue
Eingangsspannung
Claims (23)
1. Optischer Sensor mit wenigstens einem Sendelichtstrahlen emittierenden
Sender, einem Empfangslichtstrahlen empfangenden Empfänger und ei
ner Auswerteeinheit zur Auswertung von im Empfänger generierten
Empfangssignalen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Versor
gungsspannung des Empfängers (4) über eine galvanisch getrennte Ener
gieversorgungseinheit bereitgestellt ist.
2. Optischer Sensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Energieversorgungseinheit eine Batterie oder einen Akkumulator zur Er
zeugung der Versorgungsspannung aufweist.
3. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Energieversorgungseinheit eine Anordnung von Solar
zellenelementen (9) zur Erzeugung der Versorgungsspannung aufweist.
4. Optischer Sensor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass we
nigstens ein Solarzellenelement (9) den oder einen Empfänger (4) bildet.
5. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekenn
zeichnet, dass dieser eine Mehrfachanordnung von Empfängern (4) auf
weist.
6. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Ausgangsspannungen des oder jedes Empfängers (4),
welche durch auf diesen auftreffende Empfangslichtstrahlen (24) gene
riert werden, zur Erzeugung der Versorgungsspannung verwendet wer
den.
7. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeich
net, dass dem oder jedem Empfänger (4) eine Empfangsoptik (11) vorge
ordnet ist, mittels derer die Empfangslichtstrahlen (24) auf den Empfän
ger (4) fokussiert werden.
8. Optischer Sensor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass dieser
mehrere, eine flächige Zellenanordnung bildende Empfänger (4) auf
weist, wobei jedem Empfänger (4) eine Empfangsoptik (11) vorgeordnet
ist.
9. Optischer Sensor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die
Empfangsoptiken (11) eine wabenförmige Fokussierplatte (22) bilden.
10. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 7-9, dadurch gekennzeich
net, dass die Empfänger (4) in Gruppen zusammen geschaltet sind.
11. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Ausgang des oder jedes Empfängers (4) auf einen
Schaltregler geführt ist, mittels dessen aus der Ausgangsspannung des
Empfängers (4) die Versorgungsspannung generiert wird.
12. Optischer Sensor nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der
Schaltregler einen Wandler (12) und einen Energiespeicher (13) aufweist,
wobei dem Wandler (12) die Ausgangsspannung des oder jedes Empfän
gers (4) als Eingangsspannung Ue zugeführt wird, und wobei im Wandler
(12) eine Ausgangsspannung Ua generiert wird, mittels derer der Energie
speicher (13) zur Bereitstellung der Versorgungsspannung aufgeladen
wird.
13. Optischer Sensor nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der
Energiespeicher (13) von einem Kondensator oder Akkumulator gebildet
ist.
14. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Wandler (12) an die Auswerteeinheit (14) ange
schlossen ist.
15. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 12-14, dadurch gekenn
zeichnet, dass den Empfangslichtstrahlen (24) eine Kodierung aufgeprägt
ist, welche durch Filterung der Signale in dem Wandler (12) als Emp
fangssignale zurückgewonnen und in die Auswerteeinheit (14) eingelesen
werden.
16. Optischer Sensor nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in der
Auswerteeinheit (14) aus den Empfangssignalen des Wandlers (12) ein
Objektfeststellungssignal abgeleitet wird.
17. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-16, dadurch gekenn
zeichnet, dass dieser als Lichttaster ausgebildet ist, bei welchem der Sen
der (3), der Empfänger (4) und die Auswerteeinheit (14) in einem ge
meinsamen Gehäuse (5) integriert sind.
18. Optischer Sensor nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die
Energieversorgungseinheit die Versorgungsspannung für sämtliche Sen
sorkomponenten erzeugt.
19. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-16, dadurch gekenn
zeichnet, dass dieser als Lichtschranke ausgebildet ist, wobei der Sender
(3) und der Empfänger (4) in verschiedenen Gehäusen (5, 6) integriert
sind.
20. Optischer Sensor nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass dem
Empfänger (4) ein Rücksender (15) zugeordnet ist, mittels dessen die am
Ausgang des Empfängers (4) anstehenden Empfangssignale an einen
Rückempfänger (17) übertragen werden, welcher an eine zweite Aus
werteeinheit (18) angeschlossen ist.
21. Optischer Sensor nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der
Rücksender (15) von einem Funksender und der Rückempfänger (17) von
einem Funkempfänger gebildet sind.
22. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 20 oder 21, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Sender (3), der Rückempfänger (17) und die
zweite Auswerteeinheit (18) in dem selben Gehäuse (5) integriert sind.
23. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 20 oder 21, dadurch ge
kennzeichnet, dass die zweite Auswerteeinheit (18) und der Rückemp
fänger (17) in einem separaten Gehäuse (25) räumlich getrennt von dem
Sender (3) und Empfänger (4) angeordnet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20121829U DE20121829U1 (de) | 2001-01-05 | 2001-12-21 | Optischer Sensor |
| DE2001163441 DE10163441A1 (de) | 2001-01-05 | 2001-12-21 | Optischer Sensor |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10100354 | 2001-01-05 | ||
| DE2001163441 DE10163441A1 (de) | 2001-01-05 | 2001-12-21 | Optischer Sensor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10163441A1 true DE10163441A1 (de) | 2002-08-22 |
Family
ID=7669853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001163441 Withdrawn DE10163441A1 (de) | 2001-01-05 | 2001-12-21 | Optischer Sensor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10163441A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005010376A1 (de) * | 2005-03-07 | 2006-09-21 | Sick Ag | Optoelektronischer Sensor und Parametrierverfahren |
| EP1923726A2 (de) | 2006-11-14 | 2008-05-21 | Leuze lumiflex GmbH + Co. KG | Optischer Sensor |
| EP3324217A1 (de) * | 2016-11-21 | 2018-05-23 | Sick AG | Optischer sensor und verfahren zum überwachen eines überwachungsbereichs |
-
2001
- 2001-12-21 DE DE2001163441 patent/DE10163441A1/de not_active Withdrawn
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005010376A1 (de) * | 2005-03-07 | 2006-09-21 | Sick Ag | Optoelektronischer Sensor und Parametrierverfahren |
| DE102005010376B4 (de) * | 2005-03-07 | 2008-05-21 | Sick Ag | Optoelektronischer Sensor und Parametrierverfahren |
| DE102005010376C5 (de) * | 2005-03-07 | 2009-10-22 | Sick Ag | Optoelektronischer Sensor und Parametrierverfahren |
| EP1923726A2 (de) | 2006-11-14 | 2008-05-21 | Leuze lumiflex GmbH + Co. KG | Optischer Sensor |
| EP1923726A3 (de) * | 2006-11-14 | 2013-01-30 | Leuze lumiflex GmbH + Co. KG | Optischer Sensor |
| EP3324217A1 (de) * | 2016-11-21 | 2018-05-23 | Sick AG | Optischer sensor und verfahren zum überwachen eines überwachungsbereichs |
| DE102016122364A1 (de) * | 2016-11-21 | 2018-05-24 | Sick Ag | Optoelektronischer Sensor und Verfahren zum Überwachen eines Überwachungsbereichs |
| DE102016122364B4 (de) | 2016-11-21 | 2022-09-08 | Sick Ag | Optoelektronischer Sensor und Verfahren zum Überwachen eines Überwachungsbereichs |
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