DE10162886A1 - Mehrstufengetriebe - Google Patents
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Abstract
Das Mehrstufengetriebe umfasst eine Antriebswelle und eine Abtriebswelle, drei Einsteg-Planetensätze (P1, P2, P3), wobei der erste Einsteg-Planetensatz (P1) eine feste Eingangsübersetzung definiert, mindestens sechs drehbare Wellen (1, 2, 3, 4, 5, 6) sowie mindestens fünf Schaltelemente (03, 04, 13, 16, 45), sodass sechs Vorwärtsgänge und ein Rückwärtsgang realisierbar sind, wobei die Antriebswelle (1) direkt mit dem Steg des ersten Planetensatzes (P1) verbunden ist, das Sonnenrad des ersten Planetensatzes (P1) mit dem Gehäuse verbunden ist, die Abtriebswelle (2) mit dem Hohlrad des zweiten Planetensatzes (P2) und dem Steg des dritten Planetensatzes (P3) verbunden ist und wobei die Welle (3) ständig mit dem Steg des zweiten Planetensatzes (P2) und dem Hohlrad des dritten Planetensatzes (P3) verbunden ist. Die Welle (4) ist ständig mit dem Sonnenrad des zweiten Planetensatzes (P2) verbunden, wobei die Welle (5) ständig mit dem Hohlrad des ersten Planetensatzes (P1) verbunden ist und wobei die Welle (6) ständig mit dem Sonnenrad des dritten Planetensatzes (P3) verbunden ist. Die Planetensätze (P1, P2, P3) sind mittels Wellen (0, 1, 2, 3, 4, 5, 6) und Schaltelementen (03, 04, 13, 16, 45) gekoppelt.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mehrstufengetriebe in Planetenbauweise, insbesondere ein Automatgetriebe für ein Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Automatgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, umfassen nach dem Stand der Technik Planetensätze, die mittels Reibungs- bzw. Schaltelementen wie etwa Kupplungen und Bremsen geschaltet werden und üblicherweise mit einem einer Schlupfwirkung unterliegenden und wahlweise mit einer Überbrückungskupplung versehenen Anlaufelement wie etwa einem hydrodynamischen Drehmomentwandler oder einer Strömungskupplung verbunden sind.
- Ein derartiges Getriebe geht aus der EP 0 434 525 A1 hervor. Es umfasst im wesentlichen eine Antriebswelle und eine Abtriebswelle, die parallel zueinander angeordnet sind, einen konzentrisch zur Abtriebswelle angeordneten Doppelplanetenradsatz und fünf Schaltelemente in der Form von drei Kupplungen und zwei Bremsen, deren wahlweise Sperrung jeweils paarweise die verschiedenen Gangübersetzungen zwischen der Antriebswelle und der Abtriebswelle bestimmen.
- Des weiteren ist aus der DE 199 49 507 A1 der Anmelderin ein Mehrstufengetriebe bekannt, bei dem an der Antriebswelle zwei nicht schaltbare Vorschaltradsätze vorgesehen sind, die ausgangsseitig zwei Drehzahlen erzeugen, die neben der Drehzahl der Antriebswelle wahlweise auf einen auf die Abtriebswelle wirkenden, schaltbaren Doppelplanetenradsatz durch selektives Schließen der verwendeten Schaltelemente derart schaltbar sind, dass zum Umschalten von einem Gang in den jeweils nächst folgenden höheren oder niedrigeren Gang von den beiden gerade betätigten Schaltelementen jeweils nur ein Schaltelement zu- oder abgeschaltet werden muss.
- Außerdem wird im Rahmen der EP 0 434 525 A1 ein Mehrstufengetriebe offenbart, welches eine Antriebswelle und eine Abtriebswelle, die in einem Gehäuse angeordnet sind, einen mit der Abtriebswelle konzentrischen Planetensatz aus vier von einem ersten bis zu einem vierten in Drehzahlordnung bezeichneten Elementen, d. h. einem sogenannten doppelten Planetensatz sowie fünf Schaltelemente, nämlich drei Kupplungen und zwei Bremsen enthält, deren selektives paarweises Eingreifen verschiedene Übersetzungsverhältnisse zwischen Antriebswelle und der Abtriebswelle bestimmt, wobei das Getriebe zwei Leistungswege aufweist, so dass durch das selektive paarweise Eingreifen der fünf Schaltelemente sechs Vorwärtsgänge erzielt werden.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Mehrstufengetriebe der eingangs genannten Art vorzuschlagen, bei dem der Bauaufwand optimiert wird und zudem der Wirkungsgrad in den Hauptfahrgängen hinsichtlich der Schlepp- und Verzahnungsverluste verbessert wird.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteile und weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus den Unteransprüchen hervor.
- Demnach umfasst das erfindungsgemäße Mehrstufengetriebe in Planetenbauweise eine Antriebswelle und eine Abtriebswelle, welche in einem Gehäuse angeordnet sind, mindestens drei Einsteg-Planetensätze, wobei der erste Einsteg-Planetensatz eine feste Eingangsübersetzung für den zweiten Planetensatz definiert, mindestens sechs drehbare Wellen sowie mindestens fünf Schaltelemente, vorzugsweise zwei Bremsen und drei Kupplungen, deren selektives paarweises Eingreifen verschiedene Übersetzungsverhältnisse zwischen der Antriebswelle und der Abtriebswelle bewirkt, sodass vorzugsweise sechs Vorwärtsgänge und ein Rückwärtsgang realisierbar sind.
- Hierbei ist die Antriebswelle direkt mit dem Steg des ersten Planetensatzes und das Sonnenrad des ersten Planetensatzes ständig direkt mit dem Gehäuse verbunden. Des weiteren ist die Abtriebswelle mit dem Hohlrad des zweiten Planetensatzes und dem Steg des dritten Planetensatzes verbunden, wobei eine weitere Welle ständig mit dem Steg des zweiten Planetensatzes und dem Hohlrad des dritten Planetensatzes verbunden ist, und eine weitere Welle ständig mit der Sonne des zweiten Planetensatzes verbunden ist. Ferner ist erfindungsgemäß eine weitere Welle ständig mit dem Hohlrad des ersten Planetensatzes verbunden; eine weitere Welle ist ständig mit dem Sonnenrad des dritten Planetensatzes verbunden Hierbei sind die Planetensätze mittels Schaltelementen und/oder Wellen gekoppelt.
- Durch die erfindungsgemäße Konstruktion ergeben sich geeignete Übersetzungen sowie eine erhebliche Erhöhung der Gesamtspreizung des Mehrstufengetriebes, was in erhöhtem Fahrkomfort und signifikanter Verbrauchsabsenkung resultiert.
- Das erfindungsgemäße Mehrstufengetriebe eignet sich für jedes Kraftfahrzeug, insbesondere für Personenkraftfahrzeuge und für Nutzkraftfahrzeuge, wie z. B. Lastkraftwagen, Busse, Baufahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Gleiskettenfahrzeuge und dergleichen.
- Darüber hinaus wird mit dem erfindungsgemäßen Mehrstufengetriebe durch eine geringe Anzahl an Schaltelementen, nämlich vorzugsweise durch nur drei Kupplungen und zwei Bremsen, der Bauaufwand erheblich reduziert.
- In vorteilhafter Weise ist es mit dem erfindungsgemäßen Mehrstufengetriebe möglich, ein Anfahren mit einem hydrodynamischen Wandler, einer externen Anfahrkupplung oder auch einem sonstige geeigneten externen Anfahrelement durchzuführen. Es ist auch denkbar, einen Anfahrvorgang mit einem im Getriebe integrierten Anfahrelement zu ermöglichen. Darüber hinaus ergibt sich bei dem erfindungsgemäßen Mehrstufengetriebe ein guter Wirkungsgrad hinsichtlich der Schlepp- und Verzahnungsverluste.
- Des weiteren liegen geringe Momente in den Schaltelementen und auch in den Planetensätzen vor. Dadurch wird der Verschleiß des Mehrstufengetriebes in besonders vorteilhafter Weise reduziert. Aufgrund der geringen Momente in den Schaltelementen und den Planetensätzen kann das Getriebe kleiner dimensioniert werden, was zu einer Bauraumoptimierung und zu einer Reduzierung der Kosten führt.
- Außerdem ist das erfindungsgemäße Getriebe derart konzipiert, dass eine Anpassbarkeit an unterschiedliche Triebstrangausgestaltungen sowohl in Kraftflussrichtung als auch in räumlicher Hinsicht ermöglicht wird.
- Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen weiter erläutert.
- In diesen stellen dar:
- Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Mehrstufengetriebes;
- Fig. 2 ein Schaltschema für das erfindungsgemäße Mehrstufengetriebe gemäß Fig. 1 und
- Fig. 3 eine schematische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Mehrstufengetriebes.
- Gemäß Fig. 1 weist das erfindungsgemäße Mehrstufengetriebe in Planetenbauweise eine Antriebswelle 1 (An) und eine Abtriebswelle 2 (Ab), welche in einem Gehäuse angeordnet sind, sowie drei Einsteg-Planetensätze P1, P2 und P3 auf, wobei der erste Einsteg-Planetensatz P1 eine feste Eingangsübersetzung für den zweiten Planetensatz definiert und vorzugsweise als Plus-Planetensatz ausgebildet ist. Die Planetensätze P2 und P3 sind vorzugsweise als Minus-Planetensätze ausgebildet. Des weiteren sind sechs drehbare Wellen 1, 2, 3, 4, 5 und 6 sowie fünf Schaltelemente, nämlich zwei Bremsen 03, 04 und drei Kupplungen 13, 16, 45 vorgesehen, deren selektives paarweises Eingreifen verschiedene Übersetzungsverhältnisse zwischen der Antriebswelle und der Abtriebswelle bewirkt, sodass sechs Vorwärtsgänge und ein Rückwärtsgang realisierbar sind.
- Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, ist die Antriebswelle 1 direkt mit dem Steg des ersten Planetensatzes P1 verbunden, und das Sonnenrad des ersten Planetensatzes P1 ist ständig direkt mit dem Gehäuse verbunden (Welle 0). Die Abtriebswelle 2 ist erfindungsgemäß mit dem Hohlrad des zweiten Planetensatzes P2 und dem Steg des dritten Planetensatzes P3 und die Welle 3 ständig mit dem Steg des zweiten Planetensatzes P2 und dem Hohlrad des dritten Planetensatzes P3 verbunden. Ferner ist die Welle 4 ständig mit dem Sonnenrad des zweiten Planetensatzes P2 verbunden, wobei die Welle 5 ständig mit dem Hohlrad des ersten Planetensatzes P1 verbunden ist und die Welle 6 ständig mit dem Sonnenrad des dritten Planetensatzes P3 verbunden ist.
- Erfindungsgemäß sind die Wellen 3 und 4 durch die Bremsen 03 bzw. 04 an das Gehäuse ankoppelbar; die Kupplung 13 verbindet die Wellen 1 und 3 lösbar und die Kupplung 16 die Wellen 1 und 6 lösbar, wobei die Kupplung 45 die Wellen 4 und 5 lösbar verbindet.
- Das entsprechende Schaltschema des oben diskutierten Ausführungsbeispiels ist Gegenstand der Fig. 2, in der auch beispielhafte Übersetzungen i sowie die sich ergebenden Stufensprünge φ angegeben sind.
- Demnach weist das erfindungsgemäße Mehrstufengetriebe eine progressive Gangabstufung auf. Zudem werden bei sequentieller Schaltweise Doppelschaltungen vermieden, da zwei benachbarte Gangstufen jeweils ein Schaltelement gemeinsam benutzen. Des weiteren wird bei jeder beliebigen Schaltung zwischen dem ersten und dem vierten Gang und zwischen dem vierten und dem sechsten Gang jeweils nur ein Schaltelement betätigt. Für die Gänge 1 bis 4 ist die Kupplung 16 ständig aktiviert, diese Gänge ergeben sich durch die zusätzliche Aktivierung der Bremse 03 (erster Gang), der Bremse 04 (zweiter Gang), der Kupplung 45 (dritter Gang), der Kupplung 13 (vierter Gang). Für die Gänge 4 bis 6 bleibt die Kupplung 13 geschlossen und die Gänge ergeben sich durch zusätzliche Aktivierung der Kupplung 45 (fünfter Gang) und der Bremse 04 (sechster Gang). Erfindungsgemäß erfordert die Schaltung des Rückwärtsganges die Aktivierung der Bremse 03 und der Kupplung 45.
- Die feste Verbindung des Steges des ersten Planetensatzes P1 mit dem Gehäuse kann durch eine lösbare Verbindung z. B. mittels einer Bremse ersetzt werden. Dies ist beispielhaft in Fig. 3 gezeigt, welche der Ausführungsform gemäß Fig. 1 entspricht, mit dem Unterschied, dass die Verbindung des Steges des ersten Planetensatzes P1 mit dem Gehäuse mittels einer Bremse 00 lösbar ausgebildet ist.
- Dadurch kann auf die mittels der Bremse 00 gelöste Welle 0 eine E-Maschine oder eine andere geeignete zusätzliche Antriebsquelle angeordnet werden.
- Gemäß der Erfindung ist es möglich, an jeder geeigneten Stelle des Mehrstufengetriebes zusätzliche Freiläufe vorzusehen, beispielsweise zwischen einer Welle und dem Gehäuse oder um eine Welle zu trennen bzw. zu verbinden.
- Zudem ist es durch die erfindungsgemäße Bauweise möglich, Antrieb und Abtrieb sowohl auf der gleichen Seite des Getriebes bzw. des Gehäuses als auch entgegengesetzt anzuordnen. Auf der Antriebs- oder Abtriebsseite des Gehäuses kann zudem ein Achsdifferential oder ein Verteilerdifferential angeordnet werden.
- Im Rahmen einer vorteilhaften Weiterbildung kann die Antriebswelle durch ein Kupplungselement von einem Antriebsmotor nach Bedarf getrennt werden, wobei als Kupplungselement ein hydrodynamischer Wandler, eine hydraulische Kupplung, eine trockene Anfahrkupplung, eine nasse Anfahrkupplung, eine Magnetpulverkupplung oder eine Fliehkraftkupplung einsetzbar sind.
- Es ist auch möglich, ein derartiges Anfahrelement hinter dem Getriebe anzuordnen, wobei in diesem Fall die Antriebswelle fest mit der Kurbelwelle des Motors verbunden ist. Das Anfahren kann gemäß der Erfindung auch mittels eines Schaltelementes des Getriebes erfolgen, vorzugsweise mittels der Bremse 04, der Bremse 03 oder der Kupplung 16.
- Das erfindungsgemäße Mehrstufengetriebe ermöglicht außerdem die Anordnung eines Torsionsschwingungsdämpfers zwischen Motor und Getriebe.
- Im Rahmen einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform der Erfindung kann auf jeder Welle, vorzugsweise auf der Antriebswelle oder der Abtriebswelle, eine verschleißfreie Bremse angeordnet sein, was insbesondere für den Einsatz in Nutzkraftfahrzeugen von besonderer Bedeutung ist. Auch kann zum Antrieb von zusätzlichen Aggregaten auf jeder Welle ein Nebenabtrieb vorgesehen sein.
- Die eingesetzten Schaltelemente können als lastschaltende Kupplungen oder Bremsen ausgebildet sein; Lamellenkupplungen, Bandbremsen und/oder Konuskupplungen sind aber ebenfalls einsetzbar. Des weiteren können auch formschlüssige Bremsen und/oder Kupplungen, wie z. B. Synchronisierungen oder Klauenkupplungen eingesetzt werden.
- Ein weiterer Vorteil des hier vorgestellten Mehrstufengetriebes besteht darin, dass auf jeder Welle als Generator und/oder als zusätzliche Antriebsmaschine eine elektrische Maschine anbringbar ist. Bezugszeichen 0 Welle
1 Welle
2 Welle
3 Welle
4 Welle
5 Welle
6 Welle
00 Bremse
03 Bremse
04 Bremse
13 Kupplung
16 Kupplung
45 Kupplung
P1 Planetensatz
P2 Planetensatz
P3 Planetensatz
An Antrieb
Ab Abtrieb
i Übersetzung
φ Stufensprung
Claims (23)
1. Mehrstufengetriebe in Planetenbauweise,
insbesondere Automatgetriebe für ein Kraftfahrzeug, umfassend eine
Antriebswelle und eine Abtriebswelle, welche in einem
Gehäuse angeordnet sind, drei Einsteg-Planetensätze (P1, P2,
P3), wobei der erste Einsteg-Planetensatz (P1) eine feste
Eingangsübersetzung für den zweiten Planetensatz (P2)
definiert, mindestens sechs drehbare Wellen (1, 2, 3, 4, 5, 6)
sowie mindestens fünf Schaltelemente, nämlich zwei
Bremsen (03, 04) und drei Kupplungen (13, 16, 45), deren
selektives paarweises Eingreifen verschiedene
Übersetzungsverhältnisse zwischen der Antriebswelle und der Abtriebswelle
bewirkt, sodass sechs Vorwärtsgänge und ein Rückwärtsgang
realisierbar sind, dadurch gekennzeichnet,
dass das Sonnenrad des ersten Planetensatzes (P1) drehfest
mit dem Gehäuse verbunden ist, dass die Antriebswelle (1)
ständig direkt mit dem Steg des ersten Planetensatzes (P1)
verbunden ist, dass der Abtrieb über eine Welle (2)
erfolgt, welche mit dem Hohlrad des zweiten
Planetensatzes (P2) und dem Steg des dritten Planetensatzes (P3)
verbunden ist, dass eine Welle (3) ständig mit dem Steg des
zweiten Planetensatzes (P2) und dem Hohlrad des dritten
Planetensatzes (P3) verbunden ist, dass eine Welle (4)
ständig mit dem Sonnenrad des zweiten Planetensatzes (P2)
verbunden ist, dass eine Welle (5) ständig mit dem Hohlrad
des ersten Planetensatzes (P1) verbunden ist, und dass eine
Welle (6) ständig mit dem Sonnenrad des dritten
Planetensatzes (P3) verbunden ist, wobei die Welle (3) durch eine
Bremse (03) an das Gehäuse ankoppelbar ist, die Welle (4)
durch eine Bremse (04) an das Gehäuse ankoppelbar ist, eine
Kupplung (13) die Wellen (1) und (3) lösbar verbindet, eine
Kupplung (16) die Wellen (1) und (6) lösbar verbindet und
wobei eine Kupplung (45) die Wellen (4) und (5) lösbar
verbindet.
2. Mehrstufengetriebe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der erste
Planetensatz (P1) als Plus-Planetensatz ausgebildet ist und dass
die Planetensätze (P2) und (P3) als Minus-Planetensätze
ausgebildet sind.
3. Mehrstufengetriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die feste Verbindung
des Steges des ersten Planetensatzes (P1) mit dem Gehäuse
durch eine lösbare Verbindung mittels einer Bremse (00)
ersetzbar ist.
4. Mehrstufengetriebe nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, dass auf der vom Gehäuse
gelösten Welle (0) eine E-Maschine oder eine andere geeignete
zusätzliche Antriebsmaschine anordbar ist.
5. Mehrstufengetriebe nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
an jeder geeigneten Stelle des Getriebes Freiläufe
einsetzbar sind.
6. Mehrstufengetriebe nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Freiläufe zwischen den
Wellen und dem Gehäuse einsetzbar sind.
7. Mehrstufengetriebe nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
Antrieb und Abtrieb auf der gleichen Seite des Gehäuses
anordbar sind.
8. Mehrstufengetriebe nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
Antrieb und Abtrieb auf entgegengesetzten Seiten des
Gehäuses anordbar sind.
9. Mehrstufengetriebe nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf
der Antriebs- oder auf der Abtriebsseite des Gehäuses ein
Achs- oder ein Verteilerdifferential anordbar ist.
10. Mehrstufengetriebe nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Antriebswelle (1) durch ein Kupplungselement von einem
Antriebsmotor trennbar ist.
11. Mehrstufengetriebe nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, dass als Kupplungselement
ein hydrodynamischer Wandler, eine hydraulische Kupplung,
eine Trockenanfahrkupplung, eine nasse Anfahrkupplung, eine
Magnetpulverkupplung oder eine Fliehkraftkupplung
vorgesehen ist.
12. Mehrstufengetriebe nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
hinter dem Getriebe ein externes Anfahrelement,
insbesondere nach Anspruch 11 anordbar ist, wobei die
Antriebswelle (1) fest mit der Kurbelwelle des Antriebsmotors
verbunden ist.
13. Mehrstufengetriebe nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Anfahren mittels eines Schaltelementes des Getriebes
erfolgt, wobei die Kurbelwelle des Motors ständig mit der
Antriebswelle (1) verbunden ist.
14. Mehrstufengetriebe nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, dass als Schaltelement die
Bremse (04), die Bremse (03) oder die Kupplung (16)
einsetzbar sind.
15. Mehrstufengetriebe nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen Motor und Getriebe ein Torsionsschwingungsdämpfer
anordbar ist.
16. Mehrstufengetriebe nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
auf jeder Welle eine verschleißfreie Bremse anordbar ist.
17. Mehrstufengetriebe nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, dass eine verschleißfreie
Bremse auf der Antriebswelle (1) oder der Abtriebswelle (2)
anordbar ist.
18. Mehrstufengetriebe nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
zum Antrieb von zusätzlichen Aggregaten auf jeder Welle ein
Nebenabtrieb anordbar ist.
19. Mehrstufengetriebe nach Anspruch 18, dadurch
gekennzeichnet, dass der Nebenabtrieb auf
der Antriebswelle (1) oder der Abtriebswelle (2) anordbar
ist.
20. Mehrstufengetriebe nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Schaltelemente als lastschaltende Kupplungen oder
Bremsen ausgebildet sind.
21. Mehrstufengetriebe nach Anspruch 20, dadurch
gekennzeichnet, dass Lamellenkupplungen,
Bandbremsen und/oder Konuskupplungen einsetzbar sind.
22. Mehrstufengetriebe nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
als Schaltelemente formschlüssige Bremsen und/oder
Kupplungen vorgesehen sind.
23. Mehrstufengetriebe nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
auf jeder Welle als Generator und/oder als zusätzliche
Antriebsmaschine eine elektrische Maschine anbringbar ist.
Priority Applications (2)
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| DE2001162886 DE10162886A1 (de) | 2001-12-20 | 2001-12-20 | Mehrstufengetriebe |
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