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Die Erfindung betrifft ein Sport- und Freizeitgerät,
entsprechend dem Oberbegriff.
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Die frühere Form ist uns bekannt als Rollschuhe.
Diese verwendete man bei Sport- und
Freizeitgestaltungen; genau bezeichnet im Roll-
Schuh-Einzel und Paarlauf, beim Roll-Tanz, sowie
in der Artistik und bei Musicals.
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Eine weitere Entwicklung waren die Inline-Roller-
Skater. Sie wurden mit 3 und 4 Rädern gebaut, die
hintereinander angeordnet, unterhalb der
Schuhsohle sich befinden. Die Fortbewegung ist
nur im Ausfallschritt möglich.
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Nachteilig bei den bisherigen Rollers, sind die
kleinen Räder, weil ein großer Rollwiderstand
gegeben ist. Dies betrifft die ebene Strasse und
erst recht im unwegsamen Gelände. Der hohe
Abnutzungsgrad ist gegeben durch die hohe
Umlaufgeschwindigkeit, gepaart mit der
Materialerwärmung und der Radiereffekt, der
durch den Seitendruck beim Ausfall-Schritt
entsteht. Im Abnutzungsfall werden alle Räder mit
den integrierten Kugellagern ersetzt. Oftmals ist
nur ein Bremsstopper vorhanden, welcher dem
höchsten Verschleiß unterliegt.
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Bei wachsenden Füßen der Jugendlichen ist ein
häufiger Neukauf von diesen Sportgeräten nicht
auszuschließen.
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Straßenschuhe müssen mitgeführt werden, wenn
man bis zur Sportausübung ein Fahrzeug, Bus
oder Bahn benutzt. Dies gilt schon bis zum
Kaufmann um die Ecke.
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Die schwere und klobige Ausführung der Roller-
Skater erlauben nur dem gesunden und starken
Sportler, eine angenehme Fortbewegung, was ja
der Sinn der Freizeit ist. Der quälende
Ausfallschritt führt zu schnellem Kraftverlust, was
eine hohe Unfallgefahr hervorruft.
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Zur Lösung der Aufgabe wurden zwei Räderpaare
so angeordnet, dass sie in V-Form am Boden
formschlüssig sind. Die schalenförmigen Räder
umschließen den Fußballen und Fersenteil,
so dass ein Raddurchmesser von ca. 140 mm
festgelegt werden konnte. Maßgeblich war auch die
bisher gewohnte Höhe vom Boden bis zur
Schuhsohle, nicht zu verändern. Der Schuh steht
im oberen Teil zwischen den Rädern. Ein
Bewegungsantritt linear über den Kopf der Roller-
Skater ist somit möglich. Hierdurch kann die
optimalste Lauftechnik in Start, Stop und
Steuerung ausgeführt werden.
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Für eine perfekte Fahrkunst ist es wichtig, dass
der Achspunkt unter Fußballen und Ferse, an der
richtigen Stelle gesetzt wird, was bei Wechsel der
Schuhgrößen, zwischen 29 und 52 bzw. 2-16, zu
beachten ist. Die Achslager-Traversen ≙ sind auf
dem Mittelrohr ≙ befestigt und können nach lösen
der Klemmverbindung, verschoben werden. Im
oben genannten Fall wird nur noch das Mittelrohr
ausgetauscht.
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Die 4 Räderpaare haben insgesamt 16 Kugellager ≙,
die nach außen geschlossen und nach innen offen
sind. Im Radinneren ≙, zwischen den Kugellagern ist
ein Hohlraum. Dieser erlaubt die Aufnahme einer
größeren Menge von Schmierstoff. Eine
Dauerversorgung ist somit garantiert.
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Das eben erwähnte Mittelrohr dient auch zur
Aufnahme von Start- und Stopp-Stollen ≙. Diese
formgleichen Teile sind mit Schnäpperbolzen im
Rohr befestigt. Sie dienen vorne für den Antritt
und hinten für das Bremsen. Im Falle der
Abnutzung können sie ohne Werkzeug um 180°
gedreht, ausgetauscht oder erneuert werden. Hier
erkennt man eine einfache und enorme
Kosteneinsparung. Finanz- und
Sicherheitsfaktoren kommen in Betracht.
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Bei der Suche nach einem optimalen Sportschuh,
kam der Ski-Langlauf-Schuh in Betracht. Die
anatomische Wissenschaft, das orthopädische
Können, die Verwendung von erprobten
Materialien, sowie auch die jahrelange Erfahrung,
waren die besten Garanten für diese Wahl. Die
bereits vorhandenen Befestigungsmöglichkeiten,
wurden zusätzlich noch positiv verwendet.
Die Bewegung im oberen Sprunggelenk des Fußes
beträgt nach vorne 20° und nach hinten 30°.
Unterstützt durch den genialen Schuh, wie
erwähnt, ist eine leichte, lineare Fortbewegung,
sowie auch ein sicherer Bremsvorgang möglich.
Sind die Roller-Skater ausgehakt, kann man den
Schuh normal begehen.
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Die Laufringe ≙ der Räder sind aus erprobtem Poly-
Uritan, sh-A-82-90.
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Die gewählte Shorhärte steht im Verhältnis zu
Laufruhe und Verschleiß. Der Rollwiderstand bei
großen Rädern ist wesentlich geringer. Dies
erlaubt bei gleichem Kraftaufwand eine höhere
Geschwindigkeit zu erreichen. Bei gleicher
Leistung ist damit auch die Erwärmung stark
reduziert, wobei die Laufzeit der Räder verlängert
wird. Der seitliche Radiereffekt entfällt ganz.
Die Laufringe sind erneuerbar.
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Bei der weiteren Entwicklung zum Extremsport
können Laufringe mit Profil aufgezogen werden.
Das gleiche gilt auch für Spikes, wo die
Anwendung beim Speed-way oder im Eiskanal in
Frage kommt.
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Die Konstruktion der großen Räder erlaubt auch
große Radkappen ≙. Hier ist die Möglichkeit für ein
Marken-Zeichen, ein Werbe-Logo, Reflektoren,
Spiralmuster oder Speichen-Prägung. Die
Variabilität kennt hier keine Grenzen.
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Es ist das Ziel, die Konstruktion sowie das
gesamte Paket so leicht wie möglich zu halten, um
allen Ansprüchen gerecht zu werden. Sollte der
Sport, aus welchen Gründen auch immer, eine
schwere Ausführung verlangen, so ist die
Möglichkeit gegeben, im Mittelrohr einen
Bleikörper einzufüllen.
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Ansonsten bietet sich der Raum im Mittelrohr als
Verbandzeugmagazin an.
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Die Bedingungen für einen Selbst-Bau-Satz sind
erfüllt.
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Die Erfindung beansprucht den Patentschutz beim
V-Typ Roller-Skater auf:
Die Verwendung von großen Rädern in V-Stellung,
welche einen geringen Rollwiderstand haben.
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Die Räderpaare sind auf einem Mittelrohr durch
eine Achstraverse befestigt, und können nach der
jeweiligen Größe verstellt werden.
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Die doppelten Kugellager haben ein großes
Schmiermittel-Reservoir.
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Die Laufringe sind in verschiedenen Varianten
erneuerbar.
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Große Radkappen können gut sichtbare
Reflektions- und Werbelogos aufnehmen.
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4 große Stop- und Startstollen sind mehrseitig
verwendbar und ohne Werkzeug zu wechseln.
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Die auf dem Markt befindlichen Ski-Langlauf-
Schuhe finden hier Anwendung.
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Das Sportgerät kann als Selbst-Bausatz geliefert
werden, was beim Export vorteilhaft ist.