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DE1016069B - Kupplungsscheibe - Google Patents

Kupplungsscheibe

Info

Publication number
DE1016069B
DE1016069B DEG16925A DEG0016925A DE1016069B DE 1016069 B DE1016069 B DE 1016069B DE G16925 A DEG16925 A DE G16925A DE G0016925 A DEG0016925 A DE G0016925A DE 1016069 B DE1016069 B DE 1016069B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
clutch disc
sector
fingers
shaped friction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG16925A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Olaf Schjolin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Publication of DE1016069B publication Critical patent/DE1016069B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/60Clutching elements
    • F16D13/64Clutch-plates; Clutch-lamellae
    • F16D13/648Clutch-plates; Clutch-lamellae for clutches with multiple lamellae

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Kupplungsscheibe Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplungsscheibe mit sektorförmigen Reibbelägen auf beiden Seiten und einem radialen Schlitz zwischen den sektorförmigen Reibbelägen.
  • Es ist bei Kupplungsscheiben mit durch einen Schlitz: voneinander getrennten Segmenten vorgeschlagen worden, diese Segmente abwechselnd nach beiden Seiten auszubiegen, -so daß sie als Feder wirken. Dieser Vorschlag ist jedoch nicht für Kupplungsscheiben geeignet, die mit Reibbelägen versehen sind.
  • Bei einseitig mit- Reibbelägen versehenen Kupplungsscheiben hat man in den Kupplungsscheiben geführte, zusammendrückbare Gummipuffer vorgesehen, die beim Einrücken der Kupplung so weit zusammengedrückt werden, bis ihre. Stirnflächen mit den Oberflächen des Reibbelages fluchten. Federzungen zum Auseinanderdrücken der Platten beim Ausrücken arbeiten zwischen den Kupplungsscheiben. Bei Beginn des Einrückens der Kupplung kommen die Gummipuffer zuerst gegen die Antriebsscheibe zur Anlage, und die Federfinger werden leicht ausgebogen. Da nur die Stirnflächen gegen die Antriebsscheibe anliegen, ergibt sich eine unzulängliche Arbeitsweise. Danach werden die Gummipuffer zusammengedrückt, bis sich die beiden Kupplungsscheiben berühren. Es ergibt sich zwar ein weiches Einrücken der Kupplung, jedoch ist ein weiches .und schnelles Einrücken nicht zu erreichen. Dies ermöglicht aber die erfindungsgemäße Bauart, und zwar dadurch, daß durch zwei zu dem radialen Schlitz parallele Schlitze in der Kupplungsscheibe zwischen den sektorförmigen Reibbelägen ein Federfingerpaar gebildet wird, an dessen freien Enden auf einander gegenüberliegenden Seiten je ein Knopf vorgesehen ist, der bei ausgerückter Kupplung in axialer Richtung über die Reibbelagebene vorsteht.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung liegen die Federfingerpaare einander diametral gegenüber, wobei die einen Finger jedes Paares auf einer Parallelen zum Durchmesser der Kupplungsscheibe liegen und die Knöpfe auf der gleichen Seite sitzen. Weiterhin können bei den den Enden jedes sektorförmigen Reibbelags benachbarten federnden Fingern die Knöpfe auf der gleichen Seite angeordnet sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Kupplungsscheibe nach der Erfindung, Fig. 2 ein Teil der Kupplungsscheibe, in Richtung der Pfeile 2-2 der Fig. 1 gesehen, in größerem Maßstab, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Kupplungsscheibe und Fig. 4 ein Schnitt durch einen Teil einer Mehr-Scheibenkupplung mit Kupplungsscheiben nach der Erfindung.
  • Die Kupplungsscheibe 10 ist insbesondere für eine nasse Mehrscheibenkupplung 12 (Fig. 4) bestimmt, die zwei Paare von Kupplungsscheiben 10 enthält. Jedes Paar von Kupplungsscheiben steht mit einem besonderen Antriebszahnrad 14 in Verbindung. -Die beiden Kupplungsscheibenpaare sind durch eine Druckplatte 20 voneinander getrennt. Die Kupplungsscheiben jedes Paares sind voneinander durch schwimmende Abstandsplatten 22, 24 getrennt. Die ganze Einrichtung ist in einer Kammer 16 eines Schwungrades 18 untergebracht, durch die Schmier- und Kühlflüssigkeit strömt. Die Kupplungsscheiben 10 sind in Achsrichtung verschieblich, um mit dem Schwungrad 18 in Eingriff gebracht zu werden, was durch Verstellen der Druckplatte 20 in der einen oder anderen Richtung erfolgt.
  • Jede Kupplungsscheibe 10 besteht aus einer ringförmigen Platte 26, deren Innenrand mit keilförmigen Zähnen 28 versehen ist, die in Keilnuten an den Antriebsrädern 14 eingreifen. Die Platte 26 ist am äußeren Rand mit in Abstand voneinander liegenden Schlitzen versehen, die sechs Paare von im wesentlichen radialen, mit Abstand nebeneinanderliegenden Federfingern 30 bilden. Der zwischen den Federfingern jedes Paares liegende Schlitz ist radial gerichtet, und die außen neben den Federfingern liegenden Schlitze laufen parallel zu diesem mittleren Schlitz. Zwischen jedem Satz von Schlitzen und Federfingern ist der ringförmige Sektor 32 der Platte 26 auf beiden Seiten mit einem Reibbelag 34 bedeckt.
  • Jeder Federfinger 30 hat auf der einen Seite seines freien Endes einen Knopf 36. Ein kleines angesenktes Loch 38 im Federfinger 30 -nimmt einen Zapfen 40 des Knopfes 36 auf. Der Zapfen 40 wird in die Einsenkung so eingestanzt, daß sich eine glatte Oberfläche ergibt. Jeder Knopf 36 ist etwas höher als die Stärke des Reibbelages 34 auf der Seite der Platte 26, an der der Knopf vorsteht.
  • Die Federfinger 30 sind genügend lang, um ein leichtes Ausbiegen zu gestatten, wenn die Scheibe zum Andrücken der Reibflächen 34 bewegt wird. Sie sind aber genügend starr, um die Scheibe außer Eingriff zu bringen, wenn die Kupplung ausgerückt wird.
  • Die Federfinger 30 liegen nicht genau auf Radien der Kupplungsscheibe 10, sondern auf Parallelen zum Durchmesser. Die Knöpfe 36 an den freien Enden eines Federfingerpaares 30 sind auf einander gegenüberliegenden Seiten angeordnet. Die Federfingerpaare liegen einander diametral gegenüber und sind auf den Umfang der Kupplungsscheibe 10 gleichmäßig verteilt. Die Knöpfe 36 der auf einer Parallelen zum Durchmesser liegenden Federfinger sitzen auf der gleichen Seite der Kupplungsscheibe.
  • Der Reibbelag 34 ist mit ringförmigen Nuten 42 versehen, die das Ableiten der Flüssigkeit von den Reibflächen unterstützen sollen. Diese Flüssigkeit würde sonst versuchen, die Kupplungsscheiben 10 an den benachbarten Kupplungsteilen durch Kohäsion festzuhalten.
  • Die Betätigung der Kupplung ist folgende: Bei umlaufendem Schwungrad 18 und feststehenden Antriebsrädern 14 befindet sich die Druckplatte 20 in der mittleren Stellung. Die Knöpfe 36 an den Federfingern 30 ragen über die Oberfläche des Reibbelages 34 an jeder Seite jeder Kupplungsscheibe 10 hinaus und halten damit die Reibbeläge 34 außer Eingriff mit den ihnen benachbarten Teilen. Wird die Druckplatte 20 gegen das Schwungrad 18 und die Abstandsplatte 22 bewegt, so werden die Federfinger 30 der Kupplungsscheibe 10, die zwischen der Druckplatte 20, der Abstandsplatte 22 und dem Schwungrad 18 liegen, aus der Ebene der Kupplungsscheibe ausgebogen und erlauben das Zusammenwirken dieser Glieder mit den Reibbelägen 34 auf jeder Seite der Kupplungsscheibe. Wird die Druckplatte 20 zurückgeführt, so federn die Federfinger 30 zurück und unterstützen das Abdrücken der Kupplungsscheiben 10. Die Relativbewegung zwischen den Knöpfen 36 und den benachbarten Kupplungsgliedern verursacht ein Abwischen der Flüssigkeit zwischen diesen Gliedern und dem benachbarten Reibbelag, verursacht also eine schnelle Unterbrechung des Flüssigkeitsfilms. Hierdurch wird ein schnelles Ausrücken der Kupplung unter geringstem Schlupf erreicht.
  • Bei einer abgewandelten Bauart kann statt der Knöpfe 36 der Werkstoff der Federfinger 30 an ihren freien Enden aus der Ebene der Kupplungsscheibe 26 ausgebogen sein, so daß sich diese Enden in axialer Richtung über die Fläche des Reibbelages erstrecken. Auch bei dieser Ausführungsform wird der Werkstoff der Federfinger jedes Paares in zueinander entgegengesetzten Richtungen ausgebogen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kupplungsscheibe mit sektorförmigen Reib-Belägen auf beiden Seiten und einem radialen Schlitz zwischen den sektorförmigen Reibbelägen dadurch gekennzeichnet, daß durch zwei zu dem radialen Schlitz parallele Schlitze in der Kupplungsscheibe (26) zwischen den sektorförmigen Reibbelägen (34) ein Federfingerpaar (30) gebildet wird, an dessen freien Enden auf einander gegenüberliegenden Seiten je ein Knopf (36) vorgesehen ist, der bei ausgerückter Kupplung in axialer Richtung über die Reibbelagebene vorsteht.
  2. 2. Kupplungsscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federfingerpaare (30) einander diametral gegenüberliegen, wobei die; einen Finger jedes Paares auf einer Parallelen zum Durchmesser der Kupplungsscheibe (26) liegen und die Knöpfe (36) auf der gleichen Seite sitzen.
  3. 3. Kupplungsscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei den den Enden jedes sektorförmigen Reibbelags (34) benachbarten federnden Fingern (30) die Knöpfe (36) auf der gleichen Seite angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 413 794; britische Patentschrift Nr. 269 696; USA.-Patentschrift Nr. 2 201339.
DEG16925A 1954-04-26 1955-04-15 Kupplungsscheibe Pending DE1016069B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1016069XA 1954-04-26 1954-04-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1016069B true DE1016069B (de) 1957-09-19

Family

ID=22285528

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG16925A Pending DE1016069B (de) 1954-04-26 1955-04-15 Kupplungsscheibe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1016069B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2932009A1 (de) * 1979-08-07 1981-03-26 LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH, 77815 Bühl Reibungskupplung, insbesondere fuer kraftfahrzeuge
DE112009001177B4 (de) * 2008-05-12 2018-04-12 GM Global Technology Operations LLC (n. d. Ges. d. Staates Delaware) Scheibenkupplungsanordnung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE413794C (de) * 1922-09-21 1925-05-18 Rolls Royce Kupplungsscheibe
GB269696A (en) * 1926-02-03 1927-04-28 Francis Arthur Griffin Improvements in friction clutches
US2201339A (en) * 1937-01-22 1940-05-21 Gen Motors Corp Clutch driven plate

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