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DE10160485A1 - Verwendung von Kreatin und/oder einem seiner physiologisch geeigneten Derivate zur Prävention oder Linderung von nicht krankheitsbedingten Beeinträchtigungen und/oder Störungen der Muskelfunktion - Google Patents

Verwendung von Kreatin und/oder einem seiner physiologisch geeigneten Derivate zur Prävention oder Linderung von nicht krankheitsbedingten Beeinträchtigungen und/oder Störungen der Muskelfunktion

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Publication number
DE10160485A1
DE10160485A1 DE10160485A DE10160485A DE10160485A1 DE 10160485 A1 DE10160485 A1 DE 10160485A1 DE 10160485 A DE10160485 A DE 10160485A DE 10160485 A DE10160485 A DE 10160485A DE 10160485 A1 DE10160485 A1 DE 10160485A1
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DE
Germany
Prior art keywords
creatine
muscle
use according
disease
disorders
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10160485A
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English (en)
Inventor
Hans Schuhbauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Degussa GmbH filed Critical Degussa GmbH
Priority to DE10160485A priority Critical patent/DE10160485A1/de
Priority to PCT/EP2002/013809 priority patent/WO2003049729A1/de
Publication of DE10160485A1 publication Critical patent/DE10160485A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/185Acids; Anhydrides, halides or salts thereof, e.g. sulfur acids, imidic, hydrazonic or hydroximic acids
    • A61K31/19Carboxylic acids, e.g. valproic acid
    • A61K31/195Carboxylic acids, e.g. valproic acid having an amino group
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    • A61K31/198Alpha-amino acids, e.g. alanine or edetic acid [EDTA]
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    • A61P21/00Drugs for disorders of the muscular or neuromuscular system

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Abstract

Mit der Verwendung von Kreatin und/oder einem seiner physiologisch geeigneten Derivate können nicht krankheitsbedingte Beeinträchtigungen und/oder Störungen der Muskelfunktion, wie insbesondere Muskelkater, Muskelschwäche, Muskelkraftverlust und Muskelverspannungen,vermieden oder gelindert werden. Die in diesem Zusammenhang empfohlene Einzeldosis der Kreatin-Komponente sollte zwischen 10mg und 10g betragen und dabei eine empfohlene Tagesdosis zwischen 30mg und 30,0g berücksichtigen. Mit der erfindungsgemäßen Verwendung, insbesondere im Rahmen einer Ergänzungs- oder Kombinationstherapie, können die subjektiv z. T. sehr stark und einschränkend empfundenen, nicht krankheitsbedingten Muskelfunktionsstörungen verhindert oder deutlich vermindert werden.

Description

  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von Kreatin und/oder einem seiner physiologisch geeigneten Derivate zur Prävention oder Linderung von nicht krankheitsbedingten Beeinträchtigungen und/oder Störungen der Muskelfunktion.
  • Mit der Bezeichnung "nicht krankheitsbedingt" werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung sämtliche pathogenen oder pathologischen, aber auch alle altersbedingten Ereignisse ausgeschlossen, die zum einen unter den Fachbegriffen Myopathien, Dystrophien, Atrophien und Hypertrophien zusammenzufassen sind, zum anderen aber auch alle anderen die Muskelphysiologie oder Muskelfunktion betreffenden akuten oder chronischen Krankheits- oder Alterserscheinungen. Dabei sollen unter "Krankheit" alle Ereignisse und Syndrome verstanden werden, die nicht vorübergehend sondern persistierend und zumeist progressiv auftreten und/oder solche, die ohne gezielte therapeutische Maßnahmen zu massiven und bleibenden Beeinträchtigungen der Lebensqualität durch Veränderungen der Muskel- oder Muskelzellstruktur und/oder der Muskelfunktion führen.
  • Die nicht krankheitsbedingten Beeinträchtigungen und/oder Störungen der Muskelfunktion umfassen im Sinne der vorliegenden Erfindung somit alle den eben genannten oder äquivalenten Definitionen nicht zuzurechnenden, akut auftretende und akut ausschleichende Ereignisse, die die Muskel(zell-)struktur und/oder -funktion nicht nachhaltig verändern und die die Lebensqualität nicht dauerhaft beeinträchtigen. Die unter dieser Definition fallenden Symptome treten somit nur akut und vorübergehend auf, sie gehen nicht auf eine bereits veränderte oder sich zunehmend verschlechternde Muskel- oder Muskelzellstruktur und/oder Muskelfunktion zurück und es müssen auch keine möglicherweise intermittierenden aber kontinuierlichen Behandlungs- oder Therapiemaßnahmen durchgeführt werden.
  • Die möglichen Folgen von ungewohnten körperlichen Betätigungen im Rahmen von intensiven Kurzzeit- oder anhaltenden Dauerbelastungen treten in der Regel bei meist ungeübten oder untrainierten Personen auf, sie sind deshalb weit verbreitet und bestens bekannt.
  • Diese umgangssprachlich als "Muskelkater" bezeichneten Erscheinungen äußern sich insbesondere im Auftreten von Muskelschmerzen, vor allem in und um bewegte Körperpartien und üblicherweise 24 bis 48 Stunden nach der außergewöhnlichen muskulären Beanspruchung. Im englischen Sprachraum ist dafür der Begriff "delayed-onset muscle soreness" (DOMS) verbreitet, was mit dem "verspäteten Einsetzen von Muskelschmerzen" übersetzt werden kann und den typischerweise vom ursächlichen Ereignis zeitversetzten Beginn der Symptome trefflich beschreibt.
  • Aber auch Muskelschwäche, Muskelkraftverlust oder Schmerzereignisse als Folge einer Muskelüberlastung können mit einer derartigen extensiven Inanspruchnahme selektierter Muskelpartien einhergehen. Die Schwere solcher Muskelschmerzen ist dabei neben der rein subjektiven Empfindung auch abhängig von der Intensität und Dauer der vorangegangenen Belastung, von der Art der Muskelarbeit sowie vom Alter und dem Trainingszustand der betroffenen Person.
  • Auch wenn populärwissenschaftlich vielfach eine lokale Übersäuerung der betroffenen Körperteile durch eine erhöhte Akkumulierung von Milchsäure in Folge anaeroben Glukoseabbaus dafür verantwortlich gemacht wird, sieht der Fachmann die Ursache für "Muskelkater" und dessen verwandte oder begleitende Symptome vielmehr in der Schädigung von Myofibrillen und der nicht-kontraktilen Muskelelemente auf zellulärer Ebene (multiple Mikrofaserrisse) mit einer lokalen Ödembildung und Entzündung der entsprechenden Stellen als Folgereaktion. Die betroffene Muskulatur ist nicht zuletzt aus diesem Grund in ihrer Funktion und Belastbarkeit für einen längeren Zeitraum eingeschränkt; eine Belastung während dieser Phase sollte vermieden werden. Gerade letzteres ist aber in vielen Fällen nicht möglich. Darüber hinaus findet die zur Verhütung von Muskelkater empfohlene Vermeidung eines abrupten Beginns und/oder drastischer Intensitätssteigerungen bei körperlichen Aktivitäten vielfach keine Beachtung.
  • Gerade ältere und/oder untrainierte Personen leiden häufig in besonderem Maße unter den Folgen einer gesteigerten exzentrischen (bremsenden) oder isometrischen (andauernden) Belastung. Die Struktur der Bevölkerungspyramide und der weit verbreitete sedative Lebensstil, der eine regelmäßige körperliche Betätigung meidet und so die durchschnittliche körperliche Betätigung drastisch reduziert, sorgen für eine massive Verbreitung derartiger Muskelschmerzen insbesondere in der westlichen Welt.
  • Aber auch Spitzensportler im aktiven Trainingszustand können von diesen negativen Effekten betroffen sein, insbesondere dann, wenn Art, Intensität und Zeitraum der Belastung das ansonsten gewohnte Maß signifikant übersteigen.
  • Zur Behandlung derartiger Muskelschmerzen werden im allgemeinen Maßnahmen empfohlen, die durchblutungsfördernd wirken oder allgemein zur Stärkung der körperlichen Regenerationsmechanismen beitragen sollen. Im Besonderen wird zu einer leichten Weiterbewegung der betroffenen Muskulatur und zur Wärmeeinwirkung auf die entsprechenden Körperpartien, bspw. durch heiße Wannenbäder oder wiederholte Saunaaufenthalte geraten. Auch Massagen oder leichte Gymnastik sind weit verbreitet, während ausgedehnte aufwärmende Maßnahmen, z. B. in Form von Dehnen, Strecken oder langsam nachlassenden Bewegungen (z. B. "cool down" in Form von Auslaufen oder Austraben) nach der eigentlichen Belastung offensichtlich keinen oder einen nur geringen Effekt auf Ausbildung und Entwicklung eines "Muskelkaters" zu haben scheinen.
  • Die Supplementierung mit Kreatin als Hilfsmittel zur Herbeiführung von ergogenen (kraftsteigernden) Wirkungen ist ausführlich beschrieben (vgl. z. B. Physiol. Rev. 2000, 80, 1107, und die darin zitierten Literaturstellen 1, 46, 103, 128, 225, 305, 336, 441, 583, 627, 674, 829, 911, 913, 952, 1038, 1041, 1106). Darin wird aber lediglich die positive Wirkung von Kreatin auf die Steigerung der Muskelkraftleistung und die Stimulierung von Muskelwachstum, vor allem während hochintensiver Kurzzeit-Belastungen mit Wiederholungen sowie in Übungen von mittlerer Dauer vermerkt. Darüber hinaus existieren auch anekdotische Hinweise darauf, dass eine orale Kreatin-Supplementierung auch die Substratverwertung und Leistungsfähigkeit während ausgedehnteren submaximalen Belastungen zu steigern vermag (Clin. Sci. (ENGLAND) 1994, 87, 707). Ein Bezug zu vorbeugenden oder lindernden Effekten von Kreatin bzgl. Muskelschmerz oder Muskelkater fehlt in diesen den Stand der Technik umfassend wiedergebenden Literaturstellen dagegen völlig.
  • Die WO 2001/28 360 schildert ein Nahrungsmittelprodukt aus Galaktose, Kreatin und einer fakultativen dritten Komponente als ergogenes Hilfsmittel bei sportlicher Betätigung, wobei der Vorteil des Produkts auf der Beibehaltung oder Steigerung der Glykogenspeicher und der Glukoseverfügbarkeit beruhen soll und wonach seine Einnahme die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Athleten steigert sowie eine Kurzzeit- Energiezufuhr unter anaeroben und aeroben Bedingungen bewirkt.
  • Im US-Patent 6,193,973 wird ein Nahrungsmittelzusatz in Form einer Kombination von Kreatin mit Ginseng und Astragalus sowie ggf. Glutamin beschrieben, der den Muskelzuwachs, die Muskelstärke und den Muskelkraftanstieg fördert. Darüber hinaus können laut US 6,114,379 Chelate von Kreatin mit Metallen wie z. B. Magnesium, Calcium, Kupfer, Zink oder Eisen als Nahrungsmittel-Supplement bei intensiven Kurzzeitbelastungen körperliche Ermüdungserscheinungen lindern und die Erholungsphase verkürzen.
  • In "Medicine and Science in Sports and Exercise" (1999, 31, 1147) wurde der Effekt der Kreatinzufuhr in Verbindung mit einem Gegendruck-Training ("resistance training") auf die muskuläre Kreatin-Akkumulation sowie Muskelfaser-Hypertrophie untersucht, wobei die fettfreie Muskelmasse, die physische Leistungsfähigkeit sowie die Muskelmorphologie gegenüber dem Placebo verbessert wurden.
  • Verschiedene muskuläre Erkrankungen (Dystrophien, Atrophien, Myopathien) gehen mit erniedrigten intrazellulären Kreatinkorizentrationen einher; die Behandlung dieser Erkrankungen mittels oraler Kreatin- Supplementierung wurde daher vorgeschlagen (Medical Hypotheses 1998, 51, 333). DE-OS 198 30 768 beschreibt einen Kreatin und Liponsäure sowie eine Reihe anderer Komponenten enthaltenden medizinischen Tee zur Behandlung der muskulären Dystrophie. WO 00/10 408 beschreibt die Herstellung von Nahrungsmittelzusätzen mit Liponsäure und Kreatin mit einer dritten Komponente (vorzugsweise Dextrose) für Athleten zur Steigerung von individueller Stärke und Muskelgröße. US 6,277,842 bezeichnet die Zufuhr von L-Carnitin, Chrompikolinat, Coenzym Q10, Kreatin, Liponsäure, Niacin, Pyruvat, Riboflavin, und Thiamin als Voraussetzung für eine Körpergewichtsabnahme und Fettanteilsreduzierung. EP-A 1 002 532 beschreibt die Verwendung von Kreatin oder Kreatin-Analoga zur Behandlung von Muskelatrophien, die auf durch Alter oder Krankheit bedingte Immobilisierung oder auf eine eingeschränkte physische Aktivität zurückzuführen sind, insbesondere zur Wiederherstellung von Muskelmasse während des Rehabilitationstrainings.
  • Gemäss Diabetes (2001), 50(1), 18-23, verhindert eine orale Kreatin- Supplementierung den Rückgang des Gehalts von muskulärem GLUT4- Protein im Fuß während einer zweiwöchigen Immobilisierungsphase und steigert den Gehalt während der anschließenden Rehabilitationsphase. Eine topische Darreichungsform von Kreatin in Form einer Salbe kann laut WO 96/33 707 zur Steigerung der muskulären Effizienz bei Patienten in der Rehabilitationsphase verwendet werden.
  • Des Weiteren sind in "Creatine: the power supplement" (M. H. Williams, R. B. Kreider, J. D. Branch, Human Kinetics, Champaign 1999) eine Vielzahl von kommentierten Studien zu finden, mit deren Hilfe der ergogene, also kraftfördernde Nutzen von Kreatin belegt werden kann (Seite 11). Die Auswirkung von Kreatin auf die athletische Leistung wird darin als "sehr hilfreich" (Seite 9) beschrieben, insbesondere für einmalige (Sprints) oder wiederholte hochintensive Kurzzeitbelastungen, gegebenenfalls aber auch in weniger intensiven länger andauernden anaeroben Übungsschüben (Seiten 34 und 41) sowie Sportarten mit Widerstandsleistung (z. B. Gewichtsheben). Phosphokreatin kann durch seine puffernde, eine pH-Absenkung vermeidende Wirkung auf das Muskelgewebe Ermüdungserscheinungen ("fatigue") verzögern (Seite 23). Kreatin- Supplementierung wiederum kann durch Erhöhung der Phosphokreatin- Verfügbarkeit, durch Erhöhung der Phosphokreatin-Wiedersynthese, durch eine Verringerung der Muskel-Übersäuerung, durch Steigerung des oxidativen Metabolismus, durch Ermöglichung einer höheren Trainings- Belastung ("training load") und/oder durch eine Steigerung der insbesondere fettfreien Körpermasse einer Ermüdung von Muskeln vorbeugen (Seite 39 ff). Schließlich wird Kreatin als geeignet angesehen, um Kraftanstrengungen beibehalten zu können (Seite 108), zur Steigerung des Durchhaltevermögens in Trainingsübungen (Seite 155) sowie zur vorteilhaften Einflussnahme bei Intervalltrainingseinheiten (Seite 156).
  • Alle bislang gemäß Stand der Technik beschriebenen Verwendungszwecke von Kreatin bzw. einer seiner Vorläuferverbindungen oder Metaboliten beziehen sich somit ausschließlich entweder auf die Behandlung von persistierenden oder progressiven Erkrankungen des Muskelapparates, des Muskels, seiner Fasern oder Zellen oder aber auf die Verabreichung von Kreatin-Derivaten zumeist als Nahrungsergänzungsmittel zur nachhaltigen Vermehrung der Muskelmasse, zur kurzzeitigen Steigerung der Leistungsfähigkeit oder zur Erhöhung der Toleranzgrenze bei Ermüdungserscheinungen, wobei die Verabreichung stets in mehreren, sich wiederholenden Einzeldosen und über einen "Anflutungszeitraum" hinweg erfolgt, um so im Gewebe ein bestimmtes Kreatinniveau einzustellen.
  • Zusammenhänge zwischen der Verabreichung von Kreatin und subjektiv empfundenen vorübergehenden Störungen oder Beeinträchtigungen des Muskelapparates, von Muskelfasern oder Muskelzellen sowie ihrer Funktionen, die sich hinsichtlich der Ursachen, der Genese und der Physiologie deutlich von den für die Gabe von Kreatin bekannten krankheitsbedingten Muskelfunktionsstörungen unterscheiden, wurden bislang allerdings nicht beschrieben.
  • Formulierungshilfsmittel als Füllstoffe Oxide von Magnesium, Aluminium, Silicium oder Titan, mikrokristalline Cellulose und Cellulosepulver, Stärken und deren Derivate (bspw. Maltadextrine), Lactose, Mannit und Calciumdiphosphat; als Schmiermittel sind Stearate von Aluminium und Calcium ebenso geeignet wie Talkum oder Silikone; als Fließmittel kommen Magnesiumstearat, kolloidales Siliciumdioxid, Talkum oder Aerosil, als Weichmacher niedermolekulare Polyalkylenoxide, niedermolekulare organische Weichmacher, wie Glyzerin, Pentaerythrit, Glyzerinmonoacetat, -diacetat oder -triacetat, Propylenglykol, Sorbit oder Na-Diethylsulfonsuccinat, als Farbstoffe Azofarbstoffe, (an-)organische Pigmente oder natürliche Farbmittel oder sonstige übliche Hilfsstoffe wie Zucker(-alkohole), Polymere, Phosphate, Aromastoffe und Tenside in Frage. Diese Formulierungshilfsmittel können im Bedarfsfall einzeln oder in beliebigen Kombinationen in einem Gesamtanteil zwischen 0,05 und 90 Gew.-% und insbesondere zwischen 1,0 und 50 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Darreichungsform enthalten sein.
  • Schließlich berücksichtigt die vorliegende Erfindung auch die Verwendung der Kreatin-Komponente in wässrigen Lösungen, Gelen, halbfesten Darreichungsformen, festen Lösungen, in Getränken, Brause- oder Instantpulvern, Tabletten, Dragees, Puddings, Joghurts oder Riegeln. Diese Auflistung gibt lediglich die besonders geeigneten Darreichungsformen wieder. Andere Formen wie bspw. Pflaster, Verbände, Lutschpastillen, Sprays usw. sind aber genauso geeignet.
  • Aufgrund der völlig unkomplizierten Art der Verabreichung und besonders aufgrund der guten Verträglichkeit des Kreatins sieht die Erfindung die bevorzugte Verwendung der Kreatin-Komponente im Rahmen einer Ergänzungs- oder Kombinationstherapie vor. Möglich ist aber auch eine entsprechende unterstützende Verwendung bspw. bei therapeutischen Maßnahmen während der Heilung, Rekonvaleszenz, Remission oder Regeneration nach offenen oder geschlossenen Frakturen der Grade 1 bis 4 im Rahmen von Reposition, Retention, Ruhigstellung, Ergotherapie oder Krankengymnastik.
  • Für die vorliegende Erfindung hat sich somit die Aufgabe gestellt, eine neue Verwendungsmöglichkeit von Kreatin und/oder einem seiner physiologisch geeigneten Derivate im Hinblick auf den Muskelapparat bereitzustellen.
  • Gelöst wurde diese Aufgabe durch die Verwendung von Kreatin und/oder einem seiner physiologisch geeigneten Derivate zur Prävention oder Linderung von nicht krankheitsbedingten Beeinträchtigungen und/oder Störungen der Muskelfunktion.
  • Überraschend hat sich nun herausgestellt, dass durch die bereits hinlänglich gut bekannte Verabreichung von Kreatin-Derivaten auch Symptome im Bereich des Muskelapparats vermieden oder drastisch gelindert werden können, die nicht auf eine Krankheit zurückzuführen oder damit verbunden sind, sondern bei denen es sich zumeist um eher subjektiv empfundene Beeinträchtigungen oder Störungen der Muskelfunktion handelt, die vorübergehend und ohne Spät- oder Begleitfolgen auftreten, deren Ausprägungen vielfach von der individuellen Prädisposition des Betroffenen abhängen und die meist von Schmerzempfindungen begleitet werden. Dass die positiven Auswirkungen mit der Verabreichung von Kreatin-Derivaten selbst mit Hilfe von Einzelgaben erreicht werden können, war aufgrund der bislang bekannten Wirkungsweise des Kreatins bspw. durch eine Vermehrung der Muskelmasse nicht zu erwarten.
  • Die erfindungsgemäße Verwendung der Kreatin(-Derivate) empfiehlt sich besondere bei Muskelkater, Muskelschwäche, Muskelkraftverlust, Muskelüberlastung oder Muskelschmerzen, besonders bevorzugt mit verspätetem Einsetzen ("delayed-onset muscle soreness"; DOMS), aber auch bei Muskelzittern (Tremor), Muskelzuckungen (Myoklonien), spontanen Muskelkontraktionen (Myokymien), Muskelverhärtungen oder Muskelhärte (Myogelose), Muskelprellungen, bei Muskelbruch (Hernie, Myozele), Muskelschwiele, Muskelsteifheit (Rigor), Muskelverspannungen, diffusen oder lokalisierten Myalgien (insbesondere der Kopfmuskulatur mit ggf. Kopfschmerzen), Myastheniesyndrom, bei mechanisch oder chemisch bedingten Muskelentzündungen oder bei Muskelverknöcherungen (Myositis), Muskelmetaplasien, Muskelerschlaffung (Parese), Muskelparalyse oder Muskelplegie und allen damit assoziierten oder assoziierbaren Symptomen.
  • Ähnlich breit wie die unter der Bezeichnung "nicht krankheitsbedingte Beeinträchtigungen oder Störungen" zusammenfassbaren Symptome ist auch das Spektrum der zu deren Vorbeugung oder Linderung im Rahmen der vorliegenden Erfindung bevorzugt zu verwendenden Kreatin- Komponenten. So sind insbesondere folgende Verbindungen geeignet: Kreatin, Kreatinmonohydrat, Kreatinin, Dikreatin, Kreatinascorbate der Formel (Kreatin)x(Ascorbat)y(H2O)n mit x = 1 bis 100, y = 1 bis 100 und n = 0 bis 20, Kreatindihydroascorbat, Kreatin-Citronensäure-Verbindungen im molaren Verhältnis 1 : 1 bis 3 : 1, Kreatin-α-ketoglutarat, Kreatinpyruvate der Formel (Kreatin)x(Pyruvat)y(H2O)n mit x = 1 bis 100, y = 1 bis 10 und n = 0 bis 10, Kreatinphosphat, Phosphokreatin, Kreatinacetat, Kreatinmaleat, Kreatinmalat, Kreatinfumarat, Kreatingluconat, Kreatinformiat, Kreatinaspartat, Kreatinphosphoenolpyruvat, Kreatinfolat, Kreatindihydrolipoat oder Kreatinlipoat oder beliebige Mischungen daraus. Selbstverständlich können auch alle anderen geeigneten und physiologisch verträglichen Kreatin-Derivate dem Erfindungsgedanken folgend eingesetzt werden.
  • Da die erfindungsgemäße Verwendung der Kreatin-Derivate zumeist in Selbstmedikation erfolgt und die entsprechend subjektiv empfundenen Störungen oder Beeinträchtigungen der Muskelfunktion sehr individuell ausgeprägt sind, berücksichtigt die vorliegende Erfindung Einzeldosen der Kreatin-Komponente, die zwischen 10 mg und 10,0 g, vorzugsweise zwischen 1,0 und 5,0 g liegen. Es kann aber auch zweckdienlich sein, die Einzeldosen unter einer Tagesdosis zu summieren, für die Kreatin-Mengen zwischen 30 mg und 30,0 g und vorzugsweise zwischen 3,0 und 15,0 g empfohlen werden. Wesentlich nicht nur in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die erfindungsgemäße Verwendung prophylaktisch, also vorbeugend erfolgt oder aber zum Zweck der Linderung bereits sich manifestierender nicht krankheitsbedingter Beeinträchtigungen oder Störungen der Muskelfunktion. Die Verwendung gemäß Erfindung ist somit immer an eine definierte und zeitlich begrenzt auftretende, muskelbelastende Maßnahme gekoppelt.
  • Die vorliegende Erfindung berücksichtigt aber auch neben der Verabreichung der Kreatin-Komponente als Monopräparat entsprechende Darreichungsformen, welche die Kreatin-Komponente in Anteilen von 1,0 bis 95,0 Gew.-%, bevorzugt in Anteilen von 5,0 bis 90,0 Gew.-% und besonders bevorzugt in Anteilen von 25,0 bis 85,0 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Darreichungsform, enthalten.
  • Alle im vorliegenden Zusammenhang genannten Dosen oder Anteile der Kreatin-Komponente beziehen sich auf reines Kreatin. Dies bedeutet, dass bei der Verwendung von Kreatin-Derivaten die angegebenen Mengen der Dosierungen denen des freien Kreatin entsprechen und damit dem veränderten Molekulargewicht angepasst werden müssen.
  • Unabhängig davon, ob die Kreatin-Komponente allein oder in Kombination mit anderen geeigneten Komponenten verabreicht wird, haben sich im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verwendungszweck insbesondere perorale, dermale, parenterale, enterale, rektale, vaginale oder lokale (topische) Applikationszwecke als geeignet gezeigt.
  • Berücksichtigt wird von der Erfindung aber auch, dass die Kreatin- Komponente in Darreichungsformen eingesetzt wird, die Füllstoffe, Schmiermittel, Fließhilfsmittel, Formentrennmittel, Weichmacher, Treibmittel, Stabilisatoren, Farbstoffe, Streckmittel, Bindemittel, Sprengmittel, Netzmittel, Fließmittel, Gegenklebemittel oder Mischungen daraus enthalten, wodurch die Applikationsvielfalt zusätzlich gesteigert wird. Für bestimmte Darreichungsformen, die für die erfindungsgemäße Anwendung besonders geeignet sind, können also auch die üblichen Formulierungshilfsmittel verwendet werden, die dann allerdings nur als zusätzliche fakultative Komponenten anzusehen sind. In Frage kommen hierbei aus dem breiten Spektrum aller möglichen geeigneten Zusammenfassend ist festzustellen, dass mit der vorliegenden Erfindung die bereits bekannten Einsatzmöglichkeiten von Kreatin im Hinblick auf den Muskelapparat eine vorteilhafte und aufgrund einer offensichtlich abweichenden Wirkungsweise des Kreatins nicht vorhersehbare Ergänzung erfahren.
  • Die aufgeführten Beispiele verdeutlichen wesentliche Vorteile der erfindungsgemäßen Verwendung von Kreatin oder einem seiner geeigneten Derivate.
  • Beispiele Beispiel 1
  • 32 gesunde, untrainierte Personen (18 m, 14 w) wurden randomisiert in vier Gruppen mit je n = 8 eingeteilt. Allen vier Gruppen wurde die Erzeugung einer Überlastung der Arm-Muskulatur durch definierte, negativdynamische Arbeit (20% der isometrischen Maximalkraft über 45 min) auferlegt. Gruppeneinteilung:
    Gruppe 1: Supplementierung mit 4 g Kreatinmonohydrat 30 min vor, mit Placebo 30 min nach der Belastung.
    Gruppe 2: Supplementierung mit Placebo 30 min vor, mit 4 g Kreatinmonohydrat 30 min nach der Belastung.
    Gruppe 3: Supplementierung mit je 4 g Kreatinmonohydrat 30 min vor und 30 min nach der Belastung.
    Gruppe 4 (Kontrollgruppe): Supplementierung mit Placebo 30 min vor und 30 min nach der Belastung.
  • Alle Messungen und Befragungen erfolgten ein- bis zweimal pro Tag und einen Tag vor bis drei Tage nach der induzierten Muskelüberlastung.
  • Ergebnisse
    • - physiologische Parameter: Die Gruppen 1 bis 3 wiesen im Vergleich zur Kontrollgruppe 4 keine signifikant verschiedenen Serumspiegel von Kreatinkinase, Alanin-Aminotransferase und Aspartat-Aminotransferase auf; dies steht in Übereinstimmung mit Literaturbefunden (Williams, Kreider and Branch, "Creatine: the power supplement", Champaign 1999, und darin zitierte Literatur).
    • - Muskelschmerzempfindung: Die Probanden der Gruppen 1 bis 3 schätzten das Ausmaß des Muskelschmerzes anhand einer subjektiven Skala von 1 (geringer Grad) bis 10 (hoher Grad) durchschnittlich signifikant geringer ein als die Kontrollgruppe 4 (G1: 6; G2: 5; G3: 3; G4: 8).
    • - Zeitlicher Verlauf der Maximalkraft: Die Probanden der Gruppen 1 bis 3 wiesen gegenüber der Kontrollgruppe 4 eine signifikant kleinere Verringerung der isometrischen Maximalkraft auf. Dies ist wiederum in Übereinstimmung mit der überwiegenden Teil der Literaturbefunde (Williams, Kreider and Branch, "Creatine: the power supplement", Champaign 1999, und darin zitierte Literatur).
    Beispiel 2
  • 18 gesunde, männliche und untrainierte Personen wurden randomisiert in zwei Gruppen mit je n = 9 eingeteilt. Beide Gruppen sollten an einem elektronischen Fahrradergometer solange wie möglich eine vorgegebene Leistung (170 ± 25 W) erreichen und halten; die erzielte Zeit wurde festgehalten. Zwei Tage nach der ersten Belastung wurde dieselbe Übung wiederholt. Gruppeneinteilung:
    Gruppe 1: Supplementierung mit je 6 g Kreatinmonohydrat 60 min vor jeder Belastung.
    Gruppe 2 (Kontrollgruppe): Supplementierung mit Placebo 60 min vor jeder Belastung.
  • Alle Messungen und Befragungen erfolgten ein- bis zweimal pro Tag und einen Tag vor der ersten bis drei Tage nach der letzten Belastung.
  • Ergebnisse
    • - physiologische Parameter: Die Gruppe 1 wies im Vergleich zur Kontrollgruppe 2 einen geringfügigen Anstieg des Serumspiegels von Kreatinkinase auf, insbesondere nach der zweiten Belastung. Ähnliche Befunde finden sich in Medicine Sci. Sports Exercise 1998, 30, 73 sowie in FASEB J. 1996, 10, A791.
    • - Muskelschmerzempfindung: Die Probanden der Gruppe 1 schätzten das Ausmaß des Muskelschmerzes anhand einer subjektiven Skala von 1 (geringer Grad) bis 10 (hoher Grad) durchschnittlich signifikant geringer ein als die Kontrollgruppe 2, insbesondere nach der zweiten Belastung (Belastung 1: G1: 5; G2: 7. Belastung 2: G1: 3; G2: 8).
    • - mittlere Ausdauer: Die Probanden der Gruppe 1 wiesen gegenüber der Kontrollgruppe 2 eine signifikant größere mittlere Ausdauer auf. Der Unterschied vergrößerte sich von der ersten auf die zweite Belastungseinheit. Die Zahl der Ausfälle innerhalb der ersten zwanzig Minuten jeder Belastungseinheit war in Gruppe 1 (n = 1 bzw. 2) deutlich geringer als in der Kontrollgruppe 2 (n = 3 bzw. 5). Dies ist wiederum in Übereinstimmung mit der überwiegenden Teil der Literaturbefunde (Williams, Kreider and Branch, "Creatine: the power supplement", Champaign 1999, und darin zitierte Literatur).

Claims (10)

1. Verwendung von Kreatin und/oder einem seiner physiologisch geeigneten Derivate zur Prävention oder Linderung von nicht krankheitsbedingten Beeinträchtigungen und/oder Störungen der Muskelfunktion.
2. Verwendung nach Anspruch 1 bei Muskelkater, Muskelschwäche, Muskelkraftverlust, Muskelüberlastung oder Muskelschmerzen, besonders bevorzugt mit verspätetem Einsetzen ("delayed-onset muscle soreness", DOMS), Muskelzittern (Tremor), Muskelzuckungen (Myoklonien), spontanen Muskelkontraktionen (Myokymien), Muskelverhärtungen oder Muskelhärte (Myogelose), Muskelprellungen, Muskelbruch (Hernie, Myozele), Muskelschwiele, Muskelsteifheit (Rigor), Muskelverspannungen, diffusen oder lokalisierten Myalgien (insbesondere der Kopfmuskulatur mit ggf. Kopfschmerzen), Myastheniesyndrom, mechanisch oder chemisch bedingten Muskelentzündungen oder Muskelverknöcherung (Myositis), Muskelmetaplasien, Muskelerschlaffung (Parese), Muskelparalyse oder Muskelplegie und assoziierten Symptomen.
3. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Kreatin-Derivat Kreatinmonohydrat, Kreatinin, Dikreatin, Kreatinascorbate der Formel (Kreatin)x(Ascorbat)y(H2O)n mit x = 1 bis 100, y = 1 bis 100 und n = 0 bis 20, Kreatindihydroascorbat, Kreatin-Citronensäure-Verbindungen im molaren Verhältnis 1 : 1 bis 3 : 1, Kreatin-α-ketoglutarat, Kreatinpyruvate der Formel (Kreatin)x(Pyruvat)y(H2O)n mit x = 1 bis 100, y = 1 bis 10 und n = 0 bis 10, Kreatinphosphat, Phosphokreatin, Kreatinacetat, Kreatinmaleat, Kreatinmalat, Kreatinfumarat, Kreatingluconat, Kreatinformiat, Kreatinaspartat, Kreatinphosphopenolpyruvat, Kreatinfolat, Kreatindihydrolipoat oder Kreatinlipoat oder Mischungen daraus eingesetzt werden.
4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 in einer Einzeldosis zwischen 10 mg und 10,0 g, vorzugsweise zwischen 1,0 und 5,0 g.
5. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 in einer Tagesdosis zwischen 30 mg und 30,0 g, vorzugsweise zwischen 3,0 und 15,0 g.
6. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 in Darreichungsformen, welche die Kreatin-Komponente in Anteilen von 1,0 bis 95,0 Gew.-%, bevorzugt in Anteilen von 5,0 bis 90,0 Gew.-% und besonders bevorzugt in Anteilen von 25,0 bis 85,0 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Darreichungsform, enthalten.
7. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 zu peroralen, dermalen, parenteralen, enteralen, rektalen, vaginalen oder lokalen (topischen) Applikationszwecken.
8. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreatin-Komponente in Darreichungsformen eingesetzt wird, die Füllstoffe, Schmiermittel, Fließhilfsmittel, Formentrennmittel, Weichmacher, Treibmittel, Stabilisatoren, Farbstoffe, Streckmittel, Bindemittel, Sprengmittel, Netzmittel, Fließmittel, Gegenklebemittel oder Mischungen daraus enthalten.
9. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 in wässrigen Lösungen, Gelen, halbfesten Darreichungsformen, festen Lösungen, in Getränken, Brause- oder Instantpulvern, Tabletten, Dragees, Puddings, Joghurts oder Riegeln.
10. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 im Rahmen einer Ergänzungs- oder Kombinationstherapie.
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