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DE1015921B - Schaltungsanordnung zur Bestimmung des durch Fehlerstellen eines Kabels hervorgerufenen Mitflusses - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Bestimmung des durch Fehlerstellen eines Kabels hervorgerufenen Mitflusses

Info

Publication number
DE1015921B
DE1015921B DES31625A DES0031625A DE1015921B DE 1015921 B DE1015921 B DE 1015921B DE S31625 A DES31625 A DE S31625A DE S0031625 A DES0031625 A DE S0031625A DE 1015921 B DE1015921 B DE 1015921B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
frequency
circuit arrangement
faults
determining
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES31625A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Georg Thilo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES31625A priority Critical patent/DE1015921B/de
Publication of DE1015921B publication Critical patent/DE1015921B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/08Locating faults in cables, transmission lines, or networks
    • G01R31/11Locating faults in cables, transmission lines, or networks using pulse reflection methods

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Bestimmung des durch Fehlerstellen eines Kabels hervorgerufenen Mitflusses Fabrikmäßig hergestellte Kabel unterscheiden sich von ihren idealen Typen dadurch, daß sie Fehlerstellen aufweisen. Da solch eine Fehlerstelle, auch Stoßstelle genannt, für eine elektrische Welle eine Reflexionsstelle darstellt, entsteht ein sogenannter Rückfluß, und bei mehr als einer Stoßstelle, wobei die Kabelenden auch als solche wirken können, entsteht durch doppelte oder auch mehrfache Reflexion ein sogenannter Nilit fluß. Wenn die Ausbreitungsgeschwindigkeit der elektrischen Welle in diesem Kabel bekannt ist, kann aus der in das Kabel eingespeisten Welle und aus ihrem durch die Stoßstellen verursachten Rückfluß auf die Entfernung des Fehlerortes vom Kabelanfang geschlossen werden.
  • Es ist bekannt, zur Bestimmung des Fehlerortes einen sogenannten Echoimpulsmesser zu verwenden; hierbei wird ein elektrischer Impuls definierter Form, Länge und Folge in das Kabel eingespeist. Der in das Kabel eingespeiste Impuls einerseits und der von der Fehlerstelle des Kabels hervorgerufene reflektierte Anteil des Impulses andererseits werden, letzterer erst nach genügend hoher Verstärkung, auf dem Schirm einer Braunschen Röhre miteinander verglichen, wobei die entweder an dem Bildschirm der Braunschen Röhre oder direkt an einem Phasenschieber abzulesende Phasenverschiebung ein ÄIaß für die Entfernung des Fehlerortes vom Kabelanfang darstellt.
  • Verfahren zur Bestimmung des Fehlerortes von Kabeln, die nach obigem Prinzip arbeiten, haben den Nachteil, daß sie nur für kurze Kabellängen, in der Größenordnung von einigen Fabrikationslängen verwendet werden können. Bei größer werdenden Kabellängen lassen solche Verfahren auf Grund von Laufzeitverzerrungen und Leitungsdämpfung eine einigermaßen brauchbare Fehlerortangabe unmöglich werden, da Örtsangaben zu ungenau werden.
  • Bei Verfahren zur Messung des durch Fehlerstellen eines Kabels hervorgerufenen Rückflusses ist es außerdem bekannt, der das Kabel speisenden, von einem Impulsgenerator gelieferten Spannung die Spannung des von den Fehlerstellen im Kabel hervorgerufenen Rückflusses zu überlagern und einen Entzerrer vorzusehen, der die sich mit der Entfernung längs des Kabels ändernde Kabeldämpfung ausgleicht und gleichzeitig einem Niederfrequenzverstärker einen vorgeschriebenen Frequenzgang aufprägt.
  • Andererseits sind Verfahren zur Bestimmung des durch Fehlerstellen eines Kabels hervorgerufenen NIitflusses bekannt, bei denen auf Grund der am Kabelanfang eingespeisten, konstante Amplitude und sich in Abhängigkeit von der Zeit in bestimmten Grenzen periodisch, z. B. nach einer Dreiecksfunktion, ändernde Frequenz besitzenden Spannung die je einer Fehlenstelle entsprechende Differenzfrequenz in einer am Kabelende angeordneten Überlagerungseinrichtung aus den am Kabelende auftretenden Frequenzen ermittelt wird. 5Iit solch einem Verfahren kann man den Abstand von Impedanzunregelmäßigkeiten messen.
  • Es wird dabei mit einem veränderlichen Zwischenfrequenzfilter die solch einem Abstand entsprechende Differenzfrequenz herausgesiebt und sodann zur Anzeige gebracht.
  • Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung zur Bestimmung des durch Fehlerstellen eines Kabels hervorgerufenen Mitflusses, bei der am Eingang des zu prüfenden und mit seinem Wellenwiderstand abgeschlossenen Kabels ein eine Spannung konstanter Amplitude und sich in Abhängigkeit von der Zeit in bestimmten Grenzen periodisch, z. B. nach einer Dreiecks- oder Sägezahnfunktion, ändernder Frequenz aufweisender Generator angeordnet ist und unter Verwendung eines am Kabelausgang angeordneten Hochfrequenzverstärkers neben einer Meß- und einer trnberlagerungseinrichtung, die die von den Fehlerstellen des Kabels hervorgerufenen Differenzfrequenzen aus den am Kabelende auftretenden Frequenzen ermittelt, ist dadurch gekennzeichnet, daß die am Kabelende angeordnete Meßeinrichtung wenigstens einen eine Anzeigevorrichtung besitzenden Frequenzanalysator enthält, vor dem sich ein Niederfrequenzverstärker befindet, dem ein die mit der Entfernung längs des Kabels ändernde Kabeldämpfung ausgleichender und gleichzeitig dem Niederfrequenzverstärker einen vorgeschriebenen Frequenzgang aufprägender Entzerrer zugeordnet ist. Vorzugsweise ist ein nach dem Überlagerungsprinzip arbeitender Frequenzanalysator vorgesehen. Zweckmäßigerweise sind Frequenzanalysator und die zur Anzeigevorrichtung gehörige Sehaltungsanordnung derart gestaltet, daß sie wahlweise das ganze der Gesamtlänge des zu untersuchenden Kabels entsprechende Frequenzband als auch für Feinanalyse einzelne den näher zu untersuchenden, beliebig kurze Teilstrecken des Kabels entsprechende Ausschnitte dieses Frequenzbandes darzustellen vermögen.
  • Durch die Schaltungsanordnung zur Bestimmung des durch Fehlerstellen eines Kabels hervorgerufenen Mitflusses kann keine konkrete Stoßstelle festgestellt werden. Im allgemeinen ist es üblich, durch die Messung des Rückflusses auf die Größe des Älitflusses zu schließen. Nun ist aber gerade der Mitfluß diejenige Erscheinung, die im Gegensatz zum Rückfluß die störungsfreie Ankunft des Nachrichtenbandes am Ende der Leitung beeinträchtigt. Einzelne durch Stoßstellen im Kabel hervorgerufene Mitflußquellen bleiben im allgemeinen unter einem bestimmten zugelassenen Wert, beispielsweise unter 10/o. Durch die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung soll zunächst einmal festgestellt werden, ob einzelne, beispielsweise an den Fabrikationsenden der Kabel hervorgerufen Stoßstellen sich ständig addieren und daher die Brauchbarkeit des Kabels beeinträchtigen. Andererseits schafft die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung die Möglichkeit, die Höhe des störenden Älitflusses über ein oder sogar über mehrere Verstärkerfelder zu ermitteln. Der Vorteil, den die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung gegenüber einer Impulsmethode besitzt, besteht darin, daß keine Übersteuerung der in der Leitung befindlichen Verstärker erfolgt, welche bei der Impulsmethode durch die erforderliche Größe der Impulse gew-öhnlich auftritt.
  • Während bei den bekannten Verfahren zur Ermittlung des Mitflusses der Abstand von Impedanzunregelmäßigkeiten dadurch gemessen wird, daß diesen Abständen entsprechende Differenzfrequenzen mittels eines veränderlichen Zwischenfrequenzfilters herausgesiebt werden und sodann zur Anzeige gebracht werden, besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Aussage über den gesamten Mitfluß zu machen. Zu diesem Zweck ist der Frequenzanalysator angeordnet, bei dem sich ein Zwischenfrequenzverstärker mit einem ihm zugeordneten Entzerrer befindet. Dieser hat die Aufgabe, die sich mit der Entfernung längs des Kabels ändernde Kabeldämpfung auszugleichen und gleichzeitig dem Niederfrequenzverstärker den vorgeschriebenen Frequenzgang aufzuprägen. Der Frequenzanalysator vermag alle entsprechenden Differenzfrequenzen gleichzeitig und bezüglich ihrer relativen Lage anzugeben. Auf diese Weise wird auf dem Schirm einer Braunschen Röhre der Mitfluß in seiner Gesamtheit dargestellt, und zwar sowohl was seine amplitudenmäßige Größe als auch. und das ist vor allen Dingen wichtig, was seine Zeitdauer betrifft.
  • Bekanntlich ist bei der Beurteilung der Störung eines Mitflusses neben der Größe auch die Kenntnis der zeitlichen Dauer wichtig. Beispielsweise ist der Mitfluß, wie bekannt, für die Störungen bei Fernsehübertragungen maßgebend, entsprechend den Vorgängen an einer schwarzweiß Kante im Fernsehbild beim Ausschalten einer Wechselspannung. Infolge des Mitflusses bricht die Spannung am Kabelende nicht plötzlich ab, wie die am Kabelanfang liegende Spannung, sondern es bleibt eine sogenannte Mitflußschleppe bestehen, die, nach Amplitude und zeitlicher Dauer zu erfassen, Aufgabe der vorliegenden Erfin- dung ist, die langsam abklingt und sich als Störung im Fernsehbild bemerkbar macht.
  • Den besonderen Vorteil, den die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung besitzt, besteht darin, daß nach Kenntnis des Mitflusses (seiner amplitudenmäßigen Größe und seines zeitlichen Verlaufes nach) beispielsweise an zentralen Stellen einer Fernsehübertragungseinrichtung zusätzlich Mittel angebracht sein können, die einen Älitfluß erzeugen, der dem vom Ausgang des Frequenzanalysators gelieferten, auf dem Schirm der Braunschen Röhre dargestellten Mitfluß komplementär ist, so daß eine Mitflußkompensation vorgenommen werden kann.
  • Die Erfindung wird an Hand der Fig. 1 bis 4 näher erläutert.
  • Fig. I zeigt ein Ausführungsbeispiel der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung. Am Eingang des zu prüfenden und mit seinem Wellenwiderstand W abgeschlossenen Kabels K befindet sich der die erforderliche Spannung abgebende Generator G und am Kabelausgang ein Hochfrequenzverstärker H, eine Überlagerungseinrichtung M, um aus den am Kabelende auftretenden Frequenzen die Differenzfrequenz zu ermitteln, und eine Meßeinrichtung E.
  • Die in der Schaltungsanordnung zur Bestimmung des Mitflusses vorgesehene Äleßeinrichtung E zeigt Fig. 2. Sie enthält einen Niederfrequenzverstärker v mit einem diesem zugeordneten Entzerrer Z, der die sich mit der Entfernung längs des Kabels ändernde Kabeldämpfung ausgleicht und gleichzeitig dem Verstärker einen vorgeschriebenen Frequenzgang aufprägt, einen FrequenzanalysatorA und als Anzeigevorrichtung vorzugsweise eine von einem Kippgenerator S gesteuerte Braunsche Röhre R.
  • Die grundsätzliche Wirkungsweise der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung zur Messung des durch Fehlerstellen des Kabels hervorgerufenen Mitflusses ist folgende: Die Frequenz des Generators G wird bei konstanter Amplitude in Abhängigkeit von der Zeit in bestimmten Grenzen, beispielsweise zwischen 5 bis 6 MHz, periodisch geändert, und zwar entweder, wie in Fig. 3 dargestellt, nach einer Dreiecksfunktion oder, wie in Fig. 4 dargestellt, nach einer Sägezahnfunktion. Der durch die Fehler am Kabel hervorgerufene Ä,Iitfluß erscheint am Kabelausgang mit der in die Fig. 3 und 4 strichliert eingetragenen zeitlichen Nacheilung, so daß dort zwei sich ändernde Frequenzen vorhanden sind, deren Differenz f, konstant ist.
  • Eine große Zahl von Stoßstellen ergeben ein großes Frequenzspektrum, das mittels einer in dem in der Schaltungsanordnullg nach Fig. 2 dargestellten Frequenzanalysator A vorgenommene Frequenzanalyse zergliedert wird, wobei die Frequenz2 die zeitliche Nacheilung des Mitflusses vom Hauptfluß und die Amplitude der Spannung der Differenzfrequenz für die Größe des Mitflusses angibt. Diese Amplitude hat entsprechend der Kabeldämpfung einen starken Frequenzgang, den man durch eine mit der Frequenz ansteigenden Verstärkung des Niederfrequenzverstärkers T ausgleichen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Bestimmung des durch Fehlerstellen eines Kabels hervorgerufenen Mitflusses, bei der am Eingang des zu prüfenden und mit seinem Wellenwiderstand abgeschlossenen Kabels ein eine Spannung konstanter Amplitude und sich in Abhängigkeit von der Zeit in bestimmten Grenzen periodisch, z. B. nach einer Dreiecks-oder Sägezahnfunktion, ändernder Frequenz aufweisender Generator angeordnet ist und unter Verwendung eines am Kabelausgang angeordneten Hochfrequenzverstärkers neben einer Meß- und einer Uberlagerungseinrichtung, die die von den Fehlerstellen des Kabels hervorgerufenen Differenzfrequenzen aus den am Kabelende auftretenden Frequenzen ermittelt, dadurch gekennzeichnet, daß die am Kabelende angeordnete Meßeinrichtung wenigstens einen eine Anzeigevorrichtung besitzenden Frequenzanalysator enthält, vor dem sich ein Niederfrequenzverstärker befindet, dem ein die mit der Entfernung längs des Kabels ändernde Kabeldämpfung ausgleichender und gleichzeitig dem Niederfrequenzverstärker einen vorgeschriebenen Frequenzgang aufprägender Entzerrer zugeordnet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzanalysator nach dem Überlagerungsprinzip arbeitet.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzanalysator und die zur Anzeigevorrichtung gehörige Schaltungsanordnung derart gestaltet sind, daß sie wahlweise das ganze der Gesamtlänge des zu untersuchenden Kabels entsprechende Frequenzband oder auch einzelne den näher zu untersuchenden Teilstrecken des Kabels entsprechende Ausschnitte dieses Frequenzbandes darzustellen vermögen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 748 624; USA.-Patentschriften Nr. 2 499 001, 2 477 023.
DES31625A 1952-12-23 1952-12-23 Schaltungsanordnung zur Bestimmung des durch Fehlerstellen eines Kabels hervorgerufenen Mitflusses Pending DE1015921B (de)

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DE1015921B true DE1015921B (de) 1957-09-19

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748624C (de) * 1939-08-02 1944-11-06 Einrichtung zur Ermittlung von Leitungslaengen bzw. zur Fehlerortbestimmung bei Hochspannungsfreileitungen
US2477023A (en) * 1943-06-04 1949-07-26 Int Standard Electric Corp Apparatus for testing cables
US2499001A (en) * 1946-10-16 1950-02-28 Bell Telephone Labor Inc Frequency modulation system for locating impedance irregularities

Patent Citations (3)

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