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DE1015961B - Schutzvorrichtung fuer das Wechselstrom-Lichtbogenschweissen mit Schutzschaltung - Google Patents

Schutzvorrichtung fuer das Wechselstrom-Lichtbogenschweissen mit Schutzschaltung

Info

Publication number
DE1015961B
DE1015961B DEA21835A DEA0021835A DE1015961B DE 1015961 B DE1015961 B DE 1015961B DE A21835 A DEA21835 A DE A21835A DE A0021835 A DEA0021835 A DE A0021835A DE 1015961 B DE1015961 B DE 1015961B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective device
welding
voltage
contactor
main
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA21835A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Thoma
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARCOS GES fur SCHWEISSTECHNIK
Original Assignee
ARCOS GES fur SCHWEISSTECHNIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ARCOS GES fur SCHWEISSTECHNIK filed Critical ARCOS GES fur SCHWEISSTECHNIK
Priority to DEA21835A priority Critical patent/DE1015961B/de
Publication of DE1015961B publication Critical patent/DE1015961B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/10Other electric circuits therefor; Protective circuits; Remote controls
    • B23K9/1006Power supply
    • B23K9/1012Power supply characterised by parts of the process
    • B23K9/1031Reduction of the arc voltage beneath the arc striking value, e.g. to zero voltage, during non-welding periods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description

  • Schutzvorrichtung für das Wechselstrom-Lichtbogenschweißen mit Schutzschaltung Lichtbogenschweißtransformatoren besitzen eine Leerlaufspannung, deren Höhe für die mit ihnen arbeitenden Personen gefährlich ist. Um dem abzuhelfen, ist es bereits bekannt, die Lichtbogenschweißtransformatoren mit Schutzschaltungen zu versehen, welche den Primärstrom in Abhängigkeit von der Leerlaufspannung abschalten. Diese Schutzschaltungen bestehen gewöhnlich aus einem Schütz, welches den Schweißzuleitungen parallel geschaltet ist und bei Auftreten der Leerlaufspannung mit einer gewissen Zeitverzögerung die Zuleitung des Primärstroms unterbricht.
  • Ferner sind Lichtbogenschweißtransformatoren bekannt, deren Sekundärspannung im Leerlauf aus Sicherheitsgründen automatisch auf einen ungefährlichen niedrigeren Wert herabgesetzt wird. Eine der hierzu dienenden bekannten Schutzeinrichtungen weist im Sekundärkreis zwei Drosseln zur Spannungsteilung auf, welche während des Leerlaufs den Schweißzuleitungen vorgeschaltet werden, wobei die direkte Verbindung einer Schweißzuleitung mit der Sekundärspule des Schweißtransformators unterbrochen wird.
  • Da die Schutzschaltungen bzw. -einrichtungen jedoch versagen können, erscheint es erforderlich, die Lichtbogenschweißtransformatoren noch mit einer zus 'itzlicben Schutzeinrichtung auszurüsten.
  • Zu diesem Zwecke ist es schon bekannt, einen Lichtbog@enschweißtransformator, welcher eine Schutzeinrichtung zur automatischen Herabsetzung der Leerlaufspannung aufweist, mit einer Signallampe auszurüsten, welche aufleuchtet, wenn an den Schweißzuleitungen die unerwünscht hohe Leerlaufspannung liegt. Der Wert der Anordnung einer derartigen Signallampe ist jedoch begrenzt, da diese das Vorhandensein einer zu hohen Leerlaufspannung und ein Versaren der Schutzeinrichtung nur anzeigt, nicht aber behebt.
  • In dieser Hinsicht geht ein früherer, nicht vorveröffentlichter Vorschlag weiter. Dieser Vorschlag bezieht sich auf einen Lichtbogenschweißtransformator mit einer Schutzeinrichtung der bereits beschriebenen Art, welche im Sekundärkreis Spannungsteilungsdrosseln aufweist. Gemäß dem Vorschlag ist eine zusätzliche Schutzeinrichtung vorgesehen, welche im Falle des Versagens der Hauptschutzeinrichtung die Abschaltung des Schweißtransformators von der Spannungsquelle bewirkt. Die Abschaltung geschieht dabei durch eine in Reihe mit dem parallel zum Lichtbogen liegenden Drosseln angeordnete Sicherung oder ein an deren Stelle vorgesehenes stromabhängiges Relais, welche bei Versagen der Hauptschutzeinrichtung infolge hoher Stromaufnahme ansprechen. Wenn auch der diesem Vorschlag zugrunde liegende Gedanke richtig ist, so besitzt jedoch die zu seiner Verwirklichung vorgesehene Einrichtung eine Reihe von Nachteilen, welche sie für die praktische Anwendung wenig geeignet machen. So arbeitet sie infolge ihrer Stromabhängigkeit vor allem viel zu träge. Bei Schweißtransformatoren, welche sowohl mit hohen als auch mit geringen Strömen arbeiten, treten weiterhin Schwierigkeiten wegen der dann erforderlichen Einstellung der Einrichtung auf. Schließlich besteht auch noch ein wesentlicher Nachteil darin, daß es bei dieser Einrichtung nicht möglich ist, das Funktionieren der zusätzlichen Schutzeinrichtung zu überprüfen.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Vorrichtung zum Wechselstrom-Lichtbogenschweißen mit automatisch begrenzter Leerlaufspannung, bei der zum Abtrennen des Schweißtransformators vom Anschlußnetz im Falle des Versagens einer Hauptschutzeinrichtung in der Netzzuleitung als zusätzliche Schutzeinrichtung ein Schaltschütz vorgesehen ist.
  • Das Neue an der Erfindung besteht darin, daß die Haltespule des Schaltschützes der zusätzlichen Schutzeinrichtung von einem parallel zu den beiden Schweißkabeln angeschlossenen Spannungsrelais bei Überschreiten der zugelassenen Leerlaufspannung nach einer mindest einzuhaltenden Zeitverzögerung spannungslos gemacht wird. Auf Grund dessen ist die zusätzliche Schutzeinrichtung nicht stromabhängig. Die Abtrennung des Schweißtransformators von der Netzzuleitung wird daher bei ihr in der erforderlichen kurzen Zeit bewirkt. Aus dem gleichen Grunde hat die eingestellte Schweißstromstärke auf sie keinen Einfluß, und sie ist zur Verwendung bei Schweißtransformatoren mit den verschiedensten Hauptschutzeinrichtungen und nicht nur solchen mit Spannungsteilungsdrosseln geeignet.
  • Weiterhin sieht die Erfindung in einer vorteilhaften Ausgestaltung Mittel zur Überprüfung des Funktionierens der zusätzlichen Schutzeinrichtung vor, wodurch sich noch eine weitere Sicherung gegen das Auftreten gefährlicher Leerlaufspannungen ergibt. Erfindungsgemäß wird - diese Überprüfung dadurch bewerkstelligt, daß die Hauptschutzeinrichtung durch Betätigung eines kleinen Steuerschalters, wie z. B. eines Druckknopfes, während einer Schweißpause außer Betrieb gesetzt, d. h. unwirksam gemacht wird. Hierbei steigt die Sekundärspannung des Schweißtransformators auf ihren vollen Leerlaufwert an, so daß die zusätzliche Schutzeinrichtung in Funktion zu treten hat. Wird durch diese dann das Schweißgerät automatisch vom Netz abgetrennt und nach Loslassen des Prüfknopfes wieder ordnungsgemäß eingeschaltet, ohne daß die Leerlaufspannung den vorgesehenen Wert übersteigt, so sind Hauptschutzeinrichtung und zusätzliche Schutzeinrichtung in Ordnung.
  • Eine Vorrichtung zum Wechselstrom-Lichtbogenschweißen bzw. ein Lichtbogenschweißtransformator gemäß der Erfindung ist in dem Schaltbild beispielsweise veranschaulicht und nachstehend näher beschrieben.
  • Der Lichtbogenschweißtransformator a wird vom Netz b aus über ein Schaltschütz c betrieben. Die erzeugte Sekundärspannung betrage im Leerlauf bei nicht wirksamer Hauptschutzeinrichtung 70 Volt. Das Werkstück d und der Schweißdraht e sind in üblicher Weise über zwei Schweißkabel mit den Klemmen des Schweißtransformators ä verbunden.
  • Die Hauptschutzeinrichtung besteht in bekannter Weise aus dem Schaltschütz f, dem Stromwandler und dem aus den beiden beispielsweise gleich großen Drosselspulen da und i gebildeten Spannungsteiler.
  • Im Leerlauf, d. h. wenn nicht geschweißt wird, ist das Schütz f offen. Die zwischen dem Schweißdraht e und dem Werkstück d vorhandene Spannung entspricht der an der Drosselspule i, liegenden halben Sekundärspannung von 35 Volt. Zum Zünden des Lichtbogens wird der Schweißdraht e mit dem Werkstück d in Berührung gebracht. Der hierbei zunächst noch durch die Drosselspule 1a begrenzte Kurzschlußstrom reicht aus, das Schütz f über den Stromwandler g zum Ansprechen zu bringen. Nach Schließen des Schützes f fließt der volle Kurzschlußstroin, der nach dem Ziehen des Lichtbogens in den Schweißstrom übergeht. Das Schütz f bleibt hierbei so lange in seiner Einschaltstellung, bis der Schweißstrom mit dem Abreißen des Lichtbogens wieder auf Null zurückgeht -und der Stromwandler g stromlos wird.
  • Die zusätzliche Schutzeinrichtung besteht aus dein Relais k und dem Schütz c. Bleibt aus irgendeinem Grunde das Schütz f während des Leerlaufs hängen, so daß sich die Leerlaufspannung nicht von 70 auf 35 Volt herabsetzen kann, so spricht das auf beispielsweise 60 Volt eingestellte Relais k an, öffnet den Steuerkreis des Schützes c und bringt dieses zum Abfallen, womit der Schweißtransformator a vom Netz getrennt und stromlos wird. Das Relais k ist mit einer Verzögerungseinrichtung t versehen, welche z. B. eine Verzögerung von 1/4 bis 1/2 Sekunde bewirkt, damit es nicht beim jedesmaligen Abreißen des Lichtbogens, wobei die Leerlaufspannung für die Zeit einiger Halbwellen bei 70 Volt liegt, zum Ansprechen kommt. Um nach erfolgter Abschaltung durch die zusätzliche Schutzeinrichtung ein Wiedereinschalten des Schützes c und damit des Schweißtransformators sowie das anschließende Wiederabschalten usf. (Pendelungen) zu vermeiden, sind an den Schützen f und c die beiden Hilfskontakte o und p vorgesehen, welche im Steuerkreis der zusätzlichen Schutzeinrichtung liegen.
  • Die Überprüfung der Haupt- und der zusätzlichen Schutzeinrichtung geschieht mittels des Druckknopfes m und der Glimmlampe 1. Das Schütz f ist hierzu mit einer besonderen Steuerspulen versehen. Wird der Knopf m zur Prüfung eingedrückt, so wird das Schütz f durch die Steuerspule ra eingeschaltet. Die Leerlaufspannung steigt damit auf 70 Volt an' was durch das Aufleuchten der Glimmlampe l kenntlich gemacht wird. Gleichzeitig kommt das Relais k nach Ablauf der Verzögerungszeit zum Anziehen, und sein Kontakt wird geöffnet. Hierdurch fällt das Schütz e ab, und der Schweißtransformator wird stromlos. Mittels der Glimmlampe 1, die nach dein Abtrennen des Transformators vom Netz wieder erlöscht,; kann der Ablauf der Prüfung kontrolliert werden. Die Zeit vom Eindrücken des Prüfknopfes bis zum Erlöschen der Lampe stellt die Verzögerungszeit dar, welche die zusätzliche Schutzeinrichtung im Notfalle benötigt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRfrCHE: 1. Vorrichtung zum Wechselstrom-Lichtbogenschweißen mit automatisch begrenzter Leerlaufspannung, bei der zum Abtrennen des Schweißtransformators vom Anschlußnetz im Falle des Versagens einer Hauptschutzeinrichtung in der Netzzuleitung als zusätzliche Schutzeinrichtung ein Schaltschütz vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Haltespule von einem parallel zu den beiden Schweißkabeln angeschlosse-° nen Spannungsrelais (k) bei Überschreiten der zugelassenen Leerlaufspannung nach einer mindest einzuhaltenden Zeitverzögerung spannungslos gemacht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Prüfung des einwandfreien Arbeitens der gesamten Schutzeinrichtung der zur, Hauptschutzeinrichtung gehörende Schützschalter (f) mittels eines Prüfschalters (m) eingeschaltet werden kann, so daß die Hauptschutzeinrichtung' ganz oder teilweise unwirksam wird, und die zusätzliche Schutzeinrichtung infolge Erhöhung der Leerlaufspannung zum Ansprechen kommt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zeitliche Ablauf des An-Sprechens der zusätzlichen Schutzeinrichtung durch das Aufleuchten einer in an sich bekannter Weise parallel zu den Schweißkabeln geschalteten Glimmlampe (L) verfolgt werden kann.
  4. 4. Lichtbogenschweißtransformator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das selbsttätige Wiedereinschalten des abgeschalteten Schweißtransformators durch je einen am Schütz-Schalter (f) der Hauptschutzeinrichtung sowie am Schützschalter (c) der zusätzlichen Schutzeinrichtung angebrachten und im Steuerkreis der letzteren liegenden Hilfskontakt (o, p) für die Dauer der Prüfung bzw. beim Versagen der Hauptschutzeinrichtung verhindert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 486 165, 2 549 457, 2 540 837; Zeitschrift »Philips Technische Rundschau«, 1953, S. 163.
DEA21835A 1954-12-31 1954-12-31 Schutzvorrichtung fuer das Wechselstrom-Lichtbogenschweissen mit Schutzschaltung Pending DE1015961B (de)

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DE1015961B true DE1015961B (de) 1957-09-19

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DEA21835A Pending DE1015961B (de) 1954-12-31 1954-12-31 Schutzvorrichtung fuer das Wechselstrom-Lichtbogenschweissen mit Schutzschaltung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083954B (de) * 1959-04-30 1960-06-23 Licentia Gmbh Schutzschaltung bei Lichtbogen-Schweissgleichrichtern

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2486165A (en) * 1946-04-24 1949-10-25 Allis Chalmers Mfg Co Welding transformer control system
US2540837A (en) * 1946-03-29 1951-02-06 Allis Chalmers Mfg Co Welding transformer control system
US2549457A (en) * 1948-08-04 1951-04-17 Du Pont Preparation of alphamethylacrolein

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