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DE10158051A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Abkühlen eines Bedruckstoffes in einer Rotationsdruckmaschine - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Abkühlen eines Bedruckstoffes in einer Rotationsdruckmaschine

Info

Publication number
DE10158051A1
DE10158051A1 DE2001158051 DE10158051A DE10158051A1 DE 10158051 A1 DE10158051 A1 DE 10158051A1 DE 2001158051 DE2001158051 DE 2001158051 DE 10158051 A DE10158051 A DE 10158051A DE 10158051 A1 DE10158051 A1 DE 10158051A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing
sheet
cylinder
transfer
cooling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2001158051
Other languages
English (en)
Inventor
Roland Hoell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Manroland AG
Original Assignee
MAN Roland Druckmaschinen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Roland Druckmaschinen AG filed Critical MAN Roland Druckmaschinen AG
Priority to DE2001158051 priority Critical patent/DE10158051A1/de
Priority to JP2002342811A priority patent/JP4430295B2/ja
Publication of DE10158051A1 publication Critical patent/DE10158051A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F23/00Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
    • B41F23/04Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing by heat drying, by cooling, by applying powders
    • B41F23/0476Cooling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F23/00Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
    • B41F23/04Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing by heat drying, by cooling, by applying powders
    • B41F23/0483Drying combined with cooling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abkühlen eines Bedruckstoffes in einer Rotationsdruckmaschine. DOLLAR A Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, die insbesondere den durch thermische Belastung auftretenden Verzug eines bogenförmigen Bedruckstoffes beim Durchlaufen von Druckwerken bzw. Lackwerken reduziert und einen passerhaltigen Druck innerhalb einer Rotationsdruckmaschine gestattet. Gelöst wird dies dadurch, indem unmittelbar nach einem aus einem ersten Druckzylinder 5 und einem Formzylinder bzw. Gummituchzylinder 3, 1 gebildeten Druckspalt 10 und in Förderrichtung vor einem ersten Übergabebereich 12 zweier Bogenhaltesysteme ein Wärmeeintrag in einen bogenförmigen Bedruckstoff erfolgt und dabei der bogenförmige Bedruckstoff von einem Bogenhaltesystem auf dem ersten Druckzylinder 5 geführt wird, dass der bogenförmige Bedruckstoff im ersten Übergabebereich 12 an ein Bogenhaltesystem eines nachgeordneten Transferzylinders 6 übergeben wird, und dass anschließend dieser Bedruckstoff in einem zweiten Übergabebereich 13 an ein Bogenhaltesystem eines nachfolgenden zweiten Druckzylinders 5 mit einem zugeordneten zweiten Druckspalt 10 übergeben wird, und dass vor dem zweiten Druckspalt 10 der Wärmeeintrag mittels einer mit Kühlluft betreibbaren Bogenführungseinrichtung 11 unter Einwirkung einer Blasluftströmung auf den bogenförmigen Bedruckstoff reduziert wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abkühlen eines Bedruckstoffes in einer Rotationsdruckmaschine nach den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 2.
  • Stand der Technik
  • Ein Verfahren und eine Vorrichtung dieser Art sind aus DE 32 41 117 A1 bekannt. Danach wird ein Bedruckstoff, insbesondere eine Materialbahn, zwischen zwei Druckvorgängen und/oder nach dem Druck Hitze getrocknet und anschließend - nach dem Passieren der Heizeinrichtung - mittels einer Kühlflüssigkeit abgekühlt. Dabei wird die Kühlflüssigkeit erst nach dem Durchlaufen der Druckmaschine auf zumindest einer Seite einer Materialbahn auf diese aufgetragen. Die Vorrichtung weist zumindest einseitig eine Heizeinrichtung zum Trocknen von Druckfarbe auf der Materialbahn auf sowie wenigstens eine einseitig nachgeschaltete Kühleinrichtung auf. Dabei ist die Kühleinrichtung aus einer Auftrageinrichtung für die Kühlflüssigkeit gebildet ist.
  • Dieses Verfahren sowie die zugehörige Vorrichtung eignen sich insbesondere für die Abkühlung bedruckter bahnförmiger Bedruckstoffe und beschränken sich für bogenförmige Bedruckstoffe lediglich auf das Vermeiden des Ablagerns von Farbe auf dem Auslegerstapel.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeiden, die insbesondere den durch thermische Belastung auftretenden Verzug eines bogenförmigen Bedruckstoffes beim Durchlaufen von Druckwerken bzw. Lackwerken reduziert und einen passerhaltigen Druck innerhalb einer Rotationsdruckmaschine gestattet.
  • Die Aufgabe wird durch die Ausbildungsmerkmale der Ansprüche 1 und 2 gelöst. Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Ein erster Vorteil des Verfahrens sowie der Vorrichtung ist darin begründet, dass insbesondere bei unter thermischer Belastung verzugsempfindlichen und an Bogenhaltesystemen geführten bogenförmigen Bedruckstoffen ein passerhaltigen Druck bzw. ein entsprechender Lackauftrag realisierbar ist.
  • Von Vorteil ist weiterhin, dass das Verfahren sowie die Vorrichtung für Rotationsdruckmaschinen mit beliebigen Trocknersystemen, beispielsweise UV-Trocknern, Infrarot- Trocknern sowie Thermolufttrocknern (Heißlufttrocknern), einsetzbar ist. Vorteilhaft ist ferner, dass alle von Bogenhaltesystemen geführten bogenförmige Bedruckstoffe in der Rotationsdruckmaschine passerhaltig verdruckbar sind. Bevorzugt sind unter thermischer Einwirkung einer Trocknervorrichtung verzugsempfindliche bogenförmige Bedruckstoffe, wie beispielsweise Folien, passerhaltig produktionsstabil verarbeitbar.
  • Ein weiterer Vorteil ist dadurch gegeben, dass mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und der Vorrichtung eine Kühlung mittels gekühlter Blasluft des erhitzten bogenförmigen Bedruckstoffes und vorzugsweise gleichzeitig eine unterstützte Bogenführung während des Bogentransportes realisierbar ist.
  • Es ist weiterhin vorteilhaft, dass der bogenförmige Bedruckstoff dimensionsstabil bleibt und ein Makulaturanfall vermeidbar oder zumindest spürbar reduzierbar ist.
  • Es ist auch eine geringfügige Dimensionsveränderung - bedingt durch die thermische Einwirkung auf den bogenförmigen Bedruckstoff - akzeptierbar, wenn durch anschließende Einwirkung von Kühlluft (Blasluftströmung) auf den Bedruckstoff dessen Dimensionsänderung rückgängig gemacht wird. Damit ist der bogenförmige Bedruckstoff zumindest vor dem nächsten Druck-/Lackierspalt in seine Ausgangsdimension zurückführbar, so dass ein passergerechter Druck in den nachgeordneten Druck-/Lackwerken realisierbar ist.
  • Beispiele
  • Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
  • Dabei zeigen schematisch
  • Fig. 1 eine aus Druck- und Lackwerken bestehende Bogenrotationsdruckmaschine in erster Ausbildung,
  • Fig. 2 eine Weiterbildung von Fig. 1.
  • Eine Bogenrotationsdruckmaschine weist eine Mehrzahl von Druckwerken I für den Mehrfarbendruck und wenigstens ein Lackwerk II in Reihenbauweise auf. Ein Druckwerk I ist aus einem Plattenzylinder 2 sowie einem Gummituchzylinder 1 gebildet, wobei der Gummituchzylinder 1 mit einem ersten Druckzylinder 5 einen ersten Druck-/Lackierspalt 10 bildet. Dem Plattenzylinder 2 ist zumindest ein Farbwerk, ggf. zusätzlich ein Feuchtwerk zugeordnet.
  • Ein Lackwerk II ist aus einem Formzylinder 3 mit einem zugeordneten Dosiersystem 4, beispielsweise einer gerasterten Auftragwalze mit einem Kammerrakel, gebildet. Dabei ist der Formzylinder 3 mit einem Druckzylinder 5 gekoppelt, so dass wiederum ein Druck-/Lackierspalt 10 gebildet ist.
  • Zwischen den als Druckzylinder 5 ausgebildeten Bogenführungszylindern der Druckwerke I und der Lackwerke II sind jeweils wenigstens ein einzelner Transferzylinder 6 als Bogenführungszylinder, alternativ auch mehrere zwischengeschaltete Transferzylinder 6, angeordnet. Die Zylinder 5, 6 weisen daran angeordnete Bogenhaltesysteme, bevorzugt Greifersysteme, für den Bogentransport auf.
  • In Förderrichtung ist einem ersten Druckzylinder 5 nach einem ersten Druck-/Lackierspalt 10 eine Trocknervorrichtung 7 in einem Abstand benachbart zugeordnet. In Förderrichtung folgt dem ersten Druckzylinder 5 der Transferzylinder 6 mit einer zugeordneten Bogenleiteinrichtung 9, wobei beide bogenführenden Zylinder 5, 6 (Druckzylinder/Transferzylinder) in Förderrichtung einen ersten Übergabebereich 12 zweier Bogenhaltesysteme bilden.
  • Den Transferzylinder 6 ist jeweils bevorzugt eine dem Bogenlauf angepasste, pneumatisch beaufschlagbare Bogenleiteinrichtung 9 mit vorzugsweise einer den Bogenabgang und Bogenaufgang einschließenden, bevorzugt modular angeordneten Leitfläche in einem Abstand zugeordnet. Bevorzugt ist jede Bogenleiteinrichtung 9 mit einer Leitfläche ausgebildet, die mit wenigstens einem von einer Flüssigkeit durchströmbaren Kühlmittelsystem gekoppelt ist. Eine derartige Bogenleiteinrichtung 9 ist beispielsweise aus DE 298 16 734 U1 bekannt.
  • In einem zweiten Übergabebereich 13 wird der bogenförmige Bedruckstoff von einem Bogenhaltesystem eines Transferzylinder 6 an ein Bogenhaltesystem eines zweiten Druckzylinders 5 mit zweitem Druck-/Lackierspalt 10 übergeben und wird auf der Mantelfläche dieses zweiten Druckzylinders 5 aufliegend zum nachfolgenden Druck-/Lackierspalt 10 geführt.
  • Nach dem Übergabebereich 13 und vor dem nachfolgenden, zweiten Druck-/Lackierspalt 10, gebildet aus Druckzylinder 5 und Form-/Gummituchzylinder 3, 1, ist eine pneumatisch beaufschlagbare Bogenführungseinrichtung 11 angeordnet, welche in einem Abstand zu dem zweiten Druckzylinder 5 angeordnet ist.
  • Die Bogenführungseinrichtung 11 ist mit einer Kühlluftquelle gekoppelt, welche als separate Kühlluftquelle oder mit einer bereits existierenden Kühlluftquelle gekoppelt ist. Die Bogenführungseinrichtung 11 erzeugt eine durch Kühlluft gebildete Blasluftströmung, welche in Richtung auf den auf dem zweiten Druckzylinder 5 an einem Bogenhaltesystem geführten bogenförmigen Bedruckstoff gerichtet ist. Mittels der aus Kühlluft gebildeten, auf den bogenförmigen Bedruckstoff gerichteten Blasluftströmung ist eine Reduzierung des im bogenförmigen Bedruckstoff vorhandenen Wärmeeintrages vor dem nachfolgenden Druck-/Lackierspalt 10 erzielbar. Gleichzeitig unterstützt die aus Kühlluft gebildete Blasluftströmung die Bogenführung vor diesem Druck-/Lackierspalt 10 und auf der Mantelfläche des zweiten Druckzylinders 5. Dabei ist die derartige Blasluftströmung vorzugsweise auf den auf dem Druckzylinder 5 geführten Bedruckstoff gerichtet, wobei zusätzlich auch eine aus Kühlluft gebildete weitere Blasluftströmung in den Druck-/Lackierspalt 10 und/oder auf den Gummituchzylinder 1 (Druckwerk I), alternativ auf den Formzylinder 3 (Lackwerk II), gerichtet ist.
  • Die aus Kühlluft gebildeten Blasluftströmung der Bogenführungseinrichtung 11 erstreckt sich über die maximale Formatbreite.
  • Die Abkühlung des bogenförmigen Bedruckstoffes ist nicht auf die hier zwischen den bogenführenden Zylindern 5, 6 der Druckwerke I beschriebene Anordnung beschränkt. Vielmehr ist die Abkühlung des bogenförmigen Bedruckstoffes auch zwischen einem Druckwerk I und einem Lackwerk II oder zwischen zwei Lackwerken II realisierbar.
  • In einer Weiterbildung ist - in Förderrichtung vor einer Bogenführungseinrichtung 11 - unterhalb des ersten Übergabebereiches 12 eine pneumatisch beaufschlagbare, erste Kühlvorrichtung 8 im Bogenabgang angeordnet, die mit einer Kühlluftquelle gekoppelt ist. Die Kühlvorrichtung 8 weist eine Mehrzahl von sich über die maximale Formatbreite des bogenförmigen Bedruckstoffes erstreckende Öffnungen auf, zum Austritt einer aus Kühlluft gebildeten Blasluftströmung in Richtung auf den vom Transferzylinder 6 geführten bogenförmigen Bedruckstoff. Mittels der aus Kühlluft gebildeten Blasluftströmung wird der von der Trocknervorrichtung 7 vorher in den Bedruckstoff eingebrachte Wärmeeintrag bereits in Förderrichtung vor der Bogenführungseinrichtung 11 reduziert. Gleichzeitig wird die aus Kühlluft gebildete Blasluftströmung zum Herausdrücken der Bogenschlaufe bei der Übergabe im ersten Übergabebereich 12 (Druckzylinder 5/Transferzylinder 6) genutzt.
  • In einer Weiterbildung ist die gekühlte Blasluftströmung zusätzlich in Richtung Tangentenpunkt des ersten Übergabebereiches 12 gerichtet. Hierdurch wird das Abziehen des bogenförmigen Bedruckstoffes vom vorgeordneten Druckzylinder 5 unterstützt, gleichzeitig wird das Herausdrücken der Bogenschlaufe unterstützt.
  • Bevorzugt ist diese erste Kühlvorrichtung 8 der Bogenleiteinrichtung 9 in Förderrichtung des bogenförmigen Bedruckstoffes vorgeordnet.
  • Zusätzlich ist annähernd am tiefsten Punkt (Zusammentreffen von Bogenabgang und Bogenaufgang) der Bogenleiteinrichtung 9 in deren Leitfläche eine weitere (zweite) Kühlvorrichtung 8 bevorzugt integriert angeordnet. Der Aufbau ist bevorzugt baugleich zur ersten Kühlvorrichtung 8 mit Kühlluftquelle. Dabei ist jede Kühlvorrichtung 8 mit einer separaten oder einer gemeinsamen Kühlluftquelle betreibbar, alternativ auch gemeinsam mit der Bogenführungseinrichtung 11 betreibbar. Die aus Kühlluft gebildete Blasluftströmung ist dabei auf den am Transferzylinder 6 geführten bogenförmigen Bedruckstoff gerichtet und dient ebenfalls zur Reduzierung des vorhandenen Wärmeeintrages im bogenförmigen Bedruckstoff, gleichzeitig unterstützt die gekühlte Blasluftströmung die Bogenführung in diesem abschmiergefährdeten Bereich.
  • Das Arbeitsverfahren zum Abkühlen eines Bedruckstoffes in einer Rotationsdruckmaschine, wobei der Bedruckstoff zwischen zwei Druckvorgängen und/oder nach einem Druck thermisch getrocknet und anschließend gekühlt wird, ist wie folgt:
    Unmittelbar nach dem aus einem ersten Druckzylinder 5 und einem Formzylinder 3 bzw. Gummituchzylinder 1 gebildeten Druck-/Lackierspalt 10 und in Förderrichtung vor einem ersten Übergabebereich 12 zweier Bogenhaltesysteme erfolgt in den bogenförmigen Bedruckstoff ein Wärmeeintrag durch die Trocknervorrichtung 7. Dabei wird der bogenförmige Bedruckstoff von einem Bogenhaltesystem auf dem ersten Druckzylinder 5 geführt.
  • Im Übergabebereich 12 wird der bogenförmige Bedruckstoff an ein Bogenhaltesystem eines nachgeordneten Transferzylinders 6 übergeben.
  • Anschließend wird der bogenförmige Bedruckstoff in einem weiteren Übergabebereich 13 an ein Bogenhaltesystem eines nachfolgenden Druckzylinders 5 übergeben und nach diesem Übergabebereich 13 und vor einem in Förderrichtung nachfolgenden Druck-/Lackierspalt 10 wird der Wärmeeintrag im Bedruckstoff durch auf den bogenförmigen Bedruckstoff einwirkende Kühlluft reduziert. 1 Gummituchzylinder
    2 Plattenzylinder
    3 Formzylinder
    4 Dosiersystem
    5 Druckzylinder
    6 Transferzylinder
    7 Trocknervorrichtung
    8 Kühlvorrichtung
    9 Bogenleiteinrichtung
    10 Druck-/Lackierspalt
    11 Bogenführungseinrichtung
    12 Erster Übergabebereich
    13 Zweiter Übergabebereich
    I Druckwerk
    II Lackwerk

Claims (4)

1. Verfahren zum Abkühlen eines Bedruckstoffes in einer Rotationsdruckmaschine, wobei der Bedruckstoff zwischen zwei Druckvorgängen und/oder nach einem Druck thermisch getrocknet und anschließend gekühlt wird, dadurch gekennzeichnet,
dass unmittelbar nach einem aus einem ersten Druckzylinder und einem Formzylinder bzw. Gummituchzylinder gebildeten ersten Druck-/Lackierspalt und in Förderrichtung vor einem ersten Übergabebereich zweier Bogenhaltesysteme ein Wärmeeintrag in einen bogenförmigen Bedruckstoff erfolgt und dabei der bogenförmige Bedruckstoff von einem Bogenhaltesystem auf dem ersten Druckzylinder geführt wird,
dass der bogenförmige Bedruckstoff in dem ersten Übergabebereich an ein Bogenhaltesystem eines nachgeordneten Transferzylinders übergeben wird und
dass anschließend der bogenförmige Bedruckstoff in einem weiteren Übergabebereich an ein Bogenhaltesystem eines nachfolgenden Druckzylinders übergeben wird und
dass nach diesem Übergabebereich und vor einem in Förderrichtung nachfolgenden Druck-/Lackierspalt der Wärmeeintrag durch auf den bogenförmigen Bedruckstoff einwirkende Kühlluft reduziert wird.
2. Vorrichtung zum Abkühlen eines Bedruckstoffes in einer Rotationsdruckmaschine mit einer Trocknervorrichtung und einer in Förderrichtung nachgeordneten Kühlvorrichtung, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rotationsdruckmaschine eine Bogenrotationsdruckmaschine mit mehreren Druckzylindern und Transferzylindern (5, 6) und daran angeordneten Bogenhaltesystemen ist,
dass einem ersten Druckzylinder (5) nach einem ersten Druck-/Lackierspalt (10) die Trocknervorrichtung (7) benachbart zugeordnet ist,
dass diesem ersten Druckzylinder (5) ein Transferzylinder (6) mit einer zugeordneten Bogenleiteinrichtung (9) nachgeordnet ist und beide Zylinder (5, 6) einen ersten Übergabebereich (12) zweier Bogenhaltesysteme bilden, dass dem Transferzylinder (6) unmittelbar oder unter Zwischenschaltung weiterer Transferzylinder (6) - unter Bildung eines zweiten Übergabebereiches (13) zweier Bogenhaltesysteme - ein zweiter Druckzylinder (5) mit einem zweiten Druck-/Lackierspalt (10) nachgeordnet ist, und dass vor dem zweiten Druck-/Lackierspalt (10) eine mit Kühlluft betreibbare, mit einer Kühlluftquelle gekoppelte und pneumatisch beaufschlagbare Bogenführungseinrichtung (11) angeordnet ist, deren Blasluftströmung auf den am zweiten Druckzylinder (5) geführten Bedruckstoff gerichtet ist, wobei die Bogenführungseinrichtung (11) eine Mehrzahl von sich über die maximale Formatbreite des bogenförmigen Bedruckstoffes erstreckende Öffnungen zum Austritt der Blasluftströmung aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Transferzylinders (6) in einem Abstand zu diesem die dem Bogenlauf angepasste, pneumatisch beaufschlagbare Bogenleiteinrichtung (9) mit einer Leitfläche angeordnet ist, wobei die Leitfläche mit wenigstens einem von einer Flüssigkeit durchströmbaren Kühlmittelsystem gekoppelt ist.
4. Vorrichtung nach wenigstens Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bogenleiteinrichtung (9) wenigstens eine sich über die Formatbreite erstreckende, mit Kühlluft betreibbare Kühlvorrichtung (8) zugeordnet ist.
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