DE10158020A1 - Motorölzirkulationssystem und Motorzirkulationsverfahren - Google Patents
Motorölzirkulationssystem und MotorzirkulationsverfahrenInfo
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Abstract
Die Erfindung stellt ein Motorölzirkulationssystem bereit, das aufweist: einen Öltemperatursensor, installiert in einem unteren Teil einer Ölwanne, der die Temperatur des in der Ölwanne gespeicherten Öls detektiert, einen Öldrucksensor, der den Öldruck, der von einer Ölpumpe ausgeht, detektiert, einen Motorbetriebszustandssensor, der die Motordrehzahl und die Motorlast detektiert, ein Öldruckbegrenzungsventil, das an einer Seite der Ölpumpe installiert ist und das Öl zur Ölwanne umleitet, wenn der von der Ölpumpe gelieferte Öldruck höher ist als ein vorbestimmter Druck, wobei der vorbestimmte Druck ein Minimaldruck ist, über dem der Motor richtig arbeitet, ein Magnetventil, das in einer Ölrücklaufleitung installiert ist und die Ölumleitung steuert, und eine Magnetventilsteuerung, welche die Betätigung eines Magnetventils durch eine vorbestimmte Steuerungslogik, basierend auf dem Dateneingang von den oben genannten Öltemperatur-, Öldruck- und Motorzustandssensoren, steuert. Es ist auch ein oben genanntes System benutzendes Motorölzirkulationssteuerungsverfahren zur Verfügung gestellt, das aufweist: die Schritte des Öffnens einer Leerlaufdrehzahlbetätigungseinrichtung mit einer vorbestimmten relativen Einschaltzeit, nachdem ein Zündungsschalter eingeschaltet ist, des Öffnens des Magnetventils und des Haltens des Magnetventils in einem geöffneten Zustand.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und ein System
für das Steuern der Motorölzirkulation und im Besonderen auf
ein Verfahren und ein System für das Vermindern der Motorlast
in einem frühen Zustand des Motorlaufs und das genaue Steuern
des Motoröldrucks, so dass die Schadstoffemissionen vermin
dert sind.
Seit kurzem ist die Menge an Schadstoffemissionen ein wichti
ges Kriterium für das Beurteilen der Fahrzeugleistung gewor
den, und es ist deshalb wichtig geworden, die Schadstoffe bei
einem Fahrzeug zu reduzieren. Die von einem Fahrzeug ausge
stoßenen Schadstoffe weisen Kohlenoxyde, wie Kohlenstoffmono
xid und Kohlenstoffdioxid, wie auch Stickstoffoxyde und Koh
lenwasserstoffe auf.
Wenn Treibstoff unvollständig verbrannt wird, werden
Kohlenwasserstoffe erzeugt.
Neue Fahrzeuge sind mit einem Katalysator ausgerüstet,
welcher dafür vorgesehen ist, durch das Nachverbrennen der
unvollständig verbrannten Kohlenwasserstoffe, Emissionen von
inakzeptablen zu akzeptablen Niveaus zu reduzieren.
Der Katalysator arbeitet nur über einer bestimmten Tem
peratur (LOT: tiefste Arbeitstemperatur) richtig, und weil
die Motortemperatur in einem frühen Zustand des Laufens nied
rig ist, gibt es zu dieser Zeit viele Schadstoffemissionen.
Um die Schadstoffemissionen in einem frühen Laufzustand
zu reduzieren ist es wichtig, ein mageres Luft-Treibstoff Ge
misch zu erzeugen oder den Zündzeitpunkt zu verzögern. Wenn
jedoch im Zustand einer hohen Motorlast die Lufttreibstoffmi
schung mager oder der Zündzeitpunkt verzögert ist, startet
der Motor nicht oder läuft nicht richtig.
Deshalb ist das Reduzieren der Schadstoffemissionen im frühen
Zustand des Motorlaufs eng mit dem Reduzieren der Motorlast
verbunden.
Wenn ein Motor arbeitet, treibt der Motor viele andere Vor
richtungen an. Eine Ölpumpe, die Schmieröl zu jedem Teil des
Motors liefert, ist eine der vom Motor angetriebenen Kompo
nenten und erhöht deshalb die Motorlast.
In einem wie in Fig. 1 gezeigten Motorölversorgungssys
tem gemäß dem Stand der Technik wird, wenn die von einer Mo
torkurbelwelle 12 angetriebene Ölpumpe 13 Öldruck erzeugt,
das unter Druck stehende Öl in eine Hauptverteilung gelie
fert, durch die es zum Motor geliefert wird. Zeitgleich wird,
wenn der Öldruck höher als ein vorbestimmter Druck des Öl
druckbegrenzungsventils 15 ist, das Öldruckbegrenzungsventil
geöffnet, so dass das unter Überdruck stehende Öl über ein
Ölrücklaufrohr 16 zu einer Ölwanne 11 zurückkehrt. Deshalb
wird der Druck der Ölpumpe nicht über den vorbestimmten Druck
hinaus beibehalten.
Das Öldruckbegrenzungsventil 15 ist mit einer Feder 17
ausgestattet, und der vorbestimmte Druck wird von der Spann
kraft der Feder 17 bestimmt.
Die Erfindung ist in dem Bestreben gemacht worden, die oben
genannten Probleme zu lösen. Es ist ein Ziel der Erfindung
ein Verfahren und ein System für das Steuern der Motorölzir
kulation bereitzustellen, welches Schadstoffemissionen in ei
nem frühen Zustand des Motorlaufs vermindern kann.
Um das oben genannte Ziel zu erreichen, liefert die Er
findung ein Motorölzirkulationssteuersystem, das aufweist:
einen Öltemperatursensor, der in einem unteren Teil ei ner Ölwanne installiert ist und der die Temperatur des in der Ölwanne gespeicherten Öls detektiert,
einen Öldrucksensor, der den von einer Ölpumpe ausgehen den Öldruck detektiert,
einen Motorbetriebszustandssensor, der die Motordrehzahl und die Motorlast detektiert,
ein Öldruckbegrenzungsventil, das an einer Seite der Öl pumpe installiert ist und das Öl zur Ölwanne umleitet, wenn der von der Ölpumpe gelieferte Öldruck höher ist als ein vor bestimmter Druck,
ein Magnetventil, das in einer Ölrücklaufleitung installiert ist und die Ölumleitung steuert, und
eine elektronische Steuereinheit (ECU), die basierend auf den Daten der oben genannten Sensoren die Betätigung des Magnetventils steuert.
einen Öltemperatursensor, der in einem unteren Teil ei ner Ölwanne installiert ist und der die Temperatur des in der Ölwanne gespeicherten Öls detektiert,
einen Öldrucksensor, der den von einer Ölpumpe ausgehen den Öldruck detektiert,
einen Motorbetriebszustandssensor, der die Motordrehzahl und die Motorlast detektiert,
ein Öldruckbegrenzungsventil, das an einer Seite der Öl pumpe installiert ist und das Öl zur Ölwanne umleitet, wenn der von der Ölpumpe gelieferte Öldruck höher ist als ein vor bestimmter Druck,
ein Magnetventil, das in einer Ölrücklaufleitung installiert ist und die Ölumleitung steuert, und
eine elektronische Steuereinheit (ECU), die basierend auf den Daten der oben genannten Sensoren die Betätigung des Magnetventils steuert.
Der vorbestimmte Druck des Öldruckbegrenzungsventils ist
bestimmt als ein Minimaldruck über dem der Motor richtig
funktioniert.
Die Steuereinheit steuert das Magnetventil auf der
Grundlage der Öltemperatur, des Öldrucks und des Motor
betriebsszustands mit einer vorgegebenen Steuerungslogik, wo
bei die vorgegebene Steuerungslogik, wenn der Startermotor
arbeitet, einen Schritt des vollständigen Öffnens des Magnet
ventils aufweist, bis die Motordrehzahl über einer vorbe
stimmten Drehzahl ist.
Das Motorölzirkulationssteuerverfahren gemäß der Erfin
dung weist folgende Schritte auf:
Öffnen einer Leerlaufdrehzahlbetätigungseinrichtung (ISA) mit einer vorbestimmten relativen Einschaltdauer (Duty Ratio), wenn ein Zündungsschalter eingeschaltet wird,
vollständiges Öffnen des Magnetventils und
Aufrechterhalten der vollständigen Öffnung des Magnet ventils, bis die Motordrehzahl höher als eine vorbestimmte Drehzahl ist.
Öffnen einer Leerlaufdrehzahlbetätigungseinrichtung (ISA) mit einer vorbestimmten relativen Einschaltdauer (Duty Ratio), wenn ein Zündungsschalter eingeschaltet wird,
vollständiges Öffnen des Magnetventils und
Aufrechterhalten der vollständigen Öffnung des Magnet ventils, bis die Motordrehzahl höher als eine vorbestimmte Drehzahl ist.
Darüber hinaus kann das Steuerungsverfahren nach dem
Schritt der Aufrechterhaltung der vollständigen Öffnung des
Magnetventils weiter einen Schritt des Eintretens in eine
Leerlaufmodussteuerung aufweisen, wobei das Magnetventil auf
der Grundlage der Öltemperatur, des Öldrucks und des Motor
betriebsszustands gesteuert ist.
Die Leerlaufmodussteuerung weist auf:
Steuern der ISA durch einen Luftmengendurchsatz, der durch eine gegebene Luftmengendurchsatzfunktion berechnet wird,
Steuern des Magnetventils durch eine relative Einschalt dauer, die durch die Funktion der Motoröltemperatur, der Mo tordrehzahl und der Motorlast bestimmt wird,
Steuern des Lufttreibstoffverhältnisses durch eine gege bene Lufttreibstoffverhältnisfunktion, so dass das Lufttreib stoffverhältnis hoch, aber innerhalb eines Bereichs ist, in dem eine Schwankung der Motordrehzahl von einer Zündzeit punktsteuerung reguliert werden kann,
Steuern des Zündzeitpunkts durch eine gegebene Zündzeit punktsfunktion, um im Fall eines Schwankens der Motordreh zahl, die Schwankung der Motordrehzahl zu beseitigen,
Messen einer bestimmten Zeit (t(i)), wenn die Motor drehzahl höher wird als eine vorbestimmte Leerlaufdrehzahl,
Bewerten eines Gangschaltmodus, bei dem der Vorgang zu einem "D"-Modus-Steuerschritt fortgeschritten wird, wenn der Gangschaltmodus weder ein "N"-Modus noch ein "D"-Mo dus ist, falls die Motordrehzahl höher als die vorbestimmte Leerlaufdrehzahl ist,
Ermitteln, wenn der Gangschaltmodus entweder ein "N"- Modus oder ein "D"-Modus ist, ob eine vorbestimmte Bedin gung erfüllt ist, wobei die vorbestimmte Bedingung die ist, dass eine Sauerstoffsensortemperatur (To2) niedriger als eine vorbestimmte Lambda-Rückkopplungssteuerungstemperatur (TLOT) ist oder dass eine Zeit, die nach dem Eintritt in den Leer laufmodus (t(i) - t(1)) vergangen ist, geringer ist als ei ne vorbestimmte Zeit (tS(TC)), die über eine Kühlmitteltem peraturfunktion TC ermittelt ist, und dann, wenn die Bedin gung nicht erfüllt ist, schreitet der Vorgang zu einem ISA Steuerschritt fort,
Setzen einer ISA Position auf P1 im Fall dass die Sauer stoffsensortemperatur (To2) niedriger ist als die vorbestimm te Lambda-Rückkopplungssteuerungstemperatur und die Zeit, die nach dem Eintritt in den Leerlaufmodus vergangen ist (t(i) - t(1)), geringer ist, als die vorbestimmte Zeit (tS(TC)), die durch die Kühlmitteltemperaturfunktion ermit telt ist, und
Bestimmen, ob eine Differenz zwischen einer momentanen und einer unmittelbar vergangenen Motordrehzahl größer ist als ein vorbestimmter Wert, und, wenn die Differenz nicht größer als der vorbestimmte Wert ist, Fortschreiten zu dem Schritt des Steuerns des Zündzeitpunkts und anderenfalls Fortschreiten zu dem Schritt des Steuerns des Lufttreibstoff verhältnisses.
Steuern der ISA durch einen Luftmengendurchsatz, der durch eine gegebene Luftmengendurchsatzfunktion berechnet wird,
Steuern des Magnetventils durch eine relative Einschalt dauer, die durch die Funktion der Motoröltemperatur, der Mo tordrehzahl und der Motorlast bestimmt wird,
Steuern des Lufttreibstoffverhältnisses durch eine gege bene Lufttreibstoffverhältnisfunktion, so dass das Lufttreib stoffverhältnis hoch, aber innerhalb eines Bereichs ist, in dem eine Schwankung der Motordrehzahl von einer Zündzeit punktsteuerung reguliert werden kann,
Steuern des Zündzeitpunkts durch eine gegebene Zündzeit punktsfunktion, um im Fall eines Schwankens der Motordreh zahl, die Schwankung der Motordrehzahl zu beseitigen,
Messen einer bestimmten Zeit (t(i)), wenn die Motor drehzahl höher wird als eine vorbestimmte Leerlaufdrehzahl,
Bewerten eines Gangschaltmodus, bei dem der Vorgang zu einem "D"-Modus-Steuerschritt fortgeschritten wird, wenn der Gangschaltmodus weder ein "N"-Modus noch ein "D"-Mo dus ist, falls die Motordrehzahl höher als die vorbestimmte Leerlaufdrehzahl ist,
Ermitteln, wenn der Gangschaltmodus entweder ein "N"- Modus oder ein "D"-Modus ist, ob eine vorbestimmte Bedin gung erfüllt ist, wobei die vorbestimmte Bedingung die ist, dass eine Sauerstoffsensortemperatur (To2) niedriger als eine vorbestimmte Lambda-Rückkopplungssteuerungstemperatur (TLOT) ist oder dass eine Zeit, die nach dem Eintritt in den Leer laufmodus (t(i) - t(1)) vergangen ist, geringer ist als ei ne vorbestimmte Zeit (tS(TC)), die über eine Kühlmitteltem peraturfunktion TC ermittelt ist, und dann, wenn die Bedin gung nicht erfüllt ist, schreitet der Vorgang zu einem ISA Steuerschritt fort,
Setzen einer ISA Position auf P1 im Fall dass die Sauer stoffsensortemperatur (To2) niedriger ist als die vorbestimm te Lambda-Rückkopplungssteuerungstemperatur und die Zeit, die nach dem Eintritt in den Leerlaufmodus vergangen ist (t(i) - t(1)), geringer ist, als die vorbestimmte Zeit (tS(TC)), die durch die Kühlmitteltemperaturfunktion ermit telt ist, und
Bestimmen, ob eine Differenz zwischen einer momentanen und einer unmittelbar vergangenen Motordrehzahl größer ist als ein vorbestimmter Wert, und, wenn die Differenz nicht größer als der vorbestimmte Wert ist, Fortschreiten zu dem Schritt des Steuerns des Zündzeitpunkts und anderenfalls Fortschreiten zu dem Schritt des Steuerns des Lufttreibstoff verhältnisses.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand bevorzugter Ausfüh
rungsformen mit Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert.
Fig. 1 zeigt Strukturelemente eines Motorölversorgungssystems
gemäß dem Stand der Technik.
Fig. 2 zeigt Strukturelemente eines Motorölzirkulationssys
tems gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 3 ist ein Blockdiagramm eines Ölzirkulationsteuersystems
gemäß der Erfindung.
Fig. 4 ist ein Flussdiagramm, dass ein Motorölzirkulations
teuerverfahren gemäß der Erfindung im Zustand des Motorstar
tens zeigt.
Fig. 5 ist ein Flussdiagramm, dass ein Motorölzirkulations
teuerverfahren gemäß der Erfindung im Leerlaufzustand des Mo
tors zeigt.
Ein Motorölzirkulationssystem gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung, wie in Fig. 2 und Fig. 3 ge
zeigt, weist auf:
einen Öltemperatursensor 27, der im unteren Teil einer Ölwanne 11 angeordnet ist und der die Temperatur des in der Ölwanne gespeicherten Öls detektiert,
einen Öldrucksensor 14, der den Öldruck, der von einer Ölpumpe 13 ausgeht, detektiert,
einen Motorbetriebszustandssensor 29, der die Motordreh zahl und die Motorlast detektiert,
ein Öldruckbegrenzungsventil 15, das an einer Seite der Ölpumpe 13 installiert ist und das Öl zur Ölwanne umleitet, wenn der von der Ölpumpe gelieferte Öldruck höher ist als ein vorbestimmter Druck,
ein Magnetventil 28, das in eine Ölrücklaufleitung 16 installiert ist und die Ölumleitung steuert, und
eine elektronische Steuereinheit (ECU) 30, die basierend auf dem Dateneingang von den oben genannten Sensoren 27, 14 und 29 die Betätigung des Magnetventils steuert.
einen Öltemperatursensor 27, der im unteren Teil einer Ölwanne 11 angeordnet ist und der die Temperatur des in der Ölwanne gespeicherten Öls detektiert,
einen Öldrucksensor 14, der den Öldruck, der von einer Ölpumpe 13 ausgeht, detektiert,
einen Motorbetriebszustandssensor 29, der die Motordreh zahl und die Motorlast detektiert,
ein Öldruckbegrenzungsventil 15, das an einer Seite der Ölpumpe 13 installiert ist und das Öl zur Ölwanne umleitet, wenn der von der Ölpumpe gelieferte Öldruck höher ist als ein vorbestimmter Druck,
ein Magnetventil 28, das in eine Ölrücklaufleitung 16 installiert ist und die Ölumleitung steuert, und
eine elektronische Steuereinheit (ECU) 30, die basierend auf dem Dateneingang von den oben genannten Sensoren 27, 14 und 29 die Betätigung des Magnetventils steuert.
Ein vorbestimmter Öldruck, über dem das Öldruckbegren
zungsventil 15 das Öl zur Ölwanne 11 umleitet, ist als ein
niedrigerer Wert gesetzt als ein vorbestimmter Druck beim
Stand der Technik ist. Der vorbestimmte Öldruck ist als ein
Minimalöldruck bestimmt, über dem der Motor richtig arbeitet,
wobei der vorbestimmte Öldruck beispielsweise auf 3 bar ge
setzt werden kann.
Der Motorzustandssensor 29 kann einen Kurbelwinkelsensor
aufweisen und, um die Motorlast wahrzunehmen, kann er auch
einen Drosselklappenpositionssensor (TPS) aufweisen.
Die ECU 30 steuert das Magnetventil 28 auf der Grundlage
der Öltemperatur, des Öldrucks und des Motorbetriebss
zustands, und sie steuert das Magnetventil durch das Ausfüh
ren eines Motorölzirkulationssteuerverfahrens, gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, welche später be
schrieben wird.
Die ECU 30 ist ein mit einem gegebenen Programm arbei
tender Mikroprozessor, und das Ölzirkulationssteuerverfahren
gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann pro
grammiert werden, um vom Mikroprozessor ausgeführt zu werden.
Wie in Fig. 4 gezeigt, wenn eine vorbestimmte Zeit ver
gangen ist nachdem ein Zündungsschalter eingeschaltet ist,
tritt der Vorgang in einen Startmodus (S410) ein, an welchem
Punkt eine Leerlaufdrehzahlbetätigungseinrichtung (nachste
hend 'ISA' genannt) mit einer vorbestimmten relativen Ein
schaltdauer (Duty Ratio) (S415) geöffnet wird.
Dann wird der Getriebe Ventilkörper - Leitungsdruck auf
einen Mindestwert (S420) reguliert.
Die Schritte S415 und S420 sind identisch mit einem Mo
torsteuerungsverfahren in einem frühen Zustand des Startens,
gemäß dem Stand der Technik, und deshalb sind weitere Erklä
rungen weggelassen. Durch das Minimieren der Belastungen des
Motors und des Getriebes kann der Motor mit einer mageren
Lufttreibstoffmischung gestartet werden.
Dann steuert die ECU 30 eine relative Einschaltdauer des
Magnetventils 28 auf 100%, so dass das gesamte, über das Öl
druckbegrenzungsventil 15 zurückgegebene Öl zur Ölwanne 11
umgeleitet wird (S425).
Im Stand der Technik ist das Öldruckbegrenzungsventil
nur von der Spannkraft einer Feder abhängig, aber in der Er
findung ist das Öldruckbegrenzungsventil sowohl von der
Spannkraft einer Feder als auch von einem Magnetventil abhän
gig.
Dann, wenn der Motor von der Betätigung eines Startermo
tors (S430) angekurbelt wird, legt die ECU 30 ein Lufttreib
stoffverhältnis fest, dass höher ist als das eines Zustands
von Lambda = '1' (S435). Der Zustand von Lambda = '1' ist ein
theoretischer Lufttreibstoffverhältniszustand, und, wenn
Lambda höher als '1' ist, dann ist das Lufttreibstoffverhält
nis höher als das theoretische Lufttreibstoffverhältnis, dass
heißt, die Lufttreibstoffmischung ist magerer.
In Schritt S425, wenn der Öldruck wegen der hohen Ölvis
kosität übermäßig erhöht ist, wird der Öldruck durch das Öl
druckbegrenzungsventil 15 zur Ölwanne umgeleitet, wo ein vor
bestimmter Druck als ein Minimaldruck gesetzt ist.
Deshalb ist die von der Ölpumpe verursachte Motorlast
vermindert, und der Motor arbeitet dadurch gleichmäßig unter
einem Zustand einer mageren Lufttreibstoffmischung.
Nach dem Steuern des Lufttreibstoffverhältnisses wird
der Zündzeitpunkt verzögert (S440). Hier wird der Zündzeit
punkt gesteuert, um einen maximalen Verzögerungswinkel zu ha
ben, in dem der Motor unter der Motorlast richtig arbeitet,
die durch die Öffnung des Magnetventils vermindert ist. Der
maximale Verzögerungswinkel kann beispielsweise als 8° ATDC
(nach dem oberen Todpunkt) bestimmt werden.
Dann wird ein Zylinder, wo eine erste Explosion auftritt
detektiert, und eine akkumulierte Anzahl von Explosionen wird
gezählt (S445).
Hier wird, wenn eine Winkelbeschleunigung der Kurbelwel
le des Zylinders, wo eine Explosion auftritt, höher als eine
vorbestimmte Beschleunigung ist, ermittelt, dass eine erste
Explosion in diesem Zylinder auftritt, und die akkumulierte
Anzahl von Explosionen kann durch Zählen der Anzahl von Exp
losionen in dem Zylinder, wo die erste Explosion auftritt,
bestimmt werden.
Dann wird eine Menge an Treibstoff, um verringert zu
werden, auf der Grundlage der ermittelten Anzahl von Explosi
onen gesteuert (S450).
Die Treibstoffverminderungssteuerung basiert auf einem
Benetzungswert des jeweiligen Zylinders, und der Benetzungs
wert wird durch das Summieren der Anzahl von Explosionen des
jeweiligen Zylinders, der Anzahl von Explosionen nach der
ersten Explosion, dem Verteilerdruck, der Kühlmitteltempera
tur und der atmosphärischen Temperatur erhalten.
Der Verteilerdruck, die Kühlmitteltemperatur und die at
mosphärische Temperatur werden Werten angenähert, die für die
oben genannte Berechnung mit angenäherten Konstanten geeignet
sind. Diese Werte werden betrachtet, weil sie Auswirkungen
auf die Treibstoffverdunstung haben.
Nachdem die Treibstoffverminderungssteuerung ausgeführt
ist, wird ermittelt, ob eine Motordrehzahl höher als eine
vorbestimmte Drehzahl (S455) ist, welche als eine Drehzahl
gesetzt ist, bei der eine stabile Leerlaufsteuerung möglich
ist, und die beispielsweise auf 1200 U/min gesetzt werden
kann. Wenn die Motordrehzahl nicht höher als die vorbestimmte
Drehzahl ist, kehrt das Verfahren zu Schritt S440 zurück.
Deshalb werden die Schritte S440 bis S455 wiederholt ausge
führt, bis die Motordrehzahl höher als die vorbestimmte Dreh
zahl ist.
In Schritt S455 tritt, wenn die Motordrehzahl höher als
die vorbestimmte Drehzahl ist, der Vorgang in eine Leerlauf
modussteuerung ein, und das Magnetventil 28 wird von einer
Funktion gesteuert, die bestimmt ist durch die Motordrehzahl,
die Motorlast und den Öldruck berechnet zu werden.
Wie in Fig. 5 gezeigt, wenn die Leerlaufmodussteuerung
startet, wird eine Variable "i" anfangs zu "0" (S505) ge
setzt, und dann wird das ISA mit einem Öffnungsverhältnis Pi
gesteuert, dass durch den Luftmengendurchsatz erhalten wird,
der von einer vorbestimmten Luftmengendurchsatzfunktion
(S510) berechnet wird.
Nach Schritt S510 wird das Magnetventil 28 mit einer be
stimmten relativen Einschaltdauer gesteuert (S515). Die be
stimmte relative Einschaltdauer wird mittels einer Funktion
f(Toil, n, L) bestimmt, die aus der Motoröltemperatur (T
oil), der Motordrehzahl (n) und der Motorlast (L) berechnet
wird.
Das Lufttreibstoffverhältnis wird dann von einer be
stimmten Lufttreibstoffverhältnisfunktion (S520) gesteuert,
und der Zündzeitpunkt wird von einer bestimmten Zündzeit
punktsfunktion (S525) gesteuert. In Schritt S520 ist das
Lufttreibstoffverhältnis auf mager gesteuert, und es ist auch
auf einen Wert innerhalb eines Bereichs gesteuert, wodurch
eine Schwankung der Motordrehzahl durch den Zündzeitpunkt ge
steuert werden kann, und, wenn es eine Schwankung der Motor
drehzahl gibt, wird die Zündzeitpunktsteuerung ausgeführt, so
dass die Schwankung der Motordrehzahl beseitigt wird.
Dann wird zur Variablen "i" '1' hinzu addiert (S527),
die aktuelle Zeit (t(i)) gemessen (S530) und bestimmt, ob
die Motordrehzahl gleich einer vorbestimmten Leerlaufdrehzahl
ist (S535). Gleichzeitig, wenn die Motordrehzahl gleich der
vorbestimmten Leerlaufdrehzahl ist, kehrt der Vorgang zu
Schritt S530 zurück, und deshalb kann die Zeit, in der die
Motordrehzahl höher ist als die vorbestimmte Leelaufdrehzahl,
gemessen werden.
In Schritt S535 schreitet, wenn die Motordrehzahl nicht
die vorbestimmte Leerlaufdrehzahl ist, der Vorgang zu Schritt
S540 fort, wo die Entscheidung getroffen wird, ob ein Gang
schaltmodus ein "N"-Modus oder ein "P"-Modus ist. Wenn
der Gangschaltmodus weder der "N"-Modus noch der "P"-Mo
dus ist, schreitet der Vorgang zu einem "D"-Modus Steuer
schritt fort.
In Schritt S540 schreitet, wenn der Gangschaltmodus der
"N" Modus oder der "P" Modus ist, der Vorgang zu Schritt S545
fort, wo die Entscheidung getroffen wird, ob eine Sauerstoff
sensortemperatur (TO2) niedriger als eine Lambda-Rückkopp
lungstemperatur (TLOT) ist, unterhalb der die Lambda-Rück
kopplungssteuerung nicht ausgeführt werden kann.
In Schritt S545 kehrt, wenn die Sauerstoffsensortempera
tur (TO2) nicht niedriger als die Lambda-Rückkopplungstem
peratur (TLOT) ist, das Verfahren zu Schritt S510 zurück, und,
wenn die Sauerstoffsensortemperatur (TO2) niedriger als die
Lambda-Rückkopplungstemperatur (TLOT) ist, schreitet der
Vorgang zu Schritt S550 fort, wo die Entscheidung getroffen
wird, ob die verstrichene Zeit nach dem Eintreten in den
Leerlaufmodus
(t(i) - t(1)) geringer ist als die vorbestimmte Zeit (tS(Tc)), die durch eine Funktion der Kühlmitteltemperatur (TC) ermittelt ist.
(t(i) - t(1)) geringer ist als die vorbestimmte Zeit (tS(Tc)), die durch eine Funktion der Kühlmitteltemperatur (TC) ermittelt ist.
In Schritt S550, wenn die verstrichene Zeit nach dem
Eintreten in den Leerlaufmodus (t(i) - t(1)) nicht geringer
ist als die vorbestimmte Zeit (tS(Tc)), kehrt der Vorgang
zu Schritt S510 zurück.
Deshalb, wenn im Schritt S545 die Sauerstoffsensortempe
ratur (TO2) nicht niedriger als die Lambda-Rückkopplungs
temperatur (TLOT) ist oder wenn im Schritt S545 die verstri
chene Zeit nach dem Eintreten in den Leerlaufmodus nicht ge
ringer ist als die vorbestimmte Zeit, kehrt der Vorgang zu
Schritt S510 zurück, und dadurch wird die Magnetventil-
Steuerung wiederholt ausgeführt.
In Schritt S550, wenn die verstrichene Zeit nach dem
Eintreten in den Leerlaufmodus (t(i) - t(1)) geringer ist
als die vorbestimmte Zeit (tS(Tc)), schreitet der Vorgang
zu Schritt S555 fort, wo eine ISA Position gesteuert wird, um
einen vorbestimmten Wert P1 zu haben.
Der Wert P1 ist als ein beliebiger Wert gesetzt, der an
nähernd 100% ist, und beispielsweise auf 100% gesetzt werden
kann. Das heißt, für eine kurze Zeit nach dem Eintreten in
den Leerlaufzustand, ist der ISA Steuerwert annähernd auf
100% geregelt.
Dann wird ermittelt ob die Differenz zwischen einer mo
mentanen und einer unmittelbar letzten Motordrehzahl
|n(i - 1) - n(i)| größer ist als ein vorbestimmter
Wert Δns (S560).
Der vorbestimmte Wert Δns ist als ein Wert gesetzt, bei
dem die Schwankung der Motordrehzahl von der Zündzeit
punktsteuerung beseitigt werden kann.
In Schritt S560 kehrt, wenn die Differenz zwischen den
Motordrehzahlen |n(i - 1) - n(i)| nicht größer als der vor
bestimmte Wert Δns ist, der Vorgang zu Schritt S525 zurück,
und, wenn die Differenz zwischen den Motordrehzahlen
|n(i - 1) - n(i)| größer als der vorbestimmte Wert Δns
ist, kehrt der Vorgang zu Schritt S520 zurück.
Deshalb kehrt, wenn die Differenz zwischen den Motor
drehzahlen nur durch den Zündzeitpunkt gesteuert werden kann,
aber die Lambdarückkopplung unmöglich ist und die verstriche
ne Zeit geringer ist als die vorbestimmte Zeit, der Vorgang
zu Schritt S525, des Steuerns des Zündzeitpunkts zurück, und,
wenn die Differenz zwischen den Motordrehzahlen nicht nur
durch den Zündzeitpunkt gesteuert werden kann, aber die Lamb
darückkopplung unmöglich ist und die verstrichene Zeit gerin
ger ist als die vorbestimmte Zeit, wird ermittelt, dass die
Lufttreibstoffmischung zu mager ist, und der Vorgang kehrt zu
Schritt S520 des Steuerns des Luftreibstoffverhältnisses zu
rück, so dass die Differenz zwischen den Motordrehzahlen nur
von der Zündzeitpunktsteuerung gesteuert werden kann.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann
der Motor durch Reduzieren der von der Ölpumpe während des
Motorstartens verursachten Motorlast sanft gestartet werden,
wobei, weil die Motorlast reduziert ist, auch die Startfähig
keit des Motors erhalten bleibt, sogar wenn die Lufttreib
stoffmischung mager ist und der Zündzeitpunkt verzögert ist,
und die Schadstoffemissionen können im Früh-Zustand des Mo
torlaufens reduziert werden.
Weiterhin wird das Magnetventil, wenn der Motor im Leer
lauf ist, auf der Grundlage der Motordrehzahl, der Öltempera
tur und der Belastung gesteuert, so dass der optimale Motor
öldruck erhalten bleibt, und dadurch sind die Lufttreibstoff
verhältnissteuerung und die Zündzeitpunktsteuerung möglich
und deshalb wird das Verhältnis gefahrene Meilen/Treibstoff
erhöht.
Claims (5)
1. Motorölzirkulationssystem aufweisend:
einen Öltemperatursensor (27) der im unteren Teil einer Ölwanne (11) angeordnet ist und der die Temperatur des in der Ölwanne (11) gespeicherten Öls detektiert,
einen Öldrucksensor (14), der den Öldruck, der von einer Ölpumpe (13) ausgeht, detektiert,
ein Motorbetriebszustandssensor (29), der die Motordreh zahl (n) und die Motorlast (L) detektiert,
ein Öldruckbegrenzungsventil (15), das an einer Seite der Ölpumpe (13) installiert ist und das Öl zur Ölwanne (11) umleitet, wenn der von der Ölpumpe (13) gelieferte Öldruck höher ist als ein vorbestimmter Druck, wobei der vorbestimmte Druck als Minimaldruck gesetzt ist, über dem der Motor rich tig arbeitet,
ein Magnetventil (28), das in eine Ölrücklaufleitung (16) installiert ist und die Ölumleitung steuert, und eine elektronische Steuereinheit (30), die die Betätigung des Magnetventils (28) an Hand einer vorbestimmten Steuerungslo gik basierend auf dem Dateneingang von den oben genannten Öl temperatur-, Öldruck- und Motorzustandssensoren (27), (14) und (29) steuert.
einen Öltemperatursensor (27) der im unteren Teil einer Ölwanne (11) angeordnet ist und der die Temperatur des in der Ölwanne (11) gespeicherten Öls detektiert,
einen Öldrucksensor (14), der den Öldruck, der von einer Ölpumpe (13) ausgeht, detektiert,
ein Motorbetriebszustandssensor (29), der die Motordreh zahl (n) und die Motorlast (L) detektiert,
ein Öldruckbegrenzungsventil (15), das an einer Seite der Ölpumpe (13) installiert ist und das Öl zur Ölwanne (11) umleitet, wenn der von der Ölpumpe (13) gelieferte Öldruck höher ist als ein vorbestimmter Druck, wobei der vorbestimmte Druck als Minimaldruck gesetzt ist, über dem der Motor rich tig arbeitet,
ein Magnetventil (28), das in eine Ölrücklaufleitung (16) installiert ist und die Ölumleitung steuert, und eine elektronische Steuereinheit (30), die die Betätigung des Magnetventils (28) an Hand einer vorbestimmten Steuerungslo gik basierend auf dem Dateneingang von den oben genannten Öl temperatur-, Öldruck- und Motorzustandssensoren (27), (14) und (29) steuert.
2. Motorölzirkulationssystem gemäß Anspruch 1, wobei die
vorbestimmte Steuerungslogik der Steuereinheit (30) einen
Schritt des vollständigen Öffnens des Magnetventils (28) auf
weist, bis die Motordrehzahl (n) höher als eine vorbestimmte
Drehzahl ist, nachdem ein Startermotor betätigt ist.
3. Motorölzirkulationssteuerungsverfahren, welches das
System gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2 verwendet, umfassend
die Schritte:
- a) Öffnen einer Leerlaufdrehzahlbetätigungseinrichtung (ISA) mit einer vorbe stimmten relativen Einschaltdauer, nachdem ein Zündungsschal ter eingeschaltet ist,
- b) vollständiges Öffnen des Magnetventils (28),
- c) Halten des Magnetventils (28) im offenen Zustand, bis die Motordrehzahl (n) höher als eine vorbestimmte Dreh zahl ist.
4. Motorölzirkulationssteuerungsverfahren gemäß Anspruch
3, wobei das Verfahren weiter einen Schritt des Eintretens
in eine Leerlaufmodussteuerung aufweist, während das Magnet
ventil (28) auf der Grundlage der Öltemperatur, des Öldrucks
und des Motorzustands durch eine gegebene Steuerungslogik
nach Schritt (c) gesteuert wird.
5. Motorölzirkulationssteuerungsverfahren gemäß Anspruch
4, wobei die Leerlaufmodussteuerung aufweist:
- a) Steuern einer Leerlaufdrehzahlbetätigungseinrichtung durch einen Luftmengendurchsatz, der mittels einer vorbe stimmten Luftmengendurchsatzfunktion berechnet wird,
- b) Steuern des Magnetventils (28) mit einer relativen Einschaltdauer, die mittels einer Funktion der Motoröltempe ratur (Toil), der Motordrehzahl (n) und der Motorlast (L) be rechnet wird,
- c) Steuern eines Lufttreibstoffverhältnisses, so dass eine Lufttreibstoffmischung mager ist und einen Wert inner halb eines Bereichs annimmt, wo die Schwankung der Motordreh zahl (n) von einer Zündzeitpunktsteuerung gesteuert werden kann,
- d) Steuern des Zündzeitpunkts, so dass eine Schwankung der Motordrehzahl (n) beseitigt ist,
- e) Messen einer bestimmten Zeit (t(i)), bis die Motor drehzahl (n) höher ist als eine vorbestimmte Leerlaufdreh zahl,
- f) Ermitteln, ob ein Gangschaltmodus ein "N" Modus oder ein "P"-Modus ist, wenn die Motordrehzahl (n) höher als die vorbestimmte Leerlaufdrehzahl ist, und Ausführen ei ner "D"-Modussteuerung, wenn der Gangschaltmodus weder der "N"-Modus noch der "P"-Modus ist,
- g) Ermitteln, wenn der Gangschaltmodus der "N"-Modus
oder der "P"-Modus ist, ob eine Sauerstoffsensortemperatur
(TO2) niedriger als eine Lambda-Rückkopplungssteuerungstem
peratur (TLOT) ist und ob eine verstrichene Zeit nach dem Ein
treten in den Leerlaufmodus
(t(i) - t(1)) geringer ist als eine vorbestimmte Zeit (tS(Tc)), die durch eine Funktion der Kühlmitteltemperatur (TC) bestimmt ist, und dann, wenn die Sauerstoffsensortempe ratur (TO2) nicht niedriger als die Lambda - Rückkopplungs temperatur (TLOT) ist oder wenn eine verstrichene Zeit nach dem Eintreten in den Leerlaufmodus (t(i) - t(1)) nicht ge ringer ist als eine vorbestimmte Zeit (tS(Tc)), Zurückkeh ren zu Schritt (a), - h) Steuern der Leerlaufdrehzahlbetätigungseinrichtungs -Position auf einen vorbestimmten Wert P1, wenn die Sauer stoffsensortemperatur (TO2) niedriger als die Lambda-Rück kopplungstemperatur (TLOT) ist und die verstrichene Zeit nach dem Eintreten in den Leerlaufmodus (t(i) - t(1)) geringer ist als die vorbestimmte Zeit (tS(Tc)), und
- i) Ermitteln, ob eine Differenz (|n(i - 1) - n(i)|) zwischen einer momentanen und einer unmittelbar letzten Mo tordrehzahl (n) größer als ein vorbestimmter Wert (Δns) ist, und, wenn die Differenz (|n(i - 1) - n(i)|) zwischen den Motordrehzahlen nicht größer als der vorbestimmte Wert ist, Zurückkehren zu Schritt (d), und, wenn die Differenz (|n(i - 1) - n(i)|) zwischen den Motordrehzahlen größer als der vorbestimmte Wert ist, Zurückkehren zu Schritt (c).
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