[go: up one dir, main page]

DE10157024B4 - Vorrichtung zur Erzeugung von pulsierenden elektromagnetischen und/oder elektrischen Feldern - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von pulsierenden elektromagnetischen und/oder elektrischen Feldern Download PDF

Info

Publication number
DE10157024B4
DE10157024B4 DE10157024.4A DE10157024A DE10157024B4 DE 10157024 B4 DE10157024 B4 DE 10157024B4 DE 10157024 A DE10157024 A DE 10157024A DE 10157024 B4 DE10157024 B4 DE 10157024B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
module
stimulation
patient
data
master
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE10157024.4A
Other languages
English (en)
Other versions
DE10157024A1 (de
Inventor
Dr. Fischer Emil Gerhard
Prof. Dr. Krauß Manfred
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Quanten-Medicine Ag Triesenberg Li
Original Assignee
QUANTEN MEDICINE AG
QUANTEN-MEDICINE AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by QUANTEN MEDICINE AG, QUANTEN-MEDICINE AG filed Critical QUANTEN MEDICINE AG
Priority to DE10157024.4A priority Critical patent/DE10157024B4/de
Priority to EP02790421A priority patent/EP1446194A2/de
Priority to AU2002366199A priority patent/AU2002366199A1/en
Priority to PCT/EP2002/013079 priority patent/WO2003043695A2/de
Publication of DE10157024A1 publication Critical patent/DE10157024A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10157024B4 publication Critical patent/DE10157024B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N2/00Magnetotherapy
    • A61N2/02Magnetotherapy using magnetic fields produced by coils, including single turn loops or electromagnets
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/40Applying electric fields by inductive or capacitive coupling ; Applying radio-frequency signals

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)
  • Electrotherapy Devices (AREA)

Abstract

Vorrichtung zur Erzeugung von pulsierenden elektromagnetischen und/oder elektrischen Feldern in einer Stimulationseinrichtung mit einem Master-Modul (Arzt-Modul) zur wechselseitigen Kommunikation mit einem Peripherie-Modul (Patienten-Modul), wobei die Informationsübertragung zwischen dem Master-Modul und dem Peripherie-Modul über das World Wide Web erfolgt und die beiden Module eine Rechnerschnittstelle aufweisen, und von einem mit dem Peripherie-Modul gekoppelten Sensor-Modul die beim Patienten in Echtzeit abgeleiteten Herz-Kreislauf-Daten (z. B. Puls-/Herzfrequenz, arterielle und mikrovaskuläre Durchblutung am Meßort, Blutgefäß-Tonus) zum Master-Modul (Arzt-Modul) übertragbar sind, dort bewertet und die entsprechenden Stimulationssignale zwecks individueller Behandlung zum Peripherie-Modul zurück übertragbar sind und dass die individuelle Stimulation beendet wird, wenn die entsprechenden Parameter erreicht wurden oder in einem festgelegten Unsicherheitsbereich liegen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Arbeitsverfahren zum Betreiben einer Vorrichtung zur optimierten Stimulation eines oder mehrerer Probanden mittels pulsierender elektromagnetischer und/oder elektrischer Felder, und zwar im Rahmen der sogenannten Magnetfeldtherapie im Quantron-Resonanz-System.
  • Die Anwendung von pulsierenden elektromagnetischen Feldern (PEMF) nimmt wegen außerordentlich positiver Stimulationsergebnisse in vielen Bereichen der Medizin stark zu [u. a. Quittan, M., O. Schuhfried, G. F. Wiesinger und V. Fialka-Moser: Klinische Wirksamkeiten der Magnetfeldtherapie – eine Literaturübersicht. Acta Medica Austriaca. 27. Jahrgang, H. 3 (2000), 61–68; Zhadin, M. N.: Review of Russian Literature an Biological Action of DC and Low-Frequency AC Magnetic Fields. Bioelectromagnetics 22: 27–45 (2001)]. Dabei besteht die dringende Notwendigkeit einer stärkeren wissenschaftlichen Durchdringung, beruhend auch auf Erkenntnissen einer modernen Schulmedizin sowie der molekularen Forschung. So wird z. B. die bahnbrechende Entdeckung des ”vaskulären Stickstoffmonoxyd(NO)-Systems” [u. a. Schmidt, H. H. H. W.: NO, endogener Botenstoff und Zellgift. MED. MO. PHARM. 17, 6 (1994), 168–185] durch den Pharmakologen Furchgott Ende der 80er Jahre nicht nur die Therapiekonzepte der Schulmedizin radikal verändern, auch die Ergebnis-Interpretation und die Weiterentwicklung der QRS®-Magnetfeldstimulation [Warnke, U.: Einrichtung zur Beeinflussung von elektrischen und magnetischen Feldern niedriger Frequenz. Europäische Patentschrift EP 0 621 795 B1 ; Warnke, U.; Fischer, G. und H. L. König: Vorrichtung zum Transport von Ionen, insbesondere Protonen. Europäische Patentschrift EP 0 594 655 B1 ; Fischer, G. und U. Warnke: Einrichtung zur Ermittlung der Wirkung gepulster Magnetfelder auf einen Organismus. Europäische Patentschrift EP 0 729 318 B1 ; Fischer, G.: Grundlagen der Quanten-Therapie. HECATAEUS-Verlagsanstalt 1996] wird hiervon entscheidend geprägt. Mit der durch Kruglikov und Dertinger entdeckten „stochastischen Resonanz” [Kruglikov, I. L. and H. Dertinger: Stochastic Resonance as a Possible Mechanism of Amplification of Weak Elektric Signals in Living Cells. Bioelectromagnetics 15: 539–547 (1994)], speziell der sogenannten „noise-induced stability”, wird erstmals erklärbar, wie es die Zelle schafft, extrem verrauschte Signale zu verstärken und allgemein das Rauschen als Energiequelle für informationsgetriebene Prozesse zu nutzen. Diese wissenschaftliche Erkenntnis ist für alle Stimulationsverfahren voller Konsequenzen.
  • Neben der Stimulation mittels pulsierender Magnetfelder [u. a. EP 0 621 795 B1 und EP 0 594 655 B1 sowie 1. Internationales Symposium „Quantenmedizin in Forschung und Praxis: „QRS®-Magnetfeld-Therapie: Gegenwart und Zukunft”. Darmstadt/Weiterstadt 02. April 2001] sind seit vielen Jahren Stimulationen mit speziellen elektrischen Feldern bekannt [u. a. König, H. L.: Unsichtbare Umwelt. Der Mensch im Spielfeld elektromagnetischer Kräfte. Eigenverlag Herbert L. König, München 1986 (ISBN 3-923819-04-8); Hartmann, E.: Neuartige Therapiemöglichkeiten im Kippschwingungsfeld. Erfahrungsheilkunde VI, H. 12, 1958]. Man hatte erkannt, daß das elektrische Feld im Freien, über dem Erdboden, zeitlich als auch örtlich sehr stark schwankt und bei Niederschlägen und Schlechtwetter dessen Werte erheblich von den Schönwetterwerten abweicht. Es tritt bei vielen Menschen eine „Wetterfühligkeit” auf, so daß offensichtlich durch ein „Schönwetter-Stimulations-Programm” eine Beeinflussung möglich erscheint.
  • Bei Signalen extrem niederer Frequenzen treten reine Feldschwankungen auf. Diese Erscheinungen haben keine wellenartigen Charakter, sie breiten sich demnach nach König nicht im Sinne einer elektromagnetischen Welle aus und müssen daher als Feldschwankungen lokalen Charakters angesehen werden. Somit sind wegen der Frequenzen speziell der ULF- und der (untere) ELF-Bereich für solche Erscheinungen prädistiniert. Sie können nach König beispielsweise im Zusammenhang mit einem in der Nähe einer Beobachtungsstelle stattfindenden Gewitter stehen, da Blitzentladungen auch Spektralanteile bis zu 1 Hz haben. Viel häufiger sind solche lokal begrenzten Vorgänge jedoch im Zusammenhang mit elektrisch geladenen Wolken zu beobachten, deren Turbulenz offenbar nach außen hin in Form von niederfrequenten elektrischen Feldschwankungen in Erscheinung tritt. Während die „Schönwetterfrequenzen” Frequenzbereiche von ca. 8–13 Hz aufweisen und nach König mit „Signaltyp I” bezeichnet werden, ist der Signaltyp II verbunden mit dem Frequenzbereich des Delta-Rhythmus des EEG's und zeigt, lokal begrenzt, meist starke Wetterstörungen an. Er symbolisiert somit gegenüber dem Signaltyp I „das Gegenpolige, das Gestörte, Unruhige, Anomale, Unausgeglichene”. Die Wetterempfindlichkeit als „lokal erhöhte Reizbarkeit” manifestiert sich nach Varga [Varga, A.: Elektrosmog. Varga 1995] in „Wetter-Schmerzen”, in allen ihren Abstufungen „bis zu unerträglichen Schmerzen, und zwar bei krankhaft verändertem Gewebe, bei Narben aller Art, Knochenbruchstellen, Amputationsstümpfen, entzündeten Schleimbeuteln, chronisch kranken Gelenken und entzündlich verändertem Gewebe überhaupt.” Es existieren mehrere Arbeiten, die darauf hinweisen, daß zwischen den Wetterfronten und der Häufigkeit von z. B. Herzinfarkten mit akutem Herztod ein kausaler Zusammenhang besteht.
  • Varga verweist darauf, daß bereits seit über 200 Jahren in vielen Arbeiten auf die Wechselwirkung zwischen meteorologischen Vorgängen und biologischen Reaktionen eingegangen wird.
  • Von diesen Erkenntnissen ausgehend berichtet König [Unsichtbare Umwelt. Der Mensch im Spielfeld elektromagnetischer Kräfte. Eigenverlag Herbert L. König, München 1986 (ISSN 3-923819-04-8)] über Stimulations-Ergebnisse mit künstlichen elektrischen Feldern, wenn deren zeitliche Verläufe (Frequenzinhalt) in den Grundparametern möglichst gut mit denen des natürlichen elektrischen Feldes übereinstimmt. So sind insbesondere Ergebnisse zur biologischen Wirksamkeit von elektrischen 10 Hz-Feldern bekannt, u. a. z. T. hochsignifikante Veränderungen von Reaktionszeiten, entzündungshemmende und krampflösende Wirkungen bei akuten Entzündungen, deutliche Verbesserungen der Aufmerksamkeitsbelastbarkeit bei Schülern, die den Feldbedingungen ausgesetzt waren, sowie bei Angestellten im Großraumbüro, signifikante Verbesserungen des subjektiven Wohlbefindens. In einem breiten Untersuchungsprogramm wurde nach König der Einfluß von künstlich erzeugten elektrischen 10 Hz-Feldern auf das Fahr- und Reaktionsverhalten von Versuchspersonen in einem Kraftfahrzeug-Fahrsimulator getestet. Dabei zeigte sich, daß die Anzahl der Fahrfehler (z. B. Mißachtung der Vorfahrt, von Stoppschildern, Fußgängerübergängen usw.) der Versuchspersonen unter Feldeinfluß im Mittel um 8 bis 10% erniedrigt werden konnte. Mit analogen 10 Hz-Feldern wurde nach König in einem Münchner Gymnasium das Leistungsverhalten von Schülern untersucht. Die Auswertung aller während des Schuljahres anfallenden Noten zeigt eine deutliche positive Wirkung des elektrischen Feldes. Demnach verbesserten sich hier die Noten im Durchschnitt um 1,2%, bezogen auf eine lineare Notenskala von 1 bis 6. Vor allem die Schülergruppe der „extravertiert-labilen” trug nach König hierzu mit einer Verbesserung von 9,4% (absoluter Wert 0,33) im besonderen Maße bei.
  • Andererseits ist nach König bekannt, daß bei Stimulation mit künstlichen elektrischen Feldern analog Signaltyp II (3–6 Hz) nach wenigen Minuten Kopfschmerzen auftraten können, wie Testpersonen berichteten. Nach Abklingen der Kopfschmerzen stellte sich häufig Müdigkeit ein.
  • Unter „Erdmagnetismus” versteht man das im unmittelbaren Bereich der Erde auftretende magnetische Feld, dessen Betrag sich im Mittel auf etwa 50 μTesla (= 0,5 Gauß) beläuft und ca. 70 μTesla kaum übersteigt Es besteht nach König [Unsichtbare Umwelt. Der Mensch im Spielfeld elektromagnetischer Kräfte. Eigenverlag Herbert L. König, München 1986 (ISBN 3-923819-04-8)) aus 2 Komponenten:
    • – Statisches Feld: In zeitlicher Hinsicht ist es ein Permanentfeld, das einer sehr langsamen Umbildung unterliegt.
    • – Wechselfeld: Dem statischen Feld sind scheinbar regellose Komponenten überlagert, nämlich die magnetischen Störungen oder Stürme, des weiteren solche, mit mehr oder weniger ausgeprägten Periodizitäten. Die Intensität der Stürme steht in Korrelation mit der Aktivität der Sonne und dem Auftreten von Polarlichtern, die der periodischen Variationen mit dem Gang von Sonne und Mond. Aus Erdmagnetfeldmessungen geht hervor, daß Schwingungen mit einer Variationsbreite der Periodendauer von 30 Sekunden (= 0,03 Hz, also untere Grenze der peripheren Mikrozirkulation) bis 0,025 Sekunden (= 40 Hz, also obere Frequenz im EEG) auftreten. Dominant (Intensität von lediglich 10–12 Tesla) sind Schwingungen des Magnetfeldes mit der Periodendauer von 4,5 Sekunden, d. h. 0,22 Hz. Eine solche Frequenzkomponente stimmt überein mit der optimalen Atmungsfrequenz des Menschen und kann mit der Aktivität des Parasympathikus in Zusammenhang gebracht werden. Ebenfalls treten Frequenzen von 8–13 Hz auf, die mit denen des EEG-α-Bereichs übereinstimmen. Sie korrelieren mit denen des elektrischen Feldes, so daß man von einer ausgeprägten Redundanz zwischen elektrischem und magnetischem Feld sprechen kann.
  • Wenn also gewisse biologische Vorgänge durch natürliche elektrische und magnetische Felder verursacht werden, muß es möglich sein, mit speziellen Feldern die Natur weitestgehend nachzuahmen und bei Vorliegen eines Defizits damit Mensch und Tier zu stimulieren. Eine solche Stimulation ist nach EP 0 621 795 B1 und EP 0 594 655 B1 mittels spezieller „pulsierender Magnetfelder” möglich, zum anderen durch Abstrahlung charakteristischer elektrischer Felder über eine Antenne. Offensichtlich wird die Genauigkeit einer derartigen Simulation der natürlichen elektrischen und magnetischen Felder im Sinne einer Optimierung verbessert, wenn erfindungsgemäß eine gleichzeitige (parallele) Abstrahlung dieser Felder vorgenommen wird:
    • – elektrisches Feld über eine entsprechende Antenne,
    • – magnetisches Feld über spezielle Applikatoren [ EP 0 594 655 B1 ]
  • Die EP 0 729 318 B1 beschreibt eine Einrichtung zur Ermittlung der Wirkung gepulster Magnetfelder auf einen Organismus, wobei bei der Magnetfeldbehandlung mit einem Gerät stattfinden soll, an dem eine Stimulationseinrichtung zur Erzeugung von gepulsten Magnetfeldern angeschlossen ist. Das Gerät wird mit einer Patientenkarte programmiert, auf der die Daten für die Behandlung gespeichert sind und eine Inbetriebnahme des Gerätes nur dann möglich ist, wenn die Patientenkarte in das Gerät eingelesen wird.
  • Die genannte Druckschrift beschreibt jedoch nicht, die optimale Kommunikation zwischen Arzt und Patient, wobei vorausgesetzt wird, dass eine Stimulationseinrichtung beim Arzt vorhanden ist, mit der eine anfängliche Behandlung stattfindet und dann die so gewonnen Daten auf eine Chipkarte gespeichert werden um mit einer sicheren Übertragung der Chipkarte und der dort gewonnen Daten ein beim Patienten stehendes Gerät zu programmieren.
  • Die EP 0 621 795 B1 beschreibt eine Einrichtung zur Beeinflussung von lokalen elektrischen und magnetischen Wechselfeldern niedriger Frequenz, die in einem begrenzten Raumbereich befindliche leitfähige Struktur einwirken. Es sollen demnach Felder von Hochspannungsleitungen, Bahnstromleitungen und Leitungen für die Stromversorgung in Häusern und daran angeschlossenen elektrischen Geräten eliminiert werden. Eine Vorrichtung zur Erzeugung von pulsierenden elktromagnetischen und/oder elektrischen Feldern in einer Stimulationseinrichtung ist jedoch in dieser Druckschrift nicht beschrieben.
  • Die DE 42 21 739 A1 beschreibt eine Vorrichtung mit einem niederfrequent gepulsten elektrische Ströme erzeugenden Generator und einer daran angeschlossenen Sendeantenne, deren elektromagnetische Felder zur Beaufschlagung einer zu behandelnden Körperregion dienen. Eine Verbindung zwischen einer bei einem Arzt eingesetzten Stimulationseinrichtung und einer bei einem Patienten zu Hause eingesetzten Stimulationseinrichtung ist in dieser Druckschrift jedoch nicht beschrieben.
  • Die DE 198 24 504 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur Stimulation eines Körperteils mit mindestens zwei Spulen und einer Stromversorgung zur Erzeugung von Magnetfeldern an Inervationszonen des Körpers.
  • Aus dieser Druckschrift ist gleichfalls nicht eine Kommunikation zwischen einer bei einem Arzt verwendeten Stimulationseinrichtung und einer entfernt davon bei einem Patienten befindlichen Stimulationseinrichtung beschrieben.
  • Die WO 96/11723 beschreibt eine medizinische Therapieeinrichtung, bei der eine mit gepulsten elektromagnetischen und/oder elektrischen Feldern arbeitende Stimulationseinrichtung mit einer programmierbaren Speicherkarte angesteuert wird. Auf eine solche Speicherkarte wird auch die aktuell beim Patienten angewendete Behandlungsdauer oder andere, die Fortführung der Therapie bestimmenden Parameter abgespeichert. Eine Anwendung einer Stimulationseinrichtung mit Verwendung der Speicherkarte im häuslichen Bereich des Patienten ist bei dieser Druckschrift jedoch nicht angesprochen. Vielmehr wird die für den jeweiligen Patienten individualisierte Speicherkarte vom Patienten mitgeführt und bei Start der Behandlung in den Räumen des Arztes in das Therapiegerät eingeführt und ausgelesen. Bei dieser Druckschrift steht im Vordergrund, dass einmal eine vom Therapeuten vorgegebene Therapie, die gegebenenfalls auch durch physiologische Parameter des Patienten in der Therapiesitzung geändert werden kann, automatisiert abläuft und ein weiterer Eingriff des Therapeuten nicht mehr erforderlich ist.
  • Aus den genannten Gründen ist bei der genannten Vorrichtung nicht beabsichtigt, eine in einem Mastermodul mit den Stimulationsdaten programmierte Speicherkarte zur Durchführung einer häuslichen Therapie in einer beim Patienten befindlichen Stimulationseinrichtung einzulesen und in der häuslichen Umgebung die Stimulation fortzusetzen.
  • Mit der EP 1 062 976 A2 ist ein medizinisches Therapiesystem bekannt geworden, welches vorzugsweise zur Elektrostimulation oder sonstigen Behandlung des Herzens mit elektrischen Impulsen vorgesehen ist. Es handelt sich demnach um einen Herzschrittmacher, der dem Patienten implantiert ist und der über ein drahtloses Kommunikationsinterface mit einer extern, extrakorpural angeordneten Therapieeinrichtung kommuniziert. Die Programmierung einer die Stimulationsdaten enthaltenden Speicherkarte in einem beim Arzt angesiedelten Master-Modul und das Auslesen dieser Speicherkarte bei dem Patienten in der häuslichen Umgebung ist in dieser Druckschrift nicht beschrieben.
  • Der Erfindung liegt deshalb ausgehend von der WO 96/11723 A1 die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass eine sichere und manipulationsfreie Übertragung von Daten von beim Arzt angesiedelten Master-Modul auf das beim Patienten angesiedelte Peripherie-Modul gewährleistet ist und dass die in dem Master-Modul anfänglich hinterlegten Stimulationsdaten über eine programmierbare Speicherkarte zur Fortsetzung einer häuslichen Therapie beim Patienten genutzt werden können.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre des Anspruches 1 gekennzeichnet.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass eine sichere und manipulationsfreihe Übertragung von Daten vom beim Arzt angesiedelten Master-Modul auf das beim Patienten angesiedelte Peripherie-Modul gewährleistet ist.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung der technischen Lehre des Anspruches 1 gekennzeichnet.
  • Eine entscheidende Rolle bei einer möglichst optimalen Stimulation von Patienten mittels spezieller elektrischer bzw. allgemein elektromagnetischer Felder kommt einer optimalen Kommunikation zwischen Arzt und Patient, also sowohl durch entsprechende Verfahren als auch Vorrichtungen, zu. In vorliegender Erfindung sollen diese Vorrichtungen „Module” genannt werden, zwischen den Modulen erfolgt eine entsprechende Kommunikation.
  • Der Arzt-Modul (Master) steht erfindungsgemäß in wechselseitiger Kommunikation zum Patienten-Modul (Peripherie-Modul). Die Kommunikation erfolgt entweder im Off- oder On-line-Betrieb:
    • – off-line: Ausgehend von einer ärztlichen Diagnose bzw. durch entsprechendes Feedback werden im Master-Modul die für den Patienten zum aktuellen Zeitpunkt optimalen Stimulationsdaten auf einer Chipkarte oder einen anderen Datenträger (z. B. Diskette) gespeichert. Damit ist eine automatische Aktivierung des Patienten-Moduls zum Zwecke der häuslichen Patienten-Stimulation möglich. Die notwendige Kontrolle des Stimulationsergebnisses erfolgt nach einem festgelegten Zeitpunkt durch den Arzt, so daß er eine Präzisierung der zukünftigen Stimulationsdaten für seinen Patienten auf der Chipkarte (bzw. Datenträger) vornehmen kann. Der Arzt beendet die gesamte Behandlung, wenn bei seinem Patienten entsprechende quantitative oder qualitative Parameter erreicht werden bzw. in einem festgelegten Unsicherheitsbereich liegen. Als weitere Variante ist vorgesehen, die Gültigkeitsdauer der durch den Arzt auf dem Datenträger codierten Stimulationsdaten zeitlich zu begrenzen und danach eine Löschung der Daten vorzunehmen. Dazu wird in beiden Modulen eine Uhr integriert.
  • Das Quantron-Resonanz-System QRS® nach EP 0 621 795 B1 und EP 0 594 655 B1 ist ein offenes Stimulierungs-System mittels spezieller pulsierender Magnetfelder und ohne Rückkopplung von aktuellen Herz-Kreislauf-Parametern eines Patienten auf den QRS®-Eingang. Stimuliert wird nach Intensität des Magnetfeldes, wobei erkannt wurde, daß es u. a. bei niedrigen Intensitäts-Stufen eines solchen Feldes zu einer gefäßerweiternden Wirkung mit Reduzierung des Blutdruckes sowie der Herzfrequenz kommen kann, andererseits bei höheren Stufen sich dies umkehrt, der Sympathikotonus sich erhöht. Der Frequenzinhalt des Feldes wird nicht verändert, lediglich die Signal-Intensität. Erfindungsgemäß ist deshalb als weitere Variante das Biofeedback-Stimulations-System vorgesehen, d. h. den Master-Modul mit einem Sensor-Modul zu koppeln, wo auf der Grundlage der bekannten Remissions-Photoplethysmographie (NIRP-Prinzip genannt) [ EP 0 913 120 A1 ] bzw. Transmissions-Photoplethysmographie (mit NIRT-Prinzip bezeichnet) nichtinvasiv von einem peripheren Meßort (Finger- oder Großzehenbeere) sowohl zentrale als auch periphere Kreislauf-Parameter (z. B. Puls-/Herzfrequenz, arterielle und mikrovaskuläre Durchblutung am Meßort, Blutgefäß-Tonus) kontinuierlich erfaßt und über eine Code-Tabelle daraus Stellbefehle für ein Stimulationssystem abgeleitet und eingestellt werden. Damit liegt eine Rückkopplung bzw. ein Biofeedback vor. In diesem Sinne ist auch die Stimulationsdauer nur bedingt frei wählbar, da sie im Falle von den (bekannten) Normalbereichen weglaufenden Kreislauf-Parametern automatisch beendet wird. In der Regel wird auf Grund praktischer Erfahrungen eine Stimulationsdauer von 8 bis 24 Minuten gewählt, Verkürzungen sowie Verlängerungen sind möglich. Die so bei dem Patienten erhaltenen Stimulationsdaten werden auf einem Datenträger gespeichert, so daß eine häusliche Patienten-Stimulation automatisch durchgeführt werden kann. Die dargestellte Vorrichtung mit Rückkopplung ist so gestaltet, daß zu jeder Zeit manuell durch den Arzt die Stimulation beendet werden kann.
    • – on-line: Die Informationsübertragung erfolgt über das World Wide Web. Dazu erhalten beide Module eine Rechnerschnittstelle. Von einem mit dem Patienten-Modul gekoppelten Sensor-Modul werden beim Patienten in Echtzeit abgeleitete Herz-Kreislauf-Daten (z. B. Puls-/Herzfrequenz, arterielle und mikrovaskuläre Durchblutung am Meßort, Blutgefäß-Tonus) zum Master-Modul (Arzt-Modul) übertragen, dort bewertet und die entsprechenden Stimulationssignale zwecks individueller Behandlung zum Peripherie-Modul (Patienten-Modul) zurückgesendet. Die individuelle Stimulation wird beendet, wenn entsprechende Parameter erreicht werden bzw. in einem festgelegten Unsicherheitsbereich liegen. Der Master-Modul ist wiederum gekoppelt mit einem Rechner zum Zweck der Patientenverwaltung, Speicherung der Stimulationsdaten und Eintragung von Befunden.
  • Die Erfindung soll anhand von Ausführungsbeispielen und von Figuren näher erläutert werden. Hierbei zeigen
  • 1 ein Beispiel für eine Patienten-Chipkarte mit der Möglichkeit, 4 spezielle Programme zu speichern (Memo 1 bis 4),
  • 2 die allgemeine Kommunikation zwischen Master-Modul und Patienten-Modul (Peripherie-Modul),
  • 3 die spezielle Kommunikation zwischen Arzt und Patient,
  • 4 ein Ausführungsbeispiel für ein rückgekoppeltes QRS®-Biofeedback-Stimulations-System einschließlich Meßdatenerfassung an den Meßorten Finger- und/oder Großzehenbeere,
  • 5 eine für das Beispiel nach 4 zugrunde gelegte QRS®-Code-Tabelle für am Meßort Fingerbeere abgeleitete Puls-/Herzfrequenzen unter Stimulation und
  • 6 eine Darstellung von Veränderungen peripherer und zentraler Herz-Kreislauf-Parameter unter einer QRS®-Stimulation, abgeleitet von einer Fingerbeere einer Krebspatientin mittels der nichtinvasiven NIRP-Methode.
  • Aus den NIRP-Messungen (siehe 6) können vor, unter und auch nach Stimulation kontinuierlich und als Mittelwerte je Minute bestimmt werden:
    • – Pulsfrequenz,
    • – mikrovaskuläre Durchblutung am Meßort,
    • – arterielle Durchblutung der entsprechenden Peripherie.
  • Die zugehörigen Normalbereiche sind auf der Oberfläche in 6 ersichtlich. Um optisch bei den abgeleiteten Kenngrößen sofort zu erkennen, ab wann eine Stimulation begonnen wurde, wird in 6 als Beispiel nach der 7. Minute der Messungen vor der Stimulation automatisch eine Marke (in 6 „T”) gesetzt. Ersichtlich im vorliegenden Fall ist, daß sowohl die mikrovaskuläre als auch arterielle Durchblutung bereits vor der QRS-Stimulation nichtnormale Werte darstellen, die sich unter Stimulation noch weiter vom Normalbereich entfernen. Auf Grund der internen Code-Tabelle wird zu Beginn der QRS-Stimulation bei einem eingestellten „Vital-Programm” die Signal-Intensitätsstufe 2 bestimmt, diese bereits nach einer Stimulationszeit von 1 Minute auf „sensitiv” (Stufe Se) reduziert, nach der 3. Stimulationsminute auf Null und damit die Stimulation beendet. Ursache eines solchen Verhaltens sind hier nicht näher dargestellte freie Sauerstoff-Radikale, die bei dieser Krebspatientin verstärkt auftreten.
  • Die 1 zeigt eine beispielhafte ISO-Standardchipkarte, die beim erfindungsgemäßen Arbeitsverfahren zum Betreiben der Vorrichtung zur Stimulation mittels Magnetfeldtherapie Anwendung finden kann. Diese Karte enthält eine oder mehrere Halbleiterspeicher, die über übliche Kontaktfelder mit einer Schreib-/Lesevorrichtung Wechselwirken, wobei auch sogenannte kontaktlose Chipkarten Anwendung finden können, d. h. solche zum Einsatz kommen, die eine induktive oder kapazitive Kommunikation erlauben.
  • Das Master-Modul nach 2 dient der Erstellung eines oder mehrerer spezieller, auf den jeweiligen Probanden oder Patienten zugeschnittene Stimulationsprogramme, die mit Hilfe der Chipkarte als Speichermodium übertragen und dann im Patienten-Modul ausgelesen werden können. Da erfindungsgemäß vorgesehen ist, Anwendungszeiten und/oder Anwendungsanzahl bei Ausführung des oder der Stimulationsprogramme ebenfalls in der Speicherkarte quasi als Protokolldaten abzulegen und weiterhin die Möglichkeit besteht, Behandlungsergebnisse oder Erfolge aufzuzeichnen, ist mit Rückübertragung und Übernahme der entsprechenden Daten auf bzw. in das Master-Modul eine Bewertung durch den behandelnden Arzt möglich, welcher wiederum dann in die Lage versetzt ist, das jeweilige Stimulationsprogramm patientenspezifisch zu optimieren. Hierbei kann selbstverständlich dieser Prozeß softwareunterstützt ablaufen, so daß der Arzt weitgehend von einer manuellen Programmierung und damit Aktualisierung der Stimulationsprogramm-Daten befreit ist.
  • Gemäß 3 kann im Beisein des behandelnden Arztes unter Zuhilfenahme des Master-Moduls eine erste oder wiederholte Behandlung durchgeführt werden, um über eine Feedbackmessung unter Berücksichtigung von Herz- und Kreislaufparametern des jeweiligen Patienten oder Probanden ein Basisprogramm zu erstellen, das dann vom Probanden oder Patienten im Heimbetrieb über den dort vorhandenen Patienten-Modul wiederholt ausführbar ist.
  • Um das Ergebnis der Behandlung respektive der Stimulation mittels Magnetfeldtherapie objektiv bewerten zu können, besteht gemäß 4 die Möglichkeit des Erfassens von Herz-/Kreislaufparametern, der mikrovaskulären Durchblutung am Meßort sowie der arteriellen Durchblutung der entsprechenden Peripherie. Nach einer Bewertung der vom Sensor-Modul vorverarbeiteten Signale werden diese Bewertungsergebnisse dem Master-Modul übergeben, um wiederum in die Programmierung der Stimulationsprogramm-Daten einzufließen.
  • Die Vorrichtung zur optimierten Stimulation besitzt eine vorgegebene Anzahl von Intensivstufen (siehe QRS-Stufe nach 5) und es kann über eine Eingabeeinheit die Behandlungsdauer individuell eingegeben werden. Verschiedene Basisprogramme gehören zur softwareseitigen Grundausstattung des Patienten-Moduls. Eine Partnerschaltung ermöglicht den Anschluß von mehreren Applikatoren, z. B. im Doppelbett, wobei mindestens zwei Programme hintereinander ablaufen. Alle zuletzt eingestellten Therapieparameter werden im Gerät abgespeichert und können zur schnellen Wiederholung über eine Memo-Funktionstaste aufgerufen und aktiviert werden. Die Chipkarten können auch optional als quasi Geldkarten für Studios und Fitness-Zenter, die entsprechende Geräte zur Verfügung stellen, benutzt werden. Auch sind Mietkarten für entsprechende Mietgeräte denkbar, wobei alle übrigen Funktionen davon unberührt bleiben.
  • Basis-Chipkarten enthalten bestimmte klinisch getestete und erprobte Stimulationsprogramme, die auf spezielle Indikationen zielen. Diese Ausgangsprogramme können dann unter Berücksichtigung individueller Patientendaten angepaßt werden, so daß sich der Programmieraufwand im Einzelfall weiter verringert. Die Stimulationsvorrichtung wirkt mit einer Spulenmatte zusammen, die ein Magnetfeld unterschiedlicher Stärke je nach Einstellung erzeugt. Die Magnetfeldstärke kann im Bereich von 0,3 μT bis hin zu 30 μT liegen. Das Magnetfeld wird bevorzugt so eingestellt, daß es gleichmäßig über die Länge und Breite der Spulenmatte verteilt ist. Zur Anwendung kommen auch Spulenkissen oder kombiniert Kissen und Matte.
  • Zusammenfassend ist das erfindungsgemäße Arbeitsverfahren zum Betreiben einer Vorrichtung zur optimierten Stimulation eines oder mehrerer Probanden mittels pulsierender elektromagnetischer und/oder elektrischer Felder dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Speicherkarte vorgesehen ist, die individuell programmiert werden kann und welche mit einer in der Stimulationseinrichtung angeordneten Lese-/Schreibeinheit zusammenwirkt. Ausgangsseitig wird zunächst das optimale biologische Amplitudenfenster des jeweiligen Probanden bevorzugt gemäß EP 0 729 318 B1 ermittelt. Weiterhin erfolgt ein Bestimmen der Herz-/Kreislauffunktion des jeweiligen Probanden. Hiernach erfolgt ein Errechnen oder Bestimmen von Feldstärke und Frequenzmustern für das Stimulationsprogramm unter Berücksichtigung der vorgenannten probandentypischen Daten.
  • Die Stimulationsprogramm-Daten werden auf der Speicherkarte und/oder in einem weiteren, in der Vorrichtung vorhandenen Datenspeicher abgelegt. Bei der Applikation bzw. Ausführung des Stimulationsprogramms werden dann Anwendungszeiten und/oder die Anwendungsanzahl bevorzugt in einem geschützten Bereich der Speicherkarte als Protokolldaten festgehalten. Die Protokoll- und Stimulationsprogramm-Daten werden zur Überprüfung durch eine hierzu befugte und befähigte Person übernommen, was bevorzugt durch Auslesen der Speicherkarte erfolgt. Aus den Protokoll- und Stimulationsprogramm-Daten besteht dann die Möglichkeit, ein aktualisiertes Stimulationsprogramm zu erstellen und dieses neue oder veränderte Programm auf der Speicherkarte abzulegen oder in den vorrichtungsinternen Datenspeicher zu übernehmen, um dann bei erneuter Programmausführung einen verbesserten bzw. der therapeutischen Zielstellung angepaßten Behandlungserfolg zu erzielen.

Claims (12)

  1. Vorrichtung zur Erzeugung von pulsierenden elektromagnetischen und/oder elektrischen Feldern in einer Stimulationseinrichtung mit einem Master-Modul (Arzt-Modul) zur wechselseitigen Kommunikation mit einem Peripherie-Modul (Patienten-Modul), wobei die Informationsübertragung zwischen dem Master-Modul und dem Peripherie-Modul über das World Wide Web erfolgt und die beiden Module eine Rechnerschnittstelle aufweisen, und von einem mit dem Peripherie-Modul gekoppelten Sensor-Modul die beim Patienten in Echtzeit abgeleiteten Herz-Kreislauf-Daten (z. B. Puls-/Herzfrequenz, arterielle und mikrovaskuläre Durchblutung am Meßort, Blutgefäß-Tonus) zum Master-Modul (Arzt-Modul) übertragbar sind, dort bewertet und die entsprechenden Stimulationssignale zwecks individueller Behandlung zum Peripherie-Modul zurück übertragbar sind und dass die individuelle Stimulation beendet wird, wenn die entsprechenden Parameter erreicht wurden oder in einem festgelegten Unsicherheitsbereich liegen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Master-Modul zur Erstellung eines oder mehrerer Stimulationsprogramme dient, die mit Hilfe der Chipkarte als Speichermedium übertragen und im Patienten-Modul auslesbar sind.
  3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gültigkeitsdauer der auf der Chipkarte codierten Stimulationsdaten zeitlich dadurch begrenzt ist, dass eine Löschung der Daten durch eine in beiden Modulen integrierte Uhr erfolgt.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Master-Modul mit einem Sensor-Modul gekoppelt ist, und die am Messort erfassten biomedizinischen Signale kontinuierlich erfaßt und über eine Code-Tabelle Stellbefehle für die Stimulationseinrichtung abgeleitet und einstellbar sind.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß während der Stimulationsbehandlung Umweltdaten, wie Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchte, akustische Belastungen oder ähnliches erfaßt und diese abspeicherbar sind.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Überschreiten von vorgegebenen Grenzwerten bestimmter Umweltdaten ermittelt und abspeicherbar ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Speichern der genannten Umweltdaten oder Grenzwerte auf der Chipkarte erfolgt.
  8. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß während der Stimulationsbehandlung die Pulsfrequenz, die mikrovaskuläre Durchblutung am Meßort sowie die arterielle Durchblutung der entsprechenden Peripherie des Probanden erfaßt und auf der Chipkarte abspeicherbar sind.
  9. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches elektromagnetisches Feld geringer Frequenz und geringer Feldstärke erzeugbar ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des zusätzlichen elektromagnetischen Feldes im Bereich von 5 bis 20 Hz, bevorzugt 10 Hz liegt.
  11. Vorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stimulationsvorrichtung mit einer Spulenmatte zusammen wirkt, die ein Magnetfeld unterschiedlicher Stärke je nach Einstellung erzeugt.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Magnetfeldstärke im Bereich von 0,3 μT bis hin zu 30 μT liegt.
DE10157024.4A 2001-11-21 2001-11-21 Vorrichtung zur Erzeugung von pulsierenden elektromagnetischen und/oder elektrischen Feldern Expired - Fee Related DE10157024B4 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10157024.4A DE10157024B4 (de) 2001-11-21 2001-11-21 Vorrichtung zur Erzeugung von pulsierenden elektromagnetischen und/oder elektrischen Feldern
EP02790421A EP1446194A2 (de) 2001-11-21 2002-11-21 Arbeitsverfahren zum betreiben einer vorrichtung zur optimierten stimulation eines oder mehrerer probanden mittels pulsierender elektromagnetischer und/oder elektrischer felder
AU2002366199A AU2002366199A1 (en) 2001-11-21 2002-11-21 Operating method for operating a device for the optimised stimulation of at least one proband by means of pulsating electromagnetic and/or electrical fields
PCT/EP2002/013079 WO2003043695A2 (de) 2001-11-21 2002-11-21 Arbeitsverfahren zum betreiben einer vorrichtung zur optimierten stimulation eines oder mehrerer probanden mittels pulsierender elektromagnetischer und/oder elektrischer felder

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10157024.4A DE10157024B4 (de) 2001-11-21 2001-11-21 Vorrichtung zur Erzeugung von pulsierenden elektromagnetischen und/oder elektrischen Feldern

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10157024A1 DE10157024A1 (de) 2003-05-28
DE10157024B4 true DE10157024B4 (de) 2015-10-15

Family

ID=7706387

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10157024.4A Expired - Fee Related DE10157024B4 (de) 2001-11-21 2001-11-21 Vorrichtung zur Erzeugung von pulsierenden elektromagnetischen und/oder elektrischen Feldern

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP1446194A2 (de)
AU (1) AU2002366199A1 (de)
DE (1) DE10157024B4 (de)
WO (1) WO2003043695A2 (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10157024B4 (de) 2001-11-21 2015-10-15 Quanten-Medicine Ag Vorrichtung zur Erzeugung von pulsierenden elektromagnetischen und/oder elektrischen Feldern
DE102004024655B4 (de) * 2003-06-06 2013-05-23 Software + Systeme Erfurt Gmbh Vorrichtung zur Probanden-Stimulation mittels zeitveränderlicher Mikroströme
DE102004002681A1 (de) * 2003-06-06 2004-12-30 Software + Systeme Erfurt Gmbh Anordnung zur Erzeugung frequenzmodulierter elektrischer/elektromagnetischer Wechselfelder niedriger Intensität zur Probandenstimulation und Arbeitsverfahren zum Betrieb einer derartigen Anordnung
AT501781B1 (de) * 2004-04-06 2008-07-15 Leopold Horst Ing Elektromedizinisches gerät
WO2006000015A1 (en) * 2004-06-24 2006-01-05 La Trobe University Stimulus generation
US20130225908A1 (en) * 2008-07-10 2013-08-29 Jerry I. Jacobson Systems And Methods For A Magnetic Resonance Home Unit
WO2010006175A1 (en) 2008-07-10 2010-01-14 Applied Magnetics, Llc Highly precise and low level signal-generating drivers, systems and methods of use
EP2349475B1 (de) 2008-08-25 2016-01-06 Applied Magnetics, LLC Systeme zur bereitstellung einer magnetresonanzbehandlung an einem patienten
WO2010025245A2 (en) 2008-08-27 2010-03-04 Applied Magnetics, Llc Methods and systems for magnetically resonating both a subject and a substance administered to the subject
DE102017122942A1 (de) 2017-10-04 2019-04-04 Prof. Dr. Fischer AG Entspannungsliege

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2707574A1 (de) * 1977-02-22 1978-08-24 Goedde Geb Elsaesser Anna Vorrichtung zur beeinflussung biologischer ablaeufe in einem lebenden koerper mit hilfe eines von einer spulenanordnung erzeugten magnetfeldes
DE4221739A1 (de) * 1991-07-09 1993-01-14 Fischer Ag Vorrichtung zum transport von ionen, insbesondere protonen
WO1996011723A1 (en) * 1994-10-17 1996-04-25 Australasian Medical Technology Limited Devices and methods for implementation of pulsed electromagnetic field therapy
EP0729318B1 (de) * 1993-10-14 1997-05-07 Dr. Fischer Ag Einrichtung zur ermittlung der wirkung gepulster magnetfelder auf einen organismus
EP0621795B1 (de) * 1992-11-17 1998-06-03 Dr. Fischer Ag Einrichtung zur beeinflussung von elektrischen und magnetischen feldern niedriger frequenz
DE19824504A1 (de) * 1998-06-02 1999-12-09 Albrecht Struppler Vorrichtung zur Stimulation eines Körperteils
EP1062976A2 (de) * 1999-06-26 2000-12-27 BIOTRONIK Mess- und Therapiegeräte GmbH & Co Ingenieurbüro Berlin Medizinisches Therapiesystem

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB8713671D0 (en) * 1987-06-11 1987-07-15 Bentall R H C Electrical therapy apparatus
DE4128744C1 (de) 1991-08-29 1993-04-22 Siemens Ag, 8000 Muenchen, De
US5441528A (en) * 1992-09-25 1995-08-15 Symtonic, S.A. Method and system for applying low energy emission therapy
SK86594A3 (en) 1992-11-16 1995-01-12 Winterhalter Gastronom Gmbh Dish-washing machine
DE19645579A1 (de) 1996-10-18 1998-04-23 N I R Control Medizintechnik G Vorrichtung und Arbeitsverfahren zum Betreiben der Vorrichtung zum Bestimmen und Auswerten von Funktionszuständen im Herz-Kreislauf-System
EP0913120A1 (de) 1997-10-30 1999-05-06 Krauss, Manfred, Prof., Dr.-Ing.habil. Vorrichtung und Verfahren zur nichtinvasiven Messung von Kreislauf-Parametern
ITPD980191A1 (it) * 1998-08-04 2000-02-04 Getullio Talpo Apparecchiatura per trattamenti sul corpo umano con campi magnetici variabili.
DE10157024B4 (de) 2001-11-21 2015-10-15 Quanten-Medicine Ag Vorrichtung zur Erzeugung von pulsierenden elektromagnetischen und/oder elektrischen Feldern

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2707574A1 (de) * 1977-02-22 1978-08-24 Goedde Geb Elsaesser Anna Vorrichtung zur beeinflussung biologischer ablaeufe in einem lebenden koerper mit hilfe eines von einer spulenanordnung erzeugten magnetfeldes
DE4221739A1 (de) * 1991-07-09 1993-01-14 Fischer Ag Vorrichtung zum transport von ionen, insbesondere protonen
EP0594655B1 (de) * 1991-07-09 1996-03-06 Dr. Fischer Ag Vorrichtung zum transport von ionen, insbesondere protonen
EP0621795B1 (de) * 1992-11-17 1998-06-03 Dr. Fischer Ag Einrichtung zur beeinflussung von elektrischen und magnetischen feldern niedriger frequenz
EP0729318B1 (de) * 1993-10-14 1997-05-07 Dr. Fischer Ag Einrichtung zur ermittlung der wirkung gepulster magnetfelder auf einen organismus
WO1996011723A1 (en) * 1994-10-17 1996-04-25 Australasian Medical Technology Limited Devices and methods for implementation of pulsed electromagnetic field therapy
DE19824504A1 (de) * 1998-06-02 1999-12-09 Albrecht Struppler Vorrichtung zur Stimulation eines Körperteils
EP1062976A2 (de) * 1999-06-26 2000-12-27 BIOTRONIK Mess- und Therapiegeräte GmbH & Co Ingenieurbüro Berlin Medizinisches Therapiesystem

Also Published As

Publication number Publication date
AU2002366199A1 (en) 2003-06-10
EP1446194A2 (de) 2004-08-18
WO2003043695A2 (de) 2003-05-30
WO2003043695A3 (de) 2003-11-13
DE10157024A1 (de) 2003-05-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3513836B1 (de) Magnetfeldapplikator mit einem rampenförmigen signalverlauf der verwendeten spulenströme
DE69634766T2 (de) Transvalvuläre Impedanzmessung
DE68922362T2 (de) Körperleitungspfad in einem Kommunikationssystem einer medizinischen Vorrichtung.
DE69526362T2 (de) Mehrfach-pulsstimulation für cochleare-implantate
DE60036396T2 (de) Implantierbare vorrichtung zur steuerung des herzrhythmus durch bestimmung des zustandes von chf-patienten
DE102010004307B4 (de) Magnetstimulation mit frei wählbarer Pulsform
EP1691887B1 (de) Vorrichtung zur desynchronisation neuronaler hirnaktivität
DE69733531T2 (de) Medizinische Vorrichtung
DE69725758T2 (de) Vorrichtung zur zeitabhängigen steuerung eines implantierbaren medizinischen geräts
DE69114442T2 (de) Verfahren und Gerät zur Rhythmuskorrektur und Stimulation des Herzens in Abhängigkeit von Neurosignalen.
DE69636715T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Erzeugung eines synthetisierten Elektrokardiogramms
DE2748780C2 (de) Vorrichtung zum Behandeln von lebenden Geweben und/oder Zellen mittels Impulsen entgegengesetzter Polarität
DE60121614T2 (de) Nachweis von neurologischen funktionsstörungen
DE69932889T2 (de) Herzschrittmacher mit verbessertem Verfahren zur Vermeidung und Unterdrückung von Vorhofarrhytmien
DE10237519A1 (de) Magnetfeldtherapie
DE3321839A1 (de) Biologischer elektrischer stimulator
DE10304085A1 (de) Anordnung und Verfahren zur Durchführung einer Magnetfeldtherapie
DE102005020010A1 (de) Steuerung der Cardia-Aktivität eines gastrischen elektrischen Stimulators
DE10157024B4 (de) Vorrichtung zur Erzeugung von pulsierenden elektromagnetischen und/oder elektrischen Feldern
EP0500983A1 (de) Bestrahlungsvorrichtung zur Behandlung von lebendem Gewebe mit elektromagnetischen Wellen
EP0136530B1 (de) Bestrahlungsvorrichtung zur Behandlung von lebendem Gewebe mit elektromagnetischen Wellen
WO2017055465A1 (de) Magnetische stimulationsvorrichtung
EP1138348A2 (de) Magnetfeldtherapiegerät mit Fernbedieneinrichtung oder PC
EP0203336B1 (de) Reizstromgerät sowie Verfahren zur Behandlung des menschlichen und tierischen Körpers mit Reizströmen
DE69331080T2 (de) Verfahren zur medizinischen Hilfe mittels eines Messgerätes und/oder Therapie und Vorrichtung zum Gebrauch des Verfahrens

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8110 Request for examination paragraph 44
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: QUANTEN-MEDICINE AG, TRIESENBERG, LI

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee
R409 Internal rectification of the legal status completed
R409 Internal rectification of the legal status completed
R082 Change of representative

Representative=s name: PETER RIEBLING, 88131 LINDAU, DE

Representative=s name: RIEBLING, PETER, DIPL.-ING. DR.-ING., DE

Representative=s name: PETER RIEBLING, DE

R009 Remittal by federal patent court to dpma for new decision or registration
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee