DE10157887A1 - Basisverbindungssubstrat, Herstellungsverfahren davon, Halbleiteranordnung und Herstellungsverfahren davon - Google Patents
Basisverbindungssubstrat, Herstellungsverfahren davon, Halbleiteranordnung und Herstellungsverfahren davonInfo
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Abstract
Eine Halbleiteranordnung enthält ein Basisverbindungssubstrat (1), welches einen Verbindungsabschnitt aufweist, einen IC-Chip (3), welcher auf dem Basisverbindungssubstrat (1) angebracht ist, und einen Gussharzabschnitt (4), welcher den IC-Chip (3) einkapselt. Das Basisverbindungssubstrat (1) enthält eine Elektrodenkontaktstelle (7) für eine äußere Verbindung, welche an dem Verbindungsabschnitt angeschlossen ist, und eine Verstärkungskontaktstelle (6) zum Verhindern, dass das Vasisverbindungssubstrat (1) in einem Spritzgussprozess deformiert wird.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Basis
verbindungssubstrat (base interconnection substrate), ei
ne Halbleiteranordnung und jeweilige Verfahren zur Her
stellung des Basisverbindungssubstrats und der Halblei
teranordnung. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf
eine Struktur zum Verstärken des Basisverbindungs
substrats, welches eine Anbringungsebene aufweist, auf
welcher äußere Verbindungsanschlüsse angeordnet sind, ei
ne Halbleiteranordnung, welche ein derartiges Basisver
bindungssubstrat aufweist, und auf jeweilige Verfahren
zum Herstellen des Basisverbindungssubstrats und der
Halbleiteranordnung.
Eine Halbleiteranordnung, welche eine BGA-(Ball Grid
Array)Struktur aufweist, besitzt Anschlüsse, die auf der
gesamten Anbringungsebene eines Gehäuses angeordnet sind,
und erzielt somit eine höhere Anschlussstiftzahl ohne ein
Ansteigen der Bausteingröße. Dementsprechend werden Halb
leiteranordnungen dieses Typs zunehmend bei Verwendungen
beliebt, bei welchen eine Verringerung der Anbringungs
fläche benötigt wird.
Herkömmliche Strukturen des BGA-Bausteins sind ent
worfen worden, bei welchen alle Anschlüsse gleichförmig
bezüglich der Zuverlässigkeit, wie in der japanischen
Veröffentlichungsschrift Nr. 9-64244 offenbart, angeord
net sind.
Jedoch können mit dem kürzlichen Ansteigen der Anzahl
von Elektrodenanschlussstiften und dem Verringern der Hö
he zwischen Elektrodenkontaktstellen Fälle auftreten, bei
welchen Elektrodenkontaktstellen in dem zentralen Gebiet
beispielsweise eines Basisverbindungssubstrats infolge
einer Beschränkung der Anzahl von Verbindungen zwischen
Elektrodenkontaktstellen und der äußeren Größe des Bau
steins nicht angeordnet werden können.
Des weiteren kann es, was eine Signalverzögerung be
trifft, vorteilhaft sein, Elektrodenkontaktstellen in dem
Randgebiet eines Bausteins in Abhängigkeit des Verfahrens
eines IC-(Integrated Circuit)Chips und eines Basisver
bindungssubstrats anzuordnen, um eine Übertragungscharak
teristik sicherzustellen.
Dementsprechend enthält eine Bausteinstruktur Elek
trodenkontaktstellen, welche in dem Randgebiet eines Ba
sisverbindungssubstrats angeordnet sind, und keine Elek
trodenkontaktstelle, welche in dem mittleren Gebiet der
Basisstruktur (base structure) angeordnet ist.
Dieser Typ einer Halbleiteranordnung besitzt eine
Schwierigkeit wie unten erörtert. Fig. 3 zeigt einen
Spritzgussschritt (transfer mold step) in einem Herstel
lungsprozess einer herkömmlichen Halbleiteranordnung.
Entsprechend Fig. 3 ist in einem zwischen Formen
(molds) 11 gebildeten Hohlraum 12 ein Harzrahmen (resin
frame) 19 plaziert, welcher einen IC-Chip 3 aufweist, der
darauf über ein Chipbondmaterial 2 angebracht ist, und
der IC-Chip wird in diesem Zustand durch Harz eingekap
selt.
Wie in Fig. 3 dargestellt ist der Harzrahmen 19 mit
dem IC-Chip 3 über einen Au-Draht 5 verbunden und besitzt
eine Elektrodenkontaktstelle 7, ein Durchgangsloch 9, ein
Lötmittelresist 10 und einen Leiterabschnitt 17. Nach der
Harzeinkapselung wie oben erörtert, wird der Harzrahmen
19 geteilt, um ein Basisverbindungssubstrat zu bilden.
Jedoch ist keine Elektrodenkontaktstelle 7 in dem
mittleren Gebiet des Harzrahmens 19 wie in Fig. 3 darge
stellt vorhanden, und folglich gibt es keine Lücke 13 un
ter dem mittleren Gebiet des Harzrahmens 19 zur Zeit der
Harzeinkapselung, d. h. beim Spritzgussschritt.
Beim Spritzgussschritt besitzt das Gussharz (mold
resin) einen Einspritzdruck von etwa 6,9 ± 0,5 MPa, wel
cher auf den Harzrahmen 19 und dem IC-Chip 3 von oben
ausgeübt wird. Folglich ruft der Einspritzdruck eine De
formierung des Harzrahmens 19 infolge des Vorhandenseins
einer derartigen Lücke 13 hervor. Danach wird eine Span
nung infolge einer lokalen Verzerrung bzw. Verdrehung auf
dem IC-Chip 3 gebildet, was zu der Schwierigkeit einer
Beschädigung oder Störung des Chips führt.
Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf eine
Überwindung der oben beschriebenen Schwierigkeit gemacht.
Aufgabe der vorliegendem Erfindung ist es, die Beschädi
gung eines Halbleiterchips bei einem Spritzgussverfahren
(transfer mold process) zu verhindern, welcher auf einem
Basisverbindungssubstrat einer Halbleiteranordnung ange
bracht ist.
Eine Halbleiteranordnung der vorliegenden Erfindung
enthält ein Basisverbindungssubstrat, welches einen Ver
bindungsabschnitt aufweist, eine Elektrodenkontaktstelle
für eine äußere Verbindung, welche auf einer ersten Ober
fläche des Basisverbindungssubstrats gebildet und mit dem
Verbindungsabschnitt verbunden ist, ein auf der ersten
Oberfläche gebildetes Verstärkungsteil, welches verhindert,
dass das Basisverbindungssubstrat in einem Spritz
gussprozess (transfer mold process) deformiert wird, ei
nen auf der zweiten Oberfläche des Basisverbindungs
substrats angebrachten Halbleiterchip und einen Harzab
schnitt, welcher den Halbleiterchip einkapselt oder ver
schließt.
Das wie oben beschrieben vorgesehene Verstärkungsteil
kann ein Teil des Basisverbindungssubstrats tragen, wel
ches keine Elektrodenkontaktstelle besitzt. Dementspre
chend kann verhindert werden, dass das Basisverbindungs
substrat in dem Spritzgussprozess deformiert wird.
Das Basisverbindungssubstrat enthält ein Durchgangs
loch und einen Leiterabschnitt, der in dem Durchgangsloch
gebildet ist. Vorzugsweise ist die Elektrodenkontaktstel
le auf oder in der Nähe des Durchgangslochs angeordnet,
um mit dem Leiterabschnitt elektrisch verbunden zu sein,
und das Verstärkungsteil ist auf einem Gebiet angeordnet,
an welchem kein Durchgangsloch gebildet ist.
Das Verstärkungsteil, welches keine Funktion der
Elektrode besitzt, ist in dem Gebiet vorgesehen, in dem
die Elektrodenkontaktstelle nicht gebildet ist, so dass
sowohl die Elektrodenkontaktstelle als auch das Verstär
kungsteil verwendet werden können, um das Basisverbin
dungssubstrat in dem Spritzgussprozess zu tragen, um die
oben beschriebenen Vorteile zu erzielen.
Vorzugweise ist eine Lötmittelkugel auf der Elektro
denkontaktstelle gebildet und das Verstärkungsteil mit
einer Isolierschicht bedeckt. Auf diese Weise kann die
Lötmitttelkugel verwendet werden, um die Elektrodenkon
taktstelle an eine Elektrode oder dergleichen auf einem
Anbringungssubstrat anzuschließen. Das Verstärkungsteil
kann hier durch Bedeckung mit der Isolierschicht ge
schützt werden.
Die Halbleiteranordnung ist auf einem Anbringungs
substrat angebracht, welches einen Kontaktfleck (land)
aufweist. In diesem Fall sind die Elektrodenkontaktstelle
und der Kontaktfleck über die Lötmitttelkugel elektrisch
verbunden, und das Verstärkungsteil ist von dem Verbin
dungssubstrat ohne Verbindung zu dem Kontaktfleck ge
trennt.
Vorzugsweise sind das Verstärkungsteil und die Elek
trodenkontaktstelle auf demselben Material gebildet. Dann
können das Verstärkungsteil und die Elektrodenkon
taktstelle in demselben Prozess hergestellt werden, um
den gesamten Herstellungsprozess zu vereinfachen.
Ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranord
nung der vorliegenden Erfindung enthält die Schritte Bil
den eines Verbindungsabschnitts auf einem Basisverbin
dungssubstrat, das auf einem Isoliermaterial gebildet
ist, Bilden einer Elektrodenkontaktstelle für eine äußere
Verbindung auf einer ersten Oberfläche des Basisverbin
dungssubstrats für einen elektrischen Anschluss an dem
Verbindungsabschnitt, Bilden eines Verstärkungsteils auf
der ersten Oberfläche zum Verhindern, dass das Basisver
bindungssubstrat in einem Spritzgussprozess deformiert
wird, Anbringen eines Halbleiterchips auf einer zweiten
Oberfläche des Basisverbindungssubstrats und Bilden eines
Harzabschnitts durch ein Spritzgussverfahren, um den
Halbleiterchip einzukapseln.
Auf diese Weise wird das Verstärkungsteil zusätzlich
zu der Elektrodenkontaktstelle hergestellt, um das Basis
verbindungssubstrat durch das Verstärkungsteil und die
Elektrodenkontaktstelle in dem Spritzgussprozess zu halten.
Es ist somit möglich, eine Deformierung des Basis
verbindungssubstrats in dem Spritzgussprozess zu verhin
dern.
Vorzugsweise enthält das Verfahren zur Herstellung
einer Halbleiteranordnung der vorliegenden Erfindung des
weiteren die Schritte Bilden eines Durchgangslochs in dem
Basisverbindungssubstrat und Bilden eines Halbleiterab
schnitts in dem Durchgangsloch. Der Schritt des Bildens
der Elektrodenkontaktstelle enthält den Schritt des Bil
dens der Elektrodenkontaktstelle auf oder nahe dem Durch
gangsloch für einen elektrischen Anschluss an dem Leiter
abschnitt, und der Schritt des Bildens des Verstärkungs
teils enthält den Schritt des Bildens des Verstärkungs
teils auf einem Gebiet, in welchem kein Durchgangsloch
gebildet ist.
Der Schritt des Bildens des Harzabschnitts enthält
den Schritt des Bildens des Harzabschnitts in einer Me
tallform, um das Verstärkungsteil und die Elektrodenkon
taktstelle einzuschließen, welches das Basisverbindungs
substrat trägt. Dann kann eine Deformierung des Basisver
bindungssubstrats in dem Spritzgussverfahren vermieden
werden.
Ein Basisverbindungssubstrat der vorliegenden Erfin
dung enthält eine auf einem Isoliermaterial gebildete Ba
sis, einen auf der Basis gebildeten Verbindungsabschnitt,
eine Elektrodenkontaktstelle für eine äußere Verbindung,
welche auf der ersten Oberfläche der Basis gebildet und
mit dem Verbindungsabschnitt verbunden ist, und ein auf
der ersten Oberfläche gebildetes Verstärkungsteil, wel
ches verhindert, dass die Basis in einem Spritzgusspro
zess deformiert wird.
Es kann somit verhindert werden, dass die derart her
gestellte Elektrodenkontaktstelle und das Verstärkungs
teil in dem Spritzgussprozess deformiert werden. Als Er
gebnis ist es möglich zu verhindern, dass ein auf dem Ba
sisverbindungsubstrat angebrachter Halbleiterchip in dem
Spritzgussprozess beschädigt wird.
Das Basisverbindungssubstrat enthält ein Durchgangs
loch und einen in dem Durchgangsloch gebildeten Leiterab
schnitt. In diesem Gehäuse ist die Elektrodenkontaktstel
le auf oder in der Nähe des Durchgangslochs für einen
elektrischen Anschluss an dem Leiterabschnitt angeordnet,
und das Verstärkungsteil ist auf einem Gebiet gebildet,
auf welchem kein Durchgangsloch gebildet ist.
Ein Verfahren zum Herstellen eines Basisverbindungs
substrats der vorliegenden Erfindung enthält die Schritte
Bilden eines Verbindungsabschnitts auf einer Basis, die
aus einem isolierenden Material gebildet ist, Bilden ei
ner Elektrodenkontaktstelle für eine äußere Verbindung
auf einem ersten Substrat der Basis für einen elektri
schen Anschluss an dem Verbindungsabschnitt und Bilden
eines Verstärkungsteils auf der ersten Oberfläche, um zu
verhindern, dass die Basis in einem Spritzgussprozess de
formiert wird.
Das Basisverbindungssubstrat kann dementsprechend
hergestellt werden und enthält die Elektrodenkontaktstel
le und das Verstärkungsteil, um zu verhindern, dass das
Verbindungssubstrat in dem Spritzgussprozess deformiert
wird. Dann kann verhindert werden, dass ein auf dem Ba
sisverbindungssubsrat angebrachter Halbleiterchip in dem
Spritzgussprozess beschädigt wird.
Das Verfahren zur Herstellung eines Basisverbindungs
substrats der vorliegenden Erfindung kann des weiteren
die Schritte Bilden eines Durchgangslochs in der Basis
und Bilden eines Leiterabschnitts in dem Durchgangsloch
enthalten. In diesem Fall enthält der Schritt des Bildens
der Elektrodenkontaktstelle den Schritt des Bildens der
Elektrodenkontaktstelle auf oder nahe dem Durchgangsloch
für einen elektrischen Anschluss an dem Leiterabschnitt,
und der Schritt des Bildens des Verstärkungsteils enthält
den Schritt des Bildens des Verstärkungsteils auf einem
Gebiet, in welchem kein Durchgangsloch gebildet ist.
Des weiteren kann das Verfahren zum Herstellen eines
Basisverbindungssubstrats der Erfindung die Schritte Bil
den einer Isolierschicht zum Bedecken der Elektrodenkon
taktstelle und des Verstärkungsteils und Entfernen der
Isolierschicht auf der Elektrodenkontaktstelle enthalten.
Das Entfernen der Isolierschicht auf der Elektrodenkon
taktstelle erlaubt, dass eine leitfähige Schicht für eine
äußere Verbindung auf der Elektrodenkontaktstelle gebil
det wird, während das Verstärkungsteil durch die Isolier
schicht geschützt werden kann.
Die vorliegende Erfindung wird in der nachfolgenden
Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläu
tert.
Fig. 1 zeigt eine Querschnittsansicht einer Halblei
teranordnung einer ersten Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die in Fig. 1 darge
stellte Halbleiteranordnung.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt einer herkömmlichen
Halbleiteranordnung bei einem Spritzgussschritt eines
Herstellungsprozesses der Halbleiteranordnung.
Fig. 4 zeigt eine Querschnittsansicht einer Halblei
teranordnung der vorliegenden Erfindung bei einem Spritz
gussschritt eines Herstellungsprozesses der Halbleiteran
ordnung.
Fig. 5 zeigt ein modifiziertes Modell eines herkömm
lichen Harzrahmens (Basisverbindungssubstrat).
Fig. 6 zeigt ein modifiziertes Modell eines Harzrah
mens (Basisverbindungssubstrat) der vorliegenden Erfin
dung.
Fig. 7 zeigt einen Querschnitt der auf einem Anbrin
gungssubstrat angebrachten Halbleiteranordnung der ersten
Ausführungsform.
Fig. 8 veranschaulicht einen Herstellungsprozess ei
nes Basisverbindungssubstrats der vorliegenden Erfindung.
Fig. 9 zeigt eine Querschnittsansicht einer Halblei
teranordnung einer zweiten Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung.
Fig. 10 zeigt eine Draufsicht auf die in Fig. 9 dar
gestellte Halbleiteranordnung.
Fig. 11 zeigt eine Draufsicht auf eine Modifizierung
der Halbleiteranordnung der zweiten Ausführungsform.
Fig. 12 zeigt eine Draufsicht auf eine andere Modifi
zierung der Halbleiteranordnung der zweiten Ausführungs
form.
Fig. 13 zeigt eine Draufsicht auf eine weitere Modi
fizierung der Halbleiteranordnung der zweiten Ausfüh
rungsform.
Die vorliegende Erfindung besitzt eine prinzipielle
Charakteristik dahingehend, dass eine Verstärkungsstruk
tur einem Basisverbindungssubstrat bereitgestellt wird,
um zu verhindern, dass das Basisverbindungssubstrat in
einem Spritzgussprozess (transfer mold process) infolge
des Einspritzdrucks des Gussharzes (mold resin) defor
miert wird. Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
werden im folgenden in Verbindung mit Fig. 1 bis 11
beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Querschnittsansicht einer Halblei
teranordnung (eines Bausteins) einer ersten Ausführungs
form der vorliegenden Erfindung, und Fig. 2 zeigt eine
Draufsicht davon, um eine Anbringungsebene 14 der Halb
leiteranordnung darzustellen.
Entsprechend Fig. 1 und 2 ist die Halbleiteranord
nung der ersten Ausführungsform vom Oberflächenanbrin
gungstyp und enthält ein Basisverbindungssubstrat (base
interconnection substrate) 1, einen IC-Chip 3 und einen
Gussharzabschnitt (mold resin portion) 4. Das Basisver
bindungssubstrat 1 enthält eine aus einem Isoliermaterial
gebildete Basis (base), Elektrodenkontaktstellen 7 und
Verstärkungskontaktstellen 6 auf einer Anbringungsebene
14, Durchgangslöcher 9 und einen Verbindungsabschnitt
(einschließlich Kontaktfleck).
Aus Metall wie Kupfer gebildete Verstärkungskon
taktstellen 6 sind in Form einer Matrix auf dem mittleren
Teil der Anbringungsebene 14 des Basisverbindungs
substrats 1 angeordnet. Die Verstärkungskontaktstellen 6
sind separat vorgesehen und nicht mit dem Verbindungsab
schnitt elektrisch verbunden.
Eine Isolierschicht wie ein Lötmittelresist 10 ist
auf den Verstärkungskontaktstellen 6 ebenso wie zwischen
den Kontaktstellen gebildet. Das Lötmittelresist 10 be
sitzt einen Elastizitätskoeffizienten, der kleiner als
derjenige der Verstärkungskontaktstellen 6 ist.
Die Elektrodenkontaktstellen 7 sind auf dem Randge
biet der Anbringungsebene 14 des Basisverbindungs
substrats 1 gebildet. Entsprechend der in Fig. 1 darge
stellten Ausführungsform besitzen die Elektrodenkon
taktstellen 7 eine Stapelstruktur, die aus einer Metall
schicht wie Kupfer und einer darauf gebildeten leitfähi
gen Schicht wie einer Lötmittelschicht gebildet ist. Je
doch können die Elektrodenkontaktstellen 7 lediglich aus
einer Metallschicht gebildet werden. Die Elektrodenkon
taktstellen 7 sind mit dem Verbindungsabschnitt elek
trisch verbunden, um ein Teil der äußeren Verbindungsan
schlüsse zu bilden.
Lötmitttelkugeln 8 sind auf den Elektrodenkon
taktstellen 7 gebildet. Obwohl die Lötmittelkugeln auf
der oben erwähnten leitfähigen Schicht der in Fig. 1 dar
gestellten Ausführungsform gebildet sind, können die Löt
mittelkugeln 8 direkt auf der Metallschicht gebildet
sein, wenn keine leitfähige Schicht verwendet wird. Die
Halbleiteranordnung der vorliegenden Erfindung ist über
die Lötmittelkugeln 8 mit einem Anbringungssubstrat ver
bunden. Mit anderen Worten, die Lötmittelkugeln 8 dienen
als äußere Verbindungsanschlüsse zusammen mit den Elek
trodenkontaktstellen 7.
Fig. 7 zeigt die Halbleiteranordnung der vorliegenden
Erfindung, welche auf einem Anbringungssubstrat 15 ange
bracht ist. Wie in Fig. 7 dargestellt, sind auf dem An
bringungssubstrat 15 gebildete Kontaktflecken 16 und
Elektrodenkontaktstellen 7 über die Lötmittelkugeln 8
verbunden. Verstärkungskontaktstellen 6 sind nicht mit
den Kontaktflecken 16 auf dem Anbringungssubstrat 15 in
diesem Zustand verbunden.
Wiederum entsprechend Fig. 1 ist ein Leiterabschnitt
17 in dem Durchgangsloch 9 gebildet, um ein Teil des Ver
bindungsabschnitts zu bilden. Dieser Verbindungsabschnitt
ist nicht nur auf der Anbringungsebene 14 des Basisver
bindungssubstrats 1, sondern ebenfalls auf einer Ebene
des Basisverbindungssubstrats 1 gebildet, auf welcher der
IC-Chip 3 angebracht ist.
Ein Kontaktfleck für eine (nicht dargestellte) Draht
verbindung ist auf der Ebene gebildet, auf welcher der
IC-Chip 3 angebracht ist. Der Drahtverbindungskontakt
fleck und eine (nicht dargestellte) Bondkontaktstelle des
IC-Chips 3 sind über einen Au-Draht 5 verbunden.
Der IC-Chip 3 ist auf dem Basisverbindungssubstrat 1
über ein Chipbondmaterial 2 angebracht und über den Au-
Draht 5 mit dem Drahtverbindungskontaktfleck verbunden.
Der IC-Chip 3 ist durch den Gussharzabschnitt 4 eingekap
selt.
Entsprechend Fig. 3 bis 6 werden Vorteile be
schrieben, welche durch Bereitstellen der Verstärkungs
kontaktstellen 6 der vorliegenden Erfindung erzielt wer
den.
Bei der in Fig. 3 dargestellten herkömmlichen Halb
leiteranordnung ist eine Lücke 13 unter dem mittleren Ge
biet eines Harzrahmens 19 vorhanden, der in einem Hohl
raum 12 wie oben beschrieben lokalisiert ist. Danach ver
anlasst in einem Spritzgussschritt (transfer mold step)
der Einspritzdruck des Gussharzes den Harzrahmen 19 dazu,
sich zu deformieren, was zu einer Beschädigung des IC-
Chips 3 führt. Bei dem in Fig. 3 dargestellten herkömmli
chen Spritzgussschritt wird der Einspritzdruck des Guss
harzes auf den Harzrahmen 19 ausgeübt. Dieser Zustand
kann einem in Fig. 5 dargestellten Modell angenähert wer
den, bei welchem eine Last mit einer gleichmäßigen Ver
teilung (Gesamtlast pl) entsprechend dem Belastungsdruck
P auf einen Balken 18 aufgebracht wird.
In diesem Fall ist der Betrag der Durchbiegung δ1 des
Harzrahmens 19 (5pl4)/(28EI), wobei E einen Elastizitäts
koeffizienten und I ein Trägheitsmoment der Fläche dar
stellen.
Demgegenüber können bei der in Fig. 4 dargestellten
Erfindung die Verstärkungskontaktstellen 6, die auf dem
mittleren Teil des Harzrahmens 19 vorgesehen sind, wel
cher in dem Hohlraum 12 plaziert ist, den mittleren Teil
des Harzrahmens 19 in dem Spritzgussschritt tragen.
Sogar wenn ein Druck von dem Gussharz in dem Spritz
gussschritt auf den Harzrahmen 19 und den IC-Chip 3 auf
gebracht wird, kann verhindert werden, dass der Harzrah
men 19 deformiert wird.
Fig. 6 stellt ein Modell entsprechend der vorliegen
den Erfindung dar. Wie in Fig. 6 dargestellt, können die
Verstärkungskontaktstellen 6 der vorliegenden Erfindung
vorgesehen werden, um die Anzahl der Punkte zu erhöhen,
welche den Harzrahmen 19 in dem Hohlraum tragen.
In dem in Fig. 6 dargestellten Modell wird die Spann
weite 1 in vier Abschnitte geteilt, und dementsprechend
sind drei tragende Punkte vorgesehen. Alternativ kann der
in Fig. 6 dargestellte Zustand durch Bereitstellen der
drei Verstärkungskontaktstellen 6 in gleichmäßigen Intervallen
zwischen den innersten Elektrodenkontaktstellen 7
beispielsweise implementiert werden. In diesem Fall be
trägt die Spannweite 1' zwischen zwei tragenden Punkten
ein Viertel der in Fig. 5 dargestellten Spannweite 1, und
der Betrag der Durchbiegung δ2 des Harzrahmens 19 beträgt
(5pl4)/(7168EI).
Auf diese Weise kann der Betrag der Durchbiegung des
Harzrahmens 19 im Vergleich mit derjenigen der herkömmli
chen Halbleiteranordnung deutlich verringert werden. Als
Ergebnis ist es möglich, eine Deformierung des durch Tei
len des Harzrahmens 19 gebildeten Basisverbindungs
substrats 1 zu vermeiden. Eine Verzerrung bzw. Verdrehung
des IC-Chips 3 kann somit verringert werden, und es kann
eine Beschädigung des IC-Chips 3 wirksam verhindert wer
den.
Die Position und die Form der Verstärkungskon
taktstellen 6 kann leicht aus dem Einspritzdruck und dem
Betrag der Durchbiegung des Harzrahmens 19 bestimmt wer
den.
Ein Verfahren zur Herstellung des Basisverbindungs
substrats 1 der vorliegenden Erfindung wird unten in Ver
bindung mit Fig. 8 beschrieben.
Die Basis des Basisverbindungssubstrats 1 der Erfin
dung wird aus einem Stoff aus Glasfieber oder organischem
Fieber und wärmeaushärtendem Harz gebildet. Das wärmeaus
härtende Harz wird aus Epoxidharz, Bismaleimidharz, Tria
zinharz, Polyphenylenetherharz, denaturiertem Polyimid
harz und dergleichen derart gewählt, dass es geeignet
ist, physikalische Eigenschaften des Substrats zu erfül
len.
Es wird die aus den Materialien wie oben beschrieben
gebildete Basis (der Harzrahmen) hergestellt, und es wer
den Verbindungsstrukturen jeweils auf der Ebene gebildet,
auf welcher der IC-Chip 3 angebracht wird (IC-Anbrin
gungsebene) und auf der Anbringungsebene 14. Danach wird
das Durchgangsloch 9 in der Basis gebildet, um einen Lei
terabschnitt 17 in dem Durchgangsloch zu bilden. Jewei
lige Verbindungsstrukturen auf der IC-Anbringungsebene
und der Anbringungsebene 14 werden dementsprechend über
den Leiterabschnitt 17 verbunden.
Eine Metallschicht aus Kupfer oder dergleichen wird
auf der Anbringungsebene 14 gebildet. Die Metallschicht
wird strukturiert, um die Verstärkungskontaktstelle 6 und
die Elektrodenkontaktstelle 7 zu bilden. Lötmittelresiste
10 werden danach jeweils auf der IC-Anbringungsebene und
der Anbringungsebene 14 gebildet, und es wird der Teil
des Lötmittelresists 10 auf der Elektrodenkontaktstelle 7
entfernt.
Auf der Elektrodenkontaktstelle 7 mit dem davon ent
fernten Lötmittelresist 10 wird eine leitfähige Schicht
wie eine Lötmittelschicht durch Beschichung bzw. Plattie
rung oder Siebdruck gebildet. Dementsprechend wird ein
Elektrodenanschluss gebildet, auf welchem eine Lötmittel
kugel angebracht wird.
Obwohl die Verstärkungskontaktstelle 6 nach der Her
stellung der Elektrodenkontaktstelle 7 gebildet werden
kann, können jene Kontaktstellen gleichzeitig gebildet
werden, um zu ermöglichen, dass die Verstärkungskon
taktstelle 6 und die Elektrodenkontaktstelle 7 dieselbe
Dicke besitzen, und um eine einfache und kostengünstige
Herstellung der Verstärkungskontaktstelle 6 zu ermögli
chen. Die Verstärkungskontaktstelle 6 kann auf der An
bringungsebene 14 angehaftet werden.
Ein Verfahren zur Herstellung der Halbleiteranordnung
der vorliegenden Erfindung wird unten in Verbindung mit
Fig. 4 beschrieben.
An einer vorbestimmten Position auf dem Harzrahmen 19
(siehe Fig. 4), welcher durch das oben erörterte Verfah
ren hergestellt wird, wird ein IC-Chip 3 mittels eines
Chipbondmaterials 2 wie einer Bondschicht oder einer
Bondpaste angehaftet.
Danach werden durch Drahtbonden eine Bondkon
taktstelle (Verbindungsanschluss) auf dem IC-Chip 3 und
eine Kontaktstelle (innerer Anschluss) auf dem Basisver
bindungssubstrat 1 durch den Au-Draht 5 elektrisch ver
bunden (siehe Fig. 4).
Danach werden wie in Fig. 4 dargestellt Metallformen
11 verwendet, um den IC-Chip 3 mit Harz durch einen
Spritzgussprozess (transfer mold process) einzukapseln.
Es ist zu dieser Zeit wichtig, dass die Elektrodenkon
taktstelle 7 und das Lötmittelresist 10 auf der Verstär
kungskontaktstelle 6 die Oberfläche der Metallform 11,
wie in Fig. 4 dargestellt, gleichförmig berühren.
Nach dem Gußprozess wie oben beschrieben, wird eine
Wärmebehandlung bzw. ein Einbrennen auf die Anbringungs
lötmittelkugel 6 wie in Fig. 1 dargestellt, auf der Elek
trodenkontaktstelle 7 durchgeführt. Der Harzrahmen 19
wird in Stücke geteilt, um Halbleiterbauelemente zu er
zeugen, wobei Fig. 1 eine von derartigen Halbleiteranord
nungen darstellt.
Entsprechend Fig. 9 bis 13 werden eine zweite Aus
führungsform und Modifizierungen davon beschrieben. Fig.
9 zeigt eine Querschnittsansicht einer Halbleiteranord
nung der zweiten Ausführungsform. Fig. 10 zeigt eine
Draufsicht auf die Halbleiteranordnung von Fig. 9, um ei
ne Anbringungsebene 14 darzustellen.
Wie in Fig. 9 und 10 dargestellt, besitzt bei der
zweiten Ausführungsform eine Verstärkungskontaktstelle 6
eine Form unterschiedlich zu derjenigen bei der ersten
Ausführungsform. Insbesondere ist eine große einstückige
Verstärkungskontaktstelle 6 in Form eines Gitters gebil
det. Andere Strukturkomponenten sind ähnlich wie jene der
ersten Ausführungsform, und es wird eine Beschreibung da
von hier nicht wiederholt.
Wie die Verstärkungskontaktstelle 6 der ersten Aus
führungsform kann die Verstärkungskontaktstelle 6 der
zweiten Ausführungsform einen Harzrahmen 19
(Basisverbindungssubstrat 1) in dem Spritzgussprozess
tragen, und somit ist es möglich, eine Deformierung des
Harzrahmens 19 (des Basisverbindungssubstrats 1) infolge
des Einspritzdrucks des Gussharzes zu verhindern.
Modifizierungen der zweiten Ausführungsform werden in
Verbindung mit Fig. 11 bis 13 beschrieben.
Entsprechend Fig. 11 und 12 kann eine Verstär
kungskontaktstelle 6 in Form eines Rings gebildet werden,
und es kann eine weitere Verstärkungskontaktstelle 6
darin gebildet werden. Verstärkungskontakte 6 können
ebenfalls den Harzrahmen 19 (das Basisverbindungssubstrat
1) in dem Spritzgussprozess tragen.
Wie in Fig. 13 dargestellt können die Elektrondenkon
taktstellen 7 in dem mittleren Gebiet des Basisverbindungssubstrats
1 angeordnet werden, und es kann eine Ver
stärkungskontaktstelle 6 in dem Randgebiet des Basisver
bindungssubstrats 1 angeordnet werden. Diese Verstär
kungskontaktstelle 6 kann ebenfalls den Harzrahmen 19
(das Basisverbindungssubstrat 1) in dem Spritzgussprozess
tragen.
Insbesondere ist die in Fig. 13 dargestellte Verstär
kungskontaktstelle 6 nützlich, wenn der IC-Chip 3 sich
nach außen relativ zu den Elektrodenkontaktstellen 7 er
streckt. Obwohl das in Fig. 13 dargestellte Beispiel der
art vorgesehen ist, dass es eine einstückige Verstär
kungskontaktsstelle 6 in Form eines Rahmens enthält, kann
eine Mehrzahl von Verstärkungskontaktstellen 6 alternativ
entlang dem Randgebiet des Basisverbindungssubstrats 1
angeordnet werden.
Die Form und das Material der Verstärkungskon
taktstelle 6 kann willkürlich gewählt werden wie irgend
eine, welche den Harzrahmen 19 (das Basisverbindungs
substrat 1) zusammen mit der Elektrodenkontaktstelle 7 in
dem Spritzgussprozess tragen kann, um zu verhindern, dass
der Harzrahmen 19 (das Basisverbindungssubstrat 1) bei
dem Spritzgussprozess deformiert wird.
Darüber hinaus kann die Verstärkungskontaktstelle 6
aus irgendeinem Material unterschiedlich zu demjenigen
der Kontaktstelle 7 gebildet werden. In diesem Fall wird
das Material der Verstärkungskontaktstelle 6 bevorzugt
derart gewählt, dass es einen Elastizitätskoeffizienten
von nahezu gleich demjenigen der Elektrodenkontaktstelle
besitzt.
Die vorliegende Erfindung ist insbesondere nützlich
für eine Halbleiteranordnung, welche eine Elektrodenkon
taktstelle 7 einer Dicke von wenigstens 5 µm besitzt.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist es mög
lich zu verhindern, dass das Basisverbindungssubstrat
(der Harzrahmen) in dem Spritzgussprozess deformiert
wird, und somit zu verhindern, dass der Halbleiterchip
infolge einer Deformierung des Basisverbindungssubstrats
beschädigt wird. Als Ergebnis kann die Zuverlässigkeit
der Halbleiteranordnung verbessert werden.
Obwohl die vorliegende Erfindung detailliert be
schrieben und erläutert worden ist, versteht es sich,
dass dieselbe lediglich mittels einer Erläuterung und ei
nes Beispiels und nicht mittels einer Beschränkung darge
legt wird, wobei der Rahmen der vorliegenden Erfindung
lediglich bezüglich der beigefügten Ansprüche beschränkt
wird.
Vorstehend wurden ein Basisverbindungssubstrat, ein
Herstellungsverfahren davon, eine Halbleiteranordnung und
ein Herstellungsverfahren davon offenbart. Die Halblei
teranordnung enthält ein Basisverbindungssubstrat (1),
welches einen Verbindungsabschnitt aufweist, einen IC-
Chip (3), welcher auf dem Basisverbindungssubstrat (1)
angebracht ist, und einem Gussharzabschnitt (4), welcher
den IC-Chip (3) einkapselt. Das Basisverbindungssubstrat
(1) enthält eine Elektrodenkontaktstelle (7) für eine äu
ßere Verbindung, welche an dem Verbindungsabschnitt ange
schlossen ist, und eine Verstärkungskontaktstelle (6) zum
Verhindern, dass das Basisverbindungssubstrat (1) in ei
nem Spritzgussprozess deformiert wird.
Claims (10)
1. Halbleiteranordnung mit:
einem Basisverbindungssubstrat (1), welches einen Verbindungsabschnitt aufweist;
einer Elektrodenkontaktstelle (7) für eine äußere Verbindung, welche auf einer ersten Oberfläche des Basis verbindungssubstrats gebildet und mit dem Verbindungsab schnitt verbunden ist;
einem Verstärkungsteil (6), welches auf der ersten Oberfläche gebildet ist und verhindert, dass das Basis verbindungssubstrat in einem Spritzgussprozess deformiert wird;
einem Halbleiterchip (3), welcher auf der zweiten Oberfläche des Basisverbindungssubstrats angebracht ist; und
einem Harzabschnitt (4), welcher den Halbleiterchip einkapselt.
einem Basisverbindungssubstrat (1), welches einen Verbindungsabschnitt aufweist;
einer Elektrodenkontaktstelle (7) für eine äußere Verbindung, welche auf einer ersten Oberfläche des Basis verbindungssubstrats gebildet und mit dem Verbindungsab schnitt verbunden ist;
einem Verstärkungsteil (6), welches auf der ersten Oberfläche gebildet ist und verhindert, dass das Basis verbindungssubstrat in einem Spritzgussprozess deformiert wird;
einem Halbleiterchip (3), welcher auf der zweiten Oberfläche des Basisverbindungssubstrats angebracht ist; und
einem Harzabschnitt (4), welcher den Halbleiterchip einkapselt.
2. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass
das Basisverbindungssubstrat ein Durchgangsloch (9) und einen in dem Durchgangsloch gebildeten Leiterab schnitt (17) enthält,
wobei die Elektrodenkontaktstelle auf oder nahe dem Durchgangsloch angeordnet ist, um mit dem Leiterabschnitt elektrisch verbunden zu sein, und
das Verstärkungsteil auf einem Gebiet angeordnet ist, in welchem kein Loch gebildet ist.
das Basisverbindungssubstrat ein Durchgangsloch (9) und einen in dem Durchgangsloch gebildeten Leiterab schnitt (17) enthält,
wobei die Elektrodenkontaktstelle auf oder nahe dem Durchgangsloch angeordnet ist, um mit dem Leiterabschnitt elektrisch verbunden zu sein, und
das Verstärkungsteil auf einem Gebiet angeordnet ist, in welchem kein Loch gebildet ist.
3. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass
eine Lötmittelkugel (8) auf der Elektrodenkon
taktstelle gebildet ist und das Verstärkungsteil mit ei
ner Isolierschicht (10) bedeckt ist.
4. Halbleiteranordnung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, dass
die Halbleiteranordnung auf einem Anbringungssubstrat (15) angebracht ist, welches einen Kontaktfleck (16) be sitzt,
die Elektrodenkontaktstelle und der Kontaktfleck über die Lötmittelkugel elektrisch verbunden sind, und
das Verstärkungsteil von dem Anbringungssubstrat ohne Verbindung zu dem Kontaktfleck getrennt ist.
die Halbleiteranordnung auf einem Anbringungssubstrat (15) angebracht ist, welches einen Kontaktfleck (16) be sitzt,
die Elektrodenkontaktstelle und der Kontaktfleck über die Lötmittelkugel elektrisch verbunden sind, und
das Verstärkungsteil von dem Anbringungssubstrat ohne Verbindung zu dem Kontaktfleck getrennt ist.
5. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass
das Verstärkungsteil und die Elektrodenkontaktstelle
aus demselben Material gebildet sind.
6. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranord
nung, mit den Schritten:
Bilden eines Verbindungsabschnitts auf einem Basis verbindungssubstrat (1), welches aus einem Isoliermateri al gebildet wird;
Bilden einer Elektrodenkontaktstelle (7) für eine äu ßere Verwendung auf einer ersten Oberfläche des Basisver bindungssubstrats für einen elektrischen Anschluss an dem Verbindungsanschluss;
Bilden eines Verstärkungsteils (6) auf der ersten Oberfläche, um zu verhindern, dass das Basisverbindungs substrat in einem Spritzgussprozess deformiert wird;
Anbringen eines Halbleiterchips (3) auf einer zweiten Oberfläche des Basisverbindungssubstrats; und
Bilden eines Harzabschnitts (4) durch ein Spritzguss verfahren, um den Halbleiterchip einzukapseln.
Bilden eines Verbindungsabschnitts auf einem Basis verbindungssubstrat (1), welches aus einem Isoliermateri al gebildet wird;
Bilden einer Elektrodenkontaktstelle (7) für eine äu ßere Verwendung auf einer ersten Oberfläche des Basisver bindungssubstrats für einen elektrischen Anschluss an dem Verbindungsanschluss;
Bilden eines Verstärkungsteils (6) auf der ersten Oberfläche, um zu verhindern, dass das Basisverbindungs substrat in einem Spritzgussprozess deformiert wird;
Anbringen eines Halbleiterchips (3) auf einer zweiten Oberfläche des Basisverbindungssubstrats; und
Bilden eines Harzabschnitts (4) durch ein Spritzguss verfahren, um den Halbleiterchip einzukapseln.
7. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranord
nung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch die Schritte
Bilden eines Durchgangslochs (9) in dem Basisverbin dungssubstrat, und
Bilden eines Leiterabschnitts (17) in dem Durchgangs loch, wobei
der Schritt des Bildens der Elektrodenkontaktstelle den Schritt des Bildens der Elektrodenkontaktstelle auf oder nahe dem Durchgangsloch für einen elektrischen An schluss an dem Leiterabschnitt enthält, und
der Schritt des Bildens des Verstärkungsteils den Schritt des Bildens des Verstärkungsteils auf einem Ge biet enthält, in welchem kein Durchgangsloch gebildet ist.
Bilden eines Durchgangslochs (9) in dem Basisverbin dungssubstrat, und
Bilden eines Leiterabschnitts (17) in dem Durchgangs loch, wobei
der Schritt des Bildens der Elektrodenkontaktstelle den Schritt des Bildens der Elektrodenkontaktstelle auf oder nahe dem Durchgangsloch für einen elektrischen An schluss an dem Leiterabschnitt enthält, und
der Schritt des Bildens des Verstärkungsteils den Schritt des Bildens des Verstärkungsteils auf einem Ge biet enthält, in welchem kein Durchgangsloch gebildet ist.
8. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranord
nung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnt, dass
der Schritt des Bildens des Harzabschnitts den
Schritt des Bildens des Harzabschnitts in einer Metall
form (11) mit dem Verstärkungsteil und der Elektrodenkon
taktstelle enthält, welche das Basisverbindungssubstrat
tragen.
9. Basisverbindungssubstrat (1) mit:
einer auf einem Isoliermaterial gebildeten Basis;
einem auf der Basis gebildeten Verbindungsabschnitt;
einer Elektrodenkontaktstelle (7) für eine äußere Verbindung, welche auf einer ersten Oberfläche der Basis gebildet und mit dem Verbindungsabschnitt verbunden ist; und
einem Verstärkungsteil (6), welches auf der ersten Oberfläche gebildet ist und verhindert, dass die Basis in einem Spritzgussprozess deformiert wird.
einer auf einem Isoliermaterial gebildeten Basis;
einem auf der Basis gebildeten Verbindungsabschnitt;
einer Elektrodenkontaktstelle (7) für eine äußere Verbindung, welche auf einer ersten Oberfläche der Basis gebildet und mit dem Verbindungsabschnitt verbunden ist; und
einem Verstärkungsteil (6), welches auf der ersten Oberfläche gebildet ist und verhindert, dass die Basis in einem Spritzgussprozess deformiert wird.
10. Basisverbindungssubstrat nach Anspruch 9, gekenn
zeichnet durch ein Durchgangsloch (9) und einen Leiterab
schnitt (15), welcher in dem Durchgangsloch gebildet ist,
wobei
die Elektrodenkontaktstelle auf oder nahe dem Durch gangsloch für einen elektrischen Anschluss an dem Leiter abschnitt angeordnet ist, und
das Verstärkungsteil auf einem Gebiet gebildet ist, in welchem kein Durchgangsloch gebildet ist.
die Elektrodenkontaktstelle auf oder nahe dem Durch gangsloch für einen elektrischen Anschluss an dem Leiter abschnitt angeordnet ist, und
das Verstärkungsteil auf einem Gebiet gebildet ist, in welchem kein Durchgangsloch gebildet ist.
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|---|---|---|---|
| JP2001113454A JP4587593B2 (ja) | 2001-04-12 | 2001-04-12 | 半導体装置の製造方法 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10157887A1 true DE10157887A1 (de) | 2002-10-24 |
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| DE (1) | DE10157887A1 (de) |
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- 2001-04-12 JP JP2001113454A patent/JP4587593B2/ja not_active Expired - Fee Related
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