DE10156391C1 - Elektrowerkzeugmaschine mit einer an einen Werkzeughalter koppelbaren Antriebsspindel und Werkzeughalter hierfür - Google Patents
Elektrowerkzeugmaschine mit einer an einen Werkzeughalter koppelbaren Antriebsspindel und Werkzeughalter hierfürInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Elektrowerkzeugmaschine (2) und einen Werkzeughalter (1), die mit einfachen Mitteln ausgestattet sind, welche eine möglichst genaue Zentrierung zwischen dem Werkzeughalter (1) und der Antriebsspindel (3) der Elektrowerkzeugmaschine (2) gewährleisten. Diese Mittel bestehen aus an der Antriebsspindel (3) und dem Werkzeughalter (1) angeordneten, kegelstumpfförmigen Flächen (11, 12), welche beim Aufschrauben des Werkzeughalters (1) auf die Antriebsspindel (3) in gegenseitigen Anschlag kommen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Elektrowerkzeugmaschine mit einer
Antriebsspindel, die mit einem Werkzeughalter koppelbar ist, wobei die Antriebsspindel
einen mit einem Außengewinde versehenen ersten Abschnitt aufweist, auf den der
Werkzeughalter mit einem in einer Bohrung vorhandenen Innengewinde aufschraubbar
ist.
Eine derartige Elektrowerkzeugmaschine ist z. B. aus der
US 4,874,181 bekannt. Wie aus dieser Druckschrift hervorgeht, ist es bisher bei
Elektrowerkzeugmaschinen, z. B. bei Schraubern oder Bohrern, üblich, dass der
Werkzeughalter auf die Antriebsspindel der Maschine aufgeschraubt wird, wobei sowohl
an der Antriebsspindel als auch am Werkzeughalter jeweils eine senkrecht zur
Längsachse der Antriebsspindel bzw. des Werkzeughalters verlaufende Ebene vorhanden
ist und beide Ebenen beim Aufschrauben des Werkzeughalters auf die Antriebsspindel
auf gegenseitigen Anschlag gebracht werden. Wie auch aus der US 4,874,181 hervorgeht,
ist im Werkzeughalter eine axial ausgerichtete Schraube eingesetzt, die in die
Antriebsspindel eingeschraubt werden kann, um den Werkzeughalter gegen Lösen von
der Antriebsspindel zu sichern. Die Drehrichtung des Gewindes dieser
Sicherungsschraube ist dabei entgegengesetzt zu der Drehrichtung des Außengewindes
der Antriebsspindel und des Innengewindes der in der Werkzeughalterung eingelassenen
Aufnahmebohrung für die Antriebsspindel. Der gegenseitige Anschlag des
Werkzeughalters und der Antriebsspindel an rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden
Flächen ist weniger geeignet, eine Fehlzentrierung zwischen dem Werkzeughalter und
der Antriebsspindel mit der Folge eines unrunden Laufs der Antriebsspindel zu
vermeiden.
Aus der DE 36 36 027 A1 ist eine Elektrowerkzeugmaschine mit einem Werkzeughalter
bekannt, wobei der Werkzeughalter mit der Antriebsspindel der Werkzeugmaschine
lösbar in Eingriff gebracht werden kann. Dazu sind die Antriebsspindel und der
Werkzeughalter mit einer gewindelosen Verriegelungsvorrichtung und mit kegeligen
Stützflächen versehen, die beim Aufsetzen des Werkzeughalters auf die Antriebsspindel
miteinander korrespondieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Elektrowerkzeugmaschine und einen
Werkzeughalter anzugeben, der an die Antriebsspindel der Elektrowerkzeugmaschine
koppelbar ist, die mit einfachen Mitteln ausgestattet sind, welche eine möglichst genaue
Zentrierung zwischen dem Werkzeughalter und der Antriebsspindel gewährleisten.
Die genannte Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass die
Antriebsspindel der Elektrowerkzeugmaschine einen Abschnitt besitzt, welcher die Form
eines Kegelstumpfes hat, dessen Längsachse mit der Längsachse der Antriebsspindel
zusammenfällt, und dass der kegelstumpfförmige Abschnitt so bemessen und in einem
solchen Abstand zu dem ersten, mit einem Außengewinde versehenen Abschnitt der
Antriebsspindel angeordnet ist, dass er beim Aufschrauben des Werkzeughalters auf die
Antriebsspindel mit einer an dem Werkzeughalter vorhandenen Innenfläche in Anschlag
kommt, die ebenfalls die Form eines Kegelstumpfes hat, dessen Längsachse mit der
Längsachse des Werkzeughalters zusammenfällt.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Elektrowerkzeugmaschine
gemäß den Unteransprüchen bestehen darin, dass der
kegelstumpfförmige Abschnitt sich an das maschinenseitige
Ende des mit einem Außengewinde versehenen Abschnitts
anschließt, oder dass der kegelstumpfförmige Abschnitt vor
dem dem Werkzeughalter zugewandten Ende des mit einem
Außengewinde versehenen Abschnitts angeordnet ist.
Zur Lösung der genannten Aufgabe ist der Werkzeughalter
gemäß Anspruch 4 so ausgebildet, dass die in ihm vorhandene
Bohrung zur Aufnahme der Antriebsspindel einen Abschnitt mit
einer Innenfläche aufweist, welche die Form eines
Kegelstumpfes besitzt, dessen Längsachse mit der Längsachse
des Werkzeughalters zusammenfällt, und dass der Abschnitt
mit der kegelstumpfförmigen Innenfläche so bemessen und in
einem solchen Abstand zum Innengewinde angeordnet ist, dass
die kegelstumpfförmige Innenfläche beim Aufschrauben des
Werkzeughalters auf die Antriebsspindel mit einem an der
Antriebsspindel vorhandenen Abschnitt in Anschlag kommt, der
ebenfalls die Form eines Kegelstumpfes hat, dessen
Längsachse mit der Längsachse der Antriebsspindel
zusammenfällt.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Werkzeughalters bestehen
darin, dass sich der Abschnitt mit der kegelstumpfförmigen
Innenfläche an das maschinenseitige Ende des Innengewindes
anschließt, oder dass der Abschnitt mit der
kegelstumpfförmigen Innenfläche vor dem Innengewinde an
seiner der Werkzeugmaschine abgewandten Seite angeordnet
ist.
Es ist weiterhin zweckmäßig, um den Werkzeughalter gegen
Lösen von der Antriebsspindel zu sichern, dass eine in die
Bohrung und in eine darin eingeführte Antriebsspindel
einschraubbare Sicherungsschraube vorhanden ist, deren
Gewinde entgegengesetzt zu der Gewinderichtung vom
Innengewinde der Bohrung orientiert ist, und dass die
Sicherungsschraube in axialer Richtung durch die der
Werkzeugmaschine abgewandte Stirnseite der Bohrung in die
Antriebsspindel einschraubbar ist.
Die kegelstumpfförmigen Anschlagflächen am Werkzeughalter
und an der Antriebsspindel sorgen dafür, dass beim
Aufschrauben des Werkzeughalters auf die Antriebsspindel
beide in eine gegenseitig zentrierte Lage gebracht werden.
Anhand zweier in der Zeichnung dargestellter
Ausführungsbeispiele wird nachfolgend die Erfindung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Werkzeughalter und eine Antriebsspindel einer
Elektrowerkzeugmaschine mit kegelstumpfförmigen
Anschlagflächen, die in der Nähe der Elektrowerkzeugmaschine
angeordnet sind und
Fig. 2 einen Werkzeughalter und eine Antriebsspindel mit
kegelstumpfförmigen Anschlagflächen, die im Bereich des
Werkzeughalters angeordnet sind.
In der Fig. 1 ist ein Werkzeughalter 1 und, getrennt davon,
ein Abschnitt einer Elektrowerkzeugmaschine 2 dargestellt.
Die Elektrowerkzeugmaschine 2, die z. B. ein Schrauber oder
eine Bohrmaschine ist, besitzt eine Antriebsspindel 3. In
den Grundkörper 4 des Werkzeughalters 1, der durch einen in
Fig. 1 eingezeichneten Durchbruch in der Außenwand des
Werkzeughalters erkennbar ist, ist eine axiale Bohrung 5
eingelassen. Diese Bohrung 5 hat ihre Eintrittsöffnung an
der der Elektrowerkzeugmaschine 2 zugewandten Seite des
Werkzeughalters 1 und ist für die zur Aufnahme eines
Werkzeugs (z. B. Schrauber- oder Bohrerbit) vorhandenen
Spannbacken 6 konzentrisch zu der Längsachse 7 des
Werkzeughalters 1 ausgerichtet. An der Innenseite ist die
Bohrung 5 mit einem Innengewinde 8 versehen.
Die Antriebsspindel 3 der Elektrowerkzeugmaschine 2 besitzt
einen ersten Abschnitt 9, der ein Außengewinde 10 aufweist.
Dieser erste Abschnitt 9 mit seinem Außengewinde 10 der
Antriebsspindel 3 und die Bohrung 5 mit ihrem Innengewinde 8
des Werkzeughalters sind so bemessen, dass der
Werkzeughalter 1 auf die Antriebsspindel 2 aufgeschraubt
werden kann. Im Bereich der der Elektrowerkzeugmaschine 2
zugewandten Öffnung der Bohrung 5 besitzt der Werkzeughalter
1 einen Abschnitt 11 mit einer Innenfläche, welche die Form
eines Kegelstumpfes besitzt. Die Längsachse dieses
Kegelstumpfes fällt möglichst genau mit der Längsachse 7 des
Werkzeughalters 1 zusammen. Als Gegenstück dazu ist an der
Antriebsspindel 3 der Elektrowerkzeugmaschine 2 ein zweiter
Abschnitt 12 vorgesehen, der ebenfalls die Form eines
Kegelstumpfes besitzt. Dieser eine kegelstumpfförmige
Außenfläche aufweisende zweite Abschnitt 12 schließt sich an
das maschinenseitige Ende des ersten, mit dem Außengewinde
10 versehenen Abschnitt 9 der Antriebsspindel 3 an. Die
Längsachse des einen Kegelstumpf bildenden zweiten
Abschnitts 12 fällt mit der Längsachse 13 der
Antriebsspindel 3 zusammen.
Wird nun der Werkzeughalter 1 auf die Antriebsspindel 3
aufgeschraubt, so geraten die kegelstumpfförmige Innenfläche
des Abschnitts 11 des Werkzeughalters 1 und die
kegelstumpfförmige Außenfläche des zweiten Abschnitts 12 der
Antriebsspindel 3 in gegenseitigen Anschlag, wobei sich
beide kegelstumpfförmigen Flächen konzentrisch zueinander
ausrichten und dadurch der Werkzeughalter 1 auf der
Antriebsspindel 3 eine sehr genaue zentrische Lage einnimmt.
Die Folge davon ist, dass der Werkzeughalter 1 eine sehr
gute Rundlaufeigenschaft erhält.
Während bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 die
kegelstumpfförmigen Abschnitte 11 und 12 des Werkzeughalters
1 und der Antriebsspindel 3 mehr in der Nähe der
Elektrowerkzeugmaschine angeordnet sind, sind bei dem in der
Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ein Abschnitt 14
mit einer kegelstumpfförmigen Innenfläche im Werkzeughalter
1 und ein zweiter Abschnitt 15 mit einer kegelstumpfförmigen
Außenfläche an der Antriebsspindel 3 in das Innere der
Werkzeughalterung 1 verlegt. So ist der zweite Abschnitt 15
mit der kegelstumpfförmigen Außenfläche an das der
Elektrowerkzeugmaschine 2 abgewandte Ende der
Antriebsspindel 3 verlegt, und der Abschnitt 14 mit der
kegelstumpfförmigen Innenfläche befindet sich vor dem
Innengewinde 8 an dem in den Werkzeughalter 1
hineingerichteten Ende der Bohrung 5.
Um den Werkzeughalter 1 gegen ein Lösen von der
Antriebsspindel 3 zu sichern, kann, wie in den Fig. 1 und
2 dargestellt, eine Sicherungsschraube 16 vorgesehen werden.
Diese Gewindeschraube 16 ragt durch eine der
Werkzeugmaschine 2 abgewandte Stirnseite 17 der Bohrung 5
axial in diese hinein. In der Antriebsspindel 2 ist eine
axial verlaufende Gewindebohrung 18 vorhanden, in die die
Sicherungsschraube 6 eingedreht werden kann, wenn der
Werkzeughalter 1 auf die Antriebsspindel 3 aufgeschraubt
ist. Das Außengewinde 10 der Antriebsspindel 3 und das
Innengewinde 8 der Bohrung 5 haben eine andere
Gewinderichtung als die Sicherungsschraube 16 und die
Gewindebohrung 18. Das Außengewinde 10 der Antriebsspindel 3
und das Innengewinde 8 der Bohrung 5 sind z. B. ein
Rechtsgewinde, und die Sicherungsschraube 16 und die
Gewindebohrung 18 sind dann mit einem Linksgewinde versehen.
Claims (7)
1. Elektrowerkzeugmaschine mit einer Antriebsspindel, die
mit einem Werkzeughalter (1) koppelbar ist, wobei die
Antriebsspindel (3) einen mit einem Außengewinde (10)
versehenen ersten Abschnitt (9) aufweist, auf den der
Werkzeughalter (1) mit einem in einer Bohrung (5)
vorhandenen Innengewinde (8) aufschraubbar ist, dadurch
gekennzeichnet, dass die Antriebsspindel (3) einen zweiten
Abschnitt (12, 15) besitzt, welcher die Form eines
Kegelstumpfes hat, dessen Längsachse mit der Längsachse (13)
der Antriebsspindel (3) zusammenfällt, und dass der
kegelstumpfförmige zweite Abschnitt (12, 15) so bemessen und
in einem solchen Abstand zum ersten, mit einem Außengewinde
(10) versehenen Abschnitt (9) angeordnet ist, dass er beim
Aufschrauben des Werkzeughalters (1) auf die Antriebsspindel
(3) mit einer an dem Werkzeughalter (1) vorhandenen
Innenfläche (11) in Anschlag kommt, die ebenfalls die Form
eines Kegelstumpfes hat, dessen Längsachse mit der
Längsachse des Werkzeughalters (1) zusammenfällt.
2. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der zweite kegelstumpfförmige Abschnitt
(12) sich an das maschinenseitige Ende des ersten, mit
einem Außengewinde (10) versehenen Abschnitts (9)
anschließt.
3. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der zweite kegelstumpfförmige Abschnitt
(15) vor dem dem Werkzeughalter (1) zugewandten Ende des
ersten, mit einem Außengewinde (10) versehenen Abschnitts
(9) angeordnet ist.
4. Werkzeughalter, der mit der Antriebsspindel eines Elek
trowerkzeugs koppelbar ist, wobei der Werkzeughalter (1)
eine mit einem Innengewinde (8) versehene Bohrung (5)
aufweist, der auf die mit einem Außengewinde (10) versehene
Antriebsspindel (3) aufschraubbar ist, dadurch
gekennzeichnet, dass die Bohrung (5) einen Abschnitt (11, 14)
mit einer Innenfläche aufweist, welche die Form eines
Kegelstumpfes besitzt, dessen Längsachse mit der Längsachse
(7) des Werkzeughalters (1) zusammenfällt, und dass der
Abschnitt (14) mit der kegelstumpfförmigen Innenfläche so
bemessen und in einem solchen Abstand zum Innengewinde (8)
angeordnet ist, dass die kegelstumpfförmige Innenfläche (11, 14)
beim Aufschrauben des Werkzeughalters (1) auf die
Antriebsspindel (3) mit einem an der Antriebsspindel (3)
vorhandenen Abschnitt (15) in Anschlag kommt, der ebenfalls
die Form eines Kegelstumpfes hat, dessen Längsachse mit der
Längsachse (13) der Antriebsspindel (3) zusammenfällt.
5. Werkzeughalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass sich der Abschnitt (11) mit der kegelstumpfförmigen
Innenfläche an das maschinenseitige Ende des Innengewindes
(8) anschließt.
6. Werkzeughalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass der Abschnitt (14) mit der kegelstumpfförmiger
Innenfläche vor dem Innengewinde (8) an seiner der
Werkzeugmaschine (2) abgewandten Seite angeordnet ist.
7. Werkzeughalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass eine in die Bohrung (5) und in eine darin eingeführte
Antriebsspindel (3) einschraubbare Sicherungsschraube (16)
vorhanden ist, deren Gewinde entgegengesetzt zu der
Gewinderichtung vom Innengewinde (8) der Bohrung (5)
orientiert ist, und dass die Sicherungsschraube (16) in
axialer Richtung durch die der Werkzeugmaschine (2)
abgewandte Stirnseite (17) der Bohrung (5) in die
Antriebsspindel (3) einschraubbar ist.
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