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DE1015689B - Radialkolbenmaschine - Google Patents

Radialkolbenmaschine

Info

Publication number
DE1015689B
DE1015689B DEC11047A DEC0011047A DE1015689B DE 1015689 B DE1015689 B DE 1015689B DE C11047 A DEC11047 A DE C11047A DE C0011047 A DEC0011047 A DE C0011047A DE 1015689 B DE1015689 B DE 1015689B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder block
pressure
control
ring
control plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC11047A
Other languages
English (en)
Inventor
Elias Orshansky Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Crown Engineering & Dev Co
Original Assignee
Crown Engineering & Dev Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Crown Engineering & Dev Co filed Critical Crown Engineering & Dev Co
Priority to DEC11047A priority Critical patent/DE1015689B/de
Publication of DE1015689B publication Critical patent/DE1015689B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/02Reciprocating-piston liquid engines with multiple-cylinders, characterised by the number or arrangement of cylinders
    • F03C1/04Reciprocating-piston liquid engines with multiple-cylinders, characterised by the number or arrangement of cylinders with cylinders in star or fan arrangement
    • F03C1/0403Details, component parts specially adapted of such engines
    • F03C1/0435Particularities relating to the distribution members
    • F03C1/0444Particularities relating to the distribution members to plate-like distribution members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B1/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements
    • F01B1/06Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements with cylinders in star or fan arrangement
    • F01B1/0641Details, component parts specially adapted for such machines
    • F01B1/0655Details, component parts specially adapted for such machines cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Radialkolbenmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Radialkolbenmaschine, die als Flüssigkeitspumpe oder als Flüssigkeitsmotor verwendet werden kann, insbesondere Vorrichtungen dieser Art, die unter hohen Flüssigkeitsdrücken von mehreren 100 kg/CM2 zu arbeiten vermögen.
  • Pumpen zur Erzeugung derartig hoher Drücke werden bereits in Luftfahrzeugen zur Steuerung der Flugzeuganlagen usw. verwendet. Es treten jedoch bei der Herstellung einer für diese Zwecke, geeigneten einfachen, leistungsfähigen und gedrängt aufgebauten Pumpe Schwierigkeiten auf.
  • Mit der Erfindung soll nun eine Hochdruckpumpe geschaffen werden, die alle gestellten Forderungen einwandfrei erfüllt, die aber auch für andere Zwecke verwendet werden. kann.
  • Pumpen zur Erzeugung derartig hoher Drücke, verwenden einen umlaufenden Zylinderblock mit r&dialen Zylinderbohrungen, die um die Achse, des Blockes im gleichen, Abstand voneinander stehen. In den Zylinderbohrungen arbeiten Kolben, deren Hin- und Herbewegung mit Hilfe eines exzentrisch angeordneten Gcgendruckringes erfolgt, an dessen Innenfläche die Außenenden der Kolben anliegen. Wird eine Ebene durch die Achse des Zylinderblockes und die Achse des Exzenterringes gelegt, dann bewegen sich alle auf der einen Seite der Ebene befindlichen Kolben in den Zylinderbohrungen nach außen, was dem Saughub ein-er Pumpe entspricht, und a.Ile auf der anderen Seite der Ebene befindlichen Kolben bewegen sich nach innen, was dem Druckhub einer Pumpe entspricht. Eine Einrichtung, z. B. eine feststehende, mit halbkreis- oder nierenförmigen Ein- und Auslaßschlitzen versehene Steuerscheibe, verbindet in üb- licher Weise die- Zylinderbohrungen zuerst mit dem Einlaß und dann mit dem Auslaß der Pumpe.
  • Bei Erzeugung hoher hydraulischer Drücke werden der Zylinderblock, die Lager usw. hohen Spannungen unterworfen, die einen übermäßigen Verschleiß, ein Sickern und eine Leistungsänderung bewirken. Es sind bereits Vorschläge gemacht worden., diese Spannungen zu vermindern oder auszugleichen. Diese, Vorschläge führten jedoch zu verwickelten, und teuren Aufbauten.
  • Ziel der Erfindung ist daher ein Aufbau, der es ermöglicht, die hohen Spannungen innerhalb eines zulässigen Bereichs zu lassen und dabei eine einfache und preiswerte Ausführung zu verwenden.
  • Die Ursache für viele dieser unerwünschten Spannungen und Biegungen, ist das Kippbestreben des Zylinderblockes um eine quer zur Drehachse des Zylinderblockes gerichtete Achse. Mit der Erfindung soll daher das -. Drehmornent, das dieses Kippbestreben hervorruft, in sehr einfacher -und wirksamer Weise aufgehoben oder mindestens stark vermindert werden.
  • Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß an, der steuerspiegelseitigen Endfläche des Zylinderblocks ein ringförmiger Kragen von L-förmigeni Querschnitt befestigt, der die Steuerspiegelscheibe an ihrem äußeren Umfang umfaßt, wobei die dem Steuerspiegel der Steuerscheibe gegenüberliegende Fläche mit einer Ringnut versehen ist, welche. über mindestens einen Kanal mit: dem Hochdruckschlitz in Verbindung steht. Hierdurch wird auf den Zylinderblock, ein quer zur Drehachse gerichtetes Drehmoment ausgeübt, das dem Kippbestreben des Blockes entgegenwirkt und dadurch ausgleichend wirkt. Dieses Drehmoinent wirkt gleichzeitig dem auch im Traglager des Blockes auftretenden Drehmoment entgegen.
  • Die Erfindung weist noch viele andere Vorteile auf und erstrebt noch andere Ziele, die sich aus der Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführung ergeben. Die Beschreibung dient nur zur Erläuterung der allgemeinen Lehren der Erfindung, ist aber nicht in einem begrenzenden Sinne aufzufassen.
  • In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch eine Radialkolbenmaschine, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 1, Fig. 3 ein. schaubildlich dargestellter schematischer Schnitt, der die auf dem Pump-enzylinderblock wirkenden Kräfte zeigt.
  • Der Pumpenaufbau weist einen umlaufenden Zylinderblock 1 auf, der sich um eine Achse 2 (Fig. 3) dreht. In der dargestellten Ausführung sind im Zylinderblock 1 die radia.Jen Zylinderbohrungen im gleichen Abstand voneinander um die Achse 2 verteilt.
  • In jeder Zylinderbohrung ist ein Kolben.9 radial beweglich, dessen Außene - nde eine konvexe Fläche 10 hat, die mit einer Schrägfläche oder Kegelfläche 11 eines exzentrisch angeordneten Gegendruckringes 12 zusammenarbeitet.
  • Die die Zylinderbohrungen bildenden Wände haben je einen halbkreisförmigen Ansatz 15 (Fig. 3), der radial zur Achse 2 steht und dessen konkave Seite zum Gegendruckring 12 weist. Auf diese Weise wird eine lange Führungsfläche für jeden Kolben 9 geschaffen, die den Gegendruck derjenigen Seitenkraft aufnimmt, die von dem Gegrendruckring 12 auf den Kolben ausgeübt wird.
  • Der Zylinderblock 1 hat einen nach links gerichteten Nabenteil 16 (Fig. 3), der von einem Lager drehbar getragen wird, dessen Rollen 17 zwischen einem an der Nabe 16 befestigten Innenlauf ring 18 und einem von der Büchse 20 getragenen Außenlaufring 19 liegen. Die Büchse 20 wird von einer Nabe getragen., die von der linksfiegenden Wand des Pumpengehäuses 23 nach innen vorspringt. Ein rechtsliegender Flansch 21 dieser Büchse 20 begrenzt die Bewegung des Laufringes 19 nach rechts (Fig. 1)- Das linksliegende Ende der Büchse 20 hat einen Außenflansch 22, der auf einer Schulter des Pumpengehäuses 23 ruht, das zusammen init sein-cm Flansch 24 und dein Deckel 25 einen im -wesentlichen, völlig geschlossenen Mantel für die Pumpenteile bildet.
  • Der Deckel 25 hat eine Einlaßöffnung 28 und eine Auslaßöff-nung 29 zum Anschluß an Rohrleitungen. Die Büchse 20, die den Außenlaufring 19 des für den Zylinderblock 1 bestimmten Hauptlagers aufnimmt, wird an der Halteschulter des Gehäuses 23 von einem Deckel 34 (Fig. 1) gehalten.
  • Die rechtsliegende Stirnfläche des Deckels 34 legt sich an ein Kugella,-er43 an, das ein Keilnutenstück 40 drehbar trägt, dessen eines Ende außen mit Keilnuten 51 versehen ist, die in Keilnuten 52 des Zylinderblocks eingreifen. Das andere Ende des Keilnutenstücks ist mit Innenkeilnuten zur Aufnahme der Antriebswelle 49 versehen.
  • Der Gegendruckring 12, mit dem die Kolben 9 zusammenarbeiten, ist unter Verwendung mehrerer Kugeln 53 drehbar gelagert. Diese Kugeln 53 liegen zwischen dem Gegendruckring 12 und einem Außenlaufring54. Dieser Außenlaufring54 sitzt in einem Ring 55, der eine Gleitbewegung zur Einstellung seiner Exzentrität zwischen den an den Innenumfang des Gehäuseflansches 24 befestigten. Führungen 56 und 57 ausführen kann.
  • Der den Außenlaufring 54 tragende Ring 55 hat einen nach innen gerichteten Flansch 58, dem ein Einsatzring 59 gegenüberliegt, der als Verschleißplatte dient und in einer Wand des Gehäuses 23 untergebracht ist. Zwischen dem Flansch 58 und der Verschleißplatte 59 liegt ein Axialdrucklager 60, das die Bewegung das Gegendruckringes 12 nach links (Fig. 1) begrenzt. Die Bewegung des Gegendruckringes 12 nach rechts wird von einem Abstandsring 61 und einer Büchse 62 begrenzt.
  • jede Zylinderbohrung usw. hat an ihrem Innenende eine Öffnung 63. Alle Öffnungen 63 sind nach rechts gerichtet (Fig. 1) und münden an der rechtsliegenden Fläche des Blockes 1. Diese Öffnungen arbeiten mit einem von den beiden Bogenschlitzen 64 oder 65 der Steuerscheibe 66 (Fig. 2) zusammen. Der obere Bogenschlitz 64 steht mit denjenigen Zylinderräumen in'Verbindung, die sich in der Förderstellung befinden. Daher ist dieser Bogenschlitz 64 mit einem in dßm: Deckel 25 befindlichen Kanal 67 verbunden, der zur Auslaßöffnung 29 führt (Fig. 1). Der Bogenschlitz 65 arbeitet in ähnlicher Weise mit einem im Deckel 25 befindlichen Kanal 68 zusammen, der zur Einlaßöffnung oder Saugöffnung 28 führt.
  • Die Steuerscheibe 66 ist am Mittelansatz 69 des Deckels 25 mit einer Schraube 70 befestigt.
  • Die linke Fläche der Steuerscheibe 66 (Fig. 1) liegt an der rechten Fläche des Zylinderblockes 1. Diese beiden Bauteile werden von einem Endring 71 =einander gehalten, der auf der rechten Seite der Steuerscheibe liegt und an dem Zylinderblock 1 unter Zwischenschaltung eines Abstandsringes 72 befestigt ist. Der Abstandsring 72 kann ein Hundertstel Millimeter breiter sein als die Steuerscheibe 66, so. daß sich für die Stcuerscheibe 66 ein Laufsitz zwischen den angrenzenden Wänden des Blockes 1 und des Ringes 71 ergibt.
  • Der Abstandsring 72 und der Endring 71 sind an dein Zylinderblock 1 mit mehreren Schrauben 73 befestigt. Diese Schrauben 73 sind so stark und sind auch in so großer Zahl vorhanden, daß jede: Zugspannung, die auf diese Schrauben von dein Druck der in dem von dein Ring 71 und dem Block 1 begrenzten Raum befindlichen Flüssigkeit ausgeübt wird, vernachlässigt werden kann. Trotz der vorhandenen hohen Drücke in der Vorrichtung wird daher der Abstand zwsichen dein Ring 71 und dem Zylinderblock 1 im wesentlichen auf gleicher Größe gehalten.
  • Zwischen der äußeren Umfangskante der Steuerscheibe 66 und dem Innenumf ang des Ringes 72 ist ein kleiner Radialabstand vorhanden, sG daß sich der Zylinderblock 1 uni seine Drehachse von selbst einstellen kann, wie dies von dem Ro#llenlager 17 bestimmt wird. Die Einstellung kann leicht erfolgen, da nur ein einziges Rollenlager zum Tragen des Zylinderblockes erforderlich ist. Eine ausreichende Führung für den Zylinderblock 1 ergibt sich aus dem Zusammenarbeiten der z-,vischen dem Zylinderblock 1 und der Steuerscheibe 66 befindlichen benachbarten Flächen.
  • Der Bogenschlitz 64 ist dem hohen Auslaßdruck ausgesetzt, der zwischen benachbarten Flächen des Zylinderblockes 1 und der Scheibe 66 wirkt und diese Teile auseinanderzudrängen versucht. Ein die Scheibe 66 durchsetzender Kanal 74 leitet HochdruckflÜssigkeit zu dem zwischen dem Ring 71 und der rechten Fläche der Steuerscheibe 66 gelegenen, von einer flachen Ringnut 75 gebildeten Raum. Die Fläche, Über die dieser Druck wirkt, entspricht im wesentlichen einem ringförrnigen Bandstreifen, der an der Stelle vorhanden ist, an der sich die Scheibe 66 und der Ring 71 einander gegenüberstehen.
  • Die linke Fläche der Steuerscheibe 66 hat eine Ausnehrnung 76. Auf diese Weise sind die gegenüberstehenden Flächen des Zylinderblockes 1 und der Steuerscheibe 66 auf ein verhältnismäßig schmales ringförmiges Band begrenzt, dessen Breite so gewählt ist, daß die später beschriebenen Ergebnisse erzielt werden. Ein Ablaufkanal 84 (Fig. 3) oder mehrere Ablaufkanäle durchsetzen den Abstandsring 72 in Radialrichtung und verringern den in dem Raum am Umfang der Scheibe 66 und der Ausnehmung 76 herrschenden Druck.
  • In Fig. 3 sind die Kräfte dargestellt, die auf den Zylinderblock 1 einwirken, -uni den Zylinderblock um eine zur Achse 2 senkrechte Achse zu kippen oder zu verkanten. Es sind Kräfte vorhanden, die über die Kolben, 9 radial nach innen auf den Zylinderblock 1 wirken. und den Radialkomponenten der zwischen der Kolbenfläche 10 und der Gegendruckringfläche 11 vorhandenen Druckkraft entsprechen. Diese Kräftekomponenten unterwerfen den Zylinderblock 1 Kräften, die von dem Druck in den Zylinderbohrungen erzeugt werden. Die CY--samtgröße dieser radial nach innen gerichteten Kräfte wird von dein Pfeil 77 in Fig. 3 angegeben, wobei die Länge dieses Pfeiles ein Maßstab für diese Kraft ist.
  • Ein zweiter radial nach innen gerichteter Pfeil 78 entspricht der Gesamtgröße der Lagergegendruckkräfte. Diese Gegendruckkräfte wirken über die Rollen 17 ' und ihre Summe entspricht der Länge des Pfeiles 77. Diese beiden Pfeile stehen auf der Drehachse 2 im Abstand von-einander und bilden ein Kräftepaar, das sich um eine zur Achse 2 senkrechte Achse dreht und von dem Pfeil C, dargestellt wird.
  • Infoige der Schrägfläche 11 sind Kraftkomponenten. 79 der auf die Kolben 9 wirkenden Gegendruckkräfte vorhanden. Diese Kraftkomponenten 79 verlaufen parallel zur Achse 2. Die Gesamtgröße dieser Kräfte wird von dem Pfeil 80 dargestellt, der von der Achse 2 in einem der Länge, des Pfeiles 81 entsprechenden Ab- stand steht. Da die Gegendruckkräfte 79 an der Auslaflseitc oder Druckseite der EbeneP größer sind, liegt die Kraft 80 oberhalb dieser Ebene. Die Kraft 80 erzeugt ein Drehrnoment C., das in der gleichen Richtung verläuft wie das Drämoment Cl. Die Gesamtgröße dieser beiden Drehmomente C, und C2 muß neutralisiert werden, um das unerwünschte Kippen oder Verkanten des Zylinderblockes 1 zu verhüte.n.
  • Die Gesamtgröße der Kräfte, die infolge der Hochdruckflüssigkeit zwischen angrenzenden Flächen. des Blockes 1 und der Steuerscheibe 66 auf den Block 1 wirken, ivird von dem Pfeil 83 dargestellt, der oberhalb der durch die Achse 2 gelegten waagerechten Ebene im Abstand 160 liegt.
  • In gleicher Weise sind Kräfte 82 vorhanden, die auf den Ring 71 und daher auf den Block 1 wirken. Diese Kräfte! verlaufen symmetrisch um die Achse 2 und parallel zur Achse 2 und entsprechen dem Druck, der von. der Flüssigkeit auf diejenige Ringfläche des Ringes 71 ausgeübt wird, die der Scheibe 66 gegenüberliegt. Der Pfeil 85 entspricht der Gesamtgröße dieser Kräfte 82 und liegt auf der Achse, 2.
  • Die Kräfte 83 und 85 bilden ein Drehmornent C., das gleich groß, aber entgegengesetzt gerichtet der Gesaintgröße der beiden Drehmomente C, und C 2 ist. Diese gleiche GrÖße wird durch richtige Wahl der gegenüberstehenden Flächen zwischen Steuerscheibe 66 und Zylinderblock 1 sowie zwischen Steuerscheibe 66 und Ring 71 erzielt.
  • Wie erwähnt, gleitet der Gegendruckring zwischen den Führungen 56 und 57. Die von dem Abstand zwischen der Achse. 2 und der Mittelachse des Gegendruckringes bestimmte Exzentrizität kann auf diese Weise verstellt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Radialkolbenmachine mit umlaufen.dem Zylinderblock, deren. Kolben. mit einem exzentrischen. Gegendruckring zusammenarbeiten, wobei die Zylinderkammern Kanäle haben, die an der steuerspiegelseitigen Endfläche des Zylinderblocks münden und bei dessen Umlauf im Wechsel mit einander gegenüberliegenden, nierenförmigen Niederdruck- und Hochdruckschlitzen in Verbindäng kommen, welche in einer feststehenden Steuerscheibee angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der stetierspieggelseitigen Endfläche des Zylinderblockes (1) ein ringförmiger Kragen (71, 72) von L-förnligern Querschnitt befestigt ist, der die Steuerspiegelscheihe (66) an ihrem äußeren Umfang umfaßt, wobei die: dem Steuerspiegel der Steuerscheibe (66) gegenüberliegende Fläche mit einer Ringnut (75) versehen ist, welche über mindestens einen Kanal (74) mit dem Hochdruckschlitz (64) in Verbindung steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß in der steuerspiegelseitigen Endfläche der Steuerscheibe (66) eine Ausnehmung (76) vorgesehen ist, die mit dem niccrenförmigen Hochdruckschlitz (64) in der Steuerscheibe (66) in Verbindung steht. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und, 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Zylinderblock (1 * ) und den an diesem befestigten, die Steuerscheibe (66) umfassenden Ringen (71, 72) gebildete! Ringraum etwas breiter ist als die Dicke der Steuerscheibe (66). 4. Vorrichtung nach Aiispruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem den Ringraum mit bildenden Ring (72) mindestens ein mit der Ausnehmung (76) verbundener Ablaufkanal (84) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrif t Nr. 829 553; USA.-Patentschriften Nr. 2 506 974, 2 501165, 2 484 j37.
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