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DE10156707B4 - Telemedizinische Gerätesteuerungsvorrichtung und zugehöriges Verfahren - Google Patents

Telemedizinische Gerätesteuerungsvorrichtung und zugehöriges Verfahren Download PDF

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DE10156707B4 DE10156707A DE10156707A DE10156707B4 DE 10156707 B4 DE10156707 B4 DE 10156707B4 DE 10156707 A DE10156707 A DE 10156707A DE 10156707 A DE10156707 A DE 10156707A DE 10156707 B4 DE10156707 B4 DE 10156707B4
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Abstract

Gerätesteuerungsvorrichtung mit einer Vorrichtung zur Kommunikation von Messwerten sowie Geräte-Parametern aus Medizinprodukten (100-1, 100-2, ..., 100-n), die jeweils über Hardware-Schnittstelleneinrichtungen (90-1, 90-2, ..., 90-n) und Treibereinrichtungen (80-1, 80-2,..., 80-n) mit einem Betriebssystem (30) in Kommunikationsverbindung sind, über eine gesicherte Internet-Verbindung (10-1, 10-2,..., 10-n) zwischen einem Betriebssystem (30) und einer Datenbank (70), in welcher Daten getrennt nach Messwerten und Geräte-Parametern gespeichert werden, wobei auf der Seite der Medizinprodukte (100-1, 100-2,..., 100-3) eine Steuereinrichtung (40) zum Steuern der Messwerte und der Geräte-Parameter aus Medizinprodukten (100-1, 100-2,..., 100-n) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinrichtung (40) nach einem Initiieren einer Kommunikation gemäß einer eindeutigen Medizinprodukt-Identifikation automatisch
zu einem jeweiligen Medizinprodukt (100-1, 100-2,..., 100-n) gehörende Daten aus der Datenbank (70) liest und
in dem Fall, dass die gelesenen Daten geänderte Daten sind, dem Medizinprodukt (100-1, 100-2,..., 100-n) eine solche Änderung mitteilt und
das Medizinprodukt (100-1, 100-2,..., 100-n) entsprechend einstellt.

Description

  • Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur telemedizinischen Gerätesteuerung unter Verwendung einer gesicherten Internet-Verbindung und einer Datenbank.
  • Über das Internet kann beispielsweise eine Kommunikation ("E-Mail") zwischen angeschlossenen Anwendern erfolgen. Es kann auch auf spezielle Datenbanken zugegriffen werden. Zudem ist ein Ablegen von Daten in Datenbanken möglich.
  • Eine Anwendung des Ablegens von Daten in Datenbanken ist beispielsweise das Ablegen von Daten über den Gesundheitszustand eines Patienten und weiteren patientenbezogenen Daten in eine Datenbank. Die Daten können dabei beispielsweise Messwerte über Blutdruck etc. und auch Daten über verwendete Geräte, wie beispielsweise das Blutdruckmessgerät, sein. Die Daten sind normalerweise in einem (Personal-)Computer gespeichert und werden dann über eine gesicherte Internet-Verbindung zur Datenbank übermittelt und dort an einer vorbestimmten Stelle in einer vorbestimmten Zuordnung abgelegt.
  • Daten entsprechend Messwerten und Geräte-Parametern werden in der Datenbank gespeichert, indem die Geräte-Parameter, wie beispielsweise Einstelldaten etc., und die Messwerte aus einem Gerät wie beispielsweise einem Blutdruckmessgerät, das über eine spezielle Hardware-Schnittstelle und einen Gerätetreiber mit einem Betriebssystem in Verbindung steht, durch das Betriebssystem über eine gesicherte Internet-Verbindung zu einer Datenbank übermittelt und dort gespeichert werden.
  • Auf die in der Datenbank gespeicherten Daten kann dann insoweit zugegriffen werden, dass sie auf der Seite des Betriebssystem zur Anzeige gebracht werden können. Bislang war es jedoch nicht möglich, beispielsweise über eine Internet-Verbindung bzw. aus einer entfernt (nicht beim Betriebssystem) angeordneten Datenbank übertragene Daten dahingehend zu verwenden, dass sie zur Einstellung eines am Betriebssystem angeschlossenen Medizinprodukts bzw. medizinischen Geräts dienen könnten. Somit muss bei Verwendung eines Systems, in welchem ein Patient mit seinem Arzt über eine Internet-Verbindung kommuniziert, eine Einstellung eines von ihm zu benutzenden medizinischen Geräts (auf Anweisungen seines Arztes) selbst vornehmen. Da der Patient für gewöhnlich kein Fachmann auf dem Gebiet von medizinischen Geräten ist, kann dies zu Problemen führen, wie zu falschen Messwerten und einer daraus resultierenden falschen Diagnose, etc.
  • Die Druckschrift WO 01/69514 A2 betrifft ein Speichern von medizinischen Messwerten über das Internet in Datenbanken.
  • Die Druckschrift DE 100 65 668 A1 zeigt ein Verfahren und ein System zum sicheren Zugriff auf Software bei einer zentralen Dienstanlage. Jeweiligen Medizinprodukten oder medizinischen Geräten zugeordnete Systemsteuereinrichtungen und, die mit Steuer- und Signalerfassungskomponenten gekoppelt sind, sind auch mit einer Verwaltungsstation gekoppelt. Ein jeweiliger Austausch von Daten zwischen Steuereinrichtungen und den mit diesen gekoppelten Komponenten oder Stationen erfolgt gemäß Dienstanforderungen, Protokollen etc. Die DE 100 65 668 A1 betrifft eher das Problem der Datensicherung und nicht so sehr das Problem einer sicheren und einfachen Einstellung von Geräten.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine (telemedizinische) Gerätesteuerungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Ausgehend von einer derartigen, beispielsweise aus der angegebenen DE 100 65 668 A1 bekannten, Gerätesteuerungsvorrichtung liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Gerätesteuerungsvorrichtung und ein zugehöriges Verfahren derart weiterzubilden, dass ein Einstellung von medizinischen Geräten auf sichere Weise und ohne großen Aufwand für einen Anwender (Patienten) erfolgen kann.
  • Diese Aufgabe wird gemäß Patentanspruch 1 oder 12 dadurch gelöst, dass die Steuereinrichtung (auf der Seite von Medizinprodukten bzw. medizinischen Geräten) nach einem eindeutigen Initiieren einer Kommunikation für ein bestimmtes Medizinprodukt selbständig oder automatisch tätig wird, um eine richtige Einstellung des Medizinprodukts zu erreichen. Ein Medizinprodukt bzw. medizinisches Gerät muss also von einem Anwender (einem Patienten) nur angeschlossen werden und kann dann, ohne selbst Einstellungen am Medizinprodukt vornehmen zu müssen, dieses mit der Sicherheit anwenden, dass es richtig eingestellt ist. Eine Einstellung erfolgt nämlich (nach der genannten Initiierung) automatisch bei einem Lesen von geänderten Daten (aus der Datenbank) für das spezielle Medizinprodukt. Eine manuelle Einstellung ist danach immer noch möglich (s. S9 in 2 und im Anspruch 12).
  • Durch das Ermöglichen eines automatischen Einstellens von Medizinprodukten wird ein sicheres Anwenden von hochtechnisierten medizinischen Geräten auf der Patientenseite ohne ein direktes Hinzuziehen einer Fachkraft (Arzt, Techniker) für einen Patienten selbst möglich, so dass eine fehlerhafte Bedienung eines Geräts nahezu ausgeschlossen werden kann und auch Kostenersparnisse im medizinischen Bereich erzielt werden können.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der vom Patentanspruch 1 abhängigen Patentansprüche 2 bis 11.
  • Die angegebenen und weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung werden einem Fachmann auf dem Gebiet aus der folgenden detaillierten Beschreibung und der beigefügten Zeichnungen klarer, die Merkmale der vorliegenden Erfindung anhand eines Beispiels darstellen und wobei
  • 1 ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt; und
  • 2 ein Ablaufdiagramm zum Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt.
  • In 1 ist eine Datenbank 70 innerhalb einer Netzstruktur (Internet) 10 gezeigt, wobei Internet-Verbindungen 10-1, 10-2,...10-n beispielsweise mit Computern mit jeweiligen Betriebssystemen 30 verbunden sind, von welchen hier nur ein Computer gezeigt ist. Dem Betriebssystem 30 ist erfindungsgemäß eine Steuereinrichtung 40 hinzugefügt. Diese Steuereinrichtung 40 weist eine Einrichtung 42 zur Anmeldung und Authentifizierung auf. Die Steuereinrichtung 40 ist vorzugsweise als Verwaltungsprogramm ausgebildet.
  • Zusätzlich weist die Steuereinrichtung 40 Treibereinrichtungen 80-1, 80-2,..., 80-n auf, die mit Medizinprodukten bzw. medizinischen Geräten 100-1, 100-2,...,100-n über Hardware-Schnittstellen 90-1, 90-2,..., 90-n in Verbindung stehen.
  • Der Computer mit seinem jeweiligen Betriebssystem 30 hat eine Anzeigevorrichtung 50 zur Anzeige von Betriebsabläufen. Die Anzeige kann vorzugsweise menügesteuert in Fenstertechnik erfolgen, wie dies beispielsweise bei bekannten Windows-Applikationen der Fall ist.
  • Vom Betriebssystem 30 zur Datenbank 70 übertragene Daten werden auf der Seite der Datenbank 70 mittels einer Empfangseinrichtung 20 im Zentrum des Gesamtsystems empfangen, die die Daten in der Datenbank 70 speichert. Die Empfangseinrichtung 20 ist vorzugsweise als Empfangsprogramm ausgebildet. Gemäß 1 erfolgt die Übertragung von Daten zwischen der im Gesamtsystem dezentral angeordneten Steuereinrichtung 40 und der zentralen Empfangseinrichtung 20 über die Internet-Verbindung 10-1. Die Datenbank 70 ist hier mit der Empfangseinrichtung 20 über die Internet-Verbindung 10-4 verbunden. In der 1 ist weiterhin ein an eine Internet-Verbindung (hier an die Internet-Verbindung 10-5) angeschlossener Internet-Browser 60 gezeigt, auf dessen Funktion hier nicht näher eingegangen wird, die aber auf dem Gebiet von Internet-Anwendungen wohlbekannt ist.
  • Nun wird der Betriebsablauf der erfindungsgemäßen Vorrichtung unter zusätzlicher Bezugnahme auf 2 detailliert erklärt, die jeweilige Betriebsabläufe auf den Seiten der Steuereinrichtung 40 und der Empfangseinrichtung 20 als Schritte S1 bis S13 zeigt.
  • Wie es aus der 1 ersichtlich ist, ist ein Computer mit seinem Betriebssystem 30 (der Steuereinrichtung 40) über die Internet-Verbindung 10-1 mit der Empfangseinrichtung 20 verbunden. Zur Nutzung der Internet-Verbindung 10-1 ist eine Anmeldung erforderlich. Weiterhin ist zur Sicherung der Internet-Verbindung 10-1 eine Authentifizierung erforderlich. Dieses Anmelden und Authentifizieren kann auf der Seite der Steuereinrichtung 40 mittels einer bekannten Smart-Card oder softwaremäßig erfolgen. Es kann insbesondere mittels der in der Steuereinrichtung 40 vorgesehenen Einrichtung 42 zur Anmeldung und Authentifizierung erfolgen. Dieser Vorgang ist in 2 als Schritt S1 bezeichnet.
  • Nach einer Authentifizierung auf der Seite des Betriebssystems 30, d.h. auf der Sendeseite bzw. auf der Seite des Anwenders, erfolgt in einem Schritt S2 auf der Seite der Empfangseinrichtung 20 eine Authentifizierung oder eine Bestätigung der auf der Seite des Betriebssystems 30 durchgeführten Authentifizierung.
  • Nach einer erfolgreichen Authentifizierung erfolgt in einem Schritt S3 auf der Seite der Steuereinrichtung 40 ein Auswählen einer Treibereinrichtung bzw. eines Gerätetreibers 80-1, 80-2,..., 80-n mittels der Steuereinrichtung 40 und in einem Schritt S4 ein Initiieren einer Kommunikation mit einem zur ausgewählten Treibereinrichtung 80-1, 80-2,..., 80-n gehörenden Medizinprodukt bzw. -gerät 100-1, 100-2,..., 100-n über die entsprechende Hardware-Schnittstelle 90-1, 90-2,..., 90-n durch die Steuereinrichtung 40.
  • In einem Schritt S5 werden Geräte-Parameter des zur ausgewählten Treibereinrichtung 80-1, 80-2,..., 80-n gehörenden Medizinprodukts 100-1, 100-2,..., 100-n gelesen und eine entsprechende Geräte-Identifikation wird durch die Steuereinrichtung 40 zur Empfangseinrichtung 20 übertragen. Dort erfolgt in einem Schritt S6 ein Abfragen der Datenbank 70 nach dem zur ausgewählten Treibereinrichtung 80-1, 80-2, ..., 80-n gehörenden Medizinprodukt 100-1, 100-2,..., 100-n und bereits gespeicherten zugehörigen Geräte-Parametern durch die Steuereinrichtung 40.
  • In einem Schritt S7 wird das Identifizieren eines gesuchten Medizinprodukts 100-1, 100-2,..., 100-n bestätigt und dann, wenn dessen Geräte-Parameter gegenüber zuvor abgefragten Geräte-Parametern geändert sind, wird diese Änderung von der Datenbank 70 an die Steuereinrichtung 40 gemeldet. Daraufhin speichert die Steuereinrichtung 40 in einem Schritt S8 die neuen Geräte-Parameter und übermittelt sie an das Medizinprodukt 100-1, 100-2,..., 100-n, wodurch das Medizinprodukt 100-1, 100-2,..., 100-n neu eingestellt wird, und empfängt auch Messwerte vom Medizinprodukt 100-1, 100-2,..., 100-n.
  • In einem Schritt S9 wird ein Anwender über die Änderung der Geräte-Parameter bzw. die neue Einstellung des Medizinprodukts 100-1, 100-2,..., 100-n informiert, wie beispielsweise durch eine Anzeige auf der Anzeigevorrichtung 50. Es wird ihm auch ermöglicht, manuell Änderungen von Geräte-Parametern vorzunehmen.
  • In einem Schritt S10 werden die (möglicherweise von einem Anwender geänderten) Geräte-Parameter und die Messwerte aus dem Medizinprodukt 100-1, 100-2,..., 100-n zur Empfangseinrichtung 20 übertragen und in einem Schritt S11 werden die entsprechenden Daten durch die Empfangseinrichtung 20 in der Datenbank 70 gespeichert. In einem Schritt S12 wird diese Speicherung von Daten in der Datenbank 70 noch zur Steuereinrichtung 40 bestätigt.
  • Auf der Seite des Betriebssystems 30 erfolgt zuletzt ein Abmelden und Beenden der Kommunikation zwischen der Steuereinrichtung 40 des Betriebssystems 30 und der Datenbank 70 durch einen Anwender.
  • Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungsgemäße Verfahren können insbesondere die folgenden Vorteile erzielt werden:
  • Gemäß der Erfindung wird es möglich eine Ferneinstellung von Medizinprodukten zur Verfügung zu stellen. Durch die Möglichkeit, in einer Datenbank gespeicherte Geräte-Parameter durch eine Steuereinrichtung auf der Seite des Betriebssystems zur Einstellung von Medizinprodukten zu verwenden, und durch die Möglichkeit einer Änderung von Geräteparametern auf der Seite des Betriebssystems durch einen Anwender, kann ein Arzt eine gewünschte Änderung oder Einstellung von Geräte-Parametern durchführen, und ein Patient kann ein Gerät dann benutzen, ohne es selbst einstellen zu müssen, da das Einstellen beim Aufbauen einer Kommunikationsverbindung zwischen dem Betriebssystem des Patienten und der Datenbank automatisch oder virtuell erfolgt, indem die Neu-Einstellungen oder Änderungen von Geräte-Parametern über die Steuereinrichtung zum Gerät geführt werden.
  • Die vorliegende Erfindung zeigt eine Vorrichtung und ein Verfahren zur telemedizinischen Gerätesteuerung, wobei insbesondere eine Steuereinrichtung auf der Seite eines Betriebssystems vorgesehen ist, die über eine gesicherte Internet-Verbindung Geräte-Parameter aus einer Datenbank ausliest und aktualisierte Geräte-Parameter zu an das Betriebssystem angeschlossenen Medizingeräten oder -produkten über mittelt, um diese mit den aktualisierten Geräte-Parametern neu einzustellen. Weil es durch die Steuereinrichtung ebenfalls möglich ist, die Geräte-Parameter (virtuell) neu einzustellen, kann eine Einstellung durch einen Fachmann (Arzt) für einen Laien (Patienten) durchgeführt werden, ohne dass der Fachmann vor Ort sein müsste.

Claims (12)

  1. Gerätesteuerungsvorrichtung mit einer Vorrichtung zur Kommunikation von Messwerten sowie Geräte-Parametern aus Medizinprodukten (100-1, 100-2, ..., 100-n), die jeweils über Hardware-Schnittstelleneinrichtungen (90-1, 90-2, ..., 90-n) und Treibereinrichtungen (80-1, 80-2,..., 80-n) mit einem Betriebssystem (30) in Kommunikationsverbindung sind, über eine gesicherte Internet-Verbindung (10-1, 10-2,..., 10-n) zwischen einem Betriebssystem (30) und einer Datenbank (70), in welcher Daten getrennt nach Messwerten und Geräte-Parametern gespeichert werden, wobei auf der Seite der Medizinprodukte (100-1, 100-2,..., 100-3) eine Steuereinrichtung (40) zum Steuern der Messwerte und der Geräte-Parameter aus Medizinprodukten (100-1, 100-2,..., 100-n) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (40) nach einem Initiieren einer Kommunikation gemäß einer eindeutigen Medizinprodukt-Identifikation automatisch zu einem jeweiligen Medizinprodukt (100-1, 100-2,..., 100-n) gehörende Daten aus der Datenbank (70) liest und in dem Fall, dass die gelesenen Daten geänderte Daten sind, dem Medizinprodukt (100-1, 100-2,..., 100-n) eine solche Änderung mitteilt und das Medizinprodukt (100-1, 100-2,..., 100-n) entsprechend einstellt.
  2. Gerätesteuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (40) zum Sichern der Internet-Verbindung eine Einrichtung (42) zur Anmeldung und Authentifizierung auf der Seite des Betriebssystems (30) aufweist.
  3. Gerätesteuerungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (42) zur Anmeldung und Authentifizierung eine Einrichtung zum Abfragen einer Smart-Card ist.
  4. Gerätesteuerungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (42) zur Anmeldung und Authentifizierung eine auf Software basierende Einrichtung ist.
  5. Gerätesteuerungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (42) zur Anmeldung und Authentifizierung auf der Seite des Betriebssystems (30) ein Anmelden und ein Authentifizieren durchführt und auf der Seite der Datenbank (70) ein Authentifizieren bzw. ein Bestätigen des Anmeldens und Authentifizierens durchführt.
  6. Gerätesteuerungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Seite der Datenbank (70) eine Empfangseinrichtung (20) zum Empfangen und Speichern von vom Betriebssystem (30) übertragenen Daten vorgesehen ist.
  7. Gerätesteuerungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (40) während einer Kommunikation zwischen dem Betriebssystem (30) und der Datenbank (70) Geräte-Parameter aus der Datenbank (70) liest und Messwerte zur Datenbank (70) übermittelt.
  8. Gerätesteuerungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (40) während einer Kommunikation zwischen dem Betriebssystem (30) und der Datenbank (70) ein Ändern von Geräte-Parametern direkt am Medizinprodukt (100-1, 100-2,..., 100-n) oder mittels Software erfasst und zur Datenbank (70) übermittelt.
  9. Gerätesteuerungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (40) vor einem Beenden einer Kommunikation zwischen dem Betriebssystem (30) und der Datenbank (70) die Daten entsprechend Geräte-Parametern und/oder Messwerten zur Datenbank (70) übermittelt.
  10. Gerätesteuerungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzeigeeinrichtung (50) vorgesehen ist, die die jeweiligen Betriebsvorgänge des Betriebssystems (30) und der Datenbank (70) anzeigt, die von einem Anwender online-mäßig verfolgt werden können.
  11. Gerätesteuerungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung (50) die jeweiligen Betriebsvorgänge des Betriebssystems (30) und der Datenbank (70) in einer menügesteuerten Fenstertechnik anzeigt.
  12. Verfahren zur Gerätesteuerung unter Verwendung einer Gerätesteuerungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: auf der Seite des Betriebssystems (30) Anmelden und Authentifizieren (S1) einer Übertragung von Daten durch einen Anwender; auf der Seite der Datenbank (70) Authentifizieren und Identifizieren eines Benutzers bzw. Anwenders und Bestätigen des auf der Seite des Betriebssystems (30) durchgeführten Anmeldens und Authentifizierens einer Übertragung von Daten (S2); nach erfolgreicher Authentifizierung Auswählen (S3) einer Treibereinrichtung (80-1, 80-2,..., 80-n) mittels der Steuereinrichtung (40) und Initiieren (S4) einer Kommunikation mit einem zur ausgewählten Treibereinrichtung (80-1, 80-2,..., 80-n) gehörenden Medizinprodukt (100-1, 100-2,..., 100-n) über die entsprechende Hardware-Schnittstelle (90-1, 90-2,..., 90-n) durch die Steuereinrichtung (40); Lesen (S5) von Geräte-Parametern des zur ausgewählten Treibereinrichtung (80-1, 80-2,..., 80-n) gehörenden Medizinprodukts (100-1, 100-2,..., 100-n) und einer entsprechenden Geräte-Identifikation durch die Steuereinrichtung (40) und Abfragen (S6) der Datenbank (70) nach dem zur ausgewählten Treibereinrichtung (80-1, 80-2,..., 80-n) gehörenden Medizinprodukt (100-1, 100-2,..., 100-n) und bereits gespeicherten zugehörigen Geräte-Parametern durch die Steuereinrichtung (40); wenn die Geräte-Parameter gegenüber zuvor abgefragten Geräte-Parametern geändert sind, Melden (S7) dieser Änderung durch die Datenbank (70) an die Steuereinrichtung (40), woraufhin die Steuereinrichtung (40) die neuen Geräte-Parameter an das Medizinprodukt (100-1, 100-2,..., 100-n) übermittelt, wodurch das Medizinprodukt (100-1, 100-2,..., 100-n) neu eingestellt wird, und Messwerte vom Medizinprodukt (100-1, 100-2,..., 100-n) empfängt (S8); Informieren des Anwenders über die geänderten Geräte-Parameter bzw. die neue Einstellung des Medizinprodukts (100-1, 100-2,..., 100-n) und Ermöglichen, dass der Anwender manuelle Änderungen von Geräte-Parametern vornimmt (S9); Übertragen (S10) von durch einen Anwender geänderten Geräte-Parametern und von Messwerten aus dem Medizinprodukt (100-1, 100-2,..., 100-n) zur Empfangseinrichtung (20) und Speichern (S11) der entsprechenden Daten durch die Empfangseinrichtung (20) in der Datenbank (70); Bestätigen (S12) der Speicherung von Daten in der Datenbank (70); und auf der Seite des Betriebssystems (30) Abmelden und Beenden der Kommunikation zwischen der Steuereinrichtung (40) des Betriebssystems (30) und der Datenbank (70) durch einen Anwender (S13).
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