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DE1015641B - Unkrautvertilgungsmittel - Google Patents

Unkrautvertilgungsmittel

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Publication number
DE1015641B
DE1015641B DED17194A DED0017194A DE1015641B DE 1015641 B DE1015641 B DE 1015641B DE D17194 A DED17194 A DE D17194A DE D0017194 A DED0017194 A DE D0017194A DE 1015641 B DE1015641 B DE 1015641B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dinitro
butylphenol
sec
component
moles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED17194A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert W Nex
Arthur W Swezey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dow Chemical Co
Original Assignee
Dow Chemical Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dow Chemical Co filed Critical Dow Chemical Co
Publication of DE1015641B publication Critical patent/DE1015641B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C205/00Compounds containing nitro groups bound to a carbon skeleton
    • C07C205/13Compounds containing nitro groups bound to a carbon skeleton the carbon skeleton being further substituted by hydroxy groups
    • C07C205/20Compounds containing nitro groups bound to a carbon skeleton the carbon skeleton being further substituted by hydroxy groups having nitro groups and hydroxy groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings
    • C07C205/21Compounds containing nitro groups bound to a carbon skeleton the carbon skeleton being further substituted by hydroxy groups having nitro groups and hydroxy groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings having nitro groups and hydroxy groups bound to carbon atoms of the same non-condensed six-membered aromatic ring
    • C07C205/23Compounds containing nitro groups bound to a carbon skeleton the carbon skeleton being further substituted by hydroxy groups having nitro groups and hydroxy groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings having nitro groups and hydroxy groups bound to carbon atoms of the same non-condensed six-membered aromatic ring having two nitro groups bound to the ring

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft in der Landwirtschaft zu verwendende chemische Mittel, und zwar Konzentrate und Spritzmittel, die 2, 4-Dinitro-6-alkylphenole enthalten. Die 2, 4-Dinitro-6-alkylphenole und ihre Salze sind in großem Umfang als Giftstoffe gegenüber Unkräutern bei der Herstellung von Mitteln zur Bekämpfung unerwünschter Vegetation angewandt worden. Diese Produkte haben auf sehr vielen Gebieten Anwendung gefunden, infolge ihrer besonderen Spezifität besonders zur Bekämpfung von breitblättrigen Pflanzen. So sind wäßrige, Dinitrophenolverbindungen enthaltende Mittel als selektive Unkrautvertilgungsmittel zur Bekämpfung breitblättriger Unkräuter in Körnerfrüchten u. dgl. Erntegut, ζ. B. Erbsen und Luzerne, angewandt worden, die gegenüber den Dinitrophenolen in den benutzten Mitteln unempfindlich sind.
Es sind ferner Mittel hergestellt worden, die diese Dinitrophenolverbindungen im Gemisch mit gewissen Trägerstoffen, Netz- und Dispergiermitteln und insbesondere mit verhältnismäßig großen Mengen flüssiger Lösungsmittel auf Erdölbasis enthalten, und auch mit gewissem Erfolg bei der allgemeinen Pflanzenwachstumsbekämpfung zur Abtötung sowohl breit- als auch schmalblättriger Pflanzenarten benutzt worden. In diesen Fällen hat jedoch die verhältnismäßig geringe Giftigkeit der Dinitrophenole Gräsern u. dgl. gegenüber zwangläufig zu einer Begrenzung geführt, weil die Schädigung grasartiger Pflanzen oft nur oberflächlich war. So hat die wirtschaftlich erscheinende Bekämpfung einer gemischten Vegetation oft nur zu einer Verbrennung der Spitzen der ausgewachsenen Blätter von Monocotyledonen geführt, die dann von den nicht geschädigten Pflanzenteilen aus weiterwuchsen.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist ein neues Mittel in Form eines in der Landwirtschaft verwendbaren Konzentrats, das sich leicht mit Wasser verdünnen läßt und dadurch Spritzmittel ergibt, die 2, 4-Dinitro-6-alkylphenole enthalten und den bisher bekannten Dinitrophenole enthaltenden Gemischen gegenüber durch eine synergistische Aktivität seiner Bestandteile für den vorliegenden Zweck gekennzeichnet ist.
Es wurde nun gefunden, daß man gewisse 2, 4-Dinitro-6-alkylphenole mit Polyglykolarylätheralkoholen zu neuartigen, in der Landwirtschaft wertvollen chemischen Mitteln verarbeiten kann, die sich nach Verdünnung mit Wasser als unerwartet brauchbar erwiesen haben. Die Konzentrate selbst sind dicke viskose Flüssigkeiten, die sich in Wasser leicht dispergieren und Spritzmischungen ergeben, die nach einmal erfolgter Dispersion nicht ununterbrochen mechanisch weitergerührt werden müssen. Weiter wird in vielen Fällen das Dinitrophenol in Wasser löslich gemacht, so daß im allgemeinen kein weiteres Netz- oder Dispergiermittel erforderlich ist, um diese Spritzgemische beständig und homogen zu erhalten.
Unkrautvertilgungsmittel
Anmelder:
The Dow Chemical Company,
Midland, Mich. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 27,
Pienzenauerstr. 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 5. März 1953
Robert W. Nex, Garden Grove, Calif.,
und Arthur W. Swezey, Bellflower, Calif. (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
Diese verdünnten wäßrigen Spritzmischungen sind in der Landwirtschaft auf vielen Gebieten anwendbar, sie eignen sich zur Bekämpfung von Insekten, Pilzen, Milben und Unkräutern und sind besonders zur Unkrautvernichtung geeignet, weil die Kombination dieser Stoffe eine erhebliche Erhöhung der Giftigkeit des dinitropehnolischen Bestandteils gegenüber Gräsern zur Folge hat, ohne daß sich seine Giftigkeit gegenüber breitblättrigen Pflanzen im selben Maß erhöht. Diese Erhöhung der Giftigkeit ermöglicht die Bekämpfung von Gräsern mit Mengen des Dinitrophenols, die oft innerhalb der Toleranz von breitblättrigen Nutzpflanzenarten liegen. Die Mittel brauchen ferner keine Öle in Verbindung mit dem Dinitrophenol,
709 698/321
3 4
um zur Bekämpfung von Gräsern geeignet zu sein. Das Stoffe miteinander mischen, erwärmen und verrühren. In ist nicht nur ein erheblicher wirtschaftlicher Vorteil; man jedem Fall wird ein viskoses flüssiges Produkt erhalten, kann vielmehr auch die Dinitrophenole zur Bekämpfung aus dem sich die einzelnen Bestandteile, wenn überhaupt, von Gräsern in Erntegut anwenden, das gewöhnlich kein nur in geringem Maße abzutrennen trachten. Dieses Kon-Öl verträgt. Der Polyglykolarylätheralkohol scheint als 5 zentrat wird einfach unter Rühren in Wasser gegossen, Synergist für das Nitrophenol zu wirken, wodurch nicht wodurch verhältnismäßig beständige verdünnte Spritzerwartete und größere als nur additive Ergebnisse mit gemische erhalten werden.
den Spritzmitteln, insbesondere bei der Unkrautbekämp- Die unmittelbare Herstellung von verdünnten Spritz-
fung, erhalten werden. gemischen ist etwas schwieriger und weniger zweckmäßig.
Die hier benutzten 2, 4-Dinitro-6-alkylphenole haben io Hierzu benötigt man oft zusätzlich organische Lösungsdie Formel mittel und Dispergiermittel, um die gründliche Ver
mischung der Bestandteile, also des Dinitrophenols und
OH des Polyglykolarylätheralkohols, zu erreichen.
j Bei der Anwendung in der Landwirtschaft liegt die
15 Mindestdosis des 2, 4-Dinitro-6-alkylphenols in den erfindungsgemäßen Mitteln bei ungefähr 110 g pro 4000 qm des zu behandelnden Bodens. Diese Dosis ist bei geringem \y' Wachstum von Sämlingen wirksam. Der unterste prak-
I tische Bereich beginnt etwa bei 220 g pro 4000 qm. Diese
NO2 . ao Stoffmengen werden gewöhnlich in 112,5 bis 11251 Spritz
mischung pro etwa 4000 qm angewandt, wobei eine Menge von 375 1 das bevorzugte Volumen darstellt. Wenn
in der R einen Alkylrest mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen die Mittel zerstäubt werden, liegt das Spritzvolumen einschließlich bedeutet. In der vorliegenden Beschreibung niedriger, und zwar etwa bei 37,5 bis 56,21 pro etwa und in den Ansprüchen werden unter dem Begriff »2, 4- 25 4000 qm. In jedem der genannten Fälle kann es sich als Dinitro-6-alkylphenole» auch die Amin-, Ammonium- notwendig erweisen, etwas höhere Volumina dann anzu- und anorganischen Salze dieser Phenole verstanden, die wenden, wenn die Unkräuter dicht wachsen oder die zu mit dem Polyglykolarylätheralkohol der beanspruchten vernichtenden Gräser durch dichtes Wachstum höher-Mittel verträglich sind. wachsender widerstandsfähiger Arten geschützt werden.
Die im vorliegenden Fall benutzten Polyglykolaryl- 30 Wichtig ist, daß das Blattwerk von den Mitteln benetzt ätheralkohole haben die Formel wird. Das ist bei der Bestimmung der Anwendungsart,
der Dosen und der Spritzvolumina zu beachten.
X (' OC3H6J1n-(OC2H4—j^r^—OH Besondere Bedingungen müssen ermittelt werden,
wenn der Zusatz von Netz- und Dispergiermitteln zweckin der X einen Arylrest der Benzolreihe mit einem Mole- 35 mäßig erscheint. Dasselbe gilt beim Zusatz von aromakulargewicht von wenigstens 91, m eine ganze Zahl von tischen Ölen oder anderen geeigneten organischen Flüs-4 bis 8 und η eine solche von 0 bis 6 einschließlich bedeu- sigkeiten, die man zuweilen anwendet. In speziellen tet. Unter ."AryL· wird wie üblich ein aromatischer Koh- Fällen können auch andere Giftstoffe, z. B. zur Unkrautlenwasserstoffrest verstanden, z. B. Toluyl, tert.-Butyl- bekämpfung geeignete Öle, Farbstoffe oder sonstige Zuphenyl, Phenylphenyl, Cyclohexylphenyl, Alkylphenyl, 40 sätze Anwendung finden.
Di-(isopropyl)-phenyl, Benzylphenyl, Tri-tert.-butylphe- Die Polyglykolarylätheralkohole, die im vorliegenden
nyl u. dgl. Verfahren angewandt werden, können hergestellt werden,
Zur Zusammenstellung eines Mittels nach der Erfindung indem man nacheinander ein Mol eines geeigneten, durch sollen wenigstens 3 Mol des Polyglykolarylätheralkohols einen Kohlenwasserstoffrest substituierten Phenols erstens je Mol des 2, 4-Dinitro-6-alkylphenols vorliegen. Eine 45 mit 0,1 bis 0,25 Mol metallischem Natrium, zweitens mit praktisch obere Grenze liegt bei etwa 21 Mol des Poly- 4 bis 8 Mol Propylenoxyd und drittens mit Äthylenoxyd glykolarylätheralkohols je Mol Dinitrophenol. Bevorzugt in einer Menge umsetzt, die dem Anteil des benutzten ergeben die Mittel gute Ergebnisse, die 5 bis 12 Mol des Propylenoxyds entspricht oder einen Überschuß bis zu Ätheralkohols je Mol Dinitrophenol enthalten. 6 Mol erreicht. Die zweite und dritte Reaktionsstufe, in
Um ein bestimmtes Ergebnis bei der Unkrautbekämp- 50 denen das Phenolat mit den Alkylenoxyden umgesetzt fung zu erzielen, ist eine Konzentratmenge notwendig, wird, werden unter Eigendruck im geschlossenen Gefäß die bis zu einem gewissen Grade von der genauen Zu- bei 100 bis 150° durchgeführt. Das rohe Reaktionsprodukt sammensetzung des Bekämpfungsmittels innerhalb der kann mit Kohlendioxyd gereinigt und mit Wasser bebeschriebenen Grenzen abhängt. So ist die Mindestdosis handelt werden, um restliches Alkali zu entfernen, worauf in g 2, 4-Dinitro-6-alkylphenol pro etwa 4000 qm Boden- 55 es geklärt, filtriert und bei tiefer Temperatur unter verflache, die erforderlich ist, um bei der Unkrautbekämp- mindertem Druck destilliert wird, um Wasser, Spuren fung zu einem befriedigenden Ergebnis zu gelangen, um- niedrigsiedender Bestandteile usw. zu entfernen. Die gekehrt proportional dem Molverhältnis des Synergisten erhaltenen Produkte sind bei Raumtemperatur viskose Polyglykolarylätheralkohol zu dem 2, 4-Dinitro-6-alkyl- Flüssigkeiten, in aromatischen Ölen löslich und in Wasser phenol in dem Gemisch. 60 leicht dispergierbar. In wäßriger Lösung erniedrigen sie
Beim Arbeiten gemäß vorliegender Erfindung ist die die Oberflächenspannung ganz erheblich und wirken auf zuerst erhaltene Zusammensetzung vorzugsweise ein diese Weise als Netz- und Dispergiermittel. In der fol-Konzentrat, aus dem aber gegebenenfalls unmittelbar genden Tabelle sind die jeweils zusammengegebenen verdünnte wäßrige Spritzmittel hergestellt werden kön- Mengen Phenol, Propylenoxyd und Äthylenoxyd angenen. Bei der Herstellung des Konzentrats kann man das 65 geben, die zur Herstellung der Polyglykolarylätheralko-2, 4-Dinitro-6-alkylphenol schmelzen und den Polyglykol- hole benutzt werden; ferner sind die physikalischen arylätheralkohol unter Rühren in das geschmolzene Eigenschaften dieser Verbindungen angegeben. Phenol eingießen, bis ein homogenes Gemisch entstanden Für die Verfahren zur Herstellung der in den erfin-
ist. Man kann aber auch das geschmolzene Dinitrophenol dungsgemäßen Gemischen verwendeten Verbindungen zu der Polyglykolverbindung geben oder einfach beide 70 wird im vorliegenden Rahmen kein Schutz beansprucht.
Ätheralkohol
Nr.
Phenol
Mol Alkylenoxyd
je Mol Phenol
Propylenoxyd
Äthylenoxyd
Dichte
25°/25°
Brechungsindex ■viii
III
IV
VI
VII
VIII
IX
XI
XII
2, 4-Di-sek.-butyl-
2, 4-Di-tert-butyl-
2, 4-Di-sek.-butyl-
2-Phenyl-
2, 4-Di-sek.-butyl-
2, 4-Di-sek.-butyl-
2, 4-Di-sek.-butyl-
2, 4, 6-tert-Butyl-
X-(a-Methylbenzyl)-2- und -3-phenyl-
2, 4-Di-tert.-butyl-
2-Phenyl-
2-Phenyl-
6,7
4
4
4
5
10
13,3
12
12
10
10
10
10
1,043
1,042
1,022
1,072
1,050
1,053
1,032
(370/25°)
1,033
1,090
1,024
1,094
1,073
1,4777
1,4780
1,4788
1,5115
1,4726
1,4755
1,4705
1,4787
1,5159
1,4800
1,4938
1,4868
Zu bevorzugten Mitteln gemäß der Erfindung gehören diejenigen, die als dinitrophenolischen Giftstoff 2, 4-Dinitro - 6 - sek. - butylphenol, Ammonium - 2, 4 - dinitro - 6-sek.-butylphenolat und Alkanolaminsalze des 2, 4-Dinitro-sek.-butylphenols und insbesondere das Triäthanolaminsalz enthalten. Von den Polyglykolarylätheralkoholen werden besonders die bevorzugt, die entweder aus dem 2,4-Di-sek.-butylphenol oder dem 2,4-Di-tert.-' butylphenol hergestellt wurden.
In den folgenden Beispielen sind die Polyglykolarylätheralkohole als »Ätheralkohole« mit den jeweiligen römischen Zahlen der obigen Tabelle bezeichnet.
Beispiel 1
1 Mol 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol wurde geschmolzen und unter Rühren mit 4,82 Mol des Ätheralkohols I versetzt, wodurch ein Konzentrat in Form einer viskosen Flüssigkeit erhalten wurde, das etwa 220 g 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol je 3,71 enthielt. 17,11 dieses Produktes wurden mit Wasser zu etwa 5621 einer wäßrigen Spritzflüssigkeit verdünnt. Das 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol schien in Lösung gegangen zu sein. Die Auflösung wurde in dem Tank einer mit Motor betriebenen Spritzvorrichtung beendet, wobei die Stoffe ununterbrochen in dem Tank zirkulierten. Das Spritzgemisch war beständig.
Das Spritzgemisch wurde von Hand gleichmäßig über Bodengebiete verteilt, die mit einem rotstämmigen Reiherschnabel (Erodium cicutarium) und etwa 6 bis 12 cm hoher Fuchsschwanzgerste (Hordeum murinum) bestanden waren, wobei etwa 5621 pro 4000 qm unter einem Spritzdruck von 7 at versprüht wurden. Es war ein klarer Tag mit Außentemperaturen von 18 bis 21°.
4 Tage nach der Behandlung ergab eine Besichtigung der besprühten Gebiete, daß alle Pflanzen eine oberflächliche Verbrennung zeigten. Dabei waren die Wuchsansätze der kleinen Rosetten des Reiherschnabels grün. 12 Tage nach der Behandlung waren die Fuchsschwanzgerste zu 98 % und der Reiherschnabel zu 5 % abgetötet. 35 Tage nach der Behandlung befanden sich die besprühten Bodenstellen in praktisch dem gleichen Zustand wie am zwölften Tage; der am Leben gebliebene Reiherschnabel zeigte normales Wachstum. Auf den Kontrollstellen wucherten die Unkräuter üppig.
Beispiel 2
1 Mol 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol wurde geschmolzen und unter Rühren mit 4,38 Mol des Ätheralkohols II versetzt, wodurch ein Konzentrat in Form einer viskosen Flüssigkeit erhalten wurde, die etwa 220 g des Dinitrophenols je 3,71 enthielt. Dieses Konzentrat wurde in Wasser zu einer verdünnten wäßrigen Spritzlösung des 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenols verrührt, so daß etwa 111 des ursprünglichen Konzentrats in 3751 der erhaltenen Spritzmischung enthalten waren. Das 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol schien in dem Gemisch in echter Lösung vorzuliegen. Die Auflösung wurde in dem Tank der oben beschriebenen Spritzanlage beendet, wobei ununterbrochen vermischt wurde. Das Spritzgemisch war beständig.
Die Spritzmischung wurde gleichmäßig auf Bodengebiete angewandt, die sehr dicht mit Hafer von 10 bis 35 cm Höhe, gemeinem Ackersenf von 25 bis 30 cm Höhe und einjährigem gelbem Klee von 25 bis 30 cm Höhe bestanden waren, und zwar in einer Menge von 562 1 pro etwa 4000 qm unter einem Spritzdruck von 6,3 at. Der Tag war ziemlich trübe, die Außentemperaturen betrugen 18 bis 21°. Die besprühten Gebiete waren 48 Stunden zuvor gründlich beregnet worden. Nach der Behandlung wurden sie wiederum 24 Stunden beregnet. Die Benetzung der Oberfläche aller Pflanzenarten mit dem Spritzgemisch war ausgezeichnet.
3 Tage nach dem Verspritzen des Mittels ergab eine Besichtigung der behandelten Bodenstellen, daß die verschiedenen Pflanzenarten gebräunt oder verwelkt waren, ohne daß die Behandlung offensichtlich ihr Ziel erreicht hätte. 9 Tage nach der Behandlung waren 95 % des Hafers, 90% des Ackersenfes und 100% des gelben Klees abgetötet. Nicht behandelte Kontrollstellen des Bodens zeigten üppiges Wachstum.
Beispiel 3
1 Mol des Triäthanolaminsalzes des 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenols wurde mit 5,61 Mol des Ätheralkohols III vermischt, erwärmt und verrührt, wodurch ein Konzentrat A in Form einer viskosen Flüssigkeit mit etwa 220 g 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol je 3,71 erhalten wurde. In ähnlicher Weise wurde 1 Mol des Ammoniumsalzes des 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenols mit 6,0 Mol des Ätheralkohols III zu einem Konzentrat B in Form einer viskosen Flüssigkeit vermischt, die etwa 220 g des 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenols je 3,71 enthielt.
Diese Konzentrate wurden getrennt mit Wasser vermischt und ergaben zwei Spritzmischungen, die je 3,71 Konzentrat pro 3751 Mischung enthielten. Die Spritzmischungen waren beständig; sie brauchten nach einmal erfolgter Dispersion nicht mehr gerührt zu werden. Diese Spritzmischungen wurden gleichmäßig in einer Menge von 7501 pro etwa 4000 qm Bodenfläche auf das Blattwerk von etwa 7,5 bis 12,5 cm hohem Wassergras (Echinocola Crus-Galli) aufgebracht, das üppig und saftig wuchs. Die Spritzung wurde unter einem Druck von 0,7 at bei einer Außentemperatur von 25 bis 27° durch-
geführt. Jede Anwendung wurde fünfmal wiederholt, wobei stets gute Benetzung erreicht wurde.
Nach den Anwendungen wurden die behandelten und die Kontrollstellen in Zwischenräumen innerhalb von 17 Tagen einer Beregnung unterworfen, die etwa 2,5 cm Wasserhöhe entsprach. Danach wurden alle Bodenstellen untersucht. Die mit dem Konzentrat A behandelten Böden zeigten im Durchschnitt eine 80°/0ige Abtötung. Die mit der aus dem Konzentrat B hergestellten Spritzmischung behandelten Bodenstellen zeigten eine durchschnittliche Abtötung von 70 %. Auf den Kontrollgebieten entwickelte sich das Wassergras üppig weiter.
Beispiel 4
In der in Beispiel 3 beschriebenen Weise wurde eine Menge 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol geschmolzen. Teile dieser Schmelze wurden mit einem bestimmten molaren Anteil verschiedener Polyglykolarylätheralkohole zu Konzentraten in Form viskoser Flüssigkeiten vermischt, so daß jeder Teil etwa 220 g 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol je 3,71 Konzentrat enthielt.
Jedes der erhaltenen Konzentrate wurde für sich mit Wasser zu Spritzmischungen verdünnt, die etwa 3,71 Konzentrat je 3751 Spritzmischung enthielten. Diese Spritzmischungen waren wiederum beständig und brauchten nach der einmal erfolgten Dispersion nicht mehr gerührt zu werden. Jede Spritzmischung wurde gleichmäßig
ίο in einer Menge von 7501 je etwa 4000 qm auf Bodenstellen aufgebracht, auf denen saftige Unkräuter üppig wucherten. Die Spritzung wurde unter einem Druck von etwa 0,7 at bei einer Außentemperatur von etwa 25 bis 27° durchgeführt. Stets war die Benetzung ausgezeichnet. In
der folgenden Tabelle sind der jeweilige Ätheralkohol, die Mole Alkohol je Mol 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol, die behandelten Pflanzen, der Zwischenraum zwischen Behandlung und Prüfung (in Tagen) und schließlich die prozentuale Abtötung angegeben.
Äther-
alkohol
Mole Ätheralkohol
pro Mol
Dinitrophenol
Behandelte Pflanzen Tage
zwischen Spritzung
und Prüfung
Abtötung
m %
V
IV
VI
VII
VIII
kein
kein
3,3
5,6
4,0
3,2
4,1
Kontrollstellen
Kontrollstellen
15 bis 25 cm hohes kanarisches Raygras
17,5 bis 25 cm hohes kanarisches Raygras
15 bis 25 cm hohes Wassergras
desgl.
desgl.
15 bis 30 cm hohes Wassergras
17,5 bis 25 cm hohes kanarisches Raygras
8
16
7
8
8
8
16
70
85
95
95
100
0
0
Die in der obigen Tabelle für die prozentuale Abtötung brühe pro 4000 qm Boden angewandt wurden. Die Anangegebenen Zahlen stellen das Mittel von fünf Wieder- 35 Wendungen wurden mit einem Druck von 0,7 at bei einer holungen dar. Außentemperatur von 25 bis 27° aufgebracht. Sowohl die
Beispiel 5 behandelten als auch die unbehandelten Bodenstellen
wurden innerhalb von 10 Tagen in Zwischenräumen be-
1 Mol 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol wurde geschmol- wässert und nach dieser Zeit geprüft. In den Kontrollzen und unter Rühren mit 17,9 Mol Ätheralkohol III <P stellen wuchs das Wassergras üppig weiter. In der folzu einem Konzentrat verarbeitet, das etwa 75 g 2, 4-Di- genden Tabelle sind die Ergebnisse zusammengestellt, nitro-6-sek.-butylphenol pro 3,751 enthielt. Diese Mi- die mit verschiedenen 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenolschung wurde zur Bekämpfung von 12,5 bis 17,5 cm ho- mengen in dem handelsüblichen Konzentrat, dem Konhem Wassergras eingesetzt, das üppig wuchs, aber ziem- zentrat von 220 g 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol je 3,751 lieh trocken war. Es wurden etwa 111 des Konzentrats 45 Ätheralkohol III und mit dem Ätheralkohol III selbst in 7501 Spritzlösung pro etwa 4000 qm Bodenfläche an- erhalten wurden, gewandt. Die Dosis betrug also etwa 220 g -2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol pro 4000 qm. Die Anwendungen wurden fünfmal unter einem Druck von 0,7 at und einer
Außentemperatur von 25 bis 27° wiederholt, wobei das 50
Blattwerk stets gut benetzt wurde. 7 Tage nach der Anwendung zeigten die behandelten Bodenstellen eine
99%ige Abtötung, während das Gras auf den unbehandelten Stellen weiter üppig wucherte.
Beispiel 6
1 Mol 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol wurde geschmolzen und unter Rühren mit 5,8 Mol des Ätheralkohols III
zu einem Konzentrat verarbeitet, das 220 g des Dinitrophenols pro 3,751 enthielt. Dieses Produkt wurde mit 60
dem Ätheralkohol III selbst und einem Handelsprodukt
verglichen, das etwa 575 g 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol
in so viel einer Mischung aromatischer Öle und üblicher
Dispergiermittel und Lösungsvermittler enthielt, daß
etwa 11 eines Konzentrats entstand, um die Wirksamkeit 65 butylphenols und 4,38 Mol des Ätheralkohols II wurden dieser drei Produkte gegenüber Wassergras zu vergleichen. unter Erwärmen zu einem viskos flüssigen Konzentrat Die zu behandelnde Vegetation stand dicht etwa 20 bis vermischt, das etwa 220 g 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol 25 cm hoch und war fast ausgereift. Es wurden diese pro 3,75 1 enthielt. Dieses Produkt wurde wie im Bei-Versuche bei jeder Anwendung zehnmal wiederholt, so spiel 3 in einer Menge von 7,51 pro 4000 qm Boden in daß stets etwa 7501 der verdünnten wäßrigen Spritz- 70 7501 verdünnter wäßriger Spritzlösung angewandt, um
Behandlungsflüssigkeit Liter
Ätheralkohol III
pro 4000 qm
Bodenfläche
Abtötung
7o
g 2, 4-Dinitro-6-sek.-butyl-
phenol
pro 4000 qm Bodenfläche
_ 0
etwa 330 0
„ 450 30
„ 675 5,6 0
7,5 0
—. 11,2 0
11,2 85
etwa 675 0 0
0
Beispiel 7
1 Mol des Ammoniumsalzes des 2, 4-Dinitro-6-sek.-
die Wirksamkeit des Konzentrats bei der Bekämpfung von 7,5 bis 11,5 cm hohem Wassergras zu bestimmen. In Vergleichsbestimmungen wurden der Ätheralkohol II allein in einer Menge von 7,51 pro 4000 qm, in 7501 Wasser gelöst, benutzt. Ferner wurde das Ammonium-2,4-dinitro-6-sek.-butylphenolat (mit wenigen Tropfen eines handelsüblichen Netz- und Emulgiermittels versetzt) in einer Menge von etwa 450 g pro 4000 qm Boden, in 7501 Wasser aufgelöst, angewandt. Nach der Anwendung wurde der Boden in Zwischenräumen bewässert, um optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen. Die behandelten und die Kontrollstellen wurden nach 7 Tagen untersucht. Auf den unbehandelten Gebieten wuchs das Gras wie zuvor sehr gut. Die behandelten Gebiete zeigten nach fünfmaliger Anwendung des aus Dinitrophenolat und Ätheralkohol II bestehenden Konzentrats eine durchschnittliche Abtötung von 80 °/0. Die wiederholt mit 7,5 1 unmodifizierten Ätheralkohols II pro 4000 qm behandelten Bodenstellen zeigten eine 5%ige Abtötung. Die mit Ammonium-2, 4-dinitro-6-sek.-butylphenolat in einer Menge von etwa 450 g pro 4000 qm in 7501 Spritzlösung wiederholt behandelten Stellen wiesen eine Abtötung auf, die im Durchschnitt 30% betrug.
Beispiel 8
Aus 2,4-Dinitro-6-sek.-butylphenol und Ätheralkohol III wurde nach Beispiel 6 in den dort genannten Mengen ein Konzentrat hergestellt. Dieses Produkt wurde in verschiedenen Dosen mit dem Ätheralkohol III selbst und den in Beispiel 6 beschriebenen 2, 4-Dinitro-6-sek,-butylphenol-Lösungen verglichen, um die Wirksamkeit des Konzentrats und seiner Bestandteile gegenüber einem üppigen Bestand von 10 bis 12,5 cm hohem kanarischem Raygras zu bestimmen. Jedesmal wurden in zehn Wiederholungen 7501 pro 4000 qm Boden aufgebracht. 8 Tage nach der Behandlung wurden alle Bodenstellen untersucht; die Kontrollgebiete zeigten üppigen Grasbestand. In der folgenden Tabelle sind die Ergebnisse dieser Versuche zusammengestellt.
40
Liter
Ätheralkohol III
pro
4000 qm Bodenfläche
g 2, 4-Dinitro-6-sek.-
butylphenol pro
4000 qm Bodenfläche
Prozentuale
Schädigung
5,6 0 4
7,5 0 3,5
11,2 0 15
15 0 26
3,75 etwa 220 97
5,6 „ 330 99
7,5 „ 450 99
11,2 „ 675 99
15 „ 900 99,5
0 „ 220 25
0 „ 330 31
0 „ 450 56
0 „ 675 71
0 „ 900 90
0 (Kontrollen) 0 0
45
55
60 Beispiel 9
Es folgt eine Zusammenstellung verschiedener Konzentratzusammensetzungen aus einem Polyglykolarylätheralkohol und einem 2, 4-Dinitrophenol, die in wäßrigen Dispersionen bei den Bekämpfungen angewandt wurden. Bei der Herstellung dieser Konzentrate wurden das Dinitrophenol und der jeweilige Ätheralkohol erwärmt und miteinander verrührt. Durch Vermischen der geeigneten Menge Konzentrat mit dem zur gewünschten Menge Spritzlösung erforderlichen Wasser wurden verhältnismäßig beständige wäßrige Dispersionen der jeweiligen viskosen Flüssigkeit erhalten.
Mittel 1
227 g (0,894 Mol) 2, 4-Dinitro-6-sek.-amylphenol, 3630 g (4,6 Mol) des Kondensationsproduktes aus 2, 4-Di-sek.-butylphenol mit 4MoI Propylenoxyd und anschließend 8 Mol Äthylenoxyd.
Mittel 2
227 g (0,945 Mol) 2, 4 - Dinitro - 6 - tert. - butylphenol, 3630 g (4,6 Mol) des Kondensationsproduktes aus 2, 4-Disek.-butylphenol mit 4 Mol Propylenoxyd und anschließend 8 Mol Äthylenoxyd.
Mittel 3
227 g (1,00 Mol) 2, 4-Dinitro-6-isopropylphenol, 3630 g (4,6 Mol) des Kondensationsproduktes aus 2, 4-Di-sek.-butylphenol mit 4 Mol Propylenoxyd und anschließend 8 Mol Äthylenoxyd.
Mittel 4
227 g (0,945 Mol) 2, 4-Dinitro-6-n-butylphenol, 3630 g (4,6 Mol) des Kondensationsproduktes aus 2, 4-Di-sek.-butylphenol mit 4 Mol Propylenoxyd und anschließend 8 Mol Äthylenoxyd.
Mittel 5
227 g (0,945MoI) 2, 4 - Dinitro - 6 - sek. - butylphenol, 3630 g (4,95 Mol) des Kondensationsproduktes aus 4-tert.-Butylphenol mit 4 Mol Propylenoxyd und anschließend 8 Mol Äthylenoxyd.
Mittel 6
227 g (0,945MoI) 2, 4 - Dinitro - 6 - sek. - butylphenol, 3630 g (5,25 Mol) des Kondensationsproduktes aus 2-Methylphenol mit 4 Mol Propylenoxyd und anschließend 8 Mol Äthylenoxyd.
Mittel 7
227 g (0,945 Mol) 2, 4 - Dinitro - 6 - sek. - butylphenol, 3630 g (4,78 Mol) des Kondensationsproduktes aus 2-Cyclohexylphenol mit 4 Mol Propylenoxyd und anschließend 8 Mol Äthylenoxyd.
Mittel 8
227 g (0,945 Mol) 2, 4 - Dinitro - 6 - sek. -butylphenol, 3630 g (4,73 Mol) des Kondensationsproduktes aus 4-Benzylphenol mit 4MoI Propylenoxyd und anschließend 8 Mol Äthylenoxyd.
Mittel 9
227 g (0,945 Mol) 2, 4 - Dinitro - 6 - sek. -butylphenol, 3630 g (5,06 Mol) des Kondensationsproduktes aus 2-A1-lylphenol mit 4 Mol Propylenoxyd und anschließend 8 Mol Äthylenoxyd.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Unkrautvertilgungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß es neben einem als Herbicid an sich bekannten 2, 4-Dinitro-6-alkylphenol der Formel
OH
R— {
-NO,
NO,
709 696/321
in der R einen Alkylrest mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen einschließlich bedeutet, als zweiten Bestandteil einen Polyglykolarylätheralkohol der Formel
X_(_OC3H6) .(OC2H4-),
OH
enthält, in der X einen Arylrest der Benzolreihe mit einem Molekulargewicht von wenigstens 91, m eine ganze Zahl von 4 bis 8 und η eine solche von 0 bis 6 einschließlich bedeutet, und daß es wenigstens etwa 3 Mol des zweiten Bestandteils je Mol des ersten Bestandteils enthält.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 4 bis 21 Mol des zweiten Bestandteils je Mol des ersten Bestandteils enthält.
3. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 5 bis 12 Mol des zweiten Bestandteils je Mol des ersten Bestandteils enthält.
4. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Bestandteil 2, 4-Dinitro-6-sek.-butylphenol ist.
5. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Bestandteil ein Polyglykolarylätheralkohol des 2, 4-Dinitro-sek.-butylphenols ist.
6. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Bestandteil ein Polyglykolarylätheralkohol des 2, 4-Di-tert.-butylphenols ist.
7. Spritzmischung, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer verdünnten wäßrigen Dispersion eines Mittels nach Anspruch 1 besteht und wenigstens 225 g 2, 4-Dinitro-6-alkylphenol pro 3751 enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 659 579.
© 709 696/321 5.
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