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DE1015535B - Anordnung zur Ermittlung der durch Impedanzunregelmaessigkeiten einer UEbertragungsleitung bei der UEbermittlung vonkurzzeitigen Impulsen hervorgerufenen Mitflussstoerungen - Google Patents

Anordnung zur Ermittlung der durch Impedanzunregelmaessigkeiten einer UEbertragungsleitung bei der UEbermittlung vonkurzzeitigen Impulsen hervorgerufenen Mitflussstoerungen

Info

Publication number
DE1015535B
DE1015535B DEC9366A DEC0009366A DE1015535B DE 1015535 B DE1015535 B DE 1015535B DE C9366 A DEC9366 A DE C9366A DE C0009366 A DEC0009366 A DE C0009366A DE 1015535 B DE1015535 B DE 1015535B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
line
auxiliary
tube
generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC9366A
Other languages
English (en)
Inventor
Jacques Bendayan
Ivan Eyraud
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent SAS
Original Assignee
Compagnie Generale dElectricite SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie Generale dElectricite SA filed Critical Compagnie Generale dElectricite SA
Publication of DE1015535B publication Critical patent/DE1015535B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/08Locating faults in cables, transmission lines, or networks
    • G01R31/11Locating faults in cables, transmission lines, or networks using pulse reflection methods

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Anordnung zur Ermittlung der durch Impedanzunregelmäßigkeiten einer Ubertragungsleitung bei der Ubermittlung vonkurzzeitigen Impulsen hervorgerufenen Mitflußstörungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordung zur direkten Beobachtung des Einflusses von Impedanzunregelmäßigkeiten einer Ubertragungsleitung bei der Übermittlung von kurzzeitigen Impulsen hervorgerufenen Mitflußstörungen.
  • Wenn man an einem Ende einer Leitung einen solchen Impuls zuführt, weichen bekanntlich Form und Dauer des am anderen Ende empfangenen Signals sehr wesentlich von der Form und Dauer des zugeführten Impulses ab. Dies beruht einerseits auf der von der Ausbreitung herrührenden Verzerrung und andererseits von örtlichen Reflexionen, die an verschiedenen, auf der Länge der Leitung vorhandenen Unregelmäßigkeiten auftreten; und zwar setzt sich das Empfangssignal aus dem ursprünglichen Impuls, der in der Dauer mehr oder weniger verlängert und in seiner größten Amplitude verkleinert ist, und einem nachfolgenden Störsignal zusammen, welches von den erwähnten Reflexionen herrührt und als »Mitflußsignal« bezeichnet wird.
  • Es sind Einrichtungen bekannt (vgl. USA.-Patentschrift 2 477 023), durch die an dem senderseitigen Ende einer Leitung, welcher Impulse zugeführt werden, die Rückflußsignale beobachtet werden können, die von Impedanzunregelmäßigkeiten herrühren, wobei man auf Grund der so beobachteten Rückflußsignale mittelbar Schlußfolgerungen auf die Eigenschaften und die Wellenform des Mitflußsignals ziehen kann.
  • Die Erfindung hat demgegenüber eine Einrichtung zum Gegenstand, welche die direkte oszillografische Darstellung dieses Mitflußsignals ermöglicht. Obwohl es den Anschein haben könnte, daß diese Untersuchung leicht ausführbar ist, hat die praktische Erfahrung gezeigt, daß dies nicht zutrifft, und zwar wegen der Schwierigkeiten, die sich aus dem sehr erheblichen Unterschied der Größenordnungen des Mitflußsignals und des Hauptsignals ergeben, welches durch den Impuls gebildet wird, der am entgegengesetzten Leitungsende empfangen wird.
  • Da das Mitflußsignal von Reflexionen zweiter Ordnung an den Unregelmäßigkeiten des Leitungswiderstandes herrührt, steht seine Amplitude zu der Amplitude des Hauptsignals in einem Verhältnis von der Größenordnung des Quadrates der entsprechenden Reflexionskoeffizienten. Wenn diese Koeffizienten beispielsweise in einer richtig ausgebildeten Leitung nicht größer sind als 1/ion, so liegt das erwähnte Verhältnis in der Größenordnung von t/lOOOO.
  • Um diese Schwierigkeit zu überwinden, wurde bereits ein indirektes Verfahren zur Bestimmung des Mitflußsignals vorgeschlagen, dessen grundsätzliche Wirkungsweise in der Veröffentlichung von G. Fuchs, »Reflections in a coaxial cable due to impedance irre- gularities«, in der Zeitschrift »Proceedings of the Institution of Electrical Engineers«, Teil IV, Bd. 99, 1952, S. 121 bis 136, beschrieben ist.
  • Wenn das erwähnte indirekte Verfahren auch Vorteile haben mag, so ist es doch wünschenswert, daß man das Mitflußsignal direkt beobachten kann, eine Aufgabe, mit welcher sich die vorliegende Erfindung befaßt. Ein wichtiger Grund dafür liegt darin, daß die Leitungsdämpfung die Meßergebnisse eines indirekten Verfahrens verfälscht, so daß das indirekte Verfahren bei längeren Leitungen nicht anwendbar ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Ausbildung einer Einrichtung, die die obenerwähnten Schwierigkeiten vermeidet, welche sich aus dem Unterschied der Größenordnungen des Mitflußsignals und des Hauptsignals ergeben, wobei diese Einrichtung zugleich eine genaue Einregelung und Markierung der Zeitdauer gestatten soll, während der das Mitflußsignal heohachtet wird.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Ermittlung der durch Impedanzunregelmäßigkeiten einer Übertragungsleitung bei der Übertragung von kurzzeitigen Impulsen hervorgerufenen Mitflußstörungen aus der Größe und Wellenform des an einem Leitungsende empfangenen, auf das Hauptsizgnal folgenden Mitflußsignals, wenn an dem anderen Leitungsende Impulse mit einer Wiederholungsfrequenz zugeführt werden, unter Anwendung von Mitteln, um die Wellenform der an diesem Leitungsende empfangenen Signale an einem Kathodenstrahloszillograpben zu beobachten und den Zeitmaßstab dieses Gerätes auf die Wiederholungsfrequenz oder ein Vielfaches dieser Frequenz zu synchronisieren. Erfindungsgemäß sind am ersten Leitungsende zur Verstärkung der Signale ein linearer Verstärker vorgesehen und ein nichtlinearer Hilfsverstärker, durch den das Hauptsignal viel weniger verstärkt wird als das amplitudenmäßig viel kleinere Mitflußsignal, außerdem sind auf die Wiederholungsfrequenz synchronisierte Einrichtungen vorgesehen, durch die die Verstärkung des nichtlinearen Verstärkers periodisch herabgesetzt wird.
  • Der nichtlineare Verstärker ist zweckmäßig ein die Amplitude begrenzender Verstärker, dessen Amplitudenbegrenzung durch den Gitterstrom einer Elektronenröhre hervorgerufen wird. Diese Röhre kam beispielsweise eine Pentode sein, deren Bremsgitter die Hilfsimpulse mit solcher Polarität zugeführt werden, daß sie den Anodenstrom zu unterdrücken suchen.
  • Es können aber auch zwei Elektronenröhren verwendet werden, von denen eine als Hauptverstärker dient und die andere, die eine solche Vorspannung hat, daß sie für die empfangenen Signale eine Ansprechswelle bildet, mit der ersten Röhre so zusammenwirkt, daß sie die Amplituden der von dieser übertragenen Signale verringert sofern diese Amplituden groß sind.
  • Am ersten Ende der Übertragungsleitung wird ein Generator für eine Sinusschwingung mit der Frequenz F0 vorgesehen, der einerseits über eine Hilfsleitung einen Synchronisierungsstrom an einen am zweiten Leitungsende angeordneten Generator für sehr kurze Impulse liefert und andererseits auch die Zeitablenkung des Kathodenstrahloszillographen synchronisiert und außerdem den Verstärkungsgrad des Hilfsverstärkers mittels eines Hilfsgenerators synchronisiert, der die Steuerhilfsimpulse für die periodische Herabsetzung seiner Verstärkung liefert. Zwischen dem Sinusgenerator und dem Hilfsimpulsgenerator wird zweckmäßig ein regelbares Phasendrehglied angeordnet.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 ein einpoliges Prinzipschaltbild der erfindungsgemäßen Einrichtung, Fig. 2 das Prinzipschaltbild einer Ausführungsform des Hilfsverstärkers, Ffg. 3 das Schaltschema einer ersten Ausführungsform eines Hilfs-Sperrverstärkers, der ebenfalls bei der Ausführung der Erfindung verwendet werden kann, Fig. 4 das Schaltbild einer weiteren Ausführungsform eines Hilfs-Sperrverstärkers.
  • Nach dem Schema der Fig. 1 ist die zu untersuchende Übertragungsleitung 101 als besonderes Ausführungsbeispiel in Form einer koaxialen Leitung dargestellt.
  • In der Nähe der Leitungsenden, die in Wirklichkeit voneinander sehr weit entfernt sein können, sind zwei Gruppen von Geräten angeordnet, welche zusammen die Einrichtung nach der Erfindung bilden.
  • An dem Ende B, welches im folgenden als entferntes oder zweites Leitungsende bezeichnet wird, ist nur ein Generator 103 vorgesehen, welcher periodische Impulse von einfacher Wellenform liefert. Wenn man derartige Impulse bei B zuführt, empfängt man an dem nahen oder ersten Leitungsende A einen Impuls mit einer veränderten Wellenform, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist. An dem Ende A sind zur Erleichterung des Betriebes alle anderen Geräte der Einrichtung vorgesehen. Dazu gehören ein Generator 102, welcher eine Sinusspannung mit der Frequenz Fo erzeugt und über das regelbare Phasendrehglied 110 und die Hilfsleitung 111 den Generator 103 mit einer Wiederholungsfrequenz nFO synchronisiert, die ein ganzes Vielfaches von Fo ist. Ferner gehört zu der Einrichtung ein Verstärker 104, dessen Ausgang ein Ablenkplattenpaar 105-105 eines Kathodenstrahloszillographen 106 speist, während seinem Eingang die Sile zugeführt werden, die von dem Ausgang eines Hilfsverstärkers 107 abgehen, an dessen Eingang die bei A empfangenen Signale zugeführt werden. Während der Verstärker 104 praktisch verzerrungsfrei arbeitet, hat der Hilfsverstärker 107 eine besondere Charakteristik, durch welche er den obenerwähnten Unterschied der Größenordnungen der Amplituden des MitSußsågnals und des Hauptsignals vermindert und die unten itiiher erläutert wird.
  • In Fig. 1 erkennt man eine weitere Einrichtung in Form einer Zeitablenkstufe 108, die das Elektronenbündel der Röhre 106 periodisch in eine Richtung ablenkt, die im wesentlichen senkrecht auf der Ablenkungsrichtung der im Verstärker 104 verstärkten Signale steht. Diese Zeitablenkeinrichtung zeigt die übliche Ausbildung, wie sie im allgemeinen "oei Kathodenstrahloszillographen verwendet wird, und braucht daher nicht im einzelnen beschrieben zu werden. Sie wird durch den Generator 102 im Gleichlauf auf der Frequenz nFO gehalten, und die von ihr erzeugte Spannung wird einem zweiten Paar von Ablenkplatten 109-109 der Röhre 106 zugeführt. In Fig. 1 sieht man Impedanzen 114, 115, die an die Enden A bzw. B der Leitung 101 angeschaltet sind und deren Größen so gewählt sind, daß keinerlei Reflexion der Signale an diesen Enden stattfindet. Ferner sieht man einen Hilfsimpulsgenerator 112 sowie ein Hilfsphasendrehglied 113, das vom Generator 102 gespeist wird und dazu dient, den Generator 112 zu synchronisieren.
  • Die Geräte 112 und 113 sind bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, können jedoch in einigen Fällen weggelassen werden. Wenn der Hilfsimpulsgenerator 112 vom Generator 102 auf dem Wege über den Phasenschieber 113 synchron.isiert wird, ist die Wiederholungsfrequenz der Impulse des Generators 112 die gleiche wie die Wiederholungsfrequenz nFO der vom Generator 103 gelieferten Smpulse.
  • Die gesamte Einrichtung arbeitet wie folgt: Die bei A empfangenen Signale werden in den Verstärkern 107 und 104 verstärkt und sind auf dem Leuchtschirm der Röhre 106 gut beobachtbar, der unter der Wirkung der Zeitablenkeinrichtung 108 mit der Wiederholungsfrequenz nFO der vom Generator 103 ausgesandten Impulse abgetastet wird. Durch das Phasendrehglied 110 kann man leicht die Phasenlage der bei A empfangenen und in den Verstärker 107 und 104 verstärkten Impulse verschieben, so daß das von den untersuchten Signalen erzeugte Bild an einer günstigen Stelle des unter der Wirkung der Zeitablenkschaltung 108 abgetasteten Schirms der Röhre 106 erscheint, wobei die Stufe 108 z. B. eine periodische Sägezahnspannung liefert.
  • Der Verstärker 104 ist ein praktisch verzerrungsfrei arbeitendes Gerät und kann von beliebiger Art sein, sofern nur seine Verstärkung groß genug und sein Frequenzdurchlaßbereich weit genug ist; dagegen muß der Verstärker 107, wie bereits erwähnt, besondere Eigenschaften haben, damit er den Unterschied in den Größenordnungen der Amplituden des Mitfluß signals, das man beobachten will, und des in A empfangenen Hauptsignals verringert.
  • Bei der einfachsten Ausführungsform der Erfindung ist der Verstärker 107 ein begrenzender Verstärker, d. h., er beschneidet die seinem Eingang zugeführten Signale, so daß die Signale geringer Amplitude praktisch ohne Verzerrung übertragen werden, während die Signale großer Amplitude auf eine vorher bestimmte Höchstamplitude beschränkt werden. Diese wird so klein gewählt, daß die dem begrenzenden Verstärker folgenden Geräte sicher nicht übersteuert werden.
  • Fig. 2 zeigt das Prinzipschaltbild eines solchen begrenzenden Verstärkers. In dieser Figur ist der begrenzende Verstärker 107 als Beispiel mit zwei Stufen dargestellt. Zur Vereinfachung sind dabei die Speisestromquellen für die in diesem Verstärker benutzten Elektronenröhren nicht dargestellt. Der Verstärker 107 enthält zwei Pentoden 201 und 202. Die bei A in Fig. 1 empfangenen Signale werden bei 203 dem Steuergitter der Röhre 201, vorzugsweise über einen Widerstand 204, zugeführt. Die Anode von 201 wird bei 205 aus einer Gleichspannungsquelle (nicht dargestellt) über einen Widerstand 206 mit hoher Gleichspannung versorgt. Die gleiche Spannungsquelle versorgt über ein Potentiometer 207 das Schirmgitter der Röhre 201. Das Schirmgitter der Röhre 202 wird am Anschlußpunkt 223 mit Spannung der gleichen oder einer anderen Gleichspannungsquelle (nicht dargestellt) versorgt. Ein vom Anodenstrom der Röhre 201 durchflossener Widerstand 208 sorgt für eine dauernde Vorspannung des Gitters gegenüber der Kathode der Röhre 201. Die am Punkt 209 an der Anode der Röhre 201 abgegriffene Spannung wird über einen Kondensator 210 dem Steuergitter der zweiten Pentode 202 zugeführt. Die Anode dieser Röhre ist über den Widerstand 211 bei Punkt 212 mit einer Quelle hoher Gleichspannung (nicht dargestellt) verbunden. Die Anode der Röhre202 wird durch den Kondensator 217 großer Kapazität, der sie mit einem Punkt konstanten Potentials der Schaltung verbindet, auf konstantem Potential gehalten. Das durch die Röhre 2C2 verstärkte Signal wird am Punkt 213 im Kathodenkreis von dieser Röhre abgegriffen, der z. B. zwei feste Widerstände 214, 215 und ein Potentiometer 216 enthält.
  • Vom Punkt 213 wird das verstärkte Signal dem Eingang des Verstärkers 104 (Fig. 1) zugeführt.
  • In Fig. 2 sieht man außerdem eine Diode 218, die mit Widerständen 219, 220, 221 und dem Potentiometer 222 verbunden ist. Diese Diode hat die Aufgabe, jede unerwünschte Augenblicksspannung zu begrenzen, die das Gitter der Röhre 202 gegenüber der Kathode dieser Röhre positiv machen würde. Eine solche Spannung könnte tatsächlich auftreten, wenn z. B. der Kondensator 210 durch einen positiven, dem Gitter der Röhre 201 zugeführten Impuls aufgeladen würde und sich nun über die Widerstände 206, 219 und das Potentiometer 222 entlädt. Durch Regeln dieses Potentiometers kann man dem Gitter der Röhre 202 eine geeignete Gleichvorspannung gegenüber der Kathode geben.
  • Praktisch werden übrigens die Impulse großer Amplitude an der Klemme 203 durch den Gitterstrom der Röhre 201 und den Widerstand 204 ausreichend begrenzt, sofern man die Schirmgitterspannung der Röhre 201 klein genug macht, was man durch Regeln des Potentiometers 207 erreichen kann.
  • Fig. 3 zeigt eine etwas andere Ausführungsform eines Hilfsverstärkers, der als Verstärker 107 (Fig. 1) arbeitet. Wie Fig. 3 zeigt, weicht dieser Verstärker von dem in Fig. 2 nur darin ab, daß das Bremsgitter der Röhre201 nicht an einem Punkt konstanten Potentials geführt ist, sondern an einem Klemmpunkt C zugänglich ist. Ist der Verstärker 107 nach Fig. 3 wie in Fig. 1 geschaltet, so werden dem Punkt C Impulse geeigneter Polarität und mit einer Wiederholungsfrequenz zugeführt, die mit derjenigen der im Generator 103 erzeugten Impulse übereinstimmt. Die Impulse werden vom Hilfsimpulsgenerator 112 zugeführt, der von dem Sinusspannungsgenerator 102 über das regelbare Phasendrehglied 113 synchronisiert wird. Die vom Generator 112 gelieferten Impulse sperren augenblicklich und während ihrer Dauer den Verstärker 107, und man kann durch Betätigen des Phasenschiebers 113 die zeitliche Lage der Sperrdauer so regeln, daß man den Anodenstrom der Röhre 201 und damit die Verstärkung von 107 unterdrückt, während am Eingang von 107 entsprechend dem bei A empfangenen Hauptsignal Impulse großer Amplitude aufgenommen werden. Die von 112 gelieferten Impulse müssen selbstverständlich eine solche Polarität haben, daß sie bestrebt sind, das Bremsgitter der Röhre 201 gegenüber der Kathode dieser Röhre negativ zu machen.
  • Fig. 4 zeigt schematisch eine andere Ausführungsform eines Verstärkers, der als Verstärker 107 (Fig. 1) arbeitet.
  • Dieser Verstärker weist als erste Röhre 301 eine Pentode und als zweite Röhre 3G2 eine Triode auf. Die bei A am Eingang dieses Verstärkers aufgenommenen Signale werden dem Steuergitter der Röhre 301 über eine Anordnung von Kondensatoren 303, 304 und Widerständen 305, 306 zugeführt, deren Aufgabe später erklärt wird. Gleichzeitig werden die bei A aufgenommenen Signale dem Steuergitter der Röhre 302 über einen Verbindungskondensator 307 und ein erstes Potentiometer 314 zugeführt, das selbst mit einem zweiten Potentiometer 311 verbunden ist, durch dessen Regelung man das mittlere Potential des Steuergitters der Röhre 302 festlegen kann. Die Anode der Röhre 302 ist bei G mit dem Steuergitter der Röhre 301 verbunden, und die Kathode der Röhre 302 ist über einen Widerstand 315 mit einem Punkt konstanten Potentials T der Schaltung verbunden. Mit diesem Punkt ist außerdem die Kathode der Röhre 301 über einen Widerstand 309 verbunden, der durch eine Gruppe von Kondensatoren 308 sehr geringen Scheinwiderstandes für hohe wie für niedrige Frequenzen überbrückt wird.
  • Dem Schirmgitter und der Anode der Röhre 301 werden verhältnismäßig kleine positive Gleichspannungen zugeführt, damit für den Fall, daß dem Punkt A positive Signale großer Amplitude zugeführt werden, ihr Anodenstrom schnell begrenzt wird, was durch die Größen der genannten Gleichspannungen geschieht, wie auch durch den den hohen Widerstand 306 durchfließenden Gitterstrom.
  • Die Fig. 4 zeigt außerdem einen Kondensator 316 und einen Widerstand 317, die den gemeinsamen Punkt des Widerstandes 305 und 306 mit dem Punkt konstanten Potentials T verbinden, das Schirmgitter der Röhre31:11, welches über einen Widerstand 318 mit einer Spannungsquelle verbunden ist, einen Siebkondensator319 für das Schirmgitter, einen Anodenbelastungskreis der Röhre 301, der aus einem Widerstand312 und einer Induktivität 313 besteht, und einen Verbindungskondensator 320, welcher das in der Röhre 301 verstärkte und an der Anode dieser Röhre abgegriffene Signal dem Verstärker 104 der Fig. 1 zuführt.
  • Dieses Gerät arbeitet wie folgt: Ein positives Hauptsignal großer Amplitude wird bei A zugeführt, in der Röhre 301 tritt ein positiver Gitterstrom auf, und die Kondensatoren 303 und 304 werden positiv geladen.
  • Die Ladezeit kann verhältnismäßig lang werden. Während dieser Zeit kann dann die Röhre 301 verstärken.
  • Die Lardezeit der Schaltkapazität310 ist groß, weil die Widerstände 305 und 306 groß sein müssen, damit der Gitterstrom der Röhre 301 die Amplitude des bei G auftretenden Signals begrenzen kann. Aufgabe der Röhre 302 ist es nun, die Wirkung der Schaltkapazität 310 zu verringern. Zu diesem Zweck erhält das Steuergitter dieser Röhre über den Kondensator 307 und das Potentiometer 314 das bei A zugeführte Signal. Dadurch tritt im Anodenkreis von 302 ein Strom auf, der das Potential am Punkt G verringert und infolgedessen die Kapazität 310 entlädt.
  • Man kann die Vorspannung des Gitters der Röhre 302 durch das Potentiometer 311 regeln, das an eine gegenüber T negative Gleichspannungsquelle geschaltet ist. Durch Einregeln dieser Vorspannung kann man der Röhre 301 eine solche Ansprechschwelle geben, daß Signale kleiner Amplitude überhaupt keinen Anodenstrom in dieser Röhre hervorrufen. Andererseits kann man das Potentiometer 314 so einstellen, daß bei Signalen großer Amplitude die Spannungen, die in G einerseits über die Widerstände 305 und 306, andererseits durch den Anodenstrom der Röhre 302 auftreten, fast vollständig kompensiert werden.
  • Der für Wechselströme durch den Kondensator 316 überbrückte Widerstand 317 hat die Aufgabe, den Anodenstromkreis der Röhre 302 zu schließen. Die Widerstände 305 und 306, die wie oben erklärt, hohe Werte haben, sind für Ströme hoher Frequenz durch Kondensatoren geringer Kapazität 303 und 304 überbrückt, die Signale kleiner Amplitude nach G übertragen. Das aus Widerstand 312 und Induktivität 313 bestehende Glied bildet für die Röhre 301 einen Anodenbelastungskreis, dem man in bekannter Weise günstige Eigenschaften für die Übertragung von Signalen mit breitem Frequenzband gibt.
  • Als Beispiel sei angegeben, daß die Erfindung unter den folgenden Betriebsbedingungen verwirklicht wurde: Die vom Sinusspannungsgenerator 102 gelieferte Frequenz betrug 5000 Hz; die Frequenz der von den Impulsgeneratoren 103 und 112 gelieferten Impulse betrug 5000 Hz; die vom Generator 103 gelieferten Impulse in Form einer überhöhten Cosinuswelle hatten eine Dauer (bei halber Amplitude) von 0,17 Mikrosekunden; die Amplitude der Impulse betrug 200 Volt.
  • Praktisch wurde der die Frequenz von 5000 Hz liefernde Generator 102 durch einen Generator für 100 kHz gebildet, dessen Frequenz durch einen piezoelektrischen Kristall stabilisiert und dann durch bekannte Mittel unterteilt wurde.
  • Da der Impulsgenerator 103 über die Hilfsleitung 111 mit einer ziemlich niedrigen Frequenz (5000 Hz) synchronisiert wird, kann diese Hilfsleitung von beliebiger Bauart sein und braucht keine besonderen Arbeitsbedingungen zu erfüllen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Anordnung zur Ermittlung der durch Impedanzunregelmäßigkeiten einer Übertragungslei- tung bei der Übertragung von kurzzeitigen Impulsen hervorgerufenen Mitflußstörungen aus der Größe und Wellenform des an einem Leitungsende empfangenen, auf das Hauptsignal folgenden Mitflußsignals, wenn an dem anderen Leitungsende Impulse mit einer Wiederholungsfrequenz (F,) zugeführt werden, unter Anwendung von Mitteln, um die Wellenform der an diesem Leitungsende empfangenen Signale an einem Kathodenstrahlofaillographen zu beobachten und den ZeitmaßstaS es Gerätes auf die Wiederholungsfrequenz (Fo) oder ein Vielfaches dieser Frequenz zu synchronisieren dadurch gekennzeichnet, daß am ersten Leitung ende zur Verstärkung der Signale ein linearer Vere stärker vorgesehen ist und ein nichtlinearer Hilfsverstärker, durch den das Hauptsignal viel weniger verstärkt wird als das amplitudenmäßig viel kleinere Mitflußsignal, und daß auf dieWiederholutgsfrequenz (Fo) synchronisierte Einrichtungen vorgesehen sind, durch die die Verstärkung des nichtlinearen Verstärkers periodisch herabgesetzt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nichtlineare Verstärker ein die Amplitude begrenzender Verstärker ist, dessen Amplitudenbegrenzung durch den Gitterstrom einer Elektronenröhre hervorgerufen wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am ersten Leitungsende ein Generator für eine Sinusschwingung mit der Frequenz (Fo) vorgesehen ist, der einerseits über eine Hilfsleitung einen Synchronisierungsstrom an einen am zweiten Leitungsende angeordneten Generator für sehr kurzzeitige Impulse liefert und andererseits auch die Zeitablenkung des Kathodenstrahloszillographen synchronisiert und außerdem den Verstärkungsgrad des Hilfsverstärkers mittels eines Hilfsgenerators synchronisiert, der Steuerhilfsimpulse für die periodische Herabsetzung seiner Verstärkung liefert.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein regelbares Phasendrehglied, das zwischen dem Sinusgenerator und dem Hilfsimpulsgenerator angeordnet ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsverstärker eine Pentode enthält. deren Rremsgitter die Hilfsimpulse zugeführt werden, die solche Polarität haben, daß sie den Anodenstrom dieser Pentode zu unterdrücken suchen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nichtlineare Verstärker eine Gruppe von zwei Elektronenröhren aufweist, von denen die eine als Hanptverstärker dient und die zweite, die eine solche Vorspannung hat, daß sie für die aufgenommenen Signale eine Ansprechschwelle bildet, mit der ersten Röhre so zusammenwirkt, daß sie die Amplituden der von dieser über tragenen Signale verringert, sofern deren Amplituden groß sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 477 023, 2 499 001.
DEC9366A 1953-10-05 1954-05-14 Anordnung zur Ermittlung der durch Impedanzunregelmaessigkeiten einer UEbertragungsleitung bei der UEbermittlung vonkurzzeitigen Impulsen hervorgerufenen Mitflussstoerungen Pending DE1015535B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2477023A (en) * 1943-06-04 1949-07-26 Int Standard Electric Corp Apparatus for testing cables
US2499001A (en) * 1946-10-16 1950-02-28 Bell Telephone Labor Inc Frequency modulation system for locating impedance irregularities

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