DE10155899C1 - Befestigungseinrichtung - Google Patents
BefestigungseinrichtungInfo
- Publication number
- DE10155899C1 DE10155899C1 DE2001155899 DE10155899A DE10155899C1 DE 10155899 C1 DE10155899 C1 DE 10155899C1 DE 2001155899 DE2001155899 DE 2001155899 DE 10155899 A DE10155899 A DE 10155899A DE 10155899 C1 DE10155899 C1 DE 10155899C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- clamping
- tensioning
- components
- seat
- table top
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000003041 ligament Anatomy 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B13/00—Details of tables or desks
- A47B13/02—Underframes
- A47B13/021—Fastening devices of the feet or legs
Landscapes
- Clamps And Clips (AREA)
Abstract
Eine Befestigungseinrichtung dient zum lösbaren Verbinden zweier Bauelemente (2, 3), insbesondere zum Verbinden einer Platte mit einem Stützbein. Es ist wenigstens ein Spannelement (4) vorgesehen, das mit seinen Enden an den Bauelementen (2, 3) befestigt ist und weiterhin eine Spannvorrichtung (6) zum Spannen des Spannelementes (4) bis zur kraftbeaufschlagten Anlage beider Bauelemente (2, 3). DOLLAR A Bei winklig zueinander angeordneten Bauelementen (2, 3) ist das Spannelement (4) im Bereich der Verbindungsstelle über eine Umlenkung (7) geführt. DOLLAR A Die zu verbindenden Bauelemente (2, 3) können im Verbindungsbereich (12) formschlüssig ineinandergreifende Lagefixierungen (17-19) aufweisen.
Description
Die Erfindung befasst sich mit einer Befestigungseinrichtung
zum lösbaren Verbinden zweier Bauelemente, insbesondere zum
Verbinden einer Platte mit einem Stützbein, wobei wenigstens
ein Spannelement vorgesehen ist, das mit seinen Enden an den
Bauelementen befestigt ist und daß eine Spannvorrichtung zum
Spannen des Spannelementes bis zur kraftbeaufschlagten Anlage
beider Bauelemente aneinander in Montagelage vorgesehen ist.
Zum lösbaren Verbinden zweier Bauelemente sind eine Vielzahl
von Befestigungsmöglichkeiten bekannt, wobei insbesondere
Schraubverbindungen üblich sind.
Bei sogenannten Mitnahmeobjekten, zum Beispiel Kleinmöbeln,
werden die zu verbindenden Einzelteile in einer Verpackungsein
heit bereitgestellt. Der Kunde muß dann nach Plan die Zuordnung
der Teile und das Verbinden meist mit Hilfe eines mitgeliefer
ten Werkzeugs vornehmen. Dazu ist eine gewisse fachliche Eig
nung und Geschick erforderlich. Außerdem ist Montagewerkzeug
notwendig.
Aus der DE 40 16 486 A1 kennt man bereits eine Verbindungsein
richtung der eingangs erwähnten Art, die zur lösbaren und arre
tierbaren Verbindung zwischen dem oberen Ende eines Tischbeines
und der Unterseite einer Tischplatte zwecks Zusammenbau eines
Tisches bestimmt ist. Dabei ist ein mit Spannbolzen versehener
erster Verbindungsteil am oberen Ende des Tischbeines und ein
zweiter Verbindungsteil an der Unterseite der Tischplatte be
festigbar, wobei dieser zweite Verbindungsteil mehrere in
Größe, Anzahl und Verteilung den Spannbolzen angepasste Durch
gangsbohrungen und Aufnahmeöffnungen aufweist und eine Zargen
platte mit flächig darüber angeordneter und relativ dazu
verdrehbarer Spannverschlussplatte enthält, durch die der erste
Verbindungsteil über seine Spannbolzen am zweiten Verbindungs
teil fest verspannbar und diese Verbindung wieder aufhebbar
ist. Während die Spannbolzen als Spannelemente dienen, ist die
Spannverschlussplatte als Spannvorrichtung ausgebildet. Auf
diese Weise ergibt sich eine zuverlässige stabile, lösbare Ver
bindung zwischen Tischbeinen und wenigstens einer Tischplatte
mit der Möglichkeit, beliebig große Tische aus einer beliebigen
Anzahl von Tischplatten zusammenzubauen. Jedoch erfordert das
Einfügen der Spannbolzen in den Durchgangsbohrungen und Aufnah
meöffnungen des zweiten Verbindungsteiles und das Festziehen
der Spannverschlussplatte einiges Geschick, das bei einem unge
übten Anwender nicht immer vorhanden ist.
Aus der US 1 514 836 ist eine Bettauflage mit zwei Auflagesei
len bekannt, die jeweils an den benachbarten Bettpfosten am
Kopf- oder Fußteil eines Bettgestells befestigt und mittels
einer Spannvorrichtung miteinander verbunden sind. Die über die
Spannvorrichtung miteinander verbundenen Auflageseile bilden
eine etwa X-förmige Bettauflage, die auch beim Abnehmen einer
Matratze sicher und fest am Bettgestell gehalten sind. Eine
leichtere Montage oder Demontage des Bettgestells wird mit der
vorbekannten Bettauflage jedoch nicht bezweckt.
Man kennt auch bereits ein höhenverstellbares Tischgestell aus
Profilrohr, das ein vierbeiniges Stützgestell mit Stützbeinen
aufweist, in denen Innenbeine verschiebbar angeordnet sind, die
über eine Verstelleinrichtung mit einer am Stützgestell ange
brachten Handkurbel verbunden sind (DE 33 29 701 C2). In diesen
Innenbeinen sind Bänder befestigt, die über in den Stützbeinen
gelagerte Rollen sowie mit Aufwickelrollen verbunden sind, wo
bei die Aufwickelrollen über eine Getriebeeinrichtung mit einer
Handkurbel gekoppelt sind, so daß bei einem Betätigen der Hand
kurbel die Innenbeine aus den Stützbeinen ausfahren. Das vorbe
kannte Tischgestell läßt sich einfach und bequem in die ge
wünschte Höhe bringen, - eine erleichterte Montage und Demon
tage des Tischgestells ist mit dieser Konstruktion jedoch nicht
verbunden.
Aus der DE 195 15 313 A1 kennt man schließlich einen Ständer,
der als Untergestell für eine Lautsprecher-Box bestimmt ist.
Der vorbekannte Ständer hat ein die Lautsprecher-Box tragendes
Oberteil und ein als Standfuß ausgestaltetes Unterteil, die
mittels eines auf Druck belasteten Stabes auf Abstand gehalten
und mit Hilfe einer aus mehreren zugbelasteten Seilen bestehen
den Seilabspannung in ihrer Position gesichert sind. Aufgrund
der offenen Ausgestaltung des vorbekannten Ständers wird eine
klangverzerrende Aufnahme der von der Lautsprecher-Box abge
strahlten Energiemenge und eine Verfälschung des von der Laut
sprecher-Box wiederzugebenden Klangbildes vermieden, - eine
vereinfachte Montage oder Demontage wird jedoch auch mit dem
vorbekannten Ständer nicht bezweckt.
Es besteht daher die Aufgabe, eine Befestigungseinrichtung der
eingangs erwähnten Art zu schaffen, die auf einfache Weise und
ohne Werkzeug rein manuell das Verbinden von Bauelementen er
möglicht. Das Verbinden soll auch von Laien problemlos ohne An
leitung und Plan durchführbar sein.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß
das eine Bauelement ein Stuhl- oder Tischbein und das andere
Bauelement eine Sitz- oder Tischplatte ist, daß das Spannele
ment bei winklig zueinander angeordneten Bauelementen im Be
reich der Verbindungsstelle über eine Umlenkung geführt und
stirnendig mit dem Stuhl- oder Tischbein verbunden ist, und daß
die Spannvorrichtung unterseitig an der Sitz- oder Tischplatte
angebracht ist.
Die Tätigkeit bei der Montage der Bauelemente beschränkt sich
in diesem Fall auf das Spannen des Spannelements mittels der
Spannvorrichtung, wobei durch die Verbindung der Elemente durch
das Spannelement eine vorgegebene Zuordnung vorhanden ist. Die
Bauelemente werden beim Spannen mit ihren Anschlußenden zuein
ander geführt, bis sich eine kraftbeaufschlagte Anlage beider
Bauelemente ergibt. Bei gestrafftem Spannelement sind die Bau
elemente dann "montiert" und verspannt gegeneinander festge
legt. Werkzeug und/oder Montagepläne sind für den Zusammenbau
nicht erforderlich. Außerdem sind keinerlei Montagekenntnisse
erforderlich, so daß der Zusammenbau auch von einem Laien vor
genommen werden kann.
Die Spannvorrichtung, die auch im Verlauf des Spannelements
eingesetzt werden könnte, ist unterseitig an der Sitz- oder
Tischplatte angebracht, wodurch die Handhabung vereinfacht ist,
da beim Spannvorgang eine feste Zuordnung der Spannvorrichtung
und der Sitz- oder Tischplatte vorhanden ist.
Bei winklig zueinander angeordneten Bauelementen ist das Spann
element über eine Umlenkung geführt. Über die Umlenkung kann
hierbei das Spannelement außerhalb der Verbindungsstelle in
einen Bereich, wo genügend Platz für die Spannvorrichtung ist,
geführt werden.
Zweckmäßigerweise ist dabei die Umlenkung etwa in gerader Ver
längerung der Längserstreckung des Stuhl- oder Tischbeins an
der Sitz- oder Tischplatte angebracht.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die zu verbindenden Bauele
mente im Verbindungsbereich formschlüssig ineinandergreifende
Lagefixierungen, vorzugsweise einerseits Vorsprünge und an
dererseits Ausnehmungen, aufweisen. Neben einer verbesserten
Verbindung ist dadurch auch eine bestimmte Lagezuordnung der
Bauelemente in Montagelage vorgegeben.
Zusätzliche Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren 3
Unteransprüchen aufgeführt. Nachstehend ist die Erfindung mit
ihren wesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung im Verbindungsbereich einer
Platte mit einem Stützbein und dort angeordneter Be
festigungseinrichtung,
Fig. 2 eine Aufsicht der in Fig. 1 dargestellten Anordnung
mit durchsichtiger Platte und
Fig. 3 eine perspektivische Unterseitenansicht der Anordnung
gemäß Fig. 1.
Eine in den Figuren gezeigte Befestigungseinrichtung 1 dient im
Ausführungsbeispiel zum lösbaren Verbinden einer Tischplatte 2
mit einem Tischbein 3.
Die Befestigungseinrichtung 1 weist im wesentlichen ein Spann
element 4 in Form eines Zurrgurts 5, eine Spannvorrichtung 6
sowie eine Umlenkung 7 für das Spannelement 4 auf.
Das Spannelement 4 ist mit einem Ende 8 stirnendig mit dem
Tischbein 3 und mit dem anderen Ende 9 mit der unterseitig an
der Tischplatte 2 befestigten Spannvorrichtung 6 verbunden.
Ausgehend von der Befestigungsstelle 10 des durch den Zurrgurt
5 gebildeten Spannelements 4, ist in Verlängerung der strich
punktiert angedeuteten Längsmittelachse 11 des Tischbeins 3 die
Umlenkung 7 an der Tischplatte 2 angebracht. Die Umlenkung 7
ist vorzugsweise durch einen runden Bolzen gebildet, der an
seinen Enden mit der Tischplatte verbunden ist und dazwischen
einen mindestens der Breite des Zurrgurtes 5 entsprechenden Um
lenkbereich hat.
Im Verbindungsbereich 12 liegen eine stirnendige Anlagefläche
13 des Tischbeins 3 und eine unterseitige Anlagefläche 14 der
Tischplatte 2 aneinander, die bei gespanntem Zurrgurt 5 kraft
beaufschlagt sind.
Gut zu erkennen ist in Fig. 1, daß die Befestigungsstelle 10
gegenüber der stirnendigen Anlagefläche 13 des Tischbeins 3 zu
rückversetzt innerhalb einer vorzugsweise seitlich ge
schlossenen Aussparung 15 angeordnet ist. Auch die an der
Tischplatte 2 angebrachte Umlenkung 7 ist gegenüber der unter
seitigen Anlagefläche 14 der Tischplatte 2 zurückversetzt in
nerhalb einer Ausnehmung 16 angeordnet. Von außen sind somit
die Befestigungsstelle 10, die Umlenkung 7 sowie der dort ge
führte Zurrgurt-Abschnitt nicht sichtbar.
Mit Hilfe der Spannvorrichtung 6 kann der Zurrgurt 5 in Rich
tung des Pfeils PF1 in Fig. 1 gespannt werden, so daß über die
Umlenkung 7 das am Ende 8 des Zurrgurts 5 befestigte Tischbein
3 gegen die Unterseite der Tischplatte 2 gezogen wird. Bei ent
sprechender Spannkraft des Zurrgurts 5 werden die beiden An
lageflächen 13 und 14 aneinandergepresst, so daß zumindest bei
entsprechendem Querschnitt der Anlagefläche 13 des Tischbeins 3
eine kippstabile Verbindung vorhanden ist.
Im Ausführungsbeispiel sind im Verbindungsbereich 12 der beiden
Bauelemente formschlüssig ineinandergreifende Lagefixierungen
vorgesehen. Dazu ist im Ausführungsbeispiel eine in Nuten 17
und 18 der beiden Bauelemente eingreifende Feder 19 vorgesehen.
Bedarfsweise können solche Nut-und-Federverbindungen oder ähn
liche Lagefixierungen an mehr als nur einer Seite vorgesehen
sein. Zweckmäßig ist es dabei, wenn diese über Eck an zwei
Stellen vorgesehen sind, weil dann die Montageposition eindeu
tig vorgegeben ist. Durch die Lagefixierung(en) können insbe
sondere auch Querkräfte gut übertragen werden.
Die Spannvorrichtung 6 kann einen Ratschenmechanismus oder
einen Spannhebelmechanismus aufweisen. Bei einem Ratschenmecha
nismus kann durch Betätigung eines Hebels 20 gemäß dem Doppel
pfeil PF2 das Zurrgurt-Ende 9 aufgerollt und dadurch der Gurt
gespannt werden. Es besteht dabei auch die Möglichkeit der
Freigabe eines größeren Zurrgurt-Abschnitts, so daß das am an
deren Ende 8 des Zurrgurts 5 befestigte Tischbein 3 soweit von
der Tischplatte 2 wegbewegt werden kann, daß es frei beweglich
und beliebig zum Beispiel für eine Verpackungseinheit positio
nierbar ist. Bedarfsweise kann das Spannelement (Zurrgurt 5),
auch lösbar mit einem der Bauelemente verbindbar sein.
Erwähnt sei noch, daß anstatt eines bandförmigen Zurrgurts 5
ein oder mehrere starre Spannelemente in Verbindung mit einem
im Umlenkbereich vorgesehener, verformbaren Abschnitt vorge
sehen sein können. Beispielsweise könnte ein starres Spannele
ment zwischen der Umlenkung 7 und der Spannvorrichtung 6 vorge
sehen sein, während im Anschluß daran über die Umlenkung 7 bis
zu der Befestigungsstelle 10 ein verformbarer Spannelemente-Ab
schnitt vorgesehen sein kann.
In Fig. 2 ist gut die Ausbildung des Spannelements 4 als Zurr
gurt 5 erkennbar, wobei mit einem solchen Zurrgurt vergleichs
weise hohe Zugkräfte für eine stabile Verbindung der beiden
Bauelemente übertragbar ist. Bei der in Fig. 2 gezeigten Drauf
sicht einer Tischecke ist eine durchsichtige Platte vorgesehen,
so daß die darunter befindliche Spannvorrichtung 6 mit einem
Teilabschnitt des Zurrgurts 5 von oben erkennbar sind.
Fig. 3 zeigt in einer perspektivischen Unterseitenansicht die
Anordnung der Spannvorrichtung an der Unterseite der Tisch
platte 2 und den Verlauf eines Teils des Zurrgurts 5 zu dem
Verbindungsbereich 12 zwischen Tischplatte 2 und Tischbein 3.
Gut zu erkennen ist hierbei auch, daß der Zurrgurt 5 in die
Aussparung 16 der Tischplatte 2 läuft.
Erwähnt sei noch, daß gegebenenfalls auch Mehrfach-Spannvor
richtungen 6 vorgesehen sein können, an die gleichzeitig
mehrere Zurrgurte 5 angeschlossen sind. Damit können gleichzei
tig auch mehrere Gurte, beispielsweise mit vier Tischbeinen
verbundene Zurrgurte 5 gespannt werden. Bevorzugt erfolgt dabei
das Spannen der Spannelemente gleichzeitig bei Betätigung eines
Hebels. Es kann an der Mehrfach-Spannvorrichtung aber auch für
jedes Spannelement jeweils ein Betätigungshebel vorgesehen
sein, so daß ein unabhängiges Spannen jedes einzelnen Gurtes
möglich ist.
Claims (9)
1. Befestigungseinrichtung zum lösbaren Verbinden zweier Bau
elemente, insbesondere zum Verbinden einer Platte mit
einem Stützbein, wobei wenigstens ein Spannelement (4)
vorgesehen ist, das mit seinen Enden an den Bauelementen
befestigt ist und daß eine Spannvorrichtung zum Spannen
des Spannelementes (4) bis zur kraftbeaufschlagten Anlage
beider Bauelemente (2, 3) aneinander in Montagelage vorge
sehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Bauelement
ein Stuhl- oder Tischbein (3) und das andere Bauelement
eine Sitz- oder Tischplatte (2) ist, daß das Spannelement
(4) bei winklig zueinander angeordneten Bauelementen (2,
3) im Bereich der Verbindungsstelle (12) über eine Umlen
kung (7) geführt und stirnendig mit dem Stuhl- oder Tisch
bein verbunden ist, und daß die Spannvorrichtung (6) un
terseitig an der Sitz- oder Tischplatte angebracht ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spannvorrichtung (6) einen Ratschenmechanismus oder
einen Spannhebelmechanismus aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die zu verbindenden Bauelemente (2, 3) im Verbin
dungsbereich (12) formschlüssig ineinandergreifende Lage
fixierungen, vorzugsweise einerseits Vorsprünge und an
dererseits Ausnehmungen, aufweisen.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Spannelement (4) lösbar zumindest
mit einem der Bauelemente (2, 3) verbunden ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Stuhl- oder Tischbein (3), stirn
endig der Sitz- oder Tischplatte (2) zugewandt, eine seit
lich geschlossene Aussparung (15) aufweist, innerhalb der
die Befestigungsstelle (10) des Spannelementes (4) vor
gesehen ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, die Umlenkung (7) etwa in gerader Verlänge
rung der Längserstreckung des Stuhl- oder Tischbeins an
der Sitz- oder Tischplatte, insbesondere in einer Ausneh
mung (16) angebracht ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die zu verbindenden Bauelemente (2, 3)
im Verbindungsbereich (12) stumpf aufeinander stehen und
vorzugsweise im Auflagebereich formschlüssig ineinander
greifende Lagefixierungen, zum Beispiel in Form von Nut-
und Federverbindungen (17, 18, 19), aufweisen.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Spannelement (4) zumindest bereichs
weise durch einen Zurrgurt (5), gegebenenfalls durch ein
oder mehrere starre Spannelemente (4) in Verbindung mit
wenigstens einem verformbaren Abschnitt im Umlenkbereich
gebildet ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (6) als Mehrfach-
Spannvorrichtung zum vorzugsweise gleichzeitigen Spannen
mehrerer Spannelemente (4) ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001155899 DE10155899C1 (de) | 2001-11-14 | 2001-11-14 | Befestigungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001155899 DE10155899C1 (de) | 2001-11-14 | 2001-11-14 | Befestigungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10155899C1 true DE10155899C1 (de) | 2003-07-17 |
Family
ID=7705705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001155899 Expired - Fee Related DE10155899C1 (de) | 2001-11-14 | 2001-11-14 | Befestigungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10155899C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115076197A (zh) * | 2022-07-27 | 2022-09-20 | 常州市凯迪电器股份有限公司 | 一种旋拨连接结构、快速安装支架、升降组件及安装方法 |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1514836A (en) * | 1922-05-09 | 1924-11-11 | Carl M Deadwyler | Furniture brace |
| DE3329701C2 (de) * | 1983-08-17 | 1987-01-15 | Heinrich Oelschläger Metallwarenfabrik GmbH + Co, 2812 Hoya | Höhenverstellbares Tischgestell |
| DE4016486A1 (de) * | 1990-05-22 | 1991-11-28 | Wilkhahn Wilkening & Hahne | Verbindungseinrichtung |
| DE19515313A1 (de) * | 1995-04-19 | 1996-10-24 | Stefan Sehring | Ständer als Unterteil für ein Gerät |
-
2001
- 2001-11-14 DE DE2001155899 patent/DE10155899C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1514836A (en) * | 1922-05-09 | 1924-11-11 | Carl M Deadwyler | Furniture brace |
| DE3329701C2 (de) * | 1983-08-17 | 1987-01-15 | Heinrich Oelschläger Metallwarenfabrik GmbH + Co, 2812 Hoya | Höhenverstellbares Tischgestell |
| DE4016486A1 (de) * | 1990-05-22 | 1991-11-28 | Wilkhahn Wilkening & Hahne | Verbindungseinrichtung |
| DE19515313A1 (de) * | 1995-04-19 | 1996-10-24 | Stefan Sehring | Ständer als Unterteil für ein Gerät |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115076197A (zh) * | 2022-07-27 | 2022-09-20 | 常州市凯迪电器股份有限公司 | 一种旋拨连接结构、快速安装支架、升降组件及安装方法 |
| CN115076197B (zh) * | 2022-07-27 | 2023-03-10 | 常州市凯迪电器股份有限公司 | 一种旋拨连接结构、快速安装支架、升降组件及安装方法 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE20006821U1 (de) | Messer | |
| DE8318518U1 (de) | Verstellbarer anschlag fuer einen saegetisch o. ae. | |
| DE29916465U1 (de) | Tisch-Einheit | |
| DE602004005208T2 (de) | Ein Verbinder zum lösbaren Verbinden einer Mehrzahl von Streifen | |
| DE3618578A1 (de) | In form eines abnehmbaren beines ausgebildete loesbare abstuetzvorrichtung | |
| DE9406826U1 (de) | Vorrichtung zur Reihenverbindung von Stühlen | |
| EP0439716B1 (de) | Anker für die Befestigung von Fassadenplatten an einer Wand | |
| DE2749914C3 (de) | Halterung zum Befestigen eines Beines an einem massiven Körper | |
| DE10155899C1 (de) | Befestigungseinrichtung | |
| CH498602A (de) | Möbel mit Gestellen aus Hohlprofil | |
| EP0038469B1 (de) | Vorrichtung zum Zusammenklammern von Platten | |
| AT511570B1 (de) | Balanciervorrichtung mit einer tragstruktur | |
| EP1257185B1 (de) | Verbindungselement für ein möbelstück, insbesondere für einen tisch | |
| DE29809994U1 (de) | Modular aufgebautes Tischgestell | |
| DE934122C (de) | Tischfuss-Beschlag | |
| DE2733498A1 (de) | Zaun aus an pfosten befestigbaren, grossflaechigen zaunelementen | |
| DE20103385U1 (de) | Computertisch | |
| DE4329372A1 (de) | Spanneinrichtung zum Halten von Werkstücken | |
| DE60108431T2 (de) | Abnehmbarer Träger für eine Tischplatte | |
| CH342710A (de) | Kufenstuhl | |
| DE10113806C1 (de) | Liegeflächenteilstück eines Behandlungstisches, insbesondere für chirurgische Eingriffe | |
| EP1541056A2 (de) | Höhenverstellbarer Tisch, insbesondere Bürotisch, und an Tischen verwendbare Kabelhalterung | |
| DE8417958U1 (de) | Vorrichtung zum lösbaren Verbinden von Möbeln oder Möbelteilen, insbesondere Sitzmöbeln und deren Teilen | |
| DE4417971C2 (de) | Vorrichtung zum Befestigen von Gegenständen auf einer Unterlage | |
| DE10112400C2 (de) | Verfahren zum Polstern von Sitzkomponenten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |