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DE1015479B - Bildrandbeleuchtung fuer Fernsehempfaenger - Google Patents

Bildrandbeleuchtung fuer Fernsehempfaenger

Info

Publication number
DE1015479B
DE1015479B DES33633A DES0033633A DE1015479B DE 1015479 B DE1015479 B DE 1015479B DE S33633 A DES33633 A DE S33633A DE S0033633 A DES0033633 A DE S0033633A DE 1015479 B DE1015479 B DE 1015479B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screen
disc
arrangement according
light
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES33633A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Robert Mcneil Bowie
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GTE Sylvania Inc
Original Assignee
Sylvania Electric Products Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sylvania Electric Products Inc filed Critical Sylvania Electric Products Inc
Publication of DE1015479B publication Critical patent/DE1015479B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/64Constructional details of receivers, e.g. cabinets or dust covers
    • H04N5/65Holding-devices for protective discs or for picture masks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Bildrandbeleuchtungsvorrichtungen für Fernsehempfänger, insbesondere auf eine Bildrandbeleuchtung, deren Intensität sich automatisch und im Einklang mit der durchschnittlichen Bildhelligkeit ändert.
Es wird allgemein angenommen, daß die Randbeleuchtung bei der Betrachtung der von einem Fernsehempfänger erzeugten Bilder für die Verminderung der Anspannung und Ermüdung der Augen vorteilhaft ist. Das Studium der Beschaffenheit und Funktion des menschlichen Auges zeigt, daß die bevorzugte Helligkeit der Randbeleuchtung von. der durchschnittlichen Bildhelle abhängt. Bei Betrachtung unter optimalen Sehbedingungen sollte die Intensität des Randlichtes die durchschnittliche Bildhelle einerseits nicht überschreiten und andererseits auch nicht wesentlich unter ihr liegen und sollte vorzugsweise in einem proportionalen Verhältnis zu den Änderungen der durchschnittlichen Bildhelle stehen. Es ist bekannt, daß Fernsehprogramme einen weiten Bereich durchschnittlicher Bildhelligkeit umfassen. Daher erscheint die Steuerung der Intensität der Bildrandbeleuchtung in Abhängigkeit von der durchschnittlichen Bildhelle· für die wirksamste Ausnutzung der Bildrandbeleuchtung erwünscht. Bei einer solchen Steuerung der Intensität sollten jedoch die Erfordernisse der Einfachheit, leichten Handhabung und niedrigen Kosten berücksichtigt werden.
Die neuartige Bildrandbeleuchtung für Fernsehempfänger, die eine oder mehrere der vorstehend erwähnten erwünschten Eigenschaften aufweist, umfaßt eine Bildröhre mit Bildschirm bekannter Art, dessen vordere und rückwärtige Seite sichtbar ist, d. h., Licht nach außen ausstrahlt, und ist gekennzeichnet_durch eine Wand, die mindestens eine mit einer Öffnung versehene Fläche hat, die den Bildschirm so umgibt, daß dieser nach vorn über diese Fläche hinausragt. Diese Fläche muß lichtreflektierend sein, um das von der Rückseite des Bildschirms auf sie fallende Licht als Bildrandbeleuchtung für den Bildschirm nach vorn zu einem Betrachter zu lenken.
Auf diese Weise ist es in besonders zuverlässiger und billiger Weise möglich, daß die Bildrandbeleuchtung sich selbsttätig und' abhängig von der durchschnittlichen Bildhelligkeit ändert, ohne daß elektrische Regelströme hierfür erforderlich sind. Außerdem nimmt die Bildhelle dabei immer in radialer Richtung, vom Bildschirm nach außen ab und ermöglicht somit einen allmählichen Übergang von dem hellen Schirm zu seiner dunkleren Umgebung.
Man hat zwar schon in der Kinotechnik Anordnungen zur Aufhellung der Umgebung der Projektionswand von Kinos vorgeschlagen, um die Betrachtung der vielen Bilder für die Augen der Zuschauer Bildrandbeleuchtung für Fernsehempfänger
Anmelder:
Sylvania Electric Products Inc.,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. W. Beil, Rechtsanwalt, Frankfurt/M.-Höchst,
Antoniterstr. 36
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 29. Mai 1952
Dr.-Ing. Robert McNeil Bowie, Manhasset, N. Y.
(V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
auf die Dauer angenehmer zu gestalten. Zu diesem Zweck wird das von. der Vorderseite der Projektionswand ausgehende Licht durch besondere Ausgestaltung des Umfeldes der Projektionsfläche ausgenutzt.
Würde man diesen Gedanken für die Randbeleuchtung von Fernsehgeräten ausnutzen, so erhielte man nur eine Beleuchtung von geringer Helligkeit, weil das.auf der Vorderseite erzeugte Fluoreszenzbild nur einen Teil der Gesamtlichtstärke ausstrahlt. Die erfindungsgemäße Ausnutzung des von der Rückseite des Bildschirms ausgestrahlten Lichtes ist demgegenüber neu und bietet einen erheblichen technischen Fortschritt, und zwar auch gegenüber einer anderen, ebenfalls in der Kinotechnik vorgeschlagenen Aufhellungsweise der Randbereiche. Bei dieser Aufhellungsart sind hinter der Projektionswand besondere, nach vorn abgeblendete Lampen vorgesehen, die ihr Licht nach den Seiten hin ausstrahlen. Abgesehen von der größeren Einfachheit und Billigkeit der vorliegenden Randbeleuchtungsart zeichnet sich diese vor der erwähnten Kinobeleuchtungsart auch dadurch aus, daß bei ihr die Lichtstärke der Randbeleuchtung sich jeweils in idealer Weise der Lichtausstrahlung des Fernsehbildes- selbst anpaßt.
An Hand der folgenden Beschreibung und der Zeichnungen wird nachstehend die Erfindung und ihre
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3 4
Bedeutung für die Tätigkeit des menschlichen Auges Aus obigem geht hervor, daß die verwickelte Be-
noch näher erläutert. schaffenheit und Funktion des menschlichen Auges
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Form das Problem erschwert, zu optimalen Werten für die der erfindungsgemäßen Bildrandbeleuchtung, die in verschiedenen Kontrollfaktoren zu kommen, um die einem Fernsehgerät eingebaut ist; 5 Ermüdung und Anstrengung des Auges bei der Be-
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die in Fig. 1 trachtung der von einem Fernsehempfänger erzeugten gezeigte Vorrichtung; Bilder zu verringern. Dieses Problem wird weiterhin
Fig. 3 ist eine Teilansicht einer abgeänderten Form durch die Wechselwirkung erschwert, die zwischen der erfindungsgemäßen Vorrichtung der Fig. 1 und 2; der fovealen und perifovealen Region stattfindet. Kurz Fig. 4 ist die perspektivische Ansicht einer abge- io zusammengefaßt, hat die Wechselwirkung der perifoänderten Form der erfindungsgemäßen Umrandungs- vealen Region automatisch die Neigung, die Fovea beleuchtung; von einer dunklen in eine hellere Zone zu bewegen.
Fig. 5 ist ein waagerechter Schnitt durch die Vor- Bei der Betrachtung eines Fernsehbildes z. B. bewegt richtung der Fig. 4; sich die Fovea normalerweise von einem Gebiet zum
Fig. 6 und 7 sind Querschnitte durch abgeänderte 15 anderen, um das gesamte Bild auszuforschen. Wenn Formen der entsprechenden Konstruktionen der sich jedoch die Fovea den Rändern eines verhältnis-Fig. 1 und 4. mäßig hellen Bildes mit einer dunklen Umrandung
. Die Fovea centralis des menschlichen Auges, die nähert, so· setzt sich der Bewegung der Fovea der das »direkte Sehen« der Einzelheiten zur Aufgabe Wechselwirkungsvorgang entgegen, und dadurch wird hat, bedeckt nur einen kleinen mittleren Teil der 20 der Betrachter unbewußt veranlaßt, seine Betrachtung gesamten Netzhautfläche. Dieses Gebiet wird im all- mehr auf die angenehmer betrachtbare Mittelfläche gemeinen als die Stelle des schärfsten Sehens be- des Bildes zurückzulenken. So hat der Betrachter zeichnet und wird annähernd als ein Winkel von unbewußt die Neigung zum »Starren«, was Unbehagen etwa 1° über der Fovea angesehen. Ein Gegenstand, und Augenüberanstrengung zur Folge hat. der vollständig innerhalb der Stelle des schärfsten 25 In Fig. 1 und 2 der Zeichnung wird ein Fernseh-Sehens liegt, wird als »Ziel« bezeichnet und kann empfänger einschließlich Bildröhre für die Direktdeutlich auf einmal gesehen werden. Beim Betrachten betrachtung gezeigt, welche von einem üblichen Geeines Gegenstandes mit einem Winkel von über 1° häuse 12 mit einer Vorderwand 14 umgeben ist. bewegt sich das Auge ohne merkliche Anstrengung Letztere hat eine Öffnung, deren Form so auf den schnell von einem Teil des Gegenstandes zum anderen, 30 Röhrenquerschnitt 10 paßt, daß die Röhre, wie· geum nacheinander den gesamten Gegenstand in das zeigt, durch die Wand 14 herausragt. Diese Wand ist Feld des schärfsten Sehens zu bringen. Obwohl sich aus einem steifen undurchsichtigen Material, wie z. B. das direkte Sehen auf die Fovea beschränkt, ist der Sperrholz, Preßfaserplatten od. dgl. hergestellt und Rest der gesamten Netzhautfläche, der als Perifoveal- ihre Vorderfläche ist vorzugsweise matt hell gehalten region bezeichnet wird, von Bedeutung, wenn man 35 (wie z. B. weiß oder grauweiß), um als guter Redie Leichtigkeit des Sehens in Betracht zieht. flektor der Lichtenergie zu dienen. Die Bildröhre ist
- Für die Bestimmung, ob das menschliche Auge von üblicher Konstruktion und enthält eine Glashülle unter optimalen Sehbedingungen verwendet wird, wie 16 mit einem mit fluoreszierendem Phosphor überz. B. bei der Betrachtung von Fernsehbildern, ist eine zogenen Bildschirm 18, wobei die Röhre in üblicher Anzahl von. Faktoren maßgebend. Ein bedeutender 40 Weise befestigt (nicht gezeigt), der Schirm 18 jedoch Faktor ist die Sehschärfe, die als der reziproke Wert wesentlich vor der Vorderwand 14 angeordnet ist. des in Kreisbogenminuten gemessenen, gerade auflös- Die Röhrenhülle 16 ist wie üblich mit einem undurchbaren Winkels bezeichnet werden kann, und die sichtigen inneren leitenden Graphitüberzug 20 verFähigkeit, den Raum zwischen zwei äußerst nahen sehen, der ein kurzes Stück rückwärts vom Bild-Gegenständen wahrzunehmen. Dieser Faktor wird 45 schirm 18 endet und einen Streifen durchsichtigen sowohl vom Kontrast als auch von der Intensität des Glases 22 frei läßt. Durch diesen durchsichtigen Teil Lichtes oder der Helligkeit beeinflußt. Kontrast ist der Röhrenhülle wird Licht von der Rückfläche des das Verhältnis der Helligkeit des Gegenstandes zu Bildschirms 18 auf die Vorderfläche der Wand 14 geseinem Hintergrund. Da beim Verstärken der Hellig- worfen. Wie bekannt, ist die Intensität des auf der lceit bis zu einem gewissen Punkt die Sehschärfe ver- 50 Rückseite des Schirms 18 erzeugten Fluoreszenzbildes bessert wird, ist ein hohes Kontrastverhältnis er- merklich heller als das auf der Vorderfläche der Röhre wünscht, wobei man jedoch zu beachten hat, daß ein zu sehende Bild; dies ist hauptsächlich auf die Lichtzu großer Kontrast dem Auge mißfällt. Helligkeit ist absorption durch das Material des Schirms selbst ein Maß der Helle des Bildes eines Gegenstandes, das zurückzuführen. Diese Erscheinung ist noch deutsich auf der Netzhaut des Auges abbildet. Eine Er- 55 licher, wenn die Vorderfläche in einem neutralen Grau höhung der Helligkeit beeinflußt günstig die Seh- gefärbt ist, um den Kontrast in dem erzeugten Bild schärfe und ist vorteilhaft. Mit der Verstärkung der zu verstärken und die störende Wirkung des vom Helligkeit steigt jedoch auch proportional der Reiz Bildschirm reflektierten Raumlichtes zu vermindern, auf das Auge und verursacht raschere Ermüdung des Vor der Röhre 10 und der Wand 14 ist ein durchAuges. Außerdem ist das Auge außerhalb der Fovea 60 sichtiges Fenster 23 aus Sicherheitsglas oder Kunstdes Auges, d. h. in der perifovealen Region der Netz- stoff angebracht, das das Gehäuse 12 nach vorn abhaut, niedrigen Helligkeitswerten gegenüber empfind- schließt. Das Fenster 23 kann in einem neutralen licher als in der Fovea. Tatsächlich entsteht eine Grau oder, falls erwünscht, in einer anderen Farbe wesentliche Verminderung der Kontrastempfindlich- getönt sein, um den Kontrast des durch die Bildröhre keit, wenn die perifoveale Region durch ein zu helles 65 10 erzeugten Bildes zu verbessern oder die direkte Feld gereizt wird, einer Erscheinung, die gewöhnlich Reflexionswirkung einer Raumbeleuchtung auf die als »Blenden« bezeichnet wird. Daraus geht hervor, Augen des Beobachters auf ein Minimum zu bedaß der Kontrast innerhalb des »Ziels« eine Sehhilfe schränken. Derartige Reflexionen können weiterhin ist, während er außerhalb des »Ziels« ein angenehmes dadurch verringert oder vermieden werden, daß man Betrachten hindert. 70 das Fenster 23 derart in das Gehäuse 12 einsetzt, daß
es sich oben leicht schräg nach vorn neigt und dadurch etwaige Raumbeleuchtung zum Boden reflektiert.
Zwischen Wand 14 und Bildröhre 10 wird vorzugsweise ein elastischer Gummiring oder eine Dichtung 28 verwendet, um den zwischen dem Fenster 23 und der Wand 14 gebildeten Raum gegen das Eindringen von Staub und Schmutz zu schützen. Zwischen den Kanten des Fensters 23 und dem Gehäuse 12 ist für denselben Zweck ein staubdichter Verschluß vorgesehen.
Bei eingeschaltetem Gerät wird die Vorderfläche der Wand 14 durch das verhältnismäßig helle Bild erleuchtet, das auf der Innen- oder Rückfläche des phosphorüberzogenen Bildschirms 18 erzeugt und durch das klare Glas 22 der Bildröhre 10 hindurch auf die Wandfläche geworfen wird. Wenn dieses Licht durch die Wandfläche zum Betrachter hin reflektiert oder gebrochen wird, schafft es einen weichen Beleuchtungshintergrund., der das durch Bildröhre 10 erzeugte Bild umgibt und gegen den das Bild betrachtet werden kann. Auf diese Weise werden automatisch optimale Betrachtungsbedingungen erhalten, da die Intensität dieser Bildrandbeleuchtung die durchschnittliche Bildhelligkeit nie überschreitet und sich immer proportional· zu ihr ändert. Dies führt im wesentlichen zur Verminderung der Überanstrengung und Ermüdung der Augen. Es ist offensichtlich, daß bei dieser außerordentlich einfachen und zuverlässigen Steuerung der Intensität der Bildrandbeleuchtung keine zusätzlichen elektrischen Vorrichtungen oder Regelkreise benötigt werden. Die Bildrandbeleuchtung läßt sich unter verhältnismäßig niedrigen Kosten anbringen und der äußerlichen Aufmachung des Fernsehempfängers einfügen.
Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Hintergrundbeleuchtung kann gewünschtenfalls noch durch eine Beleuchtung mit konstanter niedriger Intensität ergänzt werden, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Hier ist eine Teilansicht der unteren linken Ecke des Gehäuses 12 gezeigt, aus der ersichtlich ist, daß eine oder mehrere Glühlampen 25 von niedriger Wattleistung in jeder Ecke des zwischen der Wand 14 und dem Fenster 23 gebildeten Raumes angebracht sind, wobei ein undurchsichtiger Schirm 27 das Licht der Lampe 25 vor direkter Sicht abschirmt. Diese Lampen 25 können Niederspannungslampen sein, die durch einen heruntertransformierten Strom aus dem 110-Volt-Netz gespeist werden, und es können Mittel in dem Stromkreis vorgesehen sein, um die Spannung der Lampen je nach der gewünschten Stärke des auf die Gehäusewand 14 geworfenen Lichts zu ändern. Diese zusätzliche Beleuchtung sieht je nach Wunsch weißes oder farbiges Licht vor, und ihre Verwendung kann vorzugsweise dazu dienen, den Abfall der Intensität der Bildrandbeleuchtung unterhalb einer vorher bestimmten Grenze zu verhindern. Die Farbe der zusätzlichen Beleuchtung kann so gewählt werden, daß sie zu der von der Bildröhre erzeugten Hintergrundsbeleuchtung paßt oder, wie oben beschrieben, einen leichten Kontrast zu ihr bildet.
In Fig. 4 und 5 ist eine andere Form der erfindungsgemäßen Bildrandbeleuchtung gezeigt. Diese Form sieht nicht nur die Steuerung der Intensität der Bildrandbeleuchtung sondern in der gleichen Konstruktion auch den üblichen Schutz der Bildröhre 10 mit Sicherheitsglas vor. Zu diesem Zweck besteht die Vorderwand des Gehäuses 12 aus einem ebenen Teil 30 aus durchsichtigem Material mit einer zentralen Höhlung 32, deren Querschnitt etwas größer als der Querschnitt des vorderen Endes der Bildröhre 10 ist und auf diese paßt. Die Tiefe der Höhlung 32 muß so groß sein, daß sich ein wesentlicher Teil des durchsichtigen Streifens 22 der Bildröhre 10 innerhalb: der Höhlung befindet.
Dementsprechend wird das Licht von der Rückseite des Schirms 18 in den Teil 30 übertragen und bewirkt seine randweise Beleuchtung. Der Teil 36 der Scheibe 30 gegenüber dem Bildschirm 18 ist durchsichtig und stellt ein Schutzfenster dar, durch das das Bild der Bildröhre betrachtet werden kann, während der übrige Teil 38 der Vorderfläche der Scheibe 30 mattiert ist und eine an den Bildschirm angrenzende und ihn umgebende Maske zur Zerstreuung des Lichts bildet. Um im wesentlichen sämtliches aus der Bildröhre auf Teil 30 treffendes Licht auf die mattierte Fläche 38 zu lenken, können die Rückseite und äußeren Ränder des Teiles 30 mit Lichtreflexionsflächen 40, z. B. durch Versilberung, versehen sein. Zusätzlich kann die Reflexionsfläche 40 mit einem undurchsichtigen Überzug versehen werden, um den Teil 30 von etwaigem, innerhalb des Fernsehgehäuses entstehendem Streulicht abzuschirmen.
Teil 30 kann aus laminiertem Glas oder geformtem Kunststoff bestehen und gewünschtenfalls neutralgrau gefärbt sein.
Bei eingeschaltetem Gerät treten die von der Rückseite des phosphoTÜberzogenen Bildschirms 18 ausgehenden Lichtstrahlen durch die Wände der Höhlung 32 in den durchsichtigen Teil 30 ein und werden durch spiegelnde Flächen 40 auf die Lichtzerstreuungsfläche 38 gelenkt. Diese Lichtstrahlen beleuchten die Fläche 38 und bilden um den Bildschirm 18 einen weichen Hintergrund der Bildrandbeleuchtung, die ihre Intensität je nach der durchschnittlichen Bildhelligkeit ändert.
Aus der obigen Beschreibung der Erfindung geht hervor, daß die erfindungsgemäße Bildrandbeleuchtung von außergewöhnlich einfacher, zuverlässiger und billiger Konstruktion ist, jedoch ohne zusätzliche äußere Beleuchtungsquelle außer der Bildröhre selbst eine wirksame Randbeleuchtung liefert. Außerdem ändert sich die Intensität der entstehenden Bildrandbeleuchtung automatisch proportional mit der durchschnittlichen Bildhelle, ohne daß irgendwelche elektrischen Regelteile oder -ströme notwendig wären. Die Flächengröße der Bildrandbeleuchtung kann je nach Wunsch leicht gewählt werden und läßt sich leicht in die Form des Gehäuses einpassen. Die erfindungsgemäße Bildrandbeleuchtung hat den weiteren Vorteil, daß ihre Intensität durch entsprechende Konstruktion derart gesteuert werden kann, daß sie am Rand des Bildschirms der Bildröhre am hellsten ist und von dort radial nach außen allmählich abnimmt, wodurch ein allmählicher Übergang von dem verhältnismäßig hellen Schirm zu seiner dunkleren Umgebung erhalten wird.
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch eine abgeänderte Form der Konstruktion der Fig. 1 und 2, wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern und ähnliche Teile durch gleiche, mit Strich versehene Bezugsziffern gekennzeichnet sind. In dieser Abänderung hat die Vorderwand 14' eine gekrümmte Form, die insbesondere konkav gegenüber der Vorderseite der Wand ist, wobei die Krümmung sich von der Bildröhre 10 bis zu den vier Kanten des Fensters 23 erstreckt. Diese gekrümmte Form kann für die äußere Aufmachung des Gehäuses erwünscht sein und kann außerdem einen etwas schnelleren Abfall der Intensität der Bildrandbeleuchtung von der Bildröhre gegen die Außenkanten der Wand 14' bewirken.
Fig. 7 zeigt einen Querschnitt durch eine abgeänderte Form der Konstruktion der Fig. 4 und 5, in der der Teil 30' eine ebene Vorderfläche, jedoch eine gekrümmte Rückfläche hat, die gegenüber der Vorderseite des Teils 30' konkav ist. In dieser Abänderung ist die gekrümmte Rückfläche des Teils 30' mattiert und vorzugsweise mit einer Schicht 42 aus einem Material mit guten Lichtreflexionseigenschaften, wie z. B. Titaniumdioxyd oder einem anderen bekannten weißen Pigment, bedeckt. Die Vorderfläche des Teils 30' kann vollkommen durchsichtig, oder wie in der Konstruktion der Fig. 5, teilweise mattiert sein.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Fernsehempfänger-Bildrandbeleuchtung, deren Intensität sich selbsttätig und abhängig von der durchschnittlichen Bildhelligkeit ändert, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Bildröhre (16) mit einem an sich bekannten Bild- ao schirm (18), dessen vordere und hintere Seite sichtbar ist, und eine Wand (14), welche mindestens eine mit einer Öffnung versehene Fläche hat, die den Bildschirm so umgibt, daß dieser nach vorn über diese Fläche hinausragt, umfaßt und daß die Fläche lichtreflektierend ist, um das von der Rückseite des Bildschirms auf diese Fläche fallende Licht als Bildrandbeleuchtung für den Bildschirm nach vorn zu einem Betrachter zu lenken.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung einen dem Bildröhrenquerschnitt (10) genau entsprechenden Querschnitt besitzt.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (14) als Scheibe mit einer die Bildröhre derart aufnehmenden Öffnung ausgebildet ist, daß der vorzugsweise hinter einer Schutz wandung (23) aus Glas oder Kunststoff angeordnete Bildschirm sich vor der Vorderfläche der Scheibe befindet (Fig. 2).
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe im allgemeinen eben oder — vorzugsweise mit Bezug auf die Vorderseite konkav (Fig. 6) — gekrümmt gestaltet ist.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzwandung (23) oben leicht schräg nach vorn geneigt angeordnet und/oder kontrasterhöhend getönt ist.
6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch ein oder mehrere hinter der Schutzwandung (23) maskiert (27) angeordnete zusätzliche Lichtquellen (25), vorzugsweise in Randnähe der Schutzwandung angeordnete Lichtquellen.
7. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (14) als Scheibe mit einer die Bildröhre derart aufnehmenden, Aussparung (32) ausgebildet ist, daß sich der Bildschirm hinter der Vorderfläche der Scheibe, im wesentlichen jedoch vor der lichtreflektierenden Hinterfläche (40 bzw. 42) der Scheibe befindet (Fig. 5 bzw. 7).
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterfläche der Scheibe im allgemeinen eben (Fig. 5) oder -— vorzugsweise mit Bezug auf die Vorderseite konkav (Fig. 7) — gekrümmt gestaltet ist.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Randflächen (40) der Scheibe gleichfalls lichtreflektierend ausgebildet sind (Fig. 5).
10. Anordnung nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch eine aus durchsichtigem Material hergestellte Scheibe, die, mit Ausnahme des durchsichtigen Gebietes (36) gegenüber dem Bildschirm, eine mattierte Vorderfläche (38) und eine lichtreflektierende Hinterfläche (40) aufweist (Fig. 5).
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Journal of the SMPTE«, 1951, H. 3, S. 225 bis 230;
»Funkschau«, 1934, S. 87.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 696/% 9>.57
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117158B (de) 1954-11-17 1961-11-16 Philips Patentverwaltung Fernsehempfaenger mit einem die Bildflaeche umrandenden Hellstreifen
DE1263817B (de) * 1964-05-23 1968-03-21 Grundig Max Leuchtumrandung fuer Fernsehbildroehren
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Non-Patent Citations (1)

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None *

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