DE10154607A1 - Kraftfahrzeugkarosserie mit wenigstens einem Querträger, insbesondere Dachquerträger - Google Patents
Kraftfahrzeugkarosserie mit wenigstens einem Querträger, insbesondere DachquerträgerInfo
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- DE10154607A1 DE10154607A1 DE2001154607 DE10154607A DE10154607A1 DE 10154607 A1 DE10154607 A1 DE 10154607A1 DE 2001154607 DE2001154607 DE 2001154607 DE 10154607 A DE10154607 A DE 10154607A DE 10154607 A1 DE10154607 A1 DE 10154607A1
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- B62D25/06—Fixed roofs
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Abstract
Die seitlichen Dachlängsholme (1) einer Personenkraftwagenkarosserie sind über mindestens einen Dachquerträger (2) miteinander verbunden. Dabei steht an den Endabschnitten des Dachquerträgers (2) jeweils ein einstückig an diesem vorgesehenes Eckteil (2'') etwa rechtwinklig nach unten ab.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftfahrzeugkarosserie mit wenigstens einem Querträger der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten und aus der DE 196 38 156 A1 (Fig. 1) hervorgehenden Art.
- Der in dieser Druckschrift offenbarte Dachquerträger hat ein U-förmiges, zur Dachaußenhaut hin offenes Querschnittsprofil und an seinen beiden Endabschnitten jeweils einen Schrägabschnitt, an den sich ein etwa parallel zur Dachaußenhaut erstreckender Verbindungsflansch anschließt. Über diesen ist der Dachquerträger zusammen mit der Dachaußenhaut mit einem von einem Seitenwandelement zum Fahrzeuginnenraum hin abstehenden Verbindungsflansch verschweißt. Der am Dachquerträger vorgesehene Schrägabschnitt hat jedoch den Nachteil, dass bei einem Seitencrash durch die hierbei in das Seitenwandelement eingeleitete Krafteinwirkung dieses über den Schrägabschnitt zum Fahrzeuginnenraum hin verlagert wird, wodurch der Unfallschaden noch erhöht werden kann.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Querträger der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art derart auszubilden, dass bei einem Seitencrash die mit dem Querträger verbundenen Karosserielängsteile nicht noch weiter zum Fahrzeuginnenraum hin verlagert werden können.
- Zur Lösung der Aufgabe sind die im Patentanspruch 1 dargelegten Merkmale vorgesehen.
- Durch die an den Endabschnitten des Querträgers erfindungsgemäß ausgebildeten, nach oben oder unten rechtwinklig abstehenden Eckteile ist gewährleistet, dass an diesen bei einem Fahrzeugcrash das hierbei zum Fahrzeuginnenraum hin verlagerte Seitenwandelement zum Anliegen kommt und dieses somit bei einer nicht zu hohen Krafteinwirkung nicht weiter in den Fahrzeuginnenraum verlagert wird. Die erfindungsgemäße Ausbildung des Eckteils am Querträger hat den weiteren Vorteil, dass nach Abstützung des Seitenwandelements am Eckteil hierauf der im Bereich des Querträgers liegende Abschnitt des Seitenwandelements, beispielsweise der Dachlängsholm, zusammengedrückt und dabei Aufprallenergie abgebaut wird. Dabei ist das Eckteil ohne nennenswerten Mehraufwand, also sehr kostengünstig, am Querträger vorzusehen.
- Bei einem Dachquerträger steht das an diesem vorgesehene Eckteil rechtwinklig nach unten ab, so dass sich an diesem bei einem Seitencrash der obenliegende Dachlängsholm des Seitenwandelements abstützen kann. Ein Dachquerträger hat aus Festigkeitsgründen ein im Mittelbereich seiner Höhenerstreckung liegendes und dabei über seine Längserstreckung verlaufendes Verstärkungsteil, das seitlich über den Dachquerträger hinausragt und dabei einen Verbindungsflansch bildet. Dabei steht das Eckteil vom Verstärkungsteil und Verbindungsflansch etwa rechtwinklig nach unten ab (Merkmale der Patentansprüche 2 und 3).
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 einen Dachquerträger mit erfindungsgemäßen Eckteil und einen Dachlängsholm,
- Fig. 2 eine perspektivische Darstellung von Dachquerträger und Dachlängsholm.
- Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Dachbereich einer Personenkraftwagenkarosserie weist einen obenliegenden, sich an einem Seitenwandelement befindenden Dachlängsholm 1 und einen Dachquerträger 2 auf, der sich zwischen zwei gegenüberliegenden Dachlängsholmen der Seitenwandelemente erstreckt und mit diesen durch Punktschweißen verbunden ist. Hierfür weist der Dachlängsholm 1 einen nach innen abstehenden Verbindungsflansch 1' auf. Ferner hat der Dachquerträger 2 ein im Mittelbereich seiner Höhenerstreckung liegendes sowie über seine Längserstreckung verlaufendes Verstärkungsteil 3, das - wie in Fig. 1 ersichtlich - über den Dachquerträger 2 seitlich hinausragt und mit Längsteilen von diesem den Verbindungsflansch 2' bildet. Über diesen und den Verbindungsflansch 1' sind der Dachlängsholm 1 und der Dachquerträger 2 miteinander verschweißt.
- Wie in Fig. 1 ferner ersichtlich, ist am Dachquerträger 2 ein etwa rechtwinklig vom Verstärkungsteil 3 und Verbindungsflansch 2' nach unten abstehendes Eckteil 2" einstückig ausgebildet. Durch das Eckteil 2" ist gewährleistet, dass bei einem Seitencrash sich der Dachlängsholm 1 an der Stirnseite des einstückig am Dachquerträger 2 ausgebildeten Eckteils 2" abstützen kann.
Claims (3)
1. Kraftfahrzeugkarosserie mit wenigstens einem Querträger, insbesondere
Dachquerträger, der sich zwischen zwei gegenüberliegenden Längsholmen
erstreckt und mit diesen über jeweils einen seitlich abstehenden
Verbindungsflansch verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass am
Querträger (Dachquerträger 2) ein etwa rechtwinklig vom
Verbindungsflansch (2') abstehendes Eckteil (2") ausgebildet ist.
2. Kraftfahrzeugkarosserie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Eckteil (2") vom Querträger (Dachquerträger 2) nach unten absteht.
3. Kraftfahrzeugkarosserie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Querträger (Dachquerträger 2) ein im Mittelbereich seiner
Höhenerstreckung liegendes und dabei über seine Längserstreckung
verlaufendes Verstärkungsteil (3) aufweist, das unter Bildung des
Verbindungsflansches (2') seitlich über den Querträger hinausragt, wobei
das Eckteil (2") vom Verstärkungsteil nach unten absteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001154607 DE10154607A1 (de) | 2001-11-07 | 2001-11-07 | Kraftfahrzeugkarosserie mit wenigstens einem Querträger, insbesondere Dachquerträger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001154607 DE10154607A1 (de) | 2001-11-07 | 2001-11-07 | Kraftfahrzeugkarosserie mit wenigstens einem Querträger, insbesondere Dachquerträger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10154607A1 true DE10154607A1 (de) | 2003-06-12 |
Family
ID=7704861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001154607 Ceased DE10154607A1 (de) | 2001-11-07 | 2001-11-07 | Kraftfahrzeugkarosserie mit wenigstens einem Querträger, insbesondere Dachquerträger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10154607A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2932764A1 (fr) * | 2008-06-19 | 2009-12-25 | Peugeot Citroen Automobiles Sa | Traverse arriere de pavillon de vehicule |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19723301A1 (de) * | 1997-06-04 | 1998-12-10 | Opel Adam Ag | Karosseriestruktur im Übergang zwischen der Seitenwand und dem Dach eines Kraftfahrzeuges |
| DE19915546A1 (de) * | 1999-04-07 | 2000-10-12 | Volkswagen Ag | Dachkonstruktion für ein mit einer Dachreling bestücktes Fahrzeugdach |
-
2001
- 2001-11-07 DE DE2001154607 patent/DE10154607A1/de not_active Ceased
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|---|---|---|---|---|
| DE19723301A1 (de) * | 1997-06-04 | 1998-12-10 | Opel Adam Ag | Karosseriestruktur im Übergang zwischen der Seitenwand und dem Dach eines Kraftfahrzeuges |
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