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DE10153827B4 - Heckscheibe in einem hinteren Dachabschnitt eines öffnungsfähigen Fahrzeugdaches - Google Patents

Heckscheibe in einem hinteren Dachabschnitt eines öffnungsfähigen Fahrzeugdaches Download PDF

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DE10153827B4
DE10153827B4 DE2001153827 DE10153827A DE10153827B4 DE 10153827 B4 DE10153827 B4 DE 10153827B4 DE 2001153827 DE2001153827 DE 2001153827 DE 10153827 A DE10153827 A DE 10153827A DE 10153827 B4 DE10153827 B4 DE 10153827B4
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kinematics
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Tobias Dipl.-Ing. Wagner (FH)
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Magna Car Top Systems GmbH
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CTS Fahrzeug Dachsysteme GmbH
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    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
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    • B60J1/1807Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle rear movable for vehicles with convertible top
    • B60J1/1815Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle rear movable for vehicles with convertible top non-adjustably mounted in and moving with the soft-top cover

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Abstract

Heckscheibe in einem hinteren Dachabschnitt eines öffnungsfähigen Fahrzeugdaches, mit einem die Heckscheibe (4) einfassenden Heckscheibenrahmen (5), über den die Heckscheibe (4) in den hinteren Dachabschnitt (hinteres Dachteil 3) zu integrieren ist, wobei an dem Heckscheibenrahmen (5) ein Befestigungslenker (7) für eine die Heckscheibe (4) in Schließposition des Fahrzeugdaches (1) in ihrer Stellung im hinteren Dachabschnitt (hinteres Dachteil 3) haltende Kinematik angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Heckscheibenrahmen (5) als metallisches Druckgussformteil ausgeführt und der Befestigungslenker (7) an den Heckscheibenrahmen (5) angegossen ist, wobei der Heckscheibenrahmen (5) einen Grundrahmen (11) und einen gegenüber dem Grundrahmen (11) abgesetzten Dichtungsträger (12, 13) aufweist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Heckscheibe in einem hinteren Dachabschnitt eines öffnungsfähigen Fahrzeugdaches nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Aus der Druckschrift DE 196 28 107 C1 ist ein Kraftfahrzeug mit einem Softtop bekannt, das in einem hinteren Dachabschnitt eine Heckscheibe aufweist, welche mit Hilfe von Kunststoffprofilen und Dichtrahmen in den Verdeck-Bezugstoff des Softtops integriert ist. Hierfür ist der Scheibenrand der Heckscheibe mit einem ersten Kunststoffprofil verklebt, welches bündig an ein zweites, mit dem Verdeck-Bezugstoff verklebtes Kunststoffprofil anstößt, wobei ein übergreifender und beide Kunststoffprofile verbindender Dichtrahmen im Außenkonturbereich der Heckscheibe vorgesehen ist. Der Dichtrahmen ist in Profilnuten der Kunststoffprofile eingeknöpft und kann zum Entfernen der Heckscheibe aus dem hinteren Dachabschnitt auch wieder gelöst werden.
  • Das in der DE 196 28 107 C1 offenbarte Softtop ermöglicht zwar eine verhältnismäßig einfache Montage und Demontage der Heckscheibe. Die Verbindung zwischen Heckscheibe und Verdeck-Bezugstoff unter Zuhilfenahme der Kunststoffprofile und des übergreifenden, ebenfalls aus einem Kunststoffmaterial hergestellten Dichtrahmens eignet sich jedoch bevorzugt für Heckscheiben mit geringem Eigengewicht, beispielsweise für Heckscheiben aus einem transparenten Kunststoffmaterial. Bei Heckscheiben aus Glas besteht dagegen die Gefahr, dass unter dem Einfluss des Eigengewichts der Scheibe Verformungen in der Ver bindung zum Verdeck-Bezugstoff auftreten.
  • Aus der Druckschrift DE 199 40 796 C2 ist eine Cabrio-Verdeckanordnung bekannt, welche ein hinteres Dachteil mit einer darin integrierten Heckscheibe umfasst. Die Heckscheibe ist in Schließstellung des Daches von einem umlaufenden Rand einer Öffnung im hinteren Dachteil umgeben, aus dem die Heckscheibe zur Ablage des Fahrzeugdaches herausgelöst werden kann. Die Heckscheibe ist von einem Rahmen eingefasst, welcher als ein an die Heckscheibe angeformtes Formteil aus Kunststoff ausgeführt ist. An dem Kunststoffrahmen sind Anschlagteile gehalten, an denen die Heckscheibenkinematik zum Verschwenken der Heckscheibe angreift.
  • Die Ausführung des Rahmens als Kunststoffformteil erlaubt nur die Aufnahme geringerer Kräfte. Da jedoch bei der Überführungsbewegung des Daches zwischen Schließ- und Ablageposition im Verbindungsbereich zwischen Rahmen und Anschlagteilen lokale, erhöhte Kraftspitzen auftreten können, besteht die Gefahr einer Materialschädigung in dem Heckscheibenrahmen.
  • Ein weiteres Problem liegt in der Verbindung zwischen dem Heckscheibenrahmen und den Anschlagteilen, welche hohen Belastungen standhalten muss.
  • Schließlich ist ein Problem darin zu sehen, dass die aus dem hinteren Dachabschnitt herauslösbare Heckscheibe in Schließposition des Daches wasserdicht mit dem die Heckscheibe einschließenden, umlaufenden Rand des hinteren Dachteiles verbunden sein muss. Hierfür müssen Dichtungselemente am dachseitigen, umlaufenden Rand angeordnet sein. Die Dichtungselemente müssen bei der Montage des Fahrzeugdaches separat eingesetzt werden.
  • Bei der nicht vorveröffentlichten Druckschrift DE 100 29 472 A1 ist die Heckscheibe in einem öffnungsfähigen Fahrzeugdach in einem U-förmigen Rahmen aufgenommen, welcher parallele Seitenschenkel und eine die Seitenschenkel verbindende, querverlaufende Basisstrebe aufweist, wobei die Seitenschenkel und die Basisstrebe als einteilige Baueinheit aus Aluminium-Druckguss gefertigt sind. Im Bereich der Seitenschenkel des U-förmigen Rahmens ist über Verbindungsflansche die Anlenkung an die Verdeckkinematik realisiert.
  • Die Heckscheibe ist aber beim Gegenstand der DE 100 29 472 A1 nicht aus dem U-förmigen Rahmen zu lösen. Vielmehr verbleibt die Heckscheibe während des gesamten Ablagevorganges fest im Rahmen aufgenommen. Da eine Relativbewegung zwischen Heckscheibe und hinterem Dachteil nicht stattfindet, sind auch keine Dichtungselemente erforderlich, über die die Heckscheibe gegenüber dem hinteren Dachteil wasserdicht zu verbinden wäre.
  • Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Heckscheibe in der Weise in ein öffnungsfähiges Fahrzeugdach zu integrieren, dass eine sichere Aufnahme der Scheibe auch bei einem höheren Eigengewicht gewährleistet ist. Die Heckscheibe soll zweckmäßig mit Hilfe einer Scheibenkinematik zwischen einer in einem hinteren Dachabschnitt integrierten Stellung und einer aus dem Dachabschnitt herausgenommenen Stellung zu verstellen sein.
  • Dieses Problem wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.
  • Der die Heckscheibe einfassende Heckscheibenrahmen ist als metallisches Druckgussformteil ausgeführt, der sich durch ein geringes Eigengewicht bei zugleich hoher Stabilität auszeichnet und der in der Lage ist, hohe Stell- und Gewichtskräfte aufzu nehmen und daher auch für Glasscheiben geeignet ist. An den Heckscheibenrahmen ist ein Befestigungslenker angegossen, an welchem eine Kinematik angreift, über die die Heckscheibe in Schließposition des Fahrzeugdaches in ihrer Stellung im hinteren Dachabschnitt gehalten ist. Heckscheibenrahmen und Befestigungslenker bilden ein gemeinsames Druckgussformteil aus einem Leichtbauwerkstoff, beispielsweise Aluminium oder Magnesium.
  • Der Heckscheibenrahmen zeichnet sich durch ein geringes Gewicht bei zugleich hoher Festigkeit aus. Der Rahmen ist einteilig ausgebildet und dadurch konstruktiv einfach aufgebaut, wodurch insbesondere Spalte und Ritzen, über die Feuchtigkeit ins Fahrzeuginnere eindringen könnte, weitgehend vermieden werden. Der Rahmen kann sich bis in den von außen sichtbaren Bereich außerhalb der umlaufenden Scheibenkante erstrecken und dadurch zusätzlich zu seiner Haltefunktion zur Aufnahme der Heckscheibe auch eine Verkleidungsfunktion übernehmen. Die Ausführung als Druckgussformteil ist auch kostengünstig herzustellen.
  • Da auch der Befestigungslenker Bestandteil des Druckgussformteiles ist, entfallen zusätzliche Verbindungselemente zur Anbindung des Befestigungsteiles am Heckscheibenrahmen. Zugleich ist die Gusskonstruktion in der Lage, über den Befestigungslenker hohe Kräfte aufzunehmen. Die geometrische Gestaltung des Befestigungslenkers kann im Prinzip beliebig gewählt werden und an die konkreten, konstruktiven Randbedingungen angepasst werden.
  • Zweckmäßig sind an den Seitenbereichen des Heckscheibenrahmens insgesamt zwei Befestigungslenker angegossen, über die eine symmetrische Halterung des Scheibenrahmens einschließlich Heckscheibe möglich ist.
  • In einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Kinematik, welche an dem Befestigungslenker angreift, eine Relativbewegung zwischen der Heckscheibe und dem hinteren Dachabschnitt ermöglicht, in welchem die Heckscheibe in der Schließposition des Fahrzeugdaches aufgenommen ist. Die Relativbewegung zwischen Heckscheibe und hinterem Dachabschnitt ermöglicht insbesondere ein kompaktes Ablagemaß des Dachteiles in geöffneter Stellung des Fahrzeugdaches, in welcher das Dach in einem heckseitigen Ablageraum verstaut ist. Die Heckscheibe kann hierbei insbesondere aus seitlichen C-Säulen, die Bestandteile des hinteren Dachabschnittes sind, gelöst werden und unabhängig von diesen in Ablageposition des Daches verstaut werden, wodurch insbesondere der zwischenliegende Raum zwischen den C-Säulen zumindest teilweise als zusätzlicher Kofferraum genutzt werden kann. Die Kinematik verbindet den Heckscheibenrahmen vorteilhaft mit den seitlichen C-Säulen. In einer alternativen Ausführung kann es aber auch zweckmäßig sein, die Kinematik un abhängig vom hinteren Dachabschnitt auszuführen und die Heckscheibe über die Kinematik unmittelbar mit der Fahrzeugkarosserie zu verbinden; diese Ausführung bietet den Vorteil, dass die Heckscheibenbewegung bei der Überführung des Fahrzeugdaches zwischen Schließ- und Ablageposition unabhängig von der Bewegung des hinteren Dachabschnittes ausgeführt werden kann.
  • Vorteilhaft ermöglicht die Kinematik eine Rotation der Heckscheibe relativ zum hinteren Dachabschnitt. Der bzw. die Befestigungslenker befinden sich zweckmäßig in einem in Fahrzeuglängsrichtung gesehen vorderen Bereich am Heckscheibenrahmen, so dass bei einer Rotation um eine Achse des Befestigungslenkers zweckmäßig eine Drehbewegung um eine außerhalb der Mittellinie der Heckscheibe liegende Schwenkachse einzustellen ist.
  • Die Heckscheibe ist zweckmäßig in ein Hardtop-Fahrzeugdach mit mindestens zwei, gegebenenfalls auch drei starren Dachteilen integriert. Alternativ kommt aber auch eine Ausführung in einem Softtop in Frage.
  • Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines zweiteiligen Hardtop-Fahrzeugdaches in Schließposition, wobei das hintere Dachteil eine Heckscheibe in einem Heckscheibenrahmen zwischen seitlichen C-Säulen umfasst, wobei der Heckscheibenrahmen als Druckgussformteil ausgeführt ist und seitliche, angegossene Befestigungslenker aufweist,
  • 2 die Heckscheibe mit dem Heckscheibenrahmen und den seitlichen Befestigungslenkern in einer vergrößerten, perspektivischen Darstellung,
  • 3 eine Ansicht gemäß Schnittlinie III-III aus 2,
  • 4 eine Ansicht gemäß Schnittlinie IV-IV aus 2,
  • 5 eine Ansicht gemäß Schnittlinie V-V aus 2,
  • 6 eine Ansicht gemäß Schnittlinie VI-VI aus 2,
  • 7 in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt aus dem Heckscheibenrahmen mit der Anbindung an eine seitliche C-Säule über den Befestigungslenker und eine Kinematik.
  • In den folgenden Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Bei dem in 1 dargestellten Fahrzeugdach 1 handelt es sich um ein zweiteiliges Hardtop mit einem vorderen Dachteil 2 sowie einem hinteren Dachteil 3. In der gezeigten Schließposition ist das vordere Dachteil 2 an einem Windschutzscheibenrahmen festgelegt. Das Fahrzeugdach ist zwischen der gezeigten Schließstellung und einer Ablagestellung zu verstellen, in welcher das Fahrzeugdach 1 in einem heckseitigen Stauraum abgelegt ist.
  • Der hintere Dachabschnitt, gebildet durch das hintere Dachteil 3, umfasst eine Heckscheibe 4, welche ringsum von einem Heckscheibenrahmen 5 eingefasst ist. Die Heckscheibe 4 einschließlich Heckscheibenrahmen 5 liegt zwischen seitlichen C-Säulen 6, welche Bestandteil des hinteren Dachteiles 3 sind. Im seitlichen Bereich des Heckscheibenrahmens 5 befindet sich ein Befestigungslenker 7, über die die Heckscheibe 4 einschließlich Heckscheibenrahmen 5 in ihrer Position innerhalb des hinteren Dachteiles 3 gehalten ist. Am Befestigungslenker 7 greift eine Scheibenkinematik an, welche zweckmäßig an den C-Säulen 6 abgestützt ist und vorteilhaft eine Relativbewegung der Heckscheibe 4 gegenüber den C-Säulen 6 ermöglicht. Die Scheibenkinematik ist in 3 sowie 7 dargestellt. Befestigungslenker und Scheibenkinematik sind jeweils an jeder Seite des Heckscheibenrahmens angeordnet.
  • Der Heckscheibenrahmen 5 sowie die Befestigungslenker 7 sind als einteiliges und einstückiges Druckgussformteil ausgeführt und bestehen aus einem Leichtbauwerkstoff, beispielsweise aus Aluminium oder Magnesium. Die Befestigungslenker 7 sind an den Heckscheibenrahmen 5 angegossen bzw, bilden mit diesem ein gemeinsames Druckgussformteil.
  • Wie der freigeschnittenen Darstellung von Heckscheibe 4 und Heckscheibenrahmen 5 gemäß 2 zu entnehmen, befinden sich die Befestigungslenker 7 im seitlichen Bereich des Heckscheibenrahmens 5, und zwar im vorderen Abschnitt jeder Seite, auf dem dem vorderen Dachteil zugewandten Abschnitt des Heckscheibenrahmens. Jeder Befestigungslenker 7 weist zwei Stege 8 und 9 auf, an denen ein in Längsrichtung verlaufendes Verbindungsteil 10 gehalten ist. Die Stege 8 und 9 sind am Heckscheibenrahmen 5 angegossen, das Verbindungsteil 10 ist an den Stegen 8 und 9 angegossen. Am Verbindungsteil 10 sind Achslöcher vorgesehen, über die die Scheibenkinematik schwenkbar am Befestigungslenker 7 anzukoppeln ist.
  • Der Heckscheibenrahmen 5 besteht aus einem umlaufenden Grundrahmen 11, welcher eine Auflage für die Heckscheibe 4 bildet, sowie aus im oberen und unteren Bereich in Querrichtung und teilweise auch über die Ecken umgreifend in Längsrichtung verlaufende Dichtungsträger 12 und 13, welche gegenüber dem Grundrahmen 11 geringfügig nach unten abgesetzt sind und eine Aufla gefläche für Dichtungselemente bilden. Die Dichtungsträger 12 und 13 und der Grundrahmen 11 bilden zusammen mit den Befestigungslenkern 7 ein gemeinsames Druckgussformteil. Die Befestigungslenker 7 sind insbesondere an die seitlichen Abschnitte des oberen Dichtungsträgers 12 angegossen.
  • Wie der Schnittdarstellung nach 3 zu entnehmen, liegt die Heckscheibe 4 auf einem Dichtstreifen 15 auf dem Grundrahmen 11 auf und ist über ein Dichtungselement 16 gegenüber einer äußeren Dachhaut 17, die Bestandteil des hinteren Dachteiles ist, abgedichtet. Das Dichtungselement 16 liegt auf dem nach unten abgesetzten, seitlich überstehenden Dichtungsträger 12 des Heckscheibenrahmens 5 auf bzw. ist mit dem Dichtungsträger 12 verbunden.
  • Der Befestigungslenker 7 erstreckt sich auf der Unterseite des Heckscheibenrahmens 5 und kragt seitlich über die äußere Umrandung des Heckscheibenrahmens 5 aus. Schwenkbar mit dem Verbindungsteil 10 des Befestigungslenkers 7 ist eine Kinematik 14 verbunden, über die der Heckscheibenrahmen 5 und die Heckscheibe 4 verstellbar mit den seitlichen C-Säulen angekoppelt sind.
  • Wie 4 zu entnehmen, ist auch in demjenigen Bereich des Heckscheibenrahmens, welcher keinen nach unten abgesetzten Dichtungsträger 12 oder 13 aufweist, ein Dichtungselement 18 zwischen Heckscheibe 4 und angrenzender Dachhaut 17 vorgesehen, wobei das Dichtungselement 18 an einem mit der Dachhaut 17 verbundenen Halteblech 19 gehalten ist. Das Dichtungselement 18 weist zwei Dichtabschnitte auf, von denen ein erster Dichtabschnitt im Spalt zwischen Heckscheibe 4 und Dachhaut 17 angeordnet ist und der zweite Dichtabschnitt die Unterseite des Grundrahmens 11 des Heckscheibenrahmens 5 beaufschlagt. Zwischen beiden Dichtabschnitten ist eine Wasserablaufrinne gebildet.
  • Wie der Schnittdarstellung nach 5 zu entnehmen, erstreckt sich das Dichtungselement 16, welches in 3 im Seitenbereich des Heckscheibenrahmens liegt, auch entlang der oberen Seite des Heckscheibenrahmens zur Abdichtung der Heckscheibe 4 gegenüber der umgrenzenden Dachhaut 17. Auf der gegenüberliegenden, unten liegenden Seite des Heckscheibenrahmens 5 ist auf dem Dichtungsträger 13, welcher Teil des Heckscheibenrahmens ist, ein weiteres Dichtungselement 20 gehalten, welches ebenfalls der Abdichtung zwischen Heckscheibe 4 und umgrenzender Dachhaut 17 dient.
  • Sämtliche der Heckscheibe 4 zugeordnete Dichtungselemente weisen zwei Dichtabschnitte auf, zwischen denen eine Wasserablaufrinne gebildet ist.
  • In 7 ist der Befestigungslenker 7 in einer geringfügig modifizierten Ausführung dargestellt. Der an den Heckscheibenrahmen 5 angegossene Befestigungslenker 7 ist im Unterschied zum vorhergehenden Ausführungsbeispiel als ein durchgehendes Bauteil ohne Ausnehmungen ausgeführt. Dargestellt ist in 7 auch die Kinematik 14, über die der Befestigungslenker 7 schwenkbar mit der C-Säule 21 verbunden ist.

Claims (8)

  1. Heckscheibe in einem hinteren Dachabschnitt eines öffnungsfähigen Fahrzeugdaches, mit einem die Heckscheibe (4) einfassenden Heckscheibenrahmen (5), über den die Heckscheibe (4) in den hinteren Dachabschnitt (hinteres Dachteil 3) zu integrieren ist, wobei an dem Heckscheibenrahmen (5) ein Befestigungslenker (7) für eine die Heckscheibe (4) in Schließposition des Fahrzeugdaches (1) in ihrer Stellung im hinteren Dachabschnitt (hinteres Dachteil 3) haltende Kinematik angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Heckscheibenrahmen (5) als metallisches Druckgussformteil ausgeführt und der Befestigungslenker (7) an den Heckscheibenrahmen (5) angegossen ist, wobei der Heckscheibenrahmen (5) einen Grundrahmen (11) und einen gegenüber dem Grundrahmen (11) abgesetzten Dichtungsträger (12, 13) aufweist.
  2. Heckscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Befestigungslenker (7) seitlich am Heckscheibenrahmen (5) angegossen sind.
  3. Heckscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Heckscheibenrahmen (5) und der Befestigungslenker (7) als Aluminium-Druckgussteil ausgeführt sind.
  4. Heckscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Heckscheibenrahmen (5) und der Befestigungslenker (7) als Magnesium-Druckgussteil ausgeführt sind.
  5. Heckscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kinematik (14) eine Relativbewegung zwischen Heckscheibe (4) und hinterem Dachabschnitt (hinteres Dachteil 3) ermöglicht.
  6. Heckscheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kinematik (14) eine Rotation der Heckscheibe (4) relativ zum hinteren Dachabschnitt (hinteres Dachteil 3) ermöglicht.
  7. Heckscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kinematik (14) den Heckscheibenrahmen (5) mit seitlichen C-Säulen (21) verbindet.
  8. Heckscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Heckscheibe (4) in ein Hardtop-Fahrzeugdach integriert ist.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19628107C1 (de) * 1996-07-12 1998-02-19 Daimler Benz Ag Lösbare Befestigung für eine Heckscheibe in einem Faltverdeck eines Personenkraftwagens
DE19940796C2 (de) * 1999-08-27 2001-06-28 Edscha Cabrio Verdecksys Gmbh Cabrio-Verdeckanordnung
DE10029472A1 (de) * 2000-06-15 2002-01-03 Karmann Gmbh W Cabriolet-Fahrzeug

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