-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Oberflächenwellenfilter, die zur Verwendung
in mobilen Kommunikationsvorrichtungen, beispielsweise Mobiltelephonen,
geeignet sind. Spezieller bezieht sich die Erfindung auf Verdrahtungsstrukturen
von längs
gekoppelten Oberflächenwellenfiltern
vom Resonatortyp.
-
Als
ein herkömmliches
Bandpaßfilter,
das in der HF-Stufe (HF = Hochfrequenz) einer mobilen Kommunikationsvorrichtung,
beispielsweise einem mobilen Telephon, verwendet wird, ist ein Oberflächenwellenfilter
verbreitet bekannt. Allgemein umfassen Fähigkeiten, die bei einem solchen
Bandpaßfilter erforderlich
sind, Charakteristika geringer Verluste, einer hohen Dämpfung,
einer Breitbandigkeit und dergleichen. Um folglich diese Charakteristika
bei dem Oberflächenwellenfilter
zu verbessern, wurden viele Erfindungen gemacht.
-
Um
beispielsweise eine hohe Dämpfung
bei einem längsgekoppelten
Oberflächenwellenfilter
vom Resonatortyp zu erhalten, wird verbreitet ein Verfahren verwendet,
bei dem ein Oberflächenwellenfilter aufgebaut
wird, indem eine Mehrzahl von längsgekoppelten
Oberflächenwellenelementen
vom Resonatortyp längs
verbunden wird (
japanische
ungeprüfte
Patentanmeldung, Veröffentlichungsnummer 5-335-881 ,
usw.). Da bei diesem Verfahren die Mehrzahl von Oberflächenwellenelementen
längs miteinander
verbunden wird, besteht ein Nachteil dahingehend, daß die Einfügungsdämpfung in
dem Durchlaßband
zunimmt. Andererseits kann eine hohe Dämpfung außerhalb des Durchlaßbands erhalten werden.
-
Wenn
jedoch ein Filter mit einer breiten Durchlaßbandbreite aufgebaut wird,
indem die längsgekoppelten
Oberflächenwellenelemente
vom Resonatortyp wie oben genannt längs verbunden werden, werden
sowohl Wellen in dem Durchlaßband
als auch das Spannungsstehwellenverhältnis (VSWR; VSWR = voltage
standing wave ratio) groß.
Als nächstes
wird die Ursache des Problems Bezug nehmend auf 6 erklärt.
-
6 ist
eine Draufsicht eines herkömmlichen
Oberflächenwellenfilters 100,
das durch eine Längs-Verbindung
von zwei längsgekoppelten
Oberflächenwellenelementen
vom Resonatortyp gebildet ist. In dieser Figur bezeichnet das Bezugszeichen 138 ein
piezoelektrisches Substrat aus LiTaO3 oder dergleichen.
Die Bezugszeichen 101 und 102 bezeichnen längsgekoppelte
Oberflächenwellenelemente
vom Resonatortyp, die auf dem piezoelektrischen Substrat 138 angeordnet
sind. Das Oberflächenwellenelement 101 weist
einen IDT (Interdigitalwandler) 103, zwei IDTs 104 und 105,
die auf jeder Seite des IDT 103 gebildet sind, und zwei
Reflektoren 106 und 107 auf, die auf jeder Seite
der Anordnung der IDTs 104, 103 und 105 gebildet
sind. Auf die gleiche Weise weist das Oberflächenwellenelement 102 IDTs 108, 109 und 110 mit
Reflektoren 111 und 112 auf. Die zwei Oberflächenwellenelemente 101 und 102 sind
längs miteinander
verbunden, um das Oberflächenwellenfilter 100 zu
bilden. Das Filter 100 ist über Bonddrähte 129 bis 136 mit
Bondanschlußflächen 123 bis 128 auf
einem Gehäuse 137 elektrisch verbunden.
Die Bondanschlußfläche 124 wird
als ein Eingangsanschluß verwendet,
die Bondanschlußfläche 127 wird
als ein Ausgangsanschluß verwendet, und
die Bondanschlußflächen 123, 125, 126 und 128 werden
als Masseanschlüsse
verwendet. Zusätzlich sind
auf dem piezoelektrischen Substrat 138 Elektrodenanschlußflächen 113 bis 120 gebildet,
die den Bondanschlußflächen 123–128,
die auf dem Gehäuse 137 gebildet
sind, zugeordnet sind. Die Elektrodenanschlußfläche 114 wird als ein
Eingangsanschluß verwendet,
die Elektrodenanschlußfläche 119 wird
als ein Ausgangsanschluß verwendet,
und die Elektrodenanschlußflächen 113, 115, 116, 117, 118 und 120 werden als
Masseanschlüsse
verwendet. Um die Oberflächenwellenelemente 101 und 102 längs (longitudinal)
zu verbinden, ist eine Elektrodenstruktur 121 zum Verbinden
der IDTs 104 und 109 und eine Elektrodenstruktur 122 zum
Verbinden der IDTs 105 und 110 auf dem piezoelektrischen
Substrat 138 gebildet.
-
Bei
dem Oberflächenwellenfilter 100,
das die obige Anordnung aufweist, sind Parallelkapazitäten zwischen
der Elektrodenanschlußfläche 116 als
einem Masseanschluß und
den Elektrodenstrukturen 121 und 122 bzw. zwischen
der Elektrodenanschlußfläche 117 als
einem Masseanschluß und
den Elektrodenstrukturen 121 und 122 gebildet.
Wenn die Parallelkapazitäten
zwischen den Masseanschlußflächen und
den Elektrodenstrukturen, durch die ein durchgelassenes Signal übertragen
wird, erzeugt werden, tendiert die Impedanz jedes Elements von der
Zwischenstufenverbindung aus betrachtet dahin, kapazitiv zu sein.
-
Primär tendiert
bei einem Oberflächenwellenfilter
mit einer breiten Durchlaßbandbreite
die Impedanz dahin, kapazitiv zu sein. Wie bei dem herkömmlichen
Filter in 6 gezeigt ist, tendiert bei
der Struktur, bei der die Parallelkapazitäten an der Zwischenstufenverbindung
der längs
verbundenen Oberflächenwellenelemente
erzeugt werden, die Impedanz dahin, kapazitiver zu sein. Folglich
werden sowohl die Welle in dem Durchlaßband als auch das VSWR größer, d.
h., die Filtercharakteristiken sind verschlechtert.
-
Die
DE 197 26 594 A1 beschreibt
ein Dualmode-Oberflächenwellenfilter
mit mehreren DMS-Spuren, wobei je Spur zwischen Reflektoren angeordnete
Eingangs- und Ausgangswandler mit Normalfingerstruktur vorgesehen
sind. Die Eingangs- und Ausgangs-Wandler der Spuren sind parallel
geschaltet, und zwischen den jeweiligen Eingangswandler und Ausgangswandler
sind Eingangsanschlußflächen bzw.
Ausgangsanschlußflächen gebildet.
-
Die
DE 697 00 938 T2 betrifft
akustische Oberflächenwellenfilter
und hier insbesondere mehrstufige Filter mit symmetrischen Anschlüssen.
-
Die
EP 0 605 884 A1 beschreibt
ein IIDT-Typ-Oberflächenwellenbauelement,
welches ein piezoelektrisches Substrat und zumindest drei IDTs umfasst,
die auf einer Oberfläche
des piezoelektrischen Substrats entlang einer Ausbreitungsrichtung
einer Oberflächenwelle
angeordnet sind. Parallel zu den erstgenannten drei IDTs sind weitere
drei IDTs angeordnet, wobei einzelne der parallelangeordneten IDTs
miteinander verbunden sind.
-
Die
DE 197 24 258 A1 beschreibt
ein Dualmode-Oberflächenwellenfilter
mit einer akustischen Eingangsspur mit in Serie geschalteten, durch
Koppelwandler getrennten und als Eingangswandler wirksamen Interdigitalwandlern
und mit einer akustischen Ausgangsspur mit parallelgeschalteten
Interdigitalwandlern als Koppel- bzw. Ausgangswandler.
-
Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Oberflächenwellenfilter
mit einer großen Durchlaßbandbreite
und verbesserten Filtercharakteristika zu schaffen.
-
Diese
Aufgabe wird durch ein Oberflächenwellenfilter
nach Anspruch 1 gelöst.
-
Die
vorliegende Erfindung schafft ein Oberflächenwellenfilter mit einer
breiten Durchlaßbandbreite,
bei dem die Tendenz reduziert sein kann, Parallelkapazitäten an den
Zwischenstufenverbindungen der längs
verbundenen Oberflächenwellenelemente
zu erzeugen, so daß die
Impedanz jedes Elements kaum kapazitiv wird.
-
Die
vorliegende Erfindung schafft ein Oberflächenwellenfilter mit folgenden
Merkmalen: einem piezoelektrischen Substrat, einer Mehrzahl von
längs gekoppelten
Oberflächenwellenelementen
vom Resonatortyp, die eine Mehrzahl von Interdigitalwandlern (IDTs),
die auf dem piezoelektrischen Substrat in einer Richtung, in der
sich eine akustische Oberflächenwelle
ausbreitet, gebildet sind, aufweisen, Elektrodenanschlußflächen, die
als Eingangs/Ausgangsanschlüsse
der längsgekoppelten
Oberflächenwellenelemente
vom Resonatortyp verwendet werden, und Verdrahtungsstrukturen zum
elektrischen Verbinden der Mehrzahl von längsgekoppelten Oberflächenwellenelementen
vom Resonatortyp. Bei diesem Filter ist zumindest ein Paar der Mehrzahl
von längsgekoppelten
Oberflächenwellenelementen
vom Resonatortyp über
die Verdrahtungsstrukturen miteinander längs verbunden, und zumindest
eine der Elektrodenanschlußflächen ist
zwischen den längs verbundenen
Oberflächenwellenelementen
angeordnet. Eine Mehrzahl von Elektrodenanschlußflächen sind vorgesehen, die als
Masseanschlüsse
verwendet werden und außerhalb
der längs
verbundenen Oberflächenwellenelemente
angeordnet sind. Die Interdigitalwandler zumindest eines längsgekoppelten Oberflächenwellenelements
sind gemeinsam mit einer einzelnen Elektrodenanschlußfläche verbunden.
-
Da
bei dieser Anordnung zumindest eine der Elektrodenanschlußflächen, die
als Eingangs/Ausgangsanschlüsse
verwendet werden, zwischen den längs
verbundenen Oberflächenwellenelementen
angeordnet ist, können
Parallelkapazitäten,
die an der Zwischenstufenverbindung (dem Zwischenstufenübergang)
der Oberflächenwellenelemente
erzeugt werden, unterdrückt
werden.
-
Darüber hinaus
schafft die vorliegende Erfindung gemäß einem anderen Aspekt ein
Oberflächenwellenfilter
unter Verwendung der Struktur des obigen Filters. Bei diesem Filter
ist zumindest eines der längsgekoppelten
Oberflächenwellenelemente
vom Resonatortyp von einem Typ mit symmetrischen Eingang oder einem
Typ mit symmetrischem Ausgang, so daß eine Symmetrie-Unsymmetrie-Umwandlungsfunktion
erhalten werden kann.
-
Wenn
die Struktur des Filters des ersten Aspekts auf das Filter mit der
Symmetrie-Unsymmetrie-Umwandlungsfunktion angewendet wird, können Parallelkapazitäten, die
an der Zwischenstufenverbindung erzeugt werden, unterdrückt werden,
wodurch eine Symmetrierung bei der Symmetrie-Unsymmetrie-Umwandlung verbessert wird,
was ein zusätzlicher
Vorteil ist, der bei dieser Struktur erhalten werden kann.
-
Darüber hinaus
schafft die vorliegende Erfindung gemäß einem weiteren Aspekt eine
Kommunikationsvorrichtung, die das Oberflächenwellenfilter gemäß dem ersten
oder zweiten Aspekt aufweist.
-
Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf
die beiliegenden Zeichnungen näher
erläutert.
Es zeigen:
-
1 eine
schematische Draufsicht eines Oberflächenwellenfilters gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
2 einen
Graph, der die Differenz der Frequenzcharakteristika zwischen dem
Oberflächenwellenfilter
des ersten Ausführungsbeispiels
und einem herkömmlichen
Oberflächenwellenfilter
zeigt;
-
3 einen
Graph, der eine Differenz der Spannungsstehwellenverhältnisse
zwischen dem Oberflächenwellenfilter
des ersten Ausführungsbeispiels
und dem herkömmlichen
Oberflächenwellenfilter
zeigt;
-
4 eine
schematische Draufsicht eines Oberflächenwellenfilters gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
-
5 ein
Blockdiagramm einer Kommunikationsvorrichtung gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der Erfindung; und
-
6 eine
schematische Draufsicht des herkömmlichen
Oberflächenwellenfilters.
-
Erstes Ausführungsbeispiel: 1 bis 3
-
Ein
Filter gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung, das ein Beispiel für ein Empfangsfilter, das in
eine EGSM-Kommunikationsvorrichtung (EGSM = extended group spezial
mobile) eingebaut ist, ist, wird Bezug nehmend auf die 1 bis 3 beschrieben.
-
1 ist
eine schematische Draufsicht des Empfangsfilters. Bei dieser Figur
sind auf einem piezoelektrischen Substrat 231 aus 40 ± 5°-Y-Schnitt-X-Ausbreitungs-LiTaO3 zwei längsgekoppelte
(longitudinal gekoppelte) Oberflächenwellenelemente 201 und 202 vom
Resonatortyp gebildet, die längs
miteinander verbunden sind, um ein Oberflächenwellenfilter 200 zu
bilden.
-
Das
längsgekoppelte
Oberflächenwellenelement 201 vom
Resonatortyp umfaßt
einen IDT (Interdigitalwandler) 203, IDTs 204 und 205,
die auf jeder Seite des IDT 203 angeordnet sind, und Reflektoren 206 und 207,
die auf jeder Seite der Anordnung der IDTs 204, 203 und 205 angeordnet
sind. Die Abstände
einiger Elektrodenfinger, die zwischen den IDTs 203 und 204 und
zwischen den IDTs 203 und 205 positioniert sind,
sind schmaler als die Abstände
der übrigen
Finger der IDTs. Diese werden als Schmal-Abstand-Elektrodenfinger
bezeichnet. Auf eine ähnliche Art
und Weise wie das Oberflächenwellenelement 201 weist
das Oberflächenwellenelement 202 einen IDT 208,
IDTs 209 und 210 und Reflektoren 211 und 212 auf.
Der Einfachheit halber sind in 1 weniger Elektrodenfinger
dargestellt, obwohl das Oberflächenwellenfilter
tatsächlich
viel mehr Elektrodenfinger besitzt.
-
Das
Oberflächenwellenfilter 200,
das auf dem piezoelektrischen Substrat 213 gebildet ist,
ist in einem Gehäuse 232 befestigt,
um über
Bonddrähte 225–230 mit
Bondanschlußflächen 219 bis 224,
die in dem Gehäuse 232 gebildet
sind, elektrisch verbunden zu sein. Die Bondanschlußfläche 220 ist
als ein Eingangsanschluß verwendet,
die Bondanschlußfläche 223 ist
als ein Ausgangsanschluß verwendet, und
die Bondanschlußflächen 219, 221, 222 und 224 sind
als Masseanschlüsse
verwendet. Zusätzlich sind
auf dem piezoelektrischen Substrat 231 Elektrodenanschlußflächen 213 bis 216 gebildet,
die den Bondanschlußflächen auf
dem Gehäuse 232 zugeordnet
sind. Die Elektrodenanschlußfläche 214 ist
als ein Eingangsanschluß verwendet,
die Elektrodenanschlußfläche 215 ist
als ein Ausgangsanschluß verwendet,
und die Elektrodenanschlußflächen 213 und 216 sind
als Masseanschlüsse
verwendet. Um die Oberflächenwellenelemente 201 und 202 längs zu verbinden,
sind auf dem piezoelektrischen Substrat 231 eine Elektrodenanschlußfläche 217,
die die IDTs 204 und 209 verbindet, und eine Elektrodenanschlußfläche 218,
die die IDTs 205 und 210 verbindet, gebildet.
-
Die
Anzahlen und die Abstände
der Elektrodenfinger der Oberflächenwellenelemente 201 und 202 sind
wie folgt eingestellt. Eine Wellenlänge, die durch den Abstand
der Schmal-Abstand-Elektrodenfinger
bestimmt ist, beträgt λ2, während eine
Wellenlänge,
die durch die Abstände
der anderen Elektrodenfinger bestimmt ist, λ1 beträgt.
-
Die
Querbreite W beträgt
35,8 λ1.
Die Anzahl von Elektrodenfingern der IDTs 204, 203 und 205 beträgt 25 (4),
(4) 27 (4), und (4) 25 in dieser Reihenfolge. Die Zahlen in Klammern
stellen die Anzahl von Schmal-Abstand-Elektrodenfingern der IDTs 204, 203 und 205 dar.
Die IDT-Wellenlänge λ1 beträgt 4,19 μm, die IDT-Wellenlänge λ2 beträgt 3,89 μm und die
Reflektorwellenlänge λR beträgt 4,29 μm. Die Anzahl
von Reflektoren beträgt
100. Der Abstand zwischen den Mitten der Elektrodenfinger der IDTs,
d. h. der Zwischenraum zwischen den Elektrodenfingern der Wellenlänge λ1 und der
Elektrodenfinger der Wellenlänge λ2 beträgt 0,25 λ1 + 0,25 λ2, und der Zwischenraum
zwischen den Elektrodenfinger der Wellenlänge λ2 beträgt 0,50 λ2. Der IDT-Reflektor-Zwischenraum
beträgt
0,50 λR.
Die IDT-Belastung
beträgt
0,73 und die Reflektorbelastung beträgt 0,55. Das Elektrodenmaterial
ist A1 und die Elektrodenfilmdicke beträgt 0,08 λ1.
-
Als
die charakteristische Anordnung dieses Ausführungsbeispiels sind die Elektrodenanschlußflächen 214 und 215 als
die Eingangs- und Ausgangs-Anschlüsse des Oberflächenwellenfilters 200 zwischen
den längs
verbundenen, längsgekoppelten Oberflächenwellenelementen 201 und 202 vom
Resonatortyp angeordnet. Spezieller sind die Elektrodenanschlußflächen 214 und 215 in
einer Region angeordnet, die durch die einander gegenüberliegenden
Oberflächenwellenelemente 201 und 202 und die
Verdrahtungsstrukturen 217 und 218, die die Oberflächenwellenelemente 201 und 202 verbinden, eingeschlossen
ist. Überdies
sind die Elektrodenanschlußflächen, die
als die Masseanschlüsse
verwendet sind, außerhalb
der einander gegenüberliegenden
Oberflächenwellenelemente 201 und 202 angeordnet.
-
Wie
bei diesem Ausführungsbeispiel
gezeigt ist, sind die Elektrodenanschlußflächen, die zwischen den längs verbundenen,
längsgekoppelten Oberflächenwellenelementen 201 und 202 vom
Resonatortyp angeordnet sind, Anschlußflächen, die als Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse verwendet
sind, und nicht als Masseanschlüsse,
wie bei der Anordnung nach dem Stand der Technik. Bei dieser Anordnung
können
die Verdrahtungsstrukturen und die Elektrodenanschlußflächen als
Masseanschlüsse voneinander
physisch getrennt sein. Folglich kann die Erzeugung einer Parallelkapazität an der
Zwischenstufenverbindung der Oberflächenwellenelemente wirksam
unterdrückt
werden.
-
Die 2 und 3 zeigen
die Differenz der Frequenzcharakteristika zwischen dem Oberflächenwellenfilter 200 des
Ausführungsbeispiels
und des herkömmlichen
Oberflächenwellenfilters,
das in 6 gezeigt, und eine Differenz der Spannungsstehwellenverhältnisse
(VSWR) zwischen den Filtern. In beiden Figuren stellt die durchgezogene
Linie die Charakteristika des Oberflächenwellenfilters 200 des
Ausführungsbeispiels
dar, während
die gepunktete Linie die Charakteristika des herkömmlichen Oberflächenwellenfilters
darstellt. In 2 ist gezeigt, daß eine Welligkeit
in dem Durchlaßband
bei dem Filter dieses Ausführungsbeispiels
klein ist. In 3 ist klar, daß das VSWR
dieses Ausführungsbeispiels
kleiner ist und die Durchlaßbandbreite
bezüglich
eines Durchlaßpegels
von 4 dB näherungsweise
0,4 MHz breiter ist.
-
Während die
Eingangselektrodenanschlußfläche 214 und
die Ausgangselektrodenanschlußfläche 215 zwischen
den längs
verbundenen Oberflächenwellenelementen 201 und 202 angeordnet
sind, sind die Elektrodenanschlußflächen als Masseanschlüsse außerhalb
der Oberflächenwellenelemente angeordnet.
Folglich kann, wie bei der Anordnung des Ausführungsbeispiels, durch das
Verbinden einer einzelnen Elektrodenanschlußfläche die Anzahl von Bonddrähten reduziert
sein, was ein zusätzlicher Vorteil
ist. Ferner sind, wie aus 2 herausgefunden
wurde, bei diesem Ausführungsbeispiel
die Dämpfungscharakteristika
zwischen 980 und 1020 MHz verbessert. Dies scheint eine Folge dessen
zu sein, daß Streukapazitäten, die
zwischen den Elektrodenanschlußflächen 214 und 215 und
den Verdrahtungsstrukturen 217 und 218 gebildet
sind, als Brückenkapazitäten wirksam
sind. Die Erfindung liefert somit einen zusätzlichen Vorteil dahingehend, daß die Dämpfungscharakteristika
des Filters verbessert sind.
-
Wie
oben beschrieben wurde, sind bei dem Oberflächenwellenfilter des Ausführungsbeispiels eine
Welligkeit dem Durchlaßband
und das VSWR klein, so daß die
Impedanz jedes Elements kaum kapazitiv wirkt, sogar wenn dasselbe
ein EGSM-Empfangsfilter
mit einer breiten Durchlaßbandbreite
ist.
-
Bei
diesem Ausführungsbeispiel
sind sowohl die Eingangselektrodenanschlußfläche als auch die Ausgangselektrodenanschlußfläche zwischen
den zwei Oberflächenwellenelementen
angeordnet. Jedoch ist es auch möglich,
daß nur
eine derselben zwischen den Elementen angeordnet ist. Zusätzlich sind bei
diesem Ausführungsbeispiel
die Elektrodenanschlußflächen auf
dem piezoelektrischen Substrat mit den Bondanschlußflächen auf
dem Gehäuse über die
Bonddrähte
verbunden. Die gleichen Vorteile können bei einem Oberflächenwellenfilter
erhalten werden, daß kopfüber unter
Verwendung von Bumps (Lötkontakthügeln) angeschlossen
ist. Ferner verwendet dieses Ausführungsbeispiel ein piezoelektrisches
Substrat aus 40 ± 5°-Y-Schnitt-X-Ausbreitung-LiTaO3. Jedoch kann diese Erfindung andere Arten
von Substraten verwenden, beispielsweise Substrate aus 64°- bis 72°-Y-Schnitt-X-Ausbreitung-LiNbO3 und ein Substrat aus 41°-Y-Schnitt-X-Ausbreitung-LiNbO3.
Ferner verwendet die Erfindung das Oberflächenwellenfilter, das das 3-IDT-Typ-Oberflächenwellenelement,
das durch die Verwendung dreier IDTs gebildet ist, umfaßt. Identische
Vorteile können
sogar mit der Verwendung von Oberflächenwellenelementen vom Mehr-Elektroden-Typ, die
zwei, fünf
oder mehr IDTs aufweisen, erhalten werden. Ferner können natürlich die
gleichen Vorteile erhalten werden, wenn Entwurfsparameter, wie z.
B. die Querbreiten der Elektrodenfinger in den Stufen und die Anzahl
von Elektrodenfingern geändert
werden.
-
Zweites Ausführungsbeispiel: 4
-
4 zeigt
eine schematische Draufsicht eines Oberflächenwellenfilters gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Das Filter ist gebildet, indem zwei längsgekoppelte
Oberflächenwellenelemente 301 und 302 vom
Resonatortyp längs verbunden
sind. Die Grundstruktur des Fil ters ist die gleiche wie die des
Filters des ersten Ausführungsbeispiels.
Charakteristisch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist, daß ein IDT 308,
der dem IDT 208 des Filters des ersten Ausführungsbeispiels
entspricht, in zwei Teile unterteilt ist, um symmetrische Ausgänge zu erhalten,
was die sogenannte Symmetrie-Unsymmetrie-Umwandlungsfunktion ist.
Bei dem Oberflächenwellenfilter,
das diese Struktur aufweist, kann in gleichartiger Weise durch das
Anordnen der Eingangs/Ausgangs-Elektrodenanschlußflächen, d. h. der Eingangselektrodenanschlußfläche 314 bei diesem
Ausführungsbeispiel,
zwischen den Oberflächenwellenelementen,
die längs
verbunden sind, die Erzeugung einer Parallelkapazität an der
Zwischenstufenverbindung der Elemente unterdrückt werden. Auf diese Weise
wird bei dem Oberflächenwellenfilter mit
der Symmetrie-Unsymmetrie-Umwandlungsfunktion die Impedanz kaum
kapazitiv, wenn die Parallelkapazität an der Zwischenstufenverbindung
abnimmt. Zusätzlich
zu diesem Vorteil kann ein weiterer Vorteil dahingehend, daß sich die
Symmetrie eines symmetrischen Anschlusses verbessert, erhalten werden.
-
Bei
dem Oberflächenwellenfilter 300 sind
die Elektrodenanschlußflächen 315 und 316,
die von dem Oberflächenwellenelement 302 der
hinteren Stufe herausgeführt
sind, außerhalb
des Oberflächenwellenelements 302 angeordnet.
Jedoch können ähnlich zu
dem ersten Ausführungsbeispiel
die Anschlußflächen zwischen
den Oberflächenwellenelementen 301 und 302 angeordnet
sein. Darüber
hinaus ist bei diesem Ausführungsbeispiel
nur der IDT 308 des Oberflächenwellenelements 302 aufgeteilt, um
die Symmetrie-Unsymmetrie-Umwandlungsfunktion
zu erhalten. Jedoch kann sogar bei Oberflächenwellenfiltern, die die
Symmetrie-Unsymmetrie-Umwandlungsfunktion
durch andere Anordnungen realisieren, in gleicher Weise der Vorteil
erhalten werden, daß sich
die Symmetrie eines symmetrisch gemachten Anschlusses verbessert.
-
Drittes Ausführungsbeispiel: 5
-
Als
nächstes
wird eine Beschreibung einer Kommunikationsvorrichtung gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der Erfindung Bezug nehmend auf 5 gegeben. 5 ist
ein Blockdiagramm der Kommunikationsvorrichtung.
-
Wie
in der Figur gezeigt ist, umfaßt
die Kommunikationsvorrichtung des dritten Ausführungsbeispiels eine Antenne 30,
einen Duplexer 31, der mit der Antenne 30 verbunden
ist, eine Sendeschaltung und eine Empfangsschaltung, die mit dem
Duplexer 31 verbunden sind. Die Sendeschaltung weist ein Zwischenstufenfilter 34,
das ein Sendesignal, das von einem Oszillator 32 ausgegeben
und durch einen Teiler 33 geteilt wird, filtert, einen
Leistungsverstärker 35,
der das Sendesignal verstärkt,
einen Isolator 36, der verhindert, daß ein Empfangssignal zu der
Sendeseite übertragen
wird, und dergleichen auf. Die Empfangsschaltung weist einen rauscharmen
Verstärker 37,
der ein Empfangssignal von der Antenne 30 verstärkt, ein
Zwischenstufenfilter 38, das das Empfangssignal filtert,
und dergleichen auf. Dann gibt nach dem Mischen des Empfangssignals
und eines Lokalsignals ein Mischer 39 ein ZF-Signal (ZF
= Zwischenfrequenz) aus.
-
Bei
der Kommunikationsvorrichtung, die einen solchen Aufbau aufweist,
wird beispielsweise als das Zwischenstufenfilter 38 der
Empfangsschaltung das Oberflächenwellenfilter
der Erfindung verwendet.
-
Wie
in der obigen Beschreibung gezeigt ist, ist bei dem Oberflächenwellenfilter
gemäß der vorliegenden
Erfindung zumindest eine der Elektrodenanschlußflächen, die als Eingangs/Ausgangsanschlüsse verwendet
sind, zwischen den längs
verbundenen Oberflächenwellenelementen
angeordnet, wobei die Elektrodenanschlußflächen, die als Masseanschlüsse verwendet
sind, außerhalb
der einander gegenüberliegenden
Oberflächenwellenelemente
angeordnet sind. Diese Anordnung kann eine Parallelkapazität unterdrücken, die
an der Zwi schenstufenverbindung der längs verbundenen Oberflächenwellenelemente
erzeugt wird. Folglich wird selbst bei einem Oberflächenwellenfilter,
das eine breite Durchlaßbandbreite
aufweist, die Impedanz jedes Elements kaum kapazitiv.
-
Darüber hinaus
kann bei dem Oberflächenwellenfilter
mit einer Symmetrie-Unsymmetrie-Umwandlungsfunktion durch die Verwendung
der erfindungsgemäßen Anordnung
ein Vorteil dahingehend bestehen, daß die Symmetrie eines symmetrisch
gemachten Anschlusses verbessert ist.