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DE10152843A1 - Vorrichtung zur Anpassung der Lage bogenförmigen Material bei Bewegungsrichtungsumkehr - Google Patents

Vorrichtung zur Anpassung der Lage bogenförmigen Material bei Bewegungsrichtungsumkehr

Info

Publication number
DE10152843A1
DE10152843A1 DE10152843A DE10152843A DE10152843A1 DE 10152843 A1 DE10152843 A1 DE 10152843A1 DE 10152843 A DE10152843 A DE 10152843A DE 10152843 A DE10152843 A DE 10152843A DE 10152843 A1 DE10152843 A1 DE 10152843A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
sheet material
guiding cylinder
actuator
holding device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10152843A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Henn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heidelberger Druckmaschinen AG
Original Assignee
Heidelberger Druckmaschinen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heidelberger Druckmaschinen AG filed Critical Heidelberger Druckmaschinen AG
Priority to DE10152843A priority Critical patent/DE10152843A1/de
Publication of DE10152843A1 publication Critical patent/DE10152843A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/10Combinations of transfer drums and grippers
    • B41F21/106Combinations of transfer drums and grippers for reversing sheets, e.g. for perfecting machine
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/08Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by grippers, e.g. suction grippers
    • B65H5/12Revolving grippers, e.g. mounted on arms, frames or cylinders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2301/00Handling processes for sheets or webs
    • B65H2301/30Orientation, displacement, position of the handled material
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    • B65H2301/331Skewing, correcting skew, i.e. changing slightly orientation of material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/44Moving, forwarding, guiding material
    • B65H2301/447Moving, forwarding, guiding material transferring material between transport devices
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    • B65H2301/44714Grippers, e.g. moved in paths enclosing an area carried by rotating members
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Korrektur der Lage bogenförmigen Materials (7) auf Förderelementen wie z. B. Mantelflächen (3, 14) von bogenführenden Zylindern (1, 13) an bogenverarbeitenden Maschinen. Das bogenförmige Material (7) wird von der Mantelfläche (3) eines ersten bogenführenden Zylinders (1) auf die Mantelfläche (14) eines nachgeordneten bogenführenden Zylinders (13) übergeben. Mittels am ersten bogenführenden Zylinder (1) aufgenommener Sensorelemente (6) wird eine Ist-Lage einer Bogenvorderkante (11) detektiert, mittels einer Steuereinheit (35) erfolgt ein Vergleich (40) von Soll- und Ist-Lage des bogenförmigen Materials (7). Bei Lageabweichungen von der Soll-Lage nimmt ein das bogenförmige Material (7) am nachfolgenden Zylinder (13) fixierender Aktor (19) eine Korrektur (20) der Lageabweichung vor.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Anpassung der Lage bogenförmigen Materials bei Bewegungsrichtungsumkehr, so etwa bei der Wendung bogenförmigen Materials zwischen Druckwerken von Mehrfarbenrotationsdruckmaschinen.
DE 41 13 478 A1 bezieht sich auf eine elektronische Bogenkontrollvorrichtung für Zylinder in Bogenrotationsdruckmaschinen. Abtastelemente aus CCD-Zeilen und eine Lichtquelle erfassen die Bogenvorderkante und deren richtige Lage für eine passerhaltige Bogenübergabe. Mittels dieser Vorrichtung werden gekrümmte Bogenvorderkanten­ bereiche erkannt, um mögliche Fehler durch Veränderung von Druckparametern gezielt zu korrigieren. Durch diese Papierlagenkontrolle ist es möglich, die Bogenvorderkante im Greifersystem eines jeden Druckwerks einer Druckmaschine zu erfassen, um auch Druckbogenlageveränderungen im Greifersystem bei der Bogenübergabe von einem Zylinder zu einem anderen Zylinder zu erkennen. Die ermittelten Messwerte werden aus dem Zylinder heraus einer Auswerteeinrichtung zugeführt und in einem Datenspeicher für eine Abfrage bei Stillstand des Zylinders bereitgehalten.
DE 85 03 577 U1 beschreibt eine Registerschiene für den Anschlag der Bogenvorderkante durch motorisch verdrehbare Stellschrauben. Mittels der motorisch verdrehbaren Steilschrauben kann der Registerschiene eine leichte Krümmung aufgeprägt werden, um dadurch bei der Bogenbeschleunigung eine leichte Aufwölbung des Bogens zur Verbesserung seiner Anlage an der Zylindermantelfläche herbeizuführen.
Aus DE 44 06 740 A1 ist eine Vorrichtung zur Passerkorrektur in einer Rotations­ druckmaschine bekannt geworden. Bei dieser erfaßt ein Bogenhalter den Bogen an seinem in Förderrichtung vorderen Kantenbereich, wobei elektronische Messelemente für die Bogenlage vorgesehen sind. Die Bogenhalter sind verschiebbar angeordnet und mit motorischen, durch die Messelemente gesteuerten Stellgliedern verbunden. Gemäß dieser Lösung werden die Bogenhalter in Förderrichtung und quer zur Förderrichtung des Bogens beweglich geführt. Signale aus einem Soll-Ist-Vergleich der die Bogenlage erfassenden Messelemente steuern die zugehörigen, die Bogenlage an einer Anlagefläche beeinflussenden Stellglieder.
Es ist bekannt, daß der Wendepasser von zu wendendem bogenförmigen Material stets durch die Position der Bogenvorderkante bestimmt wird. Die Bogenhinterkante kann aufgrund von auftretenden Schnittoleranzen der Bedruckstoffe bei deren Herstellung nicht als Bezugskante eingesetzt werden. Voraussetzung für einen guten, d. h. einen toleranzhaltigen Wendepasser ist die Toleranzhaltigkeit des Übergabepassers. Dies bedeutet, daß die Vorderkante jedes einzelnen Exemplar des bogenförmigen Materials im Greifersystem beispielsweise einer Speichertrommel oder einer Maschinenkomponente, die den Bedruckstoff als letztes an der Vorderkante führt, bevor dieser an dessen Hinterkante übernommen wird, innerhalb des Übergabepassatoleranzbereiches positioniert ist. Um dies zu erreichen, wird der Bogen auf verschiedene Weise an der Mantelfläche eines bogenführenden Zylinders an der Hinterkante gestrafft. Dazu dienen beispielsweise Saugersysteme, welche eine Relativbewegung in bezug auf die Umfangsrichtung des jeweiligen bogenführenden Zylinders vorzunehmen in der Lage sind und auf das Exemplar des bogenförmigen Materials eine Zugkraft ausüben. Dadurch wird das jeweilige ergriffene Exemplar völlig geglättet, d. h. gestrafft, bevor der Bedruckstoff an ein die Bedruckstoffhinterkante fixierendes Greifersystem übergeben wird.
Von der Güte der Straffung des bogenförmigen Materials an der Mantelfläche des dieses jeweils führenden bogenführenden Zylinders hängt ab, wie das Wenderegister, d. h. die systematische Abweichung eines jeden Bogens von der Sollage unter Berücksichtigung von Bogen zu Bogen immer gleicher Straffungsfehler bzw. der Wendepasser, d. h. eine stochastische Abweichung von der Sollage z. B. von Bogen zu Bogen immer wieder unregelmäßig auftretender Straffungsfehler, jeweils ausfällt. Diese Druckqualitätskriterien werden stets in der gleichen Art von der relativen Stellung der Straffelemente beispielsweise von deren Umfangsrichtung an der Mantelfläche verschiebbaren Straffungselementen zu den die Hinterkante des fixierten bogenförmigen Materials fixierenden Greifersystems bestimmt. Dabei wird das Wenderegister durch die Genauigkeit bestimmt; der Wendepasser wird durch die Wiederholpräzision bestimmt. Beide Vorgänge, besonders jedoch der Straffvorgang können bei höheren Druckgeschwindigkeiten und bei bestimmten Bedruckstoffen nicht in der verlangten Präzision vorgenommen werden, so daß diesem Umstand bei der Wendung bogenförmigen Materials zwischen Druckwerken von Rotationsdruckmaschinen Rechnung zu tragen ist.
Angesichts des aufgezeigten Standes der Technik sowie des aufgezeigten technischen Problems, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, gewendetes bogenförmiges Material in seiner Lage bereits während des Wendevorganges optimal auszurichten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 8 gelöst.
Die mit der erfindungsgemäßen Lösung erzielbaren Vorteile sind vor allem darin zu erblicken, daß aus der Ermittlung des zeitlichen Versatzes der in Maschinengrade, damit geschwindigkeitsunabhängig gemessen werden kann, der Beginn der Relativbewegung zwischen Bogenvorderkante und Greifersystem zu der durch das Bewegungsgesetz an der Bogenhinterkante erwarteten Relativbewegung ermittelt wird. Damit steht ein Maß für eine notwendige Wendepasserkorrektur an der Oberfläche des einem ersten exemplarführenden nachfolgenden beispielsweise als Speicherzylinder konfigurierten nachfolgenden bogenführenden Zylinders zur Verfügung. Die Ermittlung des zeitlichen Versatzes in Maschinengrad gestattet eine von der Druckgeschwindigkeit der Rotationsdruckmaschine unabhängige Ermittlung. Auf dem Weg zum nächsten Druckwerk einer mehrere Druckwerke enthaltenden bogenverarbeitenden Mehrfarbenrotationsdruckmaschine kann eine derart ermittelte Lagekorrektur an einer der bogenführenden Komponenten mittels eines Aktors entsprechend ausgeregelt werden. Dies bedeutet, daß beispielsweise an der Mantelfläche einer Speichertrommel eine Korrektur der Lage des Bogens vorgenommen werden kann.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens lassen sich mittels des Sensorelementes an einer Mantelfläche eines ersten bogenführenden Zylinders ein zeitlicher Versatz zwischen Beginn der Bewegung eines Aktor betätigten Greifersystems und dem Bewegungsbeginn der das Sensorelement überdeckenden Kante des bogenförmigen Materials erfassen. Aus der Ermittlung dieses zeitlichen Versatzes läßt sich eine Lagekorrektur in Gestalt einer über eine Steuereinheit erfolgenden Lagekorrektur des aktorbetätigten Greifersystems am Umfang des als Speichertrommel fungierenden dem ersten bogenförmiges Material führenden Zylinder nachgeordneten Zylinders erreichen.
Zur Durchführung einer von der Druckgeschwindigkeit der Rotationsdruckmaschine unabhängigen Erfassung des zeitlichen Versatzes wird dieser in Maschinengradwinkel gemessen. Eine Messung in Maschinengradwinkel kann besonders einfach und mit hoher Zuverlässigkeit durchgeführt werden.
Die Messung des zeitlichen Versatzes des Bewegungsbeginnes läßt sich mittels eines als Kantensensor ausgebildeten Sensorelementes durchführen. Neben der Ausbildung des in der Mantelfläche des ersten bogenförmigen Zylinders angeordneten Sensorelementes als Kantensensor läßt sich dieses auch als CCD-Zeilensensor ausbilden.
Es lassen sich ebensogut das durchscheinende Licht erfassende Sensoren einsetzen, aus denen das Vorhandensein oder das Nichtvorhandensein eines bogenförmigen Materials in seiner Lage am ersten bogenförmigen Zylinder detektiert werden kann.
Zur Ermittlung der Lagekorrektur des bogenförmigen Materials während des Wendevorganges von seiner Vorderseite auf die Rückseite, welche nunmehr die nachfolgend zu bedruckende neue Vorderseite darstellt, erfolgt auf Basis des Bewegungsgesetzes des aktorbetätigten Greifersystems am als Speichertrommel fungierenden ersten nachfolgenden bogenführenden Zylinders, an welchem die Hinterkante des gewendeten bogenförmigen Materials ergriffen ist, eine Berechnung. Bei Überschreiten eines in der Steuereinheit voreingestellten zeitlichen Versatzes kann auf eine Lichterfassung der Hinterkante des bogenförmigen Materials durch das aktorbetätigte Greifersystem an den dem ersten bogenführenden Zylinder nachfolgenden bogenführenden Zylinder, der in einer Wendevorrichtung als Speichertrommel dient, geschlossen werden. Damit kann mittels der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Feststellung des zeitlichen Versatzes von Bewegungsbeginn von Bogenvorder- und Bogenhinterkante auch auf das Vorhandensein bzw. das Nichtvorhandensein eines Exemplars des bogenförmigen Materials an der Mantelfläche bogenführender Zylinder zurückgeschlossen werden. Dieses Kriterium zur Fehlbogenerkennung kann zusätzlich zu bereits bekannten Fehlbogenkriterien implementiert werden und in Kombination mit diesem die Irrtumswahrscheinlichkeit verringern helfen oder aber als alleinige Sensorsystem zur Fehlbogenkontrolle eingesetzt werden.
Die vorstehend skizzierte Aufgabe wird ebenfalls durch die Merkmale des Patentanspruches 8 gelöst. Mittels des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösungsweges läßt sich eine Lagekorrektur deshalb mit hoher Präzision und hoher Zuverlässigkeit durchführen, da die Straffung des zu wendenden bogenförmigen Materials mittels des Sensorelementes und des die neue Bogenvorderkante, d. h. die alte Bogenhinterkante des bogenförmigen Materials ergreifenden, aktorbetätigten Greifersystems unmittelbar während der Wendung bereits beeinflußt werden kann. Durch die Anordnung des die Lage einer Bogenkante erfassenden Sensorsystems am ersten bogenführenden Zylinder sowie das Vorsehen des aktorbetätigbaren Greifersystems am nachfolgenden bogenförmiges Material führenden Zylinders kann das die neue Bogenvorderkante aufnehmende Element zur Korrektur der Lage des bogenförmigen Materials am Umfang des beispielsweise als Speichertrommel dienenden bogenführenden Zylinders herangezogen werden. Auf dem Weg zum nächsten Druckwerk läßt sich die so ermittelte Lagekorrektur an einer dem bogenführenden Komponente mittels eines Aktors, mit welchem das aktorbetätigte Greifersystem bewegt wird, entsprechend ausregeln.
In vorteilhafter Ausgestaltung des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens läßt sich der Aktor des aktorbetätigten Greifersystems als Linearantrieb ausführen. Neben der Ausbildung des Aktorelementes als Linearantrieb kann der Aktor auch als Piezoaktor ausgebildet sein; ferner kann der betätigbare Aktor des Greifersystems am als Speichertrommel dienenden nachfolgenden bogenführenden Zylinder als Magnetlager ausgeführt werden. Das Sensorelement am ersten bogenführenden Zylinders und die aktorbetätigte Halteeinrichtung des diesem nachgeordneten als Wendetrommel dienenden bogenführenden Zylinders, sind über eine Steuereinheit und über Daten- und Steuerleitungen miteinander verbunden, wobei die Steuereinheit sowohl über eine Speichereinrichtung als auch ein Kennlinienfeld verfügt, in welchem Parameter des zu verarbeitenden bogenförmigen Materials jeweils abgelegt sind. Solche Parameter können beispielsweise die Grammatur, das Format, die Schnittkantengüte, Toleranzen dieser Maße etc. sein.
Eine Einrichtung mit den vorstehend aufgezählten Merkmalen läßt sich bevorzugt an einer Wendeeinrichtung von bogenförmiges Material verarbeitenden Rotationsdruckmaschinen einsetzen. Die Wendeeinrichtung wird bevorzugt bei Mehrfarbenrotationsdruckmaschinen eingesetzt, und ist etwa in der Mitte der Mehrfarbenrotation angeordnet, beispielsweise bei vier Druckwerken mit Veredelungseinheit nach dem zweiten Druckwerk, bei sechs Druckwerken mit Veredelungseinheit nach dem dritten Druckwerk; es sind jedoch auch Ausführungsvarianten denkbar, bei denen die Wendeeinheit bereits nach dem zweiten Druckwerk angeordnet ist. Bevorzugt finden Wendeeinrichtungen für bogenförmigen Materials Einsatz bei Mehrfarbenrotationsdruckmaschinen.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend detaillierter erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Zylinderkonfiguration zur Wendung bogenförmigen Materials, wobei in den Zylindermantelflächen jeweils ein Sensorelement und eine aktorbetätigbare Halteeinrichtung aufgenommen sind,
Fig. 2 die schematische Wiedergabe einer Steuereinrichtung, welche den Aktor abhängig von mittels des Sensorelementes detektierenden Signalen ansteuert.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 1 geht eine Zylinderkonfiguration eines Druckwerkes von Rotationsdruckmaschinen näher hervor, mit welcher eine Wendung bogenförmigen Materials von dessen Vorderseite auf dessen Rückseite vorgenommen werden kann.
Auf der Mantelfläche 3 eines ersten bogenführenden Zylinders 1, der beispielsweise als Speichertrommel dient, ist ein Exemplar 7 eines bogenförmigen Materials aufgenommen. Das am Exemplar 7 an der Mantelfläche 3 gehalten durch eine Halteeinrichtung 5, weist mit einer Oberseite 8 nach außen, während das Exemplar 7 mit seiner Unterseite 9 an der Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden Zylinders 1 anliegt. Eine in der Darstellung gemäß Fig. 1 mit Bezugszeichen 11 bezeichnete Kante des bogenförmigen Materials ist in diesem Förderzustand des Exemplars 7 die Vorderkante, während mit Bezugszeichen 10 die Hinterkante des bogenförmigen Materials bezeichnet ist. Der erste bogenführende Zylinder 1 rotiert um eine Rotationsachse 2 entgegen des Uhrzeigersinns, bezeichnet durch den die Drehrichtung charakterisierenden Pfeil. Das an seiner Vorderkante 11 gehaltene Exemplar 7 wird an der Mantelfläche 3 durch die Rotation des Zylinders 1 um seine Rotationsachse 2 in Drehrichtung 4, eine Übergabezentrale 12 passierend, gefördert und gelangt in seine an der unteren Hälfte der Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden Zylinders 1 dargestellte Position. Die Vorderkante 11 des Exemplars ist weiterhin von der Halteeinrichtung 5 ergriffen, wobei die Lage der Vorderkante des Exemplars 7 des bogenförmigen Materials relativ zur Mantelfläche mittels eines Sensorelementes 6 erfaßt wird. Das Sensorelement steht über eine Signalleitung 34 mit der Eingangsseite 35.1 an der hier nur schematisch wiedergegebenen Steuereinheit 35 in Verbindung.
Im in Fig. 1 dargestellten Zustand erfolgt auf der Übergabezentrale 12, welche durch die Rotationsachse 2 des ersten bogenführenden Zylinders führt und sowie durch die durch eine Rotationsachse 18 eines diesem nachgeordneten als Wendetrommel fungierenden bogenführenden Zylinders 13 gebildet ist, eine Übergabe der Bogenhinterkante 10 des Exemplars 7 an eine in der Mantelfläche 14 des nachfolgenden bogenführenden Zylinders 13 aufgenommene Haltevorrichtung 16, die beispielsweise als ein drehbarer Sauger ausgebildet sein kann. Im Bereich der Übergabezentrale 12 zwischen den Mantelflächen 3 des ersten bogenführenden Zylinders 1 und der Mantelfläche 14 des nachfolgenden bogenführenden Zylinders 13 übernimmt die als Saugelement ausgebildete Halte­ vorrichtung 16 die Exemplarhinterkante 10. In diesem Zustand ist das Exemplar 7 des bogenförmigen Materials an der Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden Zylinders 1 durch die Halteeinrichtung 5 an der Vorderkante 11 fixiert, während die Hinterkante 10 des Exemplars 7 bereits durch die Halteeinrichtung 16 im nachfolgenden bogenführenden Zylinder 13 gehalten ist. Der in der Darstellung gemäß Fig. 1 als Saugelement ausgeführte Halteeinrichtung 16 ist ein schwenkbares Halteelement 15 in Gestalt eines Zangengreifers zugeordnet, der die Hinterkante 10 des Exemplars 7 übernimmt, welche nunmehr eine Vorderkante 23 eines gewendeten Exemplars 32 des bogenförmigen Materials darstellt. Das bogenförmige Material wird von der Halteeinrichtung 5 des ersten bogenführenden Zylinders 1 freigegeben. Die Freigabebewegung der Kante des Exemplars 7 des bogenförmigen Materials, welcher das Sensorelement 6 überdeckt, wird durch die Datenleitung 34 der Steuereinheit 35.1 eingangsseitig übermittelt.
Während der Rotation des als Wendetrommel dienenden nachfolgenden bogenführenden Zylinders 13 im Uhrzeigersinn 26 um seine Rotationsachse 18 dreht sich die als Zangengreifer ausgebildete Halteeinrichtung 15 um ihre Schwenkachse 21 um etwa 180°, so daß das bogenförmige Material mit seiner Hinterkante 24 (ehemalige Vorderkante 11), eine Ausschwenkbewegung 27 in bezug auf die Mantelfläche 14 des als Speichertrommel dienenden nachfolgenden bogenführenden Zylinders 13 vollzieht. Das Exemplar 7 vollzieht nun eine Förderrichtungsumkehr in Richtung des Pfeiles 25; die Unterseite 9 des bogenförmigen Materials 7 weist der Mantelfläche 14 des als Speichertrommel dienenden bogenführenden Zylinders 13 zu, die Oberseite 8 weist nach außen. Während der Rotation des als Wendetrommel dienenden nachfolgenden Zylinders 13 im Uhrzeigersinn 26 um die Rotationsachse 18 erfolgt eine Lagekorrektur der Bogenvorderkante 23. Die Lagekorrektur erfolgt dadurch, daß das die Vorderkante 23 des Exemplars 7 ergreifende Greifersystem, d. h. der Zangengreifer 15, mittels eines Aktors 19 in Bewegungsrichtung 20 in bezug auf die Mantelfläche 14 des nachfolgenden bogenführenden Zylinders 13 bewegt wird. Die Ansteuerung des Aktors 19, welcher die Position des Zangengreifers 15 in bezug auf die Mantelfläche 14 steuert, erfolgt durch die Ansteuerleitung 33 über die Ausgangsseite 35.2 einer Steuereinheit 35, welche in der Darstellung gemäß Fig. 1 lediglich schematisch dargestellt ist.
An einer Übergabezentrale 28, die durch die Rotationsachse 18 des als Wendetrommel dienenden nachfolgenden bogenführenden Zylinders 13 sowie durch eine Rotationsachse 30 eines dritten bogenführenden Zylinders 29 führt, erfolgt ein Übergang des bogenförmigen Materials 7 an die Mantelfläche 31 dieses dritten bogenführenden Zylinders 29. Beim an der Übergabezentrale 28 erfolgenden Übergang von der Mantelfläche 14 auf die Mantelfläche 3 l, weist nunmehr die bisherige Oberseite 8 des bogenförmigen Materials der Mantelfläche 31 des dritten bogenführenden Zylinders zu, während die bisherige Unterseite 9 nach außen weist. Dadurch ist nunmehr ein Bedrucken der Unterseite 9 des bogenförmigen Materials 7 in gewendeten Zustand 32 möglich.
Das Sensorelement 6, welches beispielsweise als ein Kantensensorelement, als eine CCD- Zeile oder als ein Durchlichtsensor ausgebildet sein kann, steht über die Datenleitung 34 mit der Eingangsseite 35.1 der Steuereinheit 35 in Verbindung. Die Steuereinheit 35 ihrerseits beaufschlagt über eine Datenleitung 33 den Aktor 19, welcher eine in Umfangsrichtung 20 erfolgende Lagekorrektur des die Bogenkante 23 aufnehmenden Zangengreifers 15 aktiviert. Die Lagekorrektur des Exemplars 7 des bogenförmigen Materials erfolgt aus der Messung des zeitlichen Versatzes, der vorzugsweise im Maschinengrad gemessen wird, am Schaltausgang eines Kantensensorelementes 6 beispielsweise als Relativbewegung zwischen Bogenvorderkante 11 des Exemplars 7 und erwarteter Relativbewegung der Hinterkante 10 (neue Vorderkante 23), welche durch den Zangengreifer 15 ergriffen ist. Eine durch die Steuereinheit 35 ermittelter zeitlicher Versatz, d. h. ein nicht optimal an den Mantelflächen 3 bzw. 14 anliegendes Exemplar bogenförmigen Materials kann durch eine Lagekorrektur durch Verfahren des aktorbetätigten Greiferelementes 19 in Bewegungsrichtung 20 an der Mantelfläche 14 des als Wendetrommel dienenden bogenförmigen Zylinders 13 kompensiert werden. Das Maß des zeitlichen Versatzes ist ein Maß für die vom Aktor 19 zu erzeugende Verfahrbewegung 20 des Halteelementes 15 in bezug auf die Mantelfläche 14 des als Wendetrommel fungierenden nachfolgenden bogenführenden Zylinders 13.
Mittels des an der Umfangsfläche 3 des ersten bogenförmigen Zylinders 1 aufgenommenen Sensorelementes 6, gleich um welche Art eines Sensorelementes es sich handelt, kann eine Regelung des Wendepassers während der Wendung vorgenommen werden. Aus der Messung des zeitlichen Versatzes, der Beginn der Relativbewegung der Bogenvorderkante bzw. der Bogenhinterkante unter Heranziehung des Bewegungsgesetzes des die neue Bogenvorderkante 23 ergreifenden als Zangengreifer ausgeführten Haltesystems 15, läßt sich eine Lagekorrektur für das aktorbetätigte Greifersystem 15 ermitteln. Die Korrektur der Umfangsposition des aktorbetätigten Haltesystems 15 in bezug auf die Mantelfläche 14 des nachfolgenden, als Wendetrommeln dienenden bogenführenden Zylinders 13 kann auf dem Weg zum nächsten Druckwerk durch Ansteuerung des Aktors 19 nahe dem Ausgang 35.2 der Steuereinheit 35 erfolgen.
Das Signal des Sensorelementes 6, welcher vom bogenförmigen Material überdeckt ist, kann nicht nur zur Regelung des Wendepassers benutzt werden, sondern ist geeignet, Fehlbogen zu erkennen. Unter Fehlbogen sind solche Exemplare 7 zu nennen, die nicht an der Hinterkante 10 (neue Bogenvorderkante 23 am Zangengreifer 15) ergriffen worden sind und damit nicht weiter durch die Druckmaschine befördert werden können.
Werden ab einem bestimmten Maschinengradwert durch das Sensorelement 6 das Exemplar 7 oder dessen Vorderkante 11 nicht erkannt, kann das als Zangengreifer 15 ausgebildete Greifersystem am nachfolgenden bogenführenden Zylinder 13, d. h. der Wendetrommel das Exemplar 7 des bogenförmigen Materials nicht erfaßt haben. Daraus wiederum kann auf eine Fehlbogenerkennung geschlossen werden, die allein oder in Kombination mit anderen Systemen zur Detektion von Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des bogenförmigen Materials entlang seines Förderpfades genutzt werden kann.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 2 geht die schematische Wiedergabe einer Steuereinrichtung, welche den Aktor abhängig vom mittels des Sensorelementes detektierter Signale ansteuert, näher hervor.
Vom Sensorelement 6 werden dessen Signale der Steuereinheit 35 an der Eingangsseite 35.1 aufgegeben. Vom Sensorelement 6 verlaufen dessen Signale über eine Datenübertragungsleitung 34 an den Eingang 35.1 der Steuereinheit 35. Ausgangsseitig, d. h. am Ausgangsport 35.2 der Steuereinheit 35 erfolgt eine Übermittlung der Ansteuersignale an den Aktor 19 der Halteeinrichtung 15 über die Ansteuerleitung 33. Mittels der Ansteuersignale kann eine Bewegung der Halteeinrichtung 15 in Umfangsrichtung entsprechend des Doppelpfeiles 20 relativ zur Mantelfläche 14 des nachfolgenden bogenführenden Zylinders 13 erfolgen.
Die Steuereinheit 35 ist schematischer Darstellung derart konfiguriert, daß dieser Eingangsgrößen 41 bzw. 42 die einer Vorgabe des Formates bzw. Voreinstellungsdaten für den entsprechenden Druckauftrag eingegeben werden können. Dieser Druckauftrag schließt eine Wendung ein, an welcher bogenförmiges Material von einer Seite auf eine ebenfalls zu bedruckende Rückseite gewendet wird. Die Daten des verwendeten Bedruckstoffes können in einer Steuereinheit 35 in ein Kennlinienfeld 37 abgelegt werden. So liegen in der Steuereinheit 35 im Kennlinienfeld 37 Daten zum Format des zu bedruckenden bogenförmigen Materials vor (37.1). Ferner ist im Kennlinienfeld 37 abgelegt (an einem Speicher 37.2) die Grammatur des bogenförmigen Materials, welche zur Bestimmung der Biegesteifigkeit erforderlich ist. Ferner liegen an bei den mit 37.3 bzw. 37.4 bezeichneten Speicherstellen Informationen zur Vorder- bzw. Hinterkantenlage des bogenförmigen Materials vor. An einem Speicher 39 werden die im Rahmen der Voreinstellung oder über die Eingabe des Jobtickets relevanten Daten an der der Wendeeinrichtung zugeordneten Steuereinheit 35 abgelegt. Die Steuereinheit 35 umfaßt ferner eine Rücksetzstufe 38, mit welcher eine Nullsetzung des Systems erreicht werden kann; ferner werden Eingangs- und Ausgangssignale vor Weiterverarbeitung einer Filterung in einer Filterstufe 36 unterzogen. Der Vergleich von erforderlicher Sollage zur detektierter Istlage des bogenförmigen Materials sowohl an der Mantelfläche 3 des als Speichertrommel dienenden ersten bogenförmigen Zylinders 1, mit der tatsächlichen Lage des bogenförmigen Materials, erfolgt in einer Vergleichsstufe 40, die in der Darstellung gemäß Fig. 2 zweistufig ausgebildet ist. Der über die Ansteuerleitung 33 ansteuerbare Aktor 19 kann sowohl als Piezoaktor als Linearantrieb oder auch als Magnetlager ausgebildet werden, mit welchem sich der Zangengreifer 15 in Umfangsrichtung an der Mantelfläche 14 des als Wendetrommel dienenden nachfolgenden Zylinders 13 verschieben läßt. Das Sensorelement 6, welches die Eingangsseite 35.1 der Steuereinheit 35 beaufschlagt, kann als Kantensensor, CCD-Zeile oder als Durchlichtsensor ausgestaltet sein.
Bezugszeichenliste
1
erster bogenführender Zylinder (Speichertrommel)
2
Rotationsachse
3
Mantelfläche
4
Drehrichtung
5
Halteeinrichtung
6
Sensorelement
7
Exemplar
8
Oberseite
9
Unterseite
10
erster Kante
11
zweite Kante
12
Übergabezentrale
13
nachfolgender bogenführender Zylinder (Wendetrommel)
14
Mantelfläche
15
Zangengreifer
16
Halteelement
17
Lagerung
18
Rotationsachse
19
Aktor
20
Bewegungsrichtung
21
Schwenkachse
22
gewendetes Exemplar
23
Vorderkante
24
Hinterkante
25
Förderrichtung
26
Rotationsrichtung
27
Ausschwenkbewegung
28
Übergabezentrale
29
dritter bogenführender Zylinder
30
Rotationsachse
31
Mantelfläche
32
gewendetes Exemplar
33
Ansteuerleitung
34
Datenleitung
35
Steuerungseinheit
35.1
Eingang
35.2
Ausgang
36
Filterstufe
37
Kennlinienfeld
37.1
Formatangabe
37.2
Lage, Grammatur
37.3
Vorderkante
37.4
Hinterkante
38
Rücksetzstufe
39
Speicher
40
Vergleichsstufe
41
Vorgabe
42
Voreinstellungsdaten

Claims (15)

1. Verfahren zur Korrektur der Lage bogenförmigen Materials (7) auf Förderelementen wie z. B. Mantelflächen (3, 14) bogenführender Zylinder (1, 13) und das bogenförmige Material (7) von der Mantelfläche (3) eines bogenführenden Zylinders (1) auf die Mantelfläche (14) eines nachfolgenden bogenführenden Zylinders (13) übergeht, dadurch gekennzeichnet, daß mittels am ersten bogenführenden Zylinder aufgenommener Sensorelemente (6) eine Ist-Lage einer Bogenvorderkante (11) detektiert und mittels einer Steuereinheit (35) ein Vergleich (40) von Soll- und Istlage des bogenförmigen Materials (7) vorgenommen wird und bei Abweichung von der Sollage ein das bogenförmige Material (7) am nachfolgenden bogenführenden Zylinder (13) fixierender Aktor (19) eine Korrektur (20) der Lageabweichung vornimmt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des Sensorelementes (6) ein zeitlicher Versatz zwischen Beginn der Bewegung (25) eines aktorbetätigten Greifersystems (19) und der Bewegungsbeginn des Sensorelementes (6) überdeckenden Kante (11, 24) des bogenförmigen Materials (7) erfaßt wird.
3. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zeitliche Versatz im Maschinengradwinkeln gemessen wird.
4. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zeitliche Versatz des Bewegungsbeginn mittels eines als Kantensensor (6) ausgebildeten Sensorelementes erfolgt.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zeitliche Versatz des Bewegungsbeginns mittels eines als CCD-Zeile (6) ausgebildeten Sensorelementes ermittelt wird.
6. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagekorrektur des bogenförmigen Materials (7) auf Basis des Bewegungsgesetzes des aktorbetätigten Greifersystems (19) am nachfolgenden bogenführenden Zylinders (13) erfolgt, in welchem die Hinterkante (10, 23) des bogenförmigen Materials (7) ergriffen ist.
7. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Überschreiten eines in der Steuereinheit (35) gesetzten zeitlichen Versatzes auf eine Nichterfassung der Hinterkante (10, 23) des bogenförmigen Materials (7) durch das aktorbetätigte Greifersystem (19) geschlossen wird.
8. Einrichtung zur Korrektur der Lage des bogenförmigen Materials (7) bei Bewegungsrichtungsumkehr des bogenförmigen Materials (7) in einer Wendeeinrichtung (1, 13; 15, 16), wobei einer Haltevorrichtung (5) eines als Speichertrommel dienenden bogenführenden Zylinders (1) ein Sensorelement (6) für eine vorlaufende Kante (11) des bogenförmigen Materials (7) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß einer Halteeinrichtung (15) für eine nachlaufende Kante (10, 23) des bogenförmigen Materials (7) an dem als Wendetrommel dienenden bogenführenden Zylinder (13) ein betätigbarer Aktor (19) zur Lagekorrektur (20) der Haltevorrichtung (15) zugeordnet ist.
9. Einrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der betätigbare Aktor (19) als Linearantrieb ausgeführt ist.
10. Einrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der betätigbare Aktor (19) als Piezoaktor ausgeführt ist.
11. Einrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der betätigbare Aktor (19) als Magnetlager ausgeführt ist.
12. Einrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Sensorelement (6) und der Halteeinrichtung (15) des als Wendetrommel dienenden bogenförmigen Zylinders (13) über eine Steuereinheit (35) über Daten- und Steuerleitungen (33, 34) miteinander verbunden sind und die Steuereinheit (35) über eine Steuereinrichtung (40) sowie ein Kennlinienfeld (37) verfügt, in welchem Parameter des zu verarbeitenden bogenförmigen Materials (7) abgelegt sind.
13. Wendeeinrichtung für bogenförmiges Material bei bogenverarbeitenden Maschinen mit einer Einrichtung zur Korrektur der Lage des bogenförmigen Materials (7) bei Bewegungsrichtungsumkehr, wobei eine Haltevorrichtung (5) eines als Speichertrommel dienenden bogenführenden Zylinders (1) ein Sensorelement (6) für eine vorlaufende Kante (11) des bogenförmigen Materials (7) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß einer Halteeinrichtung (15) für eine nachlaufende Kante (10, 23) des bogenförmigen Materials (7) an dem als Wendetrommel dienenden bogenführenden Zylinder (13) ein betätigbarer Aktor (19) zur Lagekorrektur (20) der Haltevorrichtung (15) zugeordnet ist.
14. Druckwerk mit einer Einrichtung zur Korrektur der Lage des bogenförmigen Materials (7) in einer Wendeeinrichtung (1, 13; 15, 16), wobei eine Haltevorrichtung (5) eines als Speichertrommel dienenden bogenführenden Zylinders (1) ein Sensorelement (6) für eine vorlaufende Kante (11) des bogenförmigen Materials (7) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß einer Halteeinrichtung (15) für eine nachlaufende Kante (10, 23) des bogenförmigen Materials (7) an dem als Wendetrommel dienenden bogenführenden Zylinder (13) ein betätigbarer Aktor (19) zur Lagekorrektur (20) der Haltevorrichtung (15) zugeordnet ist.
15. Mehrfarbenrotationsdruckmaschine zur Verarbeitung bogenförmigen Materials (7) mit einer Einrichtung zur Korrektur der Lage des bogenförmigen Materials (7) in einer Wendeeinrichtung (1, 13; 15, 16), wobei eine Haltevorrichtung (5) eines als Speichertrommeln dienenden bogenführenden Zylinders (1) ein Sensorelement (6) für eine vorlaufende Kante (11) des bogenförmigen Materials (7) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß einer Halteeinrichtung (15) für eine nachlaufende Kante (10, 23) des bogenförmigen Materials (7) an dem als Wendetrommel dienenden bogenführenden Zylinder (13) ein betätigbarer Aktor (19) zur Lagekorrektur (20) der Haltevorrichtung (15) zugeordnet ist.
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