DE10152843A1 - Vorrichtung zur Anpassung der Lage bogenförmigen Material bei Bewegungsrichtungsumkehr - Google Patents
Vorrichtung zur Anpassung der Lage bogenförmigen Material bei BewegungsrichtungsumkehrInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Korrektur der Lage bogenförmigen Materials (7) auf Förderelementen wie z. B. Mantelflächen (3, 14) von bogenführenden Zylindern (1, 13) an bogenverarbeitenden Maschinen. Das bogenförmige Material (7) wird von der Mantelfläche (3) eines ersten bogenführenden Zylinders (1) auf die Mantelfläche (14) eines nachgeordneten bogenführenden Zylinders (13) übergeben. Mittels am ersten bogenführenden Zylinder (1) aufgenommener Sensorelemente (6) wird eine Ist-Lage einer Bogenvorderkante (11) detektiert, mittels einer Steuereinheit (35) erfolgt ein Vergleich (40) von Soll- und Ist-Lage des bogenförmigen Materials (7). Bei Lageabweichungen von der Soll-Lage nimmt ein das bogenförmige Material (7) am nachfolgenden Zylinder (13) fixierender Aktor (19) eine Korrektur (20) der Lageabweichung vor.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Anpassung der Lage bogenförmigen
Materials bei Bewegungsrichtungsumkehr, so etwa bei der Wendung bogenförmigen
Materials zwischen Druckwerken von Mehrfarbenrotationsdruckmaschinen.
DE 41 13 478 A1 bezieht sich auf eine elektronische Bogenkontrollvorrichtung für
Zylinder in Bogenrotationsdruckmaschinen. Abtastelemente aus CCD-Zeilen und eine
Lichtquelle erfassen die Bogenvorderkante und deren richtige Lage für eine passerhaltige
Bogenübergabe. Mittels dieser Vorrichtung werden gekrümmte Bogenvorderkanten
bereiche erkannt, um mögliche Fehler durch Veränderung von Druckparametern gezielt zu
korrigieren. Durch diese Papierlagenkontrolle ist es möglich, die Bogenvorderkante im
Greifersystem eines jeden Druckwerks einer Druckmaschine zu erfassen, um auch
Druckbogenlageveränderungen im Greifersystem bei der Bogenübergabe von einem
Zylinder zu einem anderen Zylinder zu erkennen. Die ermittelten Messwerte werden aus
dem Zylinder heraus einer Auswerteeinrichtung zugeführt und in einem Datenspeicher für
eine Abfrage bei Stillstand des Zylinders bereitgehalten.
DE 85 03 577 U1 beschreibt eine Registerschiene für den Anschlag der Bogenvorderkante
durch motorisch verdrehbare Stellschrauben. Mittels der motorisch verdrehbaren
Steilschrauben kann der Registerschiene eine leichte Krümmung aufgeprägt werden, um
dadurch bei der Bogenbeschleunigung eine leichte Aufwölbung des Bogens zur
Verbesserung seiner Anlage an der Zylindermantelfläche herbeizuführen.
Aus DE 44 06 740 A1 ist eine Vorrichtung zur Passerkorrektur in einer Rotations
druckmaschine bekannt geworden. Bei dieser erfaßt ein Bogenhalter den Bogen an seinem
in Förderrichtung vorderen Kantenbereich, wobei elektronische Messelemente für die
Bogenlage vorgesehen sind. Die Bogenhalter sind verschiebbar angeordnet und mit
motorischen, durch die Messelemente gesteuerten Stellgliedern verbunden. Gemäß dieser
Lösung werden die Bogenhalter in Förderrichtung und quer zur Förderrichtung des Bogens
beweglich geführt. Signale aus einem Soll-Ist-Vergleich der die Bogenlage erfassenden
Messelemente steuern die zugehörigen, die Bogenlage an einer Anlagefläche
beeinflussenden Stellglieder.
Es ist bekannt, daß der Wendepasser von zu wendendem bogenförmigen Material stets
durch die Position der Bogenvorderkante bestimmt wird. Die Bogenhinterkante kann
aufgrund von auftretenden Schnittoleranzen der Bedruckstoffe bei deren Herstellung nicht
als Bezugskante eingesetzt werden. Voraussetzung für einen guten, d. h. einen
toleranzhaltigen Wendepasser ist die Toleranzhaltigkeit des Übergabepassers. Dies
bedeutet, daß die Vorderkante jedes einzelnen Exemplar des bogenförmigen Materials im
Greifersystem beispielsweise einer Speichertrommel oder einer Maschinenkomponente, die
den Bedruckstoff als letztes an der Vorderkante führt, bevor dieser an dessen Hinterkante
übernommen wird, innerhalb des Übergabepassatoleranzbereiches positioniert ist. Um dies
zu erreichen, wird der Bogen auf verschiedene Weise an der Mantelfläche eines
bogenführenden Zylinders an der Hinterkante gestrafft. Dazu dienen beispielsweise
Saugersysteme, welche eine Relativbewegung in bezug auf die Umfangsrichtung des
jeweiligen bogenführenden Zylinders vorzunehmen in der Lage sind und auf das Exemplar
des bogenförmigen Materials eine Zugkraft ausüben. Dadurch wird das jeweilige ergriffene
Exemplar völlig geglättet, d. h. gestrafft, bevor der Bedruckstoff an ein die
Bedruckstoffhinterkante fixierendes Greifersystem übergeben wird.
Von der Güte der Straffung des bogenförmigen Materials an der Mantelfläche des dieses
jeweils führenden bogenführenden Zylinders hängt ab, wie das Wenderegister, d. h. die
systematische Abweichung eines jeden Bogens von der Sollage unter Berücksichtigung
von Bogen zu Bogen immer gleicher Straffungsfehler bzw. der Wendepasser, d. h. eine
stochastische Abweichung von der Sollage z. B. von Bogen zu Bogen immer wieder
unregelmäßig auftretender Straffungsfehler, jeweils ausfällt. Diese Druckqualitätskriterien
werden stets in der gleichen Art von der relativen Stellung der Straffelemente
beispielsweise von deren Umfangsrichtung an der Mantelfläche verschiebbaren
Straffungselementen zu den die Hinterkante des fixierten bogenförmigen Materials
fixierenden Greifersystems bestimmt. Dabei wird das Wenderegister durch die Genauigkeit
bestimmt; der Wendepasser wird durch die Wiederholpräzision bestimmt. Beide Vorgänge,
besonders jedoch der Straffvorgang können bei höheren Druckgeschwindigkeiten und bei
bestimmten Bedruckstoffen nicht in der verlangten Präzision vorgenommen werden, so daß
diesem Umstand bei der Wendung bogenförmigen Materials zwischen Druckwerken von
Rotationsdruckmaschinen Rechnung zu tragen ist.
Angesichts des aufgezeigten Standes der Technik sowie des aufgezeigten technischen
Problems, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, gewendetes bogenförmiges Material
in seiner Lage bereits während des Wendevorganges optimal auszurichten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 8 gelöst.
Die mit der erfindungsgemäßen Lösung erzielbaren Vorteile sind vor allem darin zu
erblicken, daß aus der Ermittlung des zeitlichen Versatzes der in Maschinengrade, damit
geschwindigkeitsunabhängig gemessen werden kann, der Beginn der Relativbewegung
zwischen Bogenvorderkante und Greifersystem zu der durch das Bewegungsgesetz an der
Bogenhinterkante erwarteten Relativbewegung ermittelt wird. Damit steht ein Maß für eine
notwendige Wendepasserkorrektur an der Oberfläche des einem ersten exemplarführenden
nachfolgenden beispielsweise als Speicherzylinder konfigurierten nachfolgenden
bogenführenden Zylinders zur Verfügung. Die Ermittlung des zeitlichen Versatzes in
Maschinengrad gestattet eine von der Druckgeschwindigkeit der Rotationsdruckmaschine
unabhängige Ermittlung. Auf dem Weg zum nächsten Druckwerk einer mehrere
Druckwerke enthaltenden bogenverarbeitenden Mehrfarbenrotationsdruckmaschine kann
eine derart ermittelte Lagekorrektur an einer der bogenführenden Komponenten mittels
eines Aktors entsprechend ausgeregelt werden. Dies bedeutet, daß beispielsweise an der
Mantelfläche einer Speichertrommel eine Korrektur der Lage des Bogens vorgenommen
werden kann.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens
lassen sich mittels des Sensorelementes an einer Mantelfläche eines ersten bogenführenden
Zylinders ein zeitlicher Versatz zwischen Beginn der Bewegung eines Aktor betätigten
Greifersystems und dem Bewegungsbeginn der das Sensorelement überdeckenden Kante
des bogenförmigen Materials erfassen. Aus der Ermittlung dieses zeitlichen Versatzes läßt
sich eine Lagekorrektur in Gestalt einer über eine Steuereinheit erfolgenden Lagekorrektur
des aktorbetätigten Greifersystems am Umfang des als Speichertrommel fungierenden dem
ersten bogenförmiges Material führenden Zylinder nachgeordneten Zylinders erreichen.
Zur Durchführung einer von der Druckgeschwindigkeit der Rotationsdruckmaschine
unabhängigen Erfassung des zeitlichen Versatzes wird dieser in Maschinengradwinkel
gemessen. Eine Messung in Maschinengradwinkel kann besonders einfach und mit hoher
Zuverlässigkeit durchgeführt werden.
Die Messung des zeitlichen Versatzes des Bewegungsbeginnes läßt sich mittels eines als
Kantensensor ausgebildeten Sensorelementes durchführen. Neben der Ausbildung des in
der Mantelfläche des ersten bogenförmigen Zylinders angeordneten Sensorelementes als
Kantensensor läßt sich dieses auch als CCD-Zeilensensor ausbilden.
Es lassen sich ebensogut das durchscheinende Licht erfassende Sensoren einsetzen, aus
denen das Vorhandensein oder das Nichtvorhandensein eines bogenförmigen Materials in
seiner Lage am ersten bogenförmigen Zylinder detektiert werden kann.
Zur Ermittlung der Lagekorrektur des bogenförmigen Materials während des
Wendevorganges von seiner Vorderseite auf die Rückseite, welche nunmehr die
nachfolgend zu bedruckende neue Vorderseite darstellt, erfolgt auf Basis des
Bewegungsgesetzes des aktorbetätigten Greifersystems am als Speichertrommel
fungierenden ersten nachfolgenden bogenführenden Zylinders, an welchem die Hinterkante
des gewendeten bogenförmigen Materials ergriffen ist, eine Berechnung. Bei Überschreiten
eines in der Steuereinheit voreingestellten zeitlichen Versatzes kann auf eine
Lichterfassung der Hinterkante des bogenförmigen Materials durch das aktorbetätigte
Greifersystem an den dem ersten bogenführenden Zylinder nachfolgenden bogenführenden
Zylinder, der in einer Wendevorrichtung als Speichertrommel dient, geschlossen werden.
Damit kann mittels der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Feststellung des zeitlichen
Versatzes von Bewegungsbeginn von Bogenvorder- und Bogenhinterkante auch auf das
Vorhandensein bzw. das Nichtvorhandensein eines Exemplars des bogenförmigen
Materials an der Mantelfläche bogenführender Zylinder zurückgeschlossen werden. Dieses
Kriterium zur Fehlbogenerkennung kann zusätzlich zu bereits bekannten
Fehlbogenkriterien implementiert werden und in Kombination mit diesem die
Irrtumswahrscheinlichkeit verringern helfen oder aber als alleinige Sensorsystem zur
Fehlbogenkontrolle eingesetzt werden.
Die vorstehend skizzierte Aufgabe wird ebenfalls durch die Merkmale des
Patentanspruches 8 gelöst. Mittels des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösungsweges
läßt sich eine Lagekorrektur deshalb mit hoher Präzision und hoher Zuverlässigkeit
durchführen, da die Straffung des zu wendenden bogenförmigen Materials mittels des
Sensorelementes und des die neue Bogenvorderkante, d. h. die alte Bogenhinterkante des
bogenförmigen Materials ergreifenden, aktorbetätigten Greifersystems unmittelbar
während der Wendung bereits beeinflußt werden kann. Durch die Anordnung des die Lage
einer Bogenkante erfassenden Sensorsystems am ersten bogenführenden Zylinder sowie
das Vorsehen des aktorbetätigbaren Greifersystems am nachfolgenden bogenförmiges
Material führenden Zylinders kann das die neue Bogenvorderkante aufnehmende Element
zur Korrektur der Lage des bogenförmigen Materials am Umfang des beispielsweise als
Speichertrommel dienenden bogenführenden Zylinders herangezogen werden. Auf dem
Weg zum nächsten Druckwerk läßt sich die so ermittelte Lagekorrektur an einer dem
bogenführenden Komponente mittels eines Aktors, mit welchem das aktorbetätigte
Greifersystem bewegt wird, entsprechend ausregeln.
In vorteilhafter Ausgestaltung des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens läßt sich
der Aktor des aktorbetätigten Greifersystems als Linearantrieb ausführen. Neben der
Ausbildung des Aktorelementes als Linearantrieb kann der Aktor auch als Piezoaktor
ausgebildet sein; ferner kann der betätigbare Aktor des Greifersystems am als
Speichertrommel dienenden nachfolgenden bogenführenden Zylinder als Magnetlager
ausgeführt werden. Das Sensorelement am ersten bogenführenden Zylinders und die
aktorbetätigte Halteeinrichtung des diesem nachgeordneten als Wendetrommel dienenden
bogenführenden Zylinders, sind über eine Steuereinheit und über Daten- und
Steuerleitungen miteinander verbunden, wobei die Steuereinheit sowohl über eine
Speichereinrichtung als auch ein Kennlinienfeld verfügt, in welchem Parameter des zu
verarbeitenden bogenförmigen Materials jeweils abgelegt sind. Solche Parameter können
beispielsweise die Grammatur, das Format, die Schnittkantengüte, Toleranzen dieser Maße
etc. sein.
Eine Einrichtung mit den vorstehend aufgezählten Merkmalen läßt sich bevorzugt an einer
Wendeeinrichtung von bogenförmiges Material verarbeitenden Rotationsdruckmaschinen
einsetzen. Die Wendeeinrichtung wird bevorzugt bei Mehrfarbenrotationsdruckmaschinen
eingesetzt, und ist etwa in der Mitte der Mehrfarbenrotation angeordnet, beispielsweise bei
vier Druckwerken mit Veredelungseinheit nach dem zweiten Druckwerk, bei sechs
Druckwerken mit Veredelungseinheit nach dem dritten Druckwerk; es sind jedoch auch
Ausführungsvarianten denkbar, bei denen die Wendeeinheit bereits nach dem zweiten
Druckwerk angeordnet ist. Bevorzugt finden Wendeeinrichtungen für bogenförmigen
Materials Einsatz bei Mehrfarbenrotationsdruckmaschinen.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend detaillierter erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Zylinderkonfiguration zur Wendung bogenförmigen Materials, wobei
in den Zylindermantelflächen jeweils ein Sensorelement und eine
aktorbetätigbare Halteeinrichtung aufgenommen sind,
Fig. 2 die schematische Wiedergabe einer Steuereinrichtung, welche den Aktor
abhängig von mittels des Sensorelementes detektierenden Signalen ansteuert.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 1 geht eine Zylinderkonfiguration eines Druckwerkes von
Rotationsdruckmaschinen näher hervor, mit welcher eine Wendung bogenförmigen
Materials von dessen Vorderseite auf dessen Rückseite vorgenommen werden kann.
Auf der Mantelfläche 3 eines ersten bogenführenden Zylinders 1, der beispielsweise als
Speichertrommel dient, ist ein Exemplar 7 eines bogenförmigen Materials aufgenommen.
Das am Exemplar 7 an der Mantelfläche 3 gehalten durch eine Halteeinrichtung 5, weist
mit einer Oberseite 8 nach außen, während das Exemplar 7 mit seiner Unterseite 9 an der
Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden Zylinders 1 anliegt. Eine in der Darstellung
gemäß Fig. 1 mit Bezugszeichen 11 bezeichnete Kante des bogenförmigen Materials ist in
diesem Förderzustand des Exemplars 7 die Vorderkante, während mit Bezugszeichen 10
die Hinterkante des bogenförmigen Materials bezeichnet ist. Der erste bogenführende
Zylinder 1 rotiert um eine Rotationsachse 2 entgegen des Uhrzeigersinns, bezeichnet durch
den die Drehrichtung charakterisierenden Pfeil. Das an seiner Vorderkante 11 gehaltene
Exemplar 7 wird an der Mantelfläche 3 durch die Rotation des Zylinders 1 um seine
Rotationsachse 2 in Drehrichtung 4, eine Übergabezentrale 12 passierend, gefördert und
gelangt in seine an der unteren Hälfte der Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden
Zylinders 1 dargestellte Position. Die Vorderkante 11 des Exemplars ist weiterhin von der
Halteeinrichtung 5 ergriffen, wobei die Lage der Vorderkante des Exemplars 7 des
bogenförmigen Materials relativ zur Mantelfläche mittels eines Sensorelementes 6 erfaßt
wird. Das Sensorelement steht über eine Signalleitung 34 mit der Eingangsseite 35.1 an der
hier nur schematisch wiedergegebenen Steuereinheit 35 in Verbindung.
Im in Fig. 1 dargestellten Zustand erfolgt auf der Übergabezentrale 12, welche durch die
Rotationsachse 2 des ersten bogenführenden Zylinders führt und sowie durch die durch
eine Rotationsachse 18 eines diesem nachgeordneten als Wendetrommel fungierenden
bogenführenden Zylinders 13 gebildet ist, eine Übergabe der Bogenhinterkante 10 des
Exemplars 7 an eine in der Mantelfläche 14 des nachfolgenden bogenführenden Zylinders
13 aufgenommene Haltevorrichtung 16, die beispielsweise als ein drehbarer Sauger
ausgebildet sein kann. Im Bereich der Übergabezentrale 12 zwischen den Mantelflächen 3
des ersten bogenführenden Zylinders 1 und der Mantelfläche 14 des nachfolgenden
bogenführenden Zylinders 13 übernimmt die als Saugelement ausgebildete Halte
vorrichtung 16 die Exemplarhinterkante 10. In diesem Zustand ist das Exemplar 7 des
bogenförmigen Materials an der Mantelfläche 3 des ersten bogenführenden Zylinders 1
durch die Halteeinrichtung 5 an der Vorderkante 11 fixiert, während die Hinterkante 10 des
Exemplars 7 bereits durch die Halteeinrichtung 16 im nachfolgenden bogenführenden
Zylinder 13 gehalten ist. Der in der Darstellung gemäß Fig. 1 als Saugelement ausgeführte
Halteeinrichtung 16 ist ein schwenkbares Halteelement 15 in Gestalt eines Zangengreifers
zugeordnet, der die Hinterkante 10 des Exemplars 7 übernimmt, welche nunmehr eine
Vorderkante 23 eines gewendeten Exemplars 32 des bogenförmigen Materials darstellt.
Das bogenförmige Material wird von der Halteeinrichtung 5 des ersten bogenführenden
Zylinders 1 freigegeben. Die Freigabebewegung der Kante des Exemplars 7 des
bogenförmigen Materials, welcher das Sensorelement 6 überdeckt, wird durch die
Datenleitung 34 der Steuereinheit 35.1 eingangsseitig übermittelt.
Während der Rotation des als Wendetrommel dienenden nachfolgenden bogenführenden
Zylinders 13 im Uhrzeigersinn 26 um seine Rotationsachse 18 dreht sich die als
Zangengreifer ausgebildete Halteeinrichtung 15 um ihre Schwenkachse 21 um etwa 180°,
so daß das bogenförmige Material mit seiner Hinterkante 24 (ehemalige Vorderkante 11),
eine Ausschwenkbewegung 27 in bezug auf die Mantelfläche 14 des als Speichertrommel
dienenden nachfolgenden bogenführenden Zylinders 13 vollzieht. Das Exemplar 7
vollzieht nun eine Förderrichtungsumkehr in Richtung des Pfeiles 25; die Unterseite 9 des
bogenförmigen Materials 7 weist der Mantelfläche 14 des als Speichertrommel dienenden
bogenführenden Zylinders 13 zu, die Oberseite 8 weist nach außen. Während der Rotation
des als Wendetrommel dienenden nachfolgenden Zylinders 13 im Uhrzeigersinn 26 um die
Rotationsachse 18 erfolgt eine Lagekorrektur der Bogenvorderkante 23. Die Lagekorrektur
erfolgt dadurch, daß das die Vorderkante 23 des Exemplars 7 ergreifende Greifersystem,
d. h. der Zangengreifer 15, mittels eines Aktors 19 in Bewegungsrichtung 20 in bezug auf
die Mantelfläche 14 des nachfolgenden bogenführenden Zylinders 13 bewegt wird. Die
Ansteuerung des Aktors 19, welcher die Position des Zangengreifers 15 in bezug auf die
Mantelfläche 14 steuert, erfolgt durch die Ansteuerleitung 33 über die Ausgangsseite 35.2
einer Steuereinheit 35, welche in der Darstellung gemäß Fig. 1 lediglich schematisch
dargestellt ist.
An einer Übergabezentrale 28, die durch die Rotationsachse 18 des als Wendetrommel
dienenden nachfolgenden bogenführenden Zylinders 13 sowie durch eine Rotationsachse
30 eines dritten bogenführenden Zylinders 29 führt, erfolgt ein Übergang des
bogenförmigen Materials 7 an die Mantelfläche 31 dieses dritten bogenführenden
Zylinders 29. Beim an der Übergabezentrale 28 erfolgenden Übergang von der
Mantelfläche 14 auf die Mantelfläche 3 l, weist nunmehr die bisherige Oberseite 8 des
bogenförmigen Materials der Mantelfläche 31 des dritten bogenführenden Zylinders zu,
während die bisherige Unterseite 9 nach außen weist. Dadurch ist nunmehr ein Bedrucken
der Unterseite 9 des bogenförmigen Materials 7 in gewendeten Zustand 32 möglich.
Das Sensorelement 6, welches beispielsweise als ein Kantensensorelement, als eine CCD-
Zeile oder als ein Durchlichtsensor ausgebildet sein kann, steht über die Datenleitung 34
mit der Eingangsseite 35.1 der Steuereinheit 35 in Verbindung. Die Steuereinheit 35
ihrerseits beaufschlagt über eine Datenleitung 33 den Aktor 19, welcher eine in
Umfangsrichtung 20 erfolgende Lagekorrektur des die Bogenkante 23 aufnehmenden
Zangengreifers 15 aktiviert. Die Lagekorrektur des Exemplars 7 des bogenförmigen
Materials erfolgt aus der Messung des zeitlichen Versatzes, der vorzugsweise im
Maschinengrad gemessen wird, am Schaltausgang eines Kantensensorelementes 6
beispielsweise als Relativbewegung zwischen Bogenvorderkante 11 des Exemplars 7 und
erwarteter Relativbewegung der Hinterkante 10 (neue Vorderkante 23), welche durch den
Zangengreifer 15 ergriffen ist. Eine durch die Steuereinheit 35 ermittelter zeitlicher
Versatz, d. h. ein nicht optimal an den Mantelflächen 3 bzw. 14 anliegendes Exemplar
bogenförmigen Materials kann durch eine Lagekorrektur durch Verfahren des
aktorbetätigten Greiferelementes 19 in Bewegungsrichtung 20 an der Mantelfläche 14 des
als Wendetrommel dienenden bogenförmigen Zylinders 13 kompensiert werden. Das Maß
des zeitlichen Versatzes ist ein Maß für die vom Aktor 19 zu erzeugende Verfahrbewegung
20 des Halteelementes 15 in bezug auf die Mantelfläche 14 des als Wendetrommel
fungierenden nachfolgenden bogenführenden Zylinders 13.
Mittels des an der Umfangsfläche 3 des ersten bogenförmigen Zylinders 1 aufgenommenen
Sensorelementes 6, gleich um welche Art eines Sensorelementes es sich handelt, kann eine
Regelung des Wendepassers während der Wendung vorgenommen werden. Aus der
Messung des zeitlichen Versatzes, der Beginn der Relativbewegung der Bogenvorderkante
bzw. der Bogenhinterkante unter Heranziehung des Bewegungsgesetzes des die neue
Bogenvorderkante 23 ergreifenden als Zangengreifer ausgeführten Haltesystems 15, läßt
sich eine Lagekorrektur für das aktorbetätigte Greifersystem 15 ermitteln. Die Korrektur
der Umfangsposition des aktorbetätigten Haltesystems 15 in bezug auf die Mantelfläche 14
des nachfolgenden, als Wendetrommeln dienenden bogenführenden Zylinders 13 kann auf
dem Weg zum nächsten Druckwerk durch Ansteuerung des Aktors 19 nahe dem Ausgang
35.2 der Steuereinheit 35 erfolgen.
Das Signal des Sensorelementes 6, welcher vom bogenförmigen Material überdeckt ist,
kann nicht nur zur Regelung des Wendepassers benutzt werden, sondern ist geeignet,
Fehlbogen zu erkennen. Unter Fehlbogen sind solche Exemplare 7 zu nennen, die nicht an
der Hinterkante 10 (neue Bogenvorderkante 23 am Zangengreifer 15) ergriffen worden
sind und damit nicht weiter durch die Druckmaschine befördert werden können.
Werden ab einem bestimmten Maschinengradwert durch das Sensorelement 6 das
Exemplar 7 oder dessen Vorderkante 11 nicht erkannt, kann das als Zangengreifer 15
ausgebildete Greifersystem am nachfolgenden bogenführenden Zylinder 13, d. h. der
Wendetrommel das Exemplar 7 des bogenförmigen Materials nicht erfaßt haben. Daraus
wiederum kann auf eine Fehlbogenerkennung geschlossen werden, die allein oder in
Kombination mit anderen Systemen zur Detektion von Vorhandensein oder
Nichtvorhandensein des bogenförmigen Materials entlang seines Förderpfades genutzt
werden kann.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 2 geht die schematische Wiedergabe einer
Steuereinrichtung, welche den Aktor abhängig vom mittels des Sensorelementes
detektierter Signale ansteuert, näher hervor.
Vom Sensorelement 6 werden dessen Signale der Steuereinheit 35 an der Eingangsseite
35.1 aufgegeben. Vom Sensorelement 6 verlaufen dessen Signale über eine
Datenübertragungsleitung 34 an den Eingang 35.1 der Steuereinheit 35. Ausgangsseitig,
d. h. am Ausgangsport 35.2 der Steuereinheit 35 erfolgt eine Übermittlung der
Ansteuersignale an den Aktor 19 der Halteeinrichtung 15 über die Ansteuerleitung 33.
Mittels der Ansteuersignale kann eine Bewegung der Halteeinrichtung 15 in
Umfangsrichtung entsprechend des Doppelpfeiles 20 relativ zur Mantelfläche 14 des
nachfolgenden bogenführenden Zylinders 13 erfolgen.
Die Steuereinheit 35 ist schematischer Darstellung derart konfiguriert, daß dieser
Eingangsgrößen 41 bzw. 42 die einer Vorgabe des Formates bzw. Voreinstellungsdaten für
den entsprechenden Druckauftrag eingegeben werden können. Dieser Druckauftrag
schließt eine Wendung ein, an welcher bogenförmiges Material von einer Seite auf eine
ebenfalls zu bedruckende Rückseite gewendet wird. Die Daten des verwendeten
Bedruckstoffes können in einer Steuereinheit 35 in ein Kennlinienfeld 37 abgelegt werden.
So liegen in der Steuereinheit 35 im Kennlinienfeld 37 Daten zum Format des zu
bedruckenden bogenförmigen Materials vor (37.1). Ferner ist im Kennlinienfeld 37
abgelegt (an einem Speicher 37.2) die Grammatur des bogenförmigen Materials, welche
zur Bestimmung der Biegesteifigkeit erforderlich ist. Ferner liegen an bei den mit 37.3
bzw. 37.4 bezeichneten Speicherstellen Informationen zur Vorder- bzw. Hinterkantenlage
des bogenförmigen Materials vor. An einem Speicher 39 werden die im Rahmen der
Voreinstellung oder über die Eingabe des Jobtickets relevanten Daten an der der
Wendeeinrichtung zugeordneten Steuereinheit 35 abgelegt. Die Steuereinheit 35 umfaßt
ferner eine Rücksetzstufe 38, mit welcher eine Nullsetzung des Systems erreicht werden
kann; ferner werden Eingangs- und Ausgangssignale vor Weiterverarbeitung einer
Filterung in einer Filterstufe 36 unterzogen. Der Vergleich von erforderlicher Sollage zur
detektierter Istlage des bogenförmigen Materials sowohl an der Mantelfläche 3 des als
Speichertrommel dienenden ersten bogenförmigen Zylinders 1, mit der tatsächlichen Lage
des bogenförmigen Materials, erfolgt in einer Vergleichsstufe 40, die in der Darstellung
gemäß Fig. 2 zweistufig ausgebildet ist. Der über die Ansteuerleitung 33 ansteuerbare
Aktor 19 kann sowohl als Piezoaktor als Linearantrieb oder auch als Magnetlager
ausgebildet werden, mit welchem sich der Zangengreifer 15 in Umfangsrichtung an der
Mantelfläche 14 des als Wendetrommel dienenden nachfolgenden Zylinders 13
verschieben läßt. Das Sensorelement 6, welches die Eingangsseite 35.1 der Steuereinheit
35 beaufschlagt, kann als Kantensensor, CCD-Zeile oder als Durchlichtsensor ausgestaltet
sein.
1
erster bogenführender Zylinder (Speichertrommel)
2
Rotationsachse
3
Mantelfläche
4
Drehrichtung
5
Halteeinrichtung
6
Sensorelement
7
Exemplar
8
Oberseite
9
Unterseite
10
erster Kante
11
zweite Kante
12
Übergabezentrale
13
nachfolgender bogenführender Zylinder (Wendetrommel)
14
Mantelfläche
15
Zangengreifer
16
Halteelement
17
Lagerung
18
Rotationsachse
19
Aktor
20
Bewegungsrichtung
21
Schwenkachse
22
gewendetes Exemplar
23
Vorderkante
24
Hinterkante
25
Förderrichtung
26
Rotationsrichtung
27
Ausschwenkbewegung
28
Übergabezentrale
29
dritter bogenführender Zylinder
30
Rotationsachse
31
Mantelfläche
32
gewendetes Exemplar
33
Ansteuerleitung
34
Datenleitung
35
Steuerungseinheit
35.1
Eingang
35.2
Ausgang
36
Filterstufe
37
Kennlinienfeld
37.1
Formatangabe
37.2
Lage, Grammatur
37.3
Vorderkante
37.4
Hinterkante
38
Rücksetzstufe
39
Speicher
40
Vergleichsstufe
41
Vorgabe
42
Voreinstellungsdaten
Claims (15)
1. Verfahren zur Korrektur der Lage bogenförmigen Materials (7) auf Förderelementen
wie z. B. Mantelflächen (3, 14) bogenführender Zylinder (1, 13) und das
bogenförmige Material (7) von der Mantelfläche (3) eines bogenführenden Zylinders
(1) auf die Mantelfläche (14) eines nachfolgenden bogenführenden Zylinders (13)
übergeht,
dadurch gekennzeichnet,
daß mittels am ersten bogenführenden Zylinder aufgenommener Sensorelemente (6)
eine Ist-Lage einer Bogenvorderkante (11) detektiert und mittels einer Steuereinheit
(35) ein Vergleich (40) von Soll- und Istlage des bogenförmigen Materials (7)
vorgenommen wird und bei Abweichung von der Sollage ein das bogenförmige
Material (7) am nachfolgenden bogenführenden Zylinder (13) fixierender Aktor (19)
eine Korrektur (20) der Lageabweichung vornimmt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß mittels des Sensorelementes (6) ein zeitlicher Versatz zwischen Beginn der
Bewegung (25) eines aktorbetätigten Greifersystems (19) und der Bewegungsbeginn
des Sensorelementes (6) überdeckenden Kante (11, 24) des bogenförmigen Materials
(7) erfaßt wird.
3. Verfahren gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zeitliche Versatz im Maschinengradwinkeln gemessen wird.
4. Verfahren gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zeitliche Versatz des Bewegungsbeginn mittels eines als Kantensensor (6)
ausgebildeten Sensorelementes erfolgt.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zeitliche Versatz des Bewegungsbeginns mittels eines als CCD-Zeile (6)
ausgebildeten Sensorelementes ermittelt wird.
6. Verfahren gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagekorrektur des bogenförmigen Materials (7) auf Basis des
Bewegungsgesetzes des aktorbetätigten Greifersystems (19) am nachfolgenden
bogenführenden Zylinders (13) erfolgt, in welchem die Hinterkante (10, 23) des
bogenförmigen Materials (7) ergriffen ist.
7. Verfahren gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Überschreiten eines in der Steuereinheit (35) gesetzten zeitlichen Versatzes
auf eine Nichterfassung der Hinterkante (10, 23) des bogenförmigen Materials (7)
durch das aktorbetätigte Greifersystem (19) geschlossen wird.
8. Einrichtung zur Korrektur der Lage des bogenförmigen Materials (7) bei
Bewegungsrichtungsumkehr des bogenförmigen Materials (7) in einer
Wendeeinrichtung (1, 13; 15, 16), wobei einer Haltevorrichtung (5) eines als
Speichertrommel dienenden bogenführenden Zylinders (1) ein Sensorelement (6) für
eine vorlaufende Kante (11) des bogenförmigen Materials (7) zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß einer Halteeinrichtung (15) für eine nachlaufende Kante (10, 23) des
bogenförmigen Materials (7) an dem als Wendetrommel dienenden bogenführenden
Zylinder (13) ein betätigbarer Aktor (19) zur Lagekorrektur (20) der
Haltevorrichtung (15) zugeordnet ist.
9. Einrichtung gemäß Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der betätigbare Aktor (19) als Linearantrieb ausgeführt ist.
10. Einrichtung gemäß Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der betätigbare Aktor (19) als Piezoaktor ausgeführt ist.
11. Einrichtung gemäß Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der betätigbare Aktor (19) als Magnetlager ausgeführt ist.
12. Einrichtung gemäß Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sensorelement (6) und der Halteeinrichtung (15) des als Wendetrommel
dienenden bogenförmigen Zylinders (13) über eine Steuereinheit (35) über Daten-
und Steuerleitungen (33, 34) miteinander verbunden sind und die Steuereinheit (35)
über eine Steuereinrichtung (40) sowie ein Kennlinienfeld (37) verfügt, in welchem
Parameter des zu verarbeitenden bogenförmigen Materials (7) abgelegt sind.
13. Wendeeinrichtung für bogenförmiges Material bei bogenverarbeitenden Maschinen
mit einer Einrichtung zur Korrektur der Lage des bogenförmigen Materials (7) bei
Bewegungsrichtungsumkehr, wobei eine Haltevorrichtung (5) eines als
Speichertrommel dienenden bogenführenden Zylinders (1) ein Sensorelement (6) für
eine vorlaufende Kante (11) des bogenförmigen Materials (7) zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß einer Halteeinrichtung (15) für eine nachlaufende Kante (10, 23) des
bogenförmigen Materials (7) an dem als Wendetrommel dienenden bogenführenden
Zylinder (13) ein betätigbarer Aktor (19) zur Lagekorrektur (20) der
Haltevorrichtung (15) zugeordnet ist.
14. Druckwerk mit einer Einrichtung zur Korrektur der Lage des bogenförmigen
Materials (7) in einer Wendeeinrichtung (1, 13; 15, 16), wobei eine Haltevorrichtung
(5) eines als Speichertrommel dienenden bogenführenden Zylinders (1) ein
Sensorelement (6) für eine vorlaufende Kante (11) des bogenförmigen Materials (7)
zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß einer Halteeinrichtung (15) für eine nachlaufende Kante (10, 23) des
bogenförmigen Materials (7) an dem als Wendetrommel dienenden bogenführenden
Zylinder (13) ein betätigbarer Aktor (19) zur Lagekorrektur (20) der
Haltevorrichtung (15) zugeordnet ist.
15. Mehrfarbenrotationsdruckmaschine zur Verarbeitung bogenförmigen Materials (7)
mit einer Einrichtung zur Korrektur der Lage des bogenförmigen Materials (7) in
einer Wendeeinrichtung (1, 13; 15, 16), wobei eine Haltevorrichtung (5) eines als
Speichertrommeln dienenden bogenführenden Zylinders (1) ein Sensorelement (6)
für eine vorlaufende Kante (11) des bogenförmigen Materials (7) zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß einer Halteeinrichtung (15) für eine nachlaufende Kante (10, 23) des
bogenförmigen Materials (7) an dem als Wendetrommel dienenden bogenführenden
Zylinder (13) ein betätigbarer Aktor (19) zur Lagekorrektur (20) der
Haltevorrichtung (15) zugeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10152843A DE10152843A1 (de) | 2000-11-29 | 2001-10-25 | Vorrichtung zur Anpassung der Lage bogenförmigen Material bei Bewegungsrichtungsumkehr |
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ID=7665116
Family Applications (1)
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