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DE1015114B - UEberspannungsableiter mit Loeschfunkenstrecke und spannungsabhaengigem Widerstand fuer Niederspannungsnetze - Google Patents

UEberspannungsableiter mit Loeschfunkenstrecke und spannungsabhaengigem Widerstand fuer Niederspannungsnetze

Info

Publication number
DE1015114B
DE1015114B DEL21402A DEL0021402A DE1015114B DE 1015114 B DE1015114 B DE 1015114B DE L21402 A DEL21402 A DE L21402A DE L0021402 A DEL0021402 A DE L0021402A DE 1015114 B DE1015114 B DE 1015114B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrester
surge arrester
voltage
housing
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL21402A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Willy Rabus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL21402A priority Critical patent/DE1015114B/de
Publication of DE1015114B publication Critical patent/DE1015114B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T1/00Details of spark gaps
    • H01T1/12Means structurally associated with spark gap for recording operation thereof

Landscapes

  • Thermistors And Varistors (AREA)

Description

  • Uberspannungsableiter mit Löschfunkenstrecke und spannungsabhängigem Widerstand für Niederspannungsnetze Wie sich in den letzten Jahren gezeigt hat, haben die auf Niederspannungsfreileitungen auftretenden Überspannungen, insbesondere bei landwirtschaftlichen Anwesen, zu erheblichen Brandschäden geführt. Aus diesem Grund ist man bestrebt, durch einen entsprechenden Überspannungsschutz solche besonders gefährdete Anlagen zu schützen.
  • Nach dem heutigen Stand der Technik kann dieser Überspannungsschutz durch moderne Überspannungsableiter mit spannungsabhängigem Widerstand und Löschfunkenstrecke gewährleistet werden. Um aber einen vollkommenen Schutz zu erreichen, ist es erforderlich, derartige Ableiter möglichst nahe der Einführung der elektrischen Leitung in das zu schützende Anwesen, d. h. noch vor den Hausanschlußsicherungen, einzubauen.
  • Bei den Ableitern ist jedoch darauf zu achten, daß bei einer Überlastung, etwa infolge eines direkten Blitzschlages in nächster Nähe des Überspannungsleiters, noch nachträglich ein Schaden auftreten kann, indem ein Dauerstrom über den Ableiter nach Erde fließt. Um dies zu vermeiden, sind bereits Vorrichtungen bekannt, die bei einer Überlastung des Ableiters denselben abschalten, um Folgestörungen, etwa die Auslösung eines Brandes infolge eines überhitzten Gerätes, zu vermeiden. Um einen zerstörten Ableiter leicht und schnell feststellen zu können, ist es dabei üblich, dies durch eine sichtbare Änderung des Ableiters dem Beschauer anzuzeigen.
  • Verwendet man die bekannten Ableiter beim vorschriftsmäßigen Einbau vor den Hausansehlußsicherungen, so ergibt sich dabei die Schwierigkeit, die Auswechslung eines zerstörtenAbleiters vorzunehmen. Bei den bekannten Ableitern wäre es erforderlich, die Einbaustelle spannungsfrei zu machen, etwa indem die Zuführungsleitung abgeschaltet wird. Dies wäre aber gleichbedeutend mit der Abschaltung eines Teiles des Ortsnetzes, was nicht nur sehr umständlich, sondern auch mit gewissen Schwierigkeiten verbunden ist.
  • Um dies zu vermeiden, wurden bereits Überspannungsableiter bekannt, die die Auswechslung eines defekten Überspannungsableiters über einen Steckkontakt ermöglichen. Diese Ableiter sind außerdem mit einer Sicherung in Reihe geschaltet, die verhindert, daß ein Dauerstrom einen Schaden anrichten kann. Die Ableiter selbst sind mit Steckkontakten versehen, die in entsprechende Gegenkontakte einer Dose eingesteckt werden. Der Nachteil dieser Ausführung besteht darin, daß die bekannten Ableiter keine eingebaute Trennsicherung besitzen, also die Überlastnetztrennung durch eine getrennte Sicherung erreicht wird. Ferner sollte bei der Auswechslung oder Überprüfung eines derartigen Ableiters immer die vorgeschaltete Sicherung herausgeschraubt werden, was erfahrungsgemäß doch des öfteren unterlassen wird und dann 'zu Unfällen führen kann, vor allem dann, wenn der überlastete Ableiter so, beschädigt ist, daß etwa eine Isolierstrecke durch Metallniederschläge überbrückt oder auch durch Kriechwegbildung leitend wurde.
  • Diese Nachteile «erden durch. die Erfindung beseitigt. Sie besteht darin, daß die Ableiter im Oberteil eines feuerfesten Isoliergehäuses untergebracht sind, das berührungssicher auf ein die Spannungs-und Erdanschlüsse tragendes, ebenfalls feuerfestes Unterteil. des Gehäuses aufgesetzt ist, wobei die Verbindung zwischen den im Oberteil angeordneten Ableitern und den im Unterteil angeordneten Ableiteranschlüssen durch Druck- oder Steckkontakte gewährleistet ist und wobei durch die Fassung der einzelnen kompletten Ableiter in einem gesonderten Isoliergehäuse bzw. dem Oberteil eines solchen und die besondere Ausbildung desselben die Gewähr gegeben ist, daß bei der Auswechslung auch eines stark beschädigten Ableiters keinerlei Berührungsgefahr mehr besteht.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt die Anordnung der Ableiter gemäß der Erfindung innerhalb des im Schnitt gezeichneten Gehäuses; Fig. 2 gibt eine Draufsicht wieder, bei der über einem Ableiter der vollständige Deckel belassen ist, beim zweiten Ableiter der Deckel des Oberteiles entfernt und an der Stelle des dritten Ableiters das Oberteil mitsamt Ableiter abgenommen ist. In den Zeichnungen sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszahlen versehen.
  • Das Gehäuse besteht aus einem Unterteil 1 und einem Oberteil 2, in dem durch Zwischenwände 3 voneinander getrennt die Ableiter 4 angeordnet sind. Durch eine weitere Trennwand 5 sind die Ableiter 4 auch von den Zuleitungen 6 abgeschlossen, die durch ein Rohr 7 in das Gehäuse eingeführt und in dein hierzu vorgesehenen Raum 8 zu einer der Klemmen 9 geführt werden. Die Trennwand 5 ist ebenso wie die Zwischenwände 3 nicht so tief herabgeführt wie die äußeren Wände des Oberteiles 2, so daß bei aufge-setztem Oberteil 2 noch ein freier Raum zwischen der Trennwand 5 bzw. den Zwischenwänden 3 und dem Unterteil 1 verbleibt. Auf diese Weise ist es möglich, auf den Zwischenwänden 3 einen Riegel 10 anzuordnen, der die Ableiter 4 beim Abnehmen und Aufsetzen des Oberteiles 2 an ihrem Platz im Oberteil 2 hält. Unter derTrennwand 5 hindurch verbindet eine in das Unterteil 1 eingelassene Kontaktbrücke 11 die Klemme 9 mit einem Kontakt 12, der die Kappe 13 des. Ableiters 4 berührt. An der Kappe 14 des Ableiters 4 liegt der Kontakt 15 an, der auf der ebenfalls in das Unterteil 1 eingelassenen Schiene 16 angeordnet ist und mittels einer nicht gezeichneten Klemme mit Erde verbunden ist.
  • Das Unterteil 1 ist mit einer Nut 17 versehen, in die der Rand der Außenwand des Oberteiles 2 bei aufgesetztem Oberteil 2 zu liegen kommt. Der Ableiter 4 selbst besteht aus den bereits erwähnten Kappen 13 und 14, die mittels des Glasrohres 18 voneinander isoliert und mechanisch fest miteinander verbunden sind. Entsprechend den bekannten Ableitern sind die Metallkappen atmungsfest auf das Glasgehäuse aufgebracht, indem die Befestigung und Abdichtung mittels einer Kittmasse, wie beispielsweise vergießbarem Niederdruckharz oder einem ähnlichen Kunststoff, erfolgt. Innerhalb des Ableiters 4 sind wie üblich eine Löschfunkenstrecke und ein spannungsabhängiger Widerstand angeordnet.
  • Wird nun ein Ableiter durch eine sehr hohe oder sehr lang anhaltende Überspannung überlastet, so löst eine vorgesehene Verbindung innerhalb des Ableiters 4 aus. Über jeden Ableiter 4 ist im Deckel des Oberteiles 2 ein Fenster 21 vorgesehen, das eine Kontrolle der Ableiter 4 gestattet. Sind, wie in der Zeichnung dargestellt, nur die Feder 19 und die leitende Verbindung 20 zu sehen, so ist der Ableiter betriebsbereit. Wurde demgegenüber durch Ansprechen des Ableiters 4 die Lötverbindung gelöst, so ist innerhalb des Glasrohres ein auffallend gezeichneter Körper zu sehen. Derartige Ableiter müssen dann ausgewechselt werden.
  • Zur Auswechslung der Ableiter werden die Verbindungselemente zwischen Ober- und Unterteil gelöst und das Oberteil 2 zusammen mit den Ableitern 4 abgehoben. Die Ableiter werden dadurch gleichzeitig vom Netz abgetrennt. Durch Drehen des Riegels 10 @verden die Ableiter 4 frei und können ausgewechselt werden. Nach richtigem Einsetzen der neuen Ableiter wird das Oberteil 2 wieder aufgesetzt und mittels der Verbindungselemente befestigt. Die Ableiter stehen mit den zugehörigen Kontakten wieder in Verbindung, und die Schutzeinrichtung ist wieder betriebsbereit.
  • Um eine einwandfreie Kontaktgabe zu erreichen, können zwischen Oberteil 2 und Ableitern 4 noch Federelemente vorgesehen werden, so, daß außer den Kontakten 12 und 15 auch die Ableiter 4 nachfedern. Selbstverständlich ist es auch möglich., den Federkontakt durch einen Steckkontakt zu ersetzen, was an der beschriebenen Anordnung keine prinzipielle Änderung des Aufbaues erfordert.
  • Weiter kann auf dem Unterteil 1 eine Abdeckung der Kontakte vorgesehen werden, die bei abgenommenem Oberteil 2 die mit dem Netz in Verbindung stehenden Kontakte abdeckt und diese beirr Aufsetzen des Oberteiles 2 zur Kontaktgabe wieder freigibt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRIiCHE: 1. Überspannungsableiter mit Löschfunkenstrecke und spannungsabhängigem Widerstand für Niederspannungsnetze mit eingebauter, von außen erkennbarer Überlastnetztrennung, dadurch gekennzeichnet, daß die eingebauten Ableiter im Oberteil eines feuerfesten isolierenden Schutzgehäuses untergebracht sind, das berührungssicher auf ein die Spannungs- und Erdanschlüsse tragendes, ebenfalls feuerfestes Unterteil des Gehäuses aufgesetzt ist und bei dem der Kontakt zwischen den im Oberteil angeordneten Ableitern und den im Unterteil angeordneten Ableiteranschlüssen durch Druck- oder Steckkontakte gewährleistet ist, wobei die Ableiter nach Abnahme des kompletten Gehäuseoberteiles ausgewechselt werden können.
  2. 2. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ableiter zur Kontaktgabe mit Metallkappen versehen ist.
  3. 3. ÜberspannungsableiternachAnspruchlund2, dadurch gekennzeichnet, daß das Isoliergehäuse der Ableiter aus einem durchsichtigen Glasrohr besteht, das an beiden Enden durch die Metallkappen abgeschlossen ist.
  4. 4. Überspannungsableiter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkappen atmungsfest auf das Glasgehäuse aufgebracht sind.
  5. 5. Überspannungsableiter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das atmungsfeste Aufbringen durch Verwenden einer der Befestigung und Abdichtung dienenden Kittmasse erfolgt.
  6. 6. Überspannungsableiter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Kittmasse vergießbare Niederdruckharze oder ähnliche Kunststoffe Verwendung finden.
  7. 7. Überspannungsableiter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen, den beiden Metallkappen bei Betriebsbereitschaft des Ableiters offen, bei Überlastung des Ableiters durch einen entsprechend auffallend gezeichneten Körper gegen Durchsicht abgedeckt ist. B. Überspannungsableiter nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktgabe zwischen Ableiter und Netz- bzw. Erdanschluß über ein mit einem entsprechenden Ausschnitt versehenes, im Unterteil des Gehäuses befindliches Kontaktstück erfolgt, wobei der Kontaktdruck durch eine im Oberteil des Gehäuses untergebrachte, auf die einzelnen Ableiter drückende Feder erfolgt. 9. Überspannungsableiter nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die im Unterteil angeordneten Kontakte gegen zufällige Berührung abgedeckt sind.
DEL21402A 1955-03-11 1955-03-11 UEberspannungsableiter mit Loeschfunkenstrecke und spannungsabhaengigem Widerstand fuer Niederspannungsnetze Pending DE1015114B (de)

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Publication Number Publication Date
DE1015114B true DE1015114B (de) 1957-09-05

Family

ID=7262071

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL21402A Pending DE1015114B (de) 1955-03-11 1955-03-11 UEberspannungsableiter mit Loeschfunkenstrecke und spannungsabhaengigem Widerstand fuer Niederspannungsnetze

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DE (1) DE1015114B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2050727A1 (de) * 1969-10-15 1971-05-19 Mitsubishi Electric Corp Blitzableiteranordnung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2050727A1 (de) * 1969-10-15 1971-05-19 Mitsubishi Electric Corp Blitzableiteranordnung

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