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DE10150041B4 - Austrag-Kühleinrichtung für eine Druckmaschine - Google Patents

Austrag-Kühleinrichtung für eine Druckmaschine Download PDF

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Abstract

Austrag-Kühleinrichtung für eine Druckmaschine (1), mit mindestens einem im Bereich eines Bogenleitblechs (10) der Druckmaschine anordenbaren Kühler (11, 111, 30), der von einem Kühlmedium durchströmbar ist, und mit einem Kühlgerät (17), welches das den mindestens einen Kühler (11, 111, 30) durchströmende Kühlmedium abkühlt, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Kühler (11) einen flachen Blechkasten umfaßt, dessen Innenraum (13) von Wasser durchströmbar ist und von einer Vielzahl von luftdurchströmbaren Luftdüsen (18) durchstoßen wird, wobei sowohl das Wasser als auch die Luft in dem Kühlgerät (17) auf eine Temperatur unter 20° C abkühlbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Austrag-Kühleinrichtung für eine Druckmaschine mit mindestens einem im Bereich des Bogenleitblechs der Druckmaschine anordenbaren Kühler, der von einem Kühlmedium durchströmbar ist, und mit einem Kühlgerät, welches das den mindestens einen Kühler durchströmende Kühlmedium abkühlt.
  • Eine derartige Austrag-Kühleinrichtung ist aus der DE 196 51 406 C1 bekannt.
  • Im Auslaufbereich von Druckmaschinen sind Heizeinrichtungen vorgesehen, welche im allgemeinen oberhalb des Bewegungswegs der frisch bedruckten Druckbögen angeordnet sind und dafür sorgen, daß die Druckfarbe auf den Druckbögen trocknet bzw. abbindet. Auf der gegenüberliegenden Seite der Druckbögen sind im Bereich der Heizeinrichtungen im allgemeinen wasserdurchströmbare Kühler vorgesehen, welche dafür sorgen, daß die starken Heizeinrichtungen die Druckbögen nicht allzu stark erwärmen oder gar beschädigen.
  • Aus der DE 92 14 459 U1 ist eine derartige Anordnung bekannt, bei der dieser Kühler in ein Bogenleitblech der Druckmaschine integriert ist. Der Kühlmittelauslaß des Bogenleitblechs ist über eine Verbindungsleitung mit einem Strahlungsreflektor der Heizeinrichtung verbunden, so daß dieser ebenfalls vom Kühlmittel durchströmt wird. Das im Strahlungsreflektor weiter erwärmte Wasser wird über einen Wärmetauscher anschließend wieder dem Kühler zugeführt, wodurch ein geschlossener Kühlmittelkreislauf entsteht.
  • Aus der DE 93 10 028 U1 ist ein anderes Kühlsystem zum Kühlen von Druckbögen bekannt, bei dem als Kühlmittel nicht Wasser, sondern in einem Kühlgerät gekühlte Luft verwendet wird. Der Kühler besteht dabei aus einem Blaskasten, der von einem mit Öffnungen versehenen Bogenleitblech eines Auslegers der Druckmaschine abgedeckt ist.
  • Aus der eingangs genannten DE 196 51 406 C1 ist eine weitere Kühleinrichtung für eine Druckmaschine bekannt, deren Kühler im wesentlichen aus einem Blaskasten besteht, der an einer Seite von einem Bogenleitblech der Druckmaschine begrenzt ist. Der dem Kühler zugeordnete Teil des Bogenleitblechs ist mit einer Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen versehen, durch die während des Betriebs Luft auf die Unterseite der zu kühlenden Druckbögen strömt. Zwischen den Luftaustrittsöffnungen verlaufen Kanäle eines Kühlsystems, die von gekühltem Wasser durchströmt werden. Die Rückseite des Bogenleitblechs ist dabei Teil der Kühlkanäle, wodurch dieses unmittelbar von dem gekühlten Wasser gekühlt wird.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Austrag-Kühleinrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß die von ihr beaufschlagten, vorbeiwandernden Druckbögen auf einer verhältnismäßig kurzen Strecke zuverlässig so weit abgekühlt werden, daß ein Verkleben oder ein Verbacken übereinanderliegender Druckbögen im Stapel zuverlässig vermieden wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der mindestens eine Kühler einen flachen Blechkasten umfaßt, dessen Innenraum von Wasser durchströmbar ist und von einer Vielzahl von Luft durchströmbaren Luftdüsen durchstoßen wird, wobei sowohl das Wasser als auch die Luft in dem Kühlgerät auf eine Temperatur unter 20° C abkühlbar ist.
  • Vorzugsweise liegt diese Temperatur zwischen 12° und 18°C.
  • Dieser Kühler macht also sowohl von Luft als auch von Wasser als Kühlmedium Gebrauch. Die den vorbeiwandernden Druckbögen zugewandte Seite des Blechkastens kann von dem Bogenleitblech selbst gebildet werden, das durch direkten Kontakt mit dem Wasser gekühlt wird. Durch die Mündungsstellen der Luftdüsen in dem Bogenleitblech und gegen die Unterseite der vorbeiwandernden Druckbögen strömt Luft, welche in der selben Weise wie beim Stand der Technik die Reibung zwischen Druckbögen und Bogenleitblech verhindert, darüber hinaus aber aufgrund ihrer niedrigen Temperatur einen sehr viel gröberen Wärmeentzug bewirkt, als dies beim Stand der Technik der Fall war.
  • In vielen Fällen reicht es aus, die Druckbögen mittels der Austrag-Kühleinrichtung nur an ihrer Unterseite zu kühlen. Im Stapel liegen dann eine kühlere Unterseite eines Druckbogens an einer wärmeren Oberseite des darunter liegenden Druckbogens an. Wenn jedoch eine sehr hohe Kühlleistung benötigt wird, empfiehlt sich diejenige Ausgestaltung der Erfindung, die zwei Kühler umfaßt, die jeweils von gekühltem Kühlmedium durchströmbar sind und auf gegenüberliegenden Seiten des Bewegungswegs der Druckbögen im Bereich des Bogenleitsblechs angeordnet sind. In diesem Fall werden also beide gegenüberliegenden Flächen der Druckbögen gekühlt, wodurch den Druckbögen sehr viel schneller sehr viel mehr Wärme entzogen werden kann.
  • Einer der beiden Kühler kann dann so ausgestaltet sein, daß er ein wannenartiges Unterteil umfaßt, welches nach oben durch mehrere hohle Kanäle abgedeckt ist, wobei zwischen den Kanälen Spalte verbleiben, wobei ferner die Kanäle von Wasser und der von den Kanälen und dem Unterteil umgebene Innenraum sowie die Spalte zwischen den Kanälen von Luft durchströmbar sind. Ein derartiger Kühler bildet, wenn er in das Bogenleitblech integriert ist, eine rostartige Anlagefläche für die Druckbögen, die von hinten her wassergekühlt und von großen Mengen Luft durchströmbar ist.
  • Soll als Kühlmedium in einem der beiden Kühler ausschließlich Luft verwendet werden, kommt eine Ausgestaltung der Erfindung in Frage, bei welcher dieser Kühler eine Mehrzahl parallel verlaufender Düsenrohre umfaßt, die an ihrer dem Bewegungsweg der Druckbögen zugewandten Seite jeweils eine Mehrzahl von in axialem Abstand voneinander angeordneten Luftdüsen aufweisen. Es entsteht so ein Kühler in der Art eines Düsenstocks, der aus preiswerten Teilen kostengünstig hergestellt werden kann.
  • Vorteilhaft ist, wenn mindestens ein Kühler mehrere Kühlzonen aufweist, denen individuell einstellbare Mengen des gekühlten Kühlmediums zuführbar sind. So läßt sich beispielsweise eine progressive oder degressive Kühlwirkung der Kühleinrichtung in Bewegungsrichtung der Druckbögen erzielen.
  • Zu Zwecken der Energieeinsparung beim Kühlgerät empfiehlt es sich, daß die gekühlte Kühlmedien führenden Bauteile von einem thermischen Isolationsmantel umgeben sind.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert; es zeigen
  • 1 schematisch den Auslaufbereich einer Druckmaschine mit einem ersten Ausführungsbeispiel einer Austrag-Kühleinrichtung;
  • 2 den Auslaufbereich einer Druckmaschine mit einem zweiten Ausführungsbeispiel einer Austrag-Kühleinrichtung;
  • 3 in vergrößertem Maßstab einen schematischen Schnitt durch einen mit Luft als Kühlmedium arbeitenden Kühler, wie er alternativ in der Vorrichtung der 2 eingesetzt werden kann;
  • 4 einen perspektivischen Ausschnitt aus einem Kühler, der alternativ zu dem in den Vorrichtungen der 1 und 2 dargestellten Kühler verwendbar ist und sowohl Wasser als auch Luft als KÜhlmedium benutzt.
  • Zunächst wird auf 1 Bezug genommen. Diese zeigt den Auslaufbereich einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 gekennzeichneten Druckmaschine. Die fertig bedruckten Druckbögen werden mit Hilfe von Greifern, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind, von rechts nach links im Sinne des Pfeils 2 zugefördert. Die Greifer sind an gegenüberliegenden Enden jeweils an Förderketten 3 befestigt, von denen eine in strichpunktierter Linie in 1 dargestellt ist und die über Umlenkräder 4 am in 1 linken Ende der Druckmaschine 1 herumgeführt sind.
  • Das untere Trum 3a der beiden Förderketten, das mit Druckbögen bestückt ist, verläuft zunächst in Förderrichtung horizontal. Über dem diesen horizontalen Bereich der Förderketten 3 entsprechenden Bewegungsweg der Druckbögen sind zwei Heizeinrichtungen 5, 6 angeordnet, die beispielsweise mit UVC- oder mit IR-Strahlung arbeiten. Unterhalb des Bewegungswegs der Druckbögen ist ein Kühler 7 angeordnet, dem über eine Leitung 8 Wasser als Kühlmedium zugeführt und über eine weitere Leitung 9 wieder entnommen wird. Der Kühlwasserkreislauf des Kühlers 7 ist unabhängig von den später beschriebenen weiteren Kühlkomponenten.
  • In Förderrichtung hinter dem soeben beschriebenen horizontalen Bereich schwenken die unteren Trums 3a der Förderketten 3 um und verlaufen nunmehr unter einem Winkel zur Horizontalen schräg nach oben. Parallel zu den unteren Trums 3a der Förderketten 3 verläuft in bekannter Weise ein Bogenleitblech 10. In das Bogenleitblech 10 ist ein Kühler integriert, der insgesamt mit dem Bezugszeichen 11 gekennzeichnet ist und weiter unten näher beschrieben wird.
  • Am oberen Ende des Bogenleitblechs 10 schwenken die unteren Trums 3a der Förderketten 3 wiederum in einen horizontalen Bereich um, bevor sie die Umlenkräder 4 erreichen. In diesem horizontalen Bereich werden die Greifer gelöst, so daß die fertiggestellten Druckbögen auf einen Stapel 12 fallen können.
  • Der oben schon erwähnte, in das Bogenleitblech 10 integrierte Kühler 11 ist Teil einer Kühleinrichtung, mit welcher die vorbeigeführten Druckbögen soweit abgekühlt werden können, daß im Stapel 12 nicht mehr die Gefahr des Verklebens aufeinanderliegender Druckbögen besteht.
  • Der Kühler 11 ist als flacher Kasten ausgelegt, dessen Oberseite von einem Teil des Bogenleitblechs 10 gebildet wird. Der Innenraum 13 ist von Wasser durchflossen, welches dem Kühler 11 über eine Leitung 14 von einer Pumpe 15 her zugeführt wird. Das Wasser verläßt den Kühler 11 über eine weitere Leitung 16 und wird der Saugseite der Pumpe 15 zugeführt.
  • Die Pumpe 15 befindet sich innerhalb eines Kühlgeräts 17, in welchem das Wasser auf eine Temperatur unterhalb 20° C abgekühlt wird. Das Wasser durchläuft also den Innenraum 13 des Kühlers 11 ständig im Kreislauf, wobei es die von den vorbeiwandernden Druckbögen aufgenommene wärme an das Kühlgerät 17 abgibt.
  • Der Kasten des Kühlers 11 wird von einer Vielzahl von Luftdüsen 18 durchstoßen, die in mehreren parallelen, senkrecht zur Zeichenebene der 1 verlaufenden Reihen angeordnet sind. Jede dieser Reihen von Luftdüsen 18 wird über eine gesonderte Leitung 19 mit gekühlter Druckluft als Kühlmedium gespeist. Alle diese Leitungen 19 führen zu einem Verteiler 20 über ein einstellbares Drosselventil 21, so daß die zu jeder Reihe von Luftdüsen 18 gelangende Luft in ihrer Menge individuell eingestellt werden kann und sich so unterschiedliche Kühlzonen bilden.
  • Ein Verdichter 23 saugt Luft aus der Außenatmosphäre an und führt diese über eine Leitung 24 zu einem innerhalb des Kühlgeräts 17 befindlichen Wärmetauscher 25, in dem die Luft auf eine Temperatur unterhalb von 20°, vorzugsweise im Bereich zwischen 12 und 18° abgekühlt wird. Die so gekühlte Luft wird über eine weitere Leitung 26 dem Eingangsanschluß des Verteilers 20 zugeleitet.
  • Die oben beschriebene Druckmaschine funktioniert wie folgt:
    Die bedruckten Druckbögen werden im Sinne des Pfeils 2 unter den Heizeinrichtungen 5, 6 hindurchgeführt, wobei die Druckfarbe abgetrocknet bzw. abgebunden wird. Die Druckbögen werden dabei von der Unterseite her durch den Kühler 7 gekühlt, wobei bereits ein erheblicher Teil der Wärme aus den Druckbögen abgezogen wird. Die so getrockneten und von den Greifern mittels der Förderketten 3 weiter beförderten Druckbögen führen jedoch noch eine erhebliche Wärmemenge mit sich. Diese wird ihnen weitgehend von dem Kühler 11 entzogen, der im Bereich des Bogenleitblechs 10 angebracht ist. Dabei unterstützen sich die beiden Kühlmedien, welche den Kühler 11 durchströmen. Das im Innenraum des Kühlers 11 durchfließende Wasser kühlt die den Druckbögen benachbarte Fläche des Luftleitblechs 10 und die die Luftdüsen 18 durchsetzende, gegen die vorbeiwandernden Druckbögen gerichtete Luft entfaltet durch direkte Berührung ihre kühlende Wirkung. Da sowohl das Wasser als auch die Luft mittels des Kühlgeräts 17 auf eine niedrige Temperatur abgekühlt sind, reicht die Kühlwirkung des Kühlers 11 im allgemeinen aus, den Druckbögen so viel Wärme zu entziehen, daß diese Druckbögen später, wenn sie im Stapel 12 abgelegt werden, nicht mehr aneinander verbacken können.
  • In denjenigen Fällen, in denen eine noch stärkere Kühlung der Druckbögen im Austragbereich der Druckmaschine erforderlich ist, kann die in 2 dargestellte alternative Kühleinrichtung eingesetzt werden. Die Druckmaschine der 2 stimmt identisch mit derjenigen der 1 überein. Alle Teile der Druckmaschine sind daher in 2 mit dem selben Bezugszeigen versehen. Auch der Kühler 11, der sowohl von gekühltem Wasser als auch von gekühlter Luft als Kühlmedien durchströmt wird, findet sich mit den zugehörigen Komponenten in 2 wieder; insofern kann auf die obige Beschreibung der 1 verwiesen werden.
  • Neu hinzugekommen in 2 ist ein weiterer Kühler 30, der, dem Kühler 11 gegenüberliegend, auf der anderen Seite des Bewegungswegs der Druckbögen angebracht ist. Dieser weitere Kühler 30 verwendet als Kühlmedium ausschließlich gekühlte Druckluft, die von einem weiteren Verdichter 31 aus der Außenatmosphäre angesaugt, über eine Leitung 32 einem zweiten, innerhalb des Kühlgeräts 17 angeordneten Wärmetauscher 33 zugeführt und dort ebenfalls auf eine unterhalb von 20° C, vorzugsweise zwischen 12 und 18° C liegende Temperatur abgekühlt wird. Diese gekühlte Druckluft strömt über eine Leitung 34 weiter zu einem Verzweigungspunkt 35, von wo aus eine Vielzahl von Einzelleitungen 36 jeweils zu einer Reihe von in dem Kühler 30 vorgesehenen Luftdüsen 37 führt. Die genaue Bauweise des Luftkühlers 30 kann derjenigen entsprechen, die weiter unten anhand der 3 beschrieben wird.
  • Alle Leitungen 14, 19, 26, 34, 36, über welche bei den Ausführungsbeispielen der 1 und 2 gekühltes Kühlmedium strömt, sind nach außen thermisch isoliert, so daß die Erwärmung des durchströmenden Kühlmediums durch die Umgebungsatmosphäre sehr gering gehalten werden kann.
  • Die Funktionsweise der in 2 dargestellten Druckmaschine 1 stimmt nahezu vollständig mit derjenigen des Ausführungsbeispiels von 1 überein. Der einzige Unterschied ist, daß die entlang des Bogenleitblechs 10 nach oben wandernden Druckbögen nicht nur von unten her durch den Kühler 11 sondern zusätzlich durch die aus dem Kühler 30 auf die bedruckte Fläche der Druckbögen aufgeblasene gekühlte Luft gekühlt werden.
  • 3 zeigt einen Kühler 30 von 2. Das untere Trum der sichtbaren Förderkette 3 ist wiederum mit dem Bezugszeichen 3a gekennzeichnet. Die das Trum 3a repräsentierende strichpunktierte Linie in 3 symbolisiert gleichzeitig die Bewegungsebene der von den Greifern vorbeigezogenen Druckbögen.
  • Der Kühler 30 umfaßt beim dargestellten Ausführungsbeispiel fünf parallel verlaufende Düsenrohre 38, die jeweils von einer thermischen Isolierung 39 umgeben sind. In die Düsenrohre 39 sind in axialem Abstand voneinander Luftdüsen 40 so eingesetzt, daß der sie verlassende Luftstrom gegen die vorbeiwandernden Druckbögen gerichtet ist. Jedes Düsenrohr 38 ist über eine der Leitungen 36 mit dem Verzweigungspunkt 35 von 2 verbunden. Alle Düsenrohre 38 sind in einem Blechkasten 41 angeordnet, der an der dem Bewegungsweg der Druckbögen zugewandten Seite Öffnungen aufweist, durch welche die Luft im Sinne der Pfeile der 3 ausströmen kann.
  • 4 zeigt in einem perspektivischen Ausschnitt ein Ausführungsbeispiel eines Kühlers 111, der alternativ zu dem Kühler 11 der 1 und 2 verwendet werden kann und wie dieser sowohl mit Wasser als auch mit Luft als Kühlmedium arbeitet.
  • Der Kühler 111 der 4 weist ein wannenartiges Blechunterteil 150 auf, das nach oben hin durch eine Mehrzahl paralleler, horizontal verlaufender Kanäle 151 nur unvollständig abgedeckt ist. Zwischen den Kanälen 151 und zwischen den randseitigen Kanälen 151 und den senkrecht verlaufenden Begrenzungswänden des wannenartigen Unterteils 150 verbleiben vielmehr Spalte 152.
  • Die Kanäle 151 sind im Querschnitt rechteckige Blechprofile, die an gegenüberliegenden Enden jeweils in nicht dargestellte Sammelleitungen münden. Eine dieser Sammelleitungen ist mit der Leitung 14 der 1 und 2, die andere dieser Sammelleitungen mit der Leitung 16 der 1 und 2 verbunden. Die Anordnung ist also so, daß die Kanäle 151 parallel von gekühltem Wasser durchströmt werden. Alternativ könnten die Kanäle 151 an gegenüberliegenden Enden auch so miteinander verbunden sein, daß sie serpentinenartig vom Kühlwasser durchströmt werden.
  • Der von den Kanälen 151 und dem wannenartigen Unterteil 150 umgebene Innenraum 153 des Kühlers 111 weist einen nicht dargestellten Anschluß auf, der mit der Leitung 26 der 1 und 2 verbunden ist. Die den Wärmetauscher 25 im Kühlgerät 17 durchtretende Luft wird also dem Innenraum 153 des Kühlers 111 zugeführt und tritt über die Spalte 152 im Sinne der in 4 gezeigten Pfeile aus und trifft so auf die vorbeiwandernden Druckbögen.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, den Kühler 111 der 4 auf gegenüberliegenden Seiten der Druckbögen einzusetzen, wenn dies zur ausreichenden Abfuhr der Wärme von den Druckbögen erforderlich sein sollte.

Claims (10)

  1. Austrag-Kühleinrichtung für eine Druckmaschine (1), mit mindestens einem im Bereich eines Bogenleitblechs (10) der Druckmaschine anordenbaren Kühler (11, 111, 30), der von einem Kühlmedium durchströmbar ist, und mit einem Kühlgerät (17), welches das den mindestens einen Kühler (11, 111, 30) durchströmende Kühlmedium abkühlt, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Kühler (11) einen flachen Blechkasten umfaßt, dessen Innenraum (13) von Wasser durchströmbar ist und von einer Vielzahl von luftdurchströmbaren Luftdüsen (18) durchstoßen wird, wobei sowohl das Wasser als auch die Luft in dem Kühlgerät (17) auf eine Temperatur unter 20° C abkühlbar ist.
  2. Austrag-Kühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur zwischen 12 und 18° C liegt.
  3. Austrag-Kühleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft von einem Verdichter (23, 31) von der Außenatmosphäre ansaugbar ist.
  4. Austrag-Kühleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbeiwandernden Druckbögen zugewandte Seite des Blechkastens von dem Bogenleitblech (10) gebildet wird.
  5. Austrag-Kühleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Pumpe (15) vorgesehen ist, welche das Wasser im Kreislauf durch den Kühler (11; 111) umpumpt.
  6. Austrag-Kühleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei Kühler (11, 30) umfaßt, die jeweils von gekühltem Kühlmedium durchströmbar sind und auf gegenüberliegenden Seiten des Bewegungswegs der Druckbögen im Bereich des Bogenleitblechs (10) angeordnet sind.
  7. Austrag-Kühleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Kühler (11) mehrere Kühlzonen aufweist, denen individuell einstellbare Mengen des gekühlten Kühlmittels zuführbar sind.
  8. Austrag-Kühleinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Kühler (111) ein wannenartiges Unterteil (150) umfaßt, welches nach oben durch mehrere hohle Kanäle (151) abgedeckt ist, wobei zwischen den Kanälen (151) Spalte (152) verbleiben, wobei ferner die Kanäle (151) von Wasser und der von den Kanälen (151) und dem Unterteil (150) umgebene Innenraum (153) sowie die Spalte (152) zwischen den Kanälen (151) von Luft durchströmbar sind.
  9. Austrag-Kühleinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Kühler (30) eine Mehrzahl parallel verlaufender Düsenrohre (38) umfaßt, die an ihrer dem Bewegungsweg der Druckbögen zugewandten Seite jeweils eine Mehrzahl von in axialem Abstand voneinander angeordneten Luftdüsen (40) aufweisen.
  10. Austrag-Kühleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gekühlte Kühlmedien führenden Bauteile von einem thermischen Isolationsmantel (39) umgeben sind.
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