DE10150873A1 - Vorrichtung zur tarifgebundenen Lieferung von Informationen - Google Patents
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Abstract
Bei einer Vorrichtung zur tarifgebundenen entgeltlichen Lieferung von paketweise angebotenen Informationen von einem Anbieter zu einem Nutzer über eine in einem Kommunikationsnetz enthaltene wählbare Verbindung besteht der in einer Vermittlungseinheit gespeicherte Ablauf einer Informationslieferung aus einzelnen Elementen, die aufeinanderfolgend exekutiert werden. Hierbei stellt mindestens eines der Ablaufelement einen Tarifpunkt (TP) dar, durch den zu gewünschten Zeitpunkten ein beliebiger Tarifwechsel durchführbar ist. Ein weiteres Ablaufelement kann einen Statistikpunkt (SP) darstellen, durch den Statistikdatensätze über eine statistische Auswertung durchgeführter Informationslieferungen schreibbar sind.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- In Kommunikationsnetzen können Informationsanbieter Leistungen (Informationsangebote) in Form von Sprache und Daten anbieten. Die Informationsangebote befinden sich entweder auf Plattformen der Netzbetreiber oder auf Plattformen der Informationsanbieter.
- Solche Informationsangebote erfolgen häufig in einem Premium Rate Service (PRS), der z. Z. über die Rufnummern 0190-x abgewickelt wird.
- Die Ablauflogik eines Informationsangebotes wird mit einem Call Flow beschrieben. Er besteht aus Bausteinen, die als Call Flow-Elemente (CFE) oder Service Independent Building Blocks (SIBBs) bezeichnet werden. Aufgrund ihrer Anordnung und ihrer Einzelfunktionen wird der Anrufer schrittweise durch die Struktur des Informationsangebotes gesteuert.
- Die Call-Flows werden mit einem Producer Environment für Call Flows erzeugt. Fertige Call Flows müssen dem System übergeben werden, wo sie in einer Vermittlungseinheit exekutiert werden. Beispiel für Call Flow-Elemente sind:
- - Start
- - Info
- - MFV(Mehrfrequenzverfahren)-Interaktion
- - Verbindungsziel
- - Ende
- Das Beschreibungsmodell eines Informationsangebotes in Form eines einfachen Ansagedienstes zeigt Fig. 1.
- Der Anrufer (Nutzer) hat hierbei die Möglichkeit, innerhalb einer bestehenden Verbindung nacheinander unterschiedliche Informationsangebote (Info) auszuwählen (MEV-Interaktion) und anzuhören bzw. einen Operator direkt anzusteuern (Verbindungsziel). Die Programmlogik wird durch die Ansagetexte gemäß Tabelle 1 deutlich. Tabelle 1
- Bezüglich der Tarifierung für das für die Informationslieferung zu entrichtende Entgelt unterliegen die bisherigen Informationsdienste folgenden Einschränkungen:
- - Informationsanbieter können Tarife für ihre Angebote nicht selbst einstellen.
- - Tarifwechsel während einer Verbindung sind nicht möglich.
- - Neue Tarife können nur durch den Netzbetreiber bereitgestellt werden.
- - Die Bereitstellung neuer Tarife erfordert Maßnahmen im Billing System des Netzbetreibers.
- - Die Bereitstellung neuer Tarife erfordert das Einbringen neuer Preisansagen in das Netz.
- - Durch die Verwendung von Charge Band-Nummern ist die Zahl der im Netz signalisierbaren Tarife begrenzt.
- Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur tarifgebundenen entgeltlichen Lieferung von paketförmig angebotenen Informationen von einem Anbieter zu einem Nutzer über eine in einem Kommunikationsnetz enthaltene wählbare Verbindung, wobei der in einer Vermittlungseinheit gespeicherte Ablauf einer Informationslieferung aus einzelnen Elementen besteht, die aufeinanderfolgend exekutiert werden, zu schaffen, welche dem Informationsanbieter eine unbeschränkte Realisierung seiner Tarifierungswünsche ermöglicht.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Dadurch, daß mindestens eines der Ablaufelemente einen Tarifpunkt darstellt, durch den zu gewünschten Zeitpunkten ein beliebiger Tarifwechsel durchführbar ist, lassen sich die folgenden Verbesserungen erzielen:
- - Die Festlegung der Preise von Informationsangeboten kann durch die Informationsanbieter selbst erfolgen.
- - Es sind die Tarifkomponenten Blocktarif und Zeittarif möglich.
- - Bei Zeittarifen sind unterschiedliche Abrechnungstakte möglich.
- - Tarifänderungen sind jederzeit schnell möglich.
- - Tarifansagen sind für jeden beliebigen Tarif verfügbar.
- - Das Einholen von Tarifbestätigungen durch den Anrufer ist auf beliebige Grenzwerte einstellbar.
- - Es gibt keine Beschränkungen auf eine Anzahl nutzbarer Tarife.
- - Tarifwechsel während der Verbindung sind möglich (auch mehrfach).
- - Die Verwendung von APM-Nachrichten im AOC99 macht es möglich, alle Tarife an der Endeinrichtung des Anrufers anzuzeigen.
- - Für jeden Gesprächsabschnitt wird ein eigener Eintrag in einem bepreisten Kommunikationsdatensatz (KDS) erzeugt. Damit können detaillierte Rechnungen für den Anrufer erstellt werden.
- - Tarifeinstellungen und -wechsel können als Ereignisse dem Informationsanbieter durch den Netzbetreiber in Rechnung gestellt werden.
- Bezüglich der Gewinnung statistischer Daten unterliegen die Informationsdienste bisher den folgenden Einschränkungen:
- - Es werden nur Datensätze über ganze Gespräche aufgezeichnet.
- - Datensätze zu einzelnen Gesprächsabschnitten werden nicht aufgezeichnet.
- - Statistische Auswertungen über den Gesprächsverlauf sind nicht möglich.
- Um diese Einschränkungen zu beheben, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung so ausgebildet sein, daß mindestens eines der Ablaufelemente einen Statistikpunkt darstellt, durch den Statistikdatensätze über eine statistische Auswertung durchgeführter Informationslieferungen schreibbar sind. Hierdurch werden die folgenden Vorteile erhalten.
- - Mit Hilfe von Statistikpunkten können Statistikdatensätze an beliebigen Stellen eines Call Flows geschrieben werden.
- - Die quantitative und qualitative Gestaltung der Statistiken hat der Informationsanbieter durch die Plazierung der Statistikpunkte selbst in der Hand.
- - Es sind Aussagen über das Verhalten von Anrufern im Gesprächsverlauf möglich.
- - Es sind Aussagen über das Verhalten von Anrufern in einzelnen Gesprächsabschnitten möglich.
- - Im Zusammenwirken mit den Tarifpunkten ist eine abgestimmte Inhalts- und Preisgestaltung von Informationsangeboten möglich.
- Die Funktion dieser beiden neuen Ablaufelemente (CallFlow-Elemente) kann somit grundsätzlich so definiert werden, daß Tarifpunkte eine Tarifwechselprozedur einleiten, während Statistikpunkte das Schreiben eines zusätzlichen Statistikdatensatzes auslösen. Tarif- und Statistikpunkte können beliebig zwischen die anderen Elemente einer Ablauflogik gesetzt werden.
- Ein Ablaufelement kann auch in der Weise ausgebildet sein, daß es die Funktionen eines Tarifpunktes und eines Statistikpunktes miteinander kombiniert.
- Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 das Ablaufmodell eines Ansagedienstes nach dem Stand der Technik,
- Fig. 2 das Ablaufmodell eines Ansagedienstes gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, und
- Fig. 3 die schematische Darstellung einer Tarifwechselprozedur.
- Das Ablaufmodell nach Fig. 2 unterscheidet sich von demjenigen nach Fig. 1 dadurch, daß exemplarisch Tarifpunkte (TP) und Statistikpunkte (SP) eingefügt werden, deren Anzahl und Positionierung völlig wahlfrei ist.
- Jedem Informationsangebot ist in Fig. 2 ein eigener TP zugeordnet, was bedeutet, dass jedem Angebot ein anderer Preis zugeordnet werden kann. Der TPO stellt den Anfangstarif ein.
- An den Tarifpunkten wird auch ein Statistikdatensatz geschrieben.
- Durch die Anordnung der SP können an beliebigen Stellen zusätzliche Statistikdatensätze geschrieben werden, die eine dataillierte Analyse der Nutzung des Call Flows erlauben.
- Ein Tarifpunkt leitet eine Tarifwechselprozedur ein bzw. stellt den ersten Tarif nach dem Anwählen des Dienstes ein.
- Die Bearbeitung eines Tarifwechsels verteilt sich auf zwei Phasen, die Initialisierung des Tarifwechsels und den Abschluss des Tarifwechsels (siehe Fig. 3).
- Die Initialisierung von Tarifwechselprozeduren erfolgt dort, wo sich Tarifpunkte im Call Flow befinden. Der Abschluss erfolgt spätestens im nächsten Element, wenn die Verfügbarkeit der für den neu zu tarifierenden Gesprächsabschnitt des Call Flows gebrauchten Ressource nachgewiesen ist.
- Bei der Initialisierung eines Tarifwechsels finden statt:
- - Prüfung, ob ein Tarifwechsel überhaupt notwendig ist (siehe unten).
- - Vorbereitung eines Statistikdatensatzes. Der vorbereitete Datensatz enthält bereits alle Informationen mit Ausnahme des Ausgangs des Tarifwechsels. Zeitstempel im vorbereiteten Datensatz beziehen sich auf das Erreichen des Tarifpunktes im Call Flow. Damit entspricht der Datensatz dem an einem Statistikpunkt geschriebenen (siehe Tabelle 4).
- - Vorbereiten eines Eintrags in einem bepreisten KDS, mit dem das Ereignis des Tarifwechsels als solches dem Informationsanbieter berechnet werden kann.
- - Abschließen eines evtl. offenen Gesprächsabschnitts mit Berechnung des darin aufgelaufenen Entgelts und Schreiben eines bepreisten KDS- Eintrags für die Abrechnung mit dem Anrufer.
- Bei Abschluss einer Tarifwechselprozedur findet statt:
- - Prüfung des Vorhandenseins der für den nächsten Gesprächabschnitt notwendigen Ressourcen.
- - Fehlt eine notwendige Ressource, wird eine Fehlerbehandlung angestoßen. Diese kann die Tarifwechselprozedur beenden, den Prozess löschen und eine diesbezügliche Ansage abspielen sowie die Verbindung beenden.
- - Sind alle Ressourcen verfügbar, wird die zum neuen Tarif gehörende Tarifansage angelegt. Diese ist für den Anrufer kostenlos. Bei Überschreiten eines Grenzwertes wird eine Tarifbestätigung mittels Tastatureingabe vom Anrufer eingefordert.
- - Die Grenzwerte für Zeit- und Blocktarife, ab denen Bestätigungen eingeholt werden, sind konfigurierbar.
- - Während der Tarifansage ist keine Sprachverständigung zwischen dem Anrufer und dem Informationsanbieter möglich. Eine erwartete Tarifbestätigung des Anrufers über Tastatureingabe ist deshalb durch den Informationsanbieter nicht manipulierbar.
- - Bei erfolgter Bestätigung oder wenn keine Bestätigung notwendig war: Öffnen eines anschließenden, neuen Gesprächsabschnitts, Aussenden einer Signalisierung zur Anzeige des neuen Tarifs (AOC99) und Ausführen der für das jeweilige Call Flow-Element typischen Aktion.
- - Fehlt eine erforderliche Tarifbestätigung, wird nach Ablauf eines konfigurierbaren Zeitintervalls eine dementsprechende Fehlerbehandlung gestartet.
- - Schreiben eines vorbereiteten Statistikdatensatzes.
- Falls mit dem Eintritt des Tarifwechsels eine vorgegebene max. Anzahl zulässiger Gesprächsabschnitte in der Verbindung überschritten wurde, erfolgt keine Fortsetzung der Tarifwechselprozedur. Stattdessen wird eine diesbezügliche Systemansage angelegt, die Verbindung ausgelöst und der Call Flow kontrolliert beendet.
- Tabelle 2 beschreibt die in einem Tarifpunkt enthaltene Tarifinformation. Der Abrechnungstakt gestattet die Zeitabrechnung in beliebig feinen Rastern, z. B. sekundengenau, zehnsekundengenau, minutengenau. Tabelle 2
- Es kommt zu einem Tarifwechsel, wenn der im Tarifpunkt angegebene Tarif vom augenblicklichen Tarif abweicht. Die notwendigen Aktivitäten werden von der Plattform ausgeführt, auf der der Call Flow exekutiert wird. Zum Erkennen einer solchen Abweichung tragen alle Tarifpunkte in einem Call Flow eine eindeutige Identifikation (Tid).
- Die Notwendigkeit für einen Tarifwechsel wird nach den in der Tabelle 3 definierten Regeln erkannt. Ein optionaler KDS-Eintrag zur Berechnung eines Tarifwechsel-ereignisses für den Informationsanbieter darf nur geschrieben werden, wenn an einem Tarifpunkt tatsächlich ein Tarifwechsel durchgeführt wird. Tabelle 3
- Tarifpunkte für Datenanwendungen machen keine Ansagen und erfordern keine Bestätigung. Weitere Aufgaben und Eigenschaften sind:
- - Schreiben eines Statistikdatensatzes (ein Tarifpunkt impliziert einen Statistikpunkt).
- - Öffnen eines Gesprächabschnitts und Aussenden einer Signalisierung (AOC99) mit dem neuen Tarif.
- - Tarifierungsprozeduren laufen, wie oben für Sprachanwendungen beschrieben, ab. Allerdings entfallen Tarifansagen und Tarifbestätigungen.
- Weitere Call Flow-Elemente, die das Schreiben eines Statistikdatensatzes implizit auslösen, sind Start, Ende, Tarifpunkt und Verbindungsziel.
- Zusätzlich kann durch das Setzen von Statistikpunkten das Schreiben weiterer Statistikdatensätze veranlasst werden.
- Durch entsprechende Anordnung von Statistikpunkten im Call Flow ist es möglich, statistische Rückschlüsse über die Nutzung eines Call Flows und seiner Elemente zu treffen. Durch die Anordnung von Statistikpunkten kann die Detailtiefe möglicher Statistikauswertungen gesteuert werden.
- Grundlage aller statistischen Auswertungen sind Statistikdatensätze. Tabelle 4 zeigt die wichtigsten Felder eines Statistikdatensatzes. Tabelle 4
- Alle Statistikdatensätze, die zu einem Anruf gehören, werden identifiziert durch die Calling Party ID, die Dialed Number und den Beginn des Calls. Sortierung und Selektion auf bestimmte Feldinhalte sind die Voraussetzung für die Generierung von Betriebs- und Kundenstatistiken:
- - Durch Ordnen dieser Datensätze nach dem aktuellen Zeitstempel lässt sich der Verlauf eines Anrufs detailliert zurückverfolgen.
- - Durch Filtern auf die CFE = "Start" oder "Ende" können die Grunddaten jedes Calls erfasst werden.
- - Durch Filtern auf das CFE = "Tarifpunkt" kann der Quittierungsstatus zu jedem Tarifwechsel innerhalb einer Verbindung nachvollzogen werden.
- - Durch Filtern auf die Calling Party ID lassen sich Auswertungen auf Regionen begrenzen und Strukturanalysen erstellen.
- Zusammenfassend ist festzuhalten, daß bezüglich der Konzeption des TP gilt:
- - Beliebige Tarife sind sofort realisierbar. Sie sind unmittelbar mit den dazugehörenden Tarifansagen und Signalisierungen verknüpft.
- - Neue Tarife machen hinsichtlich Ansagen, Quittungen und Signalisierungen keine Maßnahmen mehr im Netz erforderlich.
- - Es sind mehrere Gesprächsabschnitte mit unterschiedlichen Tarifen möglich.
- - Das Gebührenaufkommen wird an den Endstellen (mit Gebührenanzeiger) der Anrufer angezeigt (AOC99).
- - Es werden bepreiste KDS erzeugt, die nicht nur die Verbindungsdaten, sondern auch den Preis des Gesprächs bzw. die Preise der Gesprächsabschnitte enthalten.
- - Der tarifierungstechnische Ablauf einer Einzelverbindung ist bei Bedarf (Beschwerdemanagement) detailliert darstellbar.
- - Die Bepreisung der Gespräche durch eine Nachverarbeitung in einem Billingsystem entfällt. Neue Tarife erfordern dort keine Maßnahmen.
- Weiterhin gilt bezüglich der Konzeption des SP:
- - Der mögliche Detaillierungsgrad der Statistiken kann durch wahlfreies Setzen von SP bestimmt werden.
- - Es kann die Akzeptanz des Informationsangebotes durch die Anrufer gemessen werden. Auswertungen erlauben Aussagen zu einzelnen Gesprächsabschnitten im Produkt und lassen in interaktiven Informationsprogrammen Rückschlüsse auf die Nutzung der einzelnen Teile zu.
- - Es kann eine Inhalts- und Preisgestaltung aufgrund der aus der Statistik gewonnenen Erkenntnisse zur Akzeptanz und Nachfrage vorgenommen werden.
- - Es können auch Rohdaten-Subsets bereitgestellt werden. Das sind sämtliche Statistikdatensätze zu einer beliebigen Zahl von Anrufen in anonymisierter Form. Auf Basis dieser Daten können einzelne Gesprächsverläufe im Detail analysiert werden.
- - Die Statistikauswertungen können einen einmaligen oder periodischen (täglich, wöchentlich, monatlich) Bezug haben und können für die Einzelheiten Stunde, Tag, Woche und Monat ausgewertet werden.
- - Neben dem zeitlichen Bezug ist auch ein regionaler Bezug (Auswahl eines Einzugsbereiches) möglich.
Claims (11)
1. Vorrichtung zur tarifgebundenen entgeltlichen
Lieferung von paketweise angebotenen
Informationen von einem Anbieter zu einem Nutzer über eine
in einem Kommunikationsnetz enthaltene wählbare
Verbindung, wobei der in einer
Vermittlungseinheit gespeicherte Ablauf einer
Informationslieferung aus einzelnen Elementen besteht, die
aufeinanderfolgend exekutiert werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eines der Ablaufelemente einen
Tarifpunkt darstellt, durch den zu gewünschten
Zeitpunkten ein beliebiger Tarifwechsel
durchführbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die gelieferten Informationen
Sprachinformationen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die gelieferten Informationen
Daten sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Tarifwechsel
durch den Anbieter festlegbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Tarifwechsel nur
dann erfolgt, wenn ein im nächsten Ablaufelement
anzusteuerndes Ziel auch verfügbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß bei einem
Tarifwechsel die Tarifart und/oder die Tarifhöhe
veränderbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Tarifwechsel
während der Lieferung eines Informationspakets
durchführbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Tarifwechsel
mittels einer Anzeigevorrichtung beim Benutzer
anzeigbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Tarifwechsel vor
seiner Durchführung durch den Benutzer
bestätigbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der
Ablaufelemente einen Statistikpunkt darstellt,
durch den Statistikdatensätze über eine
statistische Auswertung durchgeführter
Informationslieferungen schreibbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Element Funktionen eines
Tarifpunktes und eines Statistikpunktes
kombiniert.
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