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DE1014948B - Rollenkuehlbett - Google Patents

Rollenkuehlbett

Info

Publication number
DE1014948B
DE1014948B DED19564A DED0019564A DE1014948B DE 1014948 B DE1014948 B DE 1014948B DE D19564 A DED19564 A DE D19564A DE D0019564 A DED0019564 A DE D0019564A DE 1014948 B DE1014948 B DE 1014948B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rolling stock
roller table
cooling bed
arms
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED19564A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Zabel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DED19564A priority Critical patent/DE1014948B/de
Publication of DE1014948B publication Critical patent/DE1014948B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B43/00Cooling beds, whether stationary or moving; Means specially associated with cooling beds, e.g. for braking work or for transferring it to or from the bed
    • B21B43/003Transfer to bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Rollenkühlbett In Walzwerksanlagen ist es unter anderem aus Raumgründen erwünscht, den Abstand zwischen dem Zuführ- und Abführrollgang beim Kühlbett möglichst gering, also das Kühlbett möglichst schmal zu halten.
  • Grenzen hierfür setzt die Mindestabkühlzeit, die das Walzgut auf dem Kühlbett bleiben muß. Das Walzgut soll auf dem Kühlbett nicht übereinander, sondern schon mit Rücksicht auf den zur Verfügung stehenden Raum dicht nebeneinanderliegen. Dies ist Grundbedingung für ein schmales und damit auch billiges Kühlbett.
  • I-, U-Eisen, Schienen u. dgl. Profilwalzgut sollen aus dem gleichen Grunde nicht flach liegend, sondern aufrecht über die Kühlrollen laufen. Um eine gleichmäßige Abkühlung zu erreichen und ein Verziehen der Profile möglichst zu vermeiden, wird vielfach noch gefordert, daß die Profile ohne jeden Zwischenraum aufrecht, unmittelbar nebeneinander stehen.
  • Hierzu kommt die Forderung, dem Walzgut schon von vornherein auf dem Kühlbett eine solche Lage zu geben, daß es von diesem in einer Lage auf den Ablaufrollgang übergeht, die schnitt- und richtgerecht für die nachfolgende Adjustage ist. Profileisen kommen vorwiegend in flacher Lage, U-Eisen beispielsweise mit Öffnung nach unten aus dem Walzwerk, damit der Walzensinter sich leichter entfernt. In gleicher Lage sollen sie auch zur Adjustage gelangen. Auf dem Kühlbett sollen sie jedoch aufrecht, unmittelbar nebeneinander stehen.
  • Diese verschiedenen Forderungen werden von den bekannten Einrichtungen nur unvollkommen erfüllt, oder es sind, um das Walzgut in die gewünschte Lage bringen zu können, baulich sehr aufwendige Zusatzeinrichtungen erforderlich, die nicht nur teuer, sondern auch änßerst störanfällig sind.
  • So ist es beispielsweise bekannt, in die Kühlbett fläche von Rechenkühlbetten oder zwischen dem Rechenkühlbett und dem Zuführrollgang Rollen an zuordnen, durch die das Walzgut während der Unter brechung des Quertransportes in seiner Längsrichtung bis gegen einen Anschlag vorbewegt und somit bündig gelegt wird.
  • Dieser bauliche Mehraufwand wird nach einem weiteren bekannten Vorschlag dadurch vermieden, daß die Mittel für den Ouertransport des Walzgutes zugleich zum Bündiglegen des Walzgutes vorgesehen werden. Für diesen Zweck sind die einen Teil des Ouertransportes übernehmenden Schrägrollen so angeordnet, daß sie in den Bereich eines den Schrägrollen vorgeordneten Rechenkühlbettes eingreifen und mit Ringwülsten versehen sind, die den Quertransport des Walzgutes verhindern.
  • Allen diesen bekannten Einrichtungen ist jedoch der gemeinsame Nachteil eigen, daß es nicht möglich ist, das Walzgut so auf das Kühlbett zu bringen, daß es ohne jeden Zwischenraum aufrecht, unmittelbar nebeneinander steht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die Transportrichtung der Einrichtung zum Quertransportieren des Walzgutes umkehrbar zu wählen, und die das Walzgut von dem Zuführrollgang abhebenden schwenkbaren Arme während der umgekehrten Transportrichtung in eine nahezu senkrechte Lage zu bringen, so daß das bereits auf dem Kühlbett abgelegte Walzgut gegen die Arme zurückgefahren undzwischenraumlos aneinandergelegt wird. Dieses ist insbesondere bei Profilmaterial, wie U-Eisen u. dgl., von Vorteil; aber auch gewöhnliches Flacheisen und ähnliches Walzgut läßt sich auf diese Weise vorteilhaft ohne Zwischenraum nebeneinander auf die Transportrollen legen. Es ist aber auch möglich, das Walzgut nebeneinanderzulegen durch Nachschieben vermittels der Arme dadurch, daß der neu zugelegte Stab den vorhergehenden weiterschiebt.
  • Als Einrichtung zum Quertransportieren des Walzgutes sind erfindungsgemäß an sich bekannte, schräg zum Zufuhrrollgang liegende Rollen vorgesehen, deren Drehrichtung umkehrbar ist.
  • Um ein gerichtetes Aufkommen des noch warmen Walzgutes auf die Quertransportrollen zu erreichen, können an sich bekannte Anschlagflächen an den Quertransportrollen oder Anschläge an den Armen vorgesehen sein, gegen die das Walzgut bei schräger Lage der Arme beim Übergang vom Zufuhrrollgang zu den Quertransportrollen abrutscht und sich ausrichtet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt einen Querschnitt durch den Zuführrollgang mit Kühlbett und Abb. 1 a durch den Abführrollgang mit Kühlbett; Abb. 2 gibt eine Teildraufsicht entsprechend Abb. 1 wieder; Abb. 3 veranschaulicht eine Kurve, die das Verhältnis von Temperatur und Kühlzeit wiedergibt.
  • Mit 1 ist der Zuführrollgang bezeichnet, dessen Rolien 2 etwas schräg angeordnet sind, so daß das noch warme und biegsame Walzgut immer an der Außenseite gleitet. Schräg zum Rollgang 1 liegen die Quertransportrollen 3 mit Anschlagflächen 3-a, die sich mit jedem neuen Stab in Aufnahmestel-lung befinden. Mit 4 ist ein Wimmler bezeichnet, mit 5 ein Rutschblech und mit 6 der Abführrollgang, der eine nasenartige Erhebung 7 trägt, welche dafür sorgt, daß das Walzgut immer nur einzeln auf den Rollgang gelangen kann.
  • Mit 10 sind die schwenkbaren Arme bezeichnet, die zwischen den Rollen 3 liegen und in Schlitzen 11 den Rollgang 1 untergreifen. Bewegt werden die Arme 10 durch eine gemeinsame Antriebswelle 12. Mit 13 ist eine Rutschfläche bezeichnet, über die das von den Armen 10 angehobene Walzgut bis gegen die Anschlagfiächen 3 a der Rollen 3 abrutschen kann. Statt dessen können auch entsprechende Anschläge an den Armen 10 vorgesehen sein, die bei aufrechter Lage der Arme ungefähr in Höhe der Rollenoberkante liegen.
  • An diesen Anschlägen richtet sich das noch nicht abgekühlte und deshalb noch etwas bildsame Walzgut grob aus.
  • Zum Wenden der Profile 17 ist eine Wendevorrichtung vorgesehen, die aus mehreren Hubkolben 14 mit Ansätzen 14a besteht, die durch Rollen 15 geführt und durch Druckmittelzylinder 16, Zahustangen od. dgl. Betätigungsvorrichtungen bewegt werden.
  • Das Walzgut kommt, wie aus Abb. t zu ersehen, in flacher Lage an. Werden - wie dargestellt -U-Eisen verwalzt. so liegen diese, wie sie aus dem Walzwerk kommen, mit Öffnung nach unten im Rollt gang 1. Da die Öffnungen der aufrechtstehenden U-Eisen auf dem Kühlbett jeweils zum Ablaufrollgang 6 weisen müssen, damit sie auf diesem nach Abkippen über die Schräge 5 die richtige Lage mit Öffnung nach unten für die nachfolgende Adjustage haben, werden sie durch die Wendevorrichtung 14 bis 16 gekippt, ehe sie von den Armen 10 ausgehoben, geschwenkt und aufrecht auf die Rollen 3 abgestellt werden.
  • Die Arme 10 schieben das Walzgut nacheinander ohne Zwischenraum auf die Rollen 3 jedoch nur bis zu einer gewissen Gruppenbreite. Der eigentliche Quertransport erfolgt durch-Drehung der Rollen. Will man Zwischenräume auch zwischen den Gruppen vermeiden, werden die Arme 10 aufgerichtet, und die Drehrichtung der Rollen wird umgekehrt, so daß das Walzgut gegen die Arme 10 zurückgefahren wird.
  • Dieses Zusammenrücken des Walzgutes kann nach Bedarf erfolgen. Auf einfache Weise wird dadurch erreicht, daß die Rollen 3 immer über ihre ganze Breite mit zu kühlendem Walzgut belegt sind, so daß der Kühlraum weitestgehend ausgenutzt wird. Gleidizeitig erreicht man damit eine gleichmäßige und verzugfreie Abkühlung, die insbesondere bei Profilmaterial von Bedeutung ist.
  • Die Kurve entsprechend Abb. 3 läßt die Abkühlzeit erkennen und zeigt, daß für eine Abkühlung bis auf etwa 100°, die durchweg zumindest erforderlich ist, etwa 20 Minuten erforderlich sind. Das Walzgut muß also wenigstens 20 Minuten auf den Rollen 3 verlileihen. Diese müssen also das in 20 Minuten anfallende Walzgut aufnehmen können. Dank der erfirfdungsgemäßen Ausbildung wird ein nur verhältnismäßig schmales Kühlbett benötigt, das außerdem einfach ist und ohne zusätzliche Hilfsmittel das Walzgut in der richtigen Lage wieder an den Ablaufrollgang abgibt.
  • PATENTANSPRCCHE 1. Kühlbett, insbesondere mit einem Kühlrost, der die zu kühlenden Profile quer zum Abführrollgang transportiert, bei dem zwischen den Einrichtungen zum Quertransportieren als Aushebevorrichtung wirkende, um. eine parallel zum Zuführrollgang verlaufende Achse schwenkbare Arme angeordnet sind, die den Zuführrollgang in Schlitzen untergreifen, das in flacher Lage zugeführte W.alzgut ausheben, und bei denen mit einem Anschlag versehene Flächen vorgesehen sind, auf denen das Walzgut bei Schräglage der Arme und beim Übergang vom Zuführrollgang zur Quertranspórteinrichtung abrutscht, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportrichtung der Einrichtung zum Quertransportieren des aufrechtgestellten Walzgutes umkehrbar ist und die schwenkbaren Arme (10), während die Einrichtung zum Quertransportieren umgekehrt läuft, in bekannter Weise in etwa senkrechter Lage ausgeschwenkt sind.

Claims (1)

  1. 2. Kühlbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeidmet, daß die Einrichtung zum Quertransportieren in bekannter Weise aus schräg zum Zuffihrrollgang liegenden Rollen besteht. deren Drehrichtung umkehrbar ist.
    3. Kühlbett nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge zur Begrenzung der Rutschbewegung des Walzgutes beim Ausheben an den Quertransportrollen angeordnet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 641 743, 710 744; USA.-Patentschrfft Nr. 1 954 123.
    Entgegengehaltene ältere Rechte: Deutsches Patent Nr. 938 008.
DED19564A 1955-01-15 1955-01-15 Rollenkuehlbett Pending DE1014948B (de)

Priority Applications (1)

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DED19564A DE1014948B (de) 1955-01-15 1955-01-15 Rollenkuehlbett

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DED19564A DE1014948B (de) 1955-01-15 1955-01-15 Rollenkuehlbett

Publications (1)

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DE1014948B true DE1014948B (de) 1957-09-05

Family

ID=7036419

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DED19564A Pending DE1014948B (de) 1955-01-15 1955-01-15 Rollenkuehlbett

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DE (1) DE1014948B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1954123A (en) * 1931-07-11 1934-04-10 Mesta Machine Co Cooling bed
DE641743C (de) * 1934-03-19 1937-02-11 Demag Akt Ges Kuehlbett mit einem zum Buendiglegen der Walzstaebe dienenden Hilfsrollgang
DE710744C (de) * 1937-08-22 1941-09-20 Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges Einrichtung zum Buendiglegen des Walzgutes auf Kuehlbetten
DE938008C (de) * 1953-03-31 1956-01-19 Schloemann Ag Kuehlbett mit einer ihm zugeordneten Einrichtung zum Buendiglegen des Walzgutes

Patent Citations (4)

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