DE10148163A1 - Auswuchtung von sich drehenden Komponenten von CT-Abbildungsausstattung - Google Patents
Auswuchtung von sich drehenden Komponenten von CT-AbbildungsausstattungInfo
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Abstract
Bei einer Ausgestaltung der vorliegende Erfindung handelt es sich um ein Verfahren zur Auswuchtung eines hohlen zylindrischen drehbaren Objekts, das mit einer zur Drehung des drehbaren Objekts ohne eine zentrale Welle konfigurierten Antriebsquelle gekoppelt ist. Das Verfahren umfaßt die nachstehenden Schritte: Befestigen einer Spindel (70) mit einer vorderen Welle (100) und einer hinteren Welle (98) an einer Innenwand (95) des drehbaren Objekts, so daß die vordere Welle und hintere Welle konzentrisch zu einer Drehachse (116) des drehbaren Objekts sind; Betreiben der Antriebsquelle zur Drehung des drehbaren Objekts und der Spindel; Messen einer Verschiebung der vorderen Welle und der hinteren Welle der Spindel, während die Antriebsquelle das drehbare Objekt dreht; Anbringen von Auswuchtgewichten (118) an dem drehbaren Objekt gemäß den gemessenen Verschiebungen; und Entfernen der Spindel aus dem drehbaren Objekt, wenn eine Auswuchtung erreicht ist. DOLLAR A Das vorstehend beschriebene Verfahren zur Auswuchtung eines drehbaren Objekts ist zur Auswuchtung von CT-Abbildungssystemen (10) sowohl an dem Ende eines Fertigungszyklus als auch nach einer Komponentenersetzung im Außendienst geeignet. Da das System integral ist, ist es darüber hinaus nicht erforderlich, zur Auswuchtung des drehbaren Objekts das drehbare Objekt von dem Rahmen des CT-Portals abzukoppeln.
Description
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Verfahren und eine
Vorrichtung zur Auswuchtung von sich relativ langsam
drehenden Objekten mit großen offenen Bohrungen ohne
zentrale Wellen und genauer auf Verfahren und eine
Vorrichtung zur Auswuchtung derartiger sich drehender
Ausstattung, wie sie bei
Computertomographieabbildungssystemen
(CT-Abbildungssystemen) zu finden ist.
Bei zumindest einer bekannten
Computertomographieabbildungssystemkonfiguration
(CT-Abbildungssystemkonfiguration) projiziert eine
Röntgenquelle einen fächerförmigen Strahl, der kollimiert
wird, damit er in einer X-Y-Ebene eines kartesischen
Koordinatensystems liegt, auf die allgemein als die
"Abbildungsebene" Bezug genommen wird. Der Röntgenstrahl
geht durch das abgebildete Objekt wie beispielsweise einen
Patienten. Der Strahl trifft nach seiner Abschwächung durch
das Objekt auf eine regelmäßige Anordnung von
Strahlungsdetektoren. Die bei der regelmäßigen Anordnung
von Detektoren empfangene Intensität der Strahlung des
abgeschwächten Strahls hängt von der Abschwächung des
Röntgenstrahls durch das Objekt ab. Jedes Detektorelement
der regelmäßigen Anordnung erzeugt ein getrenntes
elektrisches Signal, bei dem es sich um eine Messung der
Strahlabschwächung an dem Ort des Detektors handelt. Die
Abschwächungsmessungen von allen Detektoren werden zur
Erzeugung eines Übertragungsprofils getrennt erfaßt.
Bei bekannten CT-Systemen der dritten Generation werden die
Röntgenquelle und die regelmäßige Anordnung von Detektoren
mit einem Portal in der Abbildungsebene und um das
abzubildende Objekt gedreht, so daß der Winkel, bei dem der
Röntgenstrahl das Objekt kreuzt, sich ständig ändert. Auf
eine Gruppe von Röntgenabschwächungsmessungen, d. h.
Projektionsdaten, von der regelmäßigen Anordnung von
Detektoren bei einem Portalwinkel wird als eine "Ansicht"
Bezug genommen. Eine "Abtastung" des Objekts umfaßt einen
Satz von während einer Umdrehung der Röntgenquelle und des
Detektors bei unterschiedlichen Portalwinkeln oder
Betrachtungswinkeln erzeugten Ansichten. Bei einer axialen
Abtastung werden die Projektionsdaten zur Erzeugung eines
Bilds, das einem durch das Objekt genommenen
zweidimensionalen Schnitt entspricht, verarbeitet. Auf ein
Verfahren zur Rekonstruktion eines Bilds aus einem Satz von
Projektionsdaten wird in dem Bereich der Technik als das
gefilterte Rückprojektionsverfahren Bezug genommen. Dieser
Prozeß wandelt die Abschwächungsmessungen aus einer
Abtastung in als "CT-Zahlen" oder "Hounsfield-Einheiten"
bezeichnete ganze Zahlen, die zur Steuerung der Helligkeit
eines entsprechenden Bildelements bei einer
Kathodenstrahlröhrenanzeige verwendet werden.
Die Drehgeschwindigkeit von Portalen von
CT-Abtasteinrichtungen hat sich kontinuierlich erhöht, bis
CT-Abtasteinrichtungen nun Drehgeschwindigkeiten von 120
Umdrehungen pro Minute (RPM) erzeugen. Es ist zu erwarten,
daß die Geschwindigkeiten sich weiter erhöhen. Bei einer
Erhöhung der Drehgeschwindigkeiten erhöht sich jedoch auch
der Bedarf an einer dynamischen Auswuchtung des sich
drehenden Teils der Abtasteinrichtung.
Bei der Auswuchtung von sich drehender Ausstattung handelt
es sich nicht um ein neues Konzept. Die Auswuchttechnologie
ist allgemein bekannt, und mehrere Firmen stellen
kommerzielle Auswuchtausstattung her. Aufgrund der Natur
des CT-Abbildungssystementwurfs ist jedoch eine Anzahl von
Gründen dafür vorhanden, daß übliche Auswuchtausstattung
nicht mit einem CT-System funktioniert. Einige der
wesentlicheren Gründe umfassen die nachstehenden:
Die meiste sich drehende Ausstattung, die durch kommerzielle Ausstattung ausgewuchtet wird, weist eine feste zentrale Welle auf; z. B. elektrische Motoren und Ventilatoren. Demgegenüber weist CT-Ausstattung eine große, offene Bohrung auf, typischerweise etwa 700 mm oder größer.
Die meiste sich drehende Ausstattung, die durch kommerzielle Ausstattung ausgewuchtet wird, weist eine feste zentrale Welle auf; z. B. elektrische Motoren und Ventilatoren. Demgegenüber weist CT-Ausstattung eine große, offene Bohrung auf, typischerweise etwa 700 mm oder größer.
Die meiste sich drehende Ausstattung weist zwei an
gegenüberliegenden Enden des sich drehenden Teils
positionierte Lager auf. Im Gegensatz dazu weist das
Hauptlagerteil eines CT-Abbildungssystems entweder ein
Lager oder zwei sehr nahe beieinander positionierte Lager
auf.
Die meiste kommerziell verfügbare Auswuchtausstattung
benötigt zur genauen Auswuchtung eines sich drehenden
Systems Drehgeschwindigkeiten von 100 RPM oder mehr,
während die meiste eine Auswuchtung benötigende Ausstattung
sich mit 1000 RPM oder einer höheren Drehgeschwindigkeit
dreht. CT-Abbildungssysteme, die nicht das höchste
Drehgeschwindigkeitsvermögen aufweisen, erreichen die von
der Auswuchtausstattung benötigte minimale
Drehgeschwindigkeit nicht, und Systeme, die die höchsten
Drehgeschwindigkeiten aufweisen, erreichen das Minimum
kaum.
Ferner ist bei typischer sich drehender Ausstattung ihr
Schwerpunkt (CG) üblicherweise zwischen ihren zwei
Haltelagern positioniert und selten viel von ihrer sich
drehenden Last freitragend. Im Gegensatz dazu weisen die
meisten CT-Abbildungssysteme eine auskragende Last relativ
zu der Hauptlagerebene des Systems auf.
Fig. 3 veranschaulicht ein Verfahren, durch das eine
bekannte Auswuchtung ausgeführt wird. Eine Achse 50 eines
sich drehenden Teils 52 ist horizontal positioniert, wobei
der Schwerpunkt CG zwischen zwei elastischen Befestigungen
54, 56 eines Auswuchtgeräts 58 angeordnet ist. Eine
Kopplung 60 des Auswuchtgeräts 58 ist drehbar mit einer
Welle 62 des sich drehenden Teils 52 gekoppelt. Eine
Antriebsvorrichtung 64 des Auswuchtgeräts 58 dreht die
Kopplung 60, wodurch eine Drehung des sich drehenden Teils
52 veranlaßt wird. Eine asymmetrische Verteilung von
Gewicht um die Achse 50 des sich drehenden Teils 52 führt
zu einer Translationsbewegung der beiden elastischen
Befestigungen 54, 56. Das Auswuchtgerät 58 mißt die
Translationsbewegung der beiden elastischen Befestigungen
54, 56 über Beschleunigungsmesser 65, 66 sowie die relative
Phasenlage ihrer Bewegung. Es werden Einstellungen (falls
welche erforderlich sind) bei der Verteilung von Gewicht
des sich drehenden Teils 52 ausgeführt, um die
Translationsbewegung zu verringern, wobei die Neuverteilung
eine Funktion der relativen Phasenlage der Bewegung ist.
Sobald es zufriedenstellend ausgewuchtet ist, durchläuft
das sich drehende Teil 52 einen endgültigen Zusammenbau und
wird üblicherweise nie anschließend modifiziert, gewartet
oder ersetzt.
Bei CT-Abbildungssystemen sind zumindest zwei Probleme mit
dem vorstehenden Ansatz vorhanden. Zuerst besteht das sich
drehende Teil eines CT-Abbildungssystems aus mehreren
getrennten Komponenten, einigen mechanischen und einigen
elektrischen. Während der Lebensdauer des
CT-Abbildungssystems kann jede dieser Komponenten eine
Modifikation oder Ersetzung benötigen, wodurch
möglicherweise die Auswuchtung verdorben wird.
Da die sich drehende Masse eines CT-Abbildungssystems
auskragt, ist ferner ist keine "zweite" Befestigung zur
Messung der Bewegung und der Winkelphasenlage der Unwucht
der sich drehenden Masse verfügbar. Der Rahmen des
CT-Portals kann verursacht durch die Verwirrung von
Bewegungsinformationen von der natürlichen Resonanzbewegung
des Rahmens selbst (d. h. der Beschleunigungsmesser erfaßt
eine Bewegung von sowohl der sich drehenden Masse als auch
dem Rahmen, wohingegen eine dynamische Auswuchtung
lediglich die Bewegung der sich drehenden Masse benötigt)
nicht als eine zweite Befestigung zur Messung der Bewegung
der sich drehenden Masse verwendet werden.
Es ist daher wünschenswert, Verfahren und eine Vorrichtung
zur Auswuchtung eines CT-Abbildungssystems sowohl an dem
Ende eines Fertigungszyklus als auch nach einer
Komponentenersetzung im Außendienst bereitzustellen.
Bei einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung handelt
es sich daher um ein Verfahren zur Auswuchtung eines hohlen
zylindrischen drehbaren Objekts, das mit einer zur Drehung
des drehbaren Objekts ohne eine zentrale Welle
konfigurierten Antriebsquelle gekoppelt ist. Das Verfahren
umfaßt die nachstehenden Schritte: Befestigen einer Spindel
mit einer vorderen Welle und einer hinteren Welle an einer
Innenwand des drehbaren Objekts, so daß die vordere Welle
und hintere Welle konzentrisch zu einer Drehachse des
drehbaren Objekts sind; Betreiben der Antriebsquelle zur
Drehung des drehbaren Objekts und der Spindel; Messen einer
Verschiebung der vorderen Welle und der hinteren Welle der
Spindel, während die Antriebsquelle das drehbare Objekt
dreht; Anbringen von Auswuchtgewichten an dem drehbaren
Objekt gemäß den gemessenen Verschiebungen; und Entfernen
der Spindel aus dem drehbaren Objekt, wenn eine Auswuchtung
erreicht ist.
Das vorstehend beschriebene Verfahren zur Auswuchtung eines
drehbaren Objekts ist zur Auswuchtung von
CT-Abbildungssystemen sowohl an dem Ende eines
Fertigungszyklus als auch nach einer Komponentenersetzung
im Außendienst geeignet. Da das drehbare Objekt unter
Verwendung eines integralen Systems ausgewuchtet wird, ist
es darüber hinaus nicht erforderlich, das drehbare Objekt
von dem Rahmen des CT-Portals abzukoppeln.
Fig. 1 zeigt eine bildliche Ansicht eines
CT-Abbildungssystems.
Fig. 2 zeigt ein schematisches Blockschaltbild des in Fig.
1 veranschaulichten Systems.
Fig. 3 zeigt eine bildliche Veranschaulichung eines
Auswuchtgeräts gemäß dem Stand der Technik, die ein
bekanntes Auswuchtverfahren veranschaulicht.
Fig. 4 zeigt eine vereinfachte, teilweise Schnittansicht
des Inneren des CT-Abbildungssystems gemäß Fig. 1, die ein
drehbares Objekt oder Portal darstellt, das mit einer
axialen Antriebsvorrichtung gedreht wird, die das Portal
ohne Verwendung einer zentralen Portalwelle dreht; ein
Achsenpositionsmeßgeber gemäß einem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung ist ebenfalls gezeigt. (Viele
Komponenten des CT-Abbildungssystems sind bei dieser
Veranschaulichung weggelassen oder vereinfacht, um die
vorliegende Erfindung deutlicher zu veranschaulichen.)
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Spindel
gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Fig. 6 zeigt eine hintere Ansicht der Spindel gemäß Fig. 5.
Fig. 7 zeigt eine vordere Ansicht der Spindel gemäß Fig. 5.
Fig. 8 zeigt eine seitliche Ansicht der Spindel gemäß Fig.
5.
Fig. 9 zeigt eine vereinfachte Darstellung der in dem
zylindrischen Portal gemäß Fig. 4 befestigten Spindel gemäß
Fig. 5 und der Orte von berührungslosen Näherungssensoren
1 zur Erfassung einer Bewegung der Wellen der Spindel bei
einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Ferner werden bei diesem Ausführungsbeispiel ein
Achsenpositionsmeßgeber und ein Auswuchtcomputer verwendet,
die ebenfalls in einer vereinfachten Blockschaltbildform in
Fig. 9 dargestellt sind.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 ist stellvertretend für
eine CT-Abtasteinrichtung bzw. einen CT-Abtaster der
"dritten Generation" ein
Computertomographieabbildungssystem (CT-Abbildungssystem)
10 einschließlich eines Portals 12 gezeigt. Das Portal 12
weist eine Röntgenquelle 14 auf, die einen Strahl von
Röntgenstrahlen 16 zu einer regelmäßigen Anordnung von
Detektoren 18 auf der gegenüberliegenden Seite des Portals
12 hin projiziert. Die regelmäßige Anordnung von Detektoren
18 ist durch Detektorelemente 20 gebildet, die zusammen die
durch ein Objekt 22 wie beispielsweise einen medizinischen
Patienten gehenden projizierten Röntgenstrahlen erfassen.
Jedes Detektorelement 20 erzeugt ein elektrisches Signal,
das die Intensität eines auftreffenden Röntgenstrahls und
folglich die Abschwächung des Strahls, während er durch den
Patienten 22 geht, darstellt. Während einer Abtastung zur
Erfassung von Röntgenprojektionsdaten drehen sich das
Portal 12 und die daran befestigten Komponenten um einen
Drehmittelpunkt 24. Die regelmäßige Anordnung von
Detektoren 18 kann in einer einteiligen oder in einer
mehrteiligen Konfiguration hergestellt sein. Bei einer
mehrteiligen Konfiguration weist die regelmäßige Anordnung
von Detektoren 18 eine Vielzahl von Zeilen von
Detektorelementen 20 auf, von denen in Fig. 2 lediglich
eine gezeigt ist.
Die Drehung des Portals 12 und der Betrieb der
Röntgenquelle 14 werden durch eine Steuervorrichtung 26 des
CT-Systems 10 gesteuert. Die Steuervorrichtung 26 umfaßt
eine Röntgensteuereinrichtung 28, die Leistungs- und
Zeitablaufsteuersignale für die Röntgenquelle 14
bereitstellt, und eine Portalmotorsteuereinrichtung 30, die
die Drehgeschwindigkeit und -position des Portals 12
steuert. Ein Datenerfassungssystem (DAS) 32 bei der
Steuervorrichtung 26 tastet Analogdaten von
Detektorelementen 20 ab und wandelt die Daten in
Digitalsignale für eine nachfolgende Verarbeitung. Eine
Bildrekonstruktionseinrichtung 34 empfängt abgetastete und
digitalisierte Röntgendaten von dem DAS 32 und führt eine
Hochgeschwindigkeitsbildrekonstruktion aus. Das
rekonstruierte Bild wird einem Computer 36 als Eingabe
zugeführt, der das Bild in einer Massenspeichervorrichtung
38 speichert.
Der Computer 36 empfängt auch Befehle und Abtastparameter
von einer Bedienungsperson über eine Bedieneinheit 40, die
eine Tastatur aufweist. Eine zugehörige
Kathodenstrahlröhrenanzeige 42 ermöglicht es der
Bedienungsperson, das rekonstruierte Bild und andere Daten
von dem Computer 36 zu beobachten. Die von der
Bedienungsperson zugeführten Befehle und Parameter werden
von dem Computer 36 zur Bereitstellung von Steuersignalen
und Informationen für das DAS 32, die
Röntgensteuereinrichtung 28 und die
Portalmotorsteuereinrichtung 30 verwendet. Darüber hinaus
betätigt der Computer 36 eine Tischmotorsteuereinrichtung
44, die einen motorisierten Tisch 46 zur Positionierung des
Patienten 22 in dem Portal 12 steuert. Insbesondere bewegt
der Tisch 46 Abschnitte des Patienten 22 durch eine
Portalöffnung 48.
Eine teilweise perspektivische Schnittansicht des
Abbildungssystems 10 ist in Fig. 4 gezeigt. Bei dieser
Ansicht sind viele für ein volles Verständnis der Erfindung
nicht erforderliche Strukturen des Abbildungssystems 10
weggelassen. Das Portal 12 wird mit einer mit dem
Abbildungssystem 10 gekoppelten und zur Drehung des Portals
12 ohne Verwendung einer zentralen Portalwelle
konfigurierten (nicht gezeigten) axialen
Antriebsvorrichtung gedreht, wodurch die Portalöffnung 48
zum Aufnehmen des Patienten 22 frei gelassen wird, während
der Tisch 46 sich bewegt. Die axiale Antriebsvorrichtung
ist in dem Bereich der Technik bekannt. Die Drehung des
Portals 12 wird z. B. durch eine Kopplung der axialen
Antriebsvorrichtung an eine Wand des Portals 12 erreicht,
dessen Form im wesentlichen zylindrisch ist und das eine
große zentrale Öffnung oder Höhle 48 aufweist.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung und unter
Bezugnahme auf Fig. 5, 6, 7 und 8 wird eine Spindel 70 zur
Messung der Bewegung und Winkelphasenlage des sich
drehenden Portals 12 und zugehöriger Komponenten
einschließlich der Strahlungsquelle 14 und der regelmäßigen
Anordnung von Detektoren 18 verwendet. Die Bewegung der
sich drehenden Masse 12 und ihrer zugehörigen Komponenten
wird über einen ersten berührungslosen Näherungssensor 72
und einen zweiten berührungslosen Näherungssensor 74 in
einer ersten Ebene 76 bzw. einer zweiten Ebene 78 gemessen,
indem eine genau positionierte und ausgewuchtete zentrale
Welle der Spindel 70 eingeführt wird, wobei genauer eine
hintere Erfassungsscheibe 98 und eine vordere
Erfassungsscheibe 100 Rotorwellen simulieren. Die Spindel
70 selbst ist unter Verwendung bekannter
Drehauswuchtverfahren unabhängig von dem Portal 12 genau
ausgewuchtet. Unter Verwendung der Spindel 70 ist es nicht
erforderlich, Auswuchtmessungen direkt von dem Portal 12
oder einem Portalrahmen 84 (in Fig. 1 gezeigt) zu erhalten.
Bei einem Ausführungsbeispiel sind die Erfassungsscheiben
98 und 100 befestigt, so daß sie sich mit der sich
drehenden Masse des Portals 12 und zugehöriger Komponenten
drehen.
Bei der Auswuchtspindel 70 handelt es sich um eine starre
Struktur, die zur Minimierung einer Bewegung über eine
Biegung aufgebaut ist. Bei einem Ausführungsbeispiel ist
die Spindel 70 aus einem leichten Metall wie beispielsweise
Aluminium aufgebaut und ist ausgewuchtet sowie genau
positioniert, um eine durch eine Unrundheit verursachte
Bewegung zu minimieren. Auf diese Weise wird die
Einbringung einer irreführenden Bewegung in
Auswuchtalgorithmen vermieden. Bei dem veranschaulichten
Ausführungsbeispiel umfaßt die Auswuchtspindel 70 einen
Ring 86 mit einem Durchmesser, der es ermöglicht, daß er in
das Innere der Portalöffnung 48 paßt. An dem Rand des Rings
86 sind Nasen bzw. Laschen 88 mit Löchern 90 zur
Verschraubung des Rings 86 auf genau positionierten
Gegenlöchern 92 in einem Steg oder Flansch 94 einer
Innenwand 95 des Portals 12 (wie in Fig. 4 gezeigt) unter
Verwendung von Schrauben 96 bereitgestellt. (Bei dem durch
Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich der
Steg oder Flansch 94 in einem zentralen Abschnitt der
Innenwand 95 der Portalöffnung 48, aber bei einem weiteren
Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen Flansch an
einem Ende der Portalöffnung 48.) Bei einem
Ausführungsbeispiel ist der Steg oder Flansch 94 mit einer
zusätzlichen Einrichtung zum Unterbringen und/oder Halten
des Rings 86 in einer Position wie beispielsweise (nicht
gezeigten) Senken in dem Steg 94, die zur Positionierung
und zum Halten der Laschen 88 konfiguriert sind, versehen.
Bei einem Ausführungsbeispiel und unter Bezugnahme auf Fig.
5 sind eine erste Erfassungsscheibe 98 und eine zweite
Erfassungsscheibe 100 unter Verwendung von Schrauben 106 an
einem ersten Ende 102 bzw. zweiten Ende 104 der Spindel 70
befestigt. Die Erfassungsscheiben 98 und 100 werden in
Verbindung mit dem ersten berührungslosen Näherungssensor
72 bzw. dem zweiten berührungslosen Näherungssensor 74 zur
Messung der Auswuchtung des sich drehenden Portals 12
verwendet. Bei einem Ausführungsbeispiel sind die
Erfassungsscheiben 98 und 100 aus einem zur Verwendung mit
den Sensoren 72 und 74 optimierten Material hergestellt.
Beispielsweise handelt es sich bei den Erfassungsscheiben
98 und 100 um Scheiben aus rostfreiem Stahl, und bei den
Sensoren 72 und 74 handelt es sich entweder um kapazitive
oder induktive Sensoren, die an isolierten Plätzen
befestigt sind (nicht gezeigt). Die Scheiben 98 und 100
definieren erste und zweite Ebenen 76 bzw. 78.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung und unter
Bezugnahme auf Fig. 4, 5 und 9 wird eine axiale
Antriebsvorrichtung zur Drehung des Portals 12 zur
Auswuchtung verwendet. Ein Achsenpositionsmeßgeber 108 wird
zur Winkelerfassung der Phasenlage verwendet. Bei einem
Ausführungsbeispiel, bei dem das Portal 12 mit einer
konstanten Rate gedreht wird, handelt es sich bei dem
Achsenpositionsmeßgeber 108 einfach um ein an dem Portal 12
befestigtes Stück von reflektierendem Band 110, das in
Verbindung mit einem infraroten (IR) oder anderen optischen
Sensor 112 verwendet wird. Der optische Sensor 112 erfaßt
reflektiertes IR-Licht oder anderes Licht von dem
reflektierenden Band 110, während das Portal 12 sich dreht,
wodurch Zeiten definiert werden, zu denen sich das Portal
12 von einer Winkelbezugsposition her ein Vielfaches von
360° gedreht hat. Andere Arten von Achsenpositionsmeßgebern
108 sind ebenfalls zur Verwendung mit der Erfindung
geeignet. Die berührungslosen Näherungssensoren 72, 74
außerhalb des Portals 12 werden zur Erfassung einer
Verschiebung der sich drehenden Masse verwendet. Die
Sensoren 72 und 74 erfassen eine Verschiebung des Rands der
Erfassungsscheiben 98 bzw. 100, die einen Aus-der-
Auswuchtung-Zustand darstellt. Erfassungsinformationen oder
Daten von den Sensoren 72, 74 und dem
Achsenpositionsmeßgeber 108 werden einem Auswuchtcomputer
114 zugeführt. Der Auswuchtcomputer 114 berechnet sowohl
die statische als auch die dynamische gekoppelte Unwucht
aus den durch die Sensoren 72 und 74 angegebenen
Verschiebungen und der Phase dieser Verschiebungen relativ
zueinander und zu der durch den Achsenpositionsmeßgeber 108
angegebenen Position des Portals 12. Die Erfassungsscheiben
98 und 100 der Spindel 70 sind derart konfiguriert, daß die
Scheiben 98 und 100 bei einer Befestigung der Spindel 70 an
dem Portal 12 konzentrisch zu einer Drehachse 116 des
CT-Abbildungssystems 10 sind. Die Erfassungsscheiben 98 und
100 werden zur Übertragung der Bewegung der sich drehenden
Masse des Portals 12 und zugehöriger Komponenten zu den
Näherungssensoren 72, 74 verwendet, halten jedoch die sich
drehende Masse des Portals 12 und zugehöriger Komponenten
nicht und müssen dies auch nicht tun. Kein Auswuchtgewicht,
ein Auswuchtgewicht oder mehrere Auswuchtgewichte 118
werden basierend auf der Informationsausgabe des
Auswuchtcomputers 114 an geeigneten Orten an dem Portal 12
angeordnet. Bei einem Ausführungsbeispiel sind die Gewichte
118 an einer passenden Auswahl von einem strategisch
angeordneten, vorgebohrten Ort oder mehreren strategisch
angeordneten, vorgebohrten Orten 120 des Portals 12 mit dem
Portal 12 verschraubt. Bei anderen Ausführungsbeispielen
werden andere Verfahren zur Befestigung von
Auswuchtgewichten 118 an dem Portal 12 verwendet. Die
Spindel 70 wird aus dem Portal 12 entfernt, wenn eine
zufriedenstellende Auswuchtung erreicht ist.
Die Erfassungsebenen 76 und 78 sind parallel zueinander. Es
ist empirisch bestimmt worden, daß die Sensoren 72 und 74
ausreichende Auswuchtinformationen bereitstellen, wenn sie
zur Erfassung von Bewegungen der Erfassungsscheiben 98 und
100 in der gleichen Richtung konfiguriert sind.
Beispielsweise ist bei einem Ausführungsbeispiel die
Drehachse 116 parallel zu dem Boden, und der Sensor 72 ist
zur Erfassung einer Aufwärts- und Abwärtsbewegung der
Erfassungsscheibe 98 in der Ebene 76 konfiguriert. Der
Sensor 74 ist zur Erfassung einer Aufwärts- und
Abwärtsbewegung der Erfassungsscheibe 100 in der Ebene 78
ähnlich konfiguriert. Alternativ sind die Sensoren 72 und
74 zur Erfassung einer Bewegung um die Drehachse 116 bei
einer beliebigen Orientierung konfiguriert.
Es ist zu erkennen, daß Ausführungsbeispiele der Erfindung
keinen äußerlichen oder zusätzlichen Antrieb benötigen und
keine Beschleunigungsmesser benötigt werden, wie sie bei
bekannter Auswuchtausstattung verwendet werden. Ferner
geschieht die Auswuchtung mit der Drehrate des
Abbildungssystems 10 selbst, die sich bei oder unterhalb
der minimalen Drehgeschwindigkeit von anderen Arten von
Auswuchtausstattung befindet. Darüber hinaus sind die
Einzelheiten des Aufbaus der Spindel 70 nicht entscheidend.
Andere Aufbauten der Spindel 70 mit Wellen 80 und 82, die
derart konfiguriert sind, daß sie sich konzentrisch mit der
Drehachse 116 des Portals 12 drehen, sind ebenfalls
geeignet. Beispielsweise ist bei einem Ausführungsbeispiel
der Spindel 70 eine kreisförmige Platte statt des Rings 86
verwendet, und bei der vorderen Erfassungsscheibe 98 sowie
hinteren Erfassungsscheibe 100 handelt es sich um axiale
zylindrische Wellen. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel
sind die Laschen 88 durch andere Befestigungseinrichtungen
ersetzt. Beispielsweise weist bei einem Ausführungsbeispiel
ein Ring 86 geeigneter Größe (oder eine äquivalente
kreisförmige Platte) Löcher 90 nahe seinem Rand für
Befestigungsschrauben 96 auf.
Während die Erfindung in Form von verschiedenen
spezifischen Ausführungsbeispielen beschrieben ist, sind
bei der Erfindung verschiedene Modifikationen im Rahmen des
Inhalts und Schutzbereichs der beigefügten Patentansprüche
möglich.
Bei einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung handelt
es sich um ein Verfahren zur Auswuchtung eines hohlen
zylindrischen drehbaren Objekts, das mit einer zur Drehung
1 des drehbaren Objekts ohne eine zentrale Welle
konfigurierten Antriebsquelle gekoppelt ist. Das Verfahren
umfaßt die nachstehenden Schritte: Befestigen einer Spindel
(70) mit einer vorderen Welle (100) und einer hinteren
Welle (98) an einer Innenwand (95) des drehbaren Objekts,
so daß die vordere Welle und hintere Welle konzentrisch zu
einer Drehachse (116) des drehbaren Objekts sind; Betreiben
der Antriebsquelle zur Drehung des drehbaren Objekts und
der Spindel; Messen einer Verschiebung der vorderen Welle
und der hinteren Welle der Spindel, während die
Antriebsquelle das drehbare Objekt dreht; Anbringen von
Auswuchtgewichten (118) an dem drehbaren Objekt gemäß den
gemessenen Verschiebungen; und Entfernen der Spindel aus
dem drehbaren Objekt, wenn eine Auswuchtung erreicht ist.
Das vorstehend beschriebene Verfahren zur Auswuchtung eines
drehbaren Objekts ist zur Auswuchtung von
CT-Abbildungssystemen (10) sowohl an dem Ende eines
Fertigungszyklus als auch nach einer Komponentenersetzung
im Außendienst geeignet. Da das System integral ist, ist es
darüber hinaus nicht erforderlich, zur Auswuchtung des
drehbaren Objekts das drehbare Objekt von dem Rahmen des
CT-Portals abzukoppeln.
Claims (18)
1. Verfahren zur Auswuchtung eines hohlen zylindrischen
drehbaren Objekts, das mit einer zur Drehung des drehbaren
Objekts ohne eine zentrale Welle konfigurierten
Antriebsquelle gekoppelt ist, mit den Schritten:
Befestigen einer Spindel (70) mit einer vorderen Welle (100) und einer hinteren Welle (98) an einer Innenwand (95) des drehbaren Objekts, so daß die vordere Welle und hintere Welle konzentrisch zu einer Drehachse (116) des drehbaren Objekts sind;
Betreiben der Antriebsquelle zur Drehung des drehbaren Objekts und der Spindel;
Messen einer Verschiebung der vorderen Welle und der hinteren Welle der Spindel, während die Antriebsquelle das drehbare Objekt dreht;
Anbringen von Auswuchtgewichten (118) an dem drehbaren Objekt gemäß den gemessenen Verschiebungen; und
Auswuchten des drehbaren Objekts unter Verwendung eines integralen Systems, während das Objekt mit der Antriebsquelle gekoppelt ist.
Befestigen einer Spindel (70) mit einer vorderen Welle (100) und einer hinteren Welle (98) an einer Innenwand (95) des drehbaren Objekts, so daß die vordere Welle und hintere Welle konzentrisch zu einer Drehachse (116) des drehbaren Objekts sind;
Betreiben der Antriebsquelle zur Drehung des drehbaren Objekts und der Spindel;
Messen einer Verschiebung der vorderen Welle und der hinteren Welle der Spindel, während die Antriebsquelle das drehbare Objekt dreht;
Anbringen von Auswuchtgewichten (118) an dem drehbaren Objekt gemäß den gemessenen Verschiebungen; und
Auswuchten des drehbaren Objekts unter Verwendung eines integralen Systems, während das Objekt mit der Antriebsquelle gekoppelt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Messen der
Verschiebung der vorderen Welle (100) und der hinteren
Welle (98) den Schritt des Verwendens von berührungslosen
Sensoren (72, 74) zur Messung der Verschiebung der vorderen
Welle und der hinteren Welle umfaßt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, ferner mit den Schritten:
Messen eines Winkels der Verschiebung des drehbaren Objekts unter Verwendung eines Achsenpositionsmeßgebers (108); und
Entfernen der Spindel (70) aus dem drehbaren Objekt, wenn eine Auswuchtung erreicht ist.
Messen eines Winkels der Verschiebung des drehbaren Objekts unter Verwendung eines Achsenpositionsmeßgebers (108); und
Entfernen der Spindel (70) aus dem drehbaren Objekt, wenn eine Auswuchtung erreicht ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei das Messen eines
Winkels der Verschiebung des drehbaren Objekts unter
Verwendung eines Achsenpositionsmeßgebers (108) die
Schritte des Anordnens eines reflektierenden Bands (110) an
dem drehbaren Objekt und des Erfassens einer Reflexion von
der sich drehenden Stelle umfaßt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das drehbare Objekt ein
Portal (12) eines Computertomographieabbildungssystems
(CT-Abbildungssystems) (10) ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das Messen der
Verschiebung der vorderen Welle (100) und der hinteren
Welle (98) den Schritt des Verwendens von berührungslosen
Sensoren (72, 74) zur Messung der Verschiebung der vorderen
Welle und der hinteren Welle umfaßt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, ferner mit dem Schritt des
Messen eines Winkels der Verschiebung des drehbaren Objekts
unter Verwendung eines Achsenpositionsmeßgebers (108).
8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei das Messen eines
Winkels der Verschiebung des drehbaren Objekts unter
Verwendung eines Achsenpositionsmeßgebers (108) die
Schritte des Anordnens eines reflektierenden Bands (110) an
dem drehbaren Objekt und des Erfassens einer Reflexion von
der sich drehenden Stelle umfaßt.
9. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die berührungslosen
Sensoren (72, 74) kapazitive Sensoren sind.
10. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die berührungslosen
Sensoren (72, 74) induktive Sensoren sind.
11. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das Betreiben der
Antriebsquelle zur Drehung des drehbaren Objekts und der
Spindel ein Betreiben der Antriebsquelle zur Drehung des
Portals (12) mit einer maximalen Betriebsgeschwindigkeit
der Antriebsquelle umfaßt.
12. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das Anbringen von
Auswuchtgewichten (118) an dem drehbaren Objekt gemäß den
gemessenen Verschiebungen ein Verschrauben eines Gewichts
oder mehrerer Gewichte mit dem Portal (12) an einem
ausgewählten, vorgebohrten Ort oder mehreren ausgewählten,
vorgebohrten Orten (120) umfaßt.
13. Auswuchtausrüstung zur Auswuchtung eines hohlen
zylindrischen drehbaren Objekts, das mit einer zur Drehung
des drehbaren Objekts ohne eine zentrale Welle
konfigurierten Antriebsquelle gekoppelt ist, mit:
einer Spindel (70), die eine vordere Welle (100) und eine hintere Welle (98) aufweist und derart konfiguriert ist, daß sie entfernbar an einer Innenwand (95) des drehbaren Objekts befestigbar ist, so daß die vordere Welle und hintere Welle konzentrisch zu einer Drehachse (116) des drehbaren Objekts sind;
zumindest einem Paar von berührungslosen Bewegungssensoren (72, 74), wobei einer zur Erfassung einer Bewegung der vorderen Welle und der andere zur Erfassung von Bewegungen der hinteren Welle konfiguriert ist, wenn sie in der Nähe davon angeordnet sind und das drehbare Objekt gedreht wird;
einem Wellenmeßgeber (108) mit einem Abschnitt, der zur Befestigung an dem drehbaren Objekt konfiguriert ist, wobei der Wellenmeßgeber zur Erfassung eines relativen Winkels der Drehung des drehbaren Objekts konfigurierbar ist; und
einem Auswuchtcomputer (114), der zum Empfangen von Signalen von den berührungslosen Bewegungssensoren und dem Wellenmeßgeber und zur Berechnung einer Auswuchtung des drehbaren Objekts daraus, während das Objekt mit der Antriebswelle gekoppelt ist, konfiguriert ist.
einer Spindel (70), die eine vordere Welle (100) und eine hintere Welle (98) aufweist und derart konfiguriert ist, daß sie entfernbar an einer Innenwand (95) des drehbaren Objekts befestigbar ist, so daß die vordere Welle und hintere Welle konzentrisch zu einer Drehachse (116) des drehbaren Objekts sind;
zumindest einem Paar von berührungslosen Bewegungssensoren (72, 74), wobei einer zur Erfassung einer Bewegung der vorderen Welle und der andere zur Erfassung von Bewegungen der hinteren Welle konfiguriert ist, wenn sie in der Nähe davon angeordnet sind und das drehbare Objekt gedreht wird;
einem Wellenmeßgeber (108) mit einem Abschnitt, der zur Befestigung an dem drehbaren Objekt konfiguriert ist, wobei der Wellenmeßgeber zur Erfassung eines relativen Winkels der Drehung des drehbaren Objekts konfigurierbar ist; und
einem Auswuchtcomputer (114), der zum Empfangen von Signalen von den berührungslosen Bewegungssensoren und dem Wellenmeßgeber und zur Berechnung einer Auswuchtung des drehbaren Objekts daraus, während das Objekt mit der Antriebswelle gekoppelt ist, konfiguriert ist.
14. Auswuchtausrüstung nach Anspruch 13, wobei die
berührungslosen Bewegungssensoren (72, 74) kapazitive
Sensoren sind.
15. Auswuchtausrüstung nach Anspruch 13, wobei die
berührungslosen Bewegungssensoren (72, 74) induktive
Sensoren sind.
16. Auswuchtausrüstung nach Anspruch 13, wobei der
Wellenmeßgeber (108) ein zur Befestigung an dem drehbaren
Objekt konfiguriertes reflektierendes Band (110) und einen
zur Erfassung von Reflexionen von dem reflektierenden Band
konfigurierten Sensor (112) umfaßt.
17. Auswuchtausrüstung nach Anspruch 13, wobei die Spindel
(70) zur entfernbaren Befestigung an einer Innenwand (95)
eines drehbaren Portals (12) eines
Computertomographieabbildungssystems (CT-Abbildungssystems)
(10) konfiguriert ist.
18. Auswuchtausrüstung nach Anspruch 17, wobei die Spindel
(70) einen mit Laschen versehenen Ring (86), der zur
Befestigung an einer Innenwand (95) eines drehbaren Portals
(12) eines Computertomographieabbildungssystems
(CT-Abbildungssystems) (10) konfiguriert ist, und ein Paar von
Erfassungsscheiben (98, 100) umfaßt, wobei eine der
Erfassungsscheiben an einem Ende (102) der vorderen Welle
der Spindel befestigt ist und die andere der
Erfassungsscheiben an einem Ende (104) der hinteren Welle
der Spindel befestigt ist.
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