DE10148158A1 - Verfahren zur Schmelztauchveredelung mit umgekehrtem Bandlauf - Google Patents
Verfahren zur Schmelztauchveredelung mit umgekehrtem BandlaufInfo
- Publication number
- DE10148158A1 DE10148158A1 DE10148158A DE10148158A DE10148158A1 DE 10148158 A1 DE10148158 A1 DE 10148158A1 DE 10148158 A DE10148158 A DE 10148158A DE 10148158 A DE10148158 A DE 10148158A DE 10148158 A1 DE10148158 A1 DE 10148158A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- container
- rotors
- strip
- metallic
- coating
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23C—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
- C23C2/00—Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
- C23C2/14—Removing excess of molten coatings; Controlling or regulating the coating thickness
- C23C2/24—Removing excess of molten coatings; Controlling or regulating the coating thickness using magnetic or electric fields
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Coating With Molten Metal (AREA)
- Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Beschichten der Oberfläche von insbesondere bandförmigem Gut, beispielsweise eines NE-Metallbandes oder eines Stahlbandes, mit wenigstens einem metallischen Überzug durch mindestens ein das schmelzflüssige Überzugsmaterial aufnehmende Behältnis. Im Gegensatz zu bisher bekannten Beschichtungsverfahren durchläuft gemäß der vorliegenden Erfindung das zu beschichtende metallische Band das Schmelzbad des Überzugsmaterials im Behältnis von oben nach unten. Hierzu sind geeignete Führungsmittel vorgesehen zum Führen des Metallbandes von oben nach unten durch das Schmelzbad des Behältnisses.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Beschichten der Oberfläche von insbesondere bandförmigem Gut, beispielsweise eines NE-Metallbandes oder eines Stahlbandes mit wenigstens einem metallischen Überzug durch mindestens ein das schmelzflüssige Überzugsmaterial aufnehmendes Behältnis. Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
- Die konventionelle Feuerbeschichtung von Band (Verfahren 1 genannt) mit Zn-, Zn-Al-, Al- oder Al-Si-Legierungen ist im Beschichtungsbereich dadurch beschrieben, daß das Band aus einem Glühofen unter Luftabschluß in die Schmelze einläuft und mittels unterschiedlicher Anordnung von nicht angetriebenen Rollen in die Vertikale umgelenkt und stabilisiert wird, vgl. Bild 1. Dieses gilt für alle aufgeführten Beschichtungsmetalle/-legierungen bei der Schmelztauchveredelung.
- Beim Verfahren 1 ist von Nachteil, daß sich Rollen und Lager der Rollen innerhalb der Schmelze befinden und alle Werkstoffe dem chemischen Angriff der Schmelze ausgesetzt sind. Die Lebensdauer aller Einbauten innerhalb der Schmelze ist eingeschränkt. Weiterhin ist ein großes Schmelzvolumen mit entsprechend großem Schmelzgefäß erforderlich, um die Rollen bzw. das gesamte Badequipment aufzunehmen. Üblich sind bei der Feuerverzinkung 200-400 t an flüssigem Zink. Eine schnelle Regelung der Schmelze hinsichtlich Temperatur und Legierungszusammensetzung ist aufgrund des großen Volumens nicht möglich. Größere Schwankungen o. g. Parameter müssen in Kauf genommen werden und führen unter Umständen zu qualitativen Einbußen, da legierungstechnische Maßnahmen und die Bandqualität im selben Gefäß dicht beieinander erfolgen.
- Ein weiterer Nachteil ist, daß die Anlagengeschwindigkeit insbesondere bei dünnen Bändern < 0,5 mm zur Erzielung einer wirtschaftlichen Anlagenleistung (ca. 180 m/min) nicht erhöht werden kann. Ein Grund ist, daß es zur Relativbewegung zwischen den im Bad befindlichen Rollen und dem Band kommt. Werden zum Vermeiden dieses Problems die Züge erhöht, besteht die Gefahr eines Bandrisses. Die Folge ist eine Produktion von Schrott und von längeren Anlagenstillständen.
- Eine weitere Einschränkung für die maximale Bandgeschwindigkeit einer Feuerverzinkungsanlage ist durch das oberhalb der Zinkschmelze angeordnete Düsenabstreifsystem gegeben, vgl. Bild 1. Mittels Luft oder Stickstoff wird die Schichtdicke eingestellt, wobei mit zunehmender Bandgeschwindigkeit die minimal darstellbare Überzugsdicke ansteigt. D. h., dünne Auflagen sind bei hohen Bandgeschwindigkeiten nicht zu erzeugen. Aber gerade dünne Auflagen (< 25 g/m2, einseitig bei feuerverzinktem Feinblech) sind für bestimmte anspruchsvolle Anwendungen gefragt.
- Als weiterentwickeltes Verfahren zur Schmelztauchveredelung von ferritischem Stahlband aus weichen unlegierten Stählen ist die sogenannte vertikale Feuerverzinkung bekannt und in verschiedenen Patenten wie EP 0630421 B1 und EP 0630420 B1 und EP 0673444 B1 beschrieben, vgl. Bild 2.
- Bei diesem Verfahren (Verfahren 2 genannt) durchläuft das Band ein mit schmelzflüssigem Metall aus Zink- und/oder Al-Legierungen gefülltes Arbeitsgefäß von unten nach oben, wobei das Band vorher eine Temperaturbehandlung erfahren hat und der Einlauf des Bandes in die Schmelze unter Luftabschluß erfolgt. Das Schmelzvolumen ist im Vergleich zum Verfahren 1 mit ca. 2-5 t flüssigem Zink wesentlich geringer. Auch gibt es die o. g. qualitativen Probleme nicht, da die legierungstechnischen Maßnahmen in einem neben der Linie befindlichen Vorhaltegefäß geschehen und die Bandqualität im Arbeitsgefäß davon separat erzeugt wird.
- Die Verbindung zwischen dem Arbeitsgefäß und der darunter befindlichen Ofenkammer erfolgt durch einen gasdichten Keramikkanal, der ca. 800 mm hoch ist und für das Band eine Durchgangsbreite von nur max. 20 mm hat. Die Abdichtung des Arbeitsgefäßes nach unten und das Vermeiden des Herunterlaufens von Schmelze in den Ofenraum erfolgt innerhalb dieses Kanals. Dieses geschieht mittels zweier seitlich am Kanal bzw. Band angeordneter Induktoren. Diese Induktoren erzeugen ein elektromagnetisches Wanderfeld, das eine nach oben gerichtete Kraft erzeugt, die die Schmelze am Herunterlaufen hindert, Dieses induktive System arbeitet wie eine Pumpe, so daß auch der Austausch der Schmelze im Kanal gewährleistet ist.
- Das Verfahren 2 zeichnet sich dadurch aus, daß zumindest im Beschichtungsbereich bis zum Schmelzbad wesentlich höhere Bandgeschwindigkeiten im Bereich von 300 m/min auch bei dünnem Stahlband problemlos darstellbar sein dürften, da keine Rollen im Beschichtungsgefäß vorhanden sind.
- Nachdem das Band die Beschichtungseinheit mit einer Temperatur beispielsweise bei der Feuerverzinkung von ca. 460°C von unten nach oben durchlaufen hat, erfolgt vergleichbar zum Verfahren 1 kurz oberhalb des Schmelzbades das Einstellen der gewünschten Dicke der metallischen Veredelungsschicht nach dem Düsenabstreifverfahren. Dieses geschieht vergleichbar zum Verfahren 1 mittels Aufblasen von Pressluft oder Stickstoff.
- Das Düsenabstreifverfahren wird vergleichbar mit dem Verfahren 1 auch beim Verfahren 2 im Falle von dünnen Überzügen die maximal mögliche Bandgeschwindigkeit beschränken. Allerdings bietet das Verfahren 2 größere Freiheitsgrade für die ebenfalls auf die Schichtdicke wirkenden Verzinkungsparameter Temperatur, Viskosität der Schmelze und Legierungszusammensetzung. Es ist aus diesem Grund zu erwarten, daß die Bandgeschwindigkeit beim Verfahren 2 bei gleicher Schichtdicke im Vergleich zum Verfahren 1 höher gewählt werden kann. Im Vergleich zum Verfahren 1 ist das Verfahren 2 großtechnisch noch nicht getestet worden, sondern es haben bisher nur Versuche mit Pilotanlagen mit schmalem Band stattgefunden. Diese waren erfolgreich.
- Weiterhin dürfte der Geschwindigkeitserhöhung die Tatsache entgegenstehen, daß das Band nachfolgend im Aufwärtsstrang vor der ersten Umlenkung unter 300°C abgekühlt werden muß. Liegt die Temperatur höher, besteht die Gefahr, daß metallische Partikel an der ersten Kontakt- bzw. Umlenkrolle im Kühlturm aufwachsen und irreparable Oberflächenfehler am Material erzeugen.
- Das Abkühlen erfolgt üblicherweise mit Hilfe von mehreren hintereinander angeordneten Luftkühlstrecken. Die Kühlwirkung und genauer die Kühlrate ist aber mediumbedingt beschränkt und kann unter Verwendung des Kühlmediums Luft auf einer festgelegten Strecke (z. B. 2 mal 15 m) nicht beliebig gesteigert werden. Mit zunehmender Bandgeschwindigkeit bzw. mit zunehmendem Massendurchsatz müssen die Kühlstrecken verlängert werden. Das zieht aber die Erhöhung der oberen Umlenkrolle im Kühlturm einer Schmelztauchveredelungsanlage nach sich.
- Bei Anlagen nach dem Verfahren 1 liegt die Höhe der oberen Umlenkrolle üblicherweise zwischen 30-60 m. Für das Verfahren 2 müßten bei hohen Bandgeschwindigkeiten die Kühlstrecken entsprechend weiter verlängert und damit die Kühlturmhöhe möglicherweise in Richtung 80-90 m gesteigert werden. Dieses zieht höhere Investitionskosten für Gebäude und Fundamente nach sich.
- Auch verlängert sich die freilaufende, unstabilisierte Bandstrecke im Turm und es verschlechtert sich der Bandlauf. Schwingungen können auftreten und die Produktqualität negativ beeinflussen. Die Verwendung anderer Kühlmedien im Aufwärtsstrang ist problematisch und großtechnisch bisher nicht gelöst.
- Ein weiteres Problem bei der elektromagnetischen Abdichtung nach Verfahren 2 ist, dass die Kräfte, die auf die flüssige Schmelze wirken, insbesondere auch auf das ferritische Band wirken. Ein Kontakt des Bandes mit dem Kanal ist durch die anziehenden Kräfte der abdichtenden Induktoren nur durch zusätzliche aufwendige Maßnahmen möglich. Zusätzliche Stabilisierungsspulen und aufwendige Regelungstechnik sind dazu erforderlich.
- Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, die oben genannten Nachteile der Verfahren 1 und 2 zu vermeiden und eine Hochgeschwindigkeits-Schmelztauchveredlungsanlage ohne Kühlturm zu schaffen, die den geringst möglichen bautechnischem Aufwand mit optimalen Investitionskosten und hoher Anlagenleistung und bester Produktqualität bietet.
- Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der im Oberbegriff von Anspruch 1 beschriebenen Art gelöst, indem das zu beschichtende Band das Schmelzbad des Überzugsmaterials im Behältnis von oben nach unten durchläuft.
- Ausgestaltungen des Verfahrens sind in weiteren Unteransprüchen beschrieben. Eine Vorrichtung und deren Ausgestaltung zur Durchführung des Verfahrens ist Gegenstand weiterer Ansprüche.
- Die Erfindung wird anhand einiger schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigen:
- Bild 1 ein herkömmliches Beschichtungsverfahren von Band
- Bild 2 ein weiterentwickeltes Beschichtungsverfahren gemäß dem Stand der Technik
- Bild 3 das erfindungsgemäße Beschichtungsverfahren sowie eine entsprechend gestaltete Hochgeschwindigkeits-Schmelztauchveredelungsanlage in Betrieb
- Bild 4 die Anlage nach Bild 3 in den Anfahrsituationen
- Bild 5 die Anlage nach Bild 3 im Stillstand nach Betrieb
- Das Band läuft nach einer Umlenkung im Ofen unter Luftabschluß senkrecht nach unten in das Schmelzbad. Dieses Schmelzbad wird vergleichbar zum Verfahren 2 nach unten hin abgedichtet. Dafür sind Kräfte erforderlich, die aber nicht elektromagnetischer Art sind, sondern mit Hilfe von umlaufenden Permanentmagneten erzeugt werden. Das Abdichten der Schmelze mit umlaufenden Permanentmagneten ist an sich bekannt. Aber dort wurde mit rechteckigen Kanälen gearbeitet. Diese Kanalform kann in Abstand und Form nicht verändert werden. Demgegenüber schlägt die vorliegende Erfindung zwei nebeneinander liegende Rotoren vor. Die Rotoren sind Rohre aus temperatur- und schmelzebeständigem Materialien, vorzugsweise aus Keramik. Innerhalb dieser Rohre, deren Durchmesser frei gewählt werden kann, rotieren Rollen, auf deren Mantelfläche Permanentmagnete angeordnet sind. Die Rollen können zur Schmelze bzw. zum Band angestellt worden. Auch ist es möglich den Kanal beim Anlagenstillstand oder beim Anfahren der Anlage zu schließen.
- Permanentmagnete sind wesentlich kostengünstiger als die elektromagnetische Variante des Verfahrens 2 und es wird wesentlich weniger Energie für die Rotation benötigt als für eine elektromagnetische Abdichtung, was besonders bei Stromausfall von Vorteil ist.
- Mit Permanentmagneten sind weiterhin wesentlich höhere Feldstärken (Faktor 3) gegenüber der elektromagnetischen Arbeitsweise darstellbar. Diese hohen Feldstärken bzw. die daraus resultierenden höheren Kräfte werden für den Abstreifprozeß zur Einstellung der gewünschten Beschichtungsdicke auf dem Stahlband benötigt. Dieses muß bei den Verfahren 1 und 2 mittels zusätzlicher Abstreifdüsen erfolgen.
- Zusätzliche Maßnahmen innerhalb der magnetischen Abdichtung und Abstreifung müssen bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht mehr erfolgen, da der Bereich des engsten Durchgangs des Bandes durch die Abdichteinheit nur noch wenige Millimeter beträgt. Weiterhin kann das Band wesentlich kürzer als bei den Verfahren 1 und 2 eingespannt werden, da direkt unterhalb der Abdichteinheit das Band in einem Wasserbad sofort abgekühlt und umgelenkt werden kann, Die Abspannlänge bei der vorliegenden Erfindung liegt vorzugsweise bei nur ca. 5000 mm, bei dem Verfahren 1 liegt diese ca. 8-10 mal höher und beim Verfahren 2 noch höher.
- Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist, daß sich die Oberfläche des schmelzfüssigen Metalls vorzugsweise der Zinkschmelze im Beschichtungsbereich innerhalb einer Schutzgasatmosphäre vorzugsweise bestehend aus einem Stickstoff-/Wasserstoffgemisch befindet und eine störende Oxidation des flüssigen Zinks nicht stattfinden kann. Bei den Verfahren 1 und 2 kann dieses nur mit zusätzlichem enormen Aufwand durchgeführt werden. Weiterhin ist es bei diesen Verfahren erforderlich, daß die Zinkbadoberfläche für bestimmte manuelle Arbeiten zugänglich sein muß. Bei der vorliegenden Erfindung ist ein Zugang zur Schmelzbadoberfläche zum Zwecke des Entfernens von oxydischen Partikel nicht erforderlich.
Claims (11)
1. Verfahren zum Beschichten der Oberfläche von insbesondere
bandförmigem Gut, beispielsweise eines NE-Metallbandes oder eines Stahlbandes
mit wenigstens einem metallischen Überzug durch mindestens ein das
schmelzflüssige Überzugsmaterial aufnehmende Behältnis,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zu beschichtende metallische Band das Schmelzbad des
Überzugsmaterials im Behältnis von oben nach unten durchläuft.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schmelzbad im Behältnis nach unten mittels umlaufender
Permanentmagnete abgedichtet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß mittels der umlaufenden Permanentmagnete zugleich die Einstellung
der gewünschten Beschichtungsdicke auf dem metallischen Band
vorgenommen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das schmelzflüssige Überzugsmaterial aus einem Vorlagebehälter in
den Zwickel zweier gegenläufig drehender Rotoren eingeführt wird, wobei
das metallische Band von oben nach unten durch das Schmelzbad und
zwischen den beabstandeten Rotoren hindurch geführt wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das metallische Band nach einer Umlenkung im Vorwärmofen unter
Luftabschluß, vorzugsweise in einer Schutzgasatmosphäre, senkrecht nach
unten durch das Schmelzbad hindurch geführt wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß möglichst direkt unterhalb der Abdichtung des Behältnisses bzw.
unterhalb der Rotoren das beschichtete Band luftstabilisiert und/oder
wassergekühlt wird.
7. Vorrichtung, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, umfassend wenigstens ein Behältnis zur
Aufnahme eines schmelzflüssigen Überzugsmaterials für metallisches,
bandförmiges Gut,
gekennzeichnet durch
Führungsmittel zum Führen des Metallbandes von oben nach unten durch
das Schmelzbad des Behältnisses.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur unteren Abdichtung des Behältnisses zwei gegenläufige, ggfs.
zueinander anstellbare Rotoren vorgesehen sind, wobei innerhalb der Rotoren
drehbare Rollen angeordnet sind, auf deren Mantelfläche
Permanentmagnete befestigt sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das das Schmelzbad aufnehmende Behältnis durch den oberen
mittigen Raum zwischen den Rotoren gebildet wird.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest die Rotoren unter Aufrechterhaltung einer
Schutzgasatmosphäre von einem Gehäuse umgeben sind.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rotorengehäuse mit einer oberen Kammer zwecks Zuführung des
metallischen Bandes von oben zum Rotorengehäuse sowie mit einem
Vorlagebehälter für Schmelze und mit unterhalb des Rotorengehäuses
angeordneten Einrichtungen beispielsweise zur Luftstabilisierung und
Wasserkühlung des Bandes und ggfs. mit einem weiteren Wasserbad in
Verbindung steht.
Priority Applications (19)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10148158A DE10148158A1 (de) | 2001-09-28 | 2001-09-28 | Verfahren zur Schmelztauchveredelung mit umgekehrtem Bandlauf |
| HU0401759A HUP0401759A2 (en) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Method for hot-dip finishing and an apparatus for making it |
| ES02800118T ES2264738T3 (es) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Procedimiento para el acabado por inmersion en baño fundido. |
| MXPA04002746A MXPA04002746A (es) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Procedimiento para refinar por inmersion en metal fundido. |
| PL02367442A PL367442A1 (en) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Method for hot-dip finishing |
| RU2004113102/02A RU2300577C2 (ru) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Способ нанесения покрытия погружением в расплав |
| PCT/EP2002/010741 WO2003029507A1 (de) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Verfahren zur schmelztauchveredelung |
| JP2003532718A JP2005504177A (ja) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | 溶融金属浸漬仕上げのための方法 |
| AT02800118T ATE327352T1 (de) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Verfahren zur schmelztauchveredelung |
| KR10-2004-7004546A KR20040045011A (ko) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | 용융 도금 처리 방법 |
| UA20040403187A UA78722C2 (en) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Method for application of coating by immersion into the melt device for realization the same |
| BR0212938-8A BR0212938A (pt) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Procedimento para revestir a superfìcie de produtos e dispositivo para execução do mesmo |
| CA002461912A CA2461912A1 (en) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Method for hot-dip finishing |
| CNB028191188A CN1295373C (zh) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | 对带状物的表面进行涂层的方法和装置 |
| US10/490,780 US20050048216A1 (en) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Method for hot-dip finishing |
| YU25704A YU25704A (sh) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Postupak za doradu potapanjem u rastopljen metal |
| EP02800118A EP1430162B1 (de) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Verfahren zur schmelztauchveredelung |
| DE50206923T DE50206923D1 (de) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Verfahren zur schmelztauchveredelung |
| ZA200401565A ZA200401565B (en) | 2001-09-28 | 2004-02-26 | Method for hot-dip finishing. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10148158A DE10148158A1 (de) | 2001-09-28 | 2001-09-28 | Verfahren zur Schmelztauchveredelung mit umgekehrtem Bandlauf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10148158A1 true DE10148158A1 (de) | 2003-04-17 |
Family
ID=7700812
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10148158A Withdrawn DE10148158A1 (de) | 2001-09-28 | 2001-09-28 | Verfahren zur Schmelztauchveredelung mit umgekehrtem Bandlauf |
| DE50206923T Expired - Lifetime DE50206923D1 (de) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Verfahren zur schmelztauchveredelung |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE50206923T Expired - Lifetime DE50206923D1 (de) | 2001-09-28 | 2002-09-25 | Verfahren zur schmelztauchveredelung |
Country Status (18)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US20050048216A1 (de) |
| EP (1) | EP1430162B1 (de) |
| JP (1) | JP2005504177A (de) |
| KR (1) | KR20040045011A (de) |
| CN (1) | CN1295373C (de) |
| AT (1) | ATE327352T1 (de) |
| BR (1) | BR0212938A (de) |
| CA (1) | CA2461912A1 (de) |
| DE (2) | DE10148158A1 (de) |
| ES (1) | ES2264738T3 (de) |
| HU (1) | HUP0401759A2 (de) |
| MX (1) | MXPA04002746A (de) |
| PL (1) | PL367442A1 (de) |
| RU (1) | RU2300577C2 (de) |
| UA (1) | UA78722C2 (de) |
| WO (1) | WO2003029507A1 (de) |
| YU (1) | YU25704A (de) |
| ZA (1) | ZA200401565B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10240954B4 (de) * | 2002-09-05 | 2012-05-31 | Sms Siemag Aktiengesellschaft | Vorrichtung zur Schmelztauchbeschichtung eines Metallstranges |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN100471980C (zh) * | 2002-09-13 | 2009-03-25 | 杰富意钢铁株式会社 | 热镀金属带的制造方法和制造装置 |
| FR2958563A3 (fr) * | 2010-04-13 | 2011-10-14 | Fives Stein | Procede et dispositif de revetement de bandes metalliques. |
Family Cites Families (17)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2223499A (en) * | 1936-08-20 | 1940-12-03 | Crown Cork & Seal Co | Method of coating metal |
| SE328454B (de) * | 1968-09-20 | 1970-09-14 | Asea Ab | |
| JPS5129981B2 (de) * | 1973-07-17 | 1976-08-28 | ||
| GB2066786B (en) * | 1979-12-26 | 1983-08-03 | Nisshin Steel Co Ltd | Method and apparatus for reducing oscillation of running strip |
| JPS63286562A (ja) * | 1987-05-19 | 1988-11-24 | Hitachi Cable Ltd | 溶融めっき方法 |
| DE3718178A1 (de) * | 1987-05-29 | 1988-12-15 | Hoesch Stahl Ag | Verfahren zur herstellung von metallischen fasern und vorrichtung zu dessen durchfuehrung |
| SU1492759A1 (ru) * | 1987-07-20 | 1994-03-15 | Специальное конструкторское бюро магнитной гидродинамики Института физики АН ЛатвССР | Установка для горячей металлизации длинномерных изделий |
| CA2072210A1 (en) * | 1991-06-25 | 1992-12-26 | Toshio Sato | Method for continuously moving a steel strip |
| DE4208577A1 (de) * | 1992-03-13 | 1993-09-16 | Mannesmann Ag | Verfahren zum mehrlagigen beschichten von strangfoermigem gut |
| DE4208578A1 (de) * | 1992-03-13 | 1993-09-16 | Mannesmann Ag | Verfahren zum beschichten der oberflaeche von strangfoermigem gut |
| IN191638B (de) * | 1994-07-28 | 2003-12-06 | Bhp Steel Jla Pty Ltd | |
| JPH1017184A (ja) * | 1996-07-01 | 1998-01-20 | Nippon Steel Corp | 鋼帯の搬送ロール |
| JPH1143754A (ja) * | 1997-07-23 | 1999-02-16 | Nisshin Steel Co Ltd | 溶融めっき金属の流下防止機構を備えた空中ポット |
| JPH11172400A (ja) * | 1997-12-15 | 1999-06-29 | Hitachi Ltd | 連続溶融金属めっき装置及び連続溶融金属めっき方法 |
| CN2332733Y (zh) * | 1998-07-17 | 1999-08-11 | 张玉崑 | 使用电磁力抹制的金属线材热镀钢丝设备 |
| JP2000212714A (ja) * | 1999-01-18 | 2000-08-02 | Hitachi Ltd | 連続溶融金属めっき装置及び連続溶融金属めっき方法 |
| JP2000219944A (ja) * | 1999-01-29 | 2000-08-08 | Nkk Corp | 溶融金属メッキ鋼帯の製造装置 |
-
2001
- 2001-09-28 DE DE10148158A patent/DE10148158A1/de not_active Withdrawn
-
2002
- 2002-09-25 PL PL02367442A patent/PL367442A1/xx unknown
- 2002-09-25 DE DE50206923T patent/DE50206923D1/de not_active Expired - Lifetime
- 2002-09-25 CA CA002461912A patent/CA2461912A1/en not_active Abandoned
- 2002-09-25 JP JP2003532718A patent/JP2005504177A/ja not_active Withdrawn
- 2002-09-25 ES ES02800118T patent/ES2264738T3/es not_active Expired - Lifetime
- 2002-09-25 KR KR10-2004-7004546A patent/KR20040045011A/ko not_active Ceased
- 2002-09-25 BR BR0212938-8A patent/BR0212938A/pt not_active IP Right Cessation
- 2002-09-25 HU HU0401759A patent/HUP0401759A2/hu unknown
- 2002-09-25 EP EP02800118A patent/EP1430162B1/de not_active Expired - Lifetime
- 2002-09-25 WO PCT/EP2002/010741 patent/WO2003029507A1/de not_active Ceased
- 2002-09-25 US US10/490,780 patent/US20050048216A1/en not_active Abandoned
- 2002-09-25 UA UA20040403187A patent/UA78722C2/uk unknown
- 2002-09-25 RU RU2004113102/02A patent/RU2300577C2/ru not_active IP Right Cessation
- 2002-09-25 YU YU25704A patent/YU25704A/sh unknown
- 2002-09-25 AT AT02800118T patent/ATE327352T1/de not_active IP Right Cessation
- 2002-09-25 MX MXPA04002746A patent/MXPA04002746A/es active IP Right Grant
- 2002-09-25 CN CNB028191188A patent/CN1295373C/zh not_active Expired - Fee Related
-
2004
- 2004-02-26 ZA ZA200401565A patent/ZA200401565B/en unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10240954B4 (de) * | 2002-09-05 | 2012-05-31 | Sms Siemag Aktiengesellschaft | Vorrichtung zur Schmelztauchbeschichtung eines Metallstranges |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| MXPA04002746A (es) | 2005-09-08 |
| ATE327352T1 (de) | 2006-06-15 |
| US20050048216A1 (en) | 2005-03-03 |
| YU25704A (sh) | 2006-08-17 |
| BR0212938A (pt) | 2004-10-13 |
| RU2004113102A (ru) | 2005-05-20 |
| RU2300577C2 (ru) | 2007-06-10 |
| PL367442A1 (en) | 2005-02-21 |
| KR20040045011A (ko) | 2004-05-31 |
| EP1430162B1 (de) | 2006-05-24 |
| CA2461912A1 (en) | 2003-04-10 |
| UA78722C2 (en) | 2007-04-25 |
| DE50206923D1 (de) | 2006-06-29 |
| EP1430162A1 (de) | 2004-06-23 |
| ES2264738T3 (es) | 2007-01-16 |
| WO2003029507A1 (de) | 2003-04-10 |
| ZA200401565B (en) | 2004-05-04 |
| JP2005504177A (ja) | 2005-02-10 |
| CN1295373C (zh) | 2007-01-17 |
| HUP0401759A2 (en) | 2004-12-28 |
| CN1561404A (zh) | 2005-01-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69707257T2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Heisstauchbeschichtung | |
| EP0630421B1 (de) | Vorrichtung zum beschichten der oberfläche von stahlband | |
| DE2712003C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines nur einseitig beschichteten Eisenmetall-Bandes und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE69923477T2 (de) | Verfahren für ein feuerverzinkungs- und "galvannealing"-prozess in einem aluminium-haltigen zinkbad | |
| EP1814678B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum entzundern eines metallbandes | |
| DE3014651C2 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Oberflächenbehandlung eines im Durchlauf-Schmelztauchverfahren beidseitig mit einem Metall überzogenen Eisenbandes | |
| DE2952573C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Beschichtung einer Seite eines Stahlbandes mit einem geschmolzenen Metall | |
| DE69431134T2 (de) | Vorrichtung zur Regelung des Bandzuges in Durchlaufglühanlagen für Stahlband | |
| EP1552030B1 (de) | Verfahren zur behandlung der oberfläche von langen produkten sowie linie und vorrichtung dafür | |
| DE19919234A1 (de) | Beschichtungsanlage | |
| EP0260533B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abstreifen von mit schmelzflüssigem Material beschichtetem Blech | |
| DE10146791A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Beschichten der Oberfläche von strangförmigem metallischem Gut | |
| EP1430162B1 (de) | Verfahren zur schmelztauchveredelung | |
| EP0630420B1 (de) | Verfahren zum mehrlagigen beschichten von strangförmigem gut | |
| EP1639147B1 (de) | Vorrichtung zur schmelztauchbeschichtung eines metallstranges und verfahren zur schmelztauchbeschichtung | |
| DE69925587T2 (de) | Verfahren zur herstellung eines feuerverzinkten stahlblechs, das frei von krätzedefekten auf der beschichtung ist, und zugehörige vorrichtung | |
| DE3040503C2 (de) | ||
| DE3313218C2 (de) | Vorrichtung zum wahlweisen ein- und beidseitigen Verzinken von endlos durchlaufendem Stahlband | |
| EP0490034A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines endabmessungsnahen Metallbandes | |
| DE2705420A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum aufspruehen einer beschichtung aus geschmolzenem metall auf eine fortlaufende bahn | |
| DE2842421B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Metallbaendern | |
| DE19707089C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung legierter metallischer Drähte | |
| EP0255466B1 (de) | Anlage zum ein- oder zweiseitigen Verzinken | |
| DE60204453T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum schmelztauchbeschichten eines metallischen bandes | |
| DE3128063A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum stranggiessen eines festen metallstreifens |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |