DE10148959A1 - Urinalvorrichtung, die an einer Wand befestigbar ist - Google Patents
Urinalvorrichtung, die an einer Wand befestigbar istInfo
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Abstract
Die Urinalvorrichtung umfasst einen Beckenkörper mit einem Raum zum Auffangen von Urin, Haltemitteln für die Wandbefestigung des Beckenkörpers und einen in dem Beckenkörper vorgesehenen Siphon zum Aufnehmen und Weiterleiten des Urins in einen Einlauf der Wand und zur Aufnahme einer Geruchsverschlussflüssigkeit. Die Haltemittel für den Beckenkörper weisen einen von dem Beckenkörper getrennt ausgebildeten, an der Wand befestigbaren Halter auf. Der Beckenkörper und der Halter sind mittels einer Formschlussbildung steckbar miteinander verbunden.
Description
- Die Erfindung geht aus von einer Urinalvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Urinalvorrichtungen der vorgenannten Art sind als sogenannte Trockenurinale in der Praxis bekannt. Zum Befestigen einer solchen Urinalvorrichtung ist der Beckenkörper der Vorrichtung so ausgebildet, dass er in seinem an der Wand zu befestigenden Wandbereich wenigstens zwei Befestigungslöcher aufweist, welche von Befestigungsschrauben durchgriffen werden, die wiederum in Dübel, die in der Wand eingesetzt sind, eingeschraubt werden. In der Regel wird mittels einer Dichtungsmasse der Spalt zwischen dem Wandteil des Beckenkörpers und der Wand abgedichtet. Nachteilig bei einer solchen vorbekannten Urinalvorrichtung ist die Tatsache, dass, wenn keine Dichtungsmasse vorgesehen wird oder das Anbringen der Dichtungsmasse nicht sorgfältig vorgenommen worden ist, Urinflüssigkeit in den genannten Spalt eindringen und so zwischen die Wand und den daran befestigten Beckenkörper gelangen kann. Es entsteht dann ein unangenehmer Geruch, der ein Demontieren des Beckenkörpers von der Wand erforderlich macht, um die Verschmutzung zu entfernen. Das Demontieren und Wiederanmontieren des Beckenkörpers ist Zeit- und kostenaufwändig, was auch für die Erstmontage der Urinalvorrichtung zutrifft. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass für das Ablaufen des Urins aus dem Siphon des Urinalbeckens und dessen Einleiten in den Einlauf in der Wand, an welcher die Urinalvorrichtung befestigt wird, ein voluminöser, umständlich positionierbarer Abflussrohraufbau erforderlich ist, um ein sicheres Abführen des Urins zu gewährleisten. Des Weiteren ist das Zeit- und kostenaufwändige Demontieren und Montieren des Urinalbeckens auch dann nachteilig, wenn das Urinalbecken aufgrund einer Beschädigung ausgetauscht werden muss.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Verbesserung einer Urinalvorrichtung der einleitend angeführten Art dahingehend, dass der Zeit- und Kostenaufwand für das Entfernen und Wiederanbringen des Beckenkörpers sowie auch für die Erstmontage der Urinalvorrichtung an einer Wand erheblich verringert ist, um ein schnelles und einfaches Reinigen der Wand hinter der Urinalvorrichtung und der Rückseite des Urinalbeckens zu ermöglichen.
- Die Lösung dieser Aufgabe ist in dem Patentanspruch 1 angeführt.
- Die erfindungsgemäße Ausbildung der Urinalvorrichtung gestattet ein schnelles und einfaches Abnehmen des Beckenkörpers der Urinalvorrichtung von seinem an der Wand verbleibenden Halter, um die Wandfläche hinter dem Beckenkörper und die Rückseite des Beckenkörpers schnell und einfach reinigen zu können. Nachdem vorteilhaft der schnell entfernbare Siphon aus dem Beckenkörper herausgenommen worden ist, kann der Beckenkörper aus seinem Halter nach oben herausgezogen werden, ohne dass hierzu irgendwelche Werkzeuge erforderlich sind. Nach Reinigung der besagten Wandfläche und der Beckenkörperrückseite wird der Beckenkörper einfach wieder in den Halter eingesteckt, wonach der Siphon wieder in die Auslauföffnung des Beckenkörpers durch Einstecken eingesetzt wird. Aufgrund der Tatsache, dass zunächst der Halter der Urinalvorrichtung an der in Frage kommenden Wand befestigt wird, können einfache und sicher montierbare Abflussmittel,
- z. B. ein kurzes und einfach geformtes Rohr, verwendet werden, die den Siphon mit dem Einlauf in der Wand verbinden. Ein weiterer Vorteil ist dadurch gegeben, dass nur der Beckenkörper, falls dieser beschädigt ist oder aus anderen Gründen ersetzt werden soll, ausgetauscht zu werden braucht. Hierzu sind keinerlei Manipulationen an dem an der Wand befestigten Halter erforderlich, da das Auswechseln, gegebenenfalls durch vorheriges Entfernen des Siphons, durch einfaches Herausziehen des alten Beckenkörpers aus dem Halter und Hineinstecken eines neuen Beckenkörpers in den vorhandenen Halter erfolgt. Auch die Erstmontage der Urinalvorrichtung ist in kürzerer Zeit als bisher zu erreichen, weil insbesondere das Anbringen des Halters und des Abflussmittels zum Einlauf der Wand wesentlich einfacher erfolgen kann.
- Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Urinalvorrichtung besteht darin, dass die den Beckenkörper mit dem Halter verbindende Formschlussausbildung aus einem behälterförmigen, vorteilhaft mit einem Auslauf für den Urin versehenen Tragteil des Halters und aus einem in diesen behälterförmigen Tragteil eingreifenden Steckstutzen des Beckenkörpers besteht. Hierdurch ist eine einfache Steckverbindung der beiden fraglichen Teile gebildet.
- Zur erleichterten Einführung des Beckenkörpers in den Halter ist der Steckstutzen des Beckenkörpers an seinem freien Unterende mit einem in Einsteckrichtung vorspringenden Abschnitt versehen, der beispielsweise durch einen schräg verlaufend geformten Rand des freien Unterendes gebildet ist. Zur Fixierung des Siphons in der Urinalvorrichtung und zur Erzielung einer schnellen Austauschbarkeit des Siphons weist der behälterförmige Tragteil des Halters auf seiner Innenseite erste Bajonettmittel auf, die mit zweiten Bajonettmitteln auf der Außenseite des behälterförmig ausgebildeten Siphons zusammenwirken.
- Um gleichzeitig, d. h. in Verbindung mit den Bajonettmitteln, eine axiale Fixierung des Beckenkörpers in dem Halter zu erreichen, verläuft der Oberrand des behälterförmigen Siphons zur Ausbildung eines den Beckenkörper zurückhaltenden Widerlagers nach auswärts gerichtet.
- In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Urinalvorrichtung besteht ein Merkmal darin, dass der in dem Beckenkörper ausgebildete Beckenraum zum Auffangen des Urins durch einen konkav gekrümmten hinteren Wandbereich zur Vermeidung von Urinrückprall begrenzt ist.
- Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in den anliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch das Ausführungsbeispiel in auseinander gezogener Darstellung,
- Fig. 2 eine Perspektivansicht auf das Ausführungsbeispiel,
- Fig. 3 einen vertikalen Schnitt durch das zusammengesetzte Ausführungsbeispiel nach der Linie III-III in Fig. 2,
- Fig. 4 einen Axialschnitt durch den Bereich X in Fig. 3,
- Fig. 5 eine Perspektivansicht eines Halters des Ausführungsbeispiels,
- Fig. 6 eine Seitenansicht des Halters nach Fig. 5,
- Fig. 7 eine Schnittdarstellung nach der Linie VII-VII in Fig. 5,
- Fig. 8 einen Axialschnitt durch den Halter nach Fig. 6,
- Fig. 9 eine Perspektivansicht eines Siphons des Ausführungsbeispiels,
- Fig. 10 einen Axialschnitt durch den Siphon nach Fig. 9,
- Fig. 11 eine Aufsicht auf eine in den Siphon einsetzbare Abdeckhaube,
- Fig. 12 einen Axialschnitt durch die Abdeckhaube nach Fig. 11.
- In den Fig. 1, 2 und 3 sind die beiden Hauptbestandteile des Ausführungsbeispieles der Urinalvorrichtung deutlich zu erkennen. Diese beiden Hauptbestandteile, die in Fig. 1 nur teilweise und in Fig. 3 vollständig ineinander gesteckt gezeigt sind, bestehen aus einem Beckenkörper 1, dessen beispielsweise Form eindeutig aus den Fig. 1 und 2 entnehmbar ist, und aus einem Halter 2, dessen Form eindeutig aus den Fig. 5 bis 8 erkennbar ist. Der Beckenkörper 1, der vorzugsweise aus Kunststoff besteht und mit einer bekannten, Urin abweisenden und antiseptischen Beschichtung versehen ist, weist einen Beckenraum 3 zum Auffangen des Urins auf. Dieser Beckenraum ist durch einen hinteren Wandbereich 4 begrenzt, der konkav gekrümmt ist, um einen Rückprall von Urin nach außerhalb des Beckenraumes zu vermeiden.
- Das zweite Hauptbestandteil der Urinalvorrichtung besteht aus einem Halter 2 aus vorzugsweise Kunststoff, der mittels einer Schraubverbindung 5 an einer aufrechten Wand 6 befestigt wird. Die Wand 6 weist auch den üblichen rohrförmigen Einlauf (nicht gezeigt) auf, über welchen der Urin aus der Urinalvorrichtung in eine Entsorgungsleitung abgeführt wird. Der in den Fig. 5 bis 8 näher gezeigte und in Verbindung damit beschriebene Halter 2 und der Beckenkörper 1 sind formschlüssig miteinander verbunden, wie es insbesondere aus Fig. 4 klar entnehmbar ist, und zwar im gezeigten Fall mittels einer Steckverbindung. Zur Schaffung einer steckbaren Formschlussausbildung ist im Auslaufbereich des Beckenraumes 3 ein nach unten vorragender, vorzugsweise zylindrischer Steckstutzen 7 vorgesehen, der zugleich auch eine Auslauffunktion für den Urin hat. Der Halter 2 weist einen behälterförmigen, vorzugsweise abgestuft zylindrischen Tragteil 8 als Steckaufnahme auf, in welchen der Steckstutzen 7 des Beckenkörpers 1 eingreift, wie es die Fig. 3 und 4 deutlich zeigen. Der Steckstutzen 7 und der Tragteil 8 sind beispielsweise zylindrisch ausgebildet. Der Tragteil 8 ist des Weiteren vorteilhaft mit einem unteren, und rohrförmigen Auslauf 9 versehen, an den ein Urin resistentes Ablaufmittel, z. B. ein Rohr (nicht gezeigt), angeschlossen wird, das andererseits an den vorerwähnten üblichen Einlauf der Wand 6 montiert wird.
- Der zylindrische Steckstutzen 7 des Beckenkörpers 1 ist an seinem freien Unterende mit einem in Einsteckrichtung des Beckenkörpers vorspringenden Abschnitt 7a versehen, um das Einstecken des Beckenkörpers in den Halter 2 zu erleichtern. Zur Ausbildung des vorspringenden Abschnittes ist das Unterende des Steckstutzens als ein schräg verlaufend geformter Rand gestaltet.
- Der Halter 2 ist des Weiteren mit einem L-förmigen Wandbefestigungsteil 10 versehen, welcher zur Schraubbefestigung des Hakens an der Wand 6 dient. Dieser Teil 10 kann mit einer Versteifungsausbildung 11, beispielsweise einer Rippe, versehen sein.
- Fig. 4 zeigt, dass in dem Tragteil 8 des Halters 2 ein allgemein mit 12 bezeichneter Siphon eingesetzt ist. Der beispielsweise behälterförmig ausgebildete Siphon (Fig. 9) ist ebenfalls formschlüssig mit dem Tragteil 8 des Halters 2 verbunden, um den Siphon sicher im Tragteil 8 zu positionieren. Des Weiteren ist der Siphon an seinem Oberrand mit einem Widerlager 13 ausgebildet, gegen das der Beckenkörper 1 anliegt, so dass der Beckenkörper in Verbindung mit Rückhaltemitteln des Siphons nicht durch eine unbeabsichtigte Handhabung aus dem Tragteil 8 des Halters 2 herausgezogen werden kann. Das Widerlager 13 ist beispielsweise dadurch gebildet, dass der Oberrand des behälterförmigen Siphons seitlich auswärts gerichtet verläuft, und zwar im gezeigten Fall schräg schräge Anlagefläche 13a im oberen Endbereich seines Steckstutzens 7 auf.
- Der behälterförmige Siphon 12 weist zu seiner formschlüssigen axialen Sicherung in dem Tragteil 8 des Halters 2 erste Bajonettmittel 14 als Rückhaltemittel auf, beispielsweise in Form zweier sich diametral gegenüberliegender, äußerer Gleitbahnen (Fig. 9). Mit diesen ersten Bajonettmitteln wirken zweite Bajonettmittel 15 zusammen, die auf der Innenseite im unteren Bereich des Tragteils 8 des Halters 2 vorgesehen sind. Durch Einstecken des Siphons 12 in den Tragteil 8 und anschließendes Verdrehen des Siphons bewirken die Bajonettmittel 14 und 15 eine sichere Positionierung des Siphons und des Beckenkörpers 1 in dem Halter 2.
- Der behälterförmige Siphon 12 ist mit einem inneren, zentralen Überlaufstutzen 16 versehen, in welchen der Urin aus einem Ringraum 21 um den Überlaufstutzen herum hineinläuft. Der Überlaufstutzen 16 ist mit einer unteren Auslaufverlängerung 17 versehen, die in den Auslauf 9 des behälterförmigen Tragteiles 8 des Halters 2 eingreift, wie es aus den Fig. 3 und 4 klar erkennbar ist. Hierdurch wird der Siphon 12 in dem Tragteil 8 zentriert gehalten.
- Der Überlaufstutzen 16 ist an seinem Außenumfang mit mehreren, voneinander beabstandeten Positionsrippen 18 versehen, die beispielsweise in ihrem unteren Bereich eine Auflageschulter 19 aufweisen.
- Der Überlaufstutzen 16 wird von einer Abdeckhaube 20 (Fig. 11 und 12) übergriffen, die sich auf der Schulter 19 der Positionsrippen 18 abstützt. Die Abdeckhaube umgibt den Überlaufstutzen 16 im Wesentlichen allseitig mit Abstand, so dass zwischen dem Überlaufstutzen und der Abdeckhaube im Wesentlichen der genannte Ringraum 21 ausgebildet ist, durch welchen hindurch der Urin oben in den Überlaufstutzen hineinlaufen kann.
- Der Siphon 12 und die Abdeckhaube 20 bestehen vorzugsweise ebenfalls aus Kunststoff und sind mit einer bekannten, Urin resistenten Beschichtung versehen.
- Wie es aus Fig. 4 am deutlichsten zu erkennen ist, ist in dem behälterförmigen Siphon 12 eine übliche Geruchsverschlussflüssigkeit 22 vorgesehen, die auf dem Urin schwimmt. Um von außen, d. h. bei einem Blick in den Beckenraum 3 des Beckenkörpers 1, erkennen zu können, ob sich die Geruchsverschlussflüssigkeit 22 in ihrer bestimmungsgemäßen Lage befindet oder ob noch eine solche Flüssigkeit vorhanden ist, ist ein Anzeigemittel 23 in Form eines aufrechten Schwimmstabes vorgesehen, der sich je nach dem Stand des Urins in dem Siphon nach oben oder nach unten bewegt. Zur seitlichen Führung des auf dem Urin schwimmenden Schwimmstabes ist die Abdeckhaube mit einem seitlichen Führungsfortsatz 25 versehen, der ein Loch 26 aufweist, durch welches der Schwimmstab 23 nach oben hindurchragt (Fig. 3 und 4).
- Schließlich ist im Bodenwandbereich des Beckenraumes 3 eine den Siphon 12 abdeckende Lochplatte 27 aus vorzugsweise Metall vorgesehen. Diese Lochplatte weist einen nach unten gewölbten Mittelbereich auf, der mit Löchern 28 versehen ist, durch welche der Urin in den Siphon einläuft. Eines der Löcher 28 kann dazu verwendet werden, dass der Schwimmstab 23 das betreffende Loch, hierdurch zusätzlich seitlich geführt, nach oben durchragt, so dass das Oberende des Schwimmstabes bei einem Blick in den Beckenraum 3 des Beckenkörpers 1 gut erkennbar ist und damit eine Information über den Pegelstand des Urins und das Vorhandensein von Geruchsverschlussflüssigkeit in dem Siphon 12 gibt.
Claims (15)
1. Urinalvorrichtung, die an einer Wand befestigbar ist, umfassend
einen Beckenkörper mit einem Raum zum Auffangen von Urin,
Haltemittel für die Wandbefestigung des Beckenkörpers und einen in dem
Beckenkörper vorgesehenen Siphon zum Aufnehmen und Weiterleiten
des Urins in einen Einlauf der Wand und zur Aufnahme einer
Geruchsverschlussflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet,
dass die Haltemittel für den Beckenkörper (1) einen von dem
Beckenkörper getrennt ausgebildeten, an der Wand (6) befestigbaren Halter (2)
aufweisen und dass der Beckenkörper (1) und der Halter (2) mittels einer
Formschlussausbildung (7, 8) steckbar miteinander verbunden sind.
2. Urinalvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Formschlussausbildung aus einem aufnehmenden Tragteil (8)
des Halters (2) und aus einem in diesen Tragteil (8) eingreifenden
Steckstutzen (7) mit Auslauffunktion des Beckenkörpers (1) besteht.
3. Urinalvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Steckstutzen (7) des Beckenkörpers (1) an seinem freien
Unterende mit einem in Einsteckrichtung des Beckenkörpers vorspringenden
Abschnitt (7a) versehen ist.
4. Urinalvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der vorspringende Abschnitt (7a) des Steckstutzens (7) durch einen
schräg verlaufend geformten Rand des Unterendes des Steckstutzens
ausgebildet ist.
5. Urinalvorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, dass der Halter (2) weiter einen L-förmigen
Wandbefestigungsteil (10) mit einer Versteifungsausbildung (11) aufweist.
6. Urinalvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass der den Steckstutzen (7) aufnehmende Tragteil (8)
des Halters (2) auf seiner Innenseite erste Bajonettmittel (14) aufweist, die
mit zweiten Bajonettmitteln (15) auf der Außenseite des behälterförmig
ausgebildeten Siphons (12) zusammenwirken.
7. Urinalvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass der Oberrand des behälterförmigen Siphons (12) zur Ausbildung
eines den Beckenkörper (1) zurückhaltenden Widerlagers (13) seitlich
auswärts gerichtet verläuft.
8. Urinalvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass der behälterförmige Siphon (12) einen inneren
Überlaufstutzen (16) und eine den Überlaufstutzen mit Abstand
übergreifende Abdeckhaube (20) aufweist.
9. Urinalvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
dass der beabstandete Sitz der Abdeckhaube (20) auf dem
Überlaufstutzen (16) durch Positionsrippen (18) gewährleistet ist, die außen an
dem Überlaufstutzen vorgesehen sind.
10. Urinalvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, dass die Abdeckhaube (20) mit einem Führungsfortsatz (25, 26)
für ein das Vorhandensein von Geruchsverschlussflüssigkeit(22) in dem
Siphon (12) anzeigendes Anzeigemittel (23) in Form eines aufrechten
Schwimmstabes versehen ist.
11. Urinalvorrichtung nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, dass der Überlaufstutzen (16) des Siphons (12) eine untere
Auslaufverlängerung (17) aufweist, die in den Auslauf (9) des
aufnehmenden Tragteils (8) des Halters (2) eingreift.
12. Urinalvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass in dem Bodenwandbereich des Beckenraumes
(3) des Beckenkörpers (1) eine den Siphon (12) abdeckende Lochplatte
(26) vorgesehen ist.
13. Urinalvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schwimmstab (23) aus der Lochplatte (26) nach oben
herausragt.
14. Urinalvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, dass der in dem Beckenkörper (1) ausgebildete
Beckenraum (3) zum Auffangen des Urins durch einen konkav
gekrümmten hinteren Wandbereich (4) zur Vermeidung von Urinrückprall begrenzt
ist.
15. Urinalvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, dass der aufnehmende Tragteil (8) des Halters (2) einen
unteren Auslauf (9) für Urin aufweist.
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