DE10148907A1 - Stichsäge - Google Patents
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract
Es wird ein Stichsäge mit einem Gehäuse (12) angegeben, in dem ein Antrieb (13) zum Antrieb mindestens eines Stößels (16) aufgenommen ist, an dem eine Halterung (18) zur Befestigung eines Sägeblattes (20) vorgesehen ist, wobei die Halterung (18) zur randseitigen Aufnahme des Sägeblattes (20) im Bereich des linken oder rechten Seitenrandes des Gehäuses (12) ausgebildet ist. Alternativ kann die Halterung derart ausgebildet sein, daß das Sägeblatt im Bereich eines vorderen Endes (23) des Gehäuses (12) in einer Lage aufgenommen wird, in der das Sägeblatt (20) bündig mit dem vorderen Ende des Gehäuses (12) ausgebildet ist oder gegenüber dessen Kontur nach außen hervorsteht (Fig. 1).
Description
- Die Erfindung betrifft eine Stichsäge mit einem Gehäuse, in dem ein Antrieb zum Antrieb mindestens eines Stößels aufgenommen ist, an dem eine Halterung zur Befestigung eines Sägeblattes vorgesehen ist.
- Eine derartige Stichsäge ist aus der DE-A-35 11 692 bekannt.
- Bei der bekannten Stichsäge handelt es sich um eine Drehblatt- Stichsäge mit einem Sägeblatt, das am unteren Ende eines Stößels an einer Halterung lösbar befestigt ist, wobei die Halterung über eine Drehachse drehbar mit dem Stößel gekoppelt ist.
- Die Drehachse der Halterung ist parallel zur Längsachse des Sägeblattes seitlich versetzt.
- Mit einer derartigen Stichsäge lassen sich insbesondere Sägearbeiten, bei denen an einem Werkstück gekrümmte Schnittverläufe hergestellt werden müssen, in vorteilhafter Weise durchführen.
- Durch eine derartige Stichsäge wird zwar grundsätzlich der Einsatzbereich einer herkömmlichen Stichsäge erheblich vergrößert, jedoch ist der Einsatzbereich nach wie vor derart begrenzt, daß sich bestimmte Arbeiten nicht mit einer derartigen Stichsäge ausführen lassen.
- Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Stichsäge zu schaffen, die zusätzliche Einsatzmöglichkeiten gegenüber herkömmlichen Stichsägen ermöglicht.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Stichsäge gemäß der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Halterung zur Aufnahme eines Sägeblattes im Bereich eines linken oder rechten Seitenrandes des Gehäuses ausgebildet ist.
- Hierdurch wird es ermöglicht, das Stichsägeblatt bündig mit dem linken oder rechten Seitenrand des Gehäuses anzuordnen oder sogar über dessen Kontur hinaus nach außen vorstehen zu lassen. Auf diese Weise werden nunmehr Schnitte entlang von Begrenzungsflächen möglich, wobei kein Überstand nach dem Schnitt verbleibt. So ist es beispielsweise möglich, eine waagrechte Platte, die in einer vertikalen Fläche endet, unmittelbar entlang ihrer Verbindung mit der vertikalen Fläche zu trennen, wobei kein Überstand an der vertikalen Fläche nach dem Schnitt verbleibt.
- Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Halterung zur Aufnahme eines Sägeblattes im Bereich des linken und des rechten Seitenrandes des Gehäuses ausgebildet.
- Auf diese Weise wird es ermöglicht, sowohl linksseitig als auch rechtsseitig des Gehäuses der Stichsäge bündige Schnitte ausführen zu können.
- In zusätzlicher Weiterbildung der Erfindung ist die Halterung ferner zur Aufnahme eines Sägeblattes in einem mittleren Bereich des Gehäuses ausgebildet.
- Auf diese Weise wird zusätzlich der Einsatzbereich wie bei einer konventionellen Stichsäge ermöglicht.
- In zusätzlicher Weiterbildung der Erfindung erlaubt die Halterung eine Befestigung des Sägeblattes in einer Lage, in der das Sägeblatt zumindest annähernd bündig mit einem Seitenrand des Gehäuses ausgebildet ist oder über dessen Kontur nach außen hervorsteht.
- Hierdurch werden insbesondere bündige Schnitte entlang von senkrecht zum Schnittgut verlaufenden Flächen erleichtert.
- Gemäß einer alternativen Ausführung der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß bei einer Stichsäge gemäß der eingangs genannten Art die Halterung eine Befestigung eines Sägeblattes im Bereich eines vorderen Endes des Gehäuses in einer Lage erlaubt, in der das Sägeblatt etwa bündig mit dem vorderen Ende des Gehäuses ausgebildet ist oder gegenüber dessen Kontur nach außen hervorsteht.
- Hierbei erlaubt die Halterung eine Befestigung des Sägeblattes vorzugsweise in einer Lage, in der die Schneide des Sägeblattes etwa quer zu einer durch das Gehäuse festgelegten Längsachse verläuft.
- Auf diese Weise kann das Sägeblatt wie bei herkömmlichen Stichsägen mit einer geeigneten Halterung unmittelbar am Stößel etwa in der Mitte des Gehäuses aufgenommen sein. Bündige Schnitte werden nunmehr quer zur Längsachse des Gehäuses ermöglicht, indem die Stichsäge in geeigneter Weise quer zur Längsachse des Gehäuses während des Schnittes bewegt wird.
- Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung erlaubt die Halterung eine Befestigung des Sägeblattes in einer Lage, in der sich die Schneide etwa in Richtung der Längsachse des Gehäuses erstreckt.
- Auf diese Weise können nicht nur bündige Schnitte quer zur Längsachse des Gehäuses ausgeführt werden, sondern die Stichsäge kann auch in herkömmlicher Weise verwendet werden, nämlich um Schnitte annähernd in Richtung der Längsachse des Gehäuses auszuführen.
- In weiter vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Halterung am Stößel abnehmbar befestigt.
- Auf diese Weise können unterschiedliche Halterungen verwendet werden, die für unterschiedliche Schnittarten ausgebildet sind.
- In bevorzugter Weiterbildung dieser Ausführung sind eine erste und eine zweite Halterung vorgesehen, die auswechselbar am Stößel aufgenommen sind, wobei die erste Halterung eine Befestigung des Sägeblattes in einer Lage ermöglicht, in der die Schneide des Sägeblattes etwa quer zu der durch das Gehäuse festgelegten Längsachse verläuft, und wobei die zweite Halterung eine Befestigung des Sägeblattes in einer Lage ermöglicht, in der die Schneide des Sägeblattes etwa in Richtung der durch das Gehäuse festgelegten Längsachse verläuft.
- Darüber hinaus ist es möglich, eine Halterung verschwenkbar am Stößel zu befestigen, um so einen bündigen Schnitt quer zur Längsrichtung oder in beliebigen anderen Richtungen zu ermöglichen.
- Somit kann die Stichsäge wahlweise in herkömmlicher Weise für Schnitte etwa in Längsrichtung des Gehäuses genutzt werden, oder aber für bündige Schnitte quer zur Längsrichtung des Gehäuses. Da die Halterung in diesem Fall nicht zur Aufnahme des Sägeblattes in zwei unterschiedlichen Lagen ausgebildet sein muß, kann die Halterung selbst sehr kompakt und platzsparend ausgebildet sein.
- In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung weist die Halterung Mittel zur Klemmbefestigung des Sägeblattes auf.
- Auf diese Weise wird eine mit der Außenoberfläche der Halterung annähernd bündige Aufnahme des Sägeblattes erleichert.
- Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale der Erfindung nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
- Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführung einer erfindungsgemäßen Stichsäge in vereinfachter Darstellung;
- Fig. 2 eine Aufsicht der Stichsäge gemäß Fig. 1;
- Fig. 3 eine Seitenansicht einer gegenüber Fig. 1 abgewandelten Ausführung einer erfindungsgemäßen Stichsäge lediglich am vorderen Ende des Gehäuses im Bereich des Stößels und der Sägeblattaufnahme;
- Fig. 4 eine Ansicht der Stichsäge gemäß Fig. 3 von vorn, in vereinfachter Darstellung; und
- Fig. 5 eine weitere Ausführung einer erfindungsgemäßen Stichsäge mit gegenüber Fig. 3 abgewandelter Halterung, wiederum lediglich im Bereich des Stößels mit Halterung zur Sägeblattaufnahme.
- In Fig. 1 ist eine erste Ausführung einer erfindungsgemäßen Stichsäge in der Seitenansicht dargestellt und insgesamt mit der Ziffer 10 bezeichnet.
- Die Stichsäge 10 weist ein längliches Gehäuse 12 auf, in dem ein Elektromotor aufgenommen ist, der einen Stößeltrieb antreibt. Da dieser so gebildete Antrieb grundsätzlich bekannt ist, wird dieser im folgenden nicht näher beschrieben und ist in Fig. 1 lediglich mit der Ziffer 13 angedeutet.
- Am oberen Ende des Gehäuses ist ein etwa pilzförmiger Handgriff 26 mit einem Griffknopf 27 an seinem oberen Ende aufgenommen. Als zweiter Handgriff dient das Gehäuse 12 selbst, dessen vom Handgriff 26 aus nach hinten weisender Bereich als längliches Griffteil 28 ausgebildet ist. Die Stichsäge 10 kann somit beim Arbeiten mit einer Hand am Handgriff 26 bzw. am Griffknopf 27 ergriffen werden und mit der anderen Hand am Griffteil 28 gehalten und geführt werden. Aus dem vorderen Ende 23 des Gehäuses 12, in dem der Stößeltrieb aufgenommen ist, stehen zwei Stößel 14, 16 (Fig. 2) nach unten hervor, von denen in Fig. 1 nur der linke Stößel 16 erkennbar ist. Beide Stößel 14, 16 werden vom Antrieb 13 in Richtung der Stößelachsen 15 bzw. 17 auf- und abbewegt, wie durch den Doppelpfeil 29 in Fig. 1 angedeutet ist. Am unteren Ende der Stößel 14, 16 ist nun eine Halterung 18 befestigt, an der eine in Fig. 1 lediglich schematisch mit der Ziffer 32 angedeutete Klemmeinrichtung vorgesehen ist, in der ein Stichsägeblatt 20 befestigt werden kann.
- Im Unterschied zu herkömmlichen Stichsägen 10 weist die erfindungsgemäße Stichsäge, wie bereits erwähnt, zwei Stößel 14, 16 auf, die von der Längsachse 46 des Gehäuses 12 aus nach rechts bzw. links versetzt sind, wie dies aus Fig. 2 zu ersehen ist. In Fig. 2 sind die Stößelachsen 15, 17 angedeutet, während die Stößel 14, 16, die in der Aufsicht durch das Gehäuse 12 verdeckt sind, lediglich gestrichelt durch die Pfeile 14 bzw. 16 angedeutet sind. Beide Stößel 14, 16 sind durch die Halterung 18 miteinander verbunden und werden gemeinsam vom Stößeltrieb über einen Exzenter oder dergleichen in grundsätzlich bekannter Weise angetrieben.
- Dabei ist die Anordnung gemäß Fig. 2 so getroffen, daß das Sägeblatt 20 am linken Schenkel 19 der Halterung 18 am linken Gehäuserand 48 derart aufgenommen ist, daß das Sägeblatt 20 etwa bündig mit der Außenkontur des Gehäuses im Bereich seines linken Gehäuserandes 48 abschließt, so daß mit dem Sägeblatt 20 Schnitte in Richtung des Pfeiles 21 etwa bündig entlang von Flächen ausgeführt werden können, an denen die Stichsäge 10 im Bereich ihres linken Gehäuserandes 48 entlanggeführt wird. Zur Abstützung der Stichsäge 10 auf dem Schnittgut dient dabei ein Stützschuh 22, der am unteren Ende des Gehäuses in bekannter Weise aufgenommen ist, um die Stichsäge 10 entlang einer ebenen Oberfläche des Schnittgutes führen zu können.
- Die Klemmeinrichtung 32 kann gemäß Fig. 2 derart ausgebildet sein, daß an einem Aufnahmeblock 35 ein Klemmteil 33 mittels einer Schraube 34 befestigbar ist, um das Sägeblatt 20 am linken äußeren Rand des Aufnahmeblocks 35 annähernd bündig mit dessen Außenkontur sicher klemmbefestigen zu können.
- Die Halterung 18 ist als im wesentlichen U-förmiger Bügel ausgebildet, der mit einem linken Schenkel 19 am linken Stößel 16 aufgenommen ist und mit einem rechten Schenkel 21 am rechten Stößel 14 aufgenommen ist. Am äußeren Ende des linken Schenkels 19 ist die Klemmeinrichtung 32 vorgesehen. Am äußeren Ende des rechten Schenkels 21 der Halterung 18 ist gleichfalls eine Klemmeinrichtung 38 zur Aufnahme eines Sägeblattes 20 angeordnet, und zwar derart, daß das Sägeblatt 20 etwa bündig mit der Außenkontur des rechten Gehäuserandes 50 ausgerichtet ist. Die Klemmeinrichtung 38 weist wiederum einen Aufnahmeblock 41 auf, an dem ein Sägeblatt 20 mittels eines Klemmteils 39 über eine Schraube 40 befestigbar ist, und zwar am äußeren rechten Rand des Aufnahmeblocks 41, so daß ein annähernd bündiger Abschluß mit der Außenkontur des Aufnahmeblocks 41 erreicht wird.
- Wird ein Sägeblatt 20 mittels der Klemmeinrichtung 38 am rechten Schenkel 21 der Halterung 18 befestigt, so können mit diesem Sägeblatt 20 nunmehr Schnitte annähernd bündig entlang von Flächen ausgeführt werden, an denen die Stichsäge 10 im Bereich ihres rechten Gehäuserandes 50 entlanggeführt wird.
- Zusätzlich kann gemäß Fig. 2 in der Mitte zwischen dem rechten Schenkel 21 und dem linken Schenkel 19 der Halterung 18 eine weitere Klemmeinrichtung 42 vorgesehen sein, an der ein Sägeblatt 20 mittels einer Schraube 44 oder dergleichen derart klemmbefestigt werden kann, daß das Sägeblatt 20 unmittelbar mit der Längsachse 46 des Gehäuses 12 ausgerichtet ist, wie dies auch bei einer herkömmlichen Stichsäge der Fall ist.
- Auf diese Weise kann die Stichsäge 10 auch wie eine herkömmliche Stichsäge verwendet werden, ohne daß Kippmomente auftreten, die naturgemäß bei Benutzung der linken Klemmeinrichtung 32 oder der rechten Klemmeinrichtung 38 auftreten.
- Zum Ein- und Ausschalten des Antriebs 13 der Stichsäge 10 dient ein Schalter 30, der an der Oberseite des Gehäuses 12 aufgenommen ist, wie in Fig. 2 zu erkennen ist.
- Eine abgewandelte Ausführung einer erfindungsgemäßen Stichsäge wird im folgenden anhand der Fig. 3 bis 5 erläutert. Dabei werden für entsprechende Teile entsprechende Bezugsziffern verwendet.
- Ein wesentlicher Unterschied zu der zuvor anhand der Fig. 1 und 2 erläuterten Ausführung besteht darin, daß die Stichsäge 10a gemäß Fig. 3 lediglich einen Stößel 16 aufweist, der mittig mit der Längsachse 46 des Gehäuses ausgerichtet ist und, wie in Fig. 3 zu erkennen ist, aus dem vorderen Ende 23 des Gehäuses 12 nach unten hervorsteht.
- Um nunmehr auch mit einer derartigen Anordnung einen Schnitt ausführen zu können, bei der das Stichsägeblatt 20 etwa bündig entlang einer Fläche führbar ist, zu der sich das Schnittgut rechtwinklig erstreckt, ist die Halterung 18a, die am unteren Ende des Stößels 16 aufgenommen ist, derart ausgebildet, daß sich das Sägeblatt 20 rechtwinklig zur Längsachse 46 des Gehäuses 12 erstreckt, wie insbesondere aus Fig. 4 zu ersehen ist. Die Vorschubrichtung 25 oder Schneidrichtung erstreckt sich somit quer zur Längsrichtung 46 des Gehäuses 12. Um einen etwa bündigen Schnitt mit dem Sägeblatt 20 ausführen zu können, muß also die Stichsäge 10a mit dem Handgriff am vorderen oberen Ende des Gehäuses (nicht dargestellt) quer zur Längsrichtung 46 des Gehäuses 12 geführt werden. An der Halterung 18a ist wiederum eine Klemmeinrichtung 43 aufgenommen, in der das Sägeblatt 20 in geeigneter Weise mit zwei Schrauben 34, 45 und einem geeigneten Klemmteil klemmbefestigt ist.
- Die Halterung 18a ist mittels einer Schraube 37 lösbar am unteren Ende des Stößels 16 befestigt. Die Halterung 18a kann somit abgenommen werden und gegen eine andere Halterung 18b ausgetauscht werden, wie dies anhand von Fig. 5 nachfolgend erläutert ist.
- Die Stichsäge 10 mit der zweiten Halterung 18b ist in Fig. 5 insgesamt mit der Ziffer 10b bezeichnet. Sie unterscheidet sich von der zuvor anhand der Fig. 3 und 4 erläuterten Stichsäge 10a lediglich durch die geänderte Halterung 18b. Die Halterung 18b ist nunmehr so gestaltet, daß ein Stichsägeblatt 20 derart aufgenommen ist, daß es mit der durch den Stößel 16 verlaufenden Längsachse 46 des Gehäuses 12 ausgerichtet ist.
- Somit können mit der Stichsäge 10b mit der Halterung 18b Schnitte wie mit einer herkömmlichen Stichsäge ausgeführt werden.
- In alternativer Weise kann anstelle einer austauschbaren Halterung auch eine Halterung vorgesehen sein, die verschwenkbar am Stößel 16 aufgenommen ist, um so entweder einen bündigen Schnitt in Richtung quer zur Längsrichtung 46 ausführen zu können, wie in Fig. 4 gezeigt, oder aber Schnitte in Längsrichtung 46 oder Schnitte in anderen Richtungen, insbesondere Zwischenrichtungen zwischen diesen beiden Richtungen.
- In zweckmäßiger Weise weist der Antrieb 13 einen Massenausgleich auf, der in Abhängigkeit von der Zahl und Art der Stößel und der zugeordneten Halterung entsprechend angepaßt ist, um ein vibrationsarmes Arbeiten zu ermöglichen.
Claims (12)
1. Stichsäge mit einem Gehäuse (12), in dem ein Antrieb zum
Antrieb mindestens eines Stößels (14, 16) aufgenommen ist,
an dem eine Halterung (18) zur Befestigung eines
Sägeblattes (20) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halterung (18) zur Aufnahme eines Sägeblattes (20) im
Bereich eines linken oder rechten Seitenrandes (48, 50)
des Gehäuses (12) ausgebildet ist.
2. Stichsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Halterung (18) zur Aufnahme eines Sägeblattes (20) im
Bereich des linken (48) und des rechten (50) Seitenrandes
des Gehäuses (12) ausgebildet ist.
3. Stichsäge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (18) ferner zur Aufnahme eines
Sägeblattes (20) in einem mittleren Bereich des Gehäuses (12)
ausgebildet ist.
4. Stichsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halterung (18) eine Befestigung
des Sägeblattes (20) in einer Lage erlaubt, in der das
Sägeblatt (20) zumindest annähernd bündig mit einem
Seitenrand (48, 50) des Gehäuses (12) ausgebildet ist oder über
dessen Kontur nach außen hervorsteht.
5. Stichsäge mit einem Gehäuse (12), in dem ein Antrieb (12)
zum Antrieb eines Stößels (16) aufgenommen ist, an dem
mindestens eine Halterung (18a, 18b) zur Befestigung eines
Sägeblattes (20) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (18a, 18b) eine Befestigung eines
Sägeblattes (20) im Bereich eines vorderen Endes (23) des
Gehäuses (12) in einer Lage erlaubt, in der das Sägeblatt
(20) etwa bündig mit dem vorderen Ende des Gehäuses (12)
ausgebildet ist oder gegenüber dessen Kontur nach außen
hervorsteht.
6. Stichsäge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Halterung (18a) eine Befestigung des Sägeblattes (20) in
einer Lage ermöglicht, in der die Schneide des Sägeblattes
(20) etwa quer zu einer durch das Gehäuse (12)
festgelegten Längsachse (46) verläuft.
7. Stichsäge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Halterung (18b) eine Befestigung des Sägeblattes (20) in
einer Lage, ermöglicht, in der sich die Schneide etwa in
Richtung der Längsachse (46) des Gehäuses (12) erstreckt.
8. Stichsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halterung (18a, 18b) am Stößel
(16) abnehmbar befestigt ist.
9. Stichsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halterung (18, 18a, 18b)
verschwenkbar am Stößel (14, 16) befestigt ist.
10. Stichsäge nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste Halterung (18a) und eine zweite Halterung
(18b) vorgesehen sind, die auswechselbar am Stößel (16)
aufgenommen sind, wobei die erste Halterung (18a) eine
Befestigung des Sägeblattes (20) in einer Lage ermöglicht,
in der die Schneide des Sägeblattes (20) etwa quer zu der
durch das Gehäuse (12) festgelegten Längsachse (46)
verläuft, und wobei die zweite Halterung (18b) eine
Befestigung des Sägeblattes (20) in einer Lage ermöglicht, in der
die Schneide des Sägeblattes (20) etwa in Richtung der
durch das Gehäuse (12) festgelegten Längsachse (46)
verläuft.
11. Stichsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halterung (18, 18a, 18b) Mittel
(32, 38, 42) zur Klemmbefestigung des Sägeblattes (20)
aufweist.
12. Halterung zur Befestigung eines Sägeblattes (20) an einer
Stichsäge gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2001148907 DE10148907B4 (de) | 2001-09-25 | 2001-09-25 | Stichsäge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (2)
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| DE10148907A1 true DE10148907A1 (de) | 2003-04-10 |
| DE10148907B4 DE10148907B4 (de) | 2013-01-17 |
Family
ID=7701338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001148907 Expired - Fee Related DE10148907B4 (de) | 2001-09-25 | 2001-09-25 | Stichsäge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10148907B4 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8804963U1 (de) * | 1988-04-15 | 1988-12-22 | Ulrich, Arno, 6822 Altlußheim | Elektrisch angetriebenes Handwerkzeug |
| DE29621399U1 (de) * | 1996-12-10 | 1997-02-20 | Gmeiner, Erwin, 75446 Wiernsheim | Elektrische Bügelsäge |
Family Cites Families (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE3511692A1 (de) * | 1985-03-28 | 1986-10-02 | Black & Decker Inc., Newark, Del. | Drehblattstichsaege |
-
2001
- 2001-09-25 DE DE2001148907 patent/DE10148907B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8804963U1 (de) * | 1988-04-15 | 1988-12-22 | Ulrich, Arno, 6822 Altlußheim | Elektrisch angetriebenes Handwerkzeug |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10148907B4 (de) | 2013-01-17 |
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Owner name: C. & E. FEIN GMBH, 70176 STUTTGART, DE |
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Owner name: C. & E. FEIN GMBH, 73529 SCHWAEBISCH GMUEND, DE |
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