DE10148833A1 - Schädlingsbekämpfungsvorrichtung und Behälter für eine flüchtige Substanz zur Verwendung in derselben - Google Patents
Schädlingsbekämpfungsvorrichtung und Behälter für eine flüchtige Substanz zur Verwendung in derselbenInfo
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Abstract
Eine Schädlingsbekämpfungsvorrichtung ist ausgestattet mit (1) einem Substanzbehälter (40) mit einer Schädlingsbekämpfungsmittelverflüchtigungsfläche (45b) und einer Flüssigkeitsverflüchtigungsfläche (46b) und einer Anzeige (2, 62), die sich aus einem Docht (4) und einer Flasche (3) zusammensetzt. Die Schädlingsbekämpfungsmittelverflüchtigungsfläche (45b) fasst ein bei Raumtemperatur in die Luft verflüchtigbares Schädlingsbekämpfungsmittel, während die Flüssigkeitsverflüchtigungsfläche (46b) eine in die Luft verflüchtigbare Flüssigkeit (5) fasst. Der Docht (4) dient zur Lieferung der Flüssigkeit an die Flüssigkeitsverflüchtigungsflächen des Substanzbehälters (40), während die Flasche (3) die Flüssigkeit (5) enthält, welche über den Docht (4) an die Flüssigkeitsverflüchtigungsfläche (45b) geliefert wird. Auf diese Weise gibt die Anzeige an, welche Menge an Schädlingsbekämpfungsmittel noch vorhanden ist, indem angezeigt wird, wieviel Flüssigkeit (5) noch in der Flasche (3) vorhanden ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Schädlingsbekämpfungsvorrichtung und einen Behäl
ter für eine flüchtige Substanz zur Verwendung in derselben.
Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Schädlings
bekämpfungsvorrichtung vom nicht-erhitzenden Typ, bei welcher ein bei Raum
temperatur flüchtiger Schädlingsbekämpfungsmittelbestandteil, insbesondere
ein Pestizidbestandteil oder ein Schädlingsschutzmittel, in die Luft verflüchtigt
wird, sowie auf einen Behälter für eine flüchtige Substanz zur Benutzung der
Schädlingsbekämpfungsvorrichtung.
Eine Schädlingsbekämpfungsvorrichtung, welche vor kurzem entwickelt wurde,
um eine Schädlingsbekämpfungsvorrichtung vom erhitzenden Typ zu verbessern,
verwendet ein Luftgebläse und einen z. B. aus Papier bestehenden Behälter, in
dem ein Schädlingsbekämpfungsmittel absorbiert ist, dessen aktiver Bestandteil
ein Pestizidbestandteil oder ein Schädlingsschutzmittelbestandteil ist, die bei
Raumtemperatur flüchtig sind, wodurch der aktive Bestandteil in die Luft ver
flüchtigt wird, um den Schädling zu bekämpfen (ungeprüfte japanische Patent
veröffentlichung, Tokukaihei, Nr. 7-236399; veröffentlicht am 12. September
1995).
Zudem offenbart die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung, Tokukaihei,
Nr. 5-68459 (veröffentlicht am 23. März 1993) eine Schädlingsbekämpfungsvor
richtung, welche einen aktiven Bestandteil in die Luft verflüchtigt, indem An
triebsmittel verwendet werden, um den Behälter in Rotation zu versetzen, auf
welchem ein Schädlingsbekämpfungsmittel absorbiert ist.
Diese Schädlingsbekämpfungsvorrichtungen benötigen im Gegensatz zu Schäd
lingsbekämpfungsvorrichtungen vom heizenden Typ keine Heizvorrichtungen,
um das Schädlingsbekämpfungsmittel zu verflüchtigen, wodurch sie einen nied
rigen Energieverbrauch haben. Aus diesem Grund kann ein Gebläse der Schäd
lingsbekämpfungsvorrichtung durch Verwendung einer Trockenbatterie und der
gleichen angetrieben werden, ohne eine Energieversorgung vom öffentlichen Netz
zu verwenden. Dadurch verfügen die Schädlingsbekämpfungsvorrichtungen über
eine hervorragende Verträglichkeit und sind äußerst sicher, da vermieden wird,
dass die Schädlingsbekämpfungsvorrichtungen selbst und die Umgebung erhitzt
werden, wodurch Möglichkeiten von Brand- und Feuerentstehung ausgeschlos
sen werden.
Wenn jedoch das Schädlingsbekämpfungsmittel in dem Behälter auf diese Weise
absorbiert wird, hat der Benutzer keine Möglichkeit zu überprüfen, wieviel vom
aktiven Bestandteil des Schädlingsbekämpfungsmittels noch vorhanden ist, da
der aktive Bestandteil des flüchtigen Schädlingsbekämpfungsmittels, der aus
dem Behälter verflüchtigt wird, unsichtbar ist. Deshalb kann der Benutzer nicht
feststellen, wann der aktive Bestandteil des Schädlingsbekämpfungsmittels im
Behälter zur Neige geht und keine Wirksamkeit mehr besitzt (von jetzt an wird
der Verlust der Wirksamkeit aufgrund des Zurneigegehens des aktiven Bestand
teils als Ende der Wirksamkeit bezeichnet). Das heißt, der Benutzer sollte die
Zeitdauer der Wirksamkeit grob abschätzen. Dennoch, abhängig davon, wie oft
der Behälter benutzt wird, oder wie der Benutzer urteilt, könnte sich der Benut
zer entscheiden, dass der Behälter aufgebraucht ist, auch wenn der Behälter
noch wirksam benutzt werden kann, oder der Benutzer könnte entscheiden, den
Behälter weiter zu benutzen, selbst wenn das Ende der Wirksamkeit erreicht ist.
Deshalb gibt es einen Bedarf, eine Vorrichtung zu entwickeln, welche sicher die
Abnahme oder einen Endpunkt (das Ende der Wirksamkeit) des aktiven Be
standteils des Schädlingsbekämpfungsmittels bestimmt.
Ein bekanntes Verfahren zur Bestimmung des Endpunktes ist z. B. ein Verfah
ren, bei dem die Menge des aktiven Bestandteils des Schädlingsbekämpfungs
mittels mit der Lebensdauer einer Trockenbatterie in Einklang gebracht wird, so
dass ein Erschöpfen der Trockenbatterie ein Ende des aktiven auf dem Papier
absorbierten Bestandteils anzeigt, wodurch der Benutzer über die Zeit zum Aus
tauschen des Papiers informiert wird.
Dennoch besteht bei dem Verfahren, bei dem das Ende der Wirksamkeit durch
die Entladung der Trockenbatterie angezeigt wird, das Problem, dass das Ende
der Wirksamkeit und das Ende der Trockenbatterie oft nicht aufeinander abge
stimmt sind, da der aktive Bestandteil des Schädlingsbekämpfungsmittels nicht
immer passend zu der Verwendung der Trockenbatterie verbraucht wird. Ferner
zeigt das Ende der Trockenbatterie auch nur näherungsweise an wie lange der
Behälter benutzt werden kann, da es keine Möglichkeit gibt, die Abnahme des
aktiven Bestandteils des Schädlingsbekämpfungsmittels zu kontrollieren. Daher
könnte der Benutzer über das Ende der Wirksamkeit durch die Erschöpfung der
Trockenbatterie informiert werden, lange nach dem der aktive Bestandteil zur
Neige gegangen ist und der Behälter seine Wirksamkeit verloren hat.
Um dieses Problem zu lösen, wurde ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem die
Abnahme oder das Ende des aktiven Bestandteils des zu verflüchtigenden
Schädlingsbekämpfungsmittels durch Nachschauen, wieviel von dem aktiven Be
standteil noch vorhanden ist, kontrolliert werden kann. Zum Beispiel offenbart
die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung, Tokukaihei, Nr. 8-147 (ver
öffentlicht am 9. Januar 1996) ein Verfahren, bei dem ein Schädlingsbekämp
fungsmittel oder ein Behälter davon gefärbt ist, so dass ein Zeitpunkt zum Aus
tausch des Behälters durch Verschwinden der Farbe angezeigt wird.
Obwohl dieses Verfahren es dem Benutzer erlaubt, die Farbe zu sehen und zu
beurteilen, so ist dennoch die gesehene Farbe nicht die Farbe des eigentlichen
aktiven Bestandteils, sondern die Farbe eines zugesetzten Pigmentes. Die Farbe
verschwindet im Laufe der Zeit, z. B. durch eine chemische Umwandlung, und
ein Zeitraum für das Verschwinden der Farbe ist lediglich auf den Zeitraum für
das Verschwinden des aktiven Bestandteils des Schädlingsbekämpfungsmittels
abgestimmt. Mit anderen Worten gibt es keinen physikalischen Zusammenhang
zwischen der Verflüchtigung des aktiven Bestandteils des Schädlingsbekämp
fungsmittels und der Farbänderung des Pigmentes. Aus diesem Grund ist es mit
der obigen Methode unmöglich, eine gute Übereinstimmung zwischen dem Ver
brauch des aktiven Bestandteils (dem Ende der Wirksamkeit) des Schädlingsbe
kämpfungsmittels und dem Verschwinden der Farbe des Behälters zu erreichen,
da es schwierig ist, den zeitlichen Verlauf des Verschwindens der Farbe fein ab
zustimmen. Um eine gute Übereinstimmung zu erhalten stellt sich das Problem,
dass es schwierig ist, den Endpunkt zu kontrollieren.
Darüber hinaus urteilt jeder Benutzer unterschiedlich über den Endpunkt des
Verschwindens der Farbe, die Farbe kann sich fleckenartig ändern oder kann
nicht vollständig verschwinden, wodurch es schwierig wird, über den Endpunkt
der Farbänderung zu entscheiden. Aus diesem Grund könnten einige Benutzer
entscheiden, dass es Zeit ist, den Behälter auszutauschen, während andere
anders urteilen und fortfahren, den Behälter zu benutzen. Letztlich kann keines
der Verfahren dem Benutzer mit einem Hilfsmittel ausstatten, um den Endpunkt
sicher zu bestimmen.
Für eine Schädlingsbekämpfungsvorrichtung, bei der sicher die Abnahme und
das Ende der Wirksamkeit des aktiven Bestandteils des Schädlingsbekämp
fungsmittels überprüfbar ist, ist eine Vorrichtung bekannt, die eine eine Schäd
lingsbekämpfungsmittellösung enthaltende Flasche verwendet, in der ein Schäd
lingsbekämpfungsmittel in einem Lösungsmittel gelöst ist, so dass die Schäd
lingsbekämpfungsmittellösung aufgesaugt und erhitzt wird, um das Lösungsmit
tel zusammen mit dem aktiven Bestandteil zu verflüchtigen. Ein Beispiel für eine
derartige Schädlingsbekämpfungsvorrichtung ist eine Vorrichtung, welche ein
flüssiges Moskitoschutzmittel verwendet. Diese Schädlingsbekämpfungsvorrich
tung erlaubt es einem Benutzer, durch Sichtkontrolle zu überprüfen, wieviel von
der Schädlingsbekämpfungsmittellösung noch vorhanden ist.
Dennoch erfordert die obige Schädlingsbekämpfungsvorrichtung eine Erhitzung
der Schädlingsbekämpfungsmittellösung. Auf diese Weise wird ein bei Raumtem
peratur flüchtiges Schädlingsbekämpfungsmittel in einem Lösungsmittel gelöst
und in einer Flasche aufgenommen, so dass die Schädlingsbekämpfungslösung
aus der Flasche aufgesaugt wird und durch den Wind verflüchtigt wird. Dabei ist
z. B. die Verwendung eines Lösungsmittels, das einen niedrigen Siedepunkt
hat, wie Ethanol, unpraktikabel, weil die Schädlingsbekämpfungslösung zu
schnell bis zum Verschwinden verdampft und eine sehr kurze Betriebszeit hat.
Auf der anderen Seite verzögert die Verwendung eines Lösungsmittels, das einen
hohen Siedepunkt besitzt, die Verflüchtigung des Schädlingsbekämpfungsmit
tels, wodurch die Wirksamkeit der Schädlingsbekämpfung verschlechtert wird.
Darüber hinaus wird, wenn das Schädlingsbekämpfungsmittel zur Aufnahme in
einer Flasche in einem Lösungsmittel aufgelöst wird und wie oben in einer
Schädlingsbekämpfungsvorrichtung eines bei Raumtemperatur verflüchtigenden
Typs verwendet wird, die Menge des zu verflüchtigenden Schädlingsbekämp
fungsmittels wegen der Auflösung des Schädlingsbekämpfungsmittels im Lö
sungsmittel verringert, wodurch die Wirksamkeit des Schädlingsbekämpfungs
mittels eingeschränkt wird.
Deshalb gibt es keine Schädlingsbekämpfungsvorrichtung vom nicht-erhitzenden
Typ, welche es einem Benutzer einfach erlaubt, den Endpunkt zu kontrollieren
und sicher die Abnahme oder das Ende der Wirksamkeit des aktiven Bestand
teils des Schädlingsbekämpfungsmittels zu überprüfen, während ein bei Raum
temperatur flüchtiges Schädlingsbekämpfungsmittel verwendet wird. Daher be
darf es der Bereitstellung einer Schädlingsbekämpfungsvorrichtung, die es dem
Benutzer erlaubt, den Endpunkt einfach zu kontrollieren und sicher die Abnah
me oder das Ende der Wirksamkeit des aktiven Bestandteils des Schädlingsbe
kämpfungsmittels zu überprüfen, bei gleichzeitig hervorragender Schädlingsbe
kämpfungswirksamkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die obengenannten Probleme zu lö
sen. Die vorliegende Erfindung beabsichtigt (a) eine Schädlingsbekämpfungsvor
richtung, die es dem Benutzer erlaubt, den Endpunkt einfach zu kontrollieren
und sicher die Abnahme oder das Ende der Wirksamkeit des aktiven Bestand
teils des Schädlingsbekämpfungsmittels zu überprüfen, bei gleichzeitig hervorra
gender Schädlingsbekämpfungswirksamkeit und (b) einen Behälter für eine
flüchtige Substanz zur Verwendung in derselben bereitzustellen.
Erfindungsgemäß wird ein bei Raumtemperatur verflüchtigendes Schädlingsbe
kämpfungsmittel getrennt von der Anzeige, die anzeigt, wieviel vom Schädlings
bekämpfungsmittel noch vorhanden ist, bereitgestellt, während die Anzeige der
Restmenge des Schädlingsbekämpfungsmittels durchgeführt wird, indem ange
zeigt wird, wieviel von der Menge einer verflüchtigenden Flüssigkeit in der Anzei
ge noch vorhanden ist.
Deshalb wird gemäß Anspruch 1 eine Schädlingsbekämpfungsvorrichtung be
reitgestellt, mit (1) einem Behälter für eine flüchtige Substanz mit einer ersten
und einer zweiten Verflüchtigungsfläche, wobei die erste Verflüchtigungsfläche
ein Schädlingsbekämpfungsmittel enthält, so dass das Schädlingsbekämpfungs
mittel in die Luft verflüchtigt werden kann (nachfolgend als die Verflüchtigungs
fläche (I) bezeichnet), und wobei die zweite Verflüchtigungsfläche in der Lage ist
eine Flüssigkeit zu fassen, so dass die Flüssigkeit in die Luft verflüchtigt werden
kann (nachfolgend als die Verflüchtigungsfläche (II) bezeichnet), wobei das
Schädlingsbekämpfungsmittel und die Flüssigkeit bei Raumtemperatur flüchtig
sind, und mit (2) einem Anzeigeteil, mit einem Flüssigkeitszuliefersystem und ei
nem Flüssigkeit enthaltenden Behälter, wobei das Flüssigkeitszuliefersystem die
Flüssigkeit an die Verflüssigungsfläche (II) des Behälters für eine flüchtige Sub
stanz liefert und der Flüssigkeit enthaltende Behälter, der die Flüssigkeit ent
hält, die an die Verflüchtigungsfläche (II) über ein Flüssigkeitszuliefersystem ge
liefert wird, wobei der anzeigende Teil anzeigt, wieviel des von der Verflüchti
gungsfläche (I) zu verflüchtigenden Schädlingsbekämpfungsmittels noch vor
handen ist, indem angezeigt wird, wieviel von der Flüssigkeit in dem Flüssigkeit
enthaltenden Behälter noch vorhanden ist.
Mit der obigen Anordnung wird der Behälter für eine flüchtige Substanz mit zwei
Verflüchtigungsflächen ausgestattet, um das Schädlingsbekämpfungsmittel und
die Flüssigkeit auf den getrennten Verflüchtigungsflächen zu erfassen und zu
verflüchtigen. Dies optimiert die Wirksamkeit des Schädlingsbekämpfungs
mittels, weil das Schädlingsbekämpfungsmittel ohne Verzögerung verflüchtigt
wird.
Zudem werden mit der obigen Anordnung das Schädlingsbekämpfungsmittel und
die Anzeigeeinrichtung für die Anzeige getrennt angeordnet, während das Schäd
lingsbekämpfungsmittel und die Anzeigeeinrichtung miteinander in Beziehung
stehen. Das macht es einfach, das Ende der Wirksamkeit des Schädlingsbe
kämpfungsmittels zu kontrollieren und die Verflüchtigung des Schädlingsbe
kämpfungsmittels, was die Menge betrifft, einzustellen und dadurch nach Belie
ben und einfach den Punkt des Verschwindens der Flüchtigkeit am Ende des
Schädlingsbekämpfungsmittels einzustellen.
Zudem erlaubt es die obige Anordnung dem Benutzer zu sehen, wieviel vom
Schädlingsbekämpfungsmittel noch vorhanden ist (oder verbraucht wurde).
Folglich stellt die obige Anordnung ein Schädlingsbekämpfungsmittel zur Ver
fügung, das eine hohe Effizienz in der Kontrolle erlaubt und einfach den End
punkt des Schädlingsbekämpfungsmittels regelt, während sie dem Benutzer er
laubt, sicher den Verbrauch und das Ende des Schädlingsbekämpfungsmittels
zu kontrollieren.
Darüber hinaus kann bei der obigen Anordnung, wenn notwendig, z. B. eine an
dere Chemikalie zu der Flüssigkeit hinzugefügt werden, so dass die Anzeige so
wohl als Anzeige als auch als Behälter für die Chemikalie fungieren kann. Dies
macht es möglich, dass das Schädlingsbekärnpfungsmittel in Verbindung mit
einer Chemikalie verwendet wird, die im Vergleich mit dem Schädlingsbekämp
fungsmittel leichter flüchtig oder schwerer flüchtig oder ein Festkörper sein
kann. Ferner ist bei der obigen Anordnung ein Ende der Wirksamkeit des Schäd
lingsbekämpfungsmittels mit der Chemikalie präzise und leicht abstimmbar.
Dies erlaubt es der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung, verschiedene zusätzli
che Funktionen gemäß den Bedürfnissen des Verbrauchers zu kombinieren, wie
eine desodorierende Funktion, eine antibakterielle Funktion und eine Duftfunk
tion. Mittlerweile kann die Lebensdauer der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung
bis zum Ende der Wirksamkeit seines aktiven Bestandteils nach Belieben festge
legt werden.
Zudem ist der erfindungsgemäße Behälter für eine flüchtige Substanz (nachfol
gend als Substanzbehälter bezeichnet) mit einer ersten und einer zweiten Ver
flüchtigungsfläche ausgestattet, wobei die erste Verflüchtigungsfläche ein
Schädlingsbekämpfungsmittel fasst, so dass das Schädlingsbekämpfungsmittel
in die Luft verflüchtigt wird (d. h., die Verflüchtigungsfläche (I)) und die zweite
Verflüchtigungsfläche in der Lage ist, eine Flüssigkeit zu fassen, so dass die Flüs
sigkeit in die Luft verflüchtigt werden kann (d. h. die Verflüchtigungsfläche (II)),
wobei das Schädlingsbekämpfungsmittel und die Flüssigkeit bei Raumtempera
tur flüchtig sind.
Mit der obigen Anordnung ist der Substanzbehälter mit zwei Verflüchtigungsflä
chen ausgestattet, um das Schädlingsbekämpfungsmittel und die Flüssigkeit in
den getrennten Verflüchtigungsflächen zu fassen und zu verflüchtigen. Dies op
timiert die Wirksamkeit des Schädlingsbekämpfungsmittels, weil das Schäd
lingsbekämpfungsmittel ohne Verzögerung verflüchtigt wird, während das
Schädlingsbekämpfungsmittel nicht mit der Anzeigeeinrichtung verwendet wird,
welche die Anzeige mit Hilfe der Flüssigkeit durchführt. Daher stellt die obige
Vorrichtung einen Substanzbehälter zur Verfügung, der für die Schädlingsbe
kämpfungsvorrichtung notwendig ist, um eine hohe Wirksamkeit in der Schäd
lingsbekämpfung zu erreichen und einfach den Verbrauch des Schädlingsbe
kämpfungsmittels zu regeln, während sie dem Benutzer die sichere Überwa
chung der Abnahme und des Verbrauchs des Schädlingsbekämpfungsmittels er
laubt.
Vorzugsweise enthält der Substanzbehälter eine Verbindung aus der Pyrethroid-
Gruppe in der Verflüchtigungsfläche (I), so dass es möglich ist, eine Schädlings
bekämpfungsvorrichtung bereitzustellen, welche hervorragend in der Verflüchti
gung des Schädlingsbekämpfungsmittels und in der Schädlingsbekämpfungsak
tivität ist.
Für ein umfassenderes Verständnis wird die Erfindung nachfolgend in Verbin
dung mit den begleitenden Zeichnungen anhand von Beispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, die den Aufbau einer Schäd
lingsbekämpfungsvorrichtung einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt.
Fig. 2 eine Querschnittszeichnung, die den Aufbau der Schäd
lingsbekämpfungsvorrichtung zeigt.
Fig. 3 eine Aufsicht, die die Hauptbestandteile der Schädlings
bekämpfungsvorrichtung zeigt.
Fig. 4(a) eine Aufsicht, die den Aufbau eines Schädlingsbekämp
fungsmittelbehälters und eines Flüssigkeitsbehälters der
Schädlingsbekämpfungsvorrichtung zeigt.
Fig. 4(b) eine Aufsicht, die den Aufbau eines tragenden Rahmens für
den Behälter mit der flüchtigen Substanz zeigt, welche den
Behälter des Schädlingsbekämpfungsmittels und den in Fig.
4(a) gezeigten Flüssigkeitsbehälter trägt.
Fig. 5 eine Aufsicht, die einen anderen Aufbau des Schädlingsbe
kämpfungsmittelbehälters und des Flüssigkeitsbehälters
der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung zeigt.
Fig. 6 eine Querschnittsansicht, die den Aufbau eines Kontakt
teils zwischen dem Flüssigkeitsbehälter und einem Docht in
der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung zeigt.
Fig. 7(a) eine Aufsicht, die ein Beispiel einer Form des Behälters für
eine flüchtige Substanz der Schädlingsbekämpfungsvorrich
tung zeigt.
Fig. 7(b) eine Aufsicht, die ein anderes Beispiel einer Form eines
Behälters für eine flüchtige Substanz der Schädlings
bekämpfungsvorrichtung zeigt.
Fig. 7(c) eine Aufsicht, die noch ein anderes Beispiel einer Form
eines Behälters für eine flüchtige Substanz der Schädlings
bekämpfungsvorrichtung zeigt.
Fig. 8(a) und 8(b) erläuternde Ansichten, die die Funktionsweise einer ande
ren Flüssigkeitszuliefervorrichtung der Schädlingsbekämp
fungsvorrichtung zeigen.
Fig. 9(a) und 9(b) erläuternde Ansichten, die die Funktionsweise noch einer
anderen Flüssigkeitszuliefervorrichtung der Schädlings
bekämpfungsvorrichtung zeigt.
Fig. 10(a) eine Querschnittsansicht, die den Aufbau einer anderen
Flasche der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung zeigt.
Fig. 10(b) eine Frontansicht des Aufbaus einer anderen Flasche, die
in Fig. 10(a) gezeigt ist.
Fig. 11 eine erläuternde Ansicht, die eine andere Anordnung einer
Luftstromerzeugungsvorrichtung der Schädlingsbekämp
fungsvorrichtung zeigt.
Fig. 12 eine erläuternde Ansicht, die noch eine andere Anordnung
einer Luftstromerzeugungsvorrichtung der Schädlingsbe
kämpfungsvorrichtung zeigt.
Fig. 13 eine erläuternde Ansicht, die eine andere Anordnung des
Schädlingsbekämpfungsmittelbehälters und des Flüssig
keitsbehälters der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung
zeigt.
Fig. 14 eine erläuternde Ansicht, die eine noch andere Anordnung
des Schädlingsbekämpfungsmittelbehälters und des Flüs
sigkeitsbehälters der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung
zeigt.
Nachfolgend ist eine Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung mit
Bezug auf die Fig. 1 bis 14 beschrieben.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht des Aufbaus einer Schädlingsbekämp
fungsvorrichtung gemäß der Erfindung, während Fig. 2 eine Querschnittsansicht
des Aufbaus der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung der Erfindung ist.
Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, ist die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung der
Erfindung mit einem Hauptkörper 1 und einer Anzeige 2 (Anzeigeeinrichtung)
ausgestattet.
Der Hauptkörper 1 ist innen hohl und mit einer ventilierbaren Kammer 20 und
einem Trockenbatterie-Halteteil 30 ausgestattet, welches eine Trockenbatterie 31
hält, wie in Fig. 2 gezeigt. Der Trockenbatterie-Halteteil 30 ist mit Endteilen
(nicht gezeigt) ausgestattet, um die Elektroden der Trockenbatterie 31 zu verbin
den. Die Endteile werden über einen Steuerschaltkreis (nicht gezeigt) mit einem
Luftstromerzeuger 23 (Luftstromerzeugungsvorrichtung) (wird später erklärt)
verbunden, der in der Kammer 20 aufgestellt ist.
Andererseits ist die Kammer 20 mit einem Sockel 21 und einem Deckel 22 aus
gestattet, der entfernbar ist. In der Kammer 20 sind die Luftstromerzeugungs
vorrichtung 23, die einen Luftstrom in der Kammer 20 erzeugt und einen Behäl
ter für eine flüchtige Substanz (Substanzbehälter) 40 aufgestellt.
Die Luftstromerzeugungsvorrichtung 23 ist mit einem Luftgebläse 23a, einem
Motor 23b, welcher das Luftgebläse 23a in Rotation versetzt, und einer tragen
den Welle 23c ausgestattet. Der Motor 23b treibt das Luftgebläse 23a zur Rota
tion an. Das Luftgebläse 23a ist mit dem Motor 23b durch eine tragende Welle
23c befestigt. Der Motor 23b ist in dem Sockel 21 durch einen den Motor tragen
den Rahmen 24 fixiert. Das Luftgebläse 23a ist so aufgestellt, dass es einer
flüchtigen Substanzverflüssigungsfläche 41 des Behälters für eine flüchtige Sub
stanz gegenübersteht. In der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung, die in Fig. 2
gezeigt ist, ist das Luftgebläse 23a oberhalb des Behälters für eine flüchtige
Substanz aufgestellt und über die tragende Welle 23c mit dem Motor 23b der
oberhalb dem Luftgebläse liegt, befestigt.
Zudem ist, wie in Fig. 1 gezeigt, an der Seitenwand 12 des Schädlingsbekämp
fungsvorrichtungs-Hauptkörpers 1 ein Ventilloch 11b angebracht, welches als
Lufteinlass fungiert. Auf einer Oberseite 22a des Deckels 22 ist ein Ventilloch,
welches als ein Luftausgang fungiert, angebracht. Deshalb saugt in der in Fig. 2
gezeigten Schädlingsbekämpfungsvorrichtung der Luftstromerzeuger 23 Luft
über das Ventilloch 11b an und bläst eine flüchtige Substanz (einen flüchtigen
Bestandteil) aus, welcher sich von der Verflüchtigungsoberfläche 41 des Behäl
ters für eine flüchtige Substanz 40 durch das Ventilloch 11a in einen Außen
raum des Schädlingsbekämpfungsvorrichtungs-Hauptkörpers 1 verflüchtigt.
Der Behälter für eine flüchtige Substanz 40 wird so von dem Sockel 21 getragen,
dass der Behälter für eine flüchtige Substanz 40 entfernbar ist. Wie in Fig. 2 ge
zeigt, ist der Sockel 21 z. B. mit einer vorstehenden Plattform 21a horizontal
ausgestattet, welche sich von der Seitenwand 12 des Schädlingsbekämpfungs
vorrichtungs-Hauptkörpers 1 nach innen bezüglich des Schädlingsbekämpfungs
vorrichtungs-Hauptkörpers 1 erstreckt. Der Behälter für eine flüchtige Substanz
40 ist an der vorstehenden Plattform 21a, wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt, mon
tiert.
Wie in Fig. 2 gezeigt, ist der Behälter für eine flüchtige Substanz 40 mit einer
derartigen Vorrichtung ausgestattet, bei der das Behältermaterial für eine flüch
tige Substanz 42 zwischen einem Paar Befestigungsvorrichtungen für einen
Behälter für eine flüchtige Substanz eingeklemmt ist, nämlich einem oberen
Rahmen 43 und einem unteren Rahmen 44.
Zudem besteht der Behälter für eine flüchtige Substanz 40, wie in den Fig. 3,
4(a) und 4(b) gezeigt, aus einem Behälter für ein Schädlingsbekämpfungsmittel
(Schädlingsbekämpfungsmittel fassendes Teil) 45 und einem Flüssigkeitsbehäl
ter (Flüssigkeit fassendes Teil) 46. Der Behälter für ein Schädlingsbekämpfungs
mittel 45 fasst das Schädlingsbekämpfungsmittel, wie einen Pestizidbestandteil
oder ein Schädlingsschutzmittel. Der Flüssigkeitsbehälter 46 fasst eine Flüssig
keit 5 (vergleiche Fig. 1 und 2) von der Anzeigeeinrichtung 2.
In den Fig. 4(a) und 4(b) ist ein Aufbau für einen Behälter für eine flüchtige Sub
stanz 40 im Detail gezeigt. Fig. 4(a) ist eine Aufsicht, die Aufbauten des Behäl
ters für ein Schädlingsbekämpfungsmittel 45 und des Flüssigkeitsbehälters 46
zeigt, welche den Behälter für eine flüchtige Substanz 40 bilden, während Fig.
4(b) eine Aufsicht ist, die einen Aufbau eines Rahmens, der den Behälter für
eine flüchtige Substanz 47 trägt, zeigt, welcher den Behälter für ein Schädlings
bekämpfungsmittel 45 und den Flüssigkeitsbehälter 46 trägt.
Der Behälter für ein Schädlingsbekämpfungsmittel 45 und der Flüssigkeitsbe
hälter 46 sind unabhängig voneinander aufgestellt. Folglich berührt ein Behäl
termaterial für ein Schädlingsbekämpfungsmittel 45a, welches ein Behälterma
terial für eine flüchtige Substanz 42 des Behälters für ein Schädlingsbekämp
fungsmittel 45 ist, nicht ein Flüssigkeitsbehältermaterial 46a, welches das Be
hältermaterial für eine flüchtige Substanz 42 des Flüssigkeitsbehälters 4 ist. Mit
anderen Worten berührt eine Schädlingsbekämpfungsmittel-Verflüchtigungsflä
che 45b (eine Verflüchtigungsfläche (I)), welche die Verflüchtigungsfläche für
eine flüchtige Substanz 41 des Behälters für ein Schädlingsbekämpfungsmittel
45 ist, nicht eine Flüssigkeitsverflüchtigungsfläche 46b (eine Verflüchtigungsflä
che (II)), welche die Verflüchtigungsfläche für eine flüchtige Substanz 41 des
Flüssigkeitsbehälters 46 ist.
Wie in Fig. 4(a) gezeigt sind der Behälter für ein Schädlingsbekämpfungsmittel
45a und der Flüssigkeitsbehälter 46a z. B. durch Befestigungsvorrichtungen für
die Behälter des flüchtigen Materials, wie die oberen Rahmen 43 und die unte
ren Rahmen 44, eingeklemmt und befestigt.
Die oberen Rahmen 43 und die unteren Rahmen 44 sind nicht auf ein bestimm
tes Material beschränkt und können aus irgendeinem anderen Rohstoff gefertigt
sein, welcher die Form des Behältermaterials für ein Schädlingsbekämpfungs
mittel 45a und das Flüssigkeitsbehältermaterial 46a erhalten kann und gegen
über einem Schädlingsbekämpfungsmittel, welches sich im Behälter für ein
Schädlingsbekämpfungsmittel 45a befindet, und gegenüber einer Flüssigkeit 5,
die im Flüssigkeitsbehälter 46a aufbewahrt ist (vergleiche Fig. 1 und 2), bestän
dig ist. Zum Beispiel können Plastik und ähnliche Materialien verwendet wer
den, um die oberen Rahmen 43 und die unteren. Rahmen 44 zu fertigen. Man be
achte, dass die den Behälter für ein Schädlingsbekämpfungsmittel 45a und den
Flüssigkeitsbehälter 46a befestigenden Teile jeweils aus verschiedenen Rohstof
fen gefertigt sein können, entsprechend den Arten des Schädlingsbekämpfungs
mittelagens und der Flüssigkeit 5, die aufbewahrt werden soll.
Der Behälter für ein Schädlingsbekämpfungsrnittel 45a und der Flüssigkeits
behälter 46a, die jeweils zwischen den oberen Rahmen 43 und den unteren Rah
men 44, wie in Fig. 4a gezeigt, eingeklemmt und gehalten werden, sind auf dem
Rahmen der den Behälter für eine flüchtige Substanz 47 trägt, angeordnet, wie
z. B. durch eine langgestrichelte doppelt-kurzgestrichelte Linie in Fig. 4(b) ange
zeigt ist. Entsprechend sind der Behälter für das Schädlingsbekämpfungsmittel
45a und der Flüssigkeitsbehälter 46a zusammen mit dem Rahmen 47, der den
Behälter für eine flüchtige Substanz trägt, auf der vorstehenden Plattform 21a
des Sockels 21 angeordnet.
Der Rahmen 47, der den Behälter für eine flüchtige Substanz trägt, ist mit
einem Loch 47a und einem Loch 47b versehen. Das Loch 47a ist an die Form der
Schädlingsbekämpfungsmittel-Verflüchtigungsfläche 45b angepasst, während
das Loch 47b an die Form der Flüssigkeitsverflüchtigungsfläche 46b angepasst
ist. Die Löcher 47a und 47b lassen Luft über die Schädlingsbekämpfungsmittel-
Verflüchtigungsfläche 45b und die Flüssigkeitsverflüchtigungsfläche 46b strei
chen. Zudem befindet sich in einem Grenzbereich zwischen Loch 47a und Loch
47b des Rahmens, der den Behälter für eine flüchtige Substanz trägt, ein vorste
hender Bereich 49 (ein Trennungsstreifen), welcher als eine Trennungstafel (ein
Bereich) fungiert, um den Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 und den
Flüssigkeitsbehälter 46 getrennt zu halten, so dass sich der Schädlingsbekämp
fungsmittelbehälter 45 und der Flüssigkeitsbehälter 46 gegenseitig nicht berüh
ren. Der vorstehende Bereich 49 ist bezüglich der Verflüchtigungsfläche für eine
flüchtige Substanz vertikal angeordnet. Man beachte, dass Fig. 4(b) eine Anord
nung beschreibt, bei der der vorstehende Teil 49 sich nur im Grenzbereich befin
det. Dennoch ist es auch möglich, eine Vorrichtung zu haben, bei der der vor
stehende Bereich 49 bis zu einer Kante des Rahmens 47, der den Behälter für
eine flüchtige Substanz trägt, ausgedehnt ist.
Der Behälter für eine flüchtige Substanz 40 ist nicht auf diese Anordnung be
schränkt. Wie in Fig. 5 gezeigt ist es auch möglich, eine Anordnung zu besitzen,
bei der der untere Rahmen 44, welcher den Schädlingsbekämpfungsmittelbehäl
ter 45a einklemmt und trägt, horizontal vorsteht oder ein vorstehender Bereich
44a, welcher horizontal aus einem unteren Teil des unteren Rahmens 44a vor
steht, zur Verfügung gestellt wird, um den Flüssigkeitsbehälter 46 zu tragen.
Ferner ist es auch möglich, eine derartige Vorrichtung zu besitzen, bei der der
Flüssigkeitsbehälter 46 und der Behälter für ein Schädlingsbekämpfungsmittel
45 miteinander verkuppelt sind. In diesem Fall fungiert der obere Rahmen 43 als
ein Bereich (ein Trennungsstreifen), um die Schädlingsbekämpfungsmittel-Ver
flüchtigungsfläche 45b und die Flüssigkeitsverflüchtigungsfläche 46b zu tren
nen, so dass sich die Schädlingsbekämpfungsmittel-Verflüchtigungsfläche 45b
und die Flüssigkeitsverflüchtigungsfläche 46b nicht gegenseitig berühren.
Ferner kann anstatt des Rahmens 47, der den Behälter für eine flüchtige Sub
stanz trägt, die vorstehende Plattform 21a des Sockels 21, der eine zu der Form
des Rahmens 47, der den Behälter für eine flüssige Substanz trägt, identische
Form hat, verwendet werden.
Zudem müssen der Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 und der Flüssig
keitsbehälter 46 nicht mit der oben diskutierten Befestigungsvorrichtung des
Behälters für eine flüchtige Substanz verbunden sein. Es ist auch möglich, das
Schädlingsbekämpfungsmittel-Behältermaterial 45a und das Flüssigkeitsbehäl
termaterial 46a als Behälter für ein Schädlingsbekämpfungsmittel 45 und als
Flüssigkeitsbehälter 46 zu verwenden.
Vorausgesetzt, dass der Behälter für ein Schädlingsbekämpfungsmittel 45 und
der Flüssigkeitsbehälter 46 so befestigt sind, dass sie durch den Luftstrom, der
durch die Luftstromerzeugungsvorrichtung 23 erzeugt wird, nicht bewegt wer
den, können das Schädlingsbekämpfungsmittel-Behältermaterial 45a und das
Flüssigkeitsbehältermaterial 46a direkt auf dem Rahmen 47, der den Behälter
für die flüchtige Substanz trägt, angeordnet werden.
Für den Fall, dass das Schädlingsbekämpfungsmittel-Behältermaterial und das
Flüssigkeitsbehältermaterial 46a aus verschiedenen Rohstoffen hergestellt wer
den, ist es möglich, es so einzurichten, dass die Halteeinrichtung für den Behäl
ter für die flüchtige Substanz nur eines des Schädlingsbekämpfungsmittel-
Behältermaterials 45a und des Flüssigkeitsbehältermaterials 46a befestigt.
Zudem können für den Fall, dass das Schädlingsbekämpfungsmittel-Behälter
material 45a und das Flüssigkeitsbehältermaterial 46a durch den oberen Rah
men 43 und den unteren Rahmen 44 eingeklemmt sind, der obere Rahmen und
der untere Rahmen 44 durch Verschraubung mit einer Schraube 48 und Ähnli
chem befestigt werden, wie durch die langgestrichelte doppelt-kurzgestrichelte
Linie in Fig. 4(a) angezeigt wird, während es auch möglich ist, den oberen Rah
men 43 und den unteren Rahmen 44 durch Zusammenschließen oder Verbinden
gemeinsam zu befestigen.
Ferner ist es auch möglich, es so einzurichten, dass der Behälter für ein Schäd
lingsbekämpfungsmittel 45 und der Flüssigkeitsbehälter 46 mit dem Schädlings
bekämpfungsmittel-Behältermaterial 45a und dem Flüssigkeitsbehältermaterial
46a ausgestattet sind und ein oberer Rahmen als Gewicht auf dem Schädlings
bekämpfungsmittel-Behältermaterial 45a und dem Flüssigkeitsbehältermaterial
46a angeordnet ist. Der obere Rahmen hat ein Loch, welches entsprechend der
Form der Schädlingsbekämpfungsmittel-Verflüchtigungsfläche 45b und der
Flüssigkeitsverflüchtigungsfläche 46b geformt ist.
Ferner, wird in dem Fall, in dem ein Schädlingsbekämpfungsmittel in fester
Form oder eine feste Zusammensetzung, die später beschrieben wird; oder eine
verfestigte Form der Zusammensetzung verwendet wird, (a) das Luftgebläse 23a
der Luftstromerzeugungsvorrichtung 23 auf der oberen Seite (einer Seite, wo
sich das Ventilloch als Luftöffnung befindet) des Behälters für eine flüchtige
Substanz 40 angeordnet ist, wie in Fig. 2 gezeigt, so dass das Schädlings
bekämpfungsmittel, welches von der Schädlingsbekämpfungsmittel-Verflüchti
gungsfläche 45 verflüchtigt wurde, durch die Luftstromerzeugungsvorrichtung
23 eingesaugt wurde, um durch das Ventilloch 11a aus dem Schädlingsbekämp
fungsmittel-Hauptkörper 1 ausgeblasen zu werden, (b) im anderen Fall, wenn
keine Luft durch den Behälter für ein Schädlingsbekämpfungsmittel 45 strömen
muss (d. h. keine Belüftung benötigt wird) (z. B. wenn die Luftstromerzeugungs
vorrichtung nicht notwendig ist, z. B. weil ein Schädlingsbekämpfungsmittel mit
einer natürlichen Verdampfung (Verflüchtigung) benutzt wird)), muss der Behäl
ter für eine flüchtige Substanz 40 keine Anordnung für eine Belüftung haben,
solange der Behälter für eine flüchtige Substanz 40 mit zwei Verflüchtigungs
flächen für die Verflüchtigung der flüchtigen Substanz in die Luft ausgestattet
ist, während jede Verflüchtigungsfläche so angeordnet ist, dass sich die jeweili
gen Verflüchtigungsflächen gegenseitig nicht berühren und entsprechend in der
Lage sind, das Schädlingsbekämpfungsmittel und die Flüssigkeit 5 zu fassen.
Folglich ist es z. B. möglich eine Anordnung zu haben, welche einen Bereich be
reitstellt zwischen dem Teil, der das Schädlingsbekämpfungsmittel fasst (der Be
hälter für ein Schädlingsbekämpfungsmittel 45) und dem Flüssigkeit fassenden
Teil (dem Flüssigkeitsbehälter 46), während beide, das Schädlingsbekämpfungs
mittel fassende Teil und das Flüssigkeit fassende Teil oder nur das Schädlings
bekämpfungsmittel fassende Teil mit einer Schale versehen sind, dessen oberer
Teil nach oben offen ist.
Wie oben diskutiert, kann der Behälter für ein Schädlingsbekämpfungsmittel 45
jede Anordnung haben, vorausgesetzt, dass der Behälter für ein Schädlingsbe
kämpfungsmittel 45 das Schädlingsbekämpfungsmittel so fasst, dass das Schäd
lingsbekämpfungsmittel in die Luft verflüchtigt werden kann. Dennoch ist eine
Anordnung vorteilhaft, bei der es dem Behälter für ein Schädlingsbekämpfungs
mittel 45 erlaubt ist, das Schädlingsbekämpfungsmittel zweckdienlicherweise
mit Hilfe eines über den Behälter für ein Schädlingsbekämpfungsmittel 45 strei
chenden Luftstroms zu verflüchtigen, so wie eine Anordnung bei der der End
punkt einfach zu steuern ist und eine Betrieb der Schädlingsbekämpfungsvor
richtung unterbrochen werden kann.
Aus diesem Grund ist es vorteilhaft, dass das Behältermaterial für ein Schäd
lingsbekämpfungsmittel 45a des Behälters für ein Schädlingsbekämpfungsmittel
45 es dem Schädlingsbekämpfungsmittel ermöglicht, sich zweckdienlicherweise
durch Verwendung des durch das Behältermaterial für ein Schädlingsbekämp
fungsmittel 45a strömenden Luftstroms zu verflüchtigen.
Hier sind einige Beispiele für Rohstoffe aufgelistet, um das Behältermaterial für
ein Schädlingsbekämpfungsmittel 45a, welches in dem Behälter für ein Schäd
lingsbekämpfungsmittel 45 verwendet wird, herzustellen: Papier, nichtgefloch
tenes Gewebe, Stoff, Schwamm, Fruchtmark, ein Harzfilm, Keramik, poröses
Harz (Polypropylenschaum, Urethanschaum und Ähnliches), synthetische
Fasern (Nylon, Polyester, Polypropylen, Polyethylen und Ähnliches). Naturfasern
(Wolle, Seide, Baumwolle, Hanf und Ähnliches), anorganische Fasern (Glasfiber
und Ähnliches), anorganische Formen und Produkte dieser Materialien. Man
beachte, dass das Behältermaterial für eine flüchtige Substanz 45a nicht auf
diese Beispiele beschränkt ist. Zudem ist es möglich, was ein Material betrifft,
dass eine papierbogenartige Form hat, die Oberfläche bezogen auf das Volumen
durch Falten, teilweises Verfugen, durch Bearbeiten zu einer honigwabenähn
lichen Form oder in dem seine Oberfläche uneben gemacht wird, wenn nötig zu
vergrößern.
Es ist vorteilhaft, dass das Behältermaterial für ein Schädlingsbekämpfungsmit
tel 45a eine große Oberfläche bezogen auf das Volumen hat, um die Schädlings
bekämpfungsmittel-Verflüchtigungsfläche 45b zu bilden. Zudem ist es vorteil
haft, wenn das Behältermaterial für ein Schädlingsbekämpfungsmittel 45a eine
hohe Gaspermeabilität hat. Aus diesem Grund ist es z. B. vorteilhaft, ein netzar
tig geformtes oder ein honigwabenartig geformtes Material als Behältermaterial
für ein Schädlingsbekämpfungsmittel 45a zu verwenden. Ferner ist es möglich,
was ein Material betrifft, welches eine papierbogenartige Form hat, die Ober
fläche bezogen auf das Volumen (d. h. bezogen auf die Menge an Schädlings
bekämpfungsmittel, die aufbewahrt werden kann) durch Falten, teilweises Ver
fugen oder in dem seine Oberfläche uneben gemacht wird, wenn notwendig aus
zudehnen. Ferner ist es auch vorteilhaft, die Oberfläche, bezogen auf das Volu
men des Flüssigkeitsbehälters 46a z. B. durch Schichtenbildung, durch Falten,
oder durch teilweises Verfugen von Materialien, die eine netzartige oder honig
wabenartige Form haben, wenn notwendig auszudehnen.
Der Behälter für ein Schädlingsbekämpfungsmittel 45 (das Behältermaterial für
ein Schädlingsbekämpfungsmittel) wird verwendet, während das Schädlingsbe
kämpfungsmittel von der Schädlingsbekämpfungsmittel-Verflüchtigungsfläche
45b gefasst wird.
Das Schädlingsbekämpfungsmittel der vorliegenden Erfindung ist nicht auf eine
bestimmte Verbindung beschränkt, vorausgesetzt, dass das Schädlingsbekämp
fungsmittel einen Schädling bekämpfen kann (d. h., dass sie Schädlingsbekämp
fungsaktivität hat) und bei Raumtemperatur flüchtig ist. Dennoch ist als Schäd
lingsbekämpfungsmittel hinsichtlich der Schädlingsbekämpfungsaktivität und
der Flüchtigkeit eine Verbindung aus der Pyrethroid-Gruppe vorteilhaft.
Die Verbindung aus der Pyrethroid-Gruppe ist ein natürliches Pyrethrin oder ein
synthetisches Pyrethroid.
Bestimmte Beispiele von Verbindungen aus der Pyrethroid-Gruppe, die in der
vorliegenden Erfindung verwendet werden können, sind: 2-methyl-3-allyl-4-oxo-
2-cyclopenten-1-yl 3-(2-methyl-1-propenyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat,
2-methyl-3-propargyl-4-oxo-2-cyclopenten-1-yl-3-(2-methyl-1-propenyl)-2,2-di
methylcyclopropancarboxylat, 5-propargyl-2-furfuryl-3-(2-methyl-1-propenyl)-
2,2-dimethylcylcopropancarboxylat, 5-propargyl-2-furfuryl-2,2,3,3-tetrame
thylcyclopropancarboxylat, 1-ethynyl-2-methyl-2-pentenyl-3-(2-methyl-1-prope
nyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat, 1-ethynyl-2-methyl-2-pentenyl-3-(2-
chloro-2-fluorovinyl)-2,2-dimethylcyclopropan-1-carboxylat, 2,3,5,6-tetrafluoro-
4-methylbenzyl-3-(2-methyl-1-propenyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat,
2,3,5, 6-tetrafluoro-4-methylbenzyl-3-(2-chloro-2-fluorovinyl)-2,2-dimethylcyclo
propancarboxylat, 2,3,5,6-tetrafluorobenzyl-3-(2,2-dichlorovinyl)-2,2-di
methylcyclopropancarboxylat, 2,3,5,6-tetrafluoro-4-methylbenzyl-3-(1-propenyl)-
2,2-dimethylcyclopropancarboxylat, 2,3,5,6-tearafluoro-4-methylbenzyl-3-(2,2-
dichlorovinyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat, 2,3,5,6-tetrafluoro-4-
methoxybenzyl 3-(2,2-dichlorovinyl)-2,2-dimethylcaclopropancarboxylat, 2,3,5,6-
tetrafluoro-4-methoxybenzyl-3-methoxyiminomethyl-2,2-dimethylcyclopropan
carboxylat, 2,3,5,6-tetrafluoro-4-methoxymethylbenzyl 3-(2-methyl-1-propenyl)-
2,2-dimethylcaclopropancarboxylat, 2-methyl-4-oxo-3-(2-propynyl)-cylcopent-2-
enyl 3-(2,2-dichlorovinyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat, 2,3,5,6-
tetrafluoro-4-methoxymethylbenzyl 3-(1-propeny))-2,2-dimethylcyclopropan
carboxylat, 2-methyl-3-allyl-4-oxo-2-cyclopenten-1-yl-2,2,3,3-tetramethylcyclo
propancarboxylat und natürliches Pyrethrin. Diese Verbindungen können ein
zeln verwendet werden oder mehr als zwei dieser Verbindungen können für die
Verwendung gemischt werden.
Zudem ist es hinsichtlich der Schädlingsbekämpfungsaktivität und Flüchtigkeit
vorteilhaft, eine Verbindung aus der Pyrethroid-Gruppe, ausgewählt aus den fol
genden Verbindungen zu verwenden, wie 2,3,5,6-tetrafluoro-4-methoxymethyl
benzyl-3-(1-propenyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat, 2,3,5,6-tetrafluoro-4-
methylbenzyl-3-(1-propenyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat und 2,3,5,6-te
trafluorobenzyl-3-(2,2-dichloroethenyl)-2,2-dimethylcclopropancarboxylat. Fer
ner ist es hinsichtlich von Schädlingsbekämpfungsaktivität und Flüchtigkeit be
sonders vorteilhaft, eine Verbindung aus der Pyrethroid-Guppe, ausgewählt aus
den folgenden Verbindungen zu verwenden, wie 2,3,5,6-tetrafluoro-4-methoxy
methylbenzyl-3-(1-propenyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat und 2,3,5,6-
tetrafluoro-4-methylbenzyl 3-(1-propenyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat.
Die oben erwähnten Verbindungen, nämlich 2,3,5,6-tetrafluoro-4-methoxyme
thylbenzyl-3-(1-propenyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat und 2,3,5,6-
tetrafluoro-4-methylbenzyl-3-(1-propenyl)-2, 2-dimethylcyclopropancarboxylat
sind in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung, Tokukai, Nr.
2000-63329 (veröffentlicht am 29. Februar 2000) als Schädlingsbekämpfungsmittel
beschrieben und können gemäß einem in der Patentveröffentlichung beschriebe
nen Verfahren hergestellt werden.
Als Verfahren zur Aufbewahrung des Schädlingsbekämpfungsmittels in dem Be
hälter für ein Schädlingsbekämpfungsmittel 45 ist es möglich, verschiedene Ver
fahren zu verwenden. Außer Verfahren wie Absorbieren, Beschichten, Drucken
oder Kneten des Behältermaterials für ein Schädlingsbekämpfungsmittel mit
dem Schädlingsbekämpfungsmittel oder einer Zusammensetzung, in der das
Schädlingsbekämpfungsmittel mit Lösungsmittelpigment, Antioxidans, Synergist
UV-absorbierendes Material, Antilichtstabilisator oder Ähnlichem enthalten ist,
ist es möglich, ein Verfahren zur Verfestigung und Verformung des Schädlings
bekämpfungsmittels oder der das Schädlingsbekämpfungsmittel enthaltenden
Zusammensetzung zu verwenden.
Eine Menge des Schädlingsbekämpfungsmittels, die in dem Behälter für ein
Schädlingsbekämpfungsmittel 45 aufbewahrt werden kann, ist davon abhängig,
für welchen Zweck es verwendet wird, in welcher Art von Umgebung es verwen
det wird und wie lange es verwendet wird. Allgemein liegt die Menge des Schäd
lingsbekämpfungsmittels, das in dem Behälter für ein Schädlingsbekämpfungs
mittel 45 aufbewahrt wird in einem Bereich zwischen 0,001 g und 10 g, vorzugs
weise in einem Bereich zwischen 0,01 g und 5 g, besonders vorteilhaft in einem
Bereich zwischen 0,1 g und 1 g.
Zudem kann, wie oben erwähnt, der Flüssigkeitsbehälter 46 jede Anordnung ha
ben, vorausgesetzt, dass der Flüssigkeitsbehälter 46 in der Lage ist, die Flüssig
keit 5 zu fassen, welche von der Anzeigeeinrichtung 2 an den Flüssigkeitsbehäl
ter 46 geliefert wird, so dass die Flüssigkeit 5 in die Luft verflüchtigt wird. Es ist
vorteilhaft, dass der Flüssigkeitsbehälter 46 die Flüssigkeit 5 absorbieren kann,
die von der Anzeigeeinrichtung 2 zum Flüssigkeitsbehälter 46 geliefert wird, so
dass der Endpunkt einfach kontrolliert und der Betrieb der Schädlingsbekämp
fungsvorrichtung unterbrochen werden kann. Ferner ist es auch eine vorteilhaf
te Anordnung für den Flüssigkeitsbehälter 46, wenn die Flüssigkeit 5, die in
dem Flüssigkeitsbehälter 46 aufbewahrt wird, zweckdienlicherweise durch einen
durch den Flüssigkeitsbehälter 46 strömenden Luftstrom verflüchtigt wird.
Aus diesem Grund ist es vorteilhaft, wenn das Flüssigkeitsbehältermaterial 46a,
das im Flüssigkeitsbehälter 46 verwendet wird, in der Lage ist, die Flüssigkeit 5
zu absorbieren, welche von der Anzeigeeinrichtung, 2 zum Flüssigkeitsbehälter
46 geliefert wird, und zweckdienlicherweise die Flüssigkeit 5, aufbewahrt in dem
Flüssigkeitsbehältermaterial 46a durch einen durch das Flüssigkeitsbehälterma
terial 46 strömenden Luftstrom, verflüchtigt wird.
Besondere Beispiele eines Flüssigkeitsbehältermaterials 46a, die in dem Flüssig
keitsbehälter 46b verwendet werden, sind Filz, Baumwolle. Stoff, Fruchtmark,
Papier, ein poröses Harz (Polypropylenschaum, Urethanschaum und Ähnliches),
ungeflochtenes Gewebe, Asbest, poröse Keramik, synthetische Fasern (Nylon,
Polyester, Polypropylen, Polyethylen und Ähnliches), Naturfasern (Wolle, Seide,
Baumwolle, Hanfund Ähnliches), anorganische Fasern (Glasfiber und Ähnli
ches), anorganische Formen und Produkte dieser Materialien. Dennoch ist das
Flüssigkeit fassende Material 46a der vorliegenden Erfindung nicht auf diese
Rohstoffe beschränkt.
Es ist vorteilhaft, dass das Flüssigkeit fassende Material 46a und die Flüssig
keitsverflüchtigungsfläche 46b eine große Oberfläche bezogen auf das Volumen
hat. Zudem ist es auch vorteilhaft, dass das Flüssigkeit fassende Material 46a
eine hohe Gaspermeabilität hat. Aus diesem Grund ist es vorteilhaft für das
Flüssigkeit fassende Material 46a z. B. ein netzförmiges oder honigwabenförmi
ges Material zu verwenden. Ferner ist es auch möglich, die Oberfläche des Flüs
sigkeit fassenden Materials 46a bezogen auf das Volumen, falls notwendig,
durch Schichtenbildung, durch Falten oder durch teilweises Verfugen der
netzähnlichen oder honigwabenähnlichen geformten Materialien zu vergrößern.
Zudem ist der Flüssigkeitsbehälter 46 mit einem vorstehenden Teil 46d verse
hen, welches sich in die Anzeige 2 erstreckt. Das Flüssigkeit fassende Material
ist so beschaffen, dass es den vorstehenden Teil 46d bildet. Der Flüssigkeitsbe
hälter 46, gezeigt in den Fig. 3 und 4a, ist so aufgebaut, dass sich das Flüssig
keit fassende Material 46a gemäß den Formen des oberen Rahmens 43 und des
unteren Rahmens 44 des Substanz fassenden Befestigungsteils bis zu dem vor
stehenden Teil 46d erstreckt. Für den Fall, dass der Flüssigkeitsbehälter 46 mit
dem vorstehenden Teil auf diese Weise versehen ist, kann der Substanzbehälter
47, wie durch die langgestrichelte doppelt-kurzgestrichelte Linie in Fig. 4(b) ge
zeigt, ein tragendes Teil aufweisen, um den vorstehenden Teil 46d zu tragen.
Man beachte, überflüssig zu erwähnen, dass das tragende Teil so aufgebaut ist,
dass die Lieferung der Flüssigkeit 5 in das Flüssigkeit fassende Material 46a
durch das vorstehende Teil 46d nicht verzögert wird.
Zudem ist, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, die Anzeige 2 mit (a) einer Flasche 3
(Flüssigkeit enthaltende Einrichtung, Flüssigkeitsbehälter), um die Flüssigkeit 5
zu fassen, die zu dem Flüssigkeitsbehälter 46 des Substanzbehälters 40 geliefert
wird, und (b) mit einem Docht 4 als Flüssigkeit liefernde Einrichtung (Flüssig
keitszuliefersystem) zur Lieferung der Flüssigkeit 5, die in der Flasche 3 enthal
ten ist, an den Flüssigkeitsbehälter 46, ausgestattet.
In der Anzeige 2 ist der Docht 4 in der Flasche 3 so angeordnet, dass ein Teil
des Dochtes 4 aus dem Öffnungsteil 3a, das sich im oberen Teil der Flasche 3
befindet, herausragt, so dass der Docht 4 das Flüssigkeit fassende Material 46a
im vorstehenden Teil 46d des Flüssigkeitsbehälters 46 berührt. Auf diese Weise
wird die Flüssigkeit 5, die in der Flasche 3 enthalten ist, stetig über den Docht 4
in den Substanzbehälter 40 geliefert, so dass eine Menge an Flüssigkeit 5, die in
der Flasche 3 noch vorhanden ist, die verbliebene Menge an Schädlingsbekämp
fungsmittel (aktiver Bestandteil) angibt, die von dem Schädlingsbekämpfungsbe
hälter 45 im Substanzbehälter 40, der sich in der Kammer 20 des Schädlingsbe
kämpfungsvorrichtungs-Hauptkörpers 1 befindet, gefasst wird.
In erster Linie wird eine Kombination dieser Bedingungen festgelegt (oder
bestimmt) in Einklang mit wenigstens einer (a) Kombination des Schädlingsbe
kämpfungsmittels und seines Schädlingsbekämpfungsmittelinhalts und (b) einer
Kombination der in der Flasche 3 enthaltenen Flüssigkeit 5 und seiner zu ver
wendenden Menge. Diese Bedingungen sind nämlich: Die Art des Schädlingsbe
kämpfungsmittels und seines Schädlingsbekämpfungsmittelinhalts, die Art der
in Flasche 3 enthaltenen Flüssigkeit 5 und seiner zu verwendenden Menge, das
Verhältnis der Oberfläche der Schädlingsbekämpfungsmittel-Verflüchtigungsflä
che 45b des Schädlingsbekämpfungsmittelbehälters 45 gegenüber der Verflüch
tigungsfläche 46b des Flüssigkeitsbehälters 46, das Schädlingsbekämpfungsmit
telbehältermaterial 45 und das Flüssigkeitsbehältermaterial 46.
Diese Einstellung wird zweckdienlicherweise durch Anpassen der folgenden
variablen Faktoren durchgeführt, wie z. B. der Art des Schädlingsbekämpfungs
mittels und seines Schädlingsbekämpfungsmittelinhalts, der Art der in Flasche
3 enthaltenen Flüssigkeit 5 und seiner zu verwendenden Menge, das Verhältnis
der Oberfläche der Schädlingsbekämpfungsmittel-Verflüchtigungsfläche 45b des
Schädlingsbekämpfungsmittelbehälters 45 gegenüber der Verflüchtigungsfläche
46b des Flüssigkeitsbehälters 46, das Schädlingsbekämpfungsmittelbehälterma
terial 45 und das Flüssigkeitsbehältermaterial 46.
Zudem befinden sich beide Schädlingsbekämpfungsmittel-Verflüchtigungs
flächen 45b des Schädlingsbekämpfungsmittelbehälters 45 und der Verflüchti
gungsfläche 46b des Flüssigkeitsbehälters 46 in der Kammer 20 des Schädlings
bekämpfungsvorrichtungs-Hauptkörpers 1 und sind auf gleichem Raum einem
Luftstrom, der durch die gleiche Luftstromerzeugungsvorrichtung 23 erzeugt
wird, ausgesetzt. Mit anderen Worten sind die Schädlingsbekämpfungsmittel-
Verflüchtigungsfläche 45b des Schädlingsbekämpfungsmittelbehälters 45 und
die Verflüchtigungsfläche 46b des Flüssigkeitsbehälters 46 in der gleichen Ver
flüchtigungsumgebung aufgestellt.
Aus diesem Grund gibt es eine Beziehung zwischen (a) der Verflüchtigung der in
Flasche 3 enthaltenen Flüssigkeit 5, welche als Anzeige fungiert und (b) der Ver
flüchtigung des im Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 im Substanzbehäl
ter 40 aufbewahrten Schädlingsbekämpfungsmittels. Dadurch wird die in
Flasche 3 enthaltene Flüssigkeit 5 in den Flüssigkeitsbehälter 46 im Substanz
behälter 40 geliefert, um durch Sichtkontrolle zu ermitteln wieviel Schädlingsbe
kämpfungsmittel im Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 noch vorhanden
ist (oder abgenommen hat).
Die Flasche 3, die in der Anzeige 2 verwendet wird, ist nicht auf einen bestimm
ten Behälter beschränkt, vorausgesetzt, dass die Flasche 3 einen Raum zur Auf
nahme der Flasche 5 hat und die Flasche 5 für einen gewissen Zeitraum, z. B.
länger als ein Jahr, nicht ausläuft. Dennoch ist es vorteilhaft, dass die Flasche 3
aus durchsichtigem oder lichtdurchlässigem Rohrstoff gefertigt ist, so dass der
Benutzer die Menge der Flüssigkeit 5 sehen kann. Dies erlaubt es, die Flasche 3
als Anzeige (Anzeigeeinrichtung) zu verwenden und dadurch die Herstellungs
kosten der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung zu reduzieren, während es dem
Benutzer leicht möglich ist, die Menge der Flüssigkeit 5, die in der Flasche 3
verblieben ist und ferner die Menge des im Flüssigkeitsbehälter 45 aufbewahrten
Schädlingsbekämpfungsmittels zu überprüfen.
Beispiele für solche Rohstoffe sind: Polyvinylchlorid, Polyethylenterephthalat,
Polyacrylnitril, Polyethylen, Copolymer von Vinylchlorid und Vinylacetat, ein
synthetisches Harz einer Kombination dieser Materialien und Glas.
Zudem ist die Flasche 3 mit einem Dochthalter 6 zur Befestigung des Dochtes
und zum Verschließen des Öffnungsteils 3a der Flasche 3 versehen, um zu ver
meiden, dass sich die Flüssigkeit 5 in der Flasche 3 verflüchtigt.
Der Docht 4 kann aus einem beliebigen Rohstoff hergestellt sein, welcher die in
der Flasche 3 enthaltene Flüssigkeit 5 aufnehmen kann, um die Flüssigkeit 5
zur Verflüchtigungsfläche 46b des Flüssigkeitsbehälters 46 zu liefern und der
Rohstoff nicht auf ein bestimmtes Material beschränkt ist.
Insbesondere sind Beispiele für absorbierende Materialien des Dochtes 4: Filz,
Baumwolle, Stoff, Fruchtmark, Papier, ein poröses Harz (Polypropylenschaum,
Urethanschaum und Ähnliches), ungeflochtenes Gewebe, Asbest, poröse Kera
mik, synthetische Fasern (Nylon, Polyester, Polypropylen, Polyethylen, und Ähn
liches), Naturfasern (Wolle, Seide, Baumwolle. Hanf und Ähnliches), anorgani
sche Fasern (Glasfiber und Ähnliches), anorganische Formen und Produkte die
ser Materialien.
Zudem ist die in der vorliegenden Erfindung verwendete Flüssigkeit 5 nicht auf
eine bestimmte Flüssigkeit beschränkt, vorausgesetzt, dass die Flüssigkeit 5 bei
Raumtemperatur ganz oder teilweise flüchtig ist. Wenn die Flüssigkeit 5 ledig
lich als Anzeige fungiert, kann als Lösungsmittel Wasser. Kohlenwasserstoff,
Ester, Alkohol oder deren Lösungen als Flüssigkeit verwendet werden.
Zudem kann die Flüssigkeit 5 gemäß dem Bedürfnis eines Benutzers folgende
Chemikalien beinhalten: z. B. ein Schädlingsbekämpfungsmittel identisch oder
verschieden vom eigentlichen Schädlingsbekämpfungsmittel, einen von einem
essentiellen pflanzlichen Öl abgeleiteten Bestandteil (wie eine Duftkomponente,
eine antibakterielle Komponente, einen Schädlingsschutzmittelbestandteil), ein
synthetisches Schädlingsschutzmittel wie DEET, Duftmittel, Färbungsmittel,
einen Stabilisator wie Dibutylhydroxytoluol (BHT), UV-absorbierende Materialien
und grenzflächenaktive Stoffe.
Ferner kann die Flüssigkeit 5, wenn die Flasche 3 aus einem durchsichtigen
oder lichtdurchlässigen Material zwecks Sichtkontrolle der verbliebenen Menge
an Flüssigkeit 5 gefertigt ist, ein Pigment und Ähnliches einschließen, welches
in der Flüssigkeit 5 löslich ist.
Wenn die Flüssigkeit 5 die verschiedenen Bestandteile gemäß dem Bedürfnis
eines Anwenders beinhaltet, so kann die Anzeige 2 außer als Anzeige als Chemi
kalienbildner dienen, wodurch eine Chemikalienkombination mit einem Schäd
lingsbekämpfungsmittel verwendet werden kann, selbst wenn die Chemikalie
flüchtiger oder weniger flüchtig, verglichen mit dem Schädlingsbekämpfungs
mittel ist, oder selbst wenn die Chemikalie ein Feststoff ist.
Damit wird das Problem umgangen, dass eine Chemikalie mit einem niedrigen
Siedepunkt, wie ein Duftstoff, wegen einer Differenz ihrer Siedepunkte, sich vor
dem Ende der Wirkung des Schädlingsbekämpfungsmittels vollständig verflüch
tigt hat, wenn die Chemikalie mit dem niedrigen Siedepunkt und das Schäd
lingsbekämpfungsmittel vorher zusammen in einem Behältnis absorbiert wer
den. Folglich können in der obigen Anordnung der vorliegenden Erfindung, die
Wirkungsendpunkte des Schädlingsbekämpfungsmittels und der Chemikalie ein
fach und präzise in Einklang gebracht werden. Aus diesem Grund kann die
Schädlingsbekämpfungsvorrichtung mit verschiedenen zusätzlichen Funktionen
ausgestattet werden, wie Desodorierung, einer antibakteriellen Funktion und ei
ner Duftfunktion, um den Bedürfnissen des Anwenders zu genügen. Zusätzlich
können die aktiven Bestandteile mit diesen Funktionen eine willkürlich festge
legte Wirkungsdauer (einen Zeitraum bis zum Ende der Wirksamkeit der aktiven
Bestandteile) aufweisen.
Es ist effektiv, eine Chemikalie zu verwenden, die in der Flüssigkeit enthalten
ist, und die flüchtiger ist als das im Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45
aufbewahrte Schädlingsbekämpfungsmittel. Dennoch ist es auch möglich, eine
Chemikalie (eine schwer flüchtige Chemikalie) zu verwenden, die schwerer flüch
tig ist als das im Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 enthaltene Schäd
lingsbekämpfungsmittel, wenn, wie oben diskutiert, die folgenden Randbedin
gungen geeignet verändert werden: Arten des Schädlingsbekämpfungsmittels
und seines Inhalts, die Arten der in Flasche 3 enthaltenen Flüssigkeit 5 und
ihre zu verwendende Menge, das Verhältnis der Oberfläche der Schädlingsbe
kämpfungsmittel-Verflüchtigungsfläche 45b des Schädlingsbekämpfungsmittel
behälters 45 gegenüber der Verflüchtigungsfläche 46b des Flüssigkeitsbehälters
46, das Schädlingsbekämpfungsmittelbehältermaterial 45 und das Flüssigkeits
behältermaterial 46.
Es ist möglich, die Menge der in Flasche 3 enthaltenen Flüssigkeit 5 willkürlich
festzulegen. Aber es ist vorteilhaft, dass zu einem Zeitpunkt, wenn das im
Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 enthaltene Schädlingsbekämpfungs
mittel seine Schädlingsbekämpfungsmittelaktivität verliert, d. h. am Ende der
Wirkung, die Flasche 3 keine oder eine sehr geringe Menge der Flüssigkeit 5 ent
hält. Natürlich ist es vorteilhafter, wenn die Flasche 3 keine Flüssigkeit 5 oder
eine sehr geringe Menge der Flüssigkeit 5 am Ende der Wirkung enthält.
Wenn die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung verwendet wird, ist es möglich,
eine Beziehung zwischen dem Verflüchtigungsverlust der in der Flasche 3 ent
haltenen Flüssigkeit 5 und dem Verflüchtigungsverlust des Schädlingsbekämp
fungsmittels festzulegen. Deshalb ist es einfach, den Endpunkt und Verflüchti
gungsverlust zu steuern. Dadurch ist es möglich, den Zeitpunkt des Verschwin
dens der in der Flasche 3 enthaltenen Flüssigkeit 5 und des Endes der Wirkung
des Schädlingsbekämpfungmittels frei wählbar festzulegen.
Die Flüssigkeit 5, welche vom Docht 4 aufgesaugt wird, wird in die Verflüchti
gungsfläche 46b des Flüssigkeitsbehälters 46 über den Docht 4, welche das
Flüssigkeit fassende Material 46a des vorstehenden Teils 46d des Flüssigkeits
behälters 46, wie in den Fig. 2, 3 und 6 gezeigt, berührt, geleitet.
Für den Fall, dass der Docht 4 aus einem weichen Material besteht, ist es vor
teilhaft, dass, wie in Fig. 6 gezeigt, um den Docht 4, z. B. im Dochthalter 6, eine
Speiche 7 (überstehendes Teil) geformt wird. Die Speiche 7 als Pfropfen für den
Docht 4, drückt den Docht 4 geeigneterweise in das Flüssigkeitsbehältermaterial
46a, ohne den Docht 4 zu verdrillen, während die Speiche 7 gefertigt ist, um den
unteren Rahmen 44 des Flüssigkeitsbehälters 46 zu berühren und um den Flüs
sigkeitsbehälter 46 zu tragen. Die Flasche 3 ist mit einer tragenden Wand 8 und
einer Befestigungswand 9 ausgestattet. Die tragende Wand 8 führt den Flüssig
keitsbehälter 46 zu einem Bereich (einem berührenden Bereich), wo der Flüssig
keitsbehälter 46 durch den Docht 4 berührt wird, während er den Flüssigkeits
behälter 46 trägt, so dass der Docht 4 das Flüssigkeit fassende Material 46a be
rührt. Die Befestigungswand 9, als Pfropfensystem, hält den Flüssigkeitsbehäl
ter 46 in einer festen Position.
Zudem ist für den Fall, dass der Docht 4 das Flüssigkeit fassende Material 46a
berührt, ein Druckgummi 10 im Berührungsbereich, wo das Flüssigkeit fassende
Material 46a des Flüssigkeitsbehälters 46 durch den Docht 4 berührt wird, vor
gesehen, um den Berührungsbereich in einer bestimmten Position zu fixieren.
Man beachte, dass das Verfahren zur Fixierung des Berührungsbereiches in
einer bestimmten Position nicht auf die Bereitstellung des Druckgummis 10 auf
dem Berührungsbereich beschränkt ist.
Die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung ist, wie in Fig. 2 gezeigt. zudem mit
einer neben dem Schädlingsbekämpfungsvorrichtungs-Hauptkörper 1 angeord
neten Flasche 3 ausgestattet, damit eine Flüssigkeit in der Flasche 3 den vorste
henden Bereich im Flüssigkeitsbehälter 46 berührt, um die Flüssigkeit in der
Flasche 3 zur Verflüchtigungsfläche 46b des Flüssigkeitsbehälters 46 zu leiten.
Dennoch ist das Verfahren zur Leitung der Flüssigkeit in der Flasche 3 nicht
darauf beschränkt. Zum Beispiel kann, wie in Fig. 7(a) gezeigt, der Flüssigkeits
behälter 46 in einem Mittelpunkt des Substanzbehälters 40 angeordnet sein, so
dass sich die Flasche 3 auf einer Rückseite des Flüssigkeitsbehälters 46 befin
det, um zu ermöglichen, dass der Docht 4 eine Rückseite des Flüssigkeit fassen
den Materials 46a des Flüssigkeitsbehälters 46 berührt. Wenn die Flasche 3 in
dem Schädlingsbekämpfungsvorrichtungs-Hauptkörper 1 angeordnet ist, kann
die Höhe der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung begrenzt sein. Andererseits,
wenn die Flasche 3 auf der Rückseite des Flüssigkeitsbehälters 46 angeordnet
ist, hat die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung eine geringere Breite zur Verfü
gung. Die Flasche kann zweckdienlicherweise gemäß dem Gebrauch und der
Verwendungsumgebung angeordnet sein, und ihre Position ist nicht spezifisch
festgelegt.
Zudem ist der Substanzbehälter 40 nicht auf eine bestimmte Form beschränkt.
Folglich kann der Substanzbehälter 40, wie in den Fig. 4(a) und 7(a) gezeigt,
eine Kreisform haben oder, wie in Fig. 7(b) gezeigt, eine viereckige Form.
Darüber hinaus ist auch der Flüssigkeitsbehälter 46 des Substanzbehälters 40
nicht auf eine bestimmte Form beschränkt. Folglich kann der Flüssigkeitsbehäl
ter 40, wie in Fig. 4(a) gezeigt, eine dreieckige Form, wie in Fig. 7(b) gezeigt, eine
viereckige Form oder, wie in den Fig. 7(a) und 7(c) gezeigt, eine Kreisform auf
weisen. Ferner kann sich der vorstehende Bereich 46d in einer beliebigen Posi
tion befinden, solange der vorstehende Bereich 46d entsprechend der Position
der Flasche 3 positioniert ist. Der Flüssigkeitsbehälter 46 des Substanzbehälters
40 kann auch entsprechend der Position der Flasche 3 angeordnet sein. Folglich
kann der Flüssigkeitsbehälter 46 an einer Kante des Substanzbehälters 40 ange
ordnet werden, wie in den Fig. 4(a), 7(b) und 7(c) gezeigt, oder in einem Mittel
punkt des Substanzbehälters 40, wie in Fig. 7(a) gezeigt. Deshalb gibt es keine
bestimmte Beschränkung für Form und Position des Substanzbehälters 40, des
Schädlingsbekämpfungsmittelbehälters 45 und des Flüssigkeitsbehälters 46.
Zudem ist in den Fig. 4(a), 5, 7(b) und 7(c) eine Anordnung gezeigt, bei der der
Berührungsbereich des vorstehenden Bereiches 46d, wo der Docht 4 den vorste
henden Bereich 46d berührt, eine gewölbte Form hat, aber der vorstehende Be
reich 46d nicht einen derartigen gewölbten Berührungsbereich aufweisen muss,
um durch den Docht 4 berührt zu werden.
Ferner, da als Flüssigkeitszuliefersystem (Flüssigkeitszuliefereinrichtung) zur
Zulieferung der Flüssigkeit 5 an das Flüssigkeitsbehältermaterial, am geeignet
sten ein Flüssigkeit absorbierendes Zuliefersystem verwendet wird, bei dem ein
Docht 4 als absorbierendes Material zum Absorbieren der Flüssigkeit in der Fla
sche 3 verwendet wird, da das Flüssigkeit absorbierende Zuliefersystem die
Flüssigkeit zum Flüssigkeitsbehälter 46 bei geringen Kosten, stetig und mit ei
ner konstanten Rate leicht liefern kann. Dennoch ist das Flüssigkeitszuliefersy
stem nicht darauf beschränkt und ein beliebiges System, welches die in der Fla
sche 3 enthaltene Flüssigkeit 5 an die Verflüchtigungsfläche 46b des Flüssig
keitsbehälters 46 liefern kann, kann als Flüssigkeitszuliefersystem verwendet
werden.
Es kann z. B. wie in den Fig. 8(a) und 8(b) gezeigt angeordnet sein, wobei (a) die
Flasche 3 derart getragen wird, dass der Öffnungsbereich 3(a) sich am Ende der
Flasche 3 befindet und (b) das Flüssigkeitszuliefersystem in der Flasche 3 aufge
stellt ist, so dass das Flüssigkeitszuliefersystem z. B. durch Druckanwendung
beweglich ist, (c) ausgestattet mit einem Ball 51, einem beweglichen Verschluss
bereich 52 und einem absorbierenden Material 53. Der Ball 51 verschließt als
Verschluss den Öffnungsbereich 3a der Flasche 3, während der bewegliche Ver
schlussbereich 52 den Ball 51 nach oben drückt, um den Öffnungsbereich 3a
der Flasche 3 zu öffnen, so dass das absorbierende Material 53, die aus dem Öff
nungsbereich ausgeströmte Flüssigkeit 5 absorbiert und der Öffnungsbereich 3a
durch den beweglichen Verschlussbereich 52 geöffnet wird, um die Flüssigkeit 5
an das Flüssigkeitsbehältermaterial 46a zu liefern.
In diesem Fall öffnet, wie in Fig. 8(a) gezeigt, der Ball 51 den Öffnungsbereich
3a, wenn keine elektrische Versorgung besteht. Wie in Fig. 8(b) gezeigt, wird der
Ball 51, welcher den Öffnungsbereich 3a verschlossen hat, durch den bewegli
chen Verschlussbereich 52, der bedient wird, wenn keine elektrische Versorgung
besteht, nach oben gedrückt. Als Ergebnis wird durch das Hochdrücken des
Balles 51 ein Zwischenraum zwischen dem Öffnungsbereich 3a und dem Ball 51
erzeugt, so dass die Flüssigkeit 5 durch den Zwischenraum aufgrund der
Schwerkraft ausfließen kann. Die aus dem Zwischenraum ausgeflossene Flüssig
keit 5 wird durch das absorbierende Material 53, welches das Flüssigkeitsbehäl
termaterial 46a berührt, gesammelt. Auf diese Weise wird die in der Flasche 3
enthaltene Flüssigkeit 5 an das Flüssigkeitsbehältermaterial 46a geliefert. Für
den Fall, dass die Luftstromerzeugungsvorrichtung 23 für die Verflüchtigung der
Flüssigkeit 5 und des Schädlingsbekämpfungsmittels benötigt wird, werden der
bewegliche Öffnungsbereich 52 und die Luftstromerzeugungsvorrichtung 23,
wenn die elektrische Versorgung angelegt wird, auf eine synchronisierte Art und
Weise (z. B. zur gleichen Zeit) aktiviert. Man beachte, dass der Verschluss zum
Schließen des Öffnungsbereiches 3a nicht auf den Ball 51 beschränkt ist. Zum
Beispiel kann die Anordnung dergestalt sein, dass der bewegliche Verschlussbe
reich 52 bedient wird, um ein Ventil zu öffnen und zu schließen.
Zudem kann das Flüssigkeitszuliefersystem (Flüssigkeitszulieferungseinrich
tung), welche die Flüssigkeit 5 an das Flüssigkeitsbehältermaterial 46a liefert, so
angeordnet sein, wie z. B. in den Fig. 9(a) und 9(b) gezeigt, dass (a) die Flasche 3
derartig getragen wird, dass der Öffnungsbereich 3a sich am Boden der Flasche
3 befindet, (b) das Flüssigkeitszuliefersystem so angeordnet ist, dass das Flüs
sigkeitszuliefersystem z. B. bei Druckanwendung beweglich ist, (c) ausgestattet
mit einem Ball 51 und einem Flüssigkeitsbehälterbewegungsteil (nicht gezeigt).
Der Ball 51 verschließt als ein Verschluss den Öffnungsbereich 3a der Flasche
3. Das Flüssigkeitsbehälterbewegungsteil trägt die Flasche 3 derart, dass sich
der Öffnungsbereich 3a am Boden der Flasche 3 befindet und der Ball 51 auf
das Flüssigkeitsbehältermaterial gedrückt wird, wenn die Flasche 3 abgesenkt
wird.
In diesem Fall wird die in der Flasche 3 enthaltene Flüssigkeit 5 an das Flüssig
keitsbehältermaterial 46a auf die folgende Weise geliefert. Wie in Fig. 9(a) ge
zeigt, verschließt der Ball 51 den Öffnungsbereich 3a, wenn keine elektrische
Versorgung besteht. Wenn, wie in Fig. 9(b) gezeigt, eine elektrische Versorgung
angelegt wird, wird das Flüssigkeitsbewegungsteil angetrieben, um die Flasche 3
zu bewegen und um eine Spitze des Balles 51 auf das Flüssigkeitsbehältermate
rial 46a zu drücken. Dadurch wird der Ball 51 leicht nach oben gedrückt, wo
durch ein Zwischenraum zwischen dem Ball 51 und dem Öffnungsbereich 3a
entsteht. Die in Flasche 3 enthaltene Flüssigkeit 5 fließt durch den Zwischen
raum aus, so dass die Flüssigkeit 5 in der Flasche 3 an das Flüssigkeitsbehäl
termaterial 46a geliefert wird. Man beachte, dass auch in diesem Fall, falls die
Luftstromerzeugungsvorrichtung 23 benötigt wird, um die Flüssigkeit 5 und das
Schädlingsbekämpfungsmittel zu verflüchtigen, die Flüssigkeitsbehälterbewe
gungseinheit und die Luftstromerzeugungsvorrichtung 23 auf eine synchroni
sierte Art und Weise betrieben werden, wenn die elektrische Versorgung angelegt
wird.
Zudem ist als Verfahren zur Überprüfung, wieviel Flüssigkeit in der Flasche 3
noch vorhanden ist, die einfachste und billigste Methode die Flasche 3 aus
einem durchsichtigen oder lichtdurchlässigen Rohstoff zu fertigen, damit der Be
nutzer durch Sichtkontrolle überprüfen kann, wieviel an Flüssigkeit 5 in der
Flasche 3 noch vorhanden ist. Außer dieser Methode können, wie in den Fig.
10(a) und 10(b) gezeigt, auch andere Methoden zur Überprüfung verwendet wer
den, wobei die Flasche 3 als elektrischer Kessel beschaffen ist, mit einem Behäl
ter, der undurchsichtig ist, einer Röhre 62 (eine Anzeige), welche durchsichtig
oder lichtdurchlässig ist, entlang dem Behälter 61 gebildet ist und mit einem
Boden des Behälters 61 verbunden ist. In dieser Anordnung ist es möglich,
durch Sichtkontrolle zu überprüfen, wieviel von der Flüssigkeit 5 in der Röhre
62 noch vorhanden ist, wenn die Röhre 62 von vorne betrachtet wird, d. h.
durch Sichtkontrolle zu überprüfen, wieviel Flüssigkeit 5 in Flasche 3 noch vor
handen ist.
Man beachte, dass man als Flüssigkeitszuliefereinrichtung zur Lieferung der in
Flasche 3 enthaltenen Flüssigkeit 5 an den Flüssigkeitsbehälter 46, es z. B.
möglich ist, eine Anordnung zu haben, wo der oben diskutierte Docht 4 verwen
det wird und in dem Behälter 61 vorhanden ist, so dass ein Teil des Dochtes 4
aus dem Öffnungsbereich (nicht gezeigt), der auf einer Oberseite des Behälters
61 gebildet wird, herausragt, so dass der Docht 4 das Flüssigkeitsbehältermate
rial 46a berühren kann.
Ferner ist es z. B. als weiteres Verfahren möglich, eine Anordnung zu verwen
den, wo eine Messanzeigevorrichtung (Anzeigeeinrichtung) (nicht gezeigt) ver
wendet wird, wie ein in einem Automobil verwendeter Zähler der anzeigt, wieviel
Benzin noch vorhanden ist, um zu messen wieviel Flüssigkeit 5 in der Flasche 3
noch vorhanden ist und ein Zähler zur Anzeige eines Messergebnisses verwendet
wird. Mit dieser Anordnung ist es möglich durch Sichtkontrolle zu überprüfen,
wieviel von der Flüssigkeit 5 in der Flasche 3 noch vorhanden ist.
Ferner ist es auch möglich, eine Nachweisanzeigevorrichtung zu verwenden, in
der ein Sensor (nicht gezeigt) in der Flasche 3 vorhanden ist, so dass der Sensor
der mit der Flüssigkeit 5 getränkt ist, gemäß der Abnahme der Flüssigkeit 5 in
der Flasche 3 exponiert ist, so dass die Exponation die elektrische Leitfähigkeit
des Sensors ändert, um eine Lampe anzuschalten. Die Lampe kann eine einfache
Lampe, eine Reihe von Lampen zur Anzeige der Abnahme in einer schrittweisen
Art und Weise oder eine blitzende Lampe sein.
Als Anzeigeeinrichtung kann ein geeignetstes Verfahren gemäß den Bestand
teilen der Flüssigkeit 5 oder anderer Bedingungen angepasst werden.
Zudem ist, wie in Fig. 2 gezeigt, in der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung der
Substanzbehälter 40 in einer Position an einer Luftausgangsseite der Luftstrom
erzeugungsvorrichtung 23 angeordnet, d. h. auf einer Seite, wo das Ventilloch
11a im Schädlingsbekämpfungsvorrichtungs-Hauptkörper 1 als Luftausgangs
loch gebildet ist. Dennoch sind der Substanzbehälter 40 und die Luftstromer
zeugungsvorrichtung 23 nicht auf eine positionelle Anordnung beschränkt, aber
können eine derartige, wie in Fig. 11 gezeigte positionelle Anordnung aufweisen,
bei der der Substanzbehälter 40 auf der Lufteinlassseite der Luftstromerzeu
gungsvorrichtung 23 plaziert ist, um Luft zu dem Substanzbehälter 40 zu leiten,
um die Luft auf den Substanzbehälter 40 zu blasen und die Luft durch den Sub
stanzbehälter 40 strömen zu lassen.
Zudem kann, wie in Fig. 12 gezeigt, nur das Luftgebläse 23a auf der
Luftaustrittsseite der Luftstromerzeugungsvorrichtung 23 angeordnet werden,
während der Motor 23b auf der Lufteinlassseite der Luftstromerzeugungsvorrich
tung 23, was den Substanzbehälter 40 betrifft, angeordnet ist.
Mit anderen Worten kann die Luftstromerzeugungseinrichtung 23, was den Sub
stanzbehälter 40 betrifft, die folgenden Anordnungen aufweisen: (a) das Luftge
bläse 23a und der Motor 23b sind auf der Luftausgangsseite der Luftstromerzeu
gungsvorrichtung 23 angeordnet, (b) nur das Luftgebläse 23a ist an der Luftaus
gangsseite der Luftstromerzeugungsvorrichtung 23 angeordnet, während der
Motor 23b an der Lufteinlassseite der Luftstromerzeugungsvorrichtung 23 pla
ziert ist, (c) das Luftgebläse 23a und der Motor 23b sind auf der Lufteinlassseite
der Luftstromerzeugungsvorrichtung 23 angeordnet, (d) nur das Luftgebläse 23a
ist auf der Lufteinlassseite der Luftstromerzeugungsvorrichtung 23 positioniert,
während der Motor 23b an der Luftausgangsseite der Luftstromerzeugungsvor
richtung 23 plaziert ist. In den Anordnungen (a) und (b) wird die flüchtige Kom
ponente, welche aus dem Substanzbehälter 40 verflüchtigt wird, durch die Luft
stromerzeugungsvorrichtung eingesaugt und ausgeblasen, während ein Wind
über den Substanzbehälter 40 bläst, um die flüchtige Komponente, die aus dem
Substanzbehälter 40 in den Anordnungen (c) und (d) verflüchtigt wird, auszubla
sen.
Betrachtet man die Wirkung der Verflüchtigung der flüchtigen Substanzen, die
im Substanzbehälter 40 aufbewahrt werden, d. h. das Schädlingsbekämpfungs
mittel und die Flüssigkeit 5, ist es vorteilhafter, die Anordnungen (a) oder (b) zu
verwenden, wo die flüchtige Komponente, die aus dem Substanzbehälter 40 ver
flüchtigt wird, durch die Luftstromerzeugungsvorrichtung 23 eingesaugt und
ausgeblasen zu werden.
Wenn das Luftgebläse 23a und der Motor 23b so angeordnet sind, dass der Sub
stanzbehälter 40 eingeklemmt wird, kann der Substanzbehälter 40 z. B. eine
Form wie in Fig. 12 gezeigt haben, bei der der Substanzbehälter 40 in seinem
Mittelpunkt ein durchgehendes Loch 40a hat, so dass die tragende Welle 23c
durch das durchgehende Loch 40a verläuft und das Luftgebläse 23a in den obe
ren Teil des Substanzbehälters 40 eingesetzt wird. Zudem kann der Substanz
behälter 40 eine derartige Gestalt haben, dass der Substanzbehälter 40 einen
Schlitz (nicht gezeigt) aufweist, so dass die tragende Welle 23 in den Schlitz ein
gesetzt werden kann. Es ist möglich, den Substanzbehälter 40 in einer frei wähl
baren Stellung durch Verbinden der Welle 23c durch das durchgehende Loch
40a oder durch Verkuppeln des Substanzbehälters 40 mit der tragenden Welle
23c zu plazieren.
Zudem ist, wie in Fig. 12 gezeigt, der Substanzbehälter 40 mit einer Vielzahl von
radial angeordneten Bereichen ausgestattet. Einige der Bereiche, die frei wähl
bar ausgewählt werden, werden als Schädlingsbekämpfungsmittel fassendes Teil
(Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45) verwendet, während die anderen Be
reiche, die auch frei wählbar ausgewählt werden können, als Flüssigkeit fassen
des Teil (Flüssigkeitsbehälter 46) verwendet werden.
In der vorliegenden Erfindung wird der Luftstrom durch die Lufstromerzeu
gungsvorrichtung 23 erzeugt, d. h. der durch den Substanzbehälter 40 strömen
de Luftstrom kann eine beliebige Geschwindigkeit aufweisen, vorausgesetzt,
dass der Luftstrom eine ausreichende Menge des im Schädlingsbekämpfungsmit
telbehälter 45 aufbewahrten Schädlingsbekämpfungsmittels verflüchtigen kann
wenn der Luftstrom die entsprechende Geschwindigkeit erreicht hat, so dass das
Schädlingsbekämpfungsmittel wirksam ist. Im Allgemeinen liegt die Geschwin
digkeit des Luftstroms in einem Bereich zwischen 0,01 m pro Sekunde und 10 m
pro Sekunde, vorzugsweise in einem Bereich zwischen 0,1 m pro Sekunde und
10 m pro Sekunde und sollte auf die Geschwindigkeitsabhängigkeit der Arten
der Schädlingsbekämpfungsmittel eingestellt werden.
Es ist möglich, die Menge des zu verflüchtigenden Schädlingsbekämpfungsmit
tels und der Flüssigkeit 5 durch Auswahl der folgenden Faktoren zu steuern,
nämlich: Arten des Schädlingsbekämpfungsmittels und der Flüssigkeit 5, die
Fläche und das Material der Schädlingsbekämpfungsmittel-Verflüchtigungsflä
che 45b im Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 (d. h. das Schädlingsbe
kämpfungsmittelbehältermaterial 45a), die Fläche und das Material der Ver
flüchtigungsfläche 46b im Flüssigkeitsbehälter 46 (d. h. das Flüssigkeitsbehäl
termaterial) und eine Luftmenge der Luftstromerzeugungsvorrichtung 23.
Zudem sind die in den Fig. 2 bis 5, 7(a) bis 7(c), 11 und 12 gezeigten Beispiele
Anordnungen, bei denen der Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 und der
Flüssigkeitsbehälter auf der gleichen Ebene angeordnet sind. Dennoch sollte der
Substanzbildner 40 gemäß der vorliegenden Ausführungsform zwei Arten von
Verflüchtigungsflächen aufweisen können, eine der Verflüchtigungsflächen soll
in der Lage sein das Schädlingsbekämpfungsmittel zu fassen, während die ande
re Verflüchtigungsfläche in der Lage ist, die Flüssigkeit 5 zu fassen. Kurz gesagt,
der Substanzbehälter 40 kann eine derartige Anordnung wie in Fig. 13 gezeigt
haben, bei dem ein Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 und ein Flüssig
keitsbehälter 46 getrennt angeordnet sind, so dass einer von ihnen über dem
anderen ist.
In diesem Fall, wenn der Flüssigkeitsbehälter 46 auf einer windgeschützten Po
sition angeordnet ist, wird das im Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 auf
bewahrte Schädlingsbekämpfungsmittel mit Verzögerung verflüchtigt und aus
einer Kammer 20 in die äußere Umgebung ausgeblasen. Deshalb ist es vorteil
haft, dass der Flüssigkeitsbehälter 46 sich in einer windzugewandten Position
befindet, d. h. einer Position auf einer Seite einer Luftstromerzeugungsvorrich
tung 23, während der Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 auf einer
windabgewandten Seite angeordnet ist, d. h. einer Position auf einer Seite eines
Ventillochs 11a als Luftaustrittsöffnung.
In Fig. 13 hat die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung eine derartige Anordnung,
bei der der Flüssigkeitsbehälter 46 oben auf einer vorstehenden Plattform 21a
eines Sockels 21 angeordnet ist, während der Schädlingsbekämpfungsmittelbe
hälter 45 auf einen mit einem Deckel 22 versehenen tragenden Rahmen 22b an
geordnet ist, so dass der Flüssigkeitsbehälter 46 und der Schädlingsbekämp
fungsmittelbehälter 45 zueinander unabhängig angeordnet sind. Dennoch sind
die tragenden Systeme des Schädlingsbekämpfungsmittelbehälters 45 und des
Flüssigkeitsbehälters 46 nicht auf die obige Anordnung beschränkt. Zum Bei
spiel ist es auch möglich den Flüssigkeitsbehälter 46 und den Schädlingsbe
kämpfungsmittelbehälter 45 so anzuordnen, dass sie durch Verwendung eines
tragenden Systems, wie einer Säule, getragen werden, so dass der Flüssigkeits
behälter 46 und der Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 auf eine Weise
verbunden (integriert) sind, so dass deren Verflüchtigungsflächen, d. h. die
Flüssigkeitsverflüchtigungsfläche 46b und die Schädlingsbekämpfungsmittel-
Verflüchtigungsfläche 45b, einander jeweils nicht berühren.
Zudem ist es möglich, wenn der Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 und
der Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 46 getrennt voneinander angeordnet
sind, die Luftstromerzeugungsvorrichtung 23, wie in Fig. 14 gezeigt, zwischen
dem Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 und dem Flüssigkeitsbehälter 46
anzuordnen.
Auch in diesem Fall erhalten der Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 und
der Flüssigkeitsbehälter 46 den Luftstrom von der Luftstromerzeugungsvorrich
tung 23 zur gleichen Zeit, wodurch sie in Beziehung zueinander stehen. Aus die
sem Grund ist es möglich, die Endpunkte (Punkte des Verschwindens) des
Schädlingsbekämpfungsmittels und der Flüssigkeit 5 durch verschiedene oben
diskutierte Bedingungen anzupassen. Deshalb ist es auch möglich, durch Sicht
kontrolle zu überprüfen, wieviel Flüssigkeit 5 noch vorhanden ist oder wieviel
Schädlingsbekämpfungsmittel im Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 noch
vorhanden ist (oder abgenommen hat).
Ferner sind in den Fig. 2 und 11 bis 14 Anordnungen gezeigt, wo der Schäd
lingsbekämpfungsmittelbehälter 45 und der Flüssigkeitsbehälter 46 in der glei
chen Kammer 20 angeordnet sind, in welcher die Luftstromerzeugungsvorrich
tung 23 bereitgestellt wird, um den Luftstrom innerhalb der Kammer 20 zu er
zeugen. Dennoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Anordnungen be
schränkt und kann eine derartige Anordnung haben, bei der der Schädlingsbe
kämpfungsmittelbehälter 45 und der Flüssigkeitsbehälter 46 jeweils in getrenn
ten Kammern angeordnet sind und der Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45
und der Flüssigkeitsbehälter 46 zur gleichen Zeit belüftet werden. Kurz gesagt
sind die Kammer für den Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 und die
Kammer für den Flüssigkeitsbehälter 46 jeweils mit einer Luftstromerzeugungs
vorrichtung ausgestattet, während die Luftstromerzeugungsvorrichtungen auf
eine synchronisierte Art und Weise bedient werden. Auch in diesem Fall erhalten
der Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 und der Flüssigkeitsbehälter 46
die Luftströme von den Luftstromerzeugungsvorrichtungen 23 zur gleichen Zeit
und stehen damit in Beziehung zueinander. Die obige Vorrichtung stellt eine
Schädlingsbekämpfungsvorrichtung mit einer langen Lebensdauer bereit, weil
die Motoren eine geringere Belastung zum Betrieb der Luftstromerzeugungsvor
richtungen haben.
Dennoch ist es vorteilhaft, um eine bessere Beziehung zwischen dem Schäd
lingsbekämpfungsmittelbehälter 45 und dem Flüssigkeitsbehälter 46 zu errei
chen, dass der Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 und der Flüssigkeitsbe
hälter 46 in der gleichen Kammer 20 mit der gleichen Entfernung zur Luftstrom
erzeugungsvorrichtung 23 aufgestellt sind. Der Schädlingsbekämpfungsmittelbe
hälter und der Flüssigkeitsbehälter 46 sind noch vorteilhafter auf der gleichen
Ebene angeordnet, um den gleichen Abstand zur Luftstromerzeugungsvorrich
tung 23 einzuhalten. Zudem ist die obige Anordnung preisgünstig und einfach.
Darüber hinaus ist in der vorliegenden Ausführungsform, z. B. in Fig. 2, eine
Anordnung dargestellt, bei der der Substanzbehälter 40 so angeordnet ist, dass
deren Verflüchtigungsfläche 41 horizontal verläuft. Dennoch ist die Anordnung
des Substanzbehälters 40 nicht darauf beschränkt. Es ist auch möglich eine
derartige Anordnung zu haben, bei der der Substanzbehälter 40 so angeordnet
ist, dass die Verflüchtigungsfläche 41 parallel zur Richtung der spezifischen
Schwerkraft angeordnet ist, in anderen Worten ist z. B. die Verflüchtigungsflä
che 41 so angeordnet, dass sie parallel zur Seitenwand 12 des Schädlingsbe
kämpfungsvorrichtungs-Hauptkörpers 1 verläuft.
Zudem kann der Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 durch die innere
Wand der Decke 22a des Deckels 22 und z. B. durch den vorher erwähnten tra
genden Rahmen 22b, wie in Fig. 14 gezeigt, getragen werden. In diesem Fall be
nötigt der Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 keine Substanzbehälter-
Befestigungsvorrichtung (den oberen Rahmen 43 und den unteren Rahmen 44).
Man beachte, dass in Fig. 14 die Anordnung so gewählt wurde, dass nur der
Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter 45 mit einem Deckel 22 versehen ist, aber
es ist auch möglich, den Substanzbehälter 40 mit einem Deckel 22 zu versehen,
wie z. B. in der Anordnung in Fig. 14 gezeigt.
Weiter ist in der vorliegenden Ausführungsform eine Anordnung erklärt, wo die
Luftstromerzeugungsvorrichtung 23 der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung
durch eine Trockenbatterie 31 betrieben wird. Dennoch ist es auch möglich, eine
derartige Anordnung zu haben, die anstatt der Trockenbatterie 31 in einem
Raum, der für den Trockenbatterie-Haltebereich 30 verwendet wir 22826 00070 552 001000280000000200012000285912271500040 0002010148833 00004 22707d, ein Kabel
enthält, so dass eine kommerzielle Energiequelle zum Betrieb der Luftstromer
zeugungsvorrichtung 23 verwendet wird. Man beachte, dass die Verwendung der
Trockenbatterie 31 es erlaubt, die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung ohne ört
liche Einschränkung zu verwenden, während die Schädlingsbekämpfungsvor
richtung verkleinert werden kann um tragbar zu sein, damit die Schädlings
bekämpfungsvorrichtung bequemer verwendet werden kann. Zudem muss der
Trockenbatterie-Haltebereich 30 nicht wie in Fig. 2 und in anderen Figuren
gezeigt unterhalb der Kammer 20 angeordnet sein, sondern kann sich an einer
frei wählbaren Position befinden.
Ferner hat die in Fig. 1 gezeigte Schädlingsbekämpfungsvorrichtung das Ventil
loch 11a als das Luftaustrittsloch in einer Gitterform, während das Ventilloch
11b eine Stützform hat. Dennoch sind die Formen der Ventillöcher 11a und 11b
darauf nicht beschränkt und können eine willkürliche Form haben.
Typische Schädlinge, die durch die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung entspre
chend der vorliegenden Ausführungsform bekämpft werden können, sind insbe
sondere: Verschiedene schädliche Insekten und Arthropoden, wie insbesondere
Milben; fliegende Insekten, z. B. Diptera ex. Culex wie Culex pipiens pallens
und aedine Moskitos; Aedes, wie Aedes aegypti (Gelbfiebermoskito) und Aedes
albopictus; Anopheles, wie Anopheles sinensis; Mücken; Hausfliege, wie Muscid,
Muscina stabulans (falsche Hausfliege) und kleine Hausfliege; Blasfliege; Sarco
phagid; Bananenfliege; Mottenfliegen; Tabanidae; Pferdefliege; Kaburi; Stomoxys
calcitrans (Stallfliege).
Die vorliegende Ausführungsform ist durch Verwendung der oben erwähnten
Schädlingsbekämpfungsvorrichtungen hervorragend zur Schädlingsbekämpfung
geeignet, während es dem Benutzer ermöglicht wird durch Sichtkontrolle die Ab
nahme und den Endpunkt des Schädlingsbekämpfungsmittels zu überprüfen.
Zusätzlich kann die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung so angeordnet sein,
dass sie durch Austausch des Substanzbehälters 40 oder des Behältermaterials
für eine flüchtige Substanz 42 als Substanz tragende Einrichtung am Ende der
Wirkung des im Schädlingsbekämpfungsbehälter 40 aufbewahrten Schädlingsbe
kämpfungsmittels wieder verwendet werden kann.
In diesem Fall sind der Substanzbehälter, die dadurch aufbewahrte flüchtige
Substanz, Flüssigkeitszuliefereinrichtung (z. B. der Docht 4), die die Flüssigkeit
5 enthaltende Flasche 3 und die Flüssigkeit selbstverbrauchend und können
nach Aufbrauchen ausgetauscht werden, z. B. wenn (a) ein Substanzbehälter mit
einer einheitlichen Norm verwendet wird und (b) von jeder Komponente der Flüs
sigkeit 5, die in der Flasche 3 enthalten ist, der Siedepunkt, Flüchtigkeit und
andere Merkmale jeder Komponente der Flüssigkeit 5 entsprechend der (1) Art
des Schädlingsbekämpfungsmittels im Substanzbehälter 40 und (2) dem Ver
hältnis der Verflüchtigungsfläche 45b gegenüber der Verflüchtigungsfläche 46b
festgelegt sind. Zum Beispiel können die die Flüssigkeit enthaltende Flasche 3
oder die Flüssigkeit 5 austauschbar sein, so dass der Benutzer willkürlich eine
Flasche 3, die z. B. eine Flüssigkeit mit einem Duftstoff enthält, als Anzeige aus
wählen kann. Auf diese Weise ist es möglich, eine Schädlingsbekämpfungsvor
richtung und einen darin verwendeten Substanzbehälter zur Verfügung zu stel
len, der verschiedene Verwendungsmöglichkeiten bei gleichzeitig präziser Anzei
gefunktion aufweist, auch nachdem verbrauchende Mitglieder ausgetauscht wur
den.
Im Folgenden wird ein Beispiel eines Verfahrens zur Bestimmung der Menge der
in der Flasche 3 enthaltenen Flüssigkeit 5 erklärt. Dennoch ist das Verfahren
zur Bestimmung der Menge der Flüssigkeit 5 nicht auf die folgende Methode be
schränkt.
Zum Beispiel wird ein Niveau der Flüssigkeit 5 (Flüssigkeitsniveau) in der
Flasche 34 erfasst, z. B. durch Markieren des Flüssigkeitsniveaus. Anschließend
wird die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung entsprechend der vorliegenden
Ausführungsform bedient, um ein Experiment zur Schädlingsbekämpfungsakti
vität oder ein Experiment zur Bestimmung des Verflüchtigungsverlustes des
Schädlingsbekämpfungsmittels pro Stunde im Verlauf der Zeit durchzuführen.
Dann wird ein Flüssigkeitsniveau in der Flasche 3 zu einem Zeitpunkt bestimmt,
wenn die Schädlingsbekämpfungsaktivität oder der Verflüchtigungsverlust pro
Stunde des Schädlingsbekämpfungsmittels niedriger werden als ein Zielwert. Ein
Verbrauch der Flüssigkeit 5 wird aus der Differenz zwischen dem ursprüngli
chen Flüssigkeitsniveau, d. h. dem Flüssigkeitsniveau in der Flasche 3 vor der
Inbetriebnahme der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung und dem Flüssigkeitsni
veau berechnet, wenn die Schädlingsbekämpfungsaktivität oder der Verflüchti
gungsverlust pro Stunde des Schädlingsbekämpfungsmittels unter den Zielwert
gesunken ist. Der Verbrauch der Flüssigkeit 5, der daraus berechnet wird, ist
die Menge der im Experiment zur Schädlingsbekämpfungsaktivität oder dem Ex
periment zur Bestimmung des Verflüchtigungsverlustes pro Stunde verbrauch
ten Schädlingsbekämpfungsmittels. Die obige Methode ermöglicht es, eine End
punktkontrolle durchzuführen, bei der die Menge der in der Flasche 3 enthalte
nen Flüssigkeit 5 eine Variable ist.
Unten wird eine weitere genaue Erklärung mit einem Beispiel zum Verfahren zur
Bestimmung der Menge der Flüssigkeit 5 angegeben, aber die vorliegende Erfin
dung ist nicht auf das unten angegebene Verfahren beschränkt.
Zunächst wurde ein Substanzbehälter 40 zur experimentellen Verwendung wie
folgt vorbereitet: 200 mg von 2,3,5,6-tetrafluoro-4-methoxymethylbenzyl 1R-
trans-3-(1-propenyl (E/Z = 1/8))-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat wurden an
gewandt und gleichmäßig auf einem Schädlingsbekämpfungsmittelmaterial 45a
aus einem Nylonnetzwerk (Warenzeichen eines synthetischen Polymers vom Po
lyamid-Typ) verteilt, welches von Sanwa Fukuoka Co., Ltd. geliefert wurde und
einen Durchmesser von ca. 5,5 cm und eine Dicke von ca. 0,2 cm aufweist. Das
Schädlingsbekämpfungsmittelmaterial 45a ist ein Substanzbehälter wie in Fig. 3
gezeigt. Man beachte, dass das gleiche Nylonnetzwerk des Substanzbehälterma
terials 45a verwendet wird, um das Flüssigkeitsbehältermaterial 46a vorzuberei
ten. Ein Oberflächenverhältnis des Schädlingsbekämpfungsmittelmaterials 45a
gegenüber dem Flüssigkeitsbehältermaterial 46a war 5 : 1.
Ferner wird als Flüssigkeit 5 15 ml einer Lösung, welche Tetradecan und Penta
decan in einem Verhältnis von 6 : 4 enthält, in eine Flasche 3 (aus Glas gefertigt
mit einer Höhe von etwa 5,5 cm und einem Durchmesser von etwa 2,5 cm) ge
schüttet, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt. Die Flasche 3 und der Substanzbehäl
ter 40 zur experimentellen Verwendung werden in einem Schädlingsbekämp
fungsvorrichtungs-Hauptkörper 1, wie in Fig. 14 gezeigt, angeordnet, um die
Schädlingsbekämpfungsvorrichtung für die experimentelle Verwendung vorzube
reiten. Man beachte, dass keine Trockenbatterie 31 verwendet wurde. Stattdes
sen wurde Gleichstrom, der aus einer Wechselstromanlage transformiert wurde,
verwendet.
Als Docht 4 wurde Filz, der aus Polyethylen und Polypropylen hergestellt wurde
verwendet (mit einer Länge von 7,5 cm und einem Durchmesser von 3 mm). Ein
Gebläse (eine Luftstromerzeugungsvorrichtung 23) der Schädlingsbekämpfungs
vorrichtung zum experimentellen Einsatz wird für das Experiment in Betrieb ge
nommen. Auf diese Weise wird die Schädlingsbekämpfungsaktivität und der Ab
stand des Bodens der Flasche 3 zu einem Flüssigkeitsniveau für einen gewissen
Zeitraum gemessen.
Das Experiment zur Bestätigung der Schädlingsbekämpfungsaktivität wurde wie
folgt durchgeführt.
Zu Beginn werden 10 weibliche Exemplare von Cules pipiens pallens in einer
Glasröhre mit einem inneren Durchmesser von 4 cm und einer Höhe von 12 cm
plaziert und dann beide Enden der Glasröhre mit einem Nylonnetz (Waren
zeichen; das synthetische Hochpolymer vom Polyamid-Typ) mit 16 Maschen ver
schlossen. Zwei dieser Glasröhren wurden vorbereitet.
Anschließend wird ein Standplatz für die Glasröhren auf einem Oberteil eines
Zylinders zur experimentellen Verwendung bereitgestellt. Der Zylinder zur expe
rimentellen Verwendung hatte eine Höhe von 30 cm und einen Durchmesser von
20 cm. Der Standplatz hatte eine Breite von 7,8 cm und war aus Metall gefertigt.
Der Standplatz wurde so plaziert, dass er quer über den Durchmesser des Zylin
ders durch einen Mittelpunkt des Zylinders verlief. Die beiden Löcher hatten ei
nen Durchmesser von 4 cm, der identisch ist mit dem inneren Durchmesser der
Glasröhren. Die Glasröhren mit den weiblichen Exemplaren von Culex pipiens
pallens wurden so auf dem Standplatz positioniert, dass ein Luftstrom von
einem Ende des Zylinders durch die Glasröhren strömen konnte. Auf dem Ober
teil des Zylinders zur experimentellen Verwendung wurde einen röhrenförmige
durchsichtige Harzkappe für Beobachtungszwecke mit einem Durchmesser von
20 cm und einer Höhe von 30 cm auf eine Weise angebracht, dass die röhrenför
mige durchsichtige Harzkappe und der Zylinder mit ihren äußeren Rändern zu
sammenpassten.
Am Boden des Zylinders wurde die im Betrieb befindliche Schädlingsbekämp
fungsvorrichtung aufgestellt. Dann wurde eine Anzahl weiblicher Exemplare von
Culex pipiens pallens, die in einem gewissen Zeitraum getötet wurde, gezählt.
Eine Zeit (KT50-Wert) zur Vernichtung von 50% der Population in einem gewis
sen Zeitraum wurde gemessen. Dann wurden die Glasröhren entfernt und der
Betrieb des Luftgebläses anschließend gemessen. Die gleichen Testverfahren un
ter Verwendung anderer Exemplare von Culex pipiens pallens wurde nach 500
Stunden, 600 Stunden, 700 Stunden und 800 Stunden nach Inbetriebnahme der
Schädlingsbekämpfungsvorrichtung durchgeführt. Das Ergebnis zeigt Tabelle 1.
Die Tabelle 1 zeigt, dass die Wirkung der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung im
Experiment nach 700 bis 800 Stunden nachläßt. Ferner bestimmt sich der Ver
flüchtigungsverlust einer Lösung, die aus Tetradecan und Pentadecan im Ver
hältnis 6 : 4 besteht, die innerhalb 700 Stunden verflüchtigt wird nach folgender
Gleichung:
(3,2 - 1,6)/3,2 × 15 = 7,5 [ml].
Dennoch beträgt die Menge der Lösung in der Flasche bestehend aus Tetradecan
und Pentadecan im Verhältnis 6 : 4 und einem festgelegten Volumen von 7,5 ml,
nach 700 Stunden Betrieb der im Experiment verwendeten Schädlingsbekämp
fungsvorrichtung Null, so dass das Ende der Wirkung und der Zeitpunkt des
Verschwindens der Lösung zusammenfallen.
Es sollte angemerkt werden, dass die jeweiligen Anordnungen entsprechend der
vorliegenden Ausführungsform geeigneterweise in Kombination verwendet wer
den können, und die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebenen
Kombinationen beschränkt ist.
Wie oben diskutiert, ist eine Schädlingsbekämpfungsvorrichtung der vorliegen
den Ausführungsform ausgestattet mit (1) einem Substanzbehälter mit einer er
sten und einer zweiten Verflüchtigungsfläche, wobei die erste Verflüchtigungs
fläche ein Schädlingsbekämpfungsmittel fasst, so dass das Schädlingsbekämp
fungsmittel in die Luft verflüchtigt werden kann (z. B. die Verflüchtigungsfläche
(I)) und die zweite Verflüchtigungsfläche in der Lage ist, eine Flüssigkeit zu fas
sen, so dass die Flüssigkeit in die Luft verflüchtigt werden kann (z. B. die Ver
flüchtigungsfläche (II)), wobei das Schädlingsbekämpfungsmittel und die Flüs
sigkeit bei Raumtemperatur flüchtig sind und (2) einer Anzeigeeinrichtung mit
einer Flüssigkeitszuliefereinrichtung und einer Flüssigkeit enthaltende Einrich
tung, wobei die Flüssigkeitszuliefereinrichtung, welche die Flüssigkeit an die
zweite Verflüchtigungsfläche (z. B. die Verflüchtigungsfläche (II)) des Substanz
behälters liefert und die Flüssigkeit enthaltende Einrichtung, welche die Flüssig
keit enthält, die an die zweite Verflüchtigungsfläche (z. B. die Verflüchtigungs
fläche (II)) mit Hilfe der Flüssigkeitszuliefereinrichtung geliefert wird, wobei die
Anzeigeeinrichtung die Menge des von der ersten Verflüchtigungsfläche (z. B. die
Verflüchtigungsfläche (I)) zu verflüchtigenden Schädlingsbekämpfungsmittel im
Substanzbehälter noch vorhanden ist anzeigt, indem die noch vorhandene Men
ge der in der Flüssigkeit enthaltenden Einrichtung angezeigt wird.
Insbesondere ist die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung der vorliegenden Aus
führungsform ausgestattet mit (1) einem Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter
zur Erfassung des Schädlingsbekämpfungsmittels, so dass das Schädlingsbe
kämpfungsmittel in die Luft verflüchtigt werden kann, (2) dem Flüssigkeitsbe
hälter zur Erfassung der Flüssigkeit, so dass die Flüssigkeit in die Luft verflüch
tigt werden kann, (3) der Flüssigkeitszuliefereinrichtung zur Lieferung der Flüs
sigkeit an den Flüssigkeitsbehälter, (4) der Flüssigkeit enthaltende Einrichtung
zur Aufbewahrung der Flüssigkeit, die mit Hilfe der Flüssigkeitszuliefereinrich
tung an den Flüssigkeitsbehälter geliefert werden soll, und (5) der Anzeigeein
richtung, um die Menge an Schädlingsbekämpfungsmittel, welche aus dem
Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter verflüchtigt wurde bzw. in dem Substanz
behälter noch vorhanden ist, anzuzeigen, indem angezeigt wird, wieviel Flüssig
keit in der Flüssigkeit enthaltenden Einrichtung noch vorhanden ist, wobei das
Schädlingsbekämpfungsmittel und die Flüssigkeit bei Raumtemperatur flüchtig
sind. Diese Anordnung erreicht in der Bekämpfung eine hohe Wirksamkeit, wäh
rend es dem Benutzer erlaubt wird, die Abnahme und den Endpunkt des Schäd
lingsbekämpfungsmittels sicher zu überprüfen.
Es ist vorteilhaft, dass die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung mit einem Schäd
lingsbekämpfungsagens enthaltenden Behälter ausgestattet ist, welcher den
Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter enthält, und die aus dem Schädlingsbe
kämpfungsmittelbehälter und dem Flüssigkeitsbehälter verflüchtigten flüchtigen
Bestandteile nach außen ausbläst, so dass sowohl der Schädlingsbekämpfungs
mittelbehälter und der Flüssigkeitsbehälter in dem gleichen Schädlingsbekämp
fungsagens enthaltenden Behälter lokalisiert sind, mit dem Ziel eine größere
Wechselbeziehung zwischen dem Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter und dem
Flüssigkeitsbehälter zu erreichen.
Zudem ist eine Schädlingsbekämpfungsvorrichtung vorzugsweise zusätzlich mit
einer Luftstromerzeugungsvorrichtung ausgestattet, um einen Luftstrom zur
Verflüchtigung des Schädlingsbekämpfungsmittels und der Flüssigkeit zu erzeu
gen. Es ist vorteilhaft, dass die Luftstromerzeugungsvorrichtung einen Luftstrom
in einem den Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter und den Flüssigkeitsbehäl
ter enthaltenden Bereich in dem Schädlingsbekämpfungsagens enthaltenden Be
hälter erzeugt, um die Wechselbeziehung zwischen dem Schädlingsbekämp
fungsmittelbehälter und dem Flüssigkeitsbehälter zu verbessern.
Da die Luftstromerzeugungsvorrichtung zur Erzeugung des Luftstroms für die
Verflüchtigung des Schädlingsbekämpfungsmittels und der Flüssigkeit vorgese
hen ist, kann der Luftstrom zur Verflüchtigung des Schädlingsbekämpfungsmit
tels und der Flüssigkeit verwendet werden. Dies verbessert die Wechselbezie
hung zwischen der Verflüchtigung des Schädlingsbekämpfungsmittels und der
Flüssigkeit. Deshalb ist es möglich, die Endpunkte (Punkte des Verschwindens)
des Schädlingsbekämpfungsmittels und der Flüssigkeit leicht zu steuern.
Darüber hinaus ist die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung vorzugsweise so ange
ordnet, dass die erste und die zweite Verflüchtigungsfläche auf der gleichen
Ebene angeordnet sind.
Die obige Anordnung verbessert die Wechselbeziehung zwischen der ersten und
der zweiten Verflüchtigungsfläche, da die erste und die zweite Verflüchtigungs
fläche auf einer gleichen Ebene angeordnet sind. Insbesondere wenn der Luft
strom zur Verflüchtigung des Schädlingsbekämpfungsmittels und der Flüssigkeit
verwendet wird, kann die obige Anordnung, wo die erste und die zweite Verflüch
tigungsfläche auf einer gleichen Ebene angeordnet sind, die erste und die zweite
Verflüchtigungsfläche im gleichen Abstand zur Luftstromerzeugungsvorrichtung
aufgestellen, wodurch ferner die Wechselbeziehung zwischen der ersten und der
zweiten Verflüchtigungsfläche verbessert wird.
Darüber hinaus ist die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung so angeordnet, dass
der Flüssigkeit enthaltende Behälter durchsichtig oder lichtdurchlässig ist.
Die obige Anordnung erlaubt es, den Flüssigkeit enthaltenden Behälter als An
zeige zu verwenden, wodurch kein weiterer Bedarf für ein zusätzliches kompli
ziertes Anzeigesystem entsteht und gleichzeitig die Herstellungskosten für die
Schädlingsbekämpfungsvorrichtung erniedrigt werden. Mittlerweile ist es auch
möglich, sehr einfach zu überprüfen, wieviel Flüssigkeit in dem Flüssigkeit ent
haltenden Behälter noch vorhanden ist, das heißt, wieviel Schädlingsbekämp
fungsmittel noch vorhanden ist.
Es ist vorteilhaft für die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung, wenn das Schäd
lingsbekämpfungsmittel eine Verbindung aus der Pyrethroid-Gruppe ist, wobei
es noch vorteilhafter für die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung ist, wenn das
Schädlingsbekämpfungsmittel zumindest eine Verbindung ausgewählt aus der
Gruppe gebildet aus 2,3,5,6-tetrafluoro-4-methoxymethylbenzyl-3-(1-propenyl)-
2,2-dimethylcyclopropancarboxylat, 2,3,5,6-tetrafluoro-4-methylbenzyl-3-(1-pro
penyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat und 2,3,5,6-tetrafluorobenzyl-3-(2,2-
dichloroethenyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat ist.
Die obige Anordnung stellt eine Schädlingsbekämpfungsvorrichtung zur Verfü
gung, welche hervorragend zur Kontrolle der Aktivität und Flüchtigkeit des
Schädlingsbekämpfungsmittels geeignet ist.
Die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung ist so angeordnet, dass der Verflüchti
gungsverlust des Schädlingsbekämpfungsmittels durch Einstellung eine Bezie
hung zum Verflüchtigungsverlust, der in der Flüssigkeit enthaltenden Einrich
tung enthaltenen Flüssigkeit hat; eine Art Schädlingsbekämpfungsmittel und
dessen Schädlingsbekämpfungsmittelinhalt, eine Art der in der Flüssigkeit ent
haltenden Einrichtung enthaltenen Flüssigkeit und die davon zu verwendende
Menge, ein Oberflächenverhältnis der Verflüchtigungsfläche (I) über der Ver
flüchtigungsfläche (II), ein Material der Verflüchtigungsfläche (I) und ein Materi
al der Verflüchtigungsfläche (II).
Die obige Anordnung macht es einfach, den Erdpunkt und den Verflüchtigungs
verlust der flüchtigen Bestandteile zu steuern, wodurch eine Schädlingsbekämp
fungsvorrichtung bereitgestellt wird, die eine präzise und feine Kontrolle des
Endpunktes erlaubt.
Die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung der vorliegenden Ausführungsform kann
eine frei wählbare Lebensdauer von 30 Tagen, 60 Tagen oder sogar 100 Tagen
bei gleichzeitig fein kontrolliertem Endpunkt und einer exakten Anzeigefunktion
aufweisen.
Zudem ist der Substanzbehälter der vorliegenden Ausführungsform ein Sub
stanzbehälter zur Verwendung in der Schädlingsbekämpfungsvorrichtung und
der Substanzbehälter ist mit einer ersten und einer zweiten Verflüchtigungsflä
che ausgestattet, wobei die erste Verflüchtigungsfläche ein Schädlingsbekämp
fungsmittel fasst, so dass das Schädlingsbekämpfungsmittel in die Luft verflüch
tigt werden kann, und die zweite Verflüchtigungsfläche in der Lage ist, eine
Flüssigkeit zu fassen, so dass die Flüssigkeit in die Luft verflüchtigt werden
kann, wobei das Schädlingsbekämpfungsmittel und die Flüssigkeit bei Raum
temperatur flüchtig sind und ferner mit einem Bereich in einem Grenzgebiet zwi
schen der ersten und der zweiten Verflüchtigungsfläche versehen ist, so dass die
erste und die zweite Verflüchtigungsfläche getrennt sind und sich gegenseitig
nicht berühren, jedoch in einer gleichen Ebene angeordnet sind.
Mit der obigen Anordnung ist es möglich, einen Substanzbehälter zur Verfügung
zu stellen, der sowohl das Schädlingsbekämpfungsmittel als auch die Flüssigkeit
zur Anzeige der Abnahme und des Endpunktes des Schädlingsbekämpfungsmit
tels fasst, wodurch die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung mit einer hervorra
genden Schädlingsbekämpfungswirkungskraft ausgestattet wird. Weiter verbes
sert die Anordnung, bei der die erste und die zweite Verflüchtigungsfläche auf
der gleichen Ebene angeordnet sind, die Wechselbeziehung zwischen der ersten
und der zweiten Verflüchtigungsfläche, d. h. die Wechselbeziehung zwischen
dem Schädlingsbekämpfungsmittelbehälter und dem Flüssigkeitsbehälter.
Zudem ist es möglich, da die erste und die zweite Verflüchtigungsfläche in der
obigen Anordnung getrennt sind, eine Schädlingsbekämpfungsvorrichtung be
reitzustellen, bei der die Flüssigkeit und das Schädlingsbekämpfungsmittel ein
ander nicht berühren. Eine derartige Schädlingsbekämpfungsvorrichtung ist
ausgezeichnet in der Verflüchtigung des Schädlingsbekämpfungsmittels, wo
durch die Wirksamkeit der Schädlingsbekämpfung optimiert wird.
Es ist vorteilhaft, wenn der Substanzbehälter eine Verbindung aus der Pyre
throid-Gruppe in der Verflüchtigungsfläche (I) enthält, so dass es möglich ist,
sicherzustellen, dass die Schädlingsbekämpfungsvorrichtung hervorragend zur
Verflüchtigung des Schädlingsbekämpfungsmittels geeignet ist um damit die
Wirksamkeit der Schädlingsbekämpfung zu optimieren.
Nachdem die Erfindung somit beschrieben ist, ist es offensichtlich, dass ein und
derselbe Weg auf verschiedene Weise realisiert werden kann. Derartige Verände
rungen sollten nicht als Abkehr von Sinn und Zweck der Erfindung betrachtet
werden, und alle derartigen Modifikationen, die einem Fachmann offensichtlich
erscheinen, sollen im Umfang der folgenden Ansprüche enthalten sein.
Claims (16)
1. Schädlingsbekämpfungsvorrichtung, mit
einem Substanzbehälter (40) für eine flüchtige Substanz, mit einer ersten und einer zweiten Verflüchtigungsfläche (45b, 46b), wobei die erste Ver flüchtigungsfläche (45b) einen Schädlingsbekämpfungsmittelbestandteil enthält, so dass der Schädlingsbekämpfungsmittelbestandteil in die Luft verflüchtigt werden kann, und wobei die zweite Verflüchtigungsfläche (46b) in der Lage ist, eine Flüssigkeit (5) zu fassen, so dass die Flüssigkeit (5) in die Luft verflüchtigt werden kann, wobei der Schädlingsbekämpfungsmittelbestandteil und die Flüssigkeit (5) bei Normaltemperatur flüchtig sind; und mit
einer Anzeigeeinrichtung (2, 62), die eine Flüssigkeitszuliefereinrichtung (4, 51, 52, 53) und einen Flüssigkeitsbehälter (3, 61) aufweist, wobei die Flüssig keitszuliefereinrichtung (4, 51, 52, 53) die Flüssigkeit (5) an die zweite Ver flüchtigungsfläche (46b) des Substanzbehälters (40) liefert, und wobei der Flüssigkeitsbehälter (3, 61) die Flüssigkeit (5) enthält, und wobei die Anzeige einrichtung (2, 62) anzeigt, wieviel des an der ersten Verflüchtigungsfläche (45b) zu verflüchtigenden Schädlingsbekämpfungsmittelbestandteils in dem Sub stanzbehälter (40) übrig ist, indem anzeigbar ist, wieviel der Flüssigkeit (5) in dem Flüssigkeitsbehälter (3, 61) übrig ist.
einem Substanzbehälter (40) für eine flüchtige Substanz, mit einer ersten und einer zweiten Verflüchtigungsfläche (45b, 46b), wobei die erste Ver flüchtigungsfläche (45b) einen Schädlingsbekämpfungsmittelbestandteil enthält, so dass der Schädlingsbekämpfungsmittelbestandteil in die Luft verflüchtigt werden kann, und wobei die zweite Verflüchtigungsfläche (46b) in der Lage ist, eine Flüssigkeit (5) zu fassen, so dass die Flüssigkeit (5) in die Luft verflüchtigt werden kann, wobei der Schädlingsbekämpfungsmittelbestandteil und die Flüssigkeit (5) bei Normaltemperatur flüchtig sind; und mit
einer Anzeigeeinrichtung (2, 62), die eine Flüssigkeitszuliefereinrichtung (4, 51, 52, 53) und einen Flüssigkeitsbehälter (3, 61) aufweist, wobei die Flüssig keitszuliefereinrichtung (4, 51, 52, 53) die Flüssigkeit (5) an die zweite Ver flüchtigungsfläche (46b) des Substanzbehälters (40) liefert, und wobei der Flüssigkeitsbehälter (3, 61) die Flüssigkeit (5) enthält, und wobei die Anzeige einrichtung (2, 62) anzeigt, wieviel des an der ersten Verflüchtigungsfläche (45b) zu verflüchtigenden Schädlingsbekämpfungsmittelbestandteils in dem Sub stanzbehälter (40) übrig ist, indem anzeigbar ist, wieviel der Flüssigkeit (5) in dem Flüssigkeitsbehälter (3, 61) übrig ist.
2. Schädlingsbekämpfungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine Luftstromerzeugungsvorrichtung (23) zum Erzeugen eines Luftstroms
für die Verflüchtigung des Schädlingsbekämpfungsmittelbestandteils und der
Flüssigkeit (5).
3. Schädlingsbekämpfungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Substanzbehälter (40) an einer Luftzuleitungsseite der Luft
stromerzeugungsvorrichtung (23) angebracht ist, so dass die Luftstromer
zeugungsvorrichtung (23) flüchtige Bestandteile, die von der ersten und der
zweiten Verflüchtigungsfläche (45b, 46b) des Substanzbehälters (40) verflüchtigt
wurden, einsaugt, um die flüchtigen Bestandteile nach aussen auszublasen.
4. Schädlingsbekämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Verflüchtigungsfläche
(45b, 46b) getrennt sind und sich gegenseitig nicht berühren.
5. Schädlingsbekämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Verflüchtigungsfläche
(45b, 46b) auf der gleichen Ebene vorgesehen sind.
6. Schädlingsbekämpfungsvorrichtung nach Anspruch 5, mit einem Feld (49)
in einem Grenzbereich zwischen der ersten und der zweiten Verflüchtigungs
fläche (45b, 46b).
7. Schädlingsbekämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Verflüchtigungsfläche
(45b, 46b) eine netzähnliche oder honigwabenähnliche Form aufweisen.
8. Schädlingsbekämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter (3, 61) durchsichtig oder
lichtdurchlässig ist.
9. Schädlingsbekämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitszuliefereinrichtung (4, 51, 52, 53)
ein absorbierendes Material (4) ist, das in dem Flüssigkeitsbehälter (3, 61) vor
gesehen ist, um die Flüssigkeit (5) in dem Flüssigkeitsbehälter (3, 61) aufzu
nehmen und die Flüssigkeit (5) an die zweite Verflüchtigungsfläche (46b), die
das absorbierende Material (4) berührt, abzugeben.
10. Schädlingsbekämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, dass der Schädlingsbekämpfungsmittelbestandteil eine
Verbindung aus der Pyrethroidgruppe ist.
11. Schädlingsbekämpfungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Schädlingsbekämpfungsmittelbestandteil zumindest eine Ver
bindung ausgewählt aus der Gruppe 2,3,5,6-tetrafluoro-4-methoxymethyl
benzyl-3-(1-propenyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat, 2,3,5,6-tetrafluoro-4-
methylbenzyl-3-(1-propenyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat und 2,3,5,6-te
trafluorobenzyl-3-(2,2-di-chloro-ethenyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat ist.
12. Behälter für eine flüchtige Substanz (40) für den Gebrauch in der Schäd
lingsbekämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekenn
zeichnet durch eine erste und eine zweite Verflüchtigungsfläche (45b, 46b), wo
bei die erste Verflüchtigungsfläche (45b) einen Schädlingsbekämpfungsmittelbe
standteil enthält, so dass der Schädlingsbekämpfungsmittelbestandteil in die
Luft verflüchtigt werden kann, und die zweite Verflüchtigungsfläche (46b) in der
Lage ist, eine Flüssigkeit (5) zu fassen, so dass die Flüssigkeit (5) in die Luft
verflüchtigt werden kann, wobei der Schädlingsbekämpfungsmittelbestandteil
und die Flüssigkeit (5) bei Normaltemperatur flüchtig sind.
13. Behälter für eine flüchtige Substanz (40) nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Verflüchtigungsfläche (45b, 46b)
getrennt sind und sich gegenseitig nicht berühren.
14. Behälter für eine flüchtige Substanz (40) nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Verflüchtigungsfläche
(45b, 46b) auf der gleichen Ebene angebracht sind.
15. Behälter für eine flüchtige Substanz (40) nach Anspruch 14, gekenn
zeichnet durch ein Feld (49) in einem Grenzbereich zwischen der ersten und der
zweiten Verflüchtigungsfläche (45b, 46b).
16. Behälter für eine flüchtige Substanz (40) nach einem der Ansprüche 12 bis
15, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Verflüchtigungs
fläche (45b, 46b) eine netzähnliche oder honigwabenähnliche Form aufweisen.
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