DE10147311C2 - Schaltungsanordnung zur Ansteuerung einer Last - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Ansteuerung einer LastInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung
zur Ansteuerung einer Last, insbesondere zur Ansteuerung ei
ner Leuchtstofflampe.
Zur Ansteuerung von Leuchtstofflampen ist es beispielsweise
aus Murari, Bertotti, Vignola: "Smart Power ICs", Springer
Verlag, Berlin, Seite 372, bekannt, eine Halbbrückenschaltung
zu verwenden, die eine Reihenschaltung eines ersten und zwei
ten Halbleiterschalters zwischen Klemmen für eine Versor
gungsspannung aufweist. Die Leuchtstofflampe ist dabei an ei
nen den Laststrecken der Halbleiterschalter gemeinsamen Kno
ten angeschlossen. Die Leuchtstofflampe, die elektrisch einen
Schwingkreis darstellt, wird zur Ansteuerung über die Halb
leiterschalter der Halbbrücke abwechselnd elektrisch leitend
mit der Anschlussklemme für das positive Versorgungspotential
und der Anschlussklemme für das negative Versorgungspotenti
al. bzw. Bezugspotential verbunden.
Die in der Halbbrücke verwendeten Halbleiterschalter sind
insbesondere n-leitende Leistungstransistoren. Um dabei den
zwischen die Anschlussklemme für das positive Versorgungspo
tential und die Last geschalteten Halbleiterschalter (High-
Side-Schalter), elektrisch leitend ansteuern zu können und
elektrisch leitend angesteuert zu halten, ist an dessen Steu
eranschluss ein Potential erforderlich, das größer als das
positive Versorgungspotential ist. Beginnt der High-Side-
Schalter nämlich zu leiten, so steigt das Potential an dem
Ausgangsanschluss der Halbbrücke, der dem Source-Anschluss
des High-Side-Schalters entspricht, annäherungsweise auf den
Wert des positiven Ansteuerpotentials an. Und das Ansteuerpo
tential muss oberhalb dieses Wertes liegen, um den High-Side-
Schalter leitend zu halten. Übliche Werte für das positive
Ansteuerpotential liegen bei etwa 300 V. Zur Bereitstellung
von Ansteuerpotentialen in dieser Größenordnung für den High-
Side-Schalter sind hochspannungsfeste integrierte Schaltun
gen erforderlich, die aufwändig und kostenintensiv bei der
Herstellung sind.
Die EP 0 405 407 A2 beschreibt eine Schaltungsanordnung mit
einer Reihenschaltung eines Leistungs-MOSFET und einer Last,
die zwischen Versorgungspotentialklemmen geschaltet ist. Zur
Ansteuerung des Leistungs-MOSFET ist ein als Depletion-MOSFET
ausgebildeter weiterer MOSFET vorgesehen, dessen Laststrecke
in Reihe zu einer Diode zwischen eine, der Versorgungspotenti
alklemmen und den Gate-Anschluss des Leistungs-MOSFET ge
schaltet ist. Ein der Diode abgewandter Lastreckenanschluss
dieses Ansteuertransistors ist über einen Widerstand und eine
Zenerdiode an einen dem Leistungs-MOSFET und der Last gemein
samen Knoten, der als Ausgangsanschluss dient, angeschlossen.
Die US 4,166,288 beschreibt eine Spannungsversorgungsschal
tung für eine integrierte Schaltung mit einem Lambda-Element,
das die Eigenschaft besitzt, nur innerhalb eines bestimmten
Bereiches einer über dem Lambda-Element anliegenden Spannung
einen niedrigen Durchlasswiderstand aufzuweisen.
Die US 5,028,811 beschreibt eine Schaltungsanordnung mit ei
nem Leistungs-MOSFET, dessen Laststrecke in Reihe zu einer
Last zwischen Anschlussklemmen und Versorgungspotential ge
schaltet ist. Zur Ansteuerung des Leistungs-MOSFET ist ein
weiterer MOSFET vorhanden, dessen Laststrecke zwischen den
Gate-Anschluss des Leistungs-MOSFET und eines der Versor
gungspotentiale geschaltet ist, wobei dieser weitere Transis
tor durch eine Ansteuerschaltung angesteuert ist. Zur Begren
zung einer über der Laststrecke des Leistungs-MOSFET anlie
genden Spannung ist eine Zenerdiodenkette zwischen eines der
Versorgungspotentiale und den Gate-Anschluss des Leistungs-
MOSFET geschaltet, um den Leistungs-MOSFET bei Erreichen ei
ner maximal zulässigen Laststreckenspannung leitend anzusteu
ern und so einen weiteren Anstieg der Laststreckenspannung zu
verhindern und damit den Leistungs-MOSFET vor Zerstörung zu
schützen.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Ansteu
erschaltung für eine Last, insbesondere eine Leuchtstofflampe
zur Verfügung zu stellen, die einfach realisierbar ist und
bei der insbesondere keine hochspannungsfeste integrierte An
steuerschaltung erforderlich ist.
Dieses Ziel wird durch eine Schaltungsanordnung gemäß den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltun
gen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur Ansteuerung der
Last weist eine erste Versorgungsklemme zum Anlegen eines
ersten Versorgungspotentials, eine zweite Versorgungsklemme
zum Anlegen eines zweiten Versorgungspotentials und eine Aus
gangsklemme zum Anschließen der Last auf. Ein erstes Halblei
terschaltelement mit einem Steueranschluss und einer Last
strecke ist mit seiner Laststrecke zwischen die erste Versor
gungsklemme und die Ausgangsklemme geschaltet und ein zweites
Halbleiterschaltelement mit einem Steueranschluss und einer
Laststrecke ist mit seiner Laststrecke zwischen den Steueran
schluss des ersten Halbleiterschaltelements und die zweite
Versorgungsklemme geschaltet. Die Laststrecke des zweiten
Halbleiterschaltelements ist über ein Gleichrichterelement
zudem an die Ausgangsklemme gekoppelt.
Aufgabe des ersten Halbleiterschaltelements ist es dabei, die
Last an das erste Versorgungspotential anzulegen und Aufgabe
des zweiten Halbleiterschaltelements ist es, die Last über
das Gleichrichterelement an das zweite Versorgungspotential
bzw. Bezugspotential anzulegen und das erste Halbleiter
schaltelement anzusteuern, wobei das erste Halbleiterschalt
element sperrt, wenn das zweite Halbleiterschaltelement leitet.
Zur Ansteuerung des zweiten Halbleiterschaltelements ist
eine Ansteuerschaltung vorgesehen, die ein Ansteuersignal be
reitstellt, nach dessen Maßgabe das zweite Halbleiterschalt
element leitet oder sperrt. Diese Ansteuerschaltung muss
nicht hochspannungsfest sein, die an ihrem Ausgang anliegen
den Potentiale betragen zur Ansteuerung eines n-leitenden
MOS-Transistors, der beispielsweise als zweites Halbleiter
schaltelement dient, im Bereich von üblicherweise 10-20 V.
Zur Ansteuerung des ersten Halbleiterschaltelements ist wei
terhin ein spannungsgesteuertes Schaltelement vorgesehen, das
mittels Anschlussklemmen zwischen die erste Versorgungsklemme
und den Steueranschluss des ersten Halbleiterschaltelements
geschaltet ist, und dessen Durchlasswiderstand zwischen den
Anschlussklemmen ansteigt, wenn die zwischen diesen An
schlussklemmen anliegende Spannung einen Schwellenwert über
steigt. Derartige Schaltelemente mit einem spannungsabhängi
gen Durchlasswiderstand, die nur bei Spannungen unterhalb ei
nes Schwellenwertes einen niedrigen Durchlasswiderstand auf
weisen werden auch als λ-Elemente bezeichnet.
Das spannungsgesteuerte Schaltelement ist bei der erfindungs
gemäßen Schaltungsanordnung jeweils für kurze Zeit leitend,
um den ersten Halbleiterschalter leitend anzusteuern, wobei
dieser so lange leitend bleibt, bis das zweite Halbleiter
schaltelement leitend wird. Das spannungsgesteuerte Schalt
element muss in der Lage sein, Spannungen von der Höhe des
Versorgungspotentials, d. h. Spannungen im Bereich von einigen
hundert Volt, zu sperren. Ein derartiges "hochspannungsfes
tes" Schaltelement ist einfach realisierbar mittels zweier
Transistoren vom komplementären Leitungstyp, deren Laststre
cken in Reihe geschaltet sind und deren Steueranschlüsse mit
einander gekoppelt sind, wobei der Steueranschluss des ersten
Transistors über ein Gleichrichterelement, insbesondere eine
Zenerdiode an eine der Ausgangsklemmen des spannungsgesteuer
ten Schaltelements gekoppelt ist.
Bei einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Steueran
schlüsse der Transistoren des spannungsgesteuerten Schaltele
ments über ein Gleichrichterelement, insbesondere eine Zener
diode, oder über einen Widerstand miteinander gekoppelt sind.
Dabei können die Steueranschlüsse der Transistoren an einen
den Laststrecken des ersten und zweiten Transistors gemeinsa
men Knoten gekoppelt sein.
Bei einer Ausführungsform des spannungsgesteuerten Schaltele
ments ist vorgesehen, dass ein dritter Transistor mit einem
Steueranschluss und einer Laststrecke vorhanden ist, wobei
die Laststrecke zwischen die erste Anschlussklemme und den
Steueranschluss des zweiten Transistors geschaltet ist.
Zur Spannungsversorgung der Ansteuerschaltung ist bei einer
Ausführungsform eine Spannungsversorgungsschaltung und eine
Anlaufschaltung vorhanden, wobei die Anlaufschaltung die
Spannungsversorgung unmittelbar nach dem Einschalten, das
heißt, nach dem Anlegen des Versorgungspotentials, und die
Spannungsversorgungsschaltung die Spannungsversorgung nach
Abschluss des Anlaufvorgangs übernimmt.
Die Spannungsversorgungsschaltung weist vorzugsweise einen
Kondensator auf, der parallel zu einer Zenerdiode in Reihe zu
der Laststrecke des zweiten Halbleiterschaltelements geschal
tet ist und der über die Laststrecke des zweiten Halbleiter
schalters stets dann geladen wird, wenn dieses Halbleiter
schaltelement leitend angesteuert wird.
Die Anlaufschaltung ist bei einer Ausführungsform mittels
zweier Anschlussklemmen zwischen die erste Versorgungsklemme
und eine Spannungsversorgungsklemme der Ansteuerschaltung ge
schaltet und weist einen selbstleitenden Transistor mit einem
Steueranschluss und einer Laststrecke auf, wobei diese Last
strecke zwischen die Anschlussklemmen der Anlaufschaltung ge
schaltet ist. Die Anlaufschaltung weist einen Steuereingang
auf, dem das am Ausgang der Ansteuerschaltung anliegende Ansteuersignal
des zweiten Halbleiterschalters zugeführt ist.
Außerdem ist eine Ladungspumpenschaltung zwischen diesen
Steuereingang und den Steueranschluss des Halbleiterschalters
in der Anlaufschaltung geschaltet. Die Ladungspumpen
schaltung ist derart ausgebildet, dass sie am Steueranschluss
des selbstleitenden Transistors ein Potential erzeugt, das
den selbstleitenden Transistor sperrt, sobald ein getaktetes
Signal am Ausgang der Ansteuerschaltung bzw. am Steuereingang
der Anlaufschaltung anliegt. Das Bereitstellen eines getakte
ten Signals am Ausgang stellt für die Ansteuerschaltung den
normalen Betriebszustand dar. Die Anlaufschaltung wird damit
"gesperrt", wenn dieser normale Betriebszustand erreicht ist.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbei
spielen anhand von Figuren näher erläutert. In den Figuren
zeigt
Fig. 1 ein Schaltbild einer erfindungsgemäßen Ansteuer
schaltung für eine Last,
Fig. 2 eine Spannungs-Strom-Kennlinie eines λ-Elements,
Fig. 3 einen schaltungstechnischen Aufbau eines λ-Elements
gemäß einer ersten Ausführungsform,
Fig. 4 einen schaltungstechnischen Aufbau eines λ-Elements
gemäß einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 5 einen schaltungstechnischen Aufbau eines λ-Elements
gemäß einer dritten Ausführungsform,
Fig. 6 ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels einer An
laufschaltung,
Fig. 7 einen zeitlichen Verlauf des Potentials am Steuer
anschluss des ersten Halbleiterschaltelements und
des Ausgangsstromes am Lastanschluss der Schal
tungsanordnung.
In den Figuren bezeichnen, sofern nicht anders angegeben
gleiche Bezugszeichen gleiche Teile mit gleicher Bedeutung.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Schaltungsanordnung zur Ansteuerung einer Last, insbesondere
zur Ansteuerung einer Leuchtstofflampe, die sich im elektri
schen Ersatzschaltbild als Serienschwingkreis mit einer Spule
L, einem Kondensator C und einem ohmschen Widerstand R dar
stellt. Die Schaltungsanordnung weist eine erste Versorgungs
klemme K1 und eine zweite Versorgungsklemme K2 auf, zwischen
denen eine Versorgungsspannung anliegt. Hierzu ist die erste
Versorgungsklemme K1 in dem Ausführungsbeispiel an ein posi
tives Versorgungspotential v+ und die zweite Versorgungsklem
me K2 an Bezugspotential GND, insbesondere Masse, angeschlos
sen.
Die Schaltungsanordnung weist ein erstes Halbleiterschaltele
ment T1 auf, das in dem Ausführungsbeispiel als n-leitender
MOS-Transistor ausgebildet ist, dessen Drain-Source-Strecke
zwischen die erste Versorgungsklemme K1 und eine Ausgangs
klemme OUT geschaltet ist. Der Transistor T1 weist eine Frei
laufdiode D1 auf, die in Flussrichtung zwischen dessen Sour
ce-Anschluss S und dessen Drain-Anschluss D gepolt ist. Ein
zweites Halbleiterschaltelement T2, das ebenfalls als n-
leitender MOS-Transistor ausgebildet ist, ist mit seiner
Drain-Source-Strecke zwischen den Gate-Anschluss G des ersten
Transistors T1 und die zweite Versorgungsklemme K2 geschal
tet. Dabei ist zwischen den Source-Anschluss S und die zweite
Versorgungsklemme K2 eine Zenerdiode Z2 in Sperrrichtung ge
schaltet, deren Funktion weiter unten noch erläutert werden
wird.
Die Gate-Anschlüsse G der Transistoren T1, T2 bilden deren
Steueranschlüsse und die Drain-Source-Strecken D-S bilden de
ren Laststrecken.
Zur Ansteuerung des zweiten Transistors T2 ist eine Ansteuer
schaltung IC vorgesehen, die mit einem Ausgang an den Gate-
Anschluss G des zweiten Transistors T2 angeschlossen ist und
die abhängig von einem an einem Eingang anliegendem Eingangs
signal ES ein getaktetes Ausgangssignal AS zur Ansteuerung
des zweiten Transistors T2 bereitstellt.
Weiterhin ist zwischen die erste Versorgungsklemme K1 und den
Gate-Anschluss G des ersten Transistors T1 ein spannungsge
steuertes Schaltelement 10, ein sogenanntes λ-Element ge
schaltet, dass derart ausgebildet ist, dass seine Laststrecke
zwischen der ersten Versorgungsklemme K1 und dem Gate-
Anschluss G des ersten Transistors T1 wenigstens annäherungs
weise sperrt, wenn die zwischen diesen Anschlüssen +, - an
liegende Spannung Uλ einen vorgegebenen Spannungsschwellen
wert übersteigt.
Fig. 2 zeigt die Spannungs-Strom-Kennlinie eines derartigen
λ-Elements aus welcher deutlich wird, dass ein nennenswerter
Strom Iλ durch das λ-Element 10 nur dann möglich ist, solange
sich die über dem λ-Element 10 anliegende Spannung Uλ unter
halb eines Spannungsschwellenwertes Us befindet.
Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
gemäß Fig. 1 wird nachfolgend anhand der zeitlichen Verläufe
in Fig. 7 des Potentials Ug1 am Gate-Anschluss G des ersten
Transistors T1 bezogen auf Bezugspotential GND und eines Aus
gangsstroms I am Ausgang OUT der Schaltungsanordnung erläu
tert.
Die Betrachtung beginnt zu einem Zeitpunkt, zu dem das Gate G
des ersten Transistors T1 über das λ-Element annäherungsweise
auf den Wert des ersten Versorgungspotentials v+ aufgeladen
wurde und der erste Transistor T1 somit leitet, während der
zweite Transistor T2 sperrt. Damit fließt ein Strom von der
ersten Versorgungsklemme K1 über die Drain-Source-Strecke D-S
des ersten Transistors T1 auf die Last, die in dem Beispiel
als Leuchtstofflampe ausgebildet ist, die sich im Ersatz
schaltbild als Serienschwingkreis darstellt, der zwischen die
Ausgangsklemme OUT und Bezugspotential GND geschaltet ist.
Der Ausgangsstrom I steigt dabei in der für eine solche Last
typischen Weise an, wobei die Anstiegsgeschwindigkeit des
Stromes über der Zeit abnimmt. Zu einem Zeitpunkt t1 wird der
zweite Transistor T2 durch die Ansteuerschaltung IC leitend
angesteuert. Das Gate-Potential Ug1 des ersten Transistors T1
sinkt dadurch auf einen Wert ab, der in etwa der Zenerspan
nung Uz2 der zwischen Source-Anschluss S des zweiten Transis
tors T2 und Bezugspotential GND geschalteten Zenerdiode Z2
entspricht. Der erste Transistor T1 sperrt. In der Spule L
der Last wird nach dem Abschalten des ersten Transistors T1
eine Spannung induziert, die einen Ausgangsstrom I mit zu
nächst unveränderter Stromrichtung aufrechterhält. Dieser
Strom fließt über die Zenerdiode Z2, den leitenden Transistor
T2 bzw. dessen Freilaufdiode D2 eine zwischen den Gate-
Anschluss G und die Ausgangsklemme OUT geschaltete Zenerdiode
Z1 und die Last. Dieser Strom I nimmt über der Zeit ab, wobei
die Spule L zu einem Zeitpunkt t2 energiefrei ist und die in
dem Serienschwingkreis vorhandene Energie vollständig in dem
Kondensator C gespeichert ist. Dies führt zu einer Umkehr des
Ausgangsstromes I, der nun von dem Kondensator C über die
Spule L, die in Flussrichtung gepolte Zenerdiode Z1, den lei
tenden zweiten Transistor T2 und die Zenerdiode Z2 fließt.
Sperrt der zweite Transistor T2 zu einem Zeitpunkt t3, so
führt dieser Strom I an dem Gate-Anschluss G des ersten Tran
sistors T1 über die Zenerdiode Z1 zu einem Spannungsanstieg,
wobei das λ-Element leitet und den Gate-Anschluss G des ers
ten Transistors T1 auf den Wert des Versorgungspotentials
legt, wenn das Potential an dem Gate-Anschluss G auf einen
Wert angestiegen ist, der um weniger als dem Wert der
Schwellspannung Us unterhalb des Versorgungspotentials V+
liegt. Der Laststrom I fließt dabei zunächst noch entgegen
der in Fig. 1 eingezeichneten Richtung über den leitenden
Transistor T1 nach Versorgungspotential V+, bis im Zeitpunkt
t4 eine Umkehr der Stromrichtung stattfindet und Strom von
dem Versorgungspotenial V+ über den ersten Transistor T1 an
die Ausgangsklemme OUT fließt.
Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist keine hoch
spannungsfeste Ansteuerschaltung zur Ansteuerung des zwischen
die erste Versorgungsklemme K1 und die Ausgangsklemme OUT ge
schalteten Halbleiterschalters T1 erforderlich. Die von der
Ansteuerschaltung IC am Ausgang bereitgestellten Ansteuerpo
tentiale liegen zwischen Bezugspotential GND, um den zweiten
Transistor T2 zu sperren, und der Zenerspannung Uz2 der Ze
nerdiode Z2, um den als selbstleitenden Transistor ausgebil
deten zweiten Transistor T2 leitend anzusteuern. Diese An
steuerpotentiale bewegen sich damit üblicherweise in Berei
chen zwischen 0 und 20 V. Hierfür ist keine hochspannungsfeste
Ansteuerschaltung erforderlich. Das am Ausgang der Ansteuer
schaltung IC anliegende Ansteuersignal AS ist vorzugsweise
ein festgetaktetes Signal.
Zur Spannungsversorgung der Ansteuerschaltung IC ist ein Kon
densator C vorgesehen, der zwischen Spannungsversorgungsklem
men V1, V2 der Ansteuerschaltung IC geschaltet ist, wobei ei
ne der Versorgungsklemmen V2 an Bezugspotential GND liegt.
Der Kondensator C2 ist über eine Diode D3 an den Source-
Anschluss S des zweiten Transistors T2 angeschlossen wobei
der Kondensator C2 aufgeladen wird, wenn der Ausgangsstrom I
entgegen der in Fig. 1 eingezeichneten Stromrichtung über
die Zenerdiode Z1 und den leitenden zweiten Transistor T2
fließt. Die über dem Kondensator C2 anliegende Versorgungs
spannung Uv entspricht dann der Zenerspannung Uz2 abzüglich
der Plusspannung der Diode D3.
Die Ansteuerschaltung IC weist vorzugsweise nicht näher dar
gestellte Schaltelemente auf, die den an den Gate-Anschluss G
des zweiten Transistors T2 angeschlossenen Ausgang an Bezugs
potential GND anlegen, um den zweiten Transistor T2 zu sper
ren, und die den Ausgang an den Versorgungsanschluss V1 anle
gen, um den zweiten Transistor T2 leitend anzusteuern. An dem
zweiten Versorgungsanschluss V1 liegt dabei ein Potential an,
das um den Wert der Versorgungsspannung Uv oberhalb des Be
zugspotentials GND liegt.
Um eine Spannungsversorgung der Ansteuerschaltung IC bereits
unmittelbar nach dem Einschalten, dass heißt nach dem ersten
Anlegen des Versorgungspotentials V+ zur Verfügung zu stel
len, ist eine Anlaufschaltung 20 vorgesehen, die zwischen die
erste Versorgungsklemme K1 und den Versorgungsanschluss V1
der Ansteuerschaltung IC bzw. den Kondensator C2 geschaltet
ist. Diese Ansteuerschaltung 20 ist vorzugsweise derart aus
gebildet, dass sie solange einen Stromfluss zwischen ihren
Anschlussklemmen 201, 202 von der ersten Versorgungsklemme K1
zu dem ersten Versorgungsanschluss V1 ermöglicht, solange
kein getaktetes Ansteuersignal AS am Ausgang der Ansteuer
schaltung IC anliegt, solange die Ansteuerschaltung IC also
ihren normalen Betriebszustand noch nicht erreicht hat.
Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer solchen Ansteuer
schaltung, wobei in Fig. 6 zum besseren Verständnis der zwi
schen eine der Anschlussklemmen 202 der Anlaufschaltung 20
und Bezugspotential GND geschaltete Kondensator C2 ebenfalls
dargestellt ist.
Die Anlaufschaltung 20 weist einen als selbstleitenden n-
Kanal-Transistor T21 ausgebildeten steuerbaren Halbleiter
schalter auf, dessen Drain-Source-Strecke zwischen die erste
und zweite Anschlussklemme 201, 202 der Anlaufschaltung 20
geschaltet ist. Die Drain-Source-Strecke dieses Transistors
T21 bildet die Versorgungsstrecke der Anlaufschaltung 20.
Zwischen den Source-Anschluss S und den Gate-Anschluss G dieses
Transistors T1 ist ein Widerstand R21 geschaltet. Dieser
Widerstand R21 sorgt bei Anliegen einer Versorgungsspannung
V+ zwischen der ersten Anschlussklemme 201 und Bezugspotenti
al GND dafür, dass sich der Source-Anschluss S und der Gate-
Anschluss G des Transistors T21 annäherungsweise auf demsel
ben Potential befinden, so dass der Transistor T21 leitet, um
den Kondensator C2 aufzuladen und eine Versorgungsspannung Uv
für die Ansteuerschaltung IC (in Fig. 1) zur Verfügung zu
stellen. Die Anlaufschaltung 20 weist des weiteren eine La
dungspumpenschaltung LP auf, die eine Reihenschaltung einer
Diode D21 und eines Kondensators C21 zwischen dem Gate-
Anschluss G und dem Steueranschluss 203, eine zweite Diode
D22 zwischen der zweiten Anschlussklemme 202 und einem der
Reihenschaltung aus der ersten Diode D21 und dem ersten Kon
densator C21 gemeinsamen Knoten aufweist. Die Ladungspumpen
schaltung LP umfasst des weiteren einen zwischen die zweite
Ausgangsklemme 202 bzw. den Source-Anschluss S des Transis
tors T21 und dessen Gate-Anschluss G geschalteten Kondensator
C22, der in dem Ausführungsbeispiel durch die in dem Transis
tor T21 vorhandene Gate-Source-Kapazität gebildet ist. Diese
an den Gate-Anschluss G des Transistors T21 geschaltete La
dungspumpenschaltung LP beeinflusst die Funktionsweise des
Transistors T21 nicht, solange ein Signal mit einem Low-Pegel
an dem Ansteueranschluss 203 anliegt. Das heißt, solange die
in Fig. 1 dargestellte Ansteuerschaltung IC kein zur Ansteu
erung des Transistors T2 geeignetes Signal bereitstellt und
wenn eine Ansteuerspannung V+ über der Reihenschaltung aus
dem selbstleitenden Transistor T21 und dem Kondensator C2 an
liegt, wird dieser Kondensator C2 über den selbstleitenden
Transistor T1 aufgeladen.
Die Ladungspumpenschaltung LP wird aktiv, wenn ein getaktetes
Signal an dem Ansteueranschluss 203 der Anlaufschaltung bzw.
an der Ausgangsklemme der Ansteuerschaltung IC anliegt, wobei
das Potential an dem Gate-Anschluss G des selbstleitenden
Transistors T21 abgesenkt wird. Die Zeitkonstante des aus der
Gate-Source-Kapazität C22 und dem Widerstand R21 gebildeten
RC-Glieds ist dabei so groß, dass das Potential an dem Gate-
Anschluss G während der Zeitperioden, in welchen das getakte
te Ansteuersignal einen Low-Pegel annimmt, nicht so weit an
steigen kann, dass der Transistor T1 wieder leitet. Dadurch
ist gewährleistet, dass der selbstleitende Transistor T21 ge
sperrt ist, solange ein getaktetes Ansteuersignal an der Aus
gangsklemme er Ansteuerschaltung IC bzw. an dem Ansteueran
schluss 203 der Anlaufschaltung 20 anliegt.
Fig. 3 zeigt eine schaltungstechnische Realisierungsmöglich
keit eines λ-Elements zur Verwendung bei einer Schaltungsan
ordnung gemäß Fig. 1. Dieses λ-Element muss in der Lage
sein, Spannungen zu sperren, die in der Größenordnung des
Versorgungspotentials V+ - dass heißt üblicherweise einige
hundert Volt - liegen, zu sperren. Das λ-Element gemäß Fig.
3 weist hierzu drei hochspannungsfeste Transistoren T11, T12,
T13 auf, wobei die Drain-Source-Strecken eines ersten Tran
sistors T11 und eines zweiten Transistors T12 zwischen den
Anschlussklemmen +, - in Reihe geschaltet sind. Die Transis
toren T11, T12, T13 sind als selbstleitende Transistoren aus
gebildet, wobei die Transistoren T11, T13 n-leitende Transis
toren und der Transistor T12 ein p-leitender Transistor ist.
Der Gate-Anschluss G des Transistors T11 ist über eine Zener
diode Z11 an den Minus-Anschluss des λ-Elements gekoppelt.
Des weiteren sind die Gate-Anschlüsse G des ersten und zwei
ten Transistors T11, T12 miteinander gekoppelt, wobei diese
Kopplung in dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
über eine Zenerdiode Z12 erfolgt, deren Anodenanschluss an
den Gate-Anschluss des ersten Transistors T11 und deren Ka
thodenanschluss an den Gate-Anschluss des zweiten Transistors
T12 geschaltet ist. Der Body-Anschluss des Transistors T12
ist an den Drain-Anschluss D des ersten Transistors T11 bzw.
den Plus-Eingang des λ-Elements angeschlossen. Zudem ist die
Drain-Source-Strecke des Transistors T13 zwischen den Plus-
Eingang und den Gate-Anschluss G des zweiten Transistors T12
geschaltet, wobei der Gate-Anschluss G und der Source-
Anschluss S des Transistors T13 miteinander verbunden sind.
Fig. 4 zeigt ein mit besonders wenigen Bauelementen zu rea
lisierendes λ-Element, dass sich von dem in Fig. 3 darge
stellten dadurch unterscheidet, dass auf den dort dargestell
ten dritten Transistor T13 verzichtet ist und das die Gate-
Anschlüsse G der Transistoren T11, T12 über einen Widerstand
R11 miteinander gekoppelt sind, wobei der Gate-Anschluss G
des zweiten Transistors T12 direkt an einen den Drain-Source-
Strecken der Transistoren T11, T12 gemeinsamen Knoten ange
schlossen ist und wobei der Gate-Anschluss G des Transistors
T11 über den Widerstand R11 an diesen Knoten angeschlossen
ist.
Das in Fig. 5 dargestellte λ-Element unterscheidet sich von
dem in Fig. 4 dargestellten dadurch, das auch der Gate-
Anschluss G des zweiten Transistors T12 über einen Widerstand
R12 an den den Laststrecken D-S der Transistoren T11, T12 ge
meinsamen Knoten angeschlossen ist und dass ein dritter Tran
sistor T13 vorgesehen ist, der zwischen den Plus-Eingang und
den Gate-Anschluss G des zweiten Transistors T12 geschaltet
ist wobei zwischen diesen Transistor T13 und den Gate-
Anschluss G des Transistors T12 eine weitere Zenerdiode Z13
geschaltet ist. Der Gate-Anschluss G des Transistors T13 ist
auch bei dieser Ausführungsform an dessen Source-Anschluss S
angeschlossen.
+, - Anschlussklemmen des λ-Elements
10
λ-Element
20
Anlaufschaltung
201
,
202
Anschlussklemmen der Anlaufschaltung
203
Streueranschluss der Anlaufschaltung
AS Ansteuersignal
C Kondensator
C2 Spannungsversorgungskondensator
C21 Kondensator
C22 Gate-Source-Kapazität
D Drain-Anschluss
D1, D2 Freilaufdioden
D3 Diode
ES Eingangssignal
G Gate-Anschluss
GND Bezugspotential
I Ausgangsstrom
Iλ Eingangsstrom des λ-Elements
IC Ansteuerschaltung
K1 erste Eingangsklemme
K2 zweite Eingangsklemme
L Induktivität
OUT Ausgangsklemme
R Widerstand
R11, R12 Widerstände
R21 Widerstand
S Source-Anschluss
T1 erster Halbleiterschalter
T11 Selbstleitender Transistor (n-Kanal)
T12 Selbstleitender Transistor (p-Kanal)
T13 Selbstleitender Transistor (n-Kanal)
T2 zweiter Halbleiterschalter
Uλ Spannung über dem λ-Element
Ug1 Potential am Gate-Anschluss des ersten Halbleiter schalters
Us Schwellenspannung
Uv Versorgungsspannung
Uz2 Zenerspannung
V+ positives Versorgungspotential
Z1, Z2 Zenerdioden
Z11, Z12 Zenerdioden
AS Ansteuersignal
C Kondensator
C2 Spannungsversorgungskondensator
C21 Kondensator
C22 Gate-Source-Kapazität
D Drain-Anschluss
D1, D2 Freilaufdioden
D3 Diode
ES Eingangssignal
G Gate-Anschluss
GND Bezugspotential
I Ausgangsstrom
Iλ Eingangsstrom des λ-Elements
IC Ansteuerschaltung
K1 erste Eingangsklemme
K2 zweite Eingangsklemme
L Induktivität
OUT Ausgangsklemme
R Widerstand
R11, R12 Widerstände
R21 Widerstand
S Source-Anschluss
T1 erster Halbleiterschalter
T11 Selbstleitender Transistor (n-Kanal)
T12 Selbstleitender Transistor (p-Kanal)
T13 Selbstleitender Transistor (n-Kanal)
T2 zweiter Halbleiterschalter
Uλ Spannung über dem λ-Element
Ug1 Potential am Gate-Anschluss des ersten Halbleiter schalters
Us Schwellenspannung
Uv Versorgungsspannung
Uz2 Zenerspannung
V+ positives Versorgungspotential
Z1, Z2 Zenerdioden
Z11, Z12 Zenerdioden
Claims (12)
1. Schaltungsanordnung zur Ansteuerung einer Last, die fol
gende Merkmale aufweist:
- - eine erste Versorgungsklemme (K1) zum Anlegen eines ersten Versorgungspotential (V+), eine zweite Versorgungsklemme (K2) zum Anlegen eines zweiten Versorgungspotentials (GND), eine Ausgangsklemme (OUT) zum Anschließen der Last,
- - ein erstes Halbleiterschaltelement (T1) mit einem Steueran schluss (G) und einer Laststrecke (D-S), wobei die Laststre cke (D-S) zwischen die erste Versorgungsklemme (K1) und die Ausgangsklemme (OUT) geschaltet ist,
- - ein zweites Halbleiterschaltelement (T2) mit einem Steuer anschluss (G) und einer Laststrecke (D-S), wobei die Last strecke (D-S) zwischen den Steueranschluss (G) des ersten Halbleiterschaltelements (T1) und die zweite Versorgungsklem me (K2) geschaltet und über ein Gleichrichterelement (Z1) an die Ausgangsklemme (OUT) gekoppelt ist,
- - eine Ansteuerschaltung (IC) mit einem Ausgang, der an den Steueranschluss (G) des zweiten Halbleiterschaltelements (T2) angeschlossen ist,
- - ein spannungsgesteuertes Schaltelement (10), das mittels Anschlussklemmen (+, -) zwischen die erste Versorgungsklemme (K1) und den Steueranschluss (G) des ersten Halbleiterschalt elements (T1) geschaltet ist, und dessen Durchlasswiderstand zwischen den Anschlussklemmen (+, -) ansteigt, wenn die zwi schen diesen Anschlussklemmen (+, -) anliegende Spannung ei nen Schwellenwert (Us) übersteigt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei dem das span
nungsgesteuerte Schaltelement (10) einen ersten Transistor
(T11) mit einem Steueranschluss (G) und einer Laststrecke (D-
S) und einen zweiten Transistor (T12) mit einem Steueran
schluss (G) und einer Laststrecke (D-S) aufweist, wobei die
Laststrecken zwischen den Anschlussklemmen (+, -) in Reihe
geschaltet sind, wobei die Steueranschlüsse (G) der Halblei
terschaltelemente (T11, T12) miteinander gekoppelt sind und
wobei der Steueranschluss (G) des ersten Halbleiterschaltele
ments (T11) an die zweite Ausgangsklemme (-) gekoppelt ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, bei der die Steueran
schlüsse (G) der Transistoren (T11, T12) über ein Gleichrich
terelement, insbesondere eine Zenerdiode (Z12) oder über ei
nen Widerstand (R11; R11, R12) miteinander gekoppelt sind.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, bei der der Steueran
schluss (G) des zweiten Transistors (T12) an einen den Last
strecken (D-S) des ersten und zweiten Transistors (T11, T12)
gemeinsamen Knoten gekoppelt ist.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei
der der Steueranschluss (G) des ersten Transistors (T11) über
ein Gleichrichterelement, insbesondere eine Zenerdiode (Z11)
an die zweite Ausgangsklemme (-) gekoppelt ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem der der vorangehenden An
sprüche, bei der ein dritter Transistor (T13) mit einem Steu
eranschluss (G) und einer Laststrecke (D-S) vorhanden ist,
wobei die Laststrecke (D-S) zwischen die erste Anschlussklem
me (+) und den Steueranschluss (G) des zweiten Transistors
(T12) geschaltet ist.
7. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprü
che, bei der eine Spannungsversorgungsschaltung (Z2, C2) und
eine Anlaufschaltung (20) für die Ansteuerschaltung vorhanden
ist.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, bei der die Span
nungsversorgungsschaltung (Z2, C2) einen Kondensator (C2)
aufweist, der parallel zu einer Zenerdiode (Z2) in Reihe zu
der Laststrecke (D-S) des zweiten Halbleiterschalters (T12)
geschaltet ist.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7 oder 8, bei der die
Anlaufschaltung (20) mittels zweier Anschlussklemmen (201,
202) zwischen die erste Versorgungsklemme (K1) und eine Span
nungsversorgungsklemme (V1) der Ansteuerschaltung (IC) ge
schaltet ist und einen Halbleiterschalter (T21) mit einem
Steueranschluss (G) und einer Laststrecke (D-S) aufweist, wo
bei die Laststrecke (D-S) zwischen die Anschlussklemmen (201,
202) geschaltet ist.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, bei der die Anlauf
schaltung einen Steuereingang (203) aufweist dem das Ansteu
ersignal (AS) des zweiten Halbleiterschalters (T12) zugeführt
ist und wobei eine Ladungspumpenschaltung zwischen den Steu
ereingang und den Steueranschluss des Halbleiterschalters
(T21) geschaltet ist.
11. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprü
che, bei der der erste und zweite Halbleiterschalter (T1, T2)
Transistoren desselben Leitungstyps sind.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, bei der der zweite
Halbleiterschalter ein selbstleitender Transistor ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10147311A DE10147311C2 (de) | 2001-09-26 | 2001-09-26 | Schaltungsanordnung zur Ansteuerung einer Last |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10147311A DE10147311C2 (de) | 2001-09-26 | 2001-09-26 | Schaltungsanordnung zur Ansteuerung einer Last |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10147311A1 DE10147311A1 (de) | 2003-04-24 |
| DE10147311C2 true DE10147311C2 (de) | 2003-07-31 |
Family
ID=7700273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10147311A Expired - Fee Related DE10147311C2 (de) | 2001-09-26 | 2001-09-26 | Schaltungsanordnung zur Ansteuerung einer Last |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10147311C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8169149B2 (en) | 2007-05-10 | 2012-05-01 | Osram Ag | Circuit arrangement and method for the operation of at least one discharge lamp |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4166288A (en) * | 1976-08-24 | 1979-08-28 | Siemens Aktiengesellschaft | Integrated current supply |
| EP0405407A2 (de) * | 1989-06-29 | 1991-01-02 | Siemens Aktiengesellschaft | Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines MOSFET mit sourceseitiger Last |
| US5028811A (en) * | 1989-03-15 | 1991-07-02 | Sgs-Thomson Microelectronics S.A. | Circuit for controlling a power MOS transistor on an inductive load |
-
2001
- 2001-09-26 DE DE10147311A patent/DE10147311C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4166288A (en) * | 1976-08-24 | 1979-08-28 | Siemens Aktiengesellschaft | Integrated current supply |
| US5028811A (en) * | 1989-03-15 | 1991-07-02 | Sgs-Thomson Microelectronics S.A. | Circuit for controlling a power MOS transistor on an inductive load |
| EP0405407A2 (de) * | 1989-06-29 | 1991-01-02 | Siemens Aktiengesellschaft | Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines MOSFET mit sourceseitiger Last |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| MURARI, B. ua: Smart Power ICs, Springer Verlag, Berlin, S. 372 * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8169149B2 (en) | 2007-05-10 | 2012-05-01 | Osram Ag | Circuit arrangement and method for the operation of at least one discharge lamp |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10147311A1 (de) | 2003-04-24 |
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