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DE10147615A1 - Kontaktelement - Google Patents

Kontaktelement

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Publication number
DE10147615A1
DE10147615A1 DE2001147615 DE10147615A DE10147615A1 DE 10147615 A1 DE10147615 A1 DE 10147615A1 DE 2001147615 DE2001147615 DE 2001147615 DE 10147615 A DE10147615 A DE 10147615A DE 10147615 A1 DE10147615 A1 DE 10147615A1
Authority
DE
Germany
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contact
contact element
housing
element according
securing element
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2001147615
Other languages
English (en)
Inventor
Ingo Eckhardt
Cesar Julio Vargas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE2001147615 priority Critical patent/DE10147615A1/de
Publication of DE10147615A1 publication Critical patent/DE10147615A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/40Securing contact members in or to a base or case; Insulating of contact members
    • H01R13/42Securing in a demountable manner
    • H01R13/428Securing in a demountable manner by resilient locking means on the contact members; by locking means on resilient contact members
    • H01R13/434Securing in a demountable manner by resilient locking means on the contact members; by locking means on resilient contact members by separate resilient locking means on contact member, e.g. retainer collar or ring around contact member
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • H01R13/03Contact members characterised by the material, e.g. plating, or coating materials

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Abstract

Zur Schaffung besonders günstiger Isolationseigenschaften wird bei einem Kontaktelement (10) vorgeschlagen, den Kontaktkörper (12) und/oder das Sicherungselement (16) mit Oberflächenbereichen (12a, 12b, 16a, 16b) zu versehen, welche im wesentlichen elektrisch nichtleitend ausgebildet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Kontaktelement gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 3.
  • Bei vielen technischen und industriellen Anwendungen werden elektrische Größen über sogenannte elektrische Steckverbindungen übertragen. Diese elektrischen Steckverbindungen bestehen häufig aus zwei Gehäusen, dem Kontaktgehäuse und dem Steckergehäuse, in welchen jeweils mehrere Kontaktelemente in Form von weiblichen Kontakten und männlichen Steckern eingebracht, gehaltert und fixiert werden. Dabei stellen die jeweiligen Gehäuse auch die Isolierkörper für die einzelnen Kontaktelemente gegeneinander dar, wobei der wesentliche Aspekt der Isolation durch die Auswahl des Gehäusematerials und insbesondere durch in den Gehäusen zwischen den Kontaktelementen vorgesehene Stege erreicht wird.
  • Aufgrund der in der industriellen Technik durchgreifenden Normierung für Steckverbindungen und deren Gehäuse und Anschlüsse besteht bei gängigen Steckverbindungen ein nur geringer Spielraum hinsichtlich der geometrischen Ausgestaltung, um benachbarte Kontaktelemente voneinander geeignet elektrisch zu isolieren und somit die den Normierungen entsprechende Kriechstrecken zwischen den Kontaktelementen zu realisieren.
  • So treten bei herkömmlichen bekannten und normierten Steckverbindungen Probleme auf, wenn zum Beispiel entsprechende Systemspannungen aufgrund neuer Technologien erhöht werden müssen, weil dann die Gehäuse und Kontaktdimensionierungen, welche ja an einer niedrigeren Betriebsspannung ausgelegt wurden, den neuen Isolationsanforderungen nicht mehr gerecht werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kontaktelement, insbesondere für bekannte elektrische Steckverbindungen, zu schaffen, bei welchem auf besonders einfache, kostengünstige und gleichwohl zuverlässige Art und Weise eine erhöhte elektrische Isolation gewährleistet ist.
  • Die Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Kontaktelement erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 und andererseits durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 3 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Kontaktelements sind jeweils Gegenstand der abhängigen Unteransprüche.
  • Das gattungsgemäße Kontaktelement ist dazu ausgebildet, im Betrieb mit mindestens einem weiteren Kontaktelement in einer Kontakteinrichtung angeordnet zu werden. Ferner ist es dazu ausgebildet, im Betrieb eine elektrische Größe zu übertragen. Dazu ist insbesondere ein Kontaktkörper vorgesehen, welcher zur Aufnahme und/oder Abgabe der elektrischen Größe ausgebildet ist. Gegebenenfalls ist des weiteren ein Sicherungselement ausgebildet, welches am Kontaktkörper angeordnet ist und welches dazu ausgebildet ist, den Betrieb des Kontaktelements dieses bei Aufnahme in einem entsprechenden Gehäuse der Kontakteinrichtung in seinem Sitz in dem Gehäuse mechanisch, insbesondere gegen Zug- und/oder Druckkräfte, zu sichern.
  • Gemäß einer ersten erfindungsgemäßen Lösung der Aufgabe ist es vorgesehen, daß das Sicherungselement zumindest an einem Oberflächenbereich davon im wesentlichen elektrisch nichtleitend ausgebildet ist, um im Betrieb zumindest gegenüber dem weiteren Kontaktelement im Gehäuse eine erhöhte elektrische Isolation zu schaffen. Eine Grundidee dieser ersten erfindungsgemäßen Lösung der Aufgabe besteht also darin, zumindest einen Bereich der Oberfläche des Sicherungselements im wesentlichen elektrisch nichtleitend und mithin elektrisch isolierend auszubilden. Dadurch wird erreicht, daß im Betrieb zusätzlich zu dem Isolationsvermögen des Gehäuses und insbesondere der darin vorgesehenen Stege zwischen den einzelnen Kontaktelementen eine weitere isolierende Maßnahme in Form der isolierenden Oberflächenbereiche des Sicherungselements ausgebildet ist. Dadurch wird ohne weitere geometrische Veränderungen oder Vorkehrungen im Bereich des herkömmlichen und normiert vorgesehenen Gehäuses eine erhöhte Isolation und gesteigerte Kriechstrecke geschaffen, so daß auch herkömmliche und normierte Steckverbindungen mit deren Gehäusen beim Betrieb auch im Rahmen gesteigerter Netzspannungen auf sichere Art und Weise möglich ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform der ersten erfindungsgemäßen Lösung der Aufgabe ist es vorgesehen, daß auch der Kontaktkörper zumindest an einem Oberflächenbereich davon im wesentlichen elektrisch nichtleitend ausgebildet ist, um im Betrieb zumindest gegenüber dem weiteren Kontaktelement im Gehäuse eine erhöhte elektrische Isolation zu schaffen. Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kontaktelements wird erreicht, daß auch der Kontaktkörper selbst zusätzlich zu den im Gehäuse mit seinen Stegen vorgesehenen Isolationsmaßnahmen gegen benachbarte Kontaktelemente und/oder gegebenenfalls auch gegen das Sicherungselement zusätzlich elektrisch isoliert wird, um einen gefahrlosen Betrieb auch bei gesteigerten Netzspannungen zu gewährleisten.
  • Gemäß der zweiten erfindungsgemäßen Lösung ist gerade das Schwergewicht auf die Isolation des Kontaktkörpers des Kontaktelements selbst gelegt, wobei eine Isolation des Sicherungselements zunächst nicht berücksichtigt wird. Die zweite erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe sieht nämlich vor, daß der Kontaktkörper zumindest an einem Oberflächenbereich davon im wesentlichen elektrisch nichtleitend ausgebildet ist, um im Betrieb zumindest gegenüber dem weiteren Kontaktelement im Gehäuse eine elektrische Isolation zu schaffen.
  • Bevorzugte Maßnahmen zur Weiterbildung der zweiten erfindungsgemäßen Lösung bestehen darin, daß eben gerade ein Sicherungselement vorgesehen ist, welches am Kontaktkörper angeordnet ist und welches ausgebildet ist, im Betrieb des Kontaktelements dieses bei Aufnahme in einem Gehäuse der Kontakteinrichtung in seinem Sitz im Gehäuse mechanisch, insbesondere gegen Zug- und/oder Druckkräfte, zu sichern, wobei insbesondere das Sicherungselement zumindest an einem Oberflächenbereich davon im wesentlichen elektrisch nichtleitend ausgebildet ist, um im Betrieb zumindest gegenüber dem weiteren Kontaktelement im Gehäuse eine erhöhte elektrische Isolation zu schaffen.
  • Zusammenfassend bleibt also festzuhalten, daß die Grundidee der vorliegenden Erfindung darin besteht, entweder den Kontaktkörper oder aber das Sicherungselement des Kontaktelements mit einem zusätzlichen, elektrisch isolierenden Oberflächenbereich auszubilden. Die vorteilhaften Weiterbildungen sehen jeweils zusätzlich die entsprechende ergänzende Maßnahme vor, nämlich das Ausbilden eines zusätzlichen isolierenden Oberflächenbereichs des Sicherungselements bzw. des Kontaktkörpers.
  • Ein besonders sicherer Aufbau im Hinblick auf die gesteigerte Kontaktkriechstrecke ergibt sich, wenn gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kontaktelements das Sicherungselement im wesentlichen als Ganzes, insbesondere einstückig, im wesentlichen elektrisch nichtleitend ausgebildet ist. Durch diese Maßnahme entfallen die an sich dann zusätzlich vorzusehenden Isolationsschritte durch Aufbringen einer expliziten Isolationsschicht in den entsprechenden Oberflächenbereichen. Hierbei muß natürlich gewährleistet sein, daß das Material des Sicherungselements die entsprechenden mechanischen Eigenschaften besitzt, um die Funktionsweise eines Sicherungselements ausbilden zu können.
  • Entsprechend bietet es sich an, den Kontaktkörper im wesentlichen als Ganzes, insbesondere einstückig, im wesentlichen elektrisch nichtleitend auszubilden. Da der Kontaktkörper aber im Betrieb eben gerade einen elektrischen Kontakt zur Übertragung einer elektrischen Größe ausbilden muß, ist es weiterhin vorgesehen, daß der Kontaktkörper zusätzliche Kontaktbereiche aufweist, die ausgebildet sind, im Betrieb den vorgesehenen im wesentlichen elektrisch leitenden Kontakt auszubilden.
  • Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform sind die Kontaktbereiche des Kontaktkörpers als Oberflächenbereiche davon ausgebildet, vorzugsweise als Oberflächenbeschichtung auf dem Kontaktkörper selbst. Diese Beschichtungen können insbesondere mit einem metallischen Stoff, mit einem leitenden Kunststoff oder Polymer oder dergleichen realisiert werden.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Kontaktelemente ist es vorgesehen, daß der Oberflächenbereich des Sicherungselements den mit dem Kontaktkörper in mechanischem Kontakt stehenden Bereich aufweist und/oder daß der Oberflächenbereich des Kontaktkörpers den mit dem Sicherungselement in mechanischem Kontakt stehenden Bereich aufweise. Durch diese Maßnahmen wird jeweils erreicht, daß eine direkte elektrische Isolation zwischen dem Kontaktkörper und dem Sicherungselement ausgebildet wird, so daß zwischen diesen beiden Elementen keine elektrischen Größen mehr übertragen werden können bzw. eine derartige Übertragung weitestgehend unterbunden ist.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kontaktelemente ist es vorgesehen, daß der Oberflächenbereich des Sicherungselements einen Bereich aufweist, welcher vom Berührungsbereich mit dem Kontaktkörper im wesentlichen abgewandt ist und/oder welcher im Betrieb mindestens einem weiteren Kontaktelement im wesentlichen zugewandt ist. Durch diese zusätzliche oder alternative Maßnahme wird erreicht, daß eine direkte Isolation gegenüber benachbarten Kontaktelementen im Betrieb gewährleistet ist. In diesem Fall könnte dann zum Beispiel auch daran gedacht werden, daß Sicherungselement und Kontaktkörper weiterhin in direktem mechanischen und auch elektrischen Kontakt stehen, sofern die elektrische Isolation im Kontaktgehäuse über die entsprechenden Stege und zusätzliche über die elektrische Isolation zwischen dem Sicherungselement und benachbarter Kontaktelemente und die damit in Zusammenhang stehende Kriechstrecke ausreichend sind.
  • Besonders vorteilhaft gestalten sich die erfindungsgemäßen Kontaktelemente dadurch, daß das Sicherungselement als federndes Element, insbesondere als Überfeder oder dergleichen ausgebildet ist. Durch diese Maßnahme wird gewährleistet, daß eine Anpassung des Sitzes und der Sicherung den jeweiligen mechanischen Belastungen entsprechend im Gehäuse anpaßbar ausfällt.
  • Dabei ist es besonders von Vorteil, daß das Sicherungselement aus einem im wesentlichen elektrisch isolierenden Material gebildet ist. Hier kann zum Beispiel daran gedacht werden, entsprechende, elastisch deformierbare und elektrisch isolierende Kunststoffe oder Polymere nach Aushärtung zur Anwendung zu bringen. Alternativ dazu ist es von Vorteil, wenn ein entsprechendes Sicherungselement zumindest teilweise mit einem derartigen, im wesentlichen elektrisch isolierenden Material teilweise beschichtet wird. Dann nämlich können herkömmliche Sicherungselemente, zum Beispiel aus Edelstahl oder anderen Metallen, welche vorteilhafte mechanische Eigenschaften besitzen, weiterhin verwendet werden, wobei sie vor dem erfindungsgemäßen Einsatz mit einer entsprechenden zusätzlichen Oberflächenschicht veredelt werden.
  • Entsprechend ist es auch vorgesehen, daß der Kontaktkörper, insbesondere an Oberflächenbereichen davon, mit einem im wesentlichen elektrisch isolierenden Beschichtungsmaterial beschichtet ist. Vorteilhafterweise finden als Beschichtungsmaterial entsprechende Kunststoffe, Polymere, Teflon, Kel-F oder dergleichen Anwendung.
  • In analoger Weise ist es erfindungsgemäß vorgesehen, daß bei Ausbildung des Sicherungselements und/oder des Kontaktkörpers im wesentlichen als Ganzes in im wesentlichen elektrisch nichtleitender Form die entsprechenden Materialien ebenfalls im wesentlichen elektrisch isolierend sind, und zum Beispiel durch entsprechende Kunststoffe, Polymere, Teflon, Kel-F oder dergleichen realisiert werden oder diese Stoffe enthalten.
  • Als Ausgestaltungsform für einen entsprechenden Kontaktkörper für das erfindungsgemäße Kontaktelement bietet es sich an, daß ein primärer Kontaktbereich ausgebildet ist, welcher die Form eines weiblichen Kontakts, einer Kontaktbuchse, einer Kontaktkupplung oder dergleichen hat. Entsprechend ist es vorgesehen, daß der Kontaktkörper einen primären Kontaktbereich aufweist, welcher als männlicher Kontakt, als Kontaktstecker oder dergleichen ausgebildet ist. In der Anwendung sind jeweils mehrere im wesentlichen gleichartige Kontaktelemente, d. h. mit in etwa identischen primären Kontaktbereichen - weiblich oder männlich - in einer Mehrzahl im wesentlichen parallel ausgerichtet in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet.
  • Dabei ist es dann von besonderem Vorteil, daß durch das Sicherungselement im Betrieb zusätzlich eine Flächenpressung, insbesondere des Kontaktkörpers im Gehäuse der Kontakteinrichtung realisiert wird.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer schematischen Zeichnung auf der Grundlage bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht auf eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kontaktelements.
  • Fig. 2 zeigt eine schematische und teilweise geschnittene Seitenansicht auf eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kontaktelements.
  • Fig. 3 zeigt eine schematische und teilweise geschnittene Seitenansicht auf eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kontaktelements.
  • Fig. 1 ist eine schematische und teilweise geschnittene Seitenansicht, welche eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kontaktelements 10 in der Anordnung im Betrieb zeigt.
  • Im Betrieb sind in einem Gehäuse 110 einer Kontakteinrichtung 100 mehrere erfindungsgemäße Kontaktelemente 10 und 10' nebeneinander angeordnet. Das erfindungsgemäße Kontaktelement 10 weist in der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform einen Kontaktkörper 12 auf. Dieser Kontaktkörper 12 besitzt einen vorderen primären Kontaktbereich 13, hier in Form eines männlichen Kontakts 13. Auf der gegenüberliegenden Seite, welche im Gehäuse 110 eingebettet ist, befindet sich ein sekundärer Kontaktbereich 20, der hier eine Art Kabelhalterung 22 aufweist, welche dem Anschluß eines Kabels 28 dient, durch welches die entsprechende elektrische Größe zugeführt oder abgeführt wird.
  • Im mittleren Bereich des Kontaktkörpers 12 ist das sogenannte Sicherungselement 16 angeordnet, welches hier als von der Oberfläche des Kontaktkörpers 12 fort weisendes Federelement dargestellt ist, welches nach dem Einführen des Kontaktelements 10 in das Gehäuse 110 in Ausnehmungen 26a und 26b eingreift und somit eine Zugsicherung gegen Zugkräfte gegen das Kabel 28 realisiert.
  • Zur Isolation des erfindungsgemäßen Kontaktelements 10 gegen das benachbarte Kontaktelement 10' sind mehrere isolierende Oberflächenbereiche sowohl am Kontaktkörper 12 als auch am Sicherungselement 16 ausgebildet. Zunächst weist das Sicherungselement 16 einen vom Kontaktkörper 12 abgewandten und dem weiteren Kontaktelement 10' zugewandten Oberflächenbereich 16b auf, welcher mit einer entsprechenden Isolationsschicht versehen ist. Andererseits und/oder alternativ dazu ist auch das Sicherungselement 16 über den innen am Kontaktkörper 12 anliegenden Oberflächenbereich 16a, der ebenfalls mit einer Isolationsschicht ausgebildet ist, gegen den Kontaktkörper 12 direkt elektrisch isoliert. Alternativ dazu oder zusätzlich weist auch der Kontaktkörper 12 Oberflächenbereiche 12a und 12b auf, die ihrerseits ebenfalls mit Isolierschichten ausgebildet sein können, wobei der Oberflächenbereich 12a eine freie Oberfläche ausbildet, welche zumindest nicht mit dem Sicherungselement 16 in direktem Kontakt steht sondern eher dem benachbarten Kontaktelement 10' zugewandt ist. Dagegen ist der Oberflächenbereich 12b in direktem mechanischem Kontakt mit dem Sicherungselement 16 zu sehen.
  • Die Ausführungsform der Fig. 2 entspricht im wesentlichen der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform für das erfindungsgemäße Kontaktelement, nur daß es sich bei dem primären Kontaktbereich 14 in der Fig. 2 um einen weiblichen Kontakt handelt, welcher von zwei Kontaktfedern 14a und 14b gebildet wird, und welcher einen entsprechenden männlichen Kontakt 13 kooperierend aufzunehmen vermag.
  • Fig. 3 zeigt eine schematische und teilweise geschnittene Seitenansicht einer dritten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kontaktelements, bei welchem zur Vereinfachung der Herstellung des Sicherungselements 16 dieses als Ganzes einstückig aus einem im wesentlichen elektrisch isolierenden Material gefertigt ist. Das Vorsehen entsprechender Oberflächenbereiche 16a und 16b ist bei dieser Ausführungsform nicht notwendig. Es ist aber darauf zu achten, daß das elektrisch isolierende Material, aus welchem das Sicherungselement 16 gefertigt ist, nicht nur den elektrischen Anforderungen zur Erhöhung der Kriechstrecke genügt, sondern auch darüber hinaus den mechanischen Anforderungen, die an das Sicherungselement 16 im Betrieb gestellt werden, gerecht wird. BEZUGSZEICHENLISTE 10, 10' Kontaktelement
    12 Kontaktkörper
    12a, b Oberflächenbereiche
    13, 14 primäre Kontaktbereiche
    14a, b Kontaktfedern
    16 Sicherungselement
    16a, b Oberflächenbereiche
    20 sekundärer Kontaktbereich
    22 Befestigungselement
    28 Kabel
    100 Kontakteinrichtung
    110 Gehäuse

Claims (16)

1. Kontaktelement, welches im Betrieb zur Anordnung mit mindestens einem weiteren Kontaktelement (10') in einer Kontakteinrichtung (100) und dort zur Übertragung einer elektrischen Größe ausgebildet ist,
mit einem Kontaktkörper (12), welcher zur Aufnahme und/oder Abgabe der elektrischen Größe ausgebildet ist, und
mit einem Sicherungselement (16), welches am Kontaktkörper (12) angeordnet ist und welches ausgebildet ist, im Betrieb des Kontaktelements (10) dieses bei Aufnahme in einem Gehäuse (110) der Kontakteinrichtung (100) in seinem Sitz im Gehäuse (110) mechanisch, insbesondere gegen Zug- und/oder Druckkräfte, zu sichern,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sicherungselement (16) zumindest an einem Oberflächenbereich (16a, 16b) davon im wesentlichen elektrisch nichtleitend ausgebildet ist, um im Betrieb zumindest gegenüber dem weiteren Kontaktelement (10') im Gehäuse (110) eine erhöhte elektrische Isolation zu schaffen.
2. Kontaktelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktkörper (12) zumindest an einem Oberflächenbereich (12a, 12b) davon im wesentlichen elektrisch nichtleitend ausgebildet ist, um im Betrieb zumindest gegenüber dem weiteren Kontaktelement (10') im Gehäuse (110) eine erhöhte elektrische Isolation zu schaffen.
3. Kontaktelement, welches im Betrieb zur Anordnung mit mindestens einem weiteren Kontaktelement (10') in einer Kontakteinrichtung (100) und dort zur Übertragung einer elektrischen Größe ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß daß der Kontaktkörper (12) zumindest an einem Oberflächenbereich (12a, 12b) davon im wesentlichen elektrisch nichtleitend ausgebildet ist, um im Betrieb zumindest gegenüber dem weiteren Kontaktelement (10') im Gehäuse (110) eine erhöhte elektrische Isolation zu schaffen.
4. Kontaktelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sicherungselement (16) vorgesehen ist, welches am Kontaktkörper (12) angeordnet ist und welches ausgebildet ist, im Betrieb des Kontaktelements (10) dieses bei Aufnahme in einem Gehäuse (110) der Kontakteinrichtung (100) in seinem Sitz im Gehäuse (110) mechanisch, insbesondere gegen Zug- und/oder Druckkräfte, zu sichern.
5. Kontaktelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (16) zumindest an einem Oberflächenbereich (16a, 16b) davon im wesentlichen elektrisch nichtleitend ausgebildet ist, um im Betrieb zumindest gegenüber dem weiteren Kontaktelement (10') im Gehäuse (110) eine erhöhte elektrische Isolation zu schaffen.
6. Kontaktelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (16) im wesentlichen als Ganzes, insbesondere einstückig, im wesentlichen elektrisch nichtleitend ausgebildet ist.
7. Kontaktelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kontaktkörper (12) im wesentlichen als Ganzes, insbesondere einstückig, im wesentlichen elektrisch nichtleitend ausgebildet ist, und
daß der Kontaktkörper (12) zusätzliche Kontaktbereiche aufweist, die ausgebildet sind, im Betrieb den vorgesehenen im wesentlichen elektrisch leitenden Kontakt auszubilden.
8. Kontaktelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbereiche als Oberflächenbereiche und/oder als Oberflächenbeschichtung auf dem Kontaktkörper vorgesehen sind, insbesondere als Beschichtung mit einem metallischen Stoff, einem leitenden Kunststoff oder Polymer oder dergleichen.
9. Kontaktelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Oberflächenbereich (16a) des Sicherungselements (16) den mit dem Kontaktkörper (12) in mechanischem Kontakt stehenden Bereich aufweist und/oder
daß der Oberflächenbereich (12a) des Kontaktkörpers (12) den mit dem Sicherungselement (16) in mechanischem Kontakt stehenden Bereich aufweist.
10. Kontaktelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberflächenbereich (16b) des Sicherungselements (16) einen Bereich aufweist, welcher vom Berührungsbereich mit dem Kontaktkörper (12) im wesentlichen abgewandt ist und welcher im Betrieb mindestens einem weiteren Kontaktelement (10') im wesentlichen zugewandt ist.
11. Kontaktelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (16) als federndes Element, insbesondere als Überfeder oder dergleichen, ausgebildet ist.
12. Kontaktelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (16) aus einem im wesentlichen elektrisch isolierenden Beschichtungsmaterial (20) gebildet ist und/oder mit einem solchen Material zumindest teilweise beschichtet ist.
13. Kontaktelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktkörper (12) insbesondere an den Oberflächenbereichen (12a, 12b) mit einem im wesentlichen elektrisch isolierenden Beschichtungsmaterial (20) beschichtet ist.
14. Kontaktelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Beschichtungsmaterial (20), das Material des Sicherungselements (16) und/oder Kontaktkörpers (12) ein Kunststoffmaterial, ein Polymer, Teflon, Kel-F oder dergleichen ist oder enthält.
15. Kontaktelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktkörper (12) einen primären Kontaktbereich (13, 14) aufweist, welcher als weiblicher Kontakt (13), Kontaktbuchse, Kontaktkupplung oder dergleichen oder welcher als männlicher Kontakt (14), Kontaktstecker oder dergleichen ausgebildet ist.
16. Kontaktelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (16) ausgebildet ist, im Betrieb eine Flächenpressung des Kontaktkörpers (12) im Gehäuse (110) der Kontakteinrichtung (100) zu schaffen.
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