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DE10146596A1 - Gassackmodul - Google Patents

Gassackmodul

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Publication number
DE10146596A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
airbag
folded
gas bag
module according
contact
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE10146596A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Fischer
Juergen Heigl
Hans-Joachim Tietze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TRW Occupant Restraint Systems GmbH
Original Assignee
TRW Occupant Restraint Systems GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRW Occupant Restraint Systems GmbH filed Critical TRW Occupant Restraint Systems GmbH
Priority to DE10146596A priority Critical patent/DE10146596A1/de
Publication of DE10146596A1 publication Critical patent/DE10146596A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
    • B60R21/16Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
    • B60R21/20Arrangements for storing inflatable members in their non-use or deflated condition; Arrangement or mounting of air bag modules or components
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    • B60R21/217Inflation fluid source retainers, e.g. reaction canisters; Connection of bags, covers, diffusers or inflation fluid sources therewith or together
    • B60R21/2176Inflation fluid source retainers, e.g. reaction canisters; Connection of bags, covers, diffusers or inflation fluid sources therewith or together the air bag components being completely enclosed in a soft or semi-rigid housing or cover

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Gassackmodul, mit einem gefalteten Gassack (24), der in einem Gehäuse (12) aufgenommen ist, wobei ein Mittel (26; 30) vorgesehen ist, das eine Oberfläche mit einem hohen Reibungskoeffizienten gegenüber dem Material des Gassackes (24) aufweist und wobei diese Oberfläche in Kontakt mit dem gefalteten Gassack (24) ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Gassackmodul mit einem gefalteten Gassack, der in einem Gehäuse aufgenommen ist.
Gassäcke werden dazu eingesetzt, einen Fahrzeuginsassen bei einem Unfall vor Verletzungen durch einen Aufprall auf Fahrzeugteile zu bewahren. Der Gassack muß sehr schnell aus der Position, in der er im gefalteten Zustand aufbewahrt ist, in eine Position gelangen, in der er Schutz für einen Fahrzeuginsassen bietet. Besonderes Augenmerk ist dabei auf den Entfaltungsvorgang gerichtet. Die Erfindung hat zum Ziel, das Entfaltungsverhalten eines Gassacks zu verbessern.
Dies wird bei einem gattungsgemäßen Gassackmodul dadurch erreicht, daß ein Mittel vorgesehen ist, das eine Oberfläche mit einem hohen Reibungskoeffizienten gegenüber dem Material des Gassacks aufweist, wobei diese Oberfläche in Kontakt mit dem gefalteten Gassack ist. Insbesondere ist diese Oberfläche in Kontakt mit den Falten des gefalteten Gassacks. Wenn der gefaltete Gassack in ein Fahrzeug eingebaut ist, sind die Falten in Kontakt mit der Oberfläche mit hohem Reibungskoeffizienten. Wird der Gassack entfaltet, werden die Stellen des Gassacks, die in Kontakt mit dieser Oberfläche sind, zurückgehalten, wodurch sich die Entfaltung des Gassacks beeinflussen läßt.
Vorzugsweise weist der gefaltete Gassack zwei Seiten auf, und das Mittel ist nur an einer Seite mit dem gefalteten Gassack in Kontakt. Auf diese Weise läßt sich die Entfaltungsrichtung des Gassacks besonders einfach beeinflussen.
Besonders vorteilhaft läßt sich die Erfindung bei einem Seitengassack einsetzen, wenn sich das Mittel entlang einer Längsseite des gefalteten Gassacks erstreckt. Gerade bei Seitengassäcken ist es wesentlich, daß sich der Gassack möglichst nahe entlang einer Seitenscheibe des Fahrzeugs entfaltet, da der Platz zwischen dem Fahrzeuginsassen und der Seitenwand des Fahrzeugs sehr begrenzt ist. Da eine Seite des Gassacks während der Entfaltung zurückgehalten wird, bewegt sich der sich entfaltende Gassack zu dieser Seite hin.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt das Mittel eine Beschichtung, und der hohe Reibungskoeffizient ist durch die Beschichtung verwirklicht. Beschichtungen sind einfach und kostengünstig aufzubringen und leicht mit einer großen Vielfalt von physikalischen Eigenschaften herzustellen.
Bevorzugt wird der hohe Reibungskoeffizient durch eine Rauhigkeit der Oberfläche verwirklicht. Diese kann durch eine Beschichtung oder aber durch eine Aufrauhung der Oberfläche erreicht werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Mittel eine Gewebelage. Auf diese Gewebelage kann eine Beschichtung aufgebracht sein, oder ihre Oberfläche ist aufgerauht. Die Gewebelage kann am Gehäuse oder am Gassack selbst befestigt sein. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß sich die Gewebelage nicht gegenüber dem gefalteten Gassackpaket verschiebt.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Gewebelage zusammen mit dem Gassack gefaltet. So läßt sich auf einer Seite des Gassacks eine große Kontaktfläche realisieren, die eine starke Beeinflussung der Entfaltungsrichtung des Gassacks ermöglicht.
In einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Mittel durch einen Abschnitt der Innenseite des Gehäuses gebildet. In diesem Fall kann auf eine zusätzliche Gewebelage verzichtet werden. Die Oberfläche des Gehäuses kann entweder aufgerauht oder beschichtet sein, um den hohen Reibungskoeffizienten zu verwirklichen.
Vorzugsweise weist der gefaltete Gassack eine Zickzackfaltung auf. In diesem Fall ist es besonders einfach, möglichst viele Falten des gefalteten Gassacks mit dem Mittel mit hohem Reibungskoeffizienten in Kontakt zu bringen.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele zusammen mit den beigefügten Zeichnungen. In diesen zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Gassackmodul gemäß einer ersten Ausführungsform;
Fig. 2 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Gassackmodul gemäß einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 3 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Gassackmodul gemäß einer dritten Ausführungsform;
Fig. 4 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Gassackmodul gemäß einer vierten Ausführungsform; und
Fig. 5 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Gassackmodul gemäß einer fünften Ausführungsform der Erfindung.
In der folgenden Beschreibung unterschiedlicher Ausführungsformen werden gleiche Bauteile jeweils mit denselben Bezugszeichen benannt.
Fig. 1 zeigt ein Gassackmodul 10 mit einem Gehäuse 12, das zwei parallele Seitenwandungen 14, 16 enthält, die entlang eines Rückens 18 miteinander verbunden sind. Am dem Rücken abgewandten Ende ist das Gehäuse 12 vor dem Auslösendes Gassackmoduls durch eine Klappe 10 verschlossen. Der Aufbau des Gehäuses 12 entspricht dem eines wohlbekannten Gehäuses für einen Seitengassack.
Im Gehäuse 12 ist entlang des Rückens eine Gaslanze 22 angeordnet. Die Erfindung ist allerdings nicht abhängig von der Verwendung einer Gaslanze, sondern kann in beliebigen Gassack-Modulen eingesetzt werden.
Die Gaslanze 22 liegt im Inneren eines gefalteten Gassacks 24, der in einer Zickzackfaltung zusammengelegt ist.
Auf einer Seite des gefalteten Gassacks 24 senkrecht zu durch die Faltung gebildeten Faltkanten 25 ist ein Mittel angeordnet, das eine Oberfläche mit einem hohen Reibungskoeffizienten gegenüber dem Material des Gassacks aufweist, in dieser Ausführungsform eine Gewebelage 26. Als Faltkante 25 wird der außenliegende Abschnitt einer Falte bezeichnet, an der der Knick der Falte liegt.
Die Gewebelage ist im Bereich der Gaslanze am Gassack 24 befestigt und erstreckt sich entlang einer Seite des gefalteten Gassacks 24. Die Gewebelage ist beispielsweise mit einer Beschichtung 28 versehen, um den hohen Reibungskoeffizienten zu verwirklichen.
Im Bereich der Austrittsklappe 20 verläuft die Gewebelage 26 ein kurzes Stück um den gefalteten Gassack 24 herum.
Die Gewebelage 26 ist mit möglichst vielen Falten des Gassacks 24, insbesondere mit deren Faltkanten 25 in Kontakt.
Wird der Gassack 24 bei einem Unfall durch über die Gaslanze 22 in ihn einströmendes Gas entfaltet, werden die Faltkanten 25, die in Kontakt mit der Gewebelage 26 sind, aufgrund der hohen Reibung zurückgehalten. Die Seite des gefalteten Gassacks, die nicht in Kontakt mit der Gewebelage 26 ist, entfaltet sich daher zunächst stärker. Auf diese Weise kommt es zu einer Krümmung des Gassacks 24. Das Gassackmodul 10 ist vorzugsweise so angeordnet, daß die Krümmung des sich aufblasenden Gassacks zur Seitenscheibe oder zur Seitenwand des Fahrzeuges hin gerichtet ist.
Der Gassack klappt beim Entfalten sozusagen in Richtung der Fahrzeugaußenseite. Hat der Gassack 24 das Gehäuse 12 vollständig verlassen, erfolgt die Entfaltung wie bekannt.
Die in Fig. 2 beschriebene Ausführungsform der Erfindung unterscheidet sich von der eben beschriebenen darin, daß die Gewebelage 26 nicht am Gassack 24, sondern am Gehäuse im Bereich des Rückens 18 befestigt ist. Das Gehäuse 12 weist in diesem Bereich einen Schlitz 28 auf, durch den die Gewebelage 26 nach außen geführt und dort mit dem Gehäuse 12 verklebt oder auf andere Weise daran befestigt ist.
Das Entfalten des Gassacks erfolgt wie unter der ersten Ausführungsform beschrieben.
Die dritte Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten beschriebenen Ausführungsform dadurch, daß die Gewebelage 26 mit der Innenseite der Seitenwandung 16 des Gehäuses verklebt ist. Auf diese Weise vereinfacht sich die Montage des Gassackmoduls.
Bei der in Fig. 4 beschriebenen Ausführungsform der Erfindung ist die Gewebelage 26 zusammen mit dem Gassack 24 gefaltet. Hier sind außer den Faltkanten 25 noch weitere Abschnitte der Falten in Kontakt mit der Gewebelage. Da so ein besonders inniger Kontakt zwischen der Gewebelage 26 und dem Gassack 24 auf einer Seite des gefalteten Gassacks besteht, kann eine besonders hohe Reibung während der Entfaltung und damit ein besonders starker Kippeffekt erreicht werden.
In der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird auf eine Gewebelage verzichtet. Das Mittel ist statt dessen durch einen Abschnitt 30 der Innenseite der Seitenwandung 16 des Gehäuses 12 verwirklicht.
Die Oberfläche mit hohem Reibungskoeffizienten kann entweder durch eine Beschichtung oder durch eine Aufrauhung der Innenseite der Gehäusewandung erreicht werden. Der Gassack 24 ist vorzugsweise so gefaltet, daß er im Bereich des Abschnitts 30 guten Kontakt zur Seitenwandung 16 hat. Auch in dieser Ausführungsform wird bei der Entfaltung des Gassacks 24 dieser an den Faltkanten 25, die in Kontakt mit dem Abschnitt 30 sind, zurückgehalten, so daß sich die der Seitenwandung 16 abgewandte Seite des Gassacks zunächst stärker entfaltet, woraus eine Krümmung oder Kippbewegung des Gassacks resultiert.

Claims (12)

1. Gassackmodul, mit einem gefalteten Gassack (24), der in einem Gehäuse (12) aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mittel (26; 30) vorgesehen ist, das eine Oberfläche mit einem hohen Reibungskoeffizienten gegenüber dem Material des Gassacks (24) aufweist, wobei diese Oberfläche in Kontakt mit dem gefalteten Gassack (24) ist.
2. Gassackmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gefaltete Gassack (24) zwei Seiten aufweist und daß das Mittel (26; 30) nur an einer Seite mit dem gefalteten Gassack (24) in Kontakt ist.
3. Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (26; 30) im wesentlichen in Kontakt mit den Faltkanten (25) des gefalteten Gassacks (24) ist.
4. Gassackmodul nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gassack (24) ein Seitengassack ist und daß das Mittel (26; 30) sich entlang einer Längsseite des gefalteten Gassacks (24) erstreckt.
5. Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (26; 30) eine Beschichtung (28) umfaßt und der hohe Reibungskoeffizient durch die Beschichtung (28) verwirklicht ist.
6. Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der hohe Reibungskoeffizient durch eine Rauhigkeit der Oberfläche verwirklicht ist.
7. Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel eine Gewebelage (26) ist.
8. Gassackmodul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebelage (26) am Gehäuse (12) befestigt ist.
9. Gassackmodul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebelage (26) am Gassack (24) befestigt ist.
10. Gassackmodul nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebelage (26) mit dem Gassack (24) gefaltet ist.
11. Gassackmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel durch einen Abschnitt (30) der Innenseite des Gehäuses (12) gebildet ist.
12. Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der gefaltete Gassack (24) eine Zickzackfaltung aufweist.
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