DE10145295A1 - Verfahren zur Verteilreihenfolgesortierung - Google Patents
Verfahren zur VerteilreihenfolgesortierungInfo
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Abstract
Es wird davon ausgegangen, dass eine Sortiermaschine für die Verteilreihenfolge aufgrund der Anzahl der bereitstehenden Sortierfächer wesentlich mehr Verteilreihenfolgepunkte innerhalb eines Sortierprozesses verarbeiten kann als für die Sortierung einer oder mehrerer realer Verteilreihenfolgen notwendig ist. Somit können reale Verteilreihenfolgepunkte mit großen Sendungsmengen in viele virtuelle Verteilreihenfolgepunkte mit möglichst kleinen Sendungsmengen aufgeteilt werden. Die für die einzelnen realen Verteilreihenfolgepunkte einer bestimmten Verteilreihenfolge statistisch ermittelten Sendungsmengen werden dabei auf die virtuellen Verteilreihenfolgepunkte für die Sortierläufe vor dem letzten Sortierlauf möglichst gleichmäßig aufgeteilt. Danach erfolgt das Durchführen der dem letzten Sortierlauf vorgelagerten Sortierlauf vorgelagerten Sortierläufe. Der letzte Sortierlauf wird dann so durchgeführt, dass die Sendungen einer Verteilreihenfolge in nebeneinander liegende Sortierfächer sortiert werden.
Description
- Unter Verteilreihenfolgesortierung von Sendungen versteht man den Vorgang, die zu verteilenden Sendungen in eine Folge zu bringen, die der Reihenfolge der Verteilhaltepunkte, z. B. nach Hausnummern/Briefkästen, entspricht. Diese Verteilhaltepunkte werden vom Verteiler in seinem Zustellbereich systematisch angelaufen bzw. angefahren. Ein Verteilhaltepunkt ist dabei nicht ein absolutes Sortierziel, sondern eine relative Position in der Verteilreihenfolge.
- Diese Sortierung ist manuell sehr aufwendig. Mittels einer Sortiermaschine kann diese Sortierung mit erheblich geringerem Zeitaufwand durchgeführt werden, wobei der Sortierung ein Sortierplan zugrunde liegt. Dieser Sortierplan ist eine Liste, welche die Zuordnung von Adressen zu den definierten Zustellhaltepunkten vornimmt, also die Reihenfolge beschreibt. In der Maschine ist es die Relation zwischen einem maschinell lesbaren Adreßcode und der Sequenznummer. Da die Anzahl der Zustellhaltepunkte normalerweise größer als die Anzahl der Sortierfächer der Sortiermaschinen ist, erfolgt die Verteilreihenfolgesortierung der zu sortierenden Sendungen in mehreren Sortierläufen. Dabei werden die Sendungen jeweils in der im vorigen Durchlauf sortierten Reihenfolge der Sortiermaschine wieder zugeführt.
- Das folgende Beispiel veranschaulicht, wie eine Sortierung in zwei Durchläufen durchgeführt wird. Angenommen, eine bestimmte Anzahl von Sendungen soll auf 20 Zustellpunkte verteilt werden. Dabei reicht es aus, 4 Sortierfächer im ersten Sortierlauf und 5 Sortierfächer im zweiten Sortierlauf zur Verfügung zu haben, da 4 × 5 = 20.
- Im ersten Sortierlauf werden die Sendungen gemäß den Großbuchstaben in 4 Sortierfächer verteilt, d. h., das erste Sortierfach erhält alle Sendungen, die ein "A" enthalten, das zweite Sortierfach alle Sendungen, die ein "B" enthalten usw. Die Sortierfächer werden geleert und die Sendungen wieder in die Stoffeingabe eingelegt, und zwar beginnend mit den Sendungen des ersten Sortierfachs ("A"), dann mit denen des zweiten Sortierfächers ("B") usw. Während des zweiten Sortierlaufs werden die Sendungen gemäß der Nummer in 5 Sortierfächer verteilt, d. h. das erste Sortierfach erhält alle Sendungen, die eine "1" enthalten usw. Da sich nach dem ersten Sortierlauf die Sendungen, die ein "A" enthalten, bereits vor den Sendungen, die ein "B" enthalten, befinden, erhält Sortierfach 1 nun zunächst die Sendungen, die "1A" enthalten, dann "1B" usw. Das gleiche gilt für alle anderen Fächer analog, so dass die Verteilreihenfolgesortierung nach dem zweiten Sortierlauf beendet ist. Nach dem Stand der Technik ist es erforderlich, eine Zuordnungstabelle den sogenannten Sortierplan zu erstellen, der eine eindeutige Relation zwischen dem Zustellcode also der Postleitzahl und dem Sortierfach innerhalb eines Durchlaufs bestimmt. Eine Variante dieses Verfahrens stellt lediglich eine Relation zwischen dem Zustellcode und der Verteilreihenfolgenummer her. Die Sortierfachzuordnung wird während der Sortierung vorgenommen. Vorausgesetzt, die Verteilreihenfolgenummer eines erkannten Zustellcodes ist bekannt - sie wird durch den Sortierplan bereitgestellt, muß sie nun in eine Fachnummer übersetzt werden. Die Verteilreihenfolgenummer selbst kann als eine Kombination von Fachzuweisungsregeln angesehen werden, die hier z. B. folgende Merkmale aufweist:
Die Maschine hat 10 Fächer (dementsprechend ist die Verteilreihenfolgenummer eine Dezimalzahl), die Fächer werden 0. . .9 bezeichnet, die Anzahl der Durchläufe ist gleich der Anzahl der Dezimalstellen in der Verteilreihenerteilfolgenummer. Beispiel: Die Verteilreihenfolgenummer 528 wird in 3 Durchläufen sortiert, im 1. Sortierlauf in Fach 8, im 2. Sortierlauf in Fach 2, im 3. Sortierlauf in Fach 5. In einer anderen Maschine mit 64 verfügbaren Fächern im ersten Sortierlauf und 30 im zweiten Sortierlauf würde dieselbe Verteilreihenfolgenummer (528) folgendermaßen verteilt werden: im ersten Sortierlauf in Fach 16, im zweiten Sortierlauf in Fach 8. Allgemein gilt, die Anzahl der Ziffern entspricht der Anzahl der benötigten Durchläufe, die Zahlenbasis jeder Ziffer entspricht der Zahl der im jeweiligen Sortierlauf zu Verfügung stehenden Fächer. - Diese Betrachtung läßt die Anzahl der Sendungen, welche pro Verteilreihenfolgenummer sortiert werden zunächst außer Acht. Unter der Annahme, dass eine weitgehende Gleichverteilung der Sendungsmengen vorliegt, z. B. durchschnittlich 3 Sendungen pro Verteilreihenfolgenummer, kann unter Beachtung der Gesamtsendungsmenge, der Anzahl der Sortierfächer und deren Größe, eine Sortiermaschine optimal, ausgenutzt werden, ohne dass Fach-Voll-Situation auftreten. Sporadisch auftretende Sortierfachüberläufe können durch den Einsatz von Überlauffächern abgefangen werden.
- Bei dieser Sortierung nach dem Stand der Technik können Sortierfächer überlaufen oder auch nur mit einer sehr kleinen Anzahl von Sendungen gefüllt sein. Wegen des möglichen Überlaufens werden Überlauffächer bereitgestellt. Diese Reservierung von Überlauffächern bedeutet aber eine Reduzierung der Sortierkapazität der Sortiermaschine hinsichtlich der möglichen Verteilhaltepunkte.
- Eine sukzessive Optimierung des Sortierplanes kann die Anzahl der notwendigen Überlauffächer reduzieren, aber nicht ersetzen, da die Zusammensetzung und der Umfang der Sendungen unbekannt bleiben. Beim Leeren der Sortiermaschine und dem Zusammenführen der Inhalte von Sortier- und Überlauffächern können Bedienfehler auftreten, die unter Umständen die Reihenfolge so stark verändern, dass eine Wiederholung der Sortierung notwendig wird.
- Der Einsatz von Überlauffächern garantiert zum anderen nicht, dass keine weiteren Fach-Voll-Situationen auftreten können. Bei einem Verfahren zur Vermeidung von Fachüberläufen nach US-A 5 363 971 werden die ZIP-Codes gelesen und Verteilhaltepunkten zugeordnet. Danach wird durch einen Mikroprozessor die Zuordnung der ZIP-Codes zu den Verteilhaltepunkten modifiziert, um die Verteilung der Sendungen in den Fächern zu optimieren. Dies erfolgt dadurch, dass nicht alle möglichen Verteilhaltepunkte genutzt werden, sondern Reservehaltepunkte vorgesehen sind. Durch eine spezielle Zuordnung der ZIP-Codes zu den Verteilhaltepunkten und durch die Platzierung der Reservehaltepunkte zwischen den zugeordneten Verteilhaltepunkten ist es möglich, die Sendungen auf verbesserte Weise zu verteilen, um die Wahrscheinlichkeit von Fachüberläufen zu minimieren. In Folge wird in die ursprüngliche Fachkombination nur noch die verbleibende Restmenge sortiert, was eine nicht gewollte ungleichmäßige Fachfüllung zur Folge hat. Bei nur geringen Füllständen der Sortierfächer entstehen Zeitverluste, da der Zeitaufwand für das Leeren eines gering gefüllten Faches sich nicht oder nur unwesentlich vom Leeren eines vollen Faches unterscheidet.
- In der DE 196 25 007 A1 wird ein Verfahren zur Verteilreihenfolgesortierung beschrieben, bei dem zur Vermeidung von Fach- Voll-Situationen durch iterative Suchschritte in einer Simulation des Sortiervorganges vor dem durch die Sortiermaschine durchgeführten Sortiervorgang die Sendungen jedes ursprünglichen Verteilhaltepunktes auf modifizierte Verteilhaltepunkte so aufgeteilt werden, dass die Sortierfächer die Sendungen ohne Überlauf aufnehmen können.
- Diese iterative Simulation ist sehr zeitaufwändig, so dass in einer bestimmten Zeitspanne nur ein begrenzter Mengenunterschied zwischen den Verteilhaltepunkten ausgeglichen werden kann.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Bereich der zulässigen Unterschiede im Sendungsaufkommen für verschiedene Verteilhaltepunkte bei gleichem Zeitrahmen für die Zuordnung der Sortierfächer zu den Verteilhaltepunkten wesentlich zu vergrößern, ohne dass es zu Überläufen von Sortierfächern kommt.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
- Die für die einzelnen realen Verteilreihenfolgepunkte einer bestimmten Verteilreihenfolge statistisch ermittelten Sendungsmengen werden auf die durch die Anzahl der Sortierfächer vorgegebene größtmögliche Anzahl von virtuellen Verteilreihenfolgepunkten für die Sortierläufe vor dem letzten Sortierlauf so aufgeteilt, dass die Sendungen möglichst gleichmäßig auf die virtuellen Verteilreihenfolgepunkte verteilt werden. Danach erfolgt das Durchführen der dem letzten Sortierlauf vorgelagerten Sortierläufe, bei denen die Sendungen auf die ermittelten virtuellen Verteilreihenfolgepunkte möglichst gleichmäßig verteilt werden. Der letzte Sortierlauf wird dann so durchgeführt, dass die Sendungen einer Verteilreihenfolge in nebeneinander liegende Sortierfächer sortiert werden. Dabei wird davon ausgegangen, dass eine Sortiermaschine für die Verteilreihenfolge aufgrund der Anzahl der bereitstehenden Sortierfächer wesentlich mehr Verteilreihenfolgepunkte innerhalb eines Sortierprozesses verarbeiten kann, als für die Sortierung einer oder mehrerer realer Verteilreihenfolgen notwendig ist. Somit können reale Verteilreihenfolgepunkte mit großen Sendungsmengen in viele virtuelle Verteilreihenfolgepunkte mit möglichst kleinen Sendungsmengen aufgeteilt werden. Vor der Sortierung ist also keine zeitaufwändige iterative Simulation mehr notwendig, sondern die Aufteilung der Sendungen erfolgt auf der Basis statistisch ermittelter Häufigkeitsverteilungen.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen dargestellt.
- So erfolgt die Aufteilung der Sendungen auf die virtuellen Verteilreihenfolgepunkte vor dem ersten Sortierlauf vorteilhaft durch folgende Schritte:
- - Ermittlung der minimalen Anzahl der Sortierfächer im letzten/n-ten Sortierlauf NSTnmin für eine bestimmte Verteilreihenfolge, ausgehend von der Anzahl der Sendungen und der Verteilreihenfolgepunkte,
- - Ermittlung der Anzahl der möglichen virtuellen
Verteilreihenfolgepunkte Vdpn, die für die Verteilreihenfolge
bereitgestellt werden können, mittels der Beziehung
Vdpn = NSTnmin × ΠNST
ΠNST = NSTp1 × NSTp2 × . . . NSTp (n - 1),
NSTp = Anzahl der Sortierfächer der Maschine im p-ten Sortierlauf, - - Ermittlung der Anzahl der Sendungen Erg, die jeder
virtuelle Verteilreihenfolgepunkt bei gleichmäßiger Verteilung
aufnehmen kann,
durch die Beziehung Erg = NITEM/Vdpn.
mit NITEM = Anzahl der Sendungen der Verteilreihenfolge - - Ermittlung der Anzahl der virtuellen Verteilreihenfolgepunkte Vdpn (Erg) für jeden realen Verteilreihenfolgepunkt auf der Basis statistisch ermittelter Sendungsstückzahlen für den jeweiligen Verteilreihenfolgepunkt, indem die statistisch ermittelte Anzahl der Sendungen für diesen Verteilreihenfolgepunkt durch die Anzahl der Sendungen Erg, die jeder Verteilreihenfolgepunkt bei gleichmäßiger Verteilung aufnehmen kann, dividiert wird, wobei bei gebrochenzahligen Werten von Vdpn (Erg) mit größeren und kleineren ganzzahligen Werten eine Aufteilung auf virtuelle Verteilreihenfolgepunkte so erfolgt, dass die Summe der virtuellen Verteilreihenfolgepunkte aller physikalischen Verteilreihenfolgepunkte Σ Vdpn (Erg), der Anzahl der möglichen virtuellen Verteilreihenfolgespunkte Vdpn entspricht.
- Vorteilhaft ist es in diesem Zusammenhang, wenn zur Ermittlung der minimalen Anzahl der Sortierfächer im letzten/n-ten Sortierlauf die Anzahl der Sortierfächer NSTitem zur Aufnahme aller Sendungen im letzten/n-ten Sortierlauf mittels der Beziehung
NSTitem = NITEM/NSTCAP mit NSTCAP = Aufnahmekapazität eines Sortierfaches
und die Anzahl der Sortierfächer NSTdpn zur Bearbeitung der Verteilreihenfolgepunkte im letzten/n-ten Sortierlauf mittels der Beziehung
NSTdpn = NDPN/HNST mit NDPN = Anzahl der Verteilreihenfolgepunkte
ermittelt wird und der nächst größere ganzzahlige Wert des größeren Wertes von NSTitem und NSTdpn die minimale Anzahl der Sortierfächer im letzten/n-ten Sortierlauf NSTnmin ergibt. - Zweckmäßig ist es, wenn die Sortierfächer für die virtuellen Verteilreihenfolgepunkte eines realen Verteilreihenfolgepunktes nebeneinander angeordnet werden.
- Zum ökonomischen Einsatz der Sortierkapazitäten ist es günstig, auf der Basis einer genügend großen Anzahl von Sortierfächern und deren Größe mehrere Verteilreihenfolgen gleichzeitig auf einer Sendungssortiermaschine zu sortieren, wobei bei Erreichen einer festgelegten Füllgrenze der Sortierfächer keine Sendungen weiterer Verteilreihenfolgen mehr einsortiert werden.
- Das Einsortieren der Sendungen für die Sortierläufe vor dem letzten Sortierlauf erfolgt dabei vorzugsweise in Verteilreihenfolgeschichten über alle Sortierfächer. Im letzten Sortierlauf werden dann die Sendungen für die verschiedenen Verteilreihenfolgen getrennt, indem sie verteilreihenfolgeweise in nebeneinander liegende Fächer sortiert werden.
- Sind nach der ersten Aufteilung der realen Verteilreihenfolgepunkte in virtuelle Verteilreihenfolgepunkte Sortierfächer noch unbelegt, so ist es zur möglichst gleichmäßigen Verteilung der Sendungen vorteilhaft, die virtuellen Verteilreihenfolgepunkte in einem weiteren Schritt unter Wahrung der Sequenzintegrität mittels Zufallsalgorithmus den Sortierfächern zuzuordnen.
- Anschließend wird die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen näher erläutert.
- Dabei zeigen
- Fig. 1 die Planung der Verteilreihenfolgesortierung;
- Fig. 2 Datenflüsse und Module eines Systems und markiert die Stellen, an denen die Erfindung zum Einsatz kommt (Verteilalgorithmus);
- Fig. 3 eine mögliche Verteilung von Sendungsmengen auf Verteilreihenfolgepunkte innerhalb einer bestimmten Verteilreihenfolge, wie sie in der Realität vorkommen kann;
- Fig. 4 eine mögliche Anordnung der Sendungen von zwei unterschiedlichen Verteilreihenfolgen im ersten Sortierlauf ohne Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens;
- Fig. 5 die Anordnung von zwei Verteilreihenfolgen im ersten Sortierlauf bei Aufteilung auf virtuelle Verteilreihenfolgepunkte;
- Fig. 6 die Ergebnisse der einzelnen Schritte bei der Verwendung von virtuellen Verteilreihenfolgepunkten;
- Fig. 7 das Einfügen von Sortierfächern im zweiten Sortierlauf bei unerwartet hohen Sendungsmengen im zweiten Sortierlauf.
- Fig. 1 zeigt die Ausgangssituation einer komplexen Sortieranlage. Aus einem Datenbank gestützten System werden die Verteilreihenfolge Definitionen 1 - im folgenden Verteilreihenfolge genannt - abgeleitet, welche die Zuordnung der Zielcodeinformationen zu Verteilreihenfolgepunkten und die zu erwartenden Sendungsmengen pro Verteilreihenfolgepunkt enthalten. In der Verteilreihenfolgesortierplanung 2 werden die vordefinierten Verteilreihenfolgen auf die zur Verfügung stehenden Sortiermaschinen verteilt. Diese Planung wird zum einen nach logistischen Kriterien des Betreibers, zum anderen nach Auslastungskriterien der Maschinen durchgeführt. In der Praxis heißt das, der Planer versucht die logistischen Kriterien des Betreibers auf den existierenden Maschinenpark abzubilden und benötigt hierzu ein Werkzeug, welches während der Planung ständig überprüfen kann, ob die Kapazitätsgrenzen einer oder mehrerer Maschinen schon erreicht ist oder nicht. Das Ergebnis der Planung sind die Verteilreihenfolge- Sortierpläne 4 für die Maschinen (Anmerkung: die Sortiereinrichtung zur Trennung der zu sortierenden Sendungen in Zuordnungen für jede Maschine - der Trennsortierplan 3 - wird in diesem Zusammenhang nicht betrachtet).
- Fig. 2 zeigt die Anordnung der Elemente reduziert auf eine einzelne Maschine. Die Verteilreihenfolge-Definitionen 1 werden in der Verteilreihenfolgesortier-Planung mit dem Sortierplan Management 5 einer Untersuchung unterzogen, welche als Ergebnis die Kapazitätsbelastung der Sortiermaschine 6 durch jede der für diese Maschine gewählten Verteilreihenfolgen ermittelt. Hierzu wird der Verteilalgorithmus, der noch detaillierter beschrieben wird, verwendet, welcher später in der realen Sortiermaschine 6 die tatsächliche Sortierung steuert. Durch dieses Verfahren kann während der Planung bereits sichergestellt werden, dass die Zusammenstellung der Verteilreihenfolgen auf eine Sortiermaschine 6 deren Sortierkapazität nicht überschreitet. Der für eine Maschine erzeugte Sortierplan 4 enthält die Verteilreihenfolgen mit den Zuordnungen der Zielcodeinformationen zu den Verteilreihenfolgepunkten. Dieser Sortierplan 4 wird in die Maschine 6 geladen und der gleiche Verteilalgorithmus, welcher schon in der Planungsphase eine Ermittlung der Verteilung ermöglicht hat, steuert in der Maschine die reale Sortierung.
- Fig. 3 zeigt ein Beispiel der Verteilung von 1800 Sendungen auf 180 Verteilreihenfolgepunkte innerhalb einer einzelnen Verteilreihenfolge. Ziel des erfindungsgemäßen Verfahren ist es, diese ungleichmäßige Verteilung so auf der Maschine anzuordnen, dass eine möglichst geringe Kapazitätsbelastung der Maschine auftritt.
- Die Kennwerte einer Maschine sind bei 2 Sortierläufen:
NST - Anzahl der Sortierfächer (210);
NSTCAP - Anzahl der Sendungen, die ein Sortierfach aufnehmen kann (600);
P - Anzahl der Sortierläufe (2). - Die Kennwerte der Verteilreihenfolge sind:
NITEM - erwartete Gesamtmenge an Sendungen (1800);
NDPN - Anzahl der Verteilreihenfolgepunkte (180). - Unter der Annahme, dass die Sendungen der Verteilreihenfolge im zweiten Sortierlauf in einer möglichst geringen Anzahl von Sortierfächern zusammengefasst werden soll, lassen sich aus diesen Kennwerten die Minimalanforderungen zur Sortierung dieser Verteilreihenfolge ableiten:
- Der größere der Werte NSTitem und NSTdpn wird als Anzahl der Sortierfächer im zweiten Sortierlauf festgelegt.
- Dann läßt sich die Minimalanzahl der notwendigen Sortierfächer für den ersten Sortierlauf bestimmen.
- Da die Maschine aufgrund ihrer Größe mehr als eine Verteilreihenfolge bearbeiten kann und die Verteilreihenfolgetrennung automatisch beim Übergang vom ersten zum zweiten Sortierlauf erfolgt (jede Verteilreihenfolge hat eine eigene Sortierfachgruppe im zweiten Sortierlauf), kann für jede Verteilreihenfolge eine eigene virtuelle Maschine beschrieben werden.
- Die nachfolgende Tabelle 1 zeigt einige Berechnungsbeispiele für Verteilreihenfolgen und den berechneten virtuellen Maschinen: Tabelle 1
- Fig. 4 und Tabelle 1 zeigen, dass die Beispiel-Verteilreihenfolgen die Maschine im ersten Sortierlauf sehr unterschiedlich belegen, falls tatsächlich nur die Minimalbedingungen erfüllt werden. Ebenso ist ersichtlich, dass diese Art der Verteilung sehr empfindlich gegen Änderungen der Sendungsmengen bezogen auf die Auslastung der Sortierfächer reagiert, insbesondere dann, wenn die tatsächlichen Sendungsmengen stark von den erwarteten Sendungsmengen abweichen.
- Fig. 5 stellt die Verteilung der Sendungsmengen dar, wenn die tatsächlichen Verteilreihenfolgepunkte der Verteilreihenfolge 1 auf virtuelle Verteilreihenfolgepunkte abgebildet werden. Durch diesen Vorgang wird die Reihenfolge nicht gestört, aber es ergibt sich eine gleichmäßigere Verteilung der Sendungen auf die Maschine. Für die Verteilreihenfolge 1 gilt, es werden 30 reale Verteilreihenfolgepunkte 1 mit je 60 Sendungen auf 180 virtuelle Verteilreihenfolgepunkte mit je 10 Sendungen aufgesplittert. D. h. jeder reale Verteilreihenfolgepunkt beinhaltet jetzt 6 virtuelle Verteilreihenfolgepunkte. Während des Sortiervorgangs werden beim Verteilen auf die virtuellen Verteilreihenfolgepunkte die verteilten Sendungen mitgezählt, da die virtuellen Verteilreihenfolgepunkte kein Verteilmerkmal auf den Sendungen sind, sondern nur während des Verteilprozesses existieren. Sendungen, welche über die erwartete Sendungsmenge für einen Verteilreihenfolgepunkt hinausgehen, werden gleichmäßig auf die zugehörigen virtuellen Verteilreihenfolgepunkte verteilt.
- Während im vorangegangenen Beispiel die Verhältnisse leicht nachvollziehbar sind, muss das Verfahren für eine reale Verteilreihenfolge, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist, verfeinert werden. Die Berechnung der Größen von virtuellen Verteilreihenfolgepunkten und die Ermittlung der daraus resultierenden Verteilung auf die Maschine ist der zentrale Teil des erfindungsgemäßen Verfahrens und wird für jede Verteilreihenfolge separat vorgenommen. Das jeweilige Ergebnis wird in einer virtuellen Maschine (eine Software Maschine) abgebildet, die zu erwartenden Füllstände der Sortierfächer aufsummiert. Das Sortplan Management System akzeptiert während der Planung weitere Verteilreihenfolgen für eine bestimmte Maschine nur, solange die festgelegten Maximalzahlen für die Sendungsmenge pro Sortierfach nicht überschritten werden.
- Fig. 6 zeigt die Ergebnisse der Verfeinerung bei der Anwendung der virtuellen Verteilreihenfolgepunkte.
- Die Berechnung der Verteilung einer einzelnen Verteilreihenfolge erfolgt in 4 Schritten. Schritt 1 Berechnung der Kennwerte und Minimalanforderungen einer Verteilreihenfolge
- Die Anzahl der Sendungen pro virtuellem Vertelireihenfolgepunkt muss vom exakten Wert Erg_ex auf den ganzzahligen Wert Erg_h vergrößert werden. Da hierdurch die Summe aller Sendungen (Vdpn.Erg_h) größer als die tatsächliche Sendungsmenge erscheint, wird zusätzlich der um 1 niedrigere ganzzahlige Wert Erg_l eingeführt.
- Es wird die Anzahl von virtuellen Verteilreihenfolgepunkten für jeden realen Verteilreihenfolgepunkt berechnet, wobei die Aufteilung dieses gebrochenzahligen Werts im Verhältnis Erg_ex auf die ganzzahligen Werte Erg_h und Erg_l vorgenommen wird.
- Der bei der Verteilung der Sendungsmengen auf die virtuellen Verteilreihenfolgepunkte der Größen Erg_h und Erg_l entstandene Überhang an (tatsächlich nicht vorhandenen) Sendungen wird durch Ersetzen von Elementen, welche aus Erg_h entstanden sind durch Elemente aus Erg_l korrigiert.
- Bei der Verteilung der Sendungsmengen auf virtuelle Verteilreihenfolgepunkte der Größen Erg_h und Erg_l kann der Effekt auftreten, das mehr virtuelle Verteilreihenfolgepunkte benötigt werden, als zur Verfügung stehen (NSTp2.NSTp1). Dies wird durch Einführung einer dritten Größe für virtuelle Verteilreihenfolgepunkte Erg_spec korrigiert, welche entweder ein Vielfaches von Erg_h oder ein Vielfaches von Erg_l an Sendungen aufnehmen kann.
- Im Folgenden werden mit Hilfe von Pseudocode die Berechnungsschritte der Schritte 2, 3 und 4 aufgezeigt. Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
- Treten bei der Berechnung Fälle auf, bei denen trotz der kleinstmöglichen Größe 1 von virtuellen Verteilreihenfolgepunkten nicht alle verfügbaren virtuellen Verteilreihenfolgepunkte belegt werden, können die belegten virtuellen Verteilreihenfolgepunkte nach dem Zufallsprinzip über die zur Verfügung stehenden Sortierfächer verteilt werden. Dadurch wird vermieden, dass eine Häufung derartiger virtueller Verteilreihenfolgepunkte in ein und demselben Sortierfach auftreten kann.
- Während der Sortierung wird eine Statistik über das Auftreten der erwarteten Verteilreihenfolgepunkte geführt. Nach dem Ende des ersten Sortierlaufs ist die tatsächliche Zusammensetzung bzw. Verteilung der Sendungsmengen auf die jeweiligen Verteilreihenfolgepunkte bekannt. Während im ersten Sortierlauf das Auftreten von Sortierfach voll Situationen durch die gleichmäßige Verteilung der virtuellen Verteilreihenfolgepunkte über alle zur Verfügung stehenden Sortierfächer vermieden werden kann, können im zweiten Sortierlauf durch die Konzentration der Verteilreihenfolgen auf jeweils die Mindestanzahl von Sortierfächern dann Überlaufsituationen auftreten, wenn die tatsächlichen Sendungsmengen die erwarteten Sendungsmengen wesentlich überschreiten. Im Vorfeld der eigentlichen Sortierung kann die Planung diesen Umstand berücksichtigen und präventiv Sortierfächer reservieren und dies der Maschine in geeigneter Weise - in der Regel als Bestandteil des Sortierplans - mitteilen. Diese reservierten Sortierfächer sind zunächst keiner Verteilreihenfolge zugeordnet. Da die Maschine als Sortierplan nicht eine Zielcode nach Sortierfachzuordnung mitgeteilt bekommt, sondern mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens diese Zuordnung selbst ermittelt, ist sie auch in der Lage eigenständig bei Bedarf Änderungen an der Sortierfachzuordnung vorzunehmen.
- Fig. 7 zeigt den prinzipiellen Ablauf. Die Planung hat ein Sortierfach am "Ende" der Maschine reserviert bzw. die mit Hilfe der durch das erfindungsgemäßen Verfahrens durchgeführte Kalkulation ein Sortierfach weniger berücksichtigt, als in der Maschine eigentlich zur Verfügung stehen. Nach dem Ende des ersten Sortierlaufs überprüft die Maschine anhand der Statistiken die zu erwartenden Sortierfachbefüllungen für den zweiten Sortierlauf und stellt dabei fest, dass das zweite Sortierfach der Verteilfolge 1 mehr Sendungen aufnehmen soll als für das Sortierfach spezifiziert worden ist. Die Maschine verschiebt deshalb alle Sortierfachzuordnungen oberhalb des betrachteten Sortierfach Nr. 2 um eine Position und ordnet die überzähligen Sendungen des Sortierfach 2 jetzt dem freigewordenen Sortierfach 3 zu. Damit kann die Sortierung weitergeführt werden ohne dass eine Verzögerung des Ablaufs durch eine Sortierfach voll Situation eintritt.
Claims (7)
1. Verfahren zur Verteilreihenfolgesortierung auf einer
Sendungssortiermaschine, bei welchem jede Sendung gemäß
ihrer gelesenen und erkannten Adresskodierung in eine
Verteilreihenfolge eingeordnet wird, wobei die Sortierung in
Abhängigkeit von der Anzahl und Größe der vorhandenen
Sortierfächer sowie der Anzahl der die Verteilreihenfolge
beschreibenden Verteilhaltepunkte in mehreren Durchläufen
erfolgt, gekennzeichnet durch folgende
Verfahrensschritte nach Kenntnis vollständiger
Adresskodierungen aller Sendungen:
- Aufteilen der für die einzelnen realen
Verteilreihenfolgepunkte einer bestimmten Verteilreihenfolge
statistisch ermittelten Sendungsmengen auf durch die Anzahl
der Sortierfächer vorgegebene größtmögliche Anzahl von
virtuellen Verteilreihenfolgepunkten für die
Sortierläufe vor dem letzten/n-ten Sortierlauf derart, dass
die Sendungen möglichst gleichmäßig auf die virtuellen
Verteilreihenfolgepunkte verteilt werden
- Durchführen der dem letzten Sortierlauf vorgelagerten
Sortierläufe, bei denen die Sendungen auf die im ersten
Verfahrensschritt ermittelten virtuellen
Verteilreihenfolgepunkte möglichst gleichmäßig verteilt werden,
- Durchführen des letzten/n-ten Sortierlaufes, so dass
die Sendungen einer Verteilreihenfolge in
nebeneinanderliegende Sortierfächer sortiert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch folgende Schritte zur Aufteilung der Sendungen auf
die virtuellen Verteilreihenfolgepunkte vor dem ersten
Sortierlauf:
- Ermittlung der minimalen Anzahl der Sortierfächer im
letzten/n-ten Sortierlauf NSTnmin für eine bestimmte
Verteilreihenfolge, ausgehend von der Anzahl der
Sendungen und der Verteilreihenfolgepunkte,
- Ermittlung der Anzahl der möglichen virtuellen
Verteilreihenfolgepunkte Vdpn, die für die Verteilreihenfolge
bereitgestellt werden können, mittels der Beziehung
Vdpn = NSTnmin × ΠNST
ΠNST = NSTp1 × NSTp2 × . . . NSTp (n - 1),
NSTp = Anzahl der Sortierfächer der Maschine im p-ten Sortierlauf,
Vdpn = NSTnmin × ΠNST
ΠNST = NSTp1 × NSTp2 × . . . NSTp (n - 1),
NSTp = Anzahl der Sortierfächer der Maschine im p-ten Sortierlauf,
- Ermittlung der Anzahl der Sendungen Erg, die jeder
virtuelle Verteilreihenfolgepunkt bei gleichmäßiger
Verteilung aufnehmen kann, durch die Beziehung
Erg = NITEM/Vdpn. mit NITEM = Anzahl der Sendungen der Verteilreihenfolge
Erg = NITEM/Vdpn. mit NITEM = Anzahl der Sendungen der Verteilreihenfolge
- Ermittlung der Anzahl der virtuellen
Verteilreihenfolgepunkte Vdpn (Erg) für jeden realen
Verteilreihenfolgepunkt auf der Basis statistisch ermittelter
Sendungsstückzahlen für den jeweiligen Verteilreihenfolgepunkt,
indem die statistisch ermittelte Anzahl der Sendungen
für diesen Verteilreihenfolgepunkt durch die Anzahl der
Sendungen Erg, die jeder Verteilreihenfolgepunkt bei
gleichmäßiger Verteilung aufnehmen kann, dividiert
wird, wobei bei gebrochenzahligen Werten von Vdpn (Erg)
mit größeren und kleineren ganzzahligen Werten eine
Aufteilung auf virtuelle Verteilreihenfolgepunkte so
erfolgt, dass die Summe der virtuellen
Verteilreihenfolgepunkte aller physikalischen
Verteilreihenfolgepunkte Σ Vdpn (Erg), der Anzahl der möglichen
virtuellen Verteilreihenfolgespunkte Vdpn entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Anzahl der Sortierfächer
NSTitem zur Aufnahme aller Sendungen im letzten/n-ten
Sortierlauf mittels der Beziehung
NSTitem = NITEM/NSTCAP mit NSTCAP = Aufnahmekapazität eines Sortierfaches
und die Anzahl der Sortierfächer NSTdpn zur Bearbeitung der Verteilreihenfolgepunkte im letzten/n-ten Sortierlauf mittels der Beziehung
NSTdpn = NDPN/ΠNST mit NDPN = Anzahl der Verteilreihenfolgepunkte der Verteilreihenfolge
ermittelt wird und der nächst größere ganzzahlige Wert des größeren Wertes von NSTitem und NSTdpn die minimale Anzahl der Sortierfächer im letzten/n-ten Sortierlauf/NSTnmin ergibt.
NSTitem = NITEM/NSTCAP mit NSTCAP = Aufnahmekapazität eines Sortierfaches
und die Anzahl der Sortierfächer NSTdpn zur Bearbeitung der Verteilreihenfolgepunkte im letzten/n-ten Sortierlauf mittels der Beziehung
NSTdpn = NDPN/ΠNST mit NDPN = Anzahl der Verteilreihenfolgepunkte der Verteilreihenfolge
ermittelt wird und der nächst größere ganzzahlige Wert des größeren Wertes von NSTitem und NSTdpn die minimale Anzahl der Sortierfächer im letzten/n-ten Sortierlauf/NSTnmin ergibt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Sortierfächer für die
virtuellen Verteilreihenfolgepunkte eines realen
Verteilreihenfolgepunktes nebeneinander angeordnet werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch
gekennzeichnet, dass auf der Basis einer
genügend großen Anzahl von Sortierfächern und deren Größe
die Sendungen mehrere Verteilreihenfolgen gleichzeitig
auf einer Sendungssortiermaschine sortiert werden, wobei
bei Erreichen einer festgelegten Füllgrenze der
Sortierfächer keine Sendungen weiterer Verteilreihenfolge mehr
einsortiert werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, dass das Einsortieren der Sendungen für
die Sortierläufe vor dem letzten Sortierlauf in
Verteilreihenfolgeschichten über alle Sortierfächer erfolgt und
im letzten/n-ten Sortiergang die Sendungen für die
verschiedenen Verteilreihenfolgen getrennt werden, indem sie
jeweils verteilreihenfolgeweise in nebeneinanderliegende
Fächer sortiert werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch
gekennzeichnet, dass bei noch unbelegten
Sortierfächern nach der ersten Aufteilung der realen
Verteilreihenfolgepunkte in virtuelle
Verteilreihenfolgepunkte die virtuellen Verteilreihenfolgepunkte in einem
weiteren Schritt unter Wahrung der Sequenzintegrität
mittels Zufallsalgorithmus den Sortierfächern zugeordnet
werden.
Priority Applications (6)
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