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DE1014568B - Einrichtung zum Niederschlagen des Anfahrdampfes in einem Oberflaechenkondensator - Google Patents

Einrichtung zum Niederschlagen des Anfahrdampfes in einem Oberflaechenkondensator

Info

Publication number
DE1014568B
DE1014568B DEM19725A DEM0019725A DE1014568B DE 1014568 B DE1014568 B DE 1014568B DE M19725 A DEM19725 A DE M19725A DE M0019725 A DEM0019725 A DE M0019725A DE 1014568 B DE1014568 B DE 1014568B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
steam
lane
pipes
guide plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM19725A
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad Trautner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM19725A priority Critical patent/DE1014568B/de
Publication of DE1014568B publication Critical patent/DE1014568B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B5/00Condensers employing a combination of the methods covered by main groups F28B1/00 and F28B3/00; Other condensers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Niederschlagen des Anfahrdampfes in einem Oberflächenkondensator Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Niederschlagen des Anfahrdampfes von Kesselanlagen in einem Oberflächenkondensator mit ein oder zwei koaxial zur Kondensatorlängsachse verlaufenden, über ihre gesamte Länge mit siebartigen Öffnungen versehenen Anfahrdampf-Verteilerrohren, aus denen der Anfahrdampf quer zu seiner Einströmrichtung austritt.
  • Bei bereits vorgeschlagenen Einrichtungen dieser Art sind die siebartigen Öffnungen in zwei an den äußersten Seiten des Kondensators. einander gegenüberliegend angeordneten Verteilerrohren angebracht, daß die aus ihnen austretenden Dampfstrahlen oberhalb der Kühlrohrbündel aufeinanderprallen, wobei außerhalb der Verteilerrohre liegende Zerstäuberrohre vorhanden sind, aus denen Wasser in den verwirbelten, überschüssigen Dampf hineingespritzt wird, um ihm durch Eigenverdampfung Wärme zu entziehen. Bei Ausbleiben des Kühlkondensats im Kondensator besteht durch diese Anordnung die Gefahr, daß es infolge Wirbelbildung durch Richtungsänderung der Dampfteilchen nach der Kühlfläche hin oberhalb der Kühlrohre zu Dampfstau mit plötzlicher Drucksteigerung kommt.
  • Erfindungsgemäß läßt sich dieser Mangel dadurch vermeiden, daß in den Verteilerrohren Kondensateinspritzrohre angeordnet sind, durch die Kondensat in die Verteilerrohre eingespritzt wird, so daß eine Kühlung und Mischkondensation des in den Verteilerrohren befindlichen Anfahrdampfes stattfindet, und daß die Verteilerrohre und ihre Öffnungen so angeordnet sind, daß der gekühlte Anfahrdampf diffusorartig in die Rohrgasse des Kondensators ausgestoßen wird. Durch diese Einrichtung wird erreicht, daß durch die Einspritzung des Kühlkondensats sich ein Dampfstau zunächst nur in den Verteilerrohren bildet. Die jetzt ungekühlten Dampfstrahlen werden durch die diffusorartige Einführung in die Rohrgasse weit nach unten geführt, so daß auch in diesem Falle die sofortige Kondensation des austretenden Anfahrdampfes gewährleistet ist, da in der Rohrgasse ein genügend langer Entspannungsweg zur Verfügung steht.
  • .Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können bei der Verwendung von zwei Verteilerrohren diese auf einem bestimmten, der Rohrgasse zugewandten Rohrmantelsektor loch- oder schlitzartige Öffnungen aufweisen, denen diesen Rohrmantelsektor seitlich begrenzende Leitbleche zugeordnet sind, die sich diffusorartig nach der Rohrgasse hin erstrecken. Die Leitbleche dienen dazu, den aus den loch- oder schlitzartigen Öffnungen der Verteilerrohre kommenden Anfahrdampf nach der Rohrgasse hinzuleiten. Durch den üblicherweise keilförmigen oberen Raum der mittleren Rohrgasse steht auf diese Weise dem Anfahrdampf ein geeigneter Ausdehnungsraum zur Verfügung, so daß durch Ablenken des Anfahrdampfes nach diesem Raum hin die oberen Rohrschichten des Kühlrohrnetzes nicht übermäßig beansprucht werden.
  • Die Leitbleche können dabei nach einem weiteren Merkmal der Erfindung so ausgebildet sein, daß ein Teil derselben sich strömungsfluchtend an die obere Rohrgassenwandung anlegt, während der andere Teil der Leitbleche nur so weit in Richtung der Rohrgasse geführt ist, daß zwischen zwei Verteilerrohren eine schachtartige Flachdüse gebildet wird, durch die in üblichem Maße der Abdampf der Turbine nach der Rohrgasse hin abströmen kann.
  • Durch zweckentsprechende Bemessung des Düsenquerschnittes hat man es in der Hand, den Abdampfdurchsatz in der Rohrgasse so zu steuern, daß die Rohrgasse auch im Normalbetrieb vom Abdampf hinreichend beaufschlagt wird; dies ist insofern wichtig, als ja auch die Kondensataufwärmung im Kondensatsammler (Hotwell) stets gewährleistet sein muß. Weiterhin kann auch durch die gegenseitige Lage der Verteilerrohre selbst im Dampfraum oberhalb des Kühlrohrbündels sowie durch den jeweiligen Abstand der Verteilerrohre vom Kühlrohrnetz Einfluß darauf genommen werden, welcher zu kondensierenden Dampfart ein bevorzugter Weg nach der Rohrgasse hin eingeräumt wird. In Grenzfällen kann der die Flachdüse bildende Teil der Leitflächen ganz entfallen.
  • Eine andere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß im Kondensator oberhalb der Rohrgasse, und zwar vorzugsweise symmetrisch zur Rohrgassen-Mittenebene, nur ein einziges in Längsrichtung der Rohrgasse verlaufendes Verteilerrohr für den Anfahrdampf angeordnet ist. Bei dieser Anordnung ragen die den Dampfaustrittsöffnungen am Rohrmantelsektor zugeordneten Leitbleche nur so weit diffusorartig in die Rohrgasse hinein, daß um die Leitbleche flachdüsenartige Strömungswege für den Abdampf der Turbine nach der Rohrgasse hin frei bleiben. Diese Anordnung kann mit Vorteil dann verwendet werden, wenn nur kleinere Mengen Anfahrdampf aufzunehmen sind.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen ausführlicher beschrieben. Hierbei ist Fig.1 eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen Kondensators mit zwei Längs-Verteilerrohren für Anfahrdampf im Dampfraum oberhalb der Rohrgasse, Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1, Fig. 3 ein nur 'bruchweise dargestellter Grundriß zu Fig. 1, Fig.4 eine Vorderansicht ähnlich Fig. 1, nur mit dem Unterschied, daß die Längs-Verteilerrohre im Dampfraum oberhalb der Rohrgasse etwas weiter auseinander stehen und daß die Düse zwischen den Verteilerrohren enger ist, Fig. 5 eine Vorderansicht ähnlich Fig. 1, jedoch mit nur einem einzigen Längs-Verteilerrohr für Anfahrdampf oberhalb der Rohrgasse.
  • Gleiche Teile sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen benannt.
  • In den Zeichnungen ist 1 der Kondensatormantel, 2 das Kühlrohrnetz, 3 die zwischen den Kühlrohrpaketen frei gelassene Rohrgasse, 4 der oder die Eintrittsstutzen für den normalen Turbinenabdampf, 5 die nur andeutungsweise gezeigte Dampf luftgemisch-Absaugung, 6 der unterhalb der Rohrgasse angeordnete Kondensatsammler (Ho:twell).
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4 sind in dem oberhalb des Kühlrohrnetzes 2 liegenden Dampfraum A, der teils von dem Kondensatormantel und teils von dem Abdampfeintrittsstutzen 4 gebildet wird, die Verteilerrohre 7 angeordnet, denen, wie durch die Pfeile X in Fig. 2 und 3 angedeutet, Anfahrdampf in der Rohrachsrichtung zugeführt wird. Die Verteilerrohre 7 sind dabei vorzugsweise direkt oberhalb der Rohrgasse 3 symmetrisch zur Rohrgassen-Mittenebene angeordnet und verlaufen gleichsinnig zur Längsrichtung der Rohrgasse, d. h. bei symmetrischer Kondensato:rbauweise parallel zur Kondensatorlängsachse, über die gesamte Kondensatorbaulänge. Die Verteilerrohre 7 sind auf einem der Rohrgasse 3 zugewandten Rohrmantelsektor S mit loch- oder schlitzartigen Öffnungen 8 bzw. 9 versehen, aus denen der Anfahrdampf gegen die Rohrgasse 3 hin. ausgestoßen wird. Um einen diffusorartigen Strömungsverlauf dieser Dampfstrahlung zu erzielen, sind den Öffnungen 8, 9 Leitbleche 10, 11 zugeordnet, die entweder an den Verteilerrohren selbst oder mindestens teilweise auch an den der Rohrgasse 3 zunächst liegenden Kühlrohrpaketen befestigt sein können. Die Leitbleche 10, 11 erstrecken sich gleichfalls über die gesamte Kondensatorbaulänge und bilden unter seitlicher Begrenzung des Rohrmantelsektors S jeweils einen schachtartigen Diffusor. Während die Leitbleche 10 sich strömungsfluchtend an die Wandungen der sich üblicherweise im obersten Bereich keilförmig aufweitenden Rohrgasse 3 anlegen, sind die Leitbleche 1i nur so weit in Richtung der Rohrgasse 3 geführt, daß zwischen denselben eine schachtartige Flachdüse 12 gebildet wird, durch die der normale Abdampf der Turbine nach der Rohrgasse strömen kann. Diese Abdampfströmung ist in Fig.1 und 4 jeweils durch einen Pfeil Y und die zeichnerisch in vollen Linien angedeuteten Strömungsfäden angedeutet, während die Anfahrdampfströmung gestrichelt angedeutet ist. Unterhalb der Leitbleche 10 verteilt sich der Anfahrdampf, der bereits vorher durch weitere noch zu beschreibende Mittel weitgehend gekühlt wurde, auf das Kühlrohrnetz, das nun vor allem in seiner obersten Kühlrohrschicht nicht, mehr in übermäßiger Weise von viel oder zu heißem Dampf beansprucht wird. Durch längere oder kürzere Ausbildung der Leitbleche 11 kann die Flachdüse 12 in Anpassung an die jeweiligen Betriebsverhältnisse für größeren oder kleineren Abdampfdurchsatz ausgebildet werden. Die Leitbleche 11 können dabei von Fall zu Fall nicht nur verschieden lang gemacht werden, sondern gegebenenfalls auch ganz entfallen. Es kann auch die Anordnung der Verteilerrohre 7 sowohl in ihrem Abstandsverhältnis gegenüber dem Kühlrohrnetz als auch in bezug auf die Längsachse des Kondensators verschieden sein. Jedoch ist diese bauliche Maßnahme im Hinblick auf das Wesen der Er-@ findung ohne besondere Bedeutung. Die im Dampfraum A liegenden Verteilerrohre 7 erhalten ihre Anschluß durch die Rohrplatte 13 von außen, so daß der obere Teil des Wasserraumes, wie unter 14 angedeutet, abgeflacht sein kann. Wie weiterhin aus Fig. 3 zu ersehen, ist auch die Rohrgabelung 15 vor dem Eintritt der Verteilerrohre 7 in den Kondensator strömungsfluchtend ausgebildet, damit dem mit hoher Stoßenergie ankommenden Anfahrdampf in dem Verteilerrohrsystem 7 keinerlei strömungshindernder Widerstand entgegengesetzt wird.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist oberhalb der Rohrgasse 3 vorzugsweise symmetrisch zur Rohrgassen-Mittenebene nur ein einziges Verteilerrohr 16 vorgesehen, dem der Anfahrdampf (in der Darf stellung nicht zu sehen) wieder in der Rohrachsrichtung zugeführt wird. Das Verteilerrohr 16 ist an seinem unteren, dem Kühlrohrnetz 7 zugewandten Rohrmantelsektor in der bereits geschilderten Weise mit (in der Zeichnung nicht besonders kenntlich gemachten) loch- oder schlitzartigen öffnungen 8, 9 versehen, denen Leitbleche 17 zugeordnet sind, die diffusorartig nur so weit in die Rohrgasse 3 hineinragen, daß um die Leitbleche flachdüsenartige Strömungswege 18 offen bleiben, durch die der Abdampf der Turbine nach der Rohrgasse 3 geführt wird. Auch in diesem Falle läßt sich durch längere oder kürzere Ausbildung der Leitbleche 17 der Düsenquerschnitt 18 den betrieblichen Erfordernissen anpassen. Wie aus Fig. 5 zu ersehen, bildet sich unterhalb der Leitbleche 17 wieder eine Dampfmischzone aus, von der aus der Dampf sich im unteren Raum des Kondensators verteilt. Um bereits in der Zone der Leitbleche einen intensiveren Wärmeaustausch der Dampfströme herbeizuführen, können die Leitbleche 17 ihrerseits gelocht oder geschlitzt sein.
  • Sämtliche Verteilerrohre 7, 16 haben erfindungsgemäß das gemeinsame Merkmal, daß dieselben mit einer Einrichtung zum Kühlen des Anfahrdampfes innerhalb des Rohrmantels versehen sind. Zu dem Zweck ist bei den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen innerhalb der Verteilerrohre jeweils ein weiteres an seinem Rohrmantel gelochtes oder geschlitztes Leitungsrohr 21 eingebaut, das als Einspritzrohr für ein rohrendseitig zugeführtes Kühlmittel dient.
  • Als Kühlmittel wird vorzugsweise das Umlaufkondensat der Turbine benutzt, das, wie insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen, im Gegenstrom zum Anfahrdampf den Verteilerrohren zugeführt wird. Die Kühlung und Mischkondensation erfolgt sonach bereits in den Verteilerrohren selbst, die vorzugsweise innen oben das Kondensationseinspritzrohr tragen. Durch diese Einrichtung werden die Wärmedehnungen der Verteilerrohre ohne Schwierigkeiten beherrscht, und es ergibt sich in allen Fällen eine einwandfreie Wirkungsweise bei einem Mindestaufwand an Material. Die loch- oder schlitzartigen Öffnungen 8, 9 der Verteilerrohre sind in Berücksichtigung der Kondensateinspritzrohre 21 so angeordnet, daß sich eine günstige Dampfströmungsrichtung ergibt, die einer Entspannung des Anfahrdampfes nicht hinderlich ist. Durch die Kühlung innerhalb der Verteilerrohre wird außerdem eine Vormischkondensation eingeleitet.
  • Voraussetzung für den Betrieb des erfindungsgemäßen Kondensators als Anfahrkondensator ist, daß bei noch nicht angelaufener Turbine die Kondensationsanlage voll evakuiert ist und daß der Kühlwasserstrom normal fließt. Die Kondensatpumpe muß außerdem genügend Umlaufkondensat zur Verfügung haben. Der Anfahrdampf wird dann in bekannter Weise über Drosseleinrichtungen, z. B. Drosselblenden, dem Kondensatordampfraum zugeführt.

Claims (7)

  1. PATT NTANSPPÜCIIP: 1. Einrichtung zum Niederschlagen des Anfahrdampfes von Kesselanlagen in einem Oberflächenkondensator mit ein oder zwei koaxial zur Kondensatorlängsachse verlaufenden, über die gesamte Länge mit siebartigen Öffnungen versehenen Anfahrdampf-Verteilerrohren, aus denen der Anfahrdampf quer zu seiner Einströmrichtung austritt, dadurch gekennzeichnet, daß in den Verteilerrohren (7, 16) Kondensateinspritzrohre (21) angeordnet sind, durch die Kondensat in die Verteilerrohre (7, 16) eingespritzt wird, so daß eine Kühlung und Mischkondensation des in den Verteilerrohren (7, 16) befindlichen Anfahrdampfes stattfindet, und daß die Verteilerrohre (7, 16) und ihre Öffnungen so angeordnet sind, daß der gekühlte Anfahrdampf diffusorartig in die Rohrgasse (3) des Kondensators ausgestoßen wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 bei einem Oberflächenkondensator mit zwei Verteilerrohren, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerrohre (7) auf einem bestimmten, der Rohrgasse zugewandten Rohrmantelsektor (S) loch- oder schlitzartige Öffnungen (8, 9) aufweisen, denen diesen Rohrmantelsektor seitlich begrenzende Leitbleche (10, 11) zugeordnet sind, die sich diffusorartig nach der Rohrgasse (3) hin erstrecken.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge,-kennzeichnet, daß ein Teil (10) der Leitbleche (10, 11) sich strömungsfluchtend an die obere Rohrgassenwandung anlegt, während der andere Teil (11) der Leitbleche nur so weit in Richtung der Rohrgasse (3) geführt ist, daß zwischen zwei Verteilerrohren (7) eine schachtartige Flachdüse (12) gebildet wird, durch die in üblichem Ausmaße der Abdampf der Turbine nach der Rohrgasse (3) hin abströmen kann.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen nur der sich an die Rohrgassenwandungen anschmiegende Teil (10) der Leitbleche (10, 11) für die Herbeiführung der Diffusorwirkung herangezogen wird, während der andere Teil (11) der Leitbleche längenmäßig reduziert oder ganz fortgelassen ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bei einem Oberflächenkondensator mit einem Verteilerrohr, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerrohr (16) oberhalb der Rohrgasse und vorzugsweise symmetrisch zur Rohrgassen-Mittenebene angeordnet ist, dessen den Dampfaustrittsöffnungen (8, 9) zugeordnete Leitbleche (17) nur so weit diffusorartig in die Rohrgasse (3) hineinragen, daß um die Leitbleche (17) flachdüsenartige Strömungswege (18) für den Abdampf der Turbine nach der Rohrgasse (3) hin frei bleiben.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche (17) geschlitzt oder gelocht sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb der Verteilerrohre (7, 16) angeordneten Kondensateinspritzrohre (21) rohrendseitig an die Umlaufkondensatleitung angeschlossen sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3240453A1 (de) * 1982-11-02 1984-05-03 Kraftwerk Union AG, 4330 Mülheim Dampfturbinenkondensator mit mindestens einer in den dampfdom einmuendenden umleitdampfeinfuehrung
WO2014045071A3 (en) * 2012-09-20 2014-05-15 Gea Egi Energiagazdálkodási Zrt. Hybrid condenser

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