DE1014561B - Verfahren und Vorrichtung zum Drucken - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum DruckenInfo
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Description
Die herkömmlichen Druckmethoden stellen, die Ergebnisse
verhältnismäßig langsam her. Die Herstellung von Drucken mit der Druckerpresse erfordert
beispielsweise eine lange Vorbareitungszeit, während das Arbeiten mit der Schreibmaschine durch das Beharrungsveirmögen
der sich bewagenden Teile auf aine verhältnismäßig geringe Anzahl von Zeichen je Zeiteinheit
beschränkt ist.
Um den Nachteil der für die Wiedergabe durch die üblichen Methoden erforderlichen langen Zeit zu vermeiden,
sind zahlreiche Vorschläge für einen Schnelldruck gemacht worden. Eine hohe Druckgeschwindigkeit
ist im besonderen erforderlich, wenn, es sich beispielsweise um Ansagevorrichtungen für Rechenmaschinen
und Empfangsvorrichtungen für mit hoher Geschwindigkeit arbeitende Fernschreiber und Telegraphen
handelt. Die bisher vorgeschlagenen und mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden Druckvorrichtungen
sind in der Hauptsache in ihrer Bauart sehr umständlich. Im allgemeinen erscheinen diese umstand,-liehe
Bauart und demzufolge die Herstellungskosten! der bisherigen Vorrichtungen proportional zu der erreichten
Druckgeschwindigkeit zu sein.
Demzufolge ist ein Zweck der Erfindung, ein neues
und brauchbares Verfahren, und eine Vorrichtung zur Herstellung eines Druckes vorzusehen, die sowohl einfach,
als auch billig ist, und die imstande ist, außerordentlich hohe Geschwindigkeiten der Zeichenwiedergabe
zu erreichen.
Die Erfindung bezweckt ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von, Abdrucken zu
schaffen, bei der ein magnetisches Mittel benutzt und wiederbenutzt werden kann, um ein gegebenes Zeichen
od. dgl. oder eine Gruppe von Zeichen schnell zu drucken, die aber auf Wunsch magnetisch ausgelöscht
werden können.
Allgemein gesprochen wird ein magnetisches Bild des zu druckenden Musters auf eine magnetische
Fläche gedruckt, dann eine Schicht von pulverförmigem
magnetischem Material auf diese Fläche gebracht, so daß dieses magnetische Pulver mit erheblich
größerer Dichte an den Bildteilen des Musters als an den Nicht-Bildteilen anhaftet, worauf die diese
Teilchen tragende Seite der magnetischen, Fläche mit dem zu bedruckenden Material, wie beispielsweise
Papier, in innige Berührung gebracht wird.
In den, Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführu-ngsform steht eine Trommel 1 in reibendem Eingriff mit der
Umfangsfläche 2 einer magnetischen Trommel 3. Mit »magnetischer Trommel« ist in der vorliegenden Beschreibung
gemeint, daß die Trommel 3 wenigstens einen Umfangsteil 4 hat, welcher magnetische Eigen-Verfahren
und Vorrichtung zum Drucken
Anmelder:
General Dynamics Corporation, Rochester, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. E. Wiegand, München 27,
und Dipl.-Ing. W. Niemann, Hamburg 1, Ballindamm 26, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 26. Juli 1952
Howard Stringer Gleason, Rochester, N. Y. (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
schäften besitzt. Bei der bevorzugten Ausführung wird der Teil 4 der Trommel 3 aus einem permanent
magnetischen Material hergestellt.
Die Trommel 3 wird durch die Trommel 1 ständig gedreht, die ihrerseits durch eine geeignete Antriebsvorrichtung
gedreht wird. Ein magnetischer Aufzeichnungskopf 6 ist so angebracht, daß er mit Bezug auf
die Umfangsfläche 2 Aufzeichnungen ausführen kann. Der Kopf 6 wird von, einer geeigneten Spannungsquelle 7 aus erregt, wie dies weiter unten noch, näher
beschrieben, wird.
Gemäß der Erfindung ist ein Trichter 8 vorgesehen, welcher pulverförmiges, magnetisches Material, vorzugsweise
Eisencarbonyl, enthält. Die Durchschnittsgröße dieser Teilchen hat ungefähr einen Durchmesser
von 8 μ. Zu erwähnen, ist, daß auch andere pulverförmige, magnetische Materialien, wie beispielsweise
gewisse Eisenoxydei, für die Erfindung geeignet sind.
Wenn ein, gegebener Teil der Umfangsfläche 2 der
Trommel 3 an dem Aufzeichnungskopf 6 vorbeigeht und dieser für einen Augenblick erregt wird, wird
dieser Oberflächenteil 2 entsprechend dem von, dem Aufzeichnungskopf 6 ausströmenden Fluß des Musters
magnetisiert. Wenn die Fläche 2 sich unter dem Trichter 8 vorbeidreht, wird eine Schicht von pulverförmigem
magnetischem Material über die Trommelfläche verteilt. Die Teilchendichte auf dem magnetisierten
Teil der Trommelfläche ist merkbar größer als
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die an den nicht magnetisiertem Teilen. Vorzugsweise,
kommt ein, Abstreicher- 9 zur Verwendung, welcher dia magnetische Materialschicht zu einer gleichförmigen
Dicke auf der Fläche 2 verteilt. An Stelle der auf der Trommel 3 befindlichen, magnetisierbaren,
Fläche 2 kann auch, wie dies in Fig. IA veranschaulicht
ist, ein aus magneti si erbarem Material bestehendes Band 1*0 α verwendet werden, das unter dem
Trichter 8 über eine Trommel läuft. Um die gleiich-
lichen Material gebunden ist. Diese Rolle 14 kann/ in
geeigneter Weise erhitzt werden. Auch kann das Papier od. dgl. durch strahlende Wärme z. B. von einer
Infrarotlampe erhitzt werden. Nur sehr wenig Watehs 5 ist auf dem Papier für das Einbetten oder wenigstens
für die Befestigung der magnetischen Teilchen gegen. Verschiebung erforderlich. In Wirklichkeit ist das
Ausmaß der in dem Papier erforderlichen Wachsimprägnierung, wenn ein solches Papier zu bedrucken
ein grobfaseriges Material ohne Imprägnierung oder andere Behandlung seinen Zweck zufriedenstellend1 erfüllen.
Wenn der magnetisierte Teil der Oberfläche 2 das zu bedruckende Material verläßt, kann, er darauf an
einem Vakuumreiniger vorbeigehen, welcher eine Aufnehmerhaube! 18, eine Absaugeeinrichtung 19 umd.
einen Vorratsbehälter 20 aufweist. Die Anziehungs-
förmige Verteilung des aus dem Trichter zugeführten. io ist, so gering, daß sie in Wirklichkeit bei der BerShmagnetisierbaren
Pulvers über das Band 10 α zu unter- rung- unmerkbar ist. Die Erfindung ist auf die Bestützen,
kann der vorzugsweise aus Filz bestehende nutzung von Wachs oder Paraffin natürlich nicht beAbstreicher
an der hinteren Kante des Trichters 8 schränkt, da auch irgendein anderes Material ver-.dürch
eine geeignete Klemme 8 α angebracht sein. Das wendet werden kann, welches ein geeignetes Haftuntere Ende des Abstreichers 9 kann wie dargestellt 15 vermögen hat. Unter »Haftvermögen« ist gemeint,
gestaltet sein, um auf dem Band 10 a einen Raum vor- daß die Oberfläche des zu bedruckenden Materials
zusehen, in dem die aus dem Trichter 8 kommenden so beschaffen, ist, daß sie eine wesentliche Menge des
Teilchen sich zwecks gleichmäßigerer Verteilung an- feinverteilten Materials zurückhält, die eine zufriedteftsammeln.
Abstreicher können, auch an den Seiten des stellende Reproduktion des zu Druckenden, ermSg-Trichters8
neben den Kanten des Bandes 10 α vor- 20 liehen. Mit Wachs oder Paraffin imprägniertes Papier
gesehen sein, wenn dies erwünscht ist, und desgleichen wurde zwar besonders erwähnt, jedoch kann auch beikann
ein Abstreicher an der Vorderkante des Trichters spielsweise ein geeignetes Grundmaterial mit einem
benutzt- werden, um die Teilchen noch weiter zu be- Stoff überzogen sein,, der chemisch auf das Eisengrenzen,
carbonyl reagiert, um die Eisenteilchen festzusetzen Gemäß der Erfindung ist weiterhin Vorkehrung ge- 25 und sie, wenn dies notwendig ist, mit oder ohne
troffen, um das zu bedruckende Material mit der Wärmedruck zu verstärken. In einigen, Fällen, kann,
Oberfläche 2 in innige und im wesentlichen rollende
Berührung zu bringen. Bei der in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform ist dargestellt, wie Papier oder ein
anderes geeignetes Material in Rollenform von einer 30
Vorratsrolle 10 aus über eine Spannrolle 11 sowie
über eine mitlaufende Rolle 13 zwischen die Trommel 1 und die Oberfläche 2 der Trommel 3 geführt
wird. Wenn das Papier von der Vorratsrolle 10 durch
Berührung zu bringen. Bei der in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform ist dargestellt, wie Papier oder ein
anderes geeignetes Material in Rollenform von einer 30
Vorratsrolle 10 aus über eine Spannrolle 11 sowie
über eine mitlaufende Rolle 13 zwischen die Trommel 1 und die Oberfläche 2 der Trommel 3 geführt
wird. Wenn das Papier von der Vorratsrolle 10 durch
die Trommel 1 in Berührung mit der Fläche 2 ge- 35 kraft des von der Haube 18 auf die Fläche 2 ausgebracht ist, wird ein wesentlicher Teil des zufolge Vor- übten Unterdruckes dient dazu, jeden nicht überbeiganges
unter dem Trichter 8 an der Trommel- tragenen Teil der vorher durch den Triahter 8 auf die
fläche 2 anhaftenden Pulvers auf die untere Fläche des Fläche 2 abgelegten. Teilchen zu entfernen. Der VorPapiers
übertragen. Das auf die Trommelfläche 2 ratsbehälter 20 hält die entfernten Teilchen für einen
durch den Aufzeichnungskopf 6 induzierte Muster 40 späteren Gebrauch in dem Trichter 8 zurück. Natürwird
infolge der größeren Partikeldichte bedeutend Hch können auch andere Einrichtungen zum Entfernen
dunkler wiedergegeben als· das von den unmagneti- der nicht übertragenen Teilchen des magnetischen Masierten
Teilen der Trommelfläche übertragene Pulver. terials verwendet werden.
Das Papier trägt demzufolge ein dunkles Bild des ma- Nach Entfernen der nicht übertragenen Teilchen,
gnetisierten Teiles der Trommelfläche gegen einen 45 Von der Trommelfläche kann der magnetisierte Teil
sehr hellgrauen Untergrund. Wenn das pulverförmige der Trommelfläche 2 magnetisch ausgelöscht werden,
magnetische Material und das zu bedruckende Material optimale Eigenschaften, haben, kann, dieser hellgraue
Untergrund dem Wesen nach als- nicht vorhanden betrachtet werden; in jedem Fall hat sich aber 50
herausgestellt, daß die Kontrastwirkung zwischen dem
Bild- und den Nichtbildteilen des bedruckten Materials ausreichend groß gemacht werden kann.
herausgestellt, daß die Kontrastwirkung zwischen dem
Bild- und den Nichtbildteilen des bedruckten Materials ausreichend groß gemacht werden kann.
Nachdem das Papier die Berührungsfläche zwischen. _
der Trommel 1 -und der Fläche 2 verlassen hat, kann 55 werden, in welchem Fall der magnetisierte Teil der
es über Transportrollen 14 und 15 geführt und dann Fläche 2 von neuem zum Trichter 8 geführt wird, daauf
eine Vorratsrolle 16 gewickelt werden, die in der mit dort kleine Teilchen entsprechend dem magne-Aufnahmerichtung
durch einen Aufwickelmotor 17 an- tischen Muster zwecks eines darauffolgenden Begetrieben
wird. Es wird vorgezogen, daß das zu be- druckens eines neuen Teiles der Papierrolle niederdrückende
Material pulverfixierende Eigenschaften 60 gelegt werden^ wobei diese Rolle später gegebenenfalls
hat, d. h. daß es imstande ist, einen wesentlichen Teil zu Bogen von Seitengröße zerschnitten wird. Auf
des feinverteilten, auf seine Oberfläche übertragenen diese Weise kann eine beliebige Anzahl von Abzügen
magnetischen Materials festzuhalten, ohne zu schmie- eines gegebenen magnetischen Musters gedruckt werren.
Vorzugsweise wird das zu bedruckende Material. den. Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß
vor dem Gebrauch beispielsweise mit Wachs oder Pa- 65 die Trommel 3 mit einer genügend breiten Fläche 2
raffln überzogen oder imprägniert, und die Rolle 14 versehen sein, kann, um eine volle Seitenbreite von
wird vorzugsweise ausreichend erhitzt, damit das irgendeiner gewünschten, Größe zu drucken. In ähör
Wachs wenigstens an der Stelle schmilzt, an. der ein lieber Weise kann das von oben bis, unten auf edtte
wesentlicher Teil des übertragenen magnetischen Ma,- Seite zu druckende Material magnetisch auf die
terials· auf der Oberfläche des Papiers oder einem ahn- 70 Trommel gedruckt werden, indem man die gesamte
wie beispielsweise durch einen geeigneten an sich bekannten
Löschkopf 21, welcher von einer Quelle 22 aus erregt wird.
Es ist besonders zu erwähnen, daß der magnetisierte Teil der Umfangsfiäche 2 nicht notwendJigeirweise
ausgelöscht werden muß, wenn der magnetisierte Teil an dem Löschkopf 21 vorbeigeht. Wenni es
erwünscht ist, kann auch die Quelle 22 abgeschaltet
Flachs in der Umfangsrichtung benutzt. Auf diese
Weise kann aine beliebige Anzahl vow Abzügen des zu bedruckenden Materials abgezogen werden, indem
man lediglich die Quellen 7 und 22 unwirksam macht. Sobald die gewünschte Anzahl von Abzügen gedruckt
worden ist, kann- die Trommelflächa für einen anderen
Arbeitsgang mit unterschiedlichem Inhalt schnell und leicht zurechtgemacht werden, indem lediglich der
Löschkopf 21 durch Wiederanschließen. der Quelle 22 von' neuem erregt wird.
Natürlich können auch andere magnetische Mittel als Trommeln für die Ausführung des Bedrückens gemäß
der Erfindung verwendet werden. So können, beispielsweise die aufzudruckenden magnetischen Muster
auf eine Rolle eines- magnetischen Aufzeichnungsbandes
bis zu der Zeit aufgespeichert werden, zu der das Bedrucken erwünscht ist. Auch kann ein endloses
magnetisches Band an Stelle der magnetischen Trommel 3 verwendet werden; die besondere Gestaltung
der Vorrichtung' zur Ausführung einer solchen Aus- ao
führungsfocm der Erfindung hängt von verschiedenen, Faktoren ab, wie beispielsweise der Art des zu bedruckenden
Materials. Allgemein gesprochen ist es nur notwendig, eine Quelle eines magnetischen Kraftflusses·
mit einer dem zu druckenden Muster entsprechend umrissenen Fläche der Flußausstrahlung
zu haben, das Eisencarbonylpulveir oder ein anderes geeignetes feinverteiltes magnetisches Material über
diese Fläche zu verteilen und die mit Pulver versehene Fläche in innige Berührung mit dem zu bedruckenden
Material zu bringen.
Wenn es auch erwünscht ist, das erfindungsgemäße Bedrucken durch den beschriebenen vollständig trokkenen
Vorgang auszuführen, so können auch nasse Dispersionen von magnetischem Pulver an Stelle des
trockenen Materials verwendet werden. So kann beispielsweise Eisencarbonylpulver in Methylalkohol in
Suspension gebracht werden. Diese Suspension kann in Berührung mit der Fläche des magnetischen Mittels,
wie beispielsweise der Fläche 2, gebracht werden, in welchem Fall das auf diese Mittel aufgedruckte magnetische
Muster die in der Flüssigkeit vorhandenen Teilchen anzieht, während im wesentlichen keine
Teilchen auf die unmagnetisierten Teile abgelagert werden. Wenn, der Druckvorgang gemäß dieser Ausführung
der Erfindung erfolgt, wird das zu bedruckende Material mehr oder weniger feucht und
muß darauf, wie beispielsweise durch eine Heizspule 105, getrocknet werden. Die Benutzung von flüssigen,
Dispersionen kann im Vergleich zum trockenen magnetischen Pulver den Vorteil haben, zwischen dem
auf das Papier oder ein ähnliches Material aufgedruckten Muster und dem Untergrund eine höhere
Kontrastwirkung hervorzubringen.
Wie oben bereits erwähnt, ist ein magnetischer Aufzeichnungskopf vorgesehen, der ein, magnetisches Bild
des zu druckenden Musters herstellt. Wenn dieser Kopf mit einer Mehrzahl von Organen versehen wird,
von denen jedes unabhängig von den anderen erregt werden, kann, ist es möglich, eine Mannigfaltigkeit
von, Symbolen, und Zeichen, wie beispielsweise Ziffern und Buchstaben des Alphabets, zu bildein.
Der magnetische Aufzeichnungskopf, der in der Fig. 2 in der Draufsicht dargestellt ist, kann erfindungsgemäß
verwendet werden, um arabische Ziffern von 0 bis 9 zu drucken. Dieser Kopf besteht aus einem.
Klotz aus Isolierstoff 23, in den Löcher 24 bis 29 eingebohrt sind. Durch diese Löcher gehen einzelne
U-förmig gestaltete Leitungsschleifen 30 bis 36 aus isoliertem Draht hindurch; diese Schleifen bilden die
den magnetischen Kraftfluß erzeugenden Organe, die in einer Matrize angeordnet sind. Die danebenliegenden
Teile des. Klotzes sehen Mittel zum Tragen dieser Organe vor.
Die Bauart geht aus- der schaubildlichen Darstellung
der Fig. 3 hervor. Die Drahtschleifen können in einer Mehrzahl von Klemmzapfen enden, welche in das Iso>liermaterial
eingebettet sind. Die Oberfläche 37 des Klotzes 23 ist vorzugsweise mit einer zylindrisch
konkaven Fläche versehen, deren Krümmungsradius nur ein wenig größer als der der Trommel 3 ist, und die
Basisteile dar U-förmig gestalteten Schleifen schmiegen
sich der Kontur der Oberfläche 37 dös Klotzes 23 in dem ihnen jeweils benachbarten Bereich an. Wenn es
auch für die Erfindung nicht notwendig ist, so* wird
doch vorgezogen, daß in der Fläche 37 des Klotzes 23 Nuten ausgebildet sind, welche die einzelnen Drahtschleifen,
aufnehmen und wodurch einei bündige Fläche
geschaffen, wird.
Die Ziffern, die durch den magnetischen, Aufzeichnungskopf der Fig. 2 und 3 hergestellt werden können,
sind in Fig. 4 dargestellt. Die Ziffer 1 kann beispielsweise dadurch hergestellt werden, daß nur die Organe
35 und 36 erregt werden, während die Ziffer 8 durch gleichzeitiges. Erregen aller Organe des Kopfes hergestellt
wird. Die die Zeichen bildenden; Organe, müssen in normaler Reihenfolge von links nach rechts
(Fig. 3) erregt werden, da das auf der Umfangsfläche 2 der Trommel 3 hergestellte, magnetische
Muster ein Spiegelbild sein muß, um ein richtig stehendes Bild auf dem zu bedruckenden Material herzustellen.
Dies gilt aber nur für das Drucken der üblichen, eine Auskunft gebenden Symbole, wie beispielsweise
von Ziffern und Buchstaben, und würde natürlich nicht notwendig sein, wenn willkürlich ausgewählte
Symbole und Bilder zu drucken sind.
Da die Trommel 3 ständig gedreht wird, wenn diese Ausführung der Erfindung benutzt wird, ist es erwünscht,
daß ein Bild von dem magnetischen Aufzeichnungskopf auf die Fläche 2 der Trommel mit
einem· Minimum an Schlupf übertragen wird. Die ausgewählten einzelnem Organe des- Kopfes 6, wie beispielsweise
die in Fig. 3 dargestellten Drahtschleifen, dürfen daher nur für eine kurze Zeitdauer erregt werden,,
um den Strom des magnetischen Kraftflusses zu veranlassen. Die Drahtschleifen bilden die den Kraftfluß
erzeugenden Organe, und diese müssen eine geringe Impedanz haben, wenn der von ihnen kommende
Kraftfluß schnell aufhören soll, nachdem Strom zu fließen aufhört. Es· wird daher vorgezogen, daß die
in dem Kopf dar Fig. 3 verwendeten Drahtschleifen. aus einer einzelnen Windung oder höchstens nur aus
wenigen Windungen bestehen, wenn dies auch keine Einschränkung bedeuten, soll.
Um ein schnelles Erregen und ein schnelles Stromloswerden
der einzelnen, Organe des magnetischen Aufzeichnungskopf es zu schaffen, wird vorgezogen,
einen Erregungsstromkreis zu verwenden, welcher sich entladende aufgeladene1 Kondensatoren am den.
leitenden Schleifern des Kopfes 6 enthält. Im allgemeinen
ist es· notwendig, einen solchen Kondensator oder andere elektrische Aufspeicharungseinrichtungen
für ein jedes Organ, des magnetischen Aufzeichnungskopfes vorzusehen. Schalter oder Tasten können
gleichzeitig niedergedrückt werden, um die entsprechenden Organe des Kopfes gleichzeitig zu erregen
und so eine gewünschte Ziffer od. dgl. herzustellen.
Während das oben beschriebene Verfahren, einzelne Organe1 des Kopfes gleichzeitig erregt, um die ge-
wünschten Symbole zu bilden,, kann, vorzuziehen sein,
statt dessen den in den Fig. 5. und 6 schamatisch dargestellten
Apparat zu verwenden. Die erste dieser beiden Figuren veranschaulicht das Schaltschema
einer Tastenvorrichtung, welche je eine Taste für ein jedes der aufzudruckenden Symbole 0 bis 9 hat. Fig. 6
veranschaulicht ein Schaitschema einer Übertragungsvorrichtung, welche die richtigen Kombinationen der
Organe des Kopfes entsprechend dem Drücken von, Tasten in der Tasteneinrichtung erregt. Diese Übertragungsvorrichtung
weist eine nur i» einer Richtung wirkende Spannungsquelle, deren Klemmen, durch, die
Symbole (+) und (—) angedeutet sind1, sowie den
Strom begrenzende Widerstände 38 bis 44, Konidensatoren 45 bis 51, - Reihenwiderstände 52 bis 58 und
Tastenrelais 59 bis 65 auf.
Um die Ziffer »1» zu drucken., drückt die den Apparat bedienende Person die Taste 66 (Fig. 5) entsprechend
der Ziffer 1 nieder. Ein Stromkreis für die Erregung der Relais 59 kann, alsdann in den Fig. 5
und 6 von (—), Taste 66, Leitung 67, die Windung des Relais 59 bis zu (+) verfolgt werden. Die Kondensatoren:
45 bis 51 (Fig. 6) werden über die Widerstände 38 bis 44 aufgeladen. Bei Erregung des Relais
59 werden Stromkreise geschlossen., um die Kondensatoren,
48 und 49 über die Organe 35 bzw. 36 des Kopf es 6 zu entladen. Diese Stromkreise können von
(—), Organ35, Widerstand54, die Kontakte 68 des
Relais 59, Kondensator 49 bis zu (—) und von (—), Organ 36, Widerstand 55, die Kontakte 69 des Relais
59, Kapazität 48 bis zu (—) verfolgt werden,. Ähnliche Stromkreise werden hergestellt, wenn andere
Tasten zur Herstellung anderer Ziffern gedrückt
werden.
Es ist zu beachten, daß nur sieben Relais zur Herstellung
aller zehn Ziffern notwendig sind. Dies ist deswegen möglich, weil beispielsweise eine 6 durch,
Kombination einer 5 und einer 1 hergestellt werden, kann. Eine 8 kann durch Kombination einer 1 und
einer 3 und eine 9 durch Kombination einer 3 und einer 4 hergestellt werden. Selbstverständlich sind
auch andere Kombinationen von Erregungen, der Organe möglich. Es ist natürlich auch möglich, nur
einen einzelnen Kondensator zu verwenden, und die Relais nur dazu zu benutzen, um die gewünschten
Kombinationen der Organe des Kopfes auszuführen, bevor eine Entladung des Kondensators über diese
Orgaae stattfindet.
Eine Ausdehnung der oben auseinandergesetzten Prinzipien ermöglicht außer der Herstellung von
arabischen Ziffern auch die Herstellung von römischen Blockbuchstaben des Alphabets. Fig. 7 veranschaulicht
eine mögliche Ausbildung zur Herbeiführung dieses Zweckes. Der Buchstabe »W» kann beispielsweise
durch Erregen der Organe 70 bis 77 hergestellt werden.
Die Bildung der übrigen Buchstaben des Alphabets ist in Fig. 8 angedeutet. Die Bauart des Kopfes
ist hierbei vorzugsweise die gleiche wie die des Kopfes der Fig. 3, und die Stromkreise für die unabhängige
Erregung der verschiedenen Organe weisen, Vorzugsweise eine Ausdehnung der Prinzipien auf, welche in
dem Stromkreis der Fig. 6 enthalten sind. Ein Übertragungsstromkreis
für den Kopf der Fig. 7 ist nicht besonders dargestellt, da ein, solcher Stromkreis nur
einer von vielen, ist, die verwendet werden können,
Dar Druckvorgang gemäß der Erfindung ist nicht auf eine Tastenbetätigung beschränkt, da die Übertragungsrelais
auch durch irgendeine andere geeignete Einrichtung, wie beispielsweise eine mit einem perforierten
Band versehene Kartenlochmaschine, erregt werden können. Auch ist die Erfindung nicht auf eine
Übertragungseinrichtung beschränkt, welche Relais verwendet; anstatt dessen können auch Vakuuöir
röhren, Ubertragungswiderstände u. dgl. bei ednör Übertragungsvorrichtung verwendet werden, welche
die in der Technik allgemein bekannten Prinzipien benutzt. »
Aufzuzeichnende Angaben oder Auskünfte können auch gebildet werden, indem andere Zeichen als gerade Linien benutzt werden,. So können beispielsweise
Buchstaben und Ziffern durch Punkte gebildet werden. Eine Punktmatrize oder ein Punktklotz, welcher
beispielsweise in der Breite fünf Punkte und in der Höhe fünf Punkte aufweist, ist ebenfalls in der Lage,
leicht erkennbare Buchstaben und Ziffern, herzustellen,, wie dies in Fig. 9 angegeben ist.
Die Bauart eines magnetischen Aufzeichnungskopfes mit einer Punktmatrize gemäß der Erfindung
ist in Fig. 10 dargestellt. Jeder der Punkte wird durch ein Organ hergestellt, welches einen zentralen Kern 78
aufweist, der seinen magnetischen Kraftfluß von rfnier
an dem Kern vorhandenen, leitenden Wicklung 79 erhält. Das eine Ende des Kernes (beispielsweise das
Ende 80) weist eine Polfläche auf, von der der magnetische Kraftfluß ausgeht, wenn die Wicklung erregt
wird. Die Wicklungen, des Kopfes können, durch den oben beschriebenen Kondensatorentladöstromkreis- erregt
werden,. Ebenso wie bei dem für gerade Lindem bestimmten! Kopf der Fig. 2 und 3 sind die Punktorgane
bei der Ausführungsform der Fig. 10 vorzugsweise in eine Masse aus Isolierstoff, beispielsweise in
eine thermoplastische Masse, eingebettet, wobei die Oberfläche 81 des Kopfes, die eine mit einer konkaven
Krümmung bündig liegende Umfangsfläche hat, für die Aufzeichnung mit Bezug auf das magnetische
Mittel angeordnet ist. Wird eine Trommel benutzt, so wird diese Krümmung entsprechend dem Radius
der Trommel bemessen.
Die Erfindung führt in vortrefflicher Weise zum Aufdrucken einer ganzen Zeile von Zeichen bei einem
Vorbeigang des magnetischen Aufzeichnungsmittals
an dem Trichter oder der Quelle für das feinverteiilta
magnetische Material vorbei. Wenn, das Aufzeichnungsmittel eine Trommel ist, wie beispielsweise die
Trommel 3 der Fig. 1, so kann, das Aufdrucken einer solchen Zeile bei einer einzelnen Umdrehung dar
Trommel stattfinden:. Zur Herbeiführung dieses Zeileiidruckvorganges
ist es nur notwendig, eine Anzahl von mit mehreren Organen, versehenen Matrizenköpferii
nebeneinander in einer Querrichtung quer zu dam genannten Aufzeichnungsmittel anzuordnen, wobei dSe
Anzahl der Köpfe gleich der Anzahl der Zeichen ist, die in einer Zeile gedruckt werden sollen, Das magnetische Aufzeichnungsmittel braucht lediglich so brett
wie die Fläche zu sein, welche von dent Matrizen der Köpfe bedeckt ist. Bei dieser Anordnung wird die Erregung
eines jeden. Kopfes durch einen einzelnen; Erregerstromkreis gesteuert, welcher von der Art sein
kann, die in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist.
Wenn es erwünscht ist, eine ganze Zeile während eines einmaligen· Vorbeiganges des magnetischen
Mittels an der das Eisenpulver aufweisenden Quelle und der drückenden Berührungsfläche vorbei zu
drucken, kann es sich als kostspielig und umständlich erweisen,, für die Köpfe einzelne Erregerstromkreise
vorzusehen, und im besonderen wenn eine große Aür zahl von Köpfen für das Drucken einer langen Zeile
vorgesehen ist. Die Ausführungsform der Erfindung in den Fig. 11 und 12 verringert die erforderliche Arb
zahl dieser Köpfe auf ein, Mindestmaß. In Fig. 11 si«l
sechs Köpfe 81 bis 86 gezeigt, die zum Aufdrucken
einer Zeile von sechs Zeichen angeordnet sind. Die Organe dieser Köpfe können durch einen einzelnem
Klotz 87 aus thermoplastischem Material zweckdienlich schraubenförmig längs einer Linie angeordnet
sein, die sich um die Trommel herum und in deren Umdrehungsrichtung erstreckt, oder diese Organe
können, einzeln, wie in Fig. 3 dargestellt, ausgebildet sein, wobei sie durch irgendein geeignetes Mittel getragen
werden. Die Köpfe 81 bis 86 sind für eine Matrize von acht Zeichen dargestellt, obgleich auch dafür
andere Arten von Matrizen, wie beispielsweise die in Fig. 7 und 9 angegebenen, benutzt werden können. Die
Fläche 88 des Klotzes 87 hat eine konkave Gestalt entsprechend dem Radius der magnetischen Trommel,
deren Lage durch die gestrichelten Linien 89 und 90 angedeutet ist. Wenn ein anderes magnetisches
Mittel als eine Trommel benutzt werden würde, so würde die Fläche 88 entsprechend diesem magnetischen
Mittel gestaltet sein; das Kriterium besteht hierbei darin, daß jedes Organ eines jeden Kopfes
zum Aufzeichnen mit Bezug auf das magnetische Mittel angeordnet werden muß.
Die Art der Verbindung eines einzelnen Erregerstromkreises
mit den Köpfen einer Anordnung zum Drucken einer Zeile (Fig. 11) ist in Fig. 12 angegeben,.
Ein Erregerstromkreis, welcher von der in den Fig. 5 und 6 angegebenen Art sein, kann, ist hier in Blockdiagrammform
angegeben und weist eine Spannungsquelle 91, eine Übertragungsvorrichtung 92 und eine
Tasteneinrichtung 93 auf. Die Leistungsabgabe der Übertragungsvorrichtung ist durch die Leitung 94 angegeben,,
wobei unter Berücksichtigung der früheren Erklärungen zu erwähnen ist, daß die Leistungsabgabe
der Übertragungsvorrichtung mindestens eine Leitung für ein jedes Organ aufweist, welches in
einer gegebenen Kopf art vorhanden ist.
Bei der vorliegenden Ausführung der Erfindung ist ein Schalter vorgesehen, der einen Arm, 95 sowie die
Kontakte 96 bis 101 aufweist, welche zu dem Köpfen, 81 bis 86 führen, Der Schalterarm. 95 ist eine Darstellung
eines Vielfachschalters, wobei die Anzahl der erforderlichen Arme von der Anzahl der in dem verwendeten
Kopf vorhandenen, Organe abhängt. Bei der in Fig. 11 dargestellten Matrizenart für acht Zeichen,
stellt der Schalterarm 95 sieben Schaltarme dar, von denen jeder den Strom jeweils zu einem der in der
Matrize vorhandenen Organe führt. In der gleichen. Weise gilt jeder der Kontakte 96 bis 101 für sieben,
Kontakte, welche einzeln die in einem jaden der Köpfe
81 bis 86 vorhandenen Organe speisen. Eine schema,-tische Darstellung ist in Fig. 12 verwendet worden,
um Verwirrung zu vermeiden, die auftreten würde, wenn der Versuch gemacht würde, alle einzelnen, Verbindungen
schematisch darzustellen. Die Art der Verbindungen ist dem Fachmann bekannt.
Gemäß der Erfindung wird der Schalterarm 95 über die Kontakte 96 bis 101 mittels eines geeigneten
Hauptantriebes angetrieben, dessen Geschwindigkeit mit der des magnetischen Mittels, d. h. im vorliegenden
Fall der durch die Linien 89 und 90 angedeuteten Trommel (Fig. 11), synchronisiert werden kann.
Ferner ist Vorkehrung getroffen, daß die Schaltgeschwindigkeit des Armes 95 von dem einen Kontakt
bis zu dem nächstfolgenden dem Vorrücken aufeinanderfolgender
Köpfe in eine gegebene Stellung entspricht. Der Betrag der Winkelverschiebung der
schraubenförmigen Linie von der Querrichtung der Umfangsfläche der Trommel soll proportional zu der
Umdrehungsgeschwindigkeit der Trommel und zu der Schaltgeschwindigkeit der Schalteinrichtung sein, so
daß eine gerade quer verlaufende Linie der aufgezeichneten Bilder entsteht. So kann beispielsweise der
Kopf 81 von der Übertragungseinrichtung 92 über den Schalterarm 95 und den, Kontakt 96 erregt werden;
wenn eine quer verlaufende Linie auf der Trommel, die durch die Mitte des Kopfes 81 zur Zeit dessen Erregung
hindurchgeht, gedreht wird, bis sie sich, über der Mitte des Kopfes 82 befindet, so wird der Schalterarm
95 den Kontakt 97 erreicht haben, wodurch, der Kopf 82 erregt wird, usw. für dia anderen Köpfe.
Auf diese Weise liegen die durch dia Köpfe 81 bis^ 86
auf die Umfangsfläche der Trommel aufgedruckten Zeichen auf einer Linie, die im wesentlichen, quer zur
Umfangsfläche der Trommel verläuft, und werden demzufolge gleichzeitig als eine einzelne Linie gedruckt,
wenn der abbildende Teil der Trommel mit dem zu bedruckenden. Material in Berührung kommt.
Die Anordnung der Fig. 11 kann kurz dahin zusammengefaßt werden, daß die Mittelpunkte der
Mitten der Köpfe 81 bis 86 auf einer Linie 102 liegen,
die unter einem Winkel 103 zu einer quer verlaufenden Linie 104 verläuft, wobei die Größe dieses Winkels
103 von der Geschwindigkeit der aufzeichnendien Trommel und der Schaltgeschwindigkeit abhängt. Die
besonderen Mittel für den Antrieb des Schalterarmes 95 können dieselben sein wie die für den Antrieb des
magnetischen Aufzeichnungsmittels.
Die Erfindung ist zwar für eine besondere Ausführungsform
beschrieben und dargestellt, jedoch, können natürlich auch andere Abweichungen vorgenommen
werden. Wenn auch Köpfe mit einer Mehrzahl von Organen, gezeigt worden sind, kann auch eine Mehrzahl
von physikalisch unterschiedlichen Köpfen für ein jedes Symbol oder Zeichen oder irgendeine andere
wiederzugebende Anzeige benutzt werden. Es wurden Köpfe beschrieben, die eine Mehrzahl von Organen
aufweisen, welche zu verschiedenen, Kombinationen, vereinigt werden können, um hierdurch, die Anzahl
der Organe auf ein Mindestmaß zu verringern, die gerade für das vollständige Alphabet und die zehn
Ziffern 1 bis 0 notwendig sind, jedoch kann auch, eine
einzelne Windung in irgendeiner Form und Gestalt, wie beispielsweise bei der Technik gedruckter Schaltungen
angeordnet sein, und die Polflächen, der magnetischen Aufzeichnungsköpfe können, jede gewünschte
Form und Gestalt haben, um das gewünschte Symbol oder den gewünschten Buchstaben, bzw. eine Ziffer
oder eine Zeichnung oder irgendeine andere aufzuzeichnende und wiederzugebende Anzeige darzustellen.
Die dargestellten Köpfe 6 und 21 brauchen mit der Oberfläche des magnetischen Mittels nicht in Eingriff
treten, wenn dies nicht erwünscht ist.
Claims (11)
1. Druckverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß eine magnetisierbare Fläche, in der ein durch
Kraftlinienfluß erzeugtes magnetisches Muster, Zeichen od. dgl. induziert ist, mit einem magnatisierbaren
Pulver bestreut wird, das dann auf die zu bedruckende Fläche durch ausreichendes Andrücken
übertragen, wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bedruckende, mit einem
wärmeempfindlichen Haftmittel, z. B. Wachs, getränkte oder überzogene Fläche nach dem Übertragen
des Musters erhitzt wird.
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3. Verfahren nach. Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß nach dem Übertragen des Musters auf die zu bedruckende Fläche das auf
der magnetisierbaren Fläche verbliebene Pulver
z. B. durch. Absaugen entfernt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Übertragen des
Musters auf die zu bedruckende Fläche das magne- · tische Muster auf der magnetisiarbaren Fläche
magnetisch ausgelöscht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetische Muster in,
seinen Teilen, in verschiedener Stärke erzeugt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetische Muster durch
wählweises Erregen, bestimmter elektromagnetischer Elemente eines Induzierorgans (6) erzeugt
wird.
7. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch, ein.
Induzieroorgaii, das an seiner wirksamen Oberfläche
elektromagnetisch wahlweise erregbare, das Muster ergebende Elemente, z. B. Drahtschleifen,
besitzt, eine magnetisierbare Fläche, auf die das magnetische Muster durch Kraftlinienfluß (Induktion)
übertragen, wird, eine Einrichtung zum gleichmäßigen Aufstreuen eines magnetisierbaren
Pulvers auf die magnetisierbare Fläche und eine Einrichtung zum Übertragen des magnetisierten
Pulvers unter ausreichendem Druck auf das damit zu bedruckende Material.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Entfernen, des nach
dem Druck zurückgebliebenen magnetisierbarein Pulvers von der magnetisierbaren Fläche, ζ. Β»
durch Absaugen, und/oder magnetisches Aus^
löschen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Induziarorgan eine. Vielzahl
von in einem Matrizenblock angeordneten), einen. Kraftlinienfluß erzeugenden Elementen, auf^
weist, die eine Gruppe von Zeichen darzustellen gestatten und unabhängig voneinander so erregbar
sind, daß auf die magnetisierbare Fläche irgendein aus der Gruppe ausgewähltes Zeichen
als magnetisches Bild übertragen wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Kraftlinienfluß erzeugenden
Elemente in dem Matrizenblock punktförmig angeordnet sind, wobei jedes Element von
einem kleinen Elektromagnet aus einem stabförmigen, Kern mit einer darauf angebracoteni
Wicklung gebildet wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von: in der
Querrichtung- dar magnetisierbaren Fläche nebenteinander
angeordneten Induzierorganen, eine allen Induzierorganen gemeinsame Erregereinrichtung
und eine Umschalteinrichtung, welche die Erregerainrichtung nacheinander von den Elementen eines
Induzierorgans auf die Elemente eines anderen Induzierorgans umzuschalten gestattet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
©709· 659/126 8.57
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