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Die vorliegende Erfindung betrifft
kosmetische und/oder dermatologische Zubereitungen auf der Basis von
Wasser-in-Silikon Emulsionen.
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Unter Emulsionen versteht man im
allgemeinen heterogene Systeme, die aus zwei nicht oder nur begrenzt
miteinander mischbaren Flüssigkeiten
bestehen, die üblicherweise
als Phasen bezeichnet werden. In einer Emulsion ist eine der beiden
Flüssigkeiten
in Form feinster Tröpfchen
in der anderen Flüssigkeit
dispergiert.
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Sind die beiden Flüssigkeiten
Wasser und Öl
und liegen Öltröpfchen fein
verteilt in Wasser vor, so handelt es sich um eine Öl-in-Wasser-Emulsion
(O/W-Emulsion, z. B. Milch). Der Grundcharakter einer O/W-Emulsion
ist durch das Wasser geprägt.
Bei einer Wasser-in-Öl-Emulsion
(W/O-Emulsion, z. B. Butter) handelt es sich um das umgekehrte Prinzip,
wobei der Grundcharakter hier durch das Öl bestimmt wird. Werden als
spezielle Lipide statt Ölen überwiegend
Silikonöle
eingesetzt, so spricht man von W/S-Emulsionen.
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W/S-Emulsionen sind als kosmetische
und/oder dermatologische Zubereitung an sich bekannt. Sie bieten
gegenüber üblichen
kosmetischen und/oder dermatologischen Zubereitungen den Vorteil,
eine angenehme und reichhaltige Sensorik aufzuweisen ohne ein klebriges
Hautgefühl
zu hinterlassen. Dabei werden meist größere Mengen an stabilisierenden
Wachsen oder anderen Stabilisatoren eingesetzt. Die meisten Stabilisatoren
hinterlassen allerdings auf der Haut einen klebrigen Rückstand
und führen
bei der Anwendung des Produktes zu einer schlechten Verteilbarkeit.
Ein weiteres Problem besteht in der Neigung derartiger Produkte zum
Ausölen,
also der Abscheidung von Öl
aus der Emulsion. Insbesondere makromolekulare Stabilisatoren führen meist
zu einer verringerten Stabilität
der Emulsion.
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Ammoniumacryloyldimethyltaurate/Vinylpyrrolidoncopolymere
(INCI: Ammonium Acryloyldimethyltaurate/VP Copolymer) sind teilneutralisierte
polymere Sulfonsäuren,
die als Verdicker für
O/W-Emulsionen und als Gelbildner für wässrige Systeme eingesetzt werden.
Man erhält
sie durch Copolymerisation von Acrylamidomethylpropansulfonsäure und
Vinylpyrrolidon in Gegenwart von Ammoniak und einem Vernetzer. Sie
sind gekennzeichent durch die Summenformel [C
7H
16N
2SO
4]
n[C
6H
9NO]
m, einer statistischen Struktur wie folgt
entsprechend
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Erhältlich ist das genannte und
in den Chemical Abstracts unter den Registraturnummern 58374-69-9, 13162-05-5
und 88-12-0 abgelegte Polymer beispielsweise unter der Handelsbezeichnung
Aristoflex® AVC
der Gesellschaft Clariant GmbH.
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Unsere eigene deutsche Patentanmeldung
vom 23.12.2000 „O/W-Emulsionen
mit einem Gehalt an einem oder mehreren Ammoniumacryloyldimethyltaurat/Vinylpyrrolidoncopolymeren", die das Aktenzeichen 10065046.5
aufweist, lehrt beispielsweise den Einsatz von Aristofex AVC in
O/W-Emulsionen. In Beispiel 7 wird dabei eine Formulierung mit 10
Gew.% Dimethicon und 25 Gew.% Cyclomethicon offenbart, bei der es sich
abweichend von der hier beanspruchten Erfindung um eine O/W- bzw.
S/W-Emulsion handelt.
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Aufgabe dieser Erfindung war es,
den Mängeln
des Standes der Technik abzuhelfen und stabile W/S-Emulsionen bereitzustellen,
die als kosmetische und/oder dermatologische Zubereitungen eingesetzt werden
können
und weder zum Ausölen
neigen, noch ein klebriges Hautgefühl aufweisen.
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Es hat sich für den Fachmann nicht vorhersehbar
herausgestellt, daß kosmetische
oder dermatologische Emulsionen vom Typ Wasser-in-Silikon, umfassend
- (i) bis zu 85 Gew.-% einer Wasserphase,
- (ii) 10 bis 80 Gew.-% an Silikonöl,
- (iii) 0,1 bis 25 Gew.-% eines oder mehrerer W/S-Emulgatoren,
gewählt
aus der Gruppe Cetyldimethiconecopolyol, Lauryldimethiconecopolyol,
PEG/PPG-18/18 Dimethicon,
Trimethylsilylamodimethicone
- (iv) 0,01 bis 5 Gew.-% eines oder mehrerer Ammoniumacryloyldimethyltaurate/Vnylpyrrolidoncopolymere, jeweils
bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen,
den Mängeln des
Standes der Technik abhelfen.
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Dabei ist es bevorzugt, wenn der
Gehalt der erfindungsgemäßen Emulsionen
an Silikonöl
aus dem Bereich von 15 Gew.-% bis zu 80 Gew.-% gewählt wird.
Ebenfalls bevorzugt ist es, wenn die Lipidphase der erfindungsgemäßen Emulsion überwiegend
von Silikonölen
gebildet wird. Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die erfindungsgemäßen Emulsionen
eine oder mehrere UV-Filtersubstanzen und/oder ein oder mehrere
Hautbefeuchtungsmittel und/oder einen oder mehrere Farbstoffe und/oder
farbgebende Pigmente enthalten. Vorteilhaft werden die erfindungsgemäßen Emulsionen
zur Pflege der Haut verwendet.
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Es war für den Fachmann nicht vorauszusehen
gewesen, daß die
erfindungsgemäßen Zubereitungen
- – besser
als feuchtigkeitsspendende Zubereitungen wirken,
- – einfacher
zu formulieren sein,
- – besser
die Hautglättung
fördern,
- – sich
durch besser Pflegewirkung auszeichnen,
- – besser
als Vehikel für
kosmetische und medizinisch-dermatologische Wirkstoffe dienen
- – bessere
sensorische Eigenschaften, wie beispielsweise bessere Verteilbarkeit
auf der Haut, geringere vom Anwender empfundene Klebrigkeit oder
erhöhtes
Einzugsvermögen
in die Haut, aufweisen würden
- – höhere Stabilität gegenüber Zerfall
in Lipid- und Wasserphasen aufweisen und
- – sich
durch bessere Bioverträglichkeit
auszeichnen würden
als die Zubereitungen des Standes der Technik.
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Die erfindungsgemäßen Zubereitungen stellen daher
eine Bereicherung des Standes der Technik dar.
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Bevorzugtes Ammoniumacryloyldimethyltaurate/Vinylpyrrolidoncopolymer
im Sinne der vorliegenden Erfindung ist das in den Chemical Abstracts
unter den Registraturnummern 58374-69-9, 13162-05-5 und 88-12-0
abgelegte und unter der Handelsbezeichnung Aristoflex® AVC
bei der Gesellschaft Clariant GmbH erhältliche.
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Vorteilhaft können auch Hautbefeuchtungsmittel
in erfindungsgemäßen kosmetischen
und/oder dermatologischen Zubereitungen enthalten sein.
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Als Hautbefeuchtungsmittel lassen
sich vorteilhaft Glycerin, Chitosan, Fucogel, Propylenglycol, Dipropylenglycol,
Butylenglycol, Mannitol, Milchsäure,
Natriumpyrolidoncarbonsäure,
Hyaluronsäure,
Salze der angegebenen Säuren
sowie Glycin, Harnstoff und Salze von Metallen der ersten und zweiten
Hauptgruppe verwenden.
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Besonders geeignet sind Glycerin,
Milchsäure,
Butylenglycol, Harnstoff, Hyaluronsäure.
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Der Gehalt an Hautbefeuchtungsmitteln
beträgt
vorteilhaft 0,5 Gew.-% bis 45 Gew.-%, vorzugsweise 0,7 bis 25 Gew.-%,
insbesondere 1 bis 15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Zubereitungen.
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Günstig
sind auch solche kosmetischen und dermatologischen Zubereitungen,
die in der Form eines Sonnenschutzmittels vorliegen. Vorzugsweise
enthalten diese neben den erfindungsgemäßen Wirkstoffkombinationen
zusätzlich
mindestens eine UV-A-Filtersubstanz und/oder mindestens eine UV-B-Filtersubstanz und/oder
mindestens ein anorganisches Pigment.
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Es ist aber auch vorteilhaft im Sinne
der vorliegenden Erfindungen, solche kosmetischen und dermatologischen
Zubereitungen zu erstellen, deren hauptsächlicher Zweck nicht der Schutz
vor Sonnenlicht ist, die aber dennoch einen Gehalt an UV-Schutzsubstanzen
enthalten. So werden z.B. in Tagescremes gewöhnlich UV-A- bzw. UV-B-Filtersubstanzen
eingearbeitet.
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Auch stellen UV-Schutzsubstanzen,
ebenso wie Antioxidantien und, gewünschtenfalls, Konservierungsstoffe,
einen wirksamen Schutz der Zubereitungen selbst gegen Verderb dar.
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Vorteilhaft können erfindungsgemäße Zubereitungen
außerdem
Substanzen enthalten, die UV-Strahlung im UVB-Bereich absorbieren,
wobei die Gesamtmenge der Filtersubstanzen z.B. 0,1 Gew.-% bis 30 Gew.-%,
vorzugsweise 0,5 bis 10 Gew.-%, insbesondere 1,0 bis 6,0 Gew.-%
beträgt,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen, um kosmetische
Zubereitungen zur Verfügung
zu stellen, die das Haar bzw. die Haut vor dem gesamten Bereich
der ultravioletten Strahlung schützen.
Sie können
auch als Sonnenschutzmittel fürs
Haar oder die Haut dienen.
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Enthalten die erfindungsgemäßen Emulsionen
UVB-Filtersubstanzen, können
diese öllöslich oder wasserlöslich sein.
Erfindungsgemäß vorteilhafte öllösliche UVB-Filter
sind z.B.:
- – 3-Benzylidencampher-Derivate,
vorzugsweise 3-(4-Methylbenzyliden)campher, 3-Benzylidencampher;
- – 4-Aminobenzoesäure-Derivate,
vorzugsweise 4-(Dimethylamino)-benzoesäure(2-ethylhexyl)ester, 4-(Dimethylamino)benzoesäureamylester;
- – Ester
der Zimtsäure,
vorzugsweise 4-Methoxyzimtsäure(2-ethylhexyl)ester,
4-Methoxyzimtsäureisopentylester;
- – Ester
der Salicylsäure,
vorzugsweise Salicylsäure(2-ethylhexyl)ester,
Salicylsäure(4-isopropylbenzyl)ester,
Salicylsäurehomomenthylester,
- – Derivate
des Benzophenons, vorzugsweise 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon, 2-Hydroxy-4-methoxy-4'-methylbenzophenon,
2,2'-Dihydroxy-4-methoxybenzophenon;
- – Ester
der Benzalmalonsäure,
vorzugsweise 4-Methoxybenzalmalonsäuredi(2-ethylhexyl)ester,
- – Derivate
des 1,3,5-Triazins, vorzugsweise 2,4,6-Trianilino-(p-carbo-2'-ethyl-1'-hexyloxy) -1,3,5-triazin.
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Die Liste der genannten UVB-Filter,
die in Kombination mit den erfindungsgemäßen Wirkstoffkombinationen
verwendet werden können,
soll selbstverständlich
nicht limitierend sein.
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Es kann auch von Vorteil sein, erfindungsgemäße Lipodispersionen
mit UVA-Filtern zu formulieren, die bisher üblicherweise in kosmetischen
Zubereitungen enthalten sind. Bei diesen Substanzen handelt es sich vorzugsweise
um Derivate des Dibenzoylmethans, insbesondere um 1-(4'-tert.Butylphenyl)-3-(4'-methoxyphenyl)propan-1,3-dion und um 1-Phenyl-3-(4'-isopropylphenyl)propan-1,3-dion.
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Erfindungsgemäße kosmetische und dermatologische
Zubereitungen können
auch anorganische Pigmente enthalten, die üblicherweise in der Kosmetik
zum Schutze der Haut vor UV-Strahlen verwendet werden. Dabei handelt
es sich um Oxide des Titans, Zinks, Eisens, Zirkoniums, Siliciums,
Mangans, Aluminiums, Cers und Mischungen davon, sowie Abwandlungen,
bei denen die Oxide die aktiven Agentien sind. Besonders bevorzugt
handelt es sich um Pigmente auf der Basis von Titandioxid.
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Erfindungsgemäße kosmetische und dermatologische
Zubereitungen können
auch Co-Emulgatoren aus
der Gruppe der Isostearate und Polyhydroxystearate enthalten. Erfindungsgemäße kosmetische
und dermatologische Zubereitungen können auch Stabilisatoren aus
der Gruppe der Dimethicone enthalten, deren Schmelzpunkt größer als
35°C ist
(z.B. Stearyldimethicon und Behenyldimethicon), enthalten.
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Die erfindungsgemäßen Emulsionen können Farbstoffe
und/oder Farbpigmente enthalten. Die Farbstoffe und -pigmente können aus
der entsprechenden Positivliste der Kosmetikverordnung bzw. der
EG-Liste kosmetischer Färbemittel
ausgewählt
werden. In den meisten Fällen
sind sie mit den für
Lebensmittel zugelassenen Farbstoffen identisch. Vorteilhafte Farbpigmente
sind beispielsweise Titandioxid, Glimmer, Eisenoxide (z. B. Fe2O3, Fe3O4, FeO(OH)) und/oder Zinnoxid. Vorteilhafte
Farbstoffe sind beispielsweise Carmin, Berliner Blau, Chromoxidgrün, Ultramarinblau
und/oder Manganviolett. Es ist insbesondere vorteilhaft, die Farbstoffe und/oder
Farbpigmente aus der folgenden Liste zu wählen. Die Colour Index Nummern
(CIN) sind dem Rowe Colour Index, 3. Auflage, Society of Dyers and
Colourists, Bradford, England, 1971 entnommen.
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Es kann ferner günstig sein, als Farbstoff eine
oder mehrer Substanzen aus der folgenden Gruppe zu wählen: 2,4-Dihydroxyazobenzol,
1-(2'-Chlor-4'-nitro-1'-phenylazo)-2-hydroxynaphthalin, Ceresrot,
2-(4-Sulfo-1-naphthylazo)-1-naphthol-4-sulfosäure, Calciumsalz der 2-Hydroxy-1,2'-azonaphthalin-1'-sulfosäure, Calcium-
und Bariumsalze der 1-(2-Sulfo-4-methyl-1-phenylazo)-2-naphthylcarbonsäure, Calciumsalz
der 1-(2-Sulfo-1-naphthylazo)-2-hydroxynaphthalin-3-carbonsäure, Aluminiumsalz
der 1-(4-Sulfo-1-phenylazo)-2-naphthol-6-sulfosäure, Aluminiumsalz der 1-(4-Sulfo-1-naphthylazo)-2-naphthol-3,6-disulfosäure, 1-(4-Sulfo-1-naphthylazo)-2-naphthol-6,8-disulfosäure, Aluminiumsalz
der 4-(4-Sulfo-1-phenylazo)-1-(4-sulfophenyl)-5-hydroxy-pyrazolon-3-carbonsäure, Aluminium-
und Zirkoniumsalze von 4,5-Dibromfluorescein,
Aluminium- und Zirkoniumsalze von 2,4,5,7-Tetrabromfluorescein,
3',4',5',6'-Tetrachlor-2,4,5,7-tetrabromfluorescein
und sein Aluminiumsalz, Aluminiumsalz von 2,4,5,7-Tetraiodfluorescein,
Aluminiumsalz der Chinophthalondisulfosäure, Aluminiumsalz der Indigo-disulfosäure, rotes
und schwarzes Eisenoxid (CIN: 77 491 (rot) und 77 499 (schwarz)),
Eisenoxidhydrat (CIN: 77 492), Manganammoniumdiphosphat und Titandioxid.
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Ferner vorteilhaft sind öllösliche Naturfarbstoffe,
wie z. B. Paprikaextrakte, β-Carotin
oder Cochenille.
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Besonders vorteilhafte Zubereitungen
werden ferner erhalten, wenn als Zusatz- oder Wirkstoffe Antioxidantien
eingesetzt werden. Erfindungsgemäß enthalten
die Zubereitungen vorteilhaft eines oder mehrere Antioxidantien.
Als günstige,
aber dennoch fakultativ zu verwendende Antioxidantien können alle
für kosmetische
und/oder der matologische Anwendungen geeigneten oder gebräuchlichen
Antioxidantien verwendet werden.
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Es ist auch von Vorteil, den erfindungsgemäßen Zubereitungen
Antioxidantien zuzusetzen. Vorteilhaft werden die Antioxidantien
gewählt
aus der Gruppe bestehend aus Aminosäuren (z.B. Glycin, Histidin,
Tyrosin, Tryptophan) und deren Derivate, Imidazole (z.B. Urocaninsäure) und
deren Derivate, Peptide wie D,L-Carnosin, D-Carnosin, L-Carnosin
und deren Derivate (z.B. Anserin), Carotinoide, Carotine (z.B. α-Carotin, β-Carotin, Lycopin)
und deren Derivate, Chlorogensäure
und deren Derivate, Liponsäure
und deren Derivate (z.B. Dihydroliponsäure), Aurothioglucose, Propylthiouracil
und andere Thiole (z.B. Thioredoxin, Glutathion, Cystein, Cystin,
Cystamin und deren Glycosyl-, N-Acetyl-, Methyl-, Ethyl-, Propyl-,
Amyl-, Butyl- und Lauryl-, Palmitoyl-, Oleyl-, γ-Linoleyl-, Cholesteryl- und
Glycerylester) sowie deren Salze, Dilaurylthiodipropionat, Distearylthiodipropionat,
Thiodipropionsäure
und deren Derivate (Ester, Ether, Peptide, Lipide, Nukleotide, Nukleoside
und Salze) sowie Sulfoximinverbindungen (z.B. Buthioninsulfoximine,
Homocysteinsulfoximin, Buthioninsulfone, Penta-, Hexa-, Heptathioninsulfoximin)
in sehr geringen verträglichen
Dosierungen (z.B. pmol bis μmol/kg),
ferner (Metall)-Chelatoren (z.B. α-Hydroxyfettsäuren, Palmitinsäure, Phytinsäure, Lactoferrin), α-Hydroxysäuren (z.B.
Citronensäure,
Milchsäure,
Apfelsäure),
Huminsäure,
Gallensäure,
Gallenextrakte, Bilirubin, Biliverdin, EDTA, EGTA und deren Derivate,
ungesättigte
Fettsäuren
und deren Derivate (z.B.γ-Linolensäure, Linolsäure, Ölsäure), Folsäure und
deren Derivate, Ubichinon und Ubichinol und deren Derivate, Vitamin
C und Derivate (z.B. Ascorbylpalmitat, Mg-Ascorbylphosphat, Ascorbylacetat),
Tocopherole und Derivate (z.B. Vitamin-E-acetat), Vitamin A und
Derivate (Vitamin-A-palmitat) sowie Koniferylbenzoat des Benzoeharzes,
Rutinsäure
und deren Derivate, α-Glycosylrutin,
Ferulasäure,
Furturylidenglucitol, Carnosin, Butylhydroxytoluol, Butylhydroxyanisol,
Nordihydroguajakharzsäure,
Nordihydroguajaretsäure,
Trihydroxybutyrophenon, Harnsäure
und deren Derivate, Mannose und deren Derivate, Zink und dessen
Derivate (z.B. ZnO, ZnSO4) Selen und dessen
Derivate (z.B. Selenmethionin), Stilbene und deren Derivate (z.B.
Stilbenoxid, Trans-Stilbenoxid)
und die erfindungsgemäß geeigneten
Derivate (Salze, Ester, Ether, Zucker, Nukleotide, Nukleoside, Peptide
und Lipide) dieser genannten Wirkstoffe.
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Besonders vorteilhaft im Sinne der
vorliegenden Erfindung können öllösliche Antioxidantien
eingesetzt werden.
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Eine erstaunliche Eigenschaft der
vorliegenden Erfindung ist, daß erfindungsgemäße Zubereitungen sehr
gute Vehikel für
kosmetische oder dermatologische Wirkstoffe in die Haut sind, wobei
bevorzugte Wirkstoffe Antioxidantien sind, welche die Haut vor oxidativer
Beanspruchung schützen
können.
Bevorzugte Antioxidantien sind dabei Vitamin E und dessen Derivate
sowie Vitamin A und dessen Derivate.
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Die Menge der Antioxidantien (eine
oder mehrere Verbindungen) in den Zubereitungen beträgt vorzugsweise
0,001 bis 30 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,05–20 Gew.-%, insbesondere 1–10 Gew.-%, bezogen auf das
Gesamtgewicht der Zubereitung.
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Sofern Vitamin E und/oder dessen
Derivate das oder die Antioxidantien darstellen, ist vorteilhaft,
deren jeweilige Konzentrationen aus dem Bereich von 0,001 – 10 Gew.-%,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, zu wählen.
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Sofern Vitamin A, bzw. Vitamin-A-Derivate,
bzw. Carotine bzw. deren Derivate das oder die Antioxidantien darstellen,
ist vorteilhaft, deren jeweilige Konzentrationen aus dem Bereich
von 0,001 – 10
Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, zu wählen.
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Beispiele
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Die folgenden Beispiele sollen die
Erfindung erläutern,
aber nicht einschränken.
Die Zahlenangaben beziehen sich auf Gew.-%, sofern nichts Anderes
angegeben ist. W/S-Emulsion
als Gesichtspflegecremes
W/S-Emulsionen
als Bodylotionen
W/S-Emulsionen
als Body Cremes
W/S-Emulsionen
als Hautpflegeprodukte