DE10144931A1 - Vorrichtung zum Bedienen einer technischen Einrichtung, technische Einrichtung, Datenverarbeitungseinrichtung und Rechnerprogramm - Google Patents
Vorrichtung zum Bedienen einer technischen Einrichtung, technische Einrichtung, Datenverarbeitungseinrichtung und RechnerprogrammInfo
- Publication number
- DE10144931A1 DE10144931A1 DE10144931A DE10144931A DE10144931A1 DE 10144931 A1 DE10144931 A1 DE 10144931A1 DE 10144931 A DE10144931 A DE 10144931A DE 10144931 A DE10144931 A DE 10144931A DE 10144931 A1 DE10144931 A1 DE 10144931A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- module
- data
- technical
- designed
- magnetic resonance
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 238000004590 computer program Methods 0.000 title claims abstract description 18
- 238000012545 processing Methods 0.000 title claims abstract description 5
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 claims description 21
- 238000013024 troubleshooting Methods 0.000 claims description 15
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 claims description 12
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 4
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 17
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 10
- 238000013475 authorization Methods 0.000 description 5
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 230000006870 function Effects 0.000 description 3
- 230000003442 weekly effect Effects 0.000 description 2
- 241001620634 Roger Species 0.000 description 1
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 1
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B19/00—Programme-control systems
- G05B19/02—Programme-control systems electric
- G05B19/04—Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
- G05B19/042—Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using digital processors
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B2219/00—Program-control systems
- G05B2219/20—Pc systems
- G05B2219/23—Pc programming
- G05B2219/23318—Mode, two mode, directly from console or download from host
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (3) zum Bedienen einer technischen Einrichtung (1), aufweisend ein Bedienablaufmodul (11) und wenigstens ein weiteres Modul (12-14), mit dem das Bedienablaufmodul (11) kommuniziert. Das Bedienablaufmodul (11) passt eine Durchführung eines Ablaufs der Bedienung oder einzelne auszuführende Schritte zur Durchführung der Bedienung automatisch aufgrund in dem weiteren Modul (12-14) gespeicherten Daten an. Die Erfindung betrifft außerdem eine technische Einrichtung (1), welche die Vorrichtung (3) aufweist, eine Datenverarbeitungseinrichtung (3), mittels derer die Vorrichtung (3) realisierbar ist, und ein Rechnerprogramm, das die Vorrichtung (3) implementiert.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bedienen einer technischen Einrichtung. Die Erfindung betrifft außerdem eine technische Einrichtung, die besagte Vorrichtung umfasst, eine Datenverarbeitungseinrichtung, mit der die besagte Vorrichtung realisierbar ist und ein Rechnerprogramm, das die besagte Vorrichtung implementiert.
- Unter technischer Einrichtung wird eine technische Anlage, wie beispielsweise eine Förderanlage, oder ein technisches Gerät, wie beispielsweise ein Magnetresonanzgerät, verstanden. Der Begriff "Bedienen" ist im weitesten Sinne zu verstehen. Er umfasst insbesondere eine Inbetriebnahme, Wartung und Justage der technischen Einrichtung oder ein Ermitteln eines Fehlers, sollte die technische Einrichtung fehlerbehaftet sein.
- Komplexe technische Einrichtungen, wie z. B. das erwähnte Magnetresonanzgerät, umfassen in der Regel einen Rechner und werden mit in dem Rechner gespeicherten Rechnerprogrammen bedient. Die Rechnerprogramme erlauben es beispielsweise einem Servicetechniker an der technischen Einrichtung im Dialog Messungen durchzuführen, interne Parameter einzustellen oder andere Funktionen auszuführen, um insbesondere die technische Einrichtung in Betrieb zu nehmen, zu warten, zu justieren oder auch eine Fehlerursache zu ermitteln, wenn die technische Einrichtung fehlerbehaftet ist. Der Rechner der technischen Einrichtung kann auch derart ausgeführt sein, dass der Servicetechniker die technische Einrichtung von der Ferne warten kann, wenn der Rechner z. B. über das Internet, ein Modem oder über einen ISDN (Integrated Services Digital Network) Anschluss kontaktiert werden kann (vgl. z. B. US 6,170,019 B1).
- Die bereits genannten Rechnerprogramme sind jedoch derart ausgeführt, dass in der Regel nur eine speziell geschulte Person, wie der Servicetechniker, die technische Einrichtung mittels der Rechnerprogramme bestimmungsgemäß und effizient bedienen kann.
- Die Aufgabe der Erfindung ist daher eine Voraussetzung zu schaffen, eine Bedienung der technischen Einrichtung zu erleichtern.
- Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch eine Vorrichtung zum Bedienen einer technischen Einrichtung, aufweisend ein Bedienablaufmodul und wenigstens ein weiteres Modul, wobei das Bedienablaufmodul derart ausgeführt ist, dass es mit dem weiteren Modul kommuniziert, aus einer von dem Bedienablaufmodul bereitgestellten Liste von Bedienungen eine Bedienung auswählbar ist, basierend auf der ausgewählten Bedienung eine Durchführung eines Ablaufs der ausgewählten Bedienung initiierbar oder einzelne auszuführende Schritte zur Durchführung der ausgewählten Bedienung anzeigbar sind und es den Ablauf oder die auszuführenden Schritte aufgrund von in dem weiteren Modul gespeicherten Daten automatisch anpasst.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist zum Bedienen der technischen Einrichtung vorgesehen. Unter technischer Einrichtung wird, wie oben stehend bereits erwähnt, eine technische Anlage oder ein technisches Gerät verstanden. Eine technische Anlage ist z. B. eine Förderanlage und ein technisches Gerät ist z. B. ein medizintechnisches Gerät, wie beispielsweise ein Magnetresonanzgerät oder ein Computertomograph. Der Begriff "Bedienung" ist ebenfalls im weitesten Sinne zu verstehen. Er umfasst insbesondere gemäß einer Variante der Erfindung eine Inbetriebnahme, eine Wartung und/oder eine Justage der technischen Einrichtung. Somit kann beispielsweise der Servicetechniker an der technischen Einrichtung Messungen durchführen, interne Parameter einstellen oder andere Funktionen ausführen.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst ferner das Bedienablaufmodul, das aufgrund der ausgewählten Bedienung den Ablauf der ausgewählten Bedienung initiiert oder einzelne Schritte zur Durchführung der ausgewählten Bedienung beispielsweise mit einem Rechnermonitor anzeigt. Der Servicetechniker wählt die gewünschte Bedienung aus der Liste von Bedienungen aus; umfasst die Liste z. B. die Optionen Inbetriebnahme, Wartung und Justage, kann sich der Servicetechniker mittels der Liste entscheiden, ob er die technische Einrichtung in Betrieb nehmen, warten oder auch spezielle Justagen vornehmen möchte. Nach der Auswahl initiiert das Bedienablaufmodul die gewählte Bedienung; wählte der Servicetechniker beispielsweise die Option Inbetriebnahme, initiiert das Bedienablaufmodul ein vorzugsweise automatisierte Inbetriebnahme, die auch von dem Bedienablaufmodul gesteuert wird. Anstelle der Initiierung ist es aber auch möglich, dass das Bedienablaufmodul einzelne, für die Inbetriebnahme notwendige und vom Servicetechniker auszuführende Schritte anzeigt.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist ferner das weitere Modul auf, mit dem das Bedienablaufmodul kommuniziert. Aufgrund der in dem weiteren Modul gespeicherten Daten passt das Bedienablaufmodul die Durchführung der gewählten Bedienung oder die angezeigten auszuführenden Schritte insbesondere automatisch an. Das weitere Modul ist gemäß einer Ausführungsform der Erfindung insbesondere ein Konfigurationsmodul, das derart ausgebildet ist, dass es Daten über die Konfiguration der technischen Einrichtung bereitstellt, ein Benutzermodul, das derart ausgeführt ist, dass es Daten über einen Benutzer der Vorrichtung bereitstellt, oder ein Zustandsüberwachungsmodul, das derart ausgeführt ist, dass es Daten über einen momentanen technischen Zustand der technischen Einrichtung erfasst und bereitstellt.
- Umfasst die technische Einrichtung beispielsweise das Konfigurationsmodul, passt das Bedienablaufmodul die einzelnen angezeigten Schritte zur Durchführung der Inbetriebnahme, der Wartung, usw. der technischen Einrichtung entsprechend der Konfiguration der technischen Einrichtung an; d. h. dem Servicetechniker werden nur diejenigen Schritte zur Inbetriebnahme, Wartung, usw. der technischen Einrichtung angezeigt, die aufgrund der Konfiguration der technischen Einrichtung tatsächlich nötig sind. Das ist dann besonders vorteilhaft, wenn technische Einrichtungen eines bestimmten Typs insbesondere viele unterschiedliche Ausstattungsoptionen aufweisen können, die insbesondere bei einer Wartung, Justage oder auch Inbetriebnahme berücksichtigt werden. Somit ist sicher gestellt, dass dem Servicetechniker alle nötigen, aber auch keine unnötigen Schritte angezeigt werden.
- Ein weiteres Beispiel einer Anpassung ist eine Durchführung einer Qualitätsmessung an einem Magnetresonanzgerät. Die Qualitätsmessung dient dazu, eine hohe Qualität von mit dem Magnetresonanzgerät aufgenommenen MR-Bildern zu gewährleisten. Dazu führt in der Regel eine Person, die auch das Magnetresonanzgerät während einer mit dem Magnetresonanzgerät durchgeführten Untersuchung bedient, z. B. eine MTA (medizinischtechnische Angestellte) beispielsweise wöchentlich die Qualitätsmessung durch. Im Rahmen der Wartung des Magnetresonanzgerätes kann der Servicetechniker jedoch auch eine Qualitätsmessung durchführen, die ausführlicher ist als die von der MTA durchgeführten Qualitätsmessung. Umfasst nun die erfindungsgemäße Vorrichtung das Benutzermodul, dessen Daten eine Information über die MTA und den Servicetechniker umfassen, zeigt das Bedienablaufmodul der MTA nur die Schritte zum Durchführen der wöchentlichen Qualitätsmessung an. Dem Servicetechniker werden dagegen die Schritte zum Durchführen der ausführlicheren Qualitätsmessung angezeigt.
- Weist die erfindungsgemäße Einrichtung das Zustandüberwachungsmodul auf, passt das Bedienablaufmodul den Ablauf der Durchführung bzw. die angezeigten Schritte zur Durchführung der gewählten Bedienung dem technischen Zustand der technischen Einrichtung an. Das Zustandsüberwachungsmodul kann beispielsweise derart ausgeführt sein, dass es die Zeitpunkte und Arten durchgeführter Wartungen speichert. So ist es z. B. möglich, dass die technische Einrichtung zu bestimmten Zeiten unterschiedlich intensiv gewartet werden muss. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn eine technische Einrichtung z. B. jährlich gewartet wird und alle zwei Jahre zusätzlich zur jährlichen Wartung Zusatzuntersuchungen durchgeführt werden müssen. Das Zustandsüberwachungsmodul kann dann derart ausgeführt werden, dass es das Durchführen der Wartung erkennt und abhängig von der bereits durchgeführten Wartung nur die Schritte zur Durchführung der jährlichen Wartung oder auch die Schritte zu den Zusatzuntersuchungen anzeigt.
- Die Liste von Bedienungen kann auch gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eine Liste von Fehlerbeschreibungen sein. Dann ist die Bedienung der technischen Einrichtung eine Fehlersuche der technischen Einrichtung. Die Fehlerbeschreibungen umfassen insbesondere typischerweise für eine bestimmte technische Einrichtung auftretende Fehler. Dies sind beispielsweise Bildqualitätsprobleme von mit dem Magnetresonanzgerät erstellten MR-Bildern. Die MR-Bilder können z. B. verschiedene Artefakte, wie Ring- oder Strichartefakte, aufweisen. Treten solche Artefakte auf, ist das Magnetresonanzgerät entweder defekt oder nur dejustiert. Während ein dejustiertes Magnetresonanzgerät in der Regel von der MTA mittels des Bedienablaufmoduls selber wieder justiert werden kann, kann ein defektes Magnetresonanzgerät nur von dem Servicetechniker repariert werden. Deshalb zeigt das Bedienablaufmodul bei der von der MTA durchgeführten Fehlersuche andere Schritte als bei einer von dem Servicetechniker durchgeführten Fehlersuche an. Die Schritte zur Fehlersuche sind beispielsweise speziell durchzuführende Tests.
- Die durchzuführenden Tests können auch von der Konfiguration des Magnetresonanzgeräts abhängig sein. Das Bedienablaufmodul passt also wieder den Ablauf der ausgewählten Bedienung bzw. die angezeigten Schritte zur Durchführung der ausgewählten Bedienung aufgrund der in dem weiteren Modul gespeicherten Daten an.
- Während der Bedienung, insbesondere während der Durchführung der Tests, ist es hilfreich, wenn, wie es nach einer weiteren Variante der Erfindung vorgesehen ist, das Bedienablaufmodul zusätzlich derart ausgeführt ist, dass während des Ablaufs der ausgewählten Bedienung Instruktionen an eine die Bedienung durchführende Person anzeigbar sind, wobei die angezeigten Instruktionen aufgrund der Daten des weiteren Moduls automatisch angepasst werden. Im Falle des Magnetresonanzgerätes ist es z. B. denkbar, dass der MTA detailliertere Instruktionen, z. B. in Form einer Hilfestellung, während der Fehlersuche angeboten werden. Ein erfahrener Servicetechniker dagegen benötigt für die Fehlersuche weniger Instruktionen, so dass die Instruktionen für ihn weniger detailliert ausfallen können.
- Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung umfasst die Vorrichtung zusätzlich ein Ergebnismodul, das derart ausgeführt ist, dass während der Durchführung der Bedienung ermittelte Daten mittels des Ergebnismoduls speicherbar sind und bei der das Ergebnismodul und das Bedienablaufmodul derart ausgeführt sind, dass sie miteinander kommunizieren. In dem Ergebnismodul werden beispielsweise während der Wartung oder der Inbetriebnahme ermittelte Daten gespeichert. Aufgrund einer weiteren Variante der Erfindung, gemäß der die Vorrichtung ein Berichtmodul aufweist, das derart ausgeführt ist, dass aufgrund von in dem Benutzermodul gespeicherten Daten eine Auswahl der Daten des Ergebnismoduls anzeigbar sind, können beispielsweise aufgrund einer Wartung ermittelte Ergebnisse je nach Benutzer verschieden detailliert angezeigt werden.
- Wenn nach einer weiteren Variante der Erfindung die ermittelten und in dem Ergebnismodul gespeicherten Daten über ein Datenübertragungsnetz übermittelbar sind, können insbesondere Ergebnisse einer Wartung zentral gespeichert und ausgewertet werden. Das Datenübertragungsnetz ist beispielsweise das Internet oder ein Telefonnetz, mit dem die erfindungsgemäße Vorrichtung über ein Modem angeschlossen ist. Das Datenübertragungsnetz kann aber auch ein ISDN-Netz sein, an das die erfindungsgemäße Vorrichtung angeschlossen ist.
- Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Daten XML (extended markup language) Daten. Das XML Datenformat ist ein Datenbankformat. Somit wird eine Datenpflege erleichtert, da die Daten von ihrer darstellenden Oberfläche getrennt sind. Aufgrund des XML-Datenformats sind die Oberflächen vorgebbar und somit kommunal. Eine Erweiterung um weitere Module oder eine Erweiterung der Module ist folglich auch in einfacher Weise möglich, wodurch auch eine Pflege der Daten bzw. der einzelnen Module erleichtert wird.
- Die Aufgabe der Erfindung wird ebenfalls gelöst durch eine technische Einrichtung, welche die oben beschriebene erfindungsgemäße Vorrichtung aufweist. Die Aufgabe wird auch gelöst durch eine Datenverarbeitungseinrichtung, mittels derer die oben beschriebene erfindungsgemäße Vorrichtung realisierbar ist. Außerdem wird die Aufgabe durch ein Rechnerprogramm, das die erfindungsgemäße Vorrichtung implementiert, gelöst. Die technische Einrichtung ist insbesondere gemäß einer Variante der Erfindung ein medizintechnisches Gerät.
- Moderne technische Einrichtung umfassen in der Regel einen Rechner, in dem geeignete Rechnerprogramme gespeichert sind, die die technischen Einrichtung im Betrieb in geeigneter Weise steuern. Der Rechner kann erfindungsgemäß derart ausgeführt sein, dass mit ihm die erfindungsgemäße Vorrichtung realisiert ist.
- Mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung und insbesondere des erfindungsgemäßen Rechnerprogramms wird also ein workflow- bzw. problemorientiertes Vorgehen bei der Bedienung der technischen Einrichtung ermöglicht. Der Benutzer der technischen Einrichtung wird z. B. bei einer Änderung der Konfiguration oder bei einem Austausch einer Baugruppe der technischen Einrichtung durch notwendige auszuführende Schritte geführt. Wenn beispielsweise der Servicetechniker einen Hostnamen des Rechners der technischen Einrichtung anpassen möchte, ruft er die Option "Konfiguration" auf. Sämtliche zur Konfiguration des Rechners notwendigen Schritte, wie z. B. eine Anpassung einer Datenbank des Rechners, werden automatisch von dem erfindungsgemäßen Rechnerprogramm durchgeführt oder angezeigt, damit der Servicetechniker einen Systemaufbau des Rechners anpassen kann.
- Wird dem Benutzer die Liste von Fehlerbeschreibungen angeboten, werden z. B. die entsprechenden Servicefunktionen zur richtigen Zeit gestartet. Außerdem ist eine Verzahnung von Dokumentation und Rechnerprogramm möglich. Aus dem Rechnerprogramm heraus kann die Dokumentation gestartet werden. Das Rechnerprogramm kann auch aus der Dokumentation gestartet werden. Insbesondere wenn die Daten XML-Daten sind, ist eine Übertragung der Daten über das Internet oder Intranet problemlos möglich. Es müssen auch keine besonderen Firewalls berücksichtigt werden. Ein Einfügen neuer Module kann mittels einfacher Standardwerkzeuge erfolgen, wie beispielsweise über "cut" und "paste".
- Ein Ausführungsbeispiel ist exemplarisch in den nachfolgenden schematischen Figuren dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1 ein Magnetresonanzgerät,
- Fig. 2 ein Schaubild der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig. 3 bis 5 Bedienoberflächen,
- Fig. 6 ein Fenster und
- Fig. 7 eine weitere Bedienoberfläche.
- Die Fig. 1 zeigt ein Magnetresonanzgerät 1, das sich in einer Arztpraxis 2 befindet. Das Magnetresonanzgerät 1 umfasst einen einen Monitor 3a, eine Tastatur 3b und eine Rechnermaus 3c umfassenden Rechner 3, der das Magnetresonanzgerät 1 mit in dem Rechner 3 gespeicherten und dem Fachmann geläufigen Rechnerprogramme während einer Untersuchung eines Patienten 4 steuert. Der Rechner 3 ist ferner im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispieles mit einem ISDN-Anschluss 3d versehen, mit dem der Rechner 3 an ein ISDN-Netz 5 angeschlossen ist, so dass der Rechner 3 insbesondere mit einer ebenfalls an das ISDN-Netz 5 angeschlossenen Datenbank 6 kommunizieren kann. Dadurch ist es insbesondere möglich, das Magnetresonanzgerät 1 auch aus der Ferne zu warten oder Daten von dem Rechner 3 an die Datenbank 6 zu übermitteln. Die Datenbank 6 befindet sich im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispieles in einem Geschäftsraum 7 des Herstellers des Magnetresonanzgerätes 1.
- In dem Rechner 3 ist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispieles ein weiteres Rechnerprogramm gespeichert, mit dem das Magnetresonanzgerät 1 in Betrieb genommen, gewartet und eingestellt werden kann; dieses Rechnerprogramm, das als Service-Software bezeichnet wird, unterstützt auch eine Fehlersuche. Die Service-Software weist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispieles eine in der Fig. 2 dargestellte Struktur auf.
- Die Service-Software umfasst ein Bedienablaufsmodul 11, ein Konfigurationsmodul 12, ein Zustandsüberwachungsmodul 13, ein Benutzermodul 14, ein Ergebnismodul 15 und ein Berichtmodul 16.
- Das Konfigurationsmodul 12 ist derart ausgebildet, dass es Daten über eine Konfiguration des Magnetresonanzgerätes 1 bereitstellt. Diese Daten sind in einer dem Konfigurationsmodul 12 zugeordneten Datenbank 12a gespeichert und umfassen insbesondere eine Angabe über spezielle, in dem Rechner 3 gespeicherte Messprogramme zur Durchführung von Untersuchungen mit dem Magnetresonanzgerät 1 und Informationen über Sonderausstattungen des Magnetresonanzgerätes 1, wie z. B. für den Fachmann geläufige Mess- oder Bedienoberflächenspulen, wie die in der Fig. 1 schematisch gezeigte Oberflächenspule O.
- Das Zustandsüberwachungsmodul 13 ist derart ausgeführt, dass es unter anderem einen technischen Zustand des Magnetresonanzgerätes 1 erfasst. Der technische Zustand des Magnetresonanzgerätes 1 umfasst auch eine Angabe über durchgeführte bzw. noch durchzuführende Tests, die insbesondere während einer Wartung des Magnetresonanzgerätes 1 durchgeführt werden. Diese Angaben werden im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispieles in einer dem Zustandsüberwachungsmodul 13 zugeordneten Datenbank 13a gespeichert.
- Das Benutzermodul 14 ist derart ausgeführt, dass es Informationen über einen Benutzer des Magnetresonanzgerätes 1 bereitstellt. Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispieles sind die Benutzer des Magnetresonanzgerätes 1 im Wesentlichen eine MTA 8, die das Magnetresonanzgerät 1 während einer Untersuchung des Patienten 4 bedient, und ein Servicetechniker 9, der das Magnetresonanzgerät 1 in Betrieb nahm, regelmäßig wartet und, wenn nötig, auch repariert. Diese Informationen sind in einer dem Benutzermodul 14 zugeordneten Datenbank 14a gespeichert.
- Das Ergebnismodul 15 ist derart ausgeführt, dass Ergebnisse, die während einer Inbetriebnahme, einer Einstellung, einer Wartung oder einer Fehlersuche entstanden, in einer dem Ergebnismodul 15 zugeordneten Datenbank 15a gespeichert werden.
- Das Berichtmodul 16 ist derart ausgeführt, dass aufgrund von in der Datenbank 14a des Benutzermoduls 14 gespeicherten Informationen eine Auswahl der Daten der dem Ergebnismoduls 15 zugeordneten Datenbank 15a auf dem Monitor 3a des Magnetresonanzgerätes 1 dargestellt wird. Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels kann der Servicetechniker 9 auf alle in der Datenbank 15a gespeicherten Daten zugreifen. Der MTA 8 stehen jedoch nur ein Teil der Daten zur Verfügung, da sie keine Berechtigung hat, Reparaturen am Magnetresonanzgerät 1 durchzuführen oder die Konfiguration des Magnetresonanzgerätes 1 zu ändern, da dies von dem speziell geschulten Servicetechniker 9 ausgeführt werden muss.
- Des Weiteren ist es möglich, den Rechner 3 mit der Datenbank 6 des Herstellers des Magnetresonanzgerätes 1 zu kontaktieren, so dass die in der Datenbank 15a des Ergebnismoduls 15 gespeicherten Daten an die Datenbank 6 des Herstellers des Magnetresonanzgerätes 1 übermittelt werden. Der Datenbank 6 des Herstellers des Magnetresonanzgerätes 1 wird im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispieles ebenfalls alle in der Datenbank 15a des Ergebnismoduls 15 gespeicherten Daten übermittelt. Die der Datenbank 6 des Herstellers übermittelten Daten können dann mit einem an die Datenbank 6 angeschlossenen Monitor 6a dargestellt und von einem Angestellten 10 des Herstellers des Magnetresonanzgerätes 1 ausgewertet werden.
- Damit der bestimmungsgemäße Teil derjenigen Daten, die in der Datenbank 15a des Ergebnismoduls 15 gespeichert sind, ausgewählt wird, sind das Berichtmodul 16, das Ergebnismodul 15 und das Benutzermodul 14 derart ausgeführt, dass sie miteinander kommunizieren können. Dies ist in der Fig. 2 mit Doppelpfeilen angedeutet.
- Die Aufgabe des Bedienablaufmoduls 11 der Service-Software ist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispieles die Inbetriebnahme, die Wartung, die Einstellung, wie sie beispielsweise im Rahmen einer Qualitätsmessung durchgeführt wird, die Konfigurierung des Rechners 3 des Magnetresonanzgerätes 1 und eine Fehlersuche zu steuern. Für die Steuerung dieser Bedienungen nötige Daten sind im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispieles in einer dem Bedienablaufmodul 11 zugeordneten Workflowdatenbank 11a gespeichert. In einer dem Bedienablaufmodul 11 zugeordneten Datenbank 11b sind ferner Informationen gespeichert, die ein Benutzer des Magnetresonanzgerätes 1 während der Bedienung aufrufen kann, so dass ihm Erklärungen zur Bedienung des Magnetresonanzgerätes 1 auf dem Monitor 3a zur Verfügung stehen. Die in der Datenbank 11b gespeicherten Daten sind also zur Hilfestellung des Benutzers geeignet. Des Weiteren ist das Bedienablaufmodul 11 derart ausgeführt, dass es die Bedienung des Magnetresonanzgerätes 1 an den aktuellen Benutzer, also entweder an die MTA 8 oder den Servicetechniker 9, an den technischen Zustand und an die Konfigurierung des Magnetresonanzgerätes 1 anpasst. Zu diesem Zweck sind das Bedienablaufmodul 11, das Benutzermodul 14, das Zustandsüberwachungsmodul 13 und das Konfigurationsmodul 12 derart ausgeführt, dass das Bedienablaufmodul 11 mit dem Benutzermodul 14, dem Zustandsüberwachungsmodul 13 und dem Konfigurationsmodul 12 kommunizieren kann. Dies ist in der Fig. 2 mit entsprechenden Doppelpfeilen angedeutet.
- Damit das Bedienablaufmodul 11 der Service-Software den Ablauf der Bedienung an den aktuellen Benutzer anpassen kann, muss der aktuelle Benutzer seine Zugangsberechtigung in Form einer mit der Tastatur 3b des Rechners 3 einzugebenden Kennung verifizieren.
- Bedient nun der Servicetechniker 9 das Magnetresonanzgerät 1 mit der Service-Software, baut sich auf dem Monitor 3a des Rechners 3 eine in der Fig. 3 gezeigte Bedienoberfläche 30 auf, nachdem er seine Zugangsberechtigung mit der ihm zugeordneten Kennung verifizierte. Mittels der Bedienoberfläche 30 kann der Servicetechniker 9 für ihn vorgesehene Bedienungen auswählen. Diese Bedienungen sind im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels eine Inbetriebnahme, eine Wartung, eine Einstellung, eine Konfigurierung und eine Fehlersuche. Der Servicetechniker 9 kann die von ihm gewünschte Bedienung auswählen, indem er mit der Rechnermaus 3c den entsprechenden Begriff der Bedienoberfläche 30 in allgemein bekannter Weise anklickt.
- Bedient dagegen die MTA 8 das Magnetresonanzgerät 1 mit der Service-Software, baut sich eine in der Fig. 4 gezeigte Bedienoberfläche 40 auf dem Monitor 3b auf, nachdem die MTA 8 ihre ihr zugeordnete Kennung eingab. Mittels der Bedienoberfläche 40 kann die MTA 8 für sie vorgesehene Bedienungen auswählen. Diese Bedienungen sind im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels eine Qualitätsmessung, die die MTA 8 regelmäßig durchführt, um eine hohe Qualität von mit dem Magnetresonanzgerät 1 hergestellten MR-Bilder zu gewährleisten, und eine Fehlersuche. Die MTA 8 kann die von ihr gewünschte Bedienung auswählen, indem sie mit der Rechnermaus 3c den entsprechenden Begriff der Bedienoberfläche 40 in allgemein bekannter Weise anklickt.
- Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels weisen mit dem Magnetresonanzgerät 1 hergestellte MR-Bilder B Qualitätsprobleme in Form von Ringartefakten auf. Eine Fehlerursache der Qualitätsprobleme ist beispielsweise ein dejustiertes oder ein defektes Magnetresonanzgerät 1. Ist die Fehlerursache ein dejustiertes Magnetresonanzgerät 1, dann kann die MTA 8 die Fehlerursache mittels der Service-Software selber ermitteln und mittels der Service-Software eventuell selber beheben; ist die Fehlerursache jedoch ein defektes Magnetresonanzgerät 1, muss der Servicetechniker 9 die Fehlerursache ermitteln und den Fehler beheben.
- Nachdem die MTA 8 die Qualitätsprobleme der MR-Bilder 8 erkannte, aktiviert sie die Service-Software und verifiziert ihre Zugangsberechtigung, worauf auf dem Monitor 3a die in der Fig. 40 gezeigte Bedienoberfläche 40 erscheint. Daraufhin klickt sie den Begriff "Fehlersuche" mit der Rechnermaus 3c an, worauf auf dem Monitor 3a eine in der Fig. 5 dargestellte Bedienoberfläche 50 erscheint. Die Bedienoberfläche 50 ist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels eine Liste von Fehlerbeschreibungen, die aufgrund von in der Datenbank 14a des Benutzermoduls 14 gespeicherten Daten nur solche Fehlerbeschreibungen aufweist, deren Ursache die MTA 8 beheben kann. Die Service-Software ist also derart ausgeführt, dass sie die Liste von Fehlerbeschreibungen an den Benutzer des Magnetresonanzgerätes 1 anpasst. Da die MR-Bilder B Ringartefakte aufweisen, klickt die MTA 8 den Begriff "Ringartefakte" an.
- Wie bereits erwähnt, kann die MTA 8 nur dann die Fehlerursache für die Ringartefakte beheben, wenn das Magnetresonanzgerät 1 dejustiert ist. Aufgrund der in der Datenbank 14a des Benutzermoduls 14 und den Daten in der Workflowdatenbank 11a gespeicherten Daten initiiert das Bedienablaufmodul 11 automatisch eine Justage des Magnetresonanzgerätes 1. Während der Justage führt das Bedienablaufmodul 11 automatisch Messungen mittels des Magnetresonanzgerätes 1 durch. Für diese Messungen muss im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels 1 ein dem Fachmann geläufiges und in der Fig. 1 schematisch dargestelltes Phantom P mit der Oberflächenspule O versehen und an das Magnetresonanzgerät 1 angeordnet werden. Je nach Konfiguration des Magnetresonanzgerätes 1 kann das Magnetresonanzgerät 1 mit unterschiedlichen Oberflächenspulen ausgestattet sein. Mit welcher Oberflächenspule das Magnetresonanzgerät 1 ausgestattet ist, ist in der dem Konfigurationsmodul 12 zugeordneten Datenbank 12a gespeichert.
- Das Bedienablaufmodul 11 kann mit dem Konfigurationsmodul 12 kommunizieren. Daher generiert es mittels in der Datenbank 11b des Ablaufmoduls 11 gespeicherten Daten ein auf dem Monitor 3a des Rechners 3 erscheinendes und in der Fig. 6 dargestelltes Fenster 60, das eine Beschreibung zum Anlegen genau der Oberflächenspule O an das Phantom P und eine Anweisung zum Anordnen des Phantoms P an das Magnetresonanzgerät 1umfasst, sobald die MTA 8 die Oberflächenspule O an das Phantom P anordnen soll.
- Nachdem die MTA 8 das mit der Oberflächenspule O versehene Phantom P an das Magnetresonanzgerät 1 angeordnet hat, beendet das Bedienablaufmodul 11 den Messablauf, indem es das Magnetresonanzgerät 1 erneut justiert, MR-Bilder von dem Phantom P erstellt und die MR-Bilder auf Artefakte untersucht. Dem Ergebnis des Messablaufs zugeordnete Daten werden anschließend in der dem Ergebnismodul 14 zugeordneten Datenbank 14a gespeichert. Außerdem wird in der dem Zustandüberwachungsmodul 13 zugeordneten Datenbank 13a eine Information über den ausgeführten Messablauf gespeichert.
- Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels kann der Fehler nicht durch eine Justage des Magnetresonanzgerätes 1 beheben werden. Daher generiert das Berichtmodul 16 eine der MTA 8 zugeordnete Mitteilung, sie solle den Servicetechniker 9 verständigen.
- Nachdem die MTA 8 den Servicetechniker 9 verständigte, ruft er die Service-Software des Magnetresonanzgerätes 1 auf und verifiziert seine Zugangsberechtigung. Daraufhin erscheint die in der Fig. 3 dargestellte Bedienoberfläche 30. Anschließend klickt der Servicetechniker 9 den Begriff "Fehlersuche" an. Aufgrund der in der dem Zustandüberwachungsmodul 13 zugeordneten Datenbank 13a und dem Ergebnismodul 15 zugeordneten Datenbank 15a gespeicherten Daten erkennt das Bedienablaufmodul 11, dass der Fehler "Ringartefakte" vorliegt und eine Justage zur Fehlersuche bereits erfolglos durchgeführt wurde. Daraufhin generiert das Bedienablaufmodul 11 aufgrund von in der Workflowdatenbank 11a gespeicherten Daten eine in der Fig. 7 dargestellte Bedienoberfläche 70, die auf dem Monitor 3a erscheint. Die Bedienoberfläche 70 umfasst eine Liste von Tests, die der Servicetechniker 9 durchführen soll, um die Fehlerursache zu ermitteln. Danach kann der Servicetechniker 9 die einzelnen Tests nacheinender durchführen, wobei das Bedienablaufmodul 11 der Service-Software die Durchführung der Tests steuert und nötigenfalls weitere Fenster generiert, die Beschreibungen zum Durchführen der Tests umfassen. Daten, die den Ergebnissen der Tests zugeordnet sind, werden wiederum in der dem Ergebnismodul 15 zugeordneten Datenbank 15a gespeichert.
- Nachdem die Tests durchgeführt sind, wertet der Servicetechniker 9 Daten, die in der Datenbank 15a des Ergebnismoduls 15 gespeichert sind, aus und behebt daraufhin die Fehlerursache, die im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels eine defekte Baugruppe des Magnetresonanzgerätes 1 war.
- Die in der Workflowdatenbank 11a und den Datenbanken 11b, 12a, 13a, 14a und 15a gespeicherten Daten sind im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels XML (extended markup language) Daten. Da das XML Datenformat ein Datenbankformat ist, können die in der Workflowdatenbank 11a und den Datenbanken 11b, 12a, 13a, 14a und 15a gespeicherten Daten leicht erweitert werden. Außerdem können somit diese Daten von den Bedienoberflächen 30, 40, 50 und 70 und dem Fenster 60 getrennt sein. Die Bedienoberflächen 30, 40, 50 und 70 und das Fenster 60 sind außerdem kommunal.
- Das beschriebene Ausführungsbeispiels ist im Übrigen nur von exemplarischer Natur. Es können auch andere Bedienungen durchgeführt werden. Insbesondere kann auch eine andere technische Einrichtung als das Magnetresonanzgerät 1 verwendet werden.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Bedienen einer technischen Einrichtung
(1), aufweisend ein Bedienablaufmodul (11) und wenigstens ein
weiteres Modul (12-14), wobei das Bedienablaufmodul (11)
derart ausgeführt ist, dass
es mit dem weiteren Modul (12-14) kommuniziert,
aus einer von dem Bedienablaufmodul (11) bereitgestellten Liste von Bedienungen (30, 40, 50) eine Bedienung auswählbar ist,
basierend auf der ausgewählten Bedienung eine Durchführung eines Ablaufs der ausgewählten Bedienung initiierbar oder einzelne auszuführende Schritte zur Durchführung der ausgewählten Bedienung anzeigbar sind und
es den Ablauf oder die auszuführenden Schritte aufgrund von in dem weiteren Modul (12-14) gespeicherten Daten automatisch anpasst.
es mit dem weiteren Modul (12-14) kommuniziert,
aus einer von dem Bedienablaufmodul (11) bereitgestellten Liste von Bedienungen (30, 40, 50) eine Bedienung auswählbar ist,
basierend auf der ausgewählten Bedienung eine Durchführung eines Ablaufs der ausgewählten Bedienung initiierbar oder einzelne auszuführende Schritte zur Durchführung der ausgewählten Bedienung anzeigbar sind und
es den Ablauf oder die auszuführenden Schritte aufgrund von in dem weiteren Modul (12-14) gespeicherten Daten automatisch anpasst.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Bedienung eine
Inbetriebnahme, eine Wartung und/oder eine Justage der
technischen Einrichtung (1) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der das weitere
Modul ein Konfigurationsmodul (12), das derart ausgebildet
ist, dass es Daten über die Konfiguration der technischen
Einrichtung (1) bereitstellt, ein Benutzermodul (14), das
derart ausgebildet ist, dass es Daten über einen Benutzer (8,
9) der Vorrichtung bereitstellt, oder ein
Zustandsüberwachungsmodul (13), das derart ausgeführt ist, dass es Daten
über einen momentanen technischen Zustand der technischen
Einrichtung (1) erfasst und bereitstellt, ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die
Bedienung der technischen Einrichtung (1) eine Fehlersuche
und die Liste von Bedienungen eine Liste (50) von
Fehlerbeschreibungen sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der das
Bedienablaufmodul (11) zusätzlich derart ausgeführt ist, dass
während des Ablaufs der ausgewählten Bedienung Instruktionen
an eine die Bedienung durchführende Person (8, 9) anzeigbar
sind, wobei die angezeigten Instruktionen aufgrund der Daten
des weiteren Moduls (12-14) automatisch angepasst werden.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, die
zusätzlich ein Ergebnismodul (15) umfasst, das derart ausgeführt
ist, dass während der Durchführung der Bedienung ermittelte
Daten mittels des Ergebnismoduls (15) speicherbar sind und
bei der das Ergebnismodul (15) und das Bedienablaufmodul (11)
derart ausgeführt sind, dass sie miteinander kommunizieren.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, die ein Berichtmodul (16)
aufweist, das derart ausgeführt ist, dass aufgrund von in dem
Benutzermodul (14) gespeicherten Daten eine Auswahl der Daten
des Ergebnismoduls (15) anzeigbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, bei der die
ermittelten und in dem Ergebnismodul (15) gespeicherten Daten über
ein Datenübertragungsnetz (5) übermittelbar sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem die
Daten XML (extended markup language) Daten sind.
10. Technische Einrichtung, welche eine Vorrichtung (3) nach
einem der Ansprüche 1 bis 9 aufweist.
11. Technische Einrichtung nach Anspruch 10, das ein
medizintechnisches Gerät (1) ist.
12. Datenverarbeitungseinrichtung, mittels derer eine
Vorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 realisierbar
ist.
13. Rechnerprogramm, das eine Vorrichtung (3) nach einem der
Ansprüche 1 bis 9 implementiert.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10144931A DE10144931A1 (de) | 2001-09-12 | 2001-09-12 | Vorrichtung zum Bedienen einer technischen Einrichtung, technische Einrichtung, Datenverarbeitungseinrichtung und Rechnerprogramm |
| US10/241,517 US20030065732A1 (en) | 2001-09-12 | 2002-09-12 | Apparatus for operating a technical device, data processing device and computer program |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10144931A DE10144931A1 (de) | 2001-09-12 | 2001-09-12 | Vorrichtung zum Bedienen einer technischen Einrichtung, technische Einrichtung, Datenverarbeitungseinrichtung und Rechnerprogramm |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10144931A1 true DE10144931A1 (de) | 2003-04-03 |
Family
ID=7698778
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10144931A Ceased DE10144931A1 (de) | 2001-09-12 | 2001-09-12 | Vorrichtung zum Bedienen einer technischen Einrichtung, technische Einrichtung, Datenverarbeitungseinrichtung und Rechnerprogramm |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US20030065732A1 (de) |
| DE (1) | DE10144931A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010026376A1 (de) * | 2010-07-07 | 2012-01-12 | Siemens Aktiengesellschaft | Verfahren zur Erstellung von MR-Bildern und entsprechend ausgestaltete Magnetresonanzanlage |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11393202B2 (en) * | 2020-02-28 | 2022-07-19 | CareAR Holdings LLC | Augmented reality support platform |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3112475A1 (de) * | 1981-03-26 | 1983-02-10 | Heinrich-Hertz-Institut für Nachrichtentechnik Berlin GmbH, 1000 Berlin | Fernsprechapparat |
| US4964125A (en) * | 1988-08-19 | 1990-10-16 | Hughes Aircraft Company | Method and apparatus for diagnosing faults |
| DE4107745C1 (de) * | 1991-03-11 | 1992-06-25 | Telenorma Gmbh, 6000 Frankfurt, De |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5669877A (en) * | 1994-03-07 | 1997-09-23 | Sims Deltec, Inc. | Systems and methods for automated testing of medical equipment |
| US5345587A (en) * | 1988-09-14 | 1994-09-06 | Digital Equipment Corporation | Extensible entity management system including a dispatching kernel and modules which independently interpret and execute commands |
| EP0602295B1 (de) * | 1992-12-17 | 1999-03-31 | International Business Machines Corporation | Konfigurations- und Betriebsverfahren eines Telekommunikationsgeräts |
| US5727950A (en) * | 1996-05-22 | 1998-03-17 | Netsage Corporation | Agent based instruction system and method |
| DE19651270C2 (de) * | 1996-12-10 | 2001-10-04 | Siemens Ag | Vorrichtung und Verfahren zum Bedienen eines Gerätes |
| AU4185600A (en) * | 1999-04-01 | 2000-10-23 | Acist Medical Systems, Inc. | An integrated medical information management and medical device control system and method |
| DK1177480T3 (da) * | 1999-04-09 | 2006-05-15 | Henry B Steen Iii | Fjernadgang til data og systemstyring |
-
2001
- 2001-09-12 DE DE10144931A patent/DE10144931A1/de not_active Ceased
-
2002
- 2002-09-12 US US10/241,517 patent/US20030065732A1/en not_active Abandoned
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3112475A1 (de) * | 1981-03-26 | 1983-02-10 | Heinrich-Hertz-Institut für Nachrichtentechnik Berlin GmbH, 1000 Berlin | Fernsprechapparat |
| US4964125A (en) * | 1988-08-19 | 1990-10-16 | Hughes Aircraft Company | Method and apparatus for diagnosing faults |
| DE4107745C1 (de) * | 1991-03-11 | 1992-06-25 | Telenorma Gmbh, 6000 Frankfurt, De |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010026376A1 (de) * | 2010-07-07 | 2012-01-12 | Siemens Aktiengesellschaft | Verfahren zur Erstellung von MR-Bildern und entsprechend ausgestaltete Magnetresonanzanlage |
| DE102010026376B4 (de) * | 2010-07-07 | 2013-12-24 | Siemens Aktiengesellschaft | Erstellung von hinsichtlich ihrer Erzeugungsdauer und ihrer Qualität optimierten MR-Bildern |
| US8988074B2 (en) | 2010-07-07 | 2015-03-24 | Siemens Aktiengesellschaft | Method for generating MR images and correspondingly embodied magnetic resonance scanner |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US20030065732A1 (en) | 2003-04-03 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19960556B4 (de) | Gerätesystem zur Kalibrierung von Bestrahlungsvorrichtungen mit flexiblem, automatisiertem Spezifikationsprüfen für Qualitätskontrollen | |
| DE10222399B4 (de) | Steuerungsverfahren und System zur automatischen Vorbearbeitung von Gerätestörungen | |
| DE10349784A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Selbstdiagnose und Selbstreparatur | |
| DE69030992T2 (de) | Verarbeitung und speicherung von dialyseparametern | |
| DE102004003371B4 (de) | Verfahren zum Betrieb eines Computertomographen und eines Injektors sowie Vorrichtung mit einem Computertomographen und einem Injektor | |
| DE102007003471A1 (de) | Vorrichtung zur Anzeige und Verwaltung von Systemparametern und Daten eines zahnärztlichen Behandlungsplatzes | |
| DE102007053048A1 (de) | System und Verfahren zur Minimierung von Ausfallzeiten medizintechnischer Geräte | |
| DE102005031245B4 (de) | Verfahren zum Test eines klinischen und/oder medizintechischen Systems und Verfahren zur Steuerung medizintechnischer Untersuchungsabläufe in einem klinischen und/oder medizintechnischen System sowie entsprechende Computerprogrammprodukte | |
| DE10146210B4 (de) | Verfahren zum Justieren eines medizintechnischen Gerätes und medizintechnisches Gerät | |
| EP1345101A1 (de) | Diagnosesystem für mindestens eine technische Anlage | |
| DE10144931A1 (de) | Vorrichtung zum Bedienen einer technischen Einrichtung, technische Einrichtung, Datenverarbeitungseinrichtung und Rechnerprogramm | |
| EP3739592A1 (de) | Dezentralisiert gesteuerte bildgebungsbasierte patientendatengewinnung | |
| DE102005041627A1 (de) | Automatische Protokollierung von Parametern einer medizinischen Untersuchung | |
| DE60132719T2 (de) | Computersystem zur ferdiagnostik und konfiguration eines feldgerätes | |
| DE102020127299A1 (de) | Produktionssteuerungssystem | |
| WO2005047992A2 (de) | Automatisierungsanlage mit untereinander kommunizierenden komponenten | |
| DE10128522A1 (de) | Verfahren zur Steuerung des Prozessablaufs einer zu erbringenden telemedizinischen Gesundheitsdienstleistung | |
| WO2024218042A1 (de) | Feedback-basierte vorhersage von medizingerätdefekten | |
| DE10136238A1 (de) | Verfahren zum Ermitteln einer Rentabilität eines medizintechnisches Gerätes | |
| EP3407357A1 (de) | Optimierte verteilung von personen an untersuchungseinrichtungen | |
| EP3799066A1 (de) | Schulen von nutzern medizinischer geräte | |
| DE102008009265B4 (de) | Optimierte Durchführung von Service-Funktionsmessungen bei CT-Geräten | |
| DE102020206308A1 (de) | System zur Ermittlung von Arbeitsabläufen einer Fertigungsanlage | |
| DE102008033640B4 (de) | Betriebszeitagent zur proaktiven Erkennung einer Fehlfunktion und Verfahren zur vorzeitigen Erkennung einer Fehlfunktion | |
| DE102017206029A1 (de) | Computer-implementiertes Verfahren zur Optimierung des Betriebs von medizinischen Bildgebungsgeräten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |