[go: up one dir, main page]

DE10141344A1 - Verfahren zur Erzeugung von Bildern aus computertomographischen Messdaten - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Bildern aus computertomographischen Messdaten

Info

Publication number
DE10141344A1
DE10141344A1 DE10141344A DE10141344A DE10141344A1 DE 10141344 A1 DE10141344 A1 DE 10141344A1 DE 10141344 A DE10141344 A DE 10141344A DE 10141344 A DE10141344 A DE 10141344A DE 10141344 A1 DE10141344 A1 DE 10141344A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
convolution kernel
measurement data
data
property
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10141344A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Sembritzki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE10141344A priority Critical patent/DE10141344A1/de
Priority to US10/226,314 priority patent/US6765982B2/en
Priority to JP2002243967A priority patent/JP2003144431A/ja
Publication of DE10141344A1 publication Critical patent/DE10141344A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • G06T12/10
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S378/00X-ray or gamma ray systems or devices
    • Y10S378/901Computer tomography program or processor

Landscapes

  • Image Processing (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)
  • Image Analysis (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Bildern mit unterschiedlichen Bildeigenschaften aus computertomographischen Messdaten, bei dem durch Faltung der Messdaten (11) mit einem ersten Faltungskern, der für die Erzeugung der ersten Bildeigenschaft ausgebildet ist, und anschließende Rückprojektion (12) erste Bilddaten eines ersten Bildes mit der ersten Bildeigenschaft berechnet werden. Anschließend werden die ersten Bilddaten zur Erzeugung von zweiten Bilddaten eines zweiten Bildes mit einer zweiten Bildeigenschaft einer Filterung (13) unterzogen. DOLLAR A Mit dem Verfahren werden der Speicherbedarf und die Rechenzeit bei der Erzeugung von Bildern mit unterschiedlichen Bildeigenschaften reduziert.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Bildern mit unterschiedlichen Bildeigenschaften aus computertomographischen Messdaten, bei dem durch Faltung der Messdaten mit einem ersten Faltungskern, der für die Erzeugung der ersten Bildeigenschaft ausgebildet ist, und anschließende Rückprojektion erste Bilddaten B1(xi, yi) eines ersten Bildes mit der ersten Bildeigenschaft berechnet werden.
  • Ein Computertomograph umfasst unter anderem eine Röntgenröhre, zeilenförmig angeordnete Röntgendetektoren und einen Patientenlagerungstisch. Die Röntgenröhre und die Röntgendetektoren sind an einer Gantry angeordnet, welche um den Patientenlagerungstisch bzw. eine parallel zu diesem verlaufende Untersuchungsachse rotiert. Alternativ hierzu können die Röntgendetektoren auch auf einem feststehenden Detektorring um den Patientenlagerungstisch angeordnet sein, wobei sich nur die Röntgenröhre mit der Gantry bewegt.
  • Der Patientenlagerungstisch ist in der Regel relativ zu der Gantry entlang der Untersuchungsachse verschiebbar. Die Röntgenröhre erzeugt ein in einer Schichtebene senkrecht zur Untersuchungsachse fächerförmig aufgeweitetes Strahlenbündel. Die Begrenzung dieses Strahlenbündels in Richtung der Schichtdicke wird durch die Größe bzw. den Durchmesser des Fokus auf dem Targetmaterial der Röntgenröhre und eine oder mehrere im Strahlengang des Röntgenstrahlbündels angeordnete Blenden eingestellt. Das Röntgenstrahlbündel durchdringt bei Untersuchungen in der Schichtebene eine Schicht eines Objektes, beispielsweise eine Körperschicht eines Patienten, welcher auf dem Patientenlagerungstisch gelagert ist, und trifft auf die der Röntgenröhre gegenüberliegenden Röntgendetektoren auf. Der Winkel, unter dem das Röntgenstrahlbündel die Körperschicht des Patienten durchdringt und gegebenenfalls die Position des Patientenlagerungstisches relativ zu der Gantry verändern sich während der Bildaufnahme mit dem Computertomographen kontinuierlich.
  • Bei der Messung mit einem derartigen Computertomographen werden mehrere Sätze von Messdaten erhalten, die unterschiedlichen Projektionen der jeweiligen durchstrahlten Schicht entsprechen. Ein Satz von Projektionen, welche an verschiedenen Positionen der Gantry während der Umdrehung der Gantry um den Patienten aufgenommen wurden, wird als Scan bezeichnet. Der Computertomograph nimmt viele Projektionen an verschiedenen Positionen der Röntgenstrahlquelle relativ zum Körper des Patienten auf, um ein Bild zu rekonstruieren, welches einem zweidimensionalen Schnittbild des Körpers des Patienten entspricht. Hierfür werden die Messdaten zunächst mit einem Faltungskern gefaltet, der unter Berücksichtigung der physikalischen Zusammenhänge und des Messsystems bestimmte Bildeigenschaften erzeugt, und anschließend zur Rekonstruktion des zweidimensionalen Schichtbildes in den kartesischen Ortsraum des Bildes transformiert. Diese Technik wird auch als gefilterte Rückprojektion bezeichnet. Die bei der Faltung eingesetzten Faltungskerne werden je nach gewünschter Bildeigenschaft erstellt bzw. sind für eine Vielzahl von derartigen Bildeigenschaften bekannt. Bei diesen Bildeigenschaften kann es sich beispielsweise um eine möglichst hohe Ortsauflösung oder um eine gute Niedrigkontrastdetektierbarkeit handeln. Mit einem geeigneten Faltungskern kann hierbei die gewünschte Bildeigenschaft in dem rekonstruierten Schichtbild erreicht werden.
  • In vielen Fällen ist es erforderlich, Bilder mit unterschiedlichen Bildeigenschaften aus den bei einer Messung erfassten Messdaten zu erhalten. So wird bei vielen Anwendungen zunächst aus den Mess- bzw. Rohdaten durch gefilterte Rückprojektion ein Bild mit hoher Ortsauflösung erzeugt. Anschließend wird aus den gleichen Messdaten wiederum durch gefilterte Rückprojektion, diesmal mit einem anderen Faltungskern, ein Bild mit guter Niedrigkontrastdetektierbarkeit berechnet und dargestellt. Dies erfordert eine Speicherung der Messdaten für die zweite Bildberechnung. Der Speicheraufwand aufgrund der großen Menge an Projektionsdatensätzen ist dabei erheblich. Weiterhin führt die zweite Berechnung aufgrund der Vielzahl von Messdaten zu einem großen Rechenaufwand.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein vereinfachtes Verfahren zur Erzeugung von Bildern mit unterschiedlichen Bildeigenschaften aus computertomographischen Messdaten anzugeben, das mit geringerem Speicherbedarf und geringerer Rechenzeit auskommt.
  • Die Aufgabe wird mit dem Verfahren gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Bei dem vorliegenden Verfahren wird das Bild mit der ersten Bildeigenschaft in bekannter Weise durch gefilterte Rückprojektion über eine Faltung der Messdaten mit dem die erste Bildeigenschaft hervorrufenden ersten Faltungskern berechnet. Das weitere Bild mit einer anderen Bildeigenschaft wird jedoch nicht durch erneute Berechnung aus den Rohdaten, sondern durch Anwendung eines zweidimensionalen Filters oder Faltungskernes auf die Bilddaten B1(xi, yi) des ersten Bildes erzeugt. Durch diese nachträgliche Filterung der ersten Bilddaten B1(xi, yi) werden zweite Bilddaten B2(xi, yi) erhalten, die das zweite Bild mit der anderen Bildeigenschaft ergeben. Der zweidimensionale Filter wird hierbei in Abhängigkeit vom ersten Faltungskern und von der gewünschten anderen Bildeigenschaft gewählt.
  • Der Filter für die Filterung der ersten Bilddaten wird vorzugsweise aus einer Rücktransformation des Verhältnisses eines zweiten Faltungskernes für Messdaten, der für die Erzeugung der zweiten Bildeigenschaft ausgebildet ist, zum ersten Faltungskern in den Ortsraum des ersten Bildes erhalten.
  • Im Gegensatz zum bekannten Verfahren der Bilderzeugung des Standes der Technik ist beim vorliegenden Verfahren lediglich noch eine gefilterte Rückprojektion mit dem entsprechenden Rechenaufwand erforderlich, so dass die Mess- bzw. Rohdaten nach dieser Rückprojektion verworfen werden können. Eine Zwischenspeicherung für die Erzeugung nachfolgender Bilder mit anderen Bildeigenschaften ist in diesem Falle nicht mehr erforderlich. Dies führt zu einer erheblichen Senkung des Speicherbedarfes und zu einer Verringerung der Rechenzeit für die Darstellung eines zweiten Bildes mit einer anderen Bildeigenschaft. Auch der Hardware-technische Aufwand für die Rückprojektion von Rohdaten vermindert sich entsprechend.
  • Anstelle der Anwendung eines zweiten Faltungskernes auf die Messdaten wird bei einer bevorzugten Ausführungsform des vorliegenden Verfahrens aus diesem zweiten Faltungskern in Verbindung mit dem ersten Faltungskern ein neuer Faltungskern für eine zweidimensionale Filterung im Ortsraum, d. h. im Koordinatenraum des ersten Bildes, bereitgestellt bzw. berechnet. Das zweite Bild wird dann durch Anwendung dieses Faltungskernes bzw. Filters auf die Bilddaten des ersten Bildes erhalten, die einen wesentlich geringeren Speicherplatz benötigen als die ursprünglichen Rohdaten. Selbstverständlich muss dieses Filter für den Ortsraum des Bildes nicht während der Durchführung jeder Messung neu berechnet werden. Es können vielmehr für die unterschiedlichen Bildeigenschaften und Kombinationen von Bildeigenschaften des ersten und zweiten Bildes bereits geeignete Filter bereitgestellt werden.
  • Besonders vorteilhaft lässt sich das vorliegende Verfahren bei computertomographischen Messungen einsetzen, bei denen ein erstes Bild mit hoher Ortsauflösung und ein zweites Bild mit guter Niedrigkontrastdetektierbarkeit benötigt werden.
  • Die Berechnung des ersten Bildes hoher Ortsauflösung erfolgt hierbei in bekannter Weise mit einem aufsteilenden Faltungskern. Die hierbei nach Rückprojektion erhaltenen ersten Bilddaten werden dem Bediener des Computertomographen in der üblichen Art und Weise dargestellt. Diese Bilddaten werden anschließend - oder auch während der Bilddarstellung - einer Filterung mit einem Filter unterworfen, der aus einer Transformation des Verhältnisses des ersten Faltungskernes zu einem zweiten glättenden Faltungskern in den Ortsraum des Bildes erhalten wird. Selbstverständlich muss dieses Filter entsprechend an die Bildrasterung, d. h. den Abstand der Pixel im ersten bzw. zweiten Bild angepasst und auf zwei Dimensionen erweitert werden. Dies kann beispielsweise über bekannte Interpolationsverfahren erfolgen. Nach Anwendung dieses Filters, das nunmehr die Eigenschaften eines glättenden Faltungskernes beinhaltet, werden die zweiten Bilddaten erhalten, die ein Bild mit guter Niedrigkontrastdetektierbarkeit ergeben.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird das im Ortsraum des Bildes angewandte Filter vor der Anwendung auf die ersten Bilddaten noch auf bildrelevante Bereiche gekürzt, so dass die Rechenzeit für die Filterung nochmals reduziert werden kann. Die Kürzung dieses Filters oder Faltungskernes erfolgt selbstverständlich nur so weit, dass keine unerwünschten Artefakte im interessierenden Bildbereich auftreten.
  • Selbstverständlich lässt sich das vorliegende Verfahren auch für die Erzeugung von Bildern mit anderen Bildeigenschaften anwenden. Geeignete Faltungskerne für Messdaten, die häufig auf unterschiedliche Körperbereiche angepasst sind, sind dem Fachmann aus dem Stand der Technik bekannt. Alternativ ist es dem Fachmann auch möglich, aus bekannten Faltungskernen entsprechende neue Faltungskerne mit den gewünschten Eigenschaften zu erstellen.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen nochmals kurz erläutert. Hierbei zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Teils eines Computertomographen zur Gewinnung von Schnittbildern einer Körperschicht eines Patienten; und
  • Fig. 2 ein Ablaufschema für die Durchführung des vorliegenden Verfahrens zur Erzeugung von zwei Schichtbildern mit unterschiedlichen Bildeigenschaften aus den Messdaten des Computertomographen.
  • Fig. 1 zeigt in einer schematischen Ansicht einen Teil eines Computertomographen zur Veranschaulichung der geometrischen Verhältnisse bei der Messdatenaufnahme. Der Computertomograph weist eine Röntgenquelle in Form einer Röntgenröhre 4 auf, die ein fächerförmiges Röntgenstrahlbündel 5 in Richtung auf eine Detektorbank 3 einer großen Anzahl nebeneinander angeordneter Detektorelemente emittiert. Durch den Abstand der Detektorelemente dieser Detektorbank 3 wird die Auflösung des späteren Schichtbildes mitbestimmt. Sowohl die Röntgenröhre 4 als auch die Detektorbank 3 sind an einer Gantry 2 angeordnet, welche kontinuierlich um einen Patienten 1 rotieren kann. Der Patient 1 liegt auf einem in Fig. 1 nicht dargestellten Patientenlagerungstisch, der sich in die Gantry 2 erstreckt. Die Gantry 2 rotiert in einer x-y-Ebene eines in Fig. 1 angedeuteten kartesischen Koordinatensystems x-y-z, das dem Ortsraum des zu erzeugenden Schichtbildes entspricht. Der Patientenlagerungstisch ist entlang der z-Achse beweglich. In der Figur ist weiterhin die vom Röntgenstrahlbündel 5 durchstrahlte Schicht 6 des Patienten 1 ersichtlich, von der ein Schichtbild erzeugt werden soll.
  • Die Fig. 1 zeigt hierbei eine Momentaufnahme einer Projektion, bei der durch Erfassen der Spannungssignale an den Detektoren der Detektorbank 3 ein erster Satz von Messdaten der Körperschicht 6 des Patienten erhalten wird. Durch Drehung der Röntgenröhre 4 mit den gegenüberliegenden Röntgendetektoren um die z-Achse wird eine Vielzahl von Projektionen mit entsprechenden Messdaten erhalten, aus denen ein zweidimensionales Schichtbild rekonstruiert werden kann. Die Messdaten werden über die Steuerung 7 für den Computertomographen einem Bildrechner 8 zugeleitet, der über eine gefilterte Rückprojektion ein zweidimensionales Schichtbild 9 erstellt und an einem Monitor 10 darstellt.
  • Fig. 2 zeigt ein beispielhaftes Ablaufschema bei der Erzeugung von Bildern mit unterschiedlichen Bildeigenschaften gemäß dem vorliegenden Verfahren. Hierzu werden die Rohdaten 11, die durch eine Messung mit einem Computertomographen gemäß der Fig. 1 von einer Schicht 6 erhalten werden, im Schritt 12 einer Faltung sowie einer Rückprojektion in den Ortsraum des Bildes, d. h. die x-y-Ebene der Fig. 1, unterzogen. Für die Faltung wird ein Faltungskern F1 höchster Ortsauflösung zur Erzeugung eines Ausgangsbildes 9 mit den Bilddaten B1(xi, yi) zu erhalten. Dieses erste Bild B1 wird in bekannter Weise auf dem Monitor 10 dargestellt.
  • Anschließend werden zur Darstellung eines weiteren Bildes B2 mit guter Niedrigkontrastdetektierbarkeit die Messdaten B1(xi, yi) in Schritt 13 einer Filterung unterzogen, um die Bilddaten B2(xi, yi) zu erhalten. Diese Bilddaten werden wiederum auf dem Monitor 10 als Schichtbild 9 dargestellt.
  • Der Filter für die Filterung der Bilddaten B1(xi, yi) des ersten Bildes B1 wird im vorliegenden Beispiel in folgender Weise erhalten. Hierbei wird beispielhaft davon ausgegangen, dass die Mess- bzw. Projektionsdaten in Parallelgeometrie vorliegen, wie dies bei einem Teil der bekannten Computertomographen der Fall ist. Bei einem Einsatz von Computertomographen, die nicht in Parallelgeometrie arbeiten, können die Messdaten entsprechend auf die bei Parallelgeometrie vorliegenden Verhältnisse umgerechnet werden.
  • Während das erste Bild B1 ein Schichtbild mit hoher Ortsauflösung darstellt, soll als zweites Bild B2 ein Bild mit guter Niedrigkontrastdetektierbarkeit erzeugt werden. Dies kann beispielsweise durch die glättende Eigenschaft eines Faltungskernes F2 erreicht werden. Die Erzeugung des Bildes B2 erfolgt dabei durch Filterung der Ausgangsbilddaten B1(xi, yi), mit einem geeigneten zweidimensionalen Filter bzw. Faltungskern. Dieser Faltungskern berechnet sich aus der zusätzlichen Eigenschaft des eindimensionalen Faltungskernes F2, die durch die Division G = F2/F1 erhalten wird. Der hierdurch entstandene Vektor G wird in den Ortsraum des ersten Bildes Fourierrücktransformiert, um den Faltungskern g = F-1{G} zu erhalten.
  • Der eindimensionale Faltungskern g wird nun in Schritt 14 auf das Ortsraster des Bildes B1 umgerechnet und rotationssymmetrisch auf zwei Dimensionen erweitert. Bei einem beispielhaft eingesetzten Computertomographen, bei dem die Detektorelemente in einem Raster von a/2 = 0,3895 mm angeordnet sind, steht der Faltungskern g zunächst erstmals im Raster a/2 zur Verfügung.
  • Zur Erzielung der passenden örtlichen Ausdehnung muss dieser Faltungskern g auf das Ortsraster des Bildes B1 umgerechnet werden. Dieses Ortsraster ist in bekannter Weise durch die Anzahl, beispielsweise 256 × 256, und den Abstand der Pixel des Monitorbildes vorgegeben. Für die Umrechnung kann beispielsweise eine lineare Interpolation des Kernes g(a/2) auf g1d(x) durchgeführt werden. Vorteilhaft ist jedoch eine höhergradige Interpolation, da diese eine bessere Bildqualität erzeugt. Als Nächstes wird dieser eindimensionale Faltungskern g1d(x) rotationssymmetrisch auf den zweidimensionalen Kern g2d_r(x, y) umgerechnet. Dies kann ebenfalls mittels linearer Interpolation erfolgen. Anschließend wird dieser Faltungskern in der Amplitude normiert (Schritt 15).
  • Mit diesem Faltungskern g2d_r(x,y) wird schließlich das Bild B1 in Schritt 13 gefaltet, um das Bild B2 zu erhalten, das eine gute Niedrigkontrastdetektierbarkeit aufweist.

    B2(x, y) = B1(x, y).g2d_r (x, y).
  • Zur Erzielung hoher Filterungsgeschwindigkeiten kann der zweidimensionale Faltungskern g2d_r(x, y) vor Durchführung der Filterung auf eine bildrelevante Länge gekürzt werden.

Claims (6)

1. Verfahren zur Erzeugung von Bildern mit unterschiedlichen Bildeigenschaften aus computertomographischen Messdaten, bei dem durch Faltung der Messdaten (11) mit einem ersten Faltungskern, der für die Erzeugung der ersten Bildeigenschaft ausgebildet ist, und anschließende Rückprojektion (12) erste Bilddaten B1(xi, yi) eines ersten Bildes mit der ersten Bildeigenschaft berechnet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Bilddaten B1(xi, yi) einer Filterung (13) unterzogen werden, um zweite Bilddaten B2(xi, yi) eines zweiten Bildes mit einer zweiten Bildeigenschaft zu erhalten.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Filterung der ersten Bilddaten B1(xi, yi) ein zweidimensionales Filter eingesetzt wird, das aus einer Rücktransformation des Verhältnisses eines zweiten Faltungskernes für die Messdaten, der für die Erzeugung der zweiten Bildeigenschaft ausgebildet ist, zum ersten Faltungskernes in den Ortsraum des ersten Bildes erhalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als erster Faltungskern ein aufsteilender Faltungskern zur Erzeugung eines Bildes mit hoher Ortsauflösung und als zweiter Faltungskern ein glättender Faltungskern zur Erstellung eines Bildes mit guter Niedrigkontrastdetektierbarkeit eingesetzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Bereitstellung des Filters die folgenden Schritte durchgeführt werden:
- Division des ersten Faltungskernes durch den zweiten Faltungskern;
- Rücktransformation des Divisionsergebnisses in den Ortsraum des ersten Bildes, um einen Faltungskern g in diesem Ortsraum zu erhalten;
- Umrechnen des Faltungskernes g auf das Ortsraster des ersten Bildes und Erweiterung des umgerechneten Faltungskernes rotationssymmetrisch auf 2 Dimensionen;
- Amplitudennormierung des auf diese Weise erhaltenen zweidimensionalen Filters.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Umrechnen auf das Ortsraster und/oder die Erweiterung auf zwei Dimensionen mittels Interpolation erfolgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweidimensionale Filter auf eine bildrelevante Länge gekürzt wird.
DE10141344A 2001-08-23 2001-08-23 Verfahren zur Erzeugung von Bildern aus computertomographischen Messdaten Ceased DE10141344A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10141344A DE10141344A1 (de) 2001-08-23 2001-08-23 Verfahren zur Erzeugung von Bildern aus computertomographischen Messdaten
US10/226,314 US6765982B2 (en) 2001-08-23 2002-08-23 Method of producing images from measured computer tomographic data
JP2002243967A JP2003144431A (ja) 2001-08-23 2002-08-23 コンピュータトモグラフィによる測定データから像を生成するための方法

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10141344A DE10141344A1 (de) 2001-08-23 2001-08-23 Verfahren zur Erzeugung von Bildern aus computertomographischen Messdaten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10141344A1 true DE10141344A1 (de) 2003-03-20

Family

ID=7696365

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10141344A Ceased DE10141344A1 (de) 2001-08-23 2001-08-23 Verfahren zur Erzeugung von Bildern aus computertomographischen Messdaten

Country Status (3)

Country Link
US (1) US6765982B2 (de)
JP (1) JP2003144431A (de)
DE (1) DE10141344A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006002037A1 (de) * 2006-01-16 2007-07-19 Siemens Ag Verfahren zur Bearbeitung diagnostischer Bilddaten

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2005176988A (ja) * 2003-12-17 2005-07-07 Ge Medical Systems Global Technology Co Llc データ補正方法およびx線ct装置

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19842944A1 (de) * 1997-12-17 1999-07-01 Siemens Ag Verfahren zur Rekonstruktion eines dreidimensionalen Bildes eines im Rahmen einer Tomosynthese abgetasteten Objekts, sowie Vorrichtung zur Tomosynthese

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4463375A (en) * 1982-09-07 1984-07-31 The Board Of Trustees Of The Leland Standford Junior University Multiple-measurement noise-reducing system
IL119283A0 (en) * 1996-09-19 1996-12-05 Elscint Ltd Adaptive filtering
US6101235A (en) * 1998-05-27 2000-08-08 General Electric Company Methods and apparatus for altering spatial characteristics of a digital image
US7187794B2 (en) * 2001-10-18 2007-03-06 Research Foundation Of State University Of New York Noise treatment of low-dose computed tomography projections and images

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19842944A1 (de) * 1997-12-17 1999-07-01 Siemens Ag Verfahren zur Rekonstruktion eines dreidimensionalen Bildes eines im Rahmen einer Tomosynthese abgetasteten Objekts, sowie Vorrichtung zur Tomosynthese

Non-Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
GONZALEZ, R.C. *
MORNEBURG, H.: Bildgebende Systeme für die medizinische Diagnostik, Publicis MCD Verlag, 1995, S. 62-7, 137-9, 341-2 *
WOODS, R.E.: Digital Image Processing, Addison-Wesley, 1992, S. 270-82 *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006002037A1 (de) * 2006-01-16 2007-07-19 Siemens Ag Verfahren zur Bearbeitung diagnostischer Bilddaten

Also Published As

Publication number Publication date
US20030043968A1 (en) 2003-03-06
JP2003144431A (ja) 2003-05-20
US6765982B2 (en) 2004-07-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60224770T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Rauschverminderung in Computertomographen
EP2193359B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum erzeugen einer ct-rekonstruktion eines objekts mit einem hochaufgelösten interessierenden objektbereich
DE102012207629B4 (de) CT-Bildrekonstruktion im erweiterten Messfeld
DE19813466A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Abtastung eines Gegenstands in einem Computer-Tomographie-System
DE102006047730B4 (de) Bildrekonstruktionsverfahren und Röntgen-CT-Vorrichtung
DE10211581A1 (de) Verfahren und Vorrichtung unter Verwendung eines verallgemeinerten spiralenförmigen Interpolationsalgorithmus
EP0938063B1 (de) Verfahren zur zweidimensionalen Abbildung von Strukturen für die medizinische Diagnostik
DE102007039573A1 (de) Verfahren zur analytischen Rekonstruktion für eine Mehrfachquellen-Inversgeometrie-CT
DE102007030097A1 (de) Röntgen-CT-Gerät
DE102010006585A1 (de) CT-Bildrekonstruktion im erweiterten Messfeld
DE19904369A1 (de) Wendelgewichtungsalgorithmen zur schnellen Rekonstruktion
DE2945057A1 (de) Verfahren zur verminderung von bildfehlern in mit hilfe einer durchdringenden strahlung hergestellten schichtbildern eines dreidimensionalen objektes
DE102010022305A1 (de) Iterative Rekonstruktion von CT-Bilern ohne Regularisierungsterm
DE102007056980A1 (de) Verfahren für die Computertomographie
DE102010034099B4 (de) Iterative Bildfilterung mit anisotropem Rauschmodell für ein CT-Bild
DE102010024684A1 (de) Verbesserung der Zeitauflösung in der Cardio-CT
DE10238322A1 (de) Retrospektive bzw. fenstergesteuerte Filterung von Bildern zur Adaption von Schärfe und Rauschen in der Computer-Tomographie
DE102007021023A1 (de) Verfahren zur Bilderstellung für die Spiral-CT mit veränderlichem Pitch und CT-Gerät zur Durchführung des Verfahrens
DE19738526A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Wendel-Bildrekonstruktion in einem Computer-Tomographie-Röntgensystem
DE69933338T2 (de) Rechnergesteuertes tomographisches Mehrrahmenbildrekonstruktionsverfahren und -gerät für Spiralabtasten
DE19634821A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verringerung von Bild-Artefakten
DE19625863C2 (de) Verfahren zur Bildrekonstruktion für einen im Spiralbetrieb arbeitenden Computertomographen
DE102008038357B3 (de) Verfahren zur Erzeugung von 2D-Schnittbildern aus 3D-Projektionsdaten, die mittels eines CT-Systems von einem metallische Anteile enthaltenden Untersuchungsobjekt erfasst wurden
DE10009746B4 (de) Verfahren zur Reduzierung von Strichartefakten in einem CT-Bild
DE102006023843A1 (de) Röntgen-CT-Bildrekonstruktionsverfahren und Röntgen-CT-System

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8131 Rejection