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DE1014033B - Steckerstift-Stromzufuehrungsanordnung fuer elektrische Nebenuhren - Google Patents

Steckerstift-Stromzufuehrungsanordnung fuer elektrische Nebenuhren

Info

Publication number
DE1014033B
DE1014033B DEW14450A DEW0014450A DE1014033B DE 1014033 B DE1014033 B DE 1014033B DE W14450 A DEW14450 A DE W14450A DE W0014450 A DEW0014450 A DE W0014450A DE 1014033 B DE1014033 B DE 1014033B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
plugs
connector pins
pair
pins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW14450A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Schlenker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BUERK SOEHNE WUERTT UHREN
Original Assignee
BUERK SOEHNE WUERTT UHREN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BUERK SOEHNE WUERTT UHREN filed Critical BUERK SOEHNE WUERTT UHREN
Priority to DEW14450A priority Critical patent/DE1014033B/de
Publication of DE1014033B publication Critical patent/DE1014033B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C10/00Arrangements of electric power supplies in time pieces
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R29/00Coupling parts for selective co-operation with a counterpart in different ways to establish different circuits, e.g. for voltage selection, for series-parallel selection, programmable connectors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

Bekannte Stromzuführungsanordnungen dieser Art besitzen zwei Steckerstifte, welche je nach Höhe der Betriebsspannung direkt an die Teilwicklungen der Spule oder über eine Widarstandswicklung angeschlossen werden. Die Teilwicklungen, selbst sowie1 die Widerstandswicklung werden je nach Schaltungsart (Parallel- oder Hintereinanderschaltung) über Verbindungsbrücken miteinander verbunden. Die Umschaltung des Nabenuhrwerkes bei Betriebsspannungswechsel kann nur bei abgenommenem. Schutzgehäuse durch Umklemmen der Verbindungsbrücken mittels eines Schraubenziehers vorgenommen werden:, ein Umstand, dar sich bei der Montage oft sehr nachteilig auswirkt. Die Herstellung derartiger Anschlußsockel wird durch die notwendigen Drehtaile, wie Schrauben usw., sowie durch das Gewindeschneiden und durch eine Anzahl erforderlicher zusätzlicher Teile, z. B. lose Schaltbrücken, verteuert.
Es sind auch schon Steckarstift-Stromzuführungsanoi'dnungen mit drei Steckars ti ftan bekanntgeworden. Zwei dieser Steckerstifte sind mit Spulenanfang und Spulenende verbunden, während der dritte Steckerstift über einen Vorwiderstand mit dem Anfang der Spule verbunden ist. Es ist somit möglich, durch wahlweises Aufstecken eines Kupplungsstückes auf zwei dieser Steckerstifte, während dar dritte durch eine isolierende Hülse jeweils abgedeckt wird, die Nabenuhrspule direkt oder über einen Vorwiderstand, also wahlweise an zwei verschiedene Spannungen anzuschließen. Obwohl derartige Steckerstift-Stromzuführungen im Gegensatz zu der im Abschnitt 1 beschriebenen Ausführung sehr einfach herstellbar sind, keine Dreh- oder Schraubteile mehr besitzen und durch einfaches Umstecken das Kupplungsstückes an eine andere Spannung anschließbar sind, besitzen sie folgenden sehr großen Nachteil: Nur in dem niederen der beiden möglichen Spannungsbereicbe wird die gesamte zugeführte Energie ausgenutzt, während beim Anschluß an die höhere Spannung ein Teil der zugeführten Energie in dem Vorwiderstand in Wärme umgewandelt wird, praktisch also verlorengeht.
Umschalteeinrichtungen von Parallel- auf Hintereinanderschaltung zweier Teilspulen werden nicht nur bei der im Absatz 1 geschilderten Steckerstift-Stromzuführungsaniordnung verwendet, sondern sind ferner hinreichend aus dar Rundfunkindustrie bekannt. Bei dem Anschluß das Netzteilas eines Rundfunkgerätes (Netztransformator) erfolgt der Anschluß über eine Kontaktplatte. Diese Kontaktplatte trägt in dar Regel eine Anzahl mit den Tail wicklungen des Netztransformatoirs leitend verbundener Kontaktnieta. Durch wahlweises Aufschrauben einer oder mehrerer Kontaktbrücken wird die gewünschte Verbindung zwischen Transformator und dem Wechselstromnetz her-Steckerstift-Stromzuführungsanordnung für elektrische Nebenuhren
Anmelder:
Württembergische Uhrenfabrik
Bürk Söhne,
Schwenningen/Neckar, Bürkstr. 35-41
Walter Schlenker, Schwenningen/Neckar,
ist als Erfinder genannt worden
gestellt, wobei durch die besondere Anordnung der Kontaktniiete zueinander zwei Tailwicklungen (110 V Wechselstrom) der Primärspule des Netztransformators entweder parallel oder hintereinander geschaltet werden (220 V Wechselstrom). Auch bei Allstromgeräten wird vielfach eine ähnliche Kontaktplatte benutzt, um dam Rundfunkgerät die gewünschten Spannungen zuzuführen und je nach Höhe der Netzspannung einen Teil derselben in einem Vorwiderstand zu vernichten.
Obwohl derartige1, aus der Rundfunkindustrie bekannte Umschalte- und Anschlußeinrichtungen grundsätzlich auch zum Anschluß von Nebenuhren verwendet werden könnten, wurde von dieser Möglichkeit bis jetzt noch kein Gebrauch gemacht. Diese zuvor geschilderten Einrichtungen benötigen nämlich nicht nur viel Raum, sondern benötigen auch zum Anschluß an die vorhandene Nebenuhrspannung ebenfalls lose Teile wie Kontaktbrücken und Schrauben, Teile, welche während des Umschaltens kurzzeitig von dem Werk getrennt werden müssen und unter ungünstigen Bedingungen verlorengehen können.
Die Erfindung beizweckt bei Steckerstift-Stromzuführungsanordnungen für Nebenuhren die Beseitigung der Nachteile der bekannten Anordnungen, d. h. einerseits Fortfall von Drehtailen und Schraubverbindüngen, andererseits eine derartige einfache, zugleich in beiden Stellungen die volle Spannung ausnutzende Umischaltungsmöglichkeit, daß beim Aufstecken das losen, mit der Anschlußschnur verbundenen Kupplungsstückes auf die der niederen Spannung entsprechenden Steckerstifte die beiden Teilwicklungen der Spula parallel zueinander liegen, beim Aufstecken des Kuppliungsstiückes hingegen auf die für die höhere Spannung vorgesehenen Steckerstifte die Teilwicklungen selbständig hintareinandergeschaltet werden.
709 657/95
Erreicht werden, diese Vorteile bsi einer mit mehr als zwei Steokerstiften ausgerüsteten Anordnung für auf zwei verschiedene Fernmelde- (Schwachstrom-) Spannungen umschaltbare Nebenuhren, bei welcher ■ die Steckerstifte an der Nebenuhr fest so angeordnet sind, daß jeweils durch ein verschiedenartiges Aufstecken der Anschlußschnurkupplung auf jeweils zwei der Steckerstifte eine selbsttätige Umschaltung ausführbar ist, gemäß vorliegender Erfindung dadurch, daß zwei Steckerstiftpaare, also insgesamt vieir Steckerstifte, vorgesehen sind, von denen je zwei durch je ein ebenfalls an der Nebenuhr angeordnetes, aber elastisches und ortsveränderliches Verbindungsstück leitend verbindbar sind, und daß erstens diese Verbindungsstücke so geformt und in ibrem Abstand von einem Steckerpaar so- angeordnet sind und daß andererseits die Kupplung so bemessen und mit Kurzschluß bügeln so versehen ist, daß beim Aufstecken, der Kupplung auf das eine Steckerpaar die elastischen Verbindungsstücke in der die Stecker eines Paares verbindenden Lage verbleiben, während beim Aufstecken der Kupplung auf das andere Steckerpaar diese Verbindung aufgetrennt, zugleich aber die beiden Verbindungsstücke unter sich kurzgeschlossen werden, und durch eine derartige. Zuordnung von Teilwiokkmgen des Nebenuhrwerkes zu den Steckern, daß in der einen Stellung der Kupplung die Teilwicklungen parallel, in der anderen Stellung die Teilwicklungen bintereinandergeschaltet sind.
Abb. 1 zeigt ein Ausf ührungsbeiispiel der Erfindung in Gesamtansicht;
Abb. 2 stellt die Voransicht des Anschlußsockels mit dem Anschluß schema der Teilwicklungen, dar;
Abb1. 3 veranschaulicht den Anschluß .eines mit dem Erfindungsgegenstand ausgestatteten Nebenuhrwerkes an eine; 12-Volt-Uhrenanlage und
Abb. 4 an eine 24-Volt-Uhrenanlage.
Auf die Darstellung des Nabenuhrwerkes selbst wurde verzichtet, da derartige Werke als hinreichend bekannt vorausgesetzt werden.
Mit dem Preßkörper 1 sand die Stanzteile 5 durch die Bohrungen. 8 fest vernietet. Die oberen Enden der Stanzteilei 5 sind entsprechend umgewinkelt, geschlitzt und als Steckerstifte 2 und 3 ausgebildet. Sie durchbrechen den Preßkörper 1 in Ansichtsrichtung. Die beiden als Blattfedern ausgebildeten Verbindungsstücke 4 sind mit. den beiden unteren Steckerstiften 3 metallisch verbunden und liegen unter Federspannung an den Steckerstiften 2 an. Die unteren Enden der Stanztaile 5 dienen als Lötösen dem Anschluß der Teilwicklungen 9.
Das der Stromzuführung dienende Kupplungsstück trägt auf seinen beiden Planseiten je einen metallischen Quersteg 6. Die beiden Querstege 6 sind durch Bohrungen 7 miteinander vernietet. Der Preßkörper des Kupplungsstückes ist nach vorn leicht angeschrägt. Der Abstand der Verbindungsstücke 4 zu den Steckerstiften 3 ist so groß, daß der Quersteg 6 die Verbindungsstücke nicht berührt, wenn das Kupplungsstück über die beiden Steckerstifte 3 gesteckt wird. Die Teilspulen sind in diesem Falle, wie aus Abb·. 3 ersichtlich ist, parallel geschaltet.
Wird hingegen das Kupplungsstück über die beiden oberen Steckerstifte 2 geschoben, so preßt der Quersteg 6 die federnden Verbindungsstücke 4 nach unten, wodurch die leitende Verbindung zu den Stecki.-rst.i-ften 2 geöffnet wird und die Verbindungsstücke 4 über den Quersteg 6 in sich kurzgeschlossen werden. Der Stromverlauf dieser Schaltungsart ist in Abb. 4 dargestellt. In Abb. 3 und 4 bedeuten die voll ausgezogenen Rechtecke die über das Kupplungsstück an die Hauptuhr HU angeschlossenen Steckerstifte.
Die in den Preßkörper 1 eingenieteten stromführenden Metallteile (Stanzteile 5, Niete 8) sind rückwärtig durch ein aus den Abbildungen nicht ersichtliches Plättchen aus Isoliermaterial gegen Nässe abisoliert.
Um Fehlanschlüsse zu vermeiden, werden vorteilhaft die Steckerstifte 2, 3 mit der zugehörigen Spannung, beim Ausführungsbeispiel also mit »12V« und »24 V« (10, 11 Abb. 2) bezeichnet.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Mit mehr als zwei Steckerstiften ausgerüstete Steckarstift- und Kupplungs-Strooizuführungsanordnung für auf zwei verschiedene Fernmdde-- (Schwachstrom-) Spannungen umschaltbare Nebenuhren, bei welcher die Steckerstifte an der Nebenuhr fest so angeordnet sind, daß jeweils durch ein verschiedenartiges Aufstecken der mit der Anschluß schnur verbundenen Kupplung auf jeweils zwei der Steckerstifte eine Umschaltung der Nebenuhr auf verschiedene Betriebsspannungen ausführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Steckerstiftpaare, also insgesamt vier Steckerstifte, vorgesehen sind, von denen je zwei durch je ein ebenfalls an der Nebenuhr angeordnetes, aber elastisches und ortsveränderliches Verbindungsstück (4) leitend verbindbar s-ind, und daß erstens diese Verbindungsstücke so geformt und in ihrem Abstand von einem Steckerpaar so angeordnet sind und daß andererseits die Kupplung so bemessen und mit Kurzschlußbügeln (6) so versehen ist, daß beim Aufstecken der Kupplung auf das eine Steckerpaar die elastischen Verbindungsstücke in der die Stecker eines Paares verbindenden Lage verbleiben, während beim Aufstecken der Kupplung auf das andere Steckerpaar diese Verbindung aufgetrennt, zugleich aber die beiden Verbindungsstücke unter sich kurzgeschlossen werden, und durch eine derartige Zuordnung von Teilwicklungen des Nebenuhrwerks zu den Steckern, daß in der einen Stellung der Kupplung die Teilwicklungen parallel, in der anderen Stellung die Teilwicklungen hintereinandergeschaltet sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen die Steckerstifte aufweisenden Preßkörper (1) mit den entsprechenden Schaltstellungen zugeordneten eingeprägten oder eingepreßten Markierungen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 909 439, 506 292;
österreichische Patentschrift Nr. 142 715.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709657/95 8.5?
DEW14450A 1954-07-19 1954-07-19 Steckerstift-Stromzufuehrungsanordnung fuer elektrische Nebenuhren Pending DE1014033B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2311445A1 (de) * 1973-03-08 1974-10-17 Vdo Schindling Elektrische uhr

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE506292C (de) * 1929-01-07 1930-09-02 Heinrich Fischer Einrichtung zur Umschaltung von Transformatoren fuer Stromverbraucher, beispielsweise Netzanschlussgeraete fuer verschiedene Wechselstromnetzspannungen
AT142715B (de) * 1934-06-16 1935-09-10 Radiowerk Horny Umschaltvorrichtung.
DE909439C (de) * 1949-12-03 1954-04-22 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Elektrische Nebenuhr

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